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Sigma DP1 /// Der Offizielle Thread

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es genügt aber nicht nur einen großen Foveon Chip in eine Kamera zu packen um nicht mit dem Mainstream zu schwimmen. Da gehört noch ne Menge mehr zu um damit was zu bewirken.
 
Beim Thema Mainstream werde ich hellhörig, wer hat denn hier dieses Thema
erwähnt? Ich habe mich für die ganze Sigma nur entschieden weil sie ein
Außenseiter ist, abseits vom Mainstream und sich diese Einstellung und dieses
Bewusstsein auf die Suche der Motive und somit auf die Bilder niederschlägt.

Ich habe nur leider im Thread garnichts gefunden wo jemand den
Foveon-Sensor im Zusammenhang mit abseits des Mainstreams erwähnt hat,
schade eigentlich. Natürlich ist der Sensor allein noch nicht das
Bewusstseinbildende, das sieht man ja am Sigma-Forum aber wenn das
Bewusstsein einmal da ist, dann ist der Foveon-Sensor abseits vom
Mainstream optimal, besser wie alles Andere. Ob das nun auf die kleine
Kompakte DP1 auch zutrifft hängt von der Sicht und der Einstellung des
Benutzers ab. Es ist und bleibt der Mensch derjenige der die Bilder kreiert
und ob er sie mit einer D14 oder DP1 aufnimmt bleibt sich fast gleich was
den Inhalt und die Aussage des Bildes angeht.
Allerdings frage ich mich ja langsam welches Bewusstsein hinter der Nutzung
des Foveon-Sensors steckt angesichts der Diskussionen hier im Sigmaforum?
 
Ab dem 28. März ist Sigma ein Teil des Mainstreams.
Du musst dir also eine andere Kameramarke zulegen.
:top: :lol:
 
Moin,

Die Ringpuffer-Geschichte dürfte u.a. von dem Rytterfalk-Video kommen, denn da macht er tatsächlich den Puffer mit mehreren Aufnahmen voll und man sieht im Video, wie er dann wartet, bis ein Bild nach dem anderen auf dem Display erscheint während die Kamera sie wegspeichert. Nach dem letzten Bild sagt er dann "okay, now I can take more photos" oder so ähnlich - als sei das vorher nicht möglich gewesen.

Ob das nun WIRKLICH so ist bei der SD14, weiß ich nicht.

Gruß
Thomas
 
Beim Thema Mainstream werde ich hellhörig, wer hat denn hier dieses Thema erwähnt?
Das könnte ich in diesem Beitrag gewesen sein, nur eine Seite vorher (Nr. 220). Dort schrieb ich

Frederick schrieb:
Auch mich fasziniert der Foveon X3 und ich rechne es Sigma hoch an, daß sie sich hier gegen den Mainstream engagieren, da kann halt alles nicht so ausgereift sein wie beim Hersteller mit unendlich Geld, unendlich Ressourcen und unendlich Manpower. Leider gibt es halt einige Merkwürdigkeiten und ein (aus meiner Sicht) unvollständiges Objektivprogramm, speziell im lichtstarken FB Bereich ab Portraitbrennweite und aufwärts. Ein 1.7 Crop motiviert mich als FF User (5D) auch nicht so wirklich.
Ich habe mich für die ganze Sigma nur entschieden weil sie ein Außenseiter ist, abseits vom Mainstream und sich diese Einstellung und dieses Bewusstsein auf die Suche der Motive und somit auf die Bilder niederschlägt.
Erstaunlich wie sich die Beweggründe unterscheiden. Selbstverständlich respektiere ich Deine Entscheidung, der Glaube versetzt bekanntlich Berge und wenn Dir die Entscheidung zu besseren Bildern verhilft: prima! So helfen mir z.B. Stativ und Festbrennweite zu besseren Bildern, weil ich mich dadurch zwangsläufig mehr mit meinem potentiellen Motiv auseinandersetze: durch Auf-/Abbau, Wahl vom Standort (Fußzoom), etc. verwende ich mehr Zeit auf ein Bild.

(...) aber wenn das Bewusstsein einmal da ist, dann ist der Foveon-Sensor abseits vom Mainstream optimal, besser wie alles Andere.
Auch auf die Gefahr hin Dich zu enttäuschen: ich finde die Foveon Technik daher faszinierend, weil sie die natürlicheren Bilder macht, bessere Farbwiedergabe hat und die Hauptnachteile des Bayer Sensors erst gar nicht hat. Sprich man muß nicht um Probleme herumarbeiten (herumpfuschen).

