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Wechsel von Vollformat auf Crop

AW: von KB wieder retour zu Crop (7D): hat´s wer gemacht?


Das ist hier nicht das Thema hast dus verstanden??? Hier interessiert keinen was du über die 7d denkst!!!!

Hier wird gefragt ob jemand gewechselt hat, VERSTANDEN????
 
@noreflex, ich glaub bei dreht sich in der Argumentation nur noch um Freistellung, ob man sie sieht, ob man KB von Crop unterscheiden kann oder nich ...
Seh ich anders. Noreflex reagiert in seinen Argumentationen einfach nur auf das, was bei Crop-vs-KB immer wieder genannt wird: die Freistellung ...

Denn das ist eigentlich die einzige gestalterische Differenz. Sonst bleibt nicht viel über ....
 
Seh ich anders. Noreflex reagiert in seinen Argumentationen einfach nur auf das, was bei Crop-vs-KB immer wieder genannt wird: die Freistellung ...

Denn das ist eigentlich die einzige gestalterische Differenz. Sonst bleibt nicht viel über ....

ich sehe da noch den Vorteil größerer Weitwinkel, geringeres Rauschen bei hohen ISO, Freistellpotetial für den der es braucht - das kann alles entscheidend sein - und wurde schon gefühlte 180.000.000 Mal gesagt. Ich käme nicht auf die Idee seitenweise meine Meinung zu verteidigen, wozu??? Es macht doch jeder seine Bilder nach seinem Gusto, Spaß und Laune und damit womit man denkt seinem "Ziel" am ehesten näher zu kommen oder es gar zu erreichen.;)

Gruß Toni
 
Lassen wir Feininger das Schlußwort unter diese Ausschweifung setzen:
Toller Beitrag.
Einiges möchte ich hier auber auch zu bedenken geben:

1. Nicht alle Hobby-Fotografen wollen tolle Künstler sein. Den meisten reicht es schon, technisch gute Fotos z.B. von Ihren Kindern zu machen. Dabei hilft das kleine Fotografier-Einmaleins (richtiges Licht, richtiger Moment, richtige Perspektive, siehe Feininger-Zitat) und die eine oder andere technische Finesse (wie Freistellung) schon weiter.
2. Hobby-Fotografen wollen Spass mit ihrer Kamera haben, einen guten Blick durch den Sucher, Spass an der Technik. Schau mal in die Galerie bei Tiere: tausende technisch perfekte und mit großem Aufwand erstellte Aufnahmen von Spatzen, Rotkehlchen, Hasen, Rehen usw., völlig sinnfrei und jenseits irgendwelchen Kunstgedanken. Hobby eben.
3. Viele stellen die Systemfrage - wie ich für mich schon dargelegt habe - aus rein pragmatischen Gründen, oder nehmen einfach das, was sie gewohnt sind (KB -> VF), und jeder landet woanders. Da kann man wieder die Brücke zu den Profies und Künstlern schlagen, denn ich denke bei denen verhält es sich nicht anders. Schliesslich arbeiten nicht alle Künstler mit kompakt-Digis, sondern teilweise eben auch mit digitalen MF oder analog, je nach Workflow.

Die Frage nach der Sinnhafigkeit und dem künstlerischen Mehrwert eines Equipments ließe sich bei jeder Frage hier im Forum stellen.

EDIT: dop hat übrigens mit einer 40D angefange. Aber es gibt viele User, die tolle Bilder am VF machen. Schau mal in den 5D1- oder M9-Beispielbilder-Thread oder in die Galerie bei "Menschen". Viele dieser User nutzen die Vorteile des VF gezielt und kreativ aus. Was nicht heisst, dass sie mit einer Kompakten keine guten Bilder machen könnten. Aber eben andere.

Grüße,
Heinz
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: von KB wieder retour zu Crop (7D): hat´s wer gemacht?

Das ist hier nicht das Thema hast dus verstanden??? Hier interessiert keinen was du über die 7d denkst!!!!

Hier wird gefragt ob jemand gewechselt hat, VERSTANDEN????

Es zwingt mich hier niemand, auf dein Niveau hinterzusteigen...

Juewi fragt hier, ob jemand wegen der 7D zurück zu Crop wechselt. Und er fragt, wer das ausschließt und warum. Die einfache Antwort ist, die 7D ist zwar gut, aber nicht so außergewöhnlich, dass ein Wechsel zum Crop nahe liegen würde. Und zwar völlig unabhängig davon, was ich denke oder nicht.

