Ebenso wie "Konzertfotografie" nicht ausreicht, um den Rückschluß auf eine bestimmte DSLR ziehen zu können.
Solange wir Diskussionen Beratungen einen Platz einräumen, in denen es pauschal darum geht, welche DSLR sich für was-auch-immer "besser" eignet, solange wird das Kaufberatungsforum ein Problem bleiben.
"Besser" ist und bleibt subjektiv.
Freilich kann mit Konzert auch das Platzkonzert bei strahlendem Sonnenschein gemeint sein. Ob es sich um dunkle Clubs oder Festivals mit Megawatt an Licht handelt, sollte halt einigermassen vorher heraus gefunden werden.
Wie hell es dann vor Ort wirklich ist, wie nah oder weit der Fotograf ist, ob er Kopfportraits oder Übersichtsaufnahmen macht, wird man nicht immer bis ins letzte klären können.
Aber, generell ist zu sagen, dass bei wenig Licht hohes ISO rauscharm Qualitätsfördernd ist, und damit zu empfehlen. Ein lichtstarkes Objektiv steigert die Qualität noch einmal. Denn, Konzertfotos leiden am öftesten unter Bewegungsunschärfe und Rauschen.
Daher kann man einerseits schon eine gewisse Richtung empfehlen und andere Systeme eher nicht und kann zu Beispielbilderthreads verlinken, in denen sich der TO umsehen kann, oder es auch lassen kann. Dementsprechend wird er sich irgendwas kaufen oder schon recht gezielt für seine Anwendung.
Gerade für Konzert ist eine bestimmte Technik vorteilhaft. Da kann man sagen, lasst diesen Idio...einfach einmal eine Fehlinvestition tätigen und ihn frustriert auf der Strecke zurück, oder ein paar Monate später neu investieren, oder man empfiehlt ihm gleich einen Body, von einem Hersteller der alle möglichen "Günstig"-Festbrennweiten im Programm hat, sodass ihm ohne zu wechseln alle Möglichkeiten offen stehen, ohne überflüssigen Umstieg.
Deshalb sag ich ja, dass die Aussage, es ist egal was Du nimmst, die Kameras sind alle gut, stimmt,- aber halt nur bis zur Mama die ihre Lieben ohne Blitz fotografieren will, oder dem Papa, der seine Tochter beim Springreiten ablichten will. Da ist halt bei der Einen Kombi früher Schluss, mit sichtbaren Bildqualitätsunterschieden bei ähnlichem Preis.
Die Darstellung des Durcheinanders bei den Beratungen stimmt teilweise. Und weil Portrait und Makro eh jede Kombi kann, könnte man die Beispielbilder im Kaufbereich auch auf Serienbilddarstellungen beschränken. Dies ist meiner Meinung nach der Einzige Bereich, der für fast Alle hier ungeklärt ist, weil kaum Serienbilder eingestellt sind. Wenn sich da heraus stellt, dass der Ablauf eines Pferdesprungs mit allen Kombis 5x unterteilt und scharf dargestellt wird und nicht bei einer Kombi 2x oder 6x, dann könnte man oft davon sprechen, dass es egal wäre, welche Einsteigerkombi. Wenn nicht, dann wird Beratung wohl weiterhin Sinn machen. Ohne Bilder aber, gibts weiterhin wüste Spekulationen, Verwirrung und Falschempfehlungen. (Ich weiss schon von den Einzelbildhaudegen,- aber da sollte dem Käufer die Wahl überlassen werden)
Im übrigen denke ich nicht, dass diejenigen über den Wandel im Kaufberatungsthread nachdenken sollten, die ihn schlicht nicht mögen oder für sinnlos erachten, weil die den Anfragenden keine Hilfe sind. Es scheint mir auch so, als ob die durch Nichtteilnahme daran glänzen, und gleichzeitig für die Abschaffung dessen eintreten. Das finde ich, gelinde gesagt, merkwürdig. Mir ist bei solchen immer so, als würden sich an einem Platz Eisstockrentner vergnügen, und ich stünde mit einem Transparent davor, mit der Aufschrift: Eisstock ist sinnlos, Rentner in die Heime....oder so. Höchst merkwürdig......