Dazu kommt noch wegfallender Aufwand bei der Nachbearbeitung, besonders das entfallende Nachschärfen, was nur ein fauler Kompromiß zwischen Verbesserung des Schärfeeindrucks und Verschlechterung der Details ist (die Kontrastverstärkung an den Ecken modifiziert Pixel).

Mit anderen Worten: bei mir sind es eher rationale Argumente für den Foveon. Zur Bewußtseinserweiterung halte ich eher Meditation und/oder Drogen für geeignet ;)

Ob das nun auf die kleine Kompakte DP1 auch zutrifft hängt von der Sicht und der Einstellung des Benutzers ab. Es ist und bleibt der Mensch derjenige der die Bilder kreiert (...)
Volle Zustimmung. Auch wenn ich mich etwas spöttisch angehört haben mag: ich respektiere jegliche Einstellung, die dem User zu besseren Bildern verhilft. Und wenn das beim einen eben ein bestimmtes Bewußtsein oder Markenimage ist: kein Problem. Jeder tickt halt anders.

Du wärest vermutlich auch ein loyaler Leica Kunde, das meine ich mit Respekt.

Allerdings frage ich mich ja langsam welches Bewusstsein hinter der Nutzung des Foveon-Sensors steckt angesichts der Diskussionen hier im Sigmaforum?
ich vermute, daß wie bei mir schnöde technische Überlegungen, bzw. die Vorteile gegenüber dem Bayer Sensor für die Attraktivität des Foveon X3 sorgen. So lustig auch vorige Antworten geklungen haben mögen: Du wirst möglicherweise wirklich ein Problem bekommen, da sich die bisherige Exklusivität bzw. das Minderheitenimage des Foveon zu wandeln beginnen.

Viele Grüße Frederick
 
...Allerdings frage ich mich ja langsam welches Bewusstsein hinter der Nutzung des Foveon-Sensors steckt angesichts der Diskussionen hier im Sigmaforum?
Ich denke mal das Bewusstsein einen einzigartigen Sensor in der Kamera zu haben, mit dem man in ihrer Art einzigartige Bilder macht, wenn man die Technik verstanden hat und gelernt hat sie richtig einzusetzen. Dazu gehört auch die Aufnahmetechnik, die Einstellmöglichkeiten von Kamera und Blitz und nicht zuletzt die Technik der richtigen Objektivauswahl. Sollte Dir das bei der Lektüre der Beiträge im Forum nicht aufgefallen sein, hast Du zweifellos ein Problem.

Gruß,

Browny.
 
Hallo Frederick,

sehr interessant Deine Ausführungen, nur ich kann und will nicht verstehen
warum das kreieren von Bildern in der Hauptsache von der Technik
abhängen soll und nicht von der Fähigkeit des Menschen zu sehen und
dieses Sehen kreativ in Bilder umzusetzen. Die Technik wie ich das mache
ist doch dabei nur Mittel zum Zweck oder hast Du schon mal einen Maler
gehört der behauptet durch die Auswahl der Acrylfarbe und dem Pinsel
sein Bild bestimmt zu haben? Die Technik hat Einfluss auf das Ergebnis,
wie z.B. meine Einbildung der Foveon-Sensor ist ein Außenseiter aber
sie bestimmt nicht Inhalt und Aussage des Bildes, von der Komposition
mal ganz abgesehen...

Tja Browny, ein Problem habe ich immer wenn es ums Kreativsein geht,
weil nie feststeht und es nicht berechenbar ist wie das Endergebnis
letztendlich wirklich raus kommt, anders bei der Fototechnik, sie ist absolut
kalkulierbar, berechenbar und vorherbestimmbar, für künstlerische Arbeit
nicht immer die beste Vorraussetzung aber für "perfekte Fotos" sicher
notwendig.
 
(...) nur ich kann und will nicht verstehen warum das kreieren von Bildern in der Hauptsache von der Technik abhängen soll und nicht von der Fähigkeit des Menschen zu sehen und dieses Sehen kreativ in Bilder umzusetzen.
Hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen, ich habe Dir bezüglich der Aussage "Mensch macht die Bilder" absolut zugestimmt. Die Kamera ist nur das Werkzeug, aber wie wir alle wissen kann man mit besserem Werkzeug eben auch bessere Ergebnisse erzielen.

