Mir ging es damals ähnlich:
Ich liess die 5D MKII gegen die 50D antreten und machte Vergleiche im Macrobereich an der Naheinstellgrenze - ein für mich relevanter fotografischer Bereich.
Als ich das Bild der 5D MKII auf die Motivgrösse der 50D runtergecropt hatte, sprach die BQ (Detailreichtum) eindeutig
für die 50D. Klar, bei der 5D MKII blieben nur 8 MP ggü. 15 MP der 50D übrig.
Mittlerweile ist das Thema 'Motivgrösse' im Macrobereich für mich a.G. des MP-E nicht mehr so relevant - es sei denn im Grenzbereich.
Im Telebereich ist es nicht anders:
Warum fotografieren die meisten Wildlife Fotografen NICHT mit KB sondern mit dem 1,3er oder mittlerweile sogar dem 1,6er Crop der 7D? Sicherlich nicht, weil sie sich das KB-Format nicht leisten könnten (viele Canon Fotografen haben ausserdem zusätzlich eine Ds oder 5D im Fotorucksack und nutzen diese dann für ihre WW Motive

) sondern weil sie mit dem Crop einfach 'gefühlt' näher dran sind und die Auflösung wollen (also NICHT das Motiv aus dem KB rauscropen) bzw. durch den Pixelpitch noch zusätzliches Croppotenzial haben.
Abgesehen davon ist z.B. bei so renommierten Wettbewerben wie dem 'World Wildlife Photographer Of The Year' ein Bildbeschnitt auch nur in kleinem Rahmen gestattet (auch wenn da sicherlich nur die wenigsten hier aus dem Forum dran teilnehmen - es KANN aber jeder und ich habe es auch getan) - und Agenturen wollen mittlerweile auch ganz gerne möglichst viele Pixel haben (und die werden auch besser bezahlt).
Ich möchte diese Argumente ausschliesslich auf die Bereiche (super)Macro und (super)Tele verstanden wissen.
Gruss
Wahrmut