• Neuer Gutscheincode unseres Partners Schutzfolien24:
    DSLR-Forum2025
    Dauerhaft 10% Rabatt auf alle Displayschutzfolien und Schutzgläser der Eigenmarken
    "Upscreen", "Screenleaf", BROTECT" und "Savvies".
    Der Code ist für alle Geräteklassen gültig.
  • Stimmt ab über die Sieger des DSLR-Forum Fotowettbewerbs August 2025.
    Thema: "Kurven"

    Nur noch bis zum 31.08.2025 23:59!
    Jeder darf abstimmen!
    Zur Abstimmung und Bewertung hier lang
  • In eigener Sache!

    Liebe Mitglieder, liebe Besucher und Gäste
    ich weiß, es ist ein leidiges Thema, aber ich muss es ansprechen: Werbung, Werbeblocker und Finanzierung des Forums.
    Bitte hier weiterlesen ...

  • Nicht erreichbare Adressen im Benutzerkonto
    Wir bekommen zurzeit eine große Anzahl an E-Mails, die das System zum Beispiel als Benachrichtigungen an Nutzer verschickt,
    als unzustellbar zurück, weil z.B. die Adressen nicht erreichbar sind oder das Postfach gar nicht existiert.
    Stellt doch bitte sicher, dass die Benachrichtigungen, die ihr vom System erwartet, auch zugestellt werden können.
    Nicht erreichbare E-Mail-Adressen sind dazu wenig hilfreich.
    Danke!
WERBUNG

Sigma DP1 /// Der Offizielle Thread

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
... eine Kamera für unterwegs, sprich ich werde damit hauptsächlich Landschaft ablichten.

Wäre auch mein Einsatzgebiet und hätte mir deshalb 24 mm gewünscht.
 
...nur sind (IMHO) 28 mm einfach zu weitwinklig, mir (und offensichtlich auch anderen Leuten) wären 35 mm deutlich lieber gewesen.

Sehe ich genauso. Die klassische Brennweite 38/40mm wäre ideal. Der beste
Kompromiss für vielerlei Motive. Damit könnte man auch noch gut Halbportraits
aufnehmen, ohne allzu viel Verzerrungen, Landschaften wären auch gut
möglich. Sigmas Entscheidung für 28 wird einem Markterfolg im Wege stehen.


erklär mir mal bitte wie man mit 40 oder 50 mm Landschaften oder mehrere Leute in Innenräumen fotografieren soll ?

Wenn das dein Haupteinsatzgebiet ist: Gratuliere.
Trotzdem bleibe ich dabei: Universeller wäre der 38/40mm Bereich, weil sich
so besser die anderen Motivwelten mit dazu nehmen lassen.

Kann es ein, dass hier die Sigma-Jünger vehement die 28'er Brennweite als
'ideal' verteidigen, während die 'neutralen' Käufer eher zur klassischen
Brennweite tendieren, oder täusche ich mich hier?
Mir erscheint das leider wie ein schönreden.
 
Wäre auch mein Einsatzgebiet und hätte mir deshalb 24 mm gewünscht.

Real oder äquivalent? Manchmal habe ich Mühe, hier zu folgen wenn die Brennweiten so unklar verwendet werden...

Kompromisse gab es immer, die meisten sind den Leuten nichtmal bewußt. Z.B. ist 50 mm auch erst durch einen Kompromiß zur Normalbrennweite geworden:
Früher galt ein Objektiv als normalbrennweitig, wenn die Brennweite in etwa der Diagonale des belichteten Bereiches entsprach. Das wären bei Kleinbild z.B. etwa 43,5mm (deswegen auch das Pentax smc FA 43 mm / 1:1,9 Limited).
Die Wahl des Kinofilms (35mm breit) als Aufnahmemedium stellte Leica allerdings vor das Problem, ein Objektiv zu rechnen, das hochauflösend genug war, um scharfe 9x12cm-Abzüge zu erzeugen, die mit den Kontaktkopien einer Plattenkamera mithalten sollten.
Das funktionierte zunächst jedoch nur mit einer etwas längeren Brennweite, so etwa 52 mm. Man schrieb 50 mm drauf und deklarierte das dann zur Normalbrennweite. Die Zielgruppe fand es gut, man war mit der Kleinen "näher dran" am Geschehen.