Der Bayer Sensor sieht nur schwarz-weiß, erhält nur Helligkeitsinformationen. Um Farbe zu errechnen wird vor jeden Pixel ein Filter gesetzt, was dieses Pixel für eine Grundfarbe (Rot, Grün oder Blau) empfindlich macht. Ein rot-empfindliches Pixel ignoriert also blaues und grünes Licht, sprich verschenkt zwei Drittel der Farbinformationen. Diese fehlenden Farbinfos werden nachher von der Kamera, bzw. dem RAW Konverter interpoliert (geraten). Diese Interpolation ist nicht immer korrekt, bzw. es entstehen Rundungsdifferenzen, was eben zu weniger harmonischer Farbwiedergabe führt.

Dies ist ein inhärenter Konstruktionsfehler, der nur dadurch "wettgemacht" wird, daß die Industrie mittlerweile gute 30 Jahre Erfahrung mit dem Sensor hat (der 1975 patentiert wurde). Viele Verbesserungen bzw. Workarounds und bessere Interpolations-Algorithmen lassen die Unterschiede bei "Alltagsaufnahmen" verschwimmen, aber beim Direktvergleich Foveon/Bayer sieht man die Unterschiede eben sofort bei Personen bzw. Makros (mit seinen fast monochromen Flächen).

Mich fasziniert diese Art natürlicher Farbwiedergabe und eben das Wegfallen der (bei Bayer notwendigen) Schärfung, welche eine Gratwanderung zwischen Milderung der Bayer-Fehler und Zerstören von Details ist.

Von Kunst verstehe ich nichts und kann nicht mitreden, wenn es um dererlei Aspekte geht. Aber meine z.B. Personenaufnahmen würden mit Foveon Sensor einiges an Natürlichkeit gewinnen und das wäre mir wichtig.

Viele Grüße Frederick
 
...Tja Browny, ein Problem habe ich immer wenn es ums Kreativsein geht,
weil nie feststeht und es nicht berechenbar ist wie das Endergebnis
letztendlich wirklich raus kommt, anders bei der Fototechnik, sie ist absolut
kalkulierbar, berechenbar und vorherbestimmbar, für künstlerische Arbeit
nicht immer die beste Vorraussetzung aber für "perfekte Fotos" sicher
notwendig.
Technik ist auch für kreative Künstler sehr notwendig. Ein Bildhauer überlässt nichts dem Zufall, will er eine Statue nach seinen Vorstellungen machen. Er muss sich sehr ausführlich mit dem Material, den benötigten Werkzeugen und der Bearbeitungstechnik beschäftigen. Ein Maler muss sich entscheiden in welcher Technik er seine Idee am Besten umsetzen kann, ob als Aquarell, als Ölgemälde oder lieber in Acryl, auf Leinwand, Holz Stein, Glas oder Karton und in Abhängigkeit der Technik seine Werkzeuge wählen, ohne deren Beherrschung er kein Kunstwerk erstellen kann.

Kunst kommt von Können und das Können setzt die Beherrschung der Werkzeuge voraus - nicht nur Ideen und Wunschdenken.

Wer also ein Kunstwerk mittels Kamera erzeugen will muss sein Werkzeug - seine Kamera - auch in der Technik beherrschen, sonst kann er seine Ideen nicht umsetzen. Also muss er sich auch mit der Technik seiner Werkzeuge befassen sonst wird er keine Kunst schaffen können.

Ich habe noch keinen anerkannten Künstler erlebt, der seine Werkzeuge, deren Technik und die Technik seiner Kunst nicht beherrschte. Nur in der blinden Beherrschung der Technik (Werkzeuge, Arbeitsweise und Verfahren) liegt das Können, das notwendig ist um Kunst zu schaffen die Anerkennung findet und nur die Beherrschung der Technik gibt dem Künstler die Freiheit kreativ zu sein. Seine Kunstwerke sind vorhersehbar, er versucht eine Idee zu realisieren und möglchst genau nach seinen Vorstellungen umzusetzen.

Alles Andere, was unter Vernachlässigung der Technik und technischer Gesichtspunkte produziert wird, ist ein reines Zufallsprodukt und hat nichts mit Kunst gemein.