Edit: Sehe gerade, dass dein beleidigender Beitrag ohnehin schon gelöscht wurde. Danke @Mods, damit ist für mich das Thema erledigt!
 
Seh ich anders. Noreflex reagiert in seinen Argumentationen einfach nur auf das, was bei Crop-vs-KB immer wieder genannt wird: die Freistellung ...

Denn das ist eigentlich die einzige gestalterische Differenz. Sonst bleibt nicht viel über ....

Jenau!:top:

Nein, lieber fotoni, ich bin nicht in kriegerischer Stimmung. Ich habe das Gefühl, dass Du ein gut begüteter Schüler bist und ich ein "rechnen müssender Familienpapa".:D

Gehe mal davon aus, dass ich meinen Text recht entspannt verfasst habe. Du brauchst meine Texte also nicht lesen. Kannste aber. Wenn Du magst.;)

Wenn es nach meiner Unvernunft ginge, würde ich ca. 10 Bodies (D3, D3x, 5dII, K-x, E-p1, Leica M9, Leica S2 etc...) haben. Und ca. 30 Linsen.

Mal angenommen, das Geld wäre da. Ich würde es immer noch nicht tun, weil ich in meinem Alter (43) langsam nachdenke, was sinnvoll und was vertretbar ist. Und weil ich meinen Kindern vorleben muss, wie man sein Geld vernünftig ausgibt und nicht jeden Konsumwunsch realisiert.

Neben dieser ökonomischen Sicht gibt es dann noch eine "künstlerische" Sicht und eine Betrachtung aus Sicht eines Marketing-Manns.

Die künstlerische Sicht habe ich weiter oben ausführlich erklärt: Bilder werden durch KB nicht schöner/toller/beachteter! Umgekehrt werden Bilder beim Wechsel von KB auf Crop auch nicht schlechter! Ob die Bilder einer Reise aus der D3 oder der D300 kommen, kann ein Dritter nur bei ganz ganz wenigen Bildern vielleicht richtig raten. Bei der Masse der Bilder hat ein Dritter keine Chance, dem Bild die Cam anzusehen.

Kommen wir zur dritten Betrachtung: dem Marketing: Marketing-Profis verankern über die Marketing-Strategie in den Produkten bestimmte "Werte", die ein Produkt haben soll.

Da sich international die Produkte immer mehr angleichen und die Produktion immer mehr von Ländern in Asien kommt - was macht dann den Unterschied für uns als Käufer noch aus?

Es ist die über die Werbung und die aufgebaute Marke erzeugte Botschaft eines Produktes. Der Claim. Kaufst Du Red Bull, bist Du unternehmungslustig und jung. Kaufst Du Jim Beam, bist Du ein cooler Typ, den die Frauen bewundern. etc.

Kaufst Du KB, bekommst Du mehr Bildqualität. KB, das ist Aufstieg. KB, das ist für die Profis.

Das sind Produkt-Botschaften, die über die Prospekte an uns, die Consumenten, herangetragen werden. In wieweit der Jim Beam-Trinker wirklich cooler ist, als der Trinker von Aldi-Whysky und in wiefern eine KB-Cam mich zu einem besseren Fotografen macht - das ist die Frage.;)

Ich sehe mein und Euer Kaufverhalten kritisch. Insbesondere, weil ich weiß, dass ich mich gern vom Marketing "beshicen" lasse! Ich bin dem ja auch nicht abgeneigt!

Ich habe mich vom Marketing im Jahre 2000 überreden lassen, eine EOS3 zu kaufen, statt einer 1/5 so teuren EOS 600n. Die Bilder wären die gleichen gewesen.

Heute bin ich schon etwas schlauer und mache nur noch jeden 3. oder jeden 4. Zyklus mit. 350d und dann 50d und dann ???;)

Ich denke, ich werde beim nächsten Zyklus mal die 5dIII oder die 3d ausprobieren. Weil es einfach Spaß macht, ein neues Spielzeug zu kaufen.