Hätte es damals schon Fotoforen gegeben, hätten sich alle "ernsthaften" Amateure über das Miniformat lustig gemacht.
Zeitfenster
("... da siehste doch das Korn schon bei 10x15!!! ... Brutalstcrop-Spielzeug ... da hat man ja nichts in der Hand ... wie will man damit freistellen??? ...")
/Zeitfenster

Mittelformat wäre sicherlich ähnlich "geduldet" wie heute APS-C... :lol:
 
Hallo Thomas,

Aber wenn ich mir anschaue, was der Digiknipsenmarkt vor 2007 alles an Krimskrams hervorgebracht hat, ist die DP1 schon so ein unendlich großer Sprung nach vorn, daß ich da einfach nichts zu kritteln finde.
Ja, sie ist ein Schritt in die (für viele Leute und mich) richtige Richtung: weg vom stecknadelkopfgroßen Rauschgenerator (aka. "Sensor"), hin zu Qualität und mit RAW Unterstützung. Ich werde mir das Teil auch zulegen.

(...) die vielgelobte GR-D hat glaube ich auch 28 mm vom Bildwinkel - dort sind offenbar alle zufrieden damit (...)
Diese Kamera kam aber zu einem anderen Zeitpunkt heraus. Früher waren die Leute auch mal mit VGA Auflösung (640x480) zufrieden, aber mit fortschreitender Entwicklung werden die Kunden auch (zu Recht) anspruchsvoller. Aus meiner Sicht ist die DP1 halbherzig, eben weder Fisch noch Fleisch. Die 28 mm Brennweite sind eine nicht durchdachte Wahl und die "Lichtstärke" ist für einen hauptberuflichen Objektivhersteller und besonders für eine FB nur noch peinlich.

Genauso der interne Blitz: da die Cam einen Blitzschuh hat, sollte man einen derartigen Witz gleich weglassen, da rote Augen, schwache Reichweite und absaufende Hintergründe schon vorprogrammiert sind und solche "Ergebnisse" nicht zum Qualitätsanspruch passen.

Dann kommt noch hinzu, daß die DP1 erheblich zu früh angekündigt wurde, ein halbes Jahr nach Erstvorstellung kommt nun eine erneute Ankündigung und es gibt immer noch keinen Termin, nichtmals einen ofiziellen UVP. Mit anderen Worten: sie haben noch Probleme und wissen überhaupt nicht, ob/wann bzw. zu welchem Preis sie die Kamera auch für den Markt produzieren können.

Ja, ich bewundere den Mut Sigmas, aber warum nur bleiben sie auf halbem Wege stehen? Etwas wegzulassen (wie z.B. P-Mode, Video und Blitz) ist doch nun wirklich die leichteste Übung eines jeden Herstellers. Und ankündigen sollte man Produkte erst dann, wenn man die Probleme gelöst hat und das Modell auch herstellen kann. Bereits mit der SD14 (gleicher Chip, gleiche TRUE Engine) hat sich Sigma schon kräftig durch mehrfache Terminverschiebungen blamiert.

Die DP1 ist nunmal der Einäugige unter den Blinden
Und genau das wird ja kritisiert, daß sie eben halbgar ist und "nur" das geringste Übel darstellt. Diese Orientierung nach unten ist IMHO keine gute Idee, daher kommen ja Sprüche wie "unter den Blinden ist der Einäugige König" und "wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten".