Viele Grüße,

Browny.
 
Technik ist auch für kreative Künstler sehr notwendig. (...) Kunst kommt von Können und das Können setzt die Beherrschung der Werkzeuge voraus - nicht nur Ideen und Wunschdenken.
Genau das hätte ich ja auch immer gedacht, kann aber das "Können" nicht bei allen sogenannten Kunstwerken feststellen. Nicht wenige künstlerisch wertvolle Bilder fallen in meinen Augen eher unter die Kategorie "Versehentlich ausgelöst". Bzw. sind technisch teilweise richtig schlecht und ich verstehe nicht, was die Kritiker darin sehen. So z.B. das "99 Cent" Bild von Gursky, das hätte Tante Anna mit ihrem Nokia Handy auch so knipsen können.

Ich bin mir sicher, daß ein Gursky sich abends mit seinen Kumpels beim Bier darüber totlacht, was die Leute für seine Bilder zahlen, bzw. die Kritiker darin sehen.

Viele Grüße Frederick
 
Hallo Browny,

Du hast ja völlig recht und es wird auch niemals jemand bestreiten, dass die
Grundlage jedweder künstlerischer Arbeit das fundierte Handwerk ist aber
eben nur als Grundlage, dann fängt die Problematik der schöpferischen
Arbeit erst an und dieses Problem ist wesentlich größer als das Einüben
handwerklicher Fertigkeiten.
Habe zwei Berufsausbildungen im Handwerk absolviert, Kunst studiert und
einige Lehrgänge mit Zertifikat abgeschlossen, also an der theoretischen und
praktischen Grundlage fehlt es nicht. Eine kritisches Feld ist die
Rechtschreibung und ein Anderes, dass ich mich gefühlsmäßig mit den Dingen
meines Lebensumfeldes auseinandersetzen möchte und es nicht einfach
hinnehme wie es ist, ich will es nachempfinden und begreifen können.
So auch hier im Forum nachdem ich mich doch nun mal für eine SD10 als
Werkzeug entschieden habe.
Also wie gesagt, auch bei Malern (habe Jahrelang einen Kurs bei zwei
Malerinnen belegt) oder bei Bildhauern (habe Bildhauerei studiert, auch wenn
nur kurz) oder bei Fotografen (bin reiner Autodidakt aber das schon seit zig
Jahren), immer ist das Handwerk und die Technik eine Grundvorraussetzung
aber erst dann fangen die wirklichen Probleme an in der künstlerischen
Gestaltung und der schöpferischen Arbeit. Das hängt dann von so vielen
Faktoren ab ob es gelingt oder nicht, ob dem Werk eine "Seele" eingehaucht
ist oder nicht, dass die technischen Dinge dabei kaum noch eine Rolle spielen,
sie sind sozusagen so verinnerlicht, dass sie "vergessen" werden können.
Wie sagte mal mein Regisseur (habe viele Jahre Theater gespielt in meiner
Jugend), den Text lernen um ihn zu vergessen. Soll heißen, der Text geht
ins Unbewusste, ist immer abrufbar und lässt den Freiraum für das Spiel auf
der Bühne, dass worum es geht beim Theater, nicht um Text aufsagen.
 
So z.B. das "99 Cent" Bild von Gursky, das hätte Tante Anna mit ihrem Nokia Handy auch so knipsen können.

Ich bin mir sicher, daß ein Gursky sich abends mit seinen Kumpels beim Bier darüber totlacht, was die Leute für seine Bilder zahlen, bzw. die Kritiker darin sehen.

Solche Aussagen ärgern mich erheblich, weil sie a) unwahr sind, wenn Du das Bild mal live anschaust, siehst Du einen z.B. Detailreichtum den auch eine 1DsMkII nicht auf einmal erzeugen könnte. b) ein bekanntes Vorurteil über künstlerische Arbeit wiederholen und damit in den Köpfen unbedarfter Leser zementieren ("totlacht") und c) ärgern mich solche Sachen am meisten, wenn sie von Leuten kommen, deren sonstige Kommentare sich durch eine gewisse Zurückhaltung und Vernunft auszeichnen.
 
