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Riesiges Problem: Beschlagnahmung meiner Kamera

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Gearde das Eingangsposting gelesen...meine Güte in was für einem Staat leben wir eigentlich...:eek: Ich bin echt baff!

...habt ihr schon mal "1984" gelesen...
 
Hallo Stefan,
vorab, ich bin kein Jurist, habe nur juristisches Gefühl.

zur Sache, ich würde dir den Anwalt empfehlen, da es um eine mögliche Strafsache geht. Notfalls kann er Prozesshilfe für dich beantragen. Eventuelle Folgen stehen in keinem Verhältnis zu den derzeitigen Kosten, auch wenn diese momentan etwas wehtun.

Gegenangriff (Verleumdungsklagen ... ) ist nicht das Thema, sondern eine saubere Verteidigung für dich!

Grüße

Tommi
 
Ich wüßte nicht, was man Dir vorwerfen sollte.

Auf alle Fälle bleib ruhig und vor allem: Laß Dich nicht ins Boxhohrn jagen !
Erstatte doch gegen die Polizisten Anzeige wegen Rechtsbeugung und Beleidigung. Immerhin ist der Vorwurf der Kinderpornografie für jeden normalen Menschen eine extreme Beleidigung, zumal er ja nun wirklich völlig aus der Luft gegriffen ist.
 
stefan_hsgk schrieb:
Was für eine Quittung meinst Du?
Ich habe halt einen zweiseitigen A4-Beleg bekommen über die Beschlagnahmung (bestehend aus Deckblatt mit allgemeinen Infos, Namen des Beamten, Grund, Widerspruch gegen die Beschlagnahmung usw. und der detaillierten Ausführung, welche Gegenstände beschlagnahmt wurden).

Mehr habe ich bisher nicht erhalten und Anzeige liegt ja offensichtlich keine vor, zumindest hat es vor Ort bisher keine gegeben und wenn der Veranstalter bereits verzichtet hat, dann wird er es sich wohl eher nicht noch anders überlegen.

Sofort zur zuständigen Staatsanwaltschaft und nach dem Grund der Beschlagnahme fragen. Dann nach Anzeige fragen. Liegt keine vor, die sofortige Herausgabe deiner Kamera verlangen.
Falls das nicht klappt, zum Amtsgericht gehen und als Sozialhilfeempfänger einen Antrag auf kostenlose Rechtshilfe stellen.

Damit einen bissigen Anwalt aufsuchen und jeden verklagen, der damit zu tun hat.

Gegen den Beamten, der die Beschlagnahme unterschrieben hat, eine Dienstaufschichtsbeschwerde einreichen.

Frechheit, so eine diktatorische Willkür.
 
Die Adresse der Frau, die das ganze in die Wege geleitet hat, bzw. die Polizei geholt hat, hast du natürlich nicht? Oder zumindest die Polizei?
 
heiko2005 schrieb:
Ich wüßte nicht, was man Dir vorwerfen sollte.

Auf alle Fälle bleib ruhig und vor allem: Laß Dich nicht ins Boxhohrn jagen !
Erstatte doch gegen die Polizisten Anzeige wegen Rechtsbeugung und Beleidigung. Immerhin ist der Vorwurf der Kinderpornografie für jeden normalen Menschen eine extreme Beleidigung, zumal er ja nun wirklich völlig aus der Luft gegriffen ist.

Du hast das nicht richtig verstanden...
Wenn jemand zum Polizisten kommt und eine 'Anzeige' macht, muss der Polizist tätig werden.
Wenn du überhaupt gegen jemand angehen willst, dann gegen den Anzeigenden.
Nicht immer ist der ach so böse vom Rechtsstaat nix verstehende Polizist schuldig...

Und mit Beleidigung hat das nun mal gar nix zu tun.

Brummel
 
huxtebude schrieb:
Die Adresse der Frau, die das ganze in die Wege geleitet hat, bzw. die Polizei geholt hat, hast du natürlich nicht? Oder zumindest die Polizei?