Sigma ist einfach auf halbem Wege stehen geblieben und hat sein eigenes Konzept ("no compromises") nicht verstanden (Stichwort: interner Blitz). Ebenfalls scheinen sie die Gesetze des Nischenmarktes nicht verstanden zu haben, denn hier darf man es eben nicht einem jeden rechtmachen wollen. Dies bringt nur im Massenmarkt Umsätze. Die Kamera als "Point + Shoot" zu bezeichnen deutet wieder auf Massenmarkt hin, was sich wiederum mit "no compromises" und Qualitätsanspruch beißt, der Massenmarkt lebt von "good enough quality". Und als Gag wäre "Point + Shoot" besser gekommen, wenn die Kamera eben ohne massenmarkt typisches Video, ohne Blitz und ohne Programmautomatik gewesen wäre.

Zudem ist das generelle Konzept der DP1 nicht neu: Leica hat es mit der M8 schon länger. Das einzig "Neue" ist die Bezahlbarkeit des Leica Konzeptes (Sigma hat sogar den Aufstecksucher nachgeahmt), die M8 kostet immerhin über 4.000 € (nur Body, ohne Linsen).

(...) wenn man es mal böse nimmt und von den SD14-Dateien auf die der DP1 schließt, liefert sie womöglich mal eben so quasi Leica M8-Bildqualität und das für ein paar Hundert EURONEN.
Die SD14 Qualität erhoffe ich mir ehrlich gesagt von der DP1, da sie ja denselben Chip und dieselbe Engine hat. Aber das ist kein Grund eben auf halbem Wege (sehe oben) stehenzubleiben. Warum Sigma jetzt (aus meiner Sicht) verfrüht und offenbar überhastet mit SD14 und DP1 auf den Markt will liegt (wieder IMHO) darin begründet, daß andere Hersteller wohl mit Foveon Technik in den Startlöchern stehen und man noch schnell versucht seine Modelle zu etablieren, bevor eine übermächtige Konkurrenz zeigt, wie man es richtig macht.

Was ich am aller-allerwenigsten verstehe, ist Kritik an der Haptik der DP1
Plaste stört mich nicht bei einer derartigen Kamera, im Gegenteil: sie wird dadurch leichter und billiger. Die Haptik kann ich nicht beurteilen, solange ich die Kamera nicht in Händen hatte.

Nochmals: sollte die DP1 auf den Markt kommen, bevor es Alternativen gibt, werde ich sie mir trotzdem kaufen, da sie eben von allen Kompakten die beste Bildqualität verspricht (und hoffentlich dieses Versprechen auch hält).

Viele Grüße Frederick
 
Also ich bin garantiert kein Sigma-Jünger :)

aber ich finde die 28 mm gut und wenn die f/4 dazu beitragen, daß das Objektiv flare- und Geisterbildfrei ist, wär ich z.B. schonmal zufrieden, das sind die ganzen Zoomgurken die man heutzutage für Crop-DSLR in dem Brennweitenbereich bekommt, nämlich oft nicht. (klar die 5D und ein schönes altes Zuiko dran... aber da is dann auch nicht besondere Lichtstärke gegeben)

Und @ schorse

jedes Mal wenn im Pentaxforum die Diskussion nach einer möglichen "Top-Kamera" K1D aufkommt, bekomme ich um die Ohren gehauen, daß Plastik heute viel sinnvoller sei als Metall und was ich denn mit einem robusten Metallgehäuse (wie Nikon D2x, EOS 1D usw.) anfangen wolle und was für ein ewiggestriger Blödsinn das doch wär und was für unglaublich tolle Materialeigenschaften die Plaste doch heute hat.

Wenn ich im Olympusforum mich drüber aufrege daß dort sogar die Objektive teilweise schon mit Plastebajonetten geliefert werden, heißt es wieder, das ist heute Stand der Dinge, man könne ein paar Gramm sparen und überhaupt, wer braucht schon ein Metallbajonett, etc. blablubb.