So z.B. das "99 Cent" Bild von Gursky, das hätte Tante Anna mit ihrem Nokia Handy auch so knipsen können.
Viele Grüße Frederick

Bei solchen Kommentaren vergeht es mir hier im Forum das Wort "Kunst"
überhaupt zu schreiben, geschweigedenn es zu thematisieren aber ich
habe es ja so gewollt.
Natürlich hätte das Bild "99cent" jeder knipsen können, das ist Teil des
Konzepts aber nicht jeder hat das Bewusstsein und die Fähigkeit aus diesem
Bild eine Aussage zu machen, die die Problematik der Zeit, nämlich Konsum
von Billigartikel, sich bereichern am Ramsch oder die Gier befriedigen mit
völlig wertlosem Zeug, so in Szene zu setzen, dass dieses Bild die Gemüter
so sehr erregt, dass sie 1,8 Millionen bei der Versteigerung bieten.
Für meinen Geschmack viel zu wenig in Anbetracht der Millarden die auf der
Welt beim Konsum von Billiggütern umgesetzt werden.
Die Millionenzahl ist nur ein Symbol, sie spielt keine Rolle, Gursky gelingen
seine Fotoarbeiten nicht nochbesser weil er Millionen im Rücken hat, vielleicht
eher im Gegenteil...?
 
Ich weiss garnicht was ihr immer habt... Freddy hat doch einfach nur scherzhaft ausgedrueckt wie er sich den Herrn Gursky vorstellt...
Ich kann mir das sogar sehr bildhaft vorstellen und wuerde das sogar glauben koennen.


Und @ fluuu

du nervst mit deiner Art...sorry (Redefreiheit:D )
 
Solche Aussagen ärgern mich erheblich (...)
(...) nicht jeder hat das Bewusstsein und die Fähigkeit aus diesem Bild eine Aussage zu machen, die die Problematik der Zeit, nämlich Konsum von Billigartikel, sich bereichern am Ramsch oder die Gier befriedigen mit völlig wertlosem Zeug, so in Szene zu setzen, dass dieses Bild die Gemüter so sehr erregt, dass sie 1,8 Millionen bei der Versteigerung bieten.
Ihr habt beide recht, sorry daß ich mich vorher wie ein Kunstbanause benommen habe, ich fand mittlerweile die Erleuchtung, bitte laßt mich meine Kritik zum Gursky Bild nochmals neu formulieren:

Gefunden auf der Suche nach dem absolut Anderen. Vieldeutig, schillernd, voller Kontraste. Das Oeuvre beginnt in der azurenen Provence: auf den Schwingen würziger Wärme gleitet ein Hauch heller Frische von bizarren Höhen hinab in blaue Tiefen, wo die Gewalt zarter Blüten üppige Frucht ahnen läßt. Aus diesem betörenden Augenreiz steigt ein magisches Crescendo. Vibrierende Elemente floraler Noten kontrastieren ekstatisch mit feucht balsamischen Klängen. Mythische Visionen vom Anfänglichen, herkommend aus dem Blau des Himmels und der Meere, haben Gestalt angenommen. Im Reich der Bilder ist das Unvorhersehbare Wirklichkeit geworden

Das sollte eine hoffentlich zutreffende Interpretation sein, die das wertvolle Kunstwerk auch entsprechend würdigt.

Liebe Grüße Frederick
 
...Das sollte eine hoffentlich zutreffende Interpretation sein, die das wertvolle Kunstwerk auch entsprechend würdigt.
Nichts für ungut, aber da muss ich mal eine herbe Kritik anbringen:

Du hast es nicht verstanden in der Würdigung des Meisterwerkes den frischen Duft der blühenden Aprikosenbäume und Lavendelbüsche für den geneigten Leser nachvollziehbar in Worte zu fassen. :o
 
Eigentlich vermisse ich noch einen Kommentar von RedFox, im Sinne von "der Sensor der SD14/DP1 ist durchaus in der Lage, mit den Großformataufnahmen von Herrn Gursky auflösungstechnisch mitzuhalten..." :p
 
Eigentlich vermisse ich noch einen Kommentar von RedFox, im Sinne von "der Sensor der SD14/DP1 ist durchaus in der Lage, mit den Großformataufnahmen von Herrn Gursky auflösungstechnisch mitzuhalten..." :p

solche Aussagen sind hier wahrscheinlich noch nie gemacht worden.
Von daher lass deine Provokationen... :grumble:
 
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