Den Namen oder die Adresse von der Frau habe ich natürlich nicht und ob der Polizei die Personalien bekannt sind, das wird sich bei der Akteneinsicht herausstellen (denke ich mal).
Ansonsten gehe ich mal von der Ermittelbarkeit aus, da diese Frau am Nachmittag vor Ort eine Streetsoccermannschaft betreute und somit auch offiziell als Betreuerin angemeldet war.
 
Zu dem ganzen juristischen Zeug enthalte ich mich mal mangelns Fachkenntnis. Ich möchte aber gerne nocheinmal auf die 6 Polizisten eingehen, da das einige ja nicht glauben:

Ich wahr während dem Spiel Deutschland-Portugal auf einer Party, wo wir die Polizei rufen mussten, weil ein betrunkener älterer Mann (ca. 40, wir 17-19) immer wieder versuchte, in das Haus zu gelangen. Er hat uns dann regelrecht belagert und irgendjemand sah wohl ein Messer in seiner Hand. Ich vermute, es lag daran, dass wegen der WM eh ein Großaufgebot im Einsatz war, jedenfalls rückten insgesamt drei Mannschaftswagen sowie eine normale Streife an, zwei der Autos erst, nachdem der Mann schon in Gewahrsam war. Ich denke, gerade zur WM-Zeit sind 6 Polizisten eine realistische Zahl.
 
Auf den WM-Veranstaltungen war massive Polizeipräsenz normal und geballtes Auftreten Strategie. In HH drückten vier Polizisten einen etwa 14-jährigen einige Minuten lang mit Knien zu Boden, der durch das Absperrgitter des Veranstalters schlüpfte, weitere sechs Polizisten standen drumrum. Daß ich sie dabei fotografierte (von öffentlichem Grund und Boden aus) störte sie zum Glück nicht weiter.
 
Sebastian W. schrieb:
Auf den WM-Veranstaltungen war massive Polizeipräsenz normal und geballtes Auftreten Strategie. In HH drückten vier Polizisten einen etwa 14-jährigen einige Minuten lang mit Knien zu Boden, der durch das Absperrgitter des Veranstalters schlüpfte, weitere sechs Polizisten standen drumrum. Daß ich sie dabei fotografierte (von öffentlichem Grund und Boden aus) störte sie zum Glück nicht weiter.
Jau, da durften Sie mal gross und stark wirken. Schwäche in der Führungsetage...
 
Auch Polizisten verstehen "Nein!"

Ich kann die Geschichte kaum glauben. Doch Wenn sie nun wahr ist: Ab in die Offensive! Das heißt, fordere umgehend Dein Eigentum zurück (und verlange meinetwegen auch eine Entschuldigung oder so). Ob Du rechtlich irgendeine Chance hast, kann Dir aufgrund der Schilderung eingangs niemand sagen, vermute ich.

Warum hast Du nicht mit Hinweis auf die Absurdität des Vorwurfs die Herausgabe der Kamera verweigert? Falls die Polizisten nicht eingesehen hätten, wie lächerlich sie sich machen, hättest Du eine sofortige Ausräumung des unerhörten Verdachts verlangen können.

Menschen, die sich in der Öffentlichkeit bewegen, darfst Du fotografieren. Kritisch wird es erst im Einzelfall bei der Veröffentlichung. Es ist möglich, dass auf dem umzäunten Gelände tatsächlich das Fotografieren verboten war. Aber ob das die Beschlagnahmung der Kamera rechtfertigt, wage ich zu bezweifeln, zumal der Veranstalter offenbar keine Probleme damit hatte.

Es stellt keinen Widerstand gegen die Staatsgewalt dar, einem Polizisten "Nein" zu sagen. Bitte übe das. Das tut auch den Polizisten ganz gut.
 
Guido G. schrieb:
Jau, da durften Sie mal gross und stark wirken. Schwäche in der Führungsetage...
Blök...

Bei solchen Fussball-Massenveranstaltungen hat man es oft mit Fangruppen zu tun. Die können sich leicht mal als Gruppe provoziert fühlen bzw. unter Alkoholeinfluss plötzlich den starken Mann machen. Da wäre die Polizei schön blöd, wenn sie ihre Beamten einzeln in die Menge schicken würde, und diese dann auf einmal einer Horde besoffener Schläger gegenüberstehen.
 