Es ist auf freiwilliger Basis immer eine Möglichkeit, zunächst Fotograf zu lernen, um zu wissen woraufs ankommt, um sich nach den paar Jahren die erste, eigene, richtige Kamera kaufen zu können. Man darf freiwillig auch das Forum dreimal ganz durchgelesen haben, um sich für ein Modell zu entscheiden. Dass zur Bedindgung machen, ist nicht sinnvoll. Jeder hat Bereiche, in denen er auf Beratung angewiesen ist. Die Frage ist, ist das DSLR-Forum dazu da und fühlt sich bereit, diesen Leuten zu helfen, oder sieht es sie nur als Qualitätsverschlechterndes Etwas an.
Der Ansatz, baukt zunächst einmal Theorie, und habt dann Spaß, gilt vielleicht noch an unseren Schulen als Methode der Wahl. Bei einem Hobby solls eine Möglichkeit sein, aber kein Zwang. Ich und fast Alle hier, lernen mit der Kamera in der Hand. man schnappt was geschriebenes auf, und stellt es dann an der Kamera nach, und wenns funktioniert hat man was gelernt, was man sich auch merkt. Ohne eine Kamera zu besitzen, lernen empfohlen zu bekommen, ums anschliessend wieder zu vergessen, den Spaß dran zu verlieren, weil rein theoretisch, ist ein Zugang der früher noch durchgegangen wäre, der heute aber eher wenig Hilfsbereitschaft vermuten lässt.
Will man diese Neuzugänge, dann können diejenigen über eine Verbesserung nachdenken, die die Beratung defacto nicht abschaffen wollen. Die Anderen, sollten sich auf andere verbesserungswürdige Themen beschränken, da sie zu diesem Thema nichts konstruktives beitragen können. Das wär so, als würd ich beim Thema Studiotechnik mitreden.
So kann man einen neuen Weg beschreiten, nicht indem jeder das abschafft, was er nicht mag. Denn dann gibts dieses Forum in kurzer Zeit nicht mehr. Der eine braucht nämlich nur Makro, alles andere könnte weg. Und wenn dann noch einer Makro nicht mag, könnte man hier zu sperren.
Besser ist, wenn die Bildqualität besser ist. Das kann eine Beratung in gewissen Grenzen leisten,- und die Egebnisse werden oft "objektiv" besser sein und nicht nur subjektiv. Schärfe/Auflösung/Bokeh. Das "besser" gilt nur für die technische Bildqualität und nicht für die "künstlerische". Der eine Teil ist Kaufberatung=Technik,- der Andere wird woanders behandelt,- das muss man trennen können.
Weiterhin denke ich, dass Kaufberatungsbeispielbilder, die der Käufer als Beispiel für sein Ziel verlinkt,- und die Verkäufer entweder bestätigen oder alternative Bildbeispiellinks anführen, die zwar zu einem Bild führen, gleichzeitig aber damit auch zum dafür tauglichen Body/Objektiv, am zielführensten sind, um heisse Luft zu verringern. Gleichzeitig ist die Bildersprache die Einzige, die beide Seiten ohne Umschweife verstehen.
Eine Fotoapparatkaufberatung ohne Bilder, entspricht der Hifiberatung ohne Musik, einer Autoberatung ohne Probefahrt, einer Schuheinlage ohne Gipsabdruck. Das kann nur ein Murks bleiben, auf berühmt berüchtigten Marktniveau, wo keiner weiss was er gerade aufgeschwatzt bekommen hat. Das ist am Kundenbedürfnis komplett vorbei, wie die tausenden, hoch ängstlich bis verwirrten Käufer beweisen, die davon sprechen, froh darüber zu sein, diese Kaufberatung hier gefunden zu haben und bei uns einschlagen zu dürfen. Wer also meint, diese Kaufberatung hier ist schlecht, dürfte keine Ahnung haben, was diese Leute bereits hinter sich gebracht haben. Um das Niveau hier noch mal zu heben, brauchts die Bildersprache.
Ich versteige mich sogar zu der Behauptung, ohne Bilder, ist keine kurze Beratung durch Sicherheit auf beiden Seiten, möglich.
Typischer Fall heute, an sich effizient abgehandelt,- jedoch wird die ausreichende Schnelligkeit des Pentaxobjektiv in Frage gestellt. Gäbs Bilder, wäre die Sache schnell erledigt. Gibts keine, bleibt Ratlosigkeit und Unsicherheit....
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=788970&page=3