Nun bin ich aber über das Alter hinweg, anderen zu erzählen, dass sich der Kauf der EOS3 irgendwie auf meine Fotos ausgewirkt hätte. Die 7B/s, die mir das Marketing als Verheißung verkaufte, habe ich vielleicht 5 mal in 5 jahren benutzt. Alles unnütze Features. Aber ich wollte eine Cam wie ein Profi haben. Und ich habe es genossen (Spaß hat es also gemacht, sich so zu fühlen. Da haben die Halunken von Canon ganze Arbeit geleistet!).

Ich schreibe meist nur dann in solchen Threads, wenn es den Anschein hat, dass man sich von dieser oder jener Cam bestimmte Dinge verpricht oder erhofft. Meine Erfahrung sagt mir, dass die einzige Hoffnung in dem Spaß am Spielzeug liegen sollte...

Die in Foren gehypten Welten (KB ist um Welten besser) stoßen mir als Realist auf! Wobei ich das ganze schmunzelnd sehe. Der eine liest meine Meinung und fühlt sich angegriffen und der andere liest meine Meinung und denkt "Recht hat er".

So ist doch der Sinn solcher Threads zu verstehen: Ansichten austauschen.;)

Ausserdem beantworten die Leute die Thread-Frage auch in Abhängigkeit von ihrem eigenen Erfahrungslevel: Hat man mal mit Crop und KB fotografiert, sieht man das gelassener, als der Neu-Käufer, der noch im Fieber ist.

Ich bin vom Level (siehe Grafik) übrigens noch im Anfänger-Stadium: ich habe erst 30 Jahre SLR-Erfahrung, habe bereits ein Stativ, hatte noch keine "HDR"-Phase und mache meist nur Urlaubs-Knips-Bilder und habe daran immer noch Freude!:)

http://robertbenson.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/photographer-graph-1024x858.png
 
... hatte noch keine "HDR"-Phase ...
ein Versäumnis höchsten Grades!


Mein gut verdienender Nachbar - Fotolaie - ist vor kurzem auch mit einer 7D + 15-85 IS + 100 IS Makro nach Hause gekommen (Mich freuts, hab ich was zum Ausleihen). Als wir letztens am Zaun standen meinte er: "Du hast ja die Vollformat von Canon oder? DAS wär halt gleich was Richtiges gewesen aber die war mir doch eine Spur zu teuer". Ich bejahte die Frage, setzte aber gleich nach, dass es eigentlich völlig wurst sei ob 7D oder 5D oder 40D. Er guckte mich verwirrt an, fragte aber nicht weiter nach. In seinem Blick erkannte ich aber: "na sooo gut kennt der sich also doch nicht aus".

Was sagt uns das?
Das:
Es ist die über die Werbung und die aufgebaute Marke erzeugte Botschaft eines Produktes.
...
Kaufst Du KB, bekommst Du mehr Bildqualität. KB, das ist Aufstieg. KB, das ist für die Profis.

Genau so läufts. Marketing halt, die wissen schon was sie tun.
Und davor bleiben auch wir Fotokundigen nicht verschont :ugly:
 
@hvirin, kipfel, connewitz, juewi.. Danke, dass Euch meine Zeilen gefallen haben. Liest man gern!;)

...mein ziel ist es nur zum teil ein schönes bild zu machen, ein anderes ist es dabei spaß zu haben wenn ich das bild mache. und dabei kann der eine oder andere eben auch sagen dass einem z.b. KB mehr spaß macht als crop...

Toller Beitrag.
Einiges möchte ich hier auber auch zu bedenken geben:

1. Nicht alle Hobby-Fotografen wollen tolle Künstler sein. Den meisten reicht es schon, technisch gute Fotos z.B. von Ihren Kindern zu machen. Dabei hilft das kleine Fotografier-Einmaleins (richtiges Licht, richtiger Moment, richtige Perspektive, siehe Feininger-Zitat) und die eine oder andere technische Finesse (wie Freistellung) schon weiter.
2. Hobby-Fotografen wollen Spass mit ihrer Kamera haben, einen guten Blick durch den Sucher, Spass an der Technik. Schau mal in die Galerie bei Tiere: tausende technisch perfekte und mit großem Aufwand erstellte Aufnahmen von Spatzen, Rotkehlchen, Hasen, Rehen usw., völlig sinnfrei und jenseits irgendwelchen Kunstgedanken. Hobby eben.
3. Viele stellen die Systemfrage - wie ich für mich schon dargelegt habe - aus rein pragmatischen Gründen, oder nehmen einfach das, was sie gewohnt sind (KB -> VF), und jeder landet woanders...