Mag sein daß Du in Punkto DSLR-Gehäuse dann der gleichen Meinung bist wie ich, aber das ist leider ein sehr sehr seltener Fall heutzutage. WENN es denn so ist, will ich Dir natürlich den Wunsch nach noch mehr Gehäusequalität der DP1 nicht ausreden :)

Aber im allgemeinen seh ich halt wirklich sehr deutlich mehr Notwendigkeit, die DSLR-Gehäusequalität zu verbessern, als die von Kompaktkameras wie der DP1.

Auch über den Miniblitz kann ich mich nicht im geringsten aufregen.

Bei DSLR wird er ständig von allen gefordert und als tolle Sache angepriesen, obwohl fast alle Objektive die man heute an den DSLR dran hat, und wo er in Frage kommt (kurze Abstände - Weitwinkelobjektive) mit dem Miniblitz gar nicht funktionieren sondern Abschattungen erzeugen oder man erst die Gegenlichtblende abschrauben muß (und im schlimmsten Fall immer noch Abschattungen ohne Ende drauf hat). Abgesehen daß Miniblitze die DSLR-Sucherbuckel größer machen, das Montieren von Objektiven erschweren und die Robustheit erneut deutlich schlechter machen.

Aber solche eklatanten Kompromisse bei DSLR will "jeder" haben, hingegen wenn der Blitz bei einer Kompaktkamera dabei ist, wo es wirklich mal Sinn macht - dann wird er auf einmal kritisiert.

nee nee dat is mir dann doch alles zu hoch was Ihr an der DP1 auszusetzen habt :D

Wenn Ihr alles D2x / EOS 1D Benutzer seid, könnte ich die Kritiken ja verstehen, aber das glaube ich jetzt momentan weniger - oder ?
 
:eek: da macht sigma alles richtig und hier wird schon wieder gewettert???

mann o mann.... blitz, blitzschuh, festbrennweite-is doch genial. wer mit foveon fotografiert, weiß, daß landschaft u.a. eine seiner hauptstärken sind! das ding als 28mm reise- und wanderkamera isses doch also!

da das ding eh eher für profis ist (wie auch die grd) is doch auch klar, daß die für ihre "normalbrennweiten" sowieso ausgerüstet sind. und der superzoom-anwender hat dann eben noch den ultimativen ww-konverter ;-))))

also- ich kann sigma nur gratulieren! das ding muß raus. es wird gut und dann möcht ich mal die kritiken sehn. die 4,0 werden sicher ihre ursache haben. sigma is ja nicht doof.

lg matthias
 
Kann es ein, dass hier die Sigma-Jünger vehement die 28'er Brennweite als
'ideal' verteidigen, während die 'neutralen' Käufer eher zur klassischen
Brennweite tendieren, oder täusche ich mich hier?
Mir erscheint das leider wie ein schönreden.

also ich hätte 35 mm für ideal gehalten (bei einer kamera, bei welcher die optik nicht zu wechseln ist).

28 mm ist wirklich (m.e.) ein wenig zu weitwinklig und demzufolge nicht universell genug einzusetzen, während (mir) 40 und erst recht um die 50 mm dann schon wieder zu lang wären.

mit wechseloptik wäre sie halt noch interessanter :)
 
Sehe ich genauso. Die klassische Brennweite 38/40mm wäre ideal. Der beste
Kompromiss für vielerlei Motive. Damit könnte man auch noch gut Halbportraits
aufnehmen, ohne allzu viel Verzerrungen, Landschaften wären auch gut
möglich. Sigmas Entscheidung für 28 wird einem Markterfolg im Wege stehen.

Lustig wie die persönliche Präferenz "hat für alle Standart zu sein" erhoben wird und der Wirtschaftliche Misserfolg prognostiziert. Gut das Sigma, wie jedes wirtschaftlich arbeitende Unternehmen seine Produkte nicht wenigen Schreihälsen sondern nach Marktanalysen entwirft.