Entschuldigt, ich habe mal wieder impulsiv gepostet, ohne die sieben vorhergegangenen Seiten gelesen zu haben.

@StefanHSGK: Es würde mich riesig interessieren, wie solche Formulare aussehen. Könntest Du die Scans posten? Schwärze zuvor alles, was konkret auf den Ort und die Personen hinweist.

Ich bin ich relativ sicher, dass Du auch bei der Presse Unterstützung fändest! Mach die Geschichte öffentlich. Selbst die Polizei wird plötzlich erstaunlich kooperativ, wenn sie dadurch unangenehme Journalistenanfragen und negative Schlagzeilen vermeiden kann.
 
Die Unterstützung der Presse reduziert sich auf das Interesse, wie hoch sie ihre Auflage bekommen. Insofern ist von dieser Seite keine Hilfe zu erwarten. Lediglich der verzweifelte Hinweis, die Sache an die Presse zu geben, mag bei einer Behörde einige Verwaltungsabläufe beschleunigen.


Gruß
Brummel
 
das ganze geschehen ist furchtbar und ich hoffe, das es für dich gut ausgeht
hab etwas anderes dazu zu bemerken
sicher ist man heute etwas sensibilisiert, habe ne 17 jährige tochter, aber es ist schlimm, was die "umwelt" einem so antut
da ich noch zusätzlich einen hund habe(der zu deren pech nicht bellt!), bin ich für meine mitmenschen ein störenfried in ihrem weltbild, auch steht mein womo auf MEINEM parkplatz und behindert (!) die sicht meiner nachbarn
so versuchen sie mir das leben schwer zu machen: teenager, dogge, womo, ach ja ich fahre motorrad und baue zur zeit mein haus um , alles was NORMALE deutsche aufhören lässt, auch fotografier ich alles mögliche... ich passe nicht in das bild einer trauernden witwe (mein mann ist vor einem jahr mit dem motorrad verunglückt) und so versucht man mir rechtlich irgendwo zu kommen
ich sag nur es gibt wenige freundliche mitmenschen, die meisten versuchen einem aus neid und missgunst zu schaden- das ist meine erfahrung und die macht mir das leben schwer
 
bernd krueger schrieb:
@StefanHSGK: Es würde mich riesig interessieren, wie solche Formulare aussehen. Könntest Du die Scans posten? Schwärze zuvor alles, was konkret auf den Ort und die Personen hinweist.

Wie geschrieben, alles zu seiner Zeit.
Sobald der Vorgang abgeschlossen ist (und angesichts der meisten Äußerungen hier und im Bekanntenkreis sowie über den Anwalt gehe ich davon aus, dass das sehr schnell gehen wird, zumal der Anwalt dafür bekannt wird, sich peinlichst genau an Fristen zu halten), werde ich die Dinger hier entsprechend als Scan posten, soviel ist versprochen ;)
 
Also,

..... ich fahre jetzt nach Köln und fotografiere auf dem CSD.
Damit mir nichts passiert hab ich mir schon mal 250.-€ für einen RA eingesteckt. Dann nehme ich nur meine Kompaktkamera mit, wenn die beschlagnahmt wird, haben die Polizisten ein Problem ... wie geben die mir das Objektiv zurück ??? Speicherkarte bleibt daheim. Den internen Speicher/Ordner nenne ich Weltjugendtag und da kommen die ganzen Fotos mit dem Schweinkram rein, da kommt keiner drauf. Da soll mal einer ankommen und mich anzeigen und so !!!

In diesem Sinne zur Vertiefung des Sommerlochs.

Gruß winter

stefan_hsgk schrieb:
1. Würde man in diesem Fall natürlich die Kamera beschlagnahmen, da diese Kamera einen internen Speicher zur Verfügung hat. Eine digitale Spiegelreflexkamera hat dies nicht.
2. Die 250,- Euro für den Anwalt brauchst Du nicht direkt einstecken, denn