@lui und Alight

Habe Eure Gedanken natürlich gelesen!;)

Bin mit Euch völlig d'accord.

Der von Euch beschriebene user, der die Cam wegen des großen Suchers oder wegen der KB-Linsen kauft und gern 1000 mal seine Kinder oder fliegende Reiher fotografiert, der ist hier doch nicht Gegenstand der Diskussion.

Der user hat die Cam, hat Spaß und freut sich auf den Prozeß des Fotografierens und manchmal auch noch, wenn ein besonders gutes Bild dabei entsteht. Kenne ich. Mache ich genau so.

Dieser user geht in der Regel aber nicht in Threads und erzählt anderen usern, dass die von ihm benutzte Technik um "Welten" bessere Bilder ermöglicht.Was in meinen Augen auch der Stein des Anstoßes ist: KB oder Crop wird doch meist genau unter diesem Aspekt diskutiert, ob damit die Bilder "besser" werden. Und hier kann man im technischen Sinne ein paar Unterschiede besprechen (Freistellung, WW, ISO). Leider wird diese im technischen Sinne unterschiedliche Wirkung gleichermaßen oft als "besser" abgespeichert und stillschweigend wird davon ausgegangen, dass die Bilder damit "besser" wirken. Das ist aber ein Trugschluss! Die mit KB technisch andere Aufnahme wirkt auf Dritte eben wie eine technisch andere langweilige oder eben tolle Aufnahme. Das ist es, was Feininger meint.

Würde man es unter dem Aspekt diskutieren: "Habe ich mit KB/Crop mehr Spaß, wenn ich Reiher, Kinder, Spatzen fotografiere?" - würde man wohl noch weniger Hilfe bekommen, weil andere nicht einschätzen können, ob ICH nach der Ausgabe von 1.000 - 2.000 EUR mehr Spaß habe? Woher sollen die Anderen das denn wissen!;)

Ich fotografiere übrigens seit Jahren Tischtennis. Irgendwie ist nach dem 10. Punktspiel keine richtige Neuerung in den Bildern drin. Halt Sportbilder. Dennoch habe ich nicht damit aufgehört. Das Knipsen an sich macht Spaß und die Bilder werden manchmal sogar ganz nett. Und das freut mich. Ich habe nicht den Anspruch, künstlerisch wertvolle Bilder zu machen. Aber irgendwie freue ich mich, wenn Leute meine Bilder ansehen und sagen, dass das tolle Bilder sind. In meinem Umfeld fragt übrigens auch niemand nach dem Sensor oder der Linse. Es geht nur um "toll" oder "weniger toll" (= Bild erfährt keine Beachtung).

lg
 
Bei welchem Format seht ihr denn den Punkt, an dem die Bilder in der Qualität nachlassen?

Anders ausgedrückt. Ich fotografiere hauptsächlich mit Crop 5,6. Bei gutem Licht und der Absicht das Hauptmotiv vollkommen in seinem Kontext zu zeigen bin ich mit den Ergebnissen recht oft zufrieden.
Eine Person oder gar eine Gruppe besonders zu betonen ist aber nur wenig möglich. Es gibt tricks. Aber befriedigend ist da nichts zu machen.
Ich wage also einmal frech zu behaupte: Crop 5,9 ist im Grunde zu klein. Ab welcher Sensorgröße haben wir den Punkt erreicht, wo wir sagen können: Kleinbild bringt auch nicht mehr? Cropfaktor 1,6 oder Cropfaktor 2? Wäre Cropfaktor 3 oder 4 noch denkbar?

Wo ist der objektive Kipp-Punkt, an dem man den Unterschied oft genug sieht, um ihn für wichtig zu nehmen?
 