Gibt eine einfache Lösung. Die Kamera gefällt Dir nicht? Kauf sie nicht!

Kann es ein, dass hier die Sigma-Jünger vehement die 28'er Brennweite als 'ideal' verteidigen, während die 'neutralen' Käufer eher zur klassischen Brennweite tendieren, oder täusche ich mich hier?
Mir erscheint das leider wie ein schönreden.

Hm, ich hatte und habe schon einige DSLR Modelle und einiges an Zubehör. Von Sigma hatte ich bisher absolut rein gar nichts was mir gefiel. Für meine Canon DSLR werde ich auch zukünftig keine Sigma Objektive oder Blitze haben solange diese in der Bildqualität die Orginal Canon L Festbrennweiten oder den Canon Blitz schlagen können. Bin also der klassische Fall von einem Sigma-Fanboy der sich alles von Sigma schönredet.

Ob es dir nun mal passt oder nicht, finde dich damit ab es anscheinend genügend potenzielle Käufer in dem Markt gibt welche genau auf diese Kamera mit genau der Brennweite gewartet haben. Solche Entscheidungen trifft keine Firma aus dem Bauch herraus, sondern bereitet die Modellentwicklung mit einer Entsprechenden Marktanalyse vor.

Und wenn du Platzt und noch so viel Maulst, deine persönliche Präferenz wird trotzdem nicht zu Standart erklärt. :lol: :lol: :lol:

Gruss,
MP
 
Lustig wie die persönliche Präferenz "hat für alle Standart zu sein" erhoben

Ich erhebe meine Präferenz nicht zum Standard für alle. Ich werde auch nicht
platzen, wenn Sigma etwas anderes macht. Das Wort 'Fanboy' habe ich nicht
gebraucht. Merkwürdig, wie manche hier Beiträge verdrehen, um es Krachen
zu lassen.

Für mich wäre die DP1 eben begehrenswerter, wenn eine andere Brennweite
vorhanden wäre. Das darf ich doch schreiben? Das haben andere vor mir auch
schon getan, ich bin nicht allein.
Merkwürdig ist halt schon, dass jahrzehntelang Sucherkameras mit Festbrenn-
weiten im Bereich 35-40mm ausgestattet wurden. Das haben die Firmen also
immer dick daneben gelegen?
 
Lustig wie die persönliche Präferenz "hat für alle Standart zu sein" erhoben wird und der Wirtschaftliche Misserfolg prognostiziert. Gut das Sigma, wie jedes wirtschaftlich arbeitende Unternehmen seine Produkte nicht wenigen Schreihälsen sondern nach Marktanalysen entwirft. ...
Marktanalysen auf der Basis von Umfragen brauchen die vermutlich gar nicht. ;)

Als Anbieter von Brennweiten ab 8 bis 800 mm
braucht Sigma ja eigendlich nur eine brennweitenspezifische Auswertung
ihrer Verkaufszahlen vorzunehmen. ;)

Natürlich sind da sowohl die 8, als auch die 800 mm sofort rausgefallen! :lol:

Aber vielleicht gibt es ja eine ausreichend deutliche Gewichtung zu Gunsten der 17mm (bzw. 28mm). :p

Jedenfalls glaube ich nicht an reine Willkür bei dieser Entscheidung. :)

Schönen Gruß
Pitt
 
wer mit foveon fotografiert, weiß, daß landschaft u.a. eine seiner hauptstärken sind

Tatsächlich? Ich habe bisher genial close-up und Portrait shots gesehen, aber noch kein gutes Landschaftsbild. Habt mir da ein paar gute Links?
Die Landschaftsbilder auf der SD14 Seite finde ich oberpeinlich, gerade so, als ob Sigma keinen Profi finden konnte, der mit der SD14 ein paar gute Bilder macht.
 