Ich habe mich vom Marketing im Jahre 2000 überreden lassen, eine EOS3 zu kaufen, statt einer 1/5 so teuren EOS 600n. Die Bilder wären die gleichen gewesen.

na ich habe 2005 die analoge EOS-650 mit EF28-200 4,5 -5,6 von meinem Bruder ganz billig bekommen. Er gab mir seine Canon und ich hab im Gegenzug seine neue Digicam bezahlt - ein für mich guter Deal. Mit der 650er und dem 28-200er hab ich dann bis Ende 2009 fotografiert. Dann hab ich eine gebrauchte 5D erworben und bin total happy mit ihr. Ich kam vom analogen KleinBild ( Film) und wollte digital genauso weitermachen - also KB mit der 5D. Dass die 5D "langsam" ist das interessiert mich nicht die Bohne. Ich bin ein absoluter Langsamfotograf :lol: sprich Indoor, Portraits, Feiern. Ich brauche damit keinen Sport zu fotografieren und auch keine Autorennen. Meine Motive haben Zeit und ich Zeit zum fokussieren. :) Nun kam vor kurzen noch eine 20D fürn Telebereich (mitm 150er 2,8er SIGMA Macro :top: ) hinzu. Ich finde beide Systeme KB und Crop toll, wobei wenn ich eben ein Mädel mit 85mm an KB fotografiere, die Reaktionen anders sind wie wenn ich sie mit 85mm am Crop fotografiere. An dieser Stelle macht sich KB für mich schon bemerkbar. Dass es zwischenzeitlich viel modernere Cams gibt interessiert mich nicht, denn für mich ist Sensorgröße entscheident 12MP an KB und 8MP an Crop reicht mir vollkommen aus. Klar im Fotostudio wo ich später meine Ausbildung machen will und ich hier und da gerne schon mal zuschauen und helfen darf werden modernere ProfiCams von Nikon und Canon genutzt Nikon 3D und Canons 1DsII und 1DII ( je nach dem wer fotografiert) aber dort muss das sein, einmal Einstellen und das Bild muss im Kasten sein. Im Studio wurde bei den hier schon immer mit KB fotografiert, das ganze Studio ist platzmäßig so organisiert dass KB und Brennweiten bis 200 benutzt werden können ohne "anbauen" zu müssen. Für meine Fotografiergewohnheiten hat sich KB einfach total bewährt. Angefangen von der Rauscharmut des Sensors bei hohen ISO bis hin zur praktischen Sinnhaftigkeit von Brennweiten zwischen 35-135mm. Das Sigma 150er hab ich im Grunde nur an der 20D und wenn ich mal wirklich WW brauche ( soweit bin ich noch nicht) dann hole ich mir das Sigma 12-24, was ich auch schon mal Leihweise an der 5D hatte und total begeistert von den Möglichkeiten war, was alles aufs Bild passt oder was sich für spektakuläre Perspektiven ergeben können. Das 12-24 hab ich natürlich auch mal an die 20D gemacht, ok 19mm KB, ist zwar auch nicht wenig aber wenn man mal 12mm KB gesehen und erlebt hat ...der Unterschied ist schon nicht zu verachten. Ok, es kommt eben immer drauf an was man wie zu fotografieren vor hat und was man dazu braucht.

Gruß Toni
 
@fototoni: bei Dir ist alles in bester Ordnung: das beste aus zwei Welten machen...;)

(im Grunde machst Du Deine Bilder mit den Augen und greifst dann zum einen oder zum anderen Werkzeug, um es aus den Augen auf den Chip zu bekommen...)

@rbtt

http://www.youtube.com/watch?v=fbu6q1CevCE

Wenn Du Dir diesen Link ansiehst (alex majoli), dann gibt es kaum etwas, was nicht auch mit einer Kompakten ginge (Action-Sport und High-Iso mal aussen vor).

Freistellen geht natürlich mit einem Kompaktsensor nicht so gut. Aber Freistellen ist eine Erfindung und ein Hype der Forenwelt.

In real life werden viel weniger Bilder als tolle Bilder gezeigt, bei denen es auf Offenblende ankäme. Und Offenblende und Freistellung sind die wesentlichen sichtlichen Merkmale der DSLR-typischen Menschenaufnahmen.
 
@noroflex: schön geschrieben. Und ich fotografiere eben meine Kinder :D

Beachtung oder nicht: die Bilder, die in Alben oder Kalender verarbeitet werden, wählt meine Frau aus. Dies ist mein Massstab und Korrektiv. Ein gutes übrigens, da sie von Fototechnik nicht den blassesten Schimmer hat. Ich sehe, welche Bilder gut ankommen und welche nicht. Und versuche die "Kundenwünsche" umzusetzen. Ein schön freigestelltes Portrait bei gutem Bildaufbau und schönem Licht löst da schon einmal einen "Wow"-Effekt aus, aber auch ein gut festgehaltener Moment mit der Fuji F20.

Die ersten Hochzeitsbilder mit der 5D und lichtstarken FB`s (2,8/24, 1,4/50, 2/100) wurden mit einem "So müssen professionelle Hochzeitsbilder aussehen" quittiert, ohne dass jemand wusste, dass ich eine andere Kamera hatte. Der Grund war aber nicht die Kamera selber, sondern dass ich persönlich mit diesem System besser klargekommen bin und meine Vorstellungen besser umsetzen konnte, vielleicht auch weil ich vor meiner DSLR-Zeit 25 Jahre analog fotografiert habe. Dies ist sehr, sehr subjektiv und deshalb meine sehr sehr persönliche Meinung, aber vielleicht als Gedanke für den einen oder anderen wertvoll.

Ich hebe bei meiner Argumentation weniger auf die Kamera allein ab, sondern auf das System, das Gesamtpaket aus Kamera und Objektive. Dies sollte möglichst gut zu meinem persönlichen Stil passen, ich (und niemand anders) sollte sein System so wählen, dass er damit möglichst gut klarkommt. Das kann für den einen eben das digitale Mittelformat sein, für den anderen eine 30xZoom Digiknipse. Dann kann man u.U. sagen, dass mit der Kamera XY und den Objektiven ABC die Bilder besser werden. Dies ist mir wichtig, ich möchte nicht für oder gegen Crop argumentieren.

Also: spielt das Kamerasystem eine Rolle: im Allgemeinen nicht, für den einzelnen kann dies aber durchaus der Fall sein.

Freistellen geht natürlich mit einem Kompaktsensor nicht so gut. Aber Freistellen ist eine Erfindung und ein Hype der Forenwelt.

Nein, das ist es nicht. Meine ältesten Fotobücher kommen aus den 70ern, und da ist Freistellung (bzw. Einsatz der Schärfentiefe) schon immer ein Thema gewesen. Es findet sich auch in jedem Lehrbuch über Fotografie als ein mögliches Gestaltungsmittel wieder.
Als Beispiel soll mein Lieblingsbuch über fotografische Bildgestaltung dienen:
http://www.amazon.de/Sehen-Gestalten-Fotografieren-Ernst-Weber/dp/3764324694
Schaut mal ins Inhaltsverzeichnis auf Seite 90 ...

Grüße,
Heinz
 
Zuletzt bearbeitet:
(Amazon Partnerlink des Forums)
...

Wenn Du Dir diesen Link ansiehst (alex majoli), dann gibt es kaum etwas, was nicht auch mit einer Kompakten ginge (Action-Sport und High-Iso mal aussen vor).
Der Schnittpunkt wo Kompakte und Kameras mit großem Sensor gleichermaßen möglich sind mag recht groß sein. Was mich beschäftigt, wie groß ist der Bereich der mit der Kompakten fehlt? Oder anders, dass dieser Bereich für mich vieel zu groß ist weiß ich eigentlich. Die Frage ist eher: Ab welchem Format und welcher Blende (die es für das Format ja auch geben muss) reicht es mir.
...Freistellen geht natürlich mit einem Kompaktsensor nicht so gut. Aber Freistellen ist eine Erfindung und ein Hype der Forenwelt.
Es geht mit der Kompakten gar nicht oder ist unvermeidbar (Makro und Tele). Es gibt faktisch keine Flexibilität (teilweise durch Supertele auf Kosten der perspektivischen Tiefe). Als Hype empfinde ich das nicht unbedingt. Neben der Wahl des Ausschnittes und der Lichtführung ist es DAS Mittel der Gestaltung mit dem bestimmt wird, was der Betrachter sieht. Zudem erlaubt ein großer Sensor mit Lichtstarken Objektive Fotografie in Situationen und Stimmungen in denen ich längst einpacken kann. Grenzen wird es wohl auch dann geben. Deshalb auch hier meine Frage: Ab welchem Format und welcher Blende (die es für das Format ja auch geben muss) reicht es mir.
...In real life werden viel weniger Bilder als tolle Bilder gezeigt, bei denen es auf Offenblende ankäme. Und Offenblende und Freistellung sind die wesentlichen sichtlichen Merkmale der DSLR-typischen Menschenaufnahmen.
Es scheint mir, dass oft sogar zu wenig abgeblendet wird. Nicht wirklich freigestellt aber der Kontext schon durch Unschärfe versaut. Das kann mit der Kompakten nicht passieren.