Aber im allgemeinen seh ich halt wirklich sehr deutlich mehr Notwendigkeit, die DSLR-Gehäusequalität zu verbessern, als die von Kompaktkameras wie der DP1.
Ganz recht, das sehe ich genauso. An einer Kompakten mit praktisch keinen mechanischen Komponenten brauch ich kein Metall Bajonett, genauso wie ich im Kleinwagen keinen 5 Liter 12-Zylinder brauche.

Auch über den Miniblitz kann ich mich nicht im geringsten aufregen.
Man muß ihn natürlich nicht benutzen, aber der ist doch einfach nur ein Witz, weil eben rote Augen, absaufende Hintergründe und zuwenig Reichweite (besonders bei 28 mm Brennweite!) vorprogrammiert sind. Warum nicht gleich die paar Cents sparen und das Teil schlicht weglassen? Es wird doch eh unbrauchbar sein und verträgt sich nicht mit dem sonstigen Qualitätsanspruch.

Bei DSLR wird er ständig von allen gefordert und als tolle Sache angepriesen (...)
Bei den einstelligen Canon ist er gar nicht dabei und niemand regt sich drüber auf. Ebensowenig ist (außer Super Tele) in den wirklich professionellen Linsen ein IS drin. Interner Blitz und IS sind Forderungen des Massenmarktes, also muß der Hersteller darauf eingehen, egal welchen Sinn das macht. Da die DP1 aber nicht den Massenmarkt bedient, macht der interne Blitz keinen Sinn, gottseidank haben sie sich den Wackelchip bzw. die Wackellinse gespart.

Aber solche eklatanten Kompromisse bei DSLR will "jeder" haben (...)
Du sprichst vom Massenmarkt, wo Deine Aussage sicherlich zutrifft, aber die DP1 ist eben nicht für den Massenmarkt.

(...) hingegen wenn der Blitz bei einer Kompaktkamera dabei ist, wo es wirklich mal Sinn macht - dann wird er auf einmal kritisiert.
Bitte erkläre, welchen Sinn dieser interne Blitz macht. Er hat eine lächerliche Leitzahl von 14 (IIRC), sprich die Reichweite bei 28 mm WW dürfte gerade mal 2 Meter betragen. Durch seinen geringen Abstand zur Objektivebene sind die roten Augen ebenfalls vorprogrammiert, genauso wie die absaufenden Hintergründe "dank" mickriger Lichtstärke. Bilder mit dem internen Blitz der DP1 werden absolut grottig sein und vertragen sich nicht mit dem Qualitätsanspruch.

Fazit: der Blitz ist Müll, offenbar ist das selbst Sigma klar, weshalb sie einen Blitzschuh spendieren, der dann gleichzeitig zur Befestigung des Aufstecksuchers dient. Wieder mal scheinen sie etwas nicht verstanden zu haben: das Weglassen des internen Blitzes fördert die Motivation einen externen zu kaufen. Wie gesagt: die Besitzer einstelliger Canons regen sich auch nicht auf.

Wenn Ihr alles D2x / EOS 1D Benutzer seid, könnte ich die Kritiken ja verstehen, aber das glaube ich jetzt momentan weniger - oder ?
Ich bin 5D Besitzer und habe keinen internen Blitz, dafür einen 580 EX.

:eek: da macht sigma alles richtig und hier wird schon wieder gewettert???
Siehe oben, bzw. meinen vorigen Beitrag: Sigma hat eine ganze Menge nicht verstanden und liefert ein in meinen Augen halbgares Produkt ab.

mann o mann.... blitz, blitzschuh, festbrennweite-is doch genial.
Blitzschuh und FB sind genial. Der interne Blitz saugt und die 28 mm sind eine schlechte Wahl, genauso wie die "Lichtstärke".

die 4,0 werden sicher ihre ursache haben. sigma is ja nicht doof.
Natürlich gibt es dafür einen Grund: die Randabschattung, bzw. die Ansprüche des Foveon Sensors an gerade einfallendes Licht. Das dürfte gleichzeitig auch die Probleme verursachen, denn sie wissen ja immer noch nicht wann, bzw. zu welchem Preis sie das Produkt in den Markt bringen können.

(28 mm Brennweite)
Lustig wie die persönliche Präferenz "hat für alle Standart zu sein" erhoben wird und der Wirtschaftliche Misserfolg prognostiziert. Gut das Sigma, wie jedes wirtschaftlich arbeitende Unternehmen seine Produkte nicht wenigen Schreihälsen sondern nach Marktanalysen entwirft.
Es hat schon seinen Grund, daß Brennweiten zwischen 35 und 50 mm als Standard gelten. Wie ich bereits erwähnte, sieht das menschliche Auge eine Brennweite von 50 mm als scharfen Bereich und 35 mm werden noch (unscharf) wahrgenommen. Daher entsprechen diese Brennweiten am meisten dem natürlichen Sehen bzw. natürlichen Bildeindruck. 28 mm weichen davon merklich ab und vermitteln eben nicht diesen natürlichen ("wahren") Bildeindruck.

Sigma nennt seine Engine TRUE (wahr) und wirbt mit den natürlichen Farbabstufungen des Foveon. Es paßt halt alles nicht so recht zusammen, erscheint als zuwenig durchdacht.

Gibt eine einfache Lösung. Die Kamera gefällt Dir nicht? Kauf sie nicht!
Ich werde sie kaufen, weil es keine Alternative gibt. Früher hättest Du auch ein Ford T-Modell gekauft, welches nur in schwarz erhältlich war, trotzdem kannst Du Dich drüber ärgern, daß es das Auto nicht in anderen Farben gab.

Solche Entscheidungen trifft keine Firma aus dem Bauch herraus, sondern bereitet die Modellentwicklung mit einer Entsprechenden Marktanalyse vor.
Ein professionell vorgehender Hersteller würde das in der Tat so machen. Aber wir sprechen ja von Sigma :evil:

Und wenn du Platzt und noch so viel Maulst, deine persönliche Präferenz wird trotzdem nicht zu Standart erklärt. :lol: :lol: :lol:
Siehe oben: es gibt gute Gründe für Brennweiten von 35-50 mm, welche gibt es für 28 mm? Nur daß sie Dir gefallen? :lol:

Viele Grüße Frederick
 
Man muß ihn natürlich nicht benutzen, aber der ist doch einfach nur ein Witz, weil eben rote Augen, absaufende Hintergründe und zuwenig Reichweite (besonders bei 28 mm Brennweite!) vorprogrammiert sind. Warum nicht gleich die paar Cents sparen und das Teil schlicht weglassen? Es wird doch eh unbrauchbar sein und verträgt sich nicht mit dem sonstigen Qualitätsanspruch.

Naja, zum Aufhellen vielleicht? :)

Bei den einstelligen Canon ist er gar nicht dabei und niemand regt sich drüber auf.

Hast Du eine Ahnung, was ich mir alles anhören mußte, als ich im Olympus-Forum es bedauerlich fand, daß die neue E-x ("Profikamera") mit so einem Miniblitz verunstaltet wird.

Ebensowenig ist (außer Super Tele) in den wirklich professionellen Linsen ein IS drin. Interner Blitz und IS sind Forderungen des Massenmarktes, also muß der Hersteller darauf eingehen, egal welchen Sinn das macht. Da die DP1 aber nicht den Massenmarkt bedient, macht der interne Blitz keinen Sinn, gottseidank haben sie sich den Wackelchip bzw. die Wackellinse gespart.

Da bin ich allerdings wieder ganz anderer Meinung: Der Wackelsensor ist für mich die wichtigste Erfindung seit dem Digitalsensor :) allerdings da die DP1 eh nur f/4 hat, braucht sie auch nicht unbedingt den Stabi .... is eh nicht für echte "low light" Einsätze geschaffen. bzw. sie ist ja so klein, UND hat ein Bildschirmsucher, die kann man daher sowieso überall anlehnen, aufstützen oder sonstwie stabilisierein.

Du sprichst vom Massenmarkt, wo Deine Aussage sicherlich zutrifft, aber die DP1 ist eben nicht für den Massenmarkt.

Kameras wie eine Olympus E-1 oder eine künftige Pentax "K1D" sind auch nicht für den Massenmarkt und werden trotzdem mit sinnlosen Einbaublitzen verschandelt, die Sigma SD14 - ebenfalls kein Massenmarkt - hat auch einen - und bei der DP1 ist er vergleichsweise noch am sinnvollsten, daher versteh ich dann nicht wieso er bei der DP1 kritisiert wird.


Bitte erkläre, welchen Sinn dieser interne Blitz macht. Er hat eine lächerliche Leitzahl von 14 (IIRC), sprich die Reichweite bei 28 mm WW dürfte gerade mal 2 Meter betragen. Durch seinen geringen Abstand zur Objektivebene sind die roten Augen ebenfalls vorprogrammiert, genauso wie die absaufenden Hintergründe "dank" mickriger Lichtstärke. Bilder mit dem internen Blitz der DP1 werden absolut grottig sein und vertragen sich nicht mit dem Qualitätsanspruch.

Da die DP1 so klein ist, nimmt man sie sicher auch mal zu Gelegenheiten mit, wo es NICHT um hochqualitative Aufnahmen geht - halt als Ixus-Ersatz: (also ich werd das jedenfalls tun, denn ich habe momentan überhaupt keine eigene kleine Digicam.) Und dann kann der Blitz doch mal sinnvoll sein. Hingegen wenn man eine DSLR mitschleppt, dann hat man viel eher ausschließlich "hochwertige" Fotografie im Sinn und sollte nicht ausgerechnet daran sparen, einen externen Blitz mitzuschleppen, insofern man denn einen braucht.

Als zweites bleibt noch die Möglichkeit des Aufhellblitzens, da kann so ein kleiner Blitz u.U. doch sinnvoll sein, wenn die Blitzsteuerung der Kamera das hergibt.

Zählen wir mal die Nachteile von eingebauten DSLR-Blitzen auf:
1. schattet mit fast allen WW-Objektiven ab
2. Mechanische Schwachstelle am Gehäuse, speziell bei Kameras vom Schlage einer D200
3. vergrößert unnötig den Sucherbuckel
4. erschwert die Montage ausgefallener Objektive
5. Schwachstelle in der Wetterabdichtung
6. kostet Geld, was an anderer Stelle wieder auf Teufel-komm-raus eingespart werden muß (z.B. K10D: keine Synchronbuchse für Studioblitze)

Dem gegenüber steht der einzige Vorteil:
1. nützlich als Aufhell- und ggf. Steuerblitz für kabelloses slave-Blitzen

Bei der DP1 bleibt der Vorteil mit dem Aufhellblitz erhalten, alle Nachteile bis auf 6. fallen aber weg.

Also stört mich der Blitz bei der DP1 nicht. :)

Ich finde auch die 28 mm gut, damit ist sie halt ideal für Städtetouren, wenn man ein Gerät haben will mit dem man "mitten im Geschehen ist" - niedrige Schärfentiefe, "normalere" Brennweite ist eine herkömmliche DSLR allein aufgrund der sicher deutlich höheren Geschwindigkeit in AF und Reaktion doch sowieso überlegen.

Gruß
Thomas
 
Tja - Thomas,

so unterschiedlich kann man das sehen. Als ich den fehlenden Blitz bei der SD10 als verzichtbar bezeichnete und ihn nicht, wie Andere, als notwendiges Ausstattungsmerkmal einer (modernen) DSLR Kamera einstufte, bekam ich dafür ordentlich was zu hören, bis hin zur Markenblindheit und dem Vorwurf Sigma gesponsort zu sein ;).
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
WERBUNG
Zurück
Oben Unten