Aber die Freiheit etwas zu tun ist immer mit der Möglichkeit verbunden es nicht perfekt zu tun. Ich wünsche mir diese Freiheit (für die Zukunft) dennoch.
 
...

Nein, das ist es nicht. Meine ältesten Fotobücher kommen aus den 70ern, und da ist Freistellung (bzw. Einsatz der Schärfentiefe) schon immer ein Thema gewesen. ...
Grüße,
Heinz

Mist! Erwischt!:evil: Du hast natürlich Recht! Ich habe Seite 90 angesehen: da ist Selektive Schärfe als gestaltungsmittel beschrieben! Eine von zig bildgestaltenden Faktoren.

Was ich meinte: Freistellung als "besonderes" Merkmal der KB ist ein Foren-Hype. Freistellung kann ich auch mit ner Kompakten als Gestaltungsmerkmal einsetzen. Mit ner Oly Crop2 oder einer APS 1,6 oder mit MF oder...

Die Reduzierung darauf, dass alle Freistellmöglichkeiten unterhalb KB stets zu wenig sind, dass Freistellungsmöglichkeiten oberhalb von KB nun nicht zwingend nötig sind, ist es, was meine Aktivität hier erklärt.;)

In Deinem Buch finde ich ca. 30-40 bildgestaltende Überlegungen (über Licht, Gegenlicht, Streiflicht, Luftperspektive, Bodenperspektive etc.), von denen eine die Selektive Schärfe ist.

Das erklärt, warum der Fotograf mit nahezu jedem Werkzeug Ideen umsetzen kann. Dazu bedarf es nicht speziell eines KB-Formats.

@rbtt: wenn man sich Peter Lücks http://www.flickr.com/photos/peterlueck/ oder Echodynes http://www.flickr.com/photos/echodyne/ Bilder ansieht, dann zaubern die mit Kompakten oder mit mFT Bilder hin, da können einige von uns noch tausende EUR in Gelumpe stecken und die Bilder bleiben dagegen "farblos".

Selektive Schärfe mit Crop 50d

st tropez

200mm F4

140mm F4

140mm F4


Lyon

130mm F5

200mm F3,5

200mm F3,5




KB 5dII

62mm F5
[ATTACH_ERROR="dslrToolsAttachRewrite"]1306980[/ATTACH_ERROR]

Selektive Schärfe ist keine Erfindung oder Besonderheit von KB und das bessere Potential sieht man im A/B-Vergleich und sonst wohl eher nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das ist es nicht. Meine ältesten Fotobücher kommen aus den 70ern, und da ist Freistellung (bzw. Einsatz der Schärfentiefe) schon immer ein Thema gewesen. Es findet sich auch in jedem Lehrbuch über Fotografie als ein mögliches Gestaltungsmittel wieder.
Genauso ist es! Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er diesen Effekt mehr oder weniger nutzt.

Aber zu sagen, man mache einen Hype daraus, ist ganz und gar unangebracht.

Jetzt braucht nur noch jemand zu sagen, die kleinen Sensoren der CompactCams sind deshalb Spitze, weil sie immer von vorne bis hinten alles scharf abbilden. Sicherlich, in sehr vielen Fällen ist dies auch erwünscht, ich muss dagegen die Blende deutlich weiter zumachen. Ja und ich gebe auch zu, dass die verminderte Schärfentiefe der 5D einen auch manchmal vor Probleme stellt.

Erwin
 
langsam aber sicher finde ich die ganze Sensordebatte total übertrieben, was wann wo wie wem auffallen könnte, wem was genügt, wer womit fotografiert, ...etc. ...die Welt ist so individuell, so auch ihre Motive, ihr Gesehen und fotografiert werden. Jeder fotografiert, Knippst, wie auch immer, nach seinen Möglichkeiten, Vorlieben, Bedürfnissen und nicht zuletzt Ansprüchen. Die ganze Debatte beschränkt sich doch hier im Forum auf eine Hand voll überschauhbare User, es braucht doch bestimmt keiner den anderen überzeugen dass Seine Sichtweise nun die Fotowelt bekehrt oder jemand angeblich Recht hätte nur weil jemand Ansichten teilt.

Gruß Toni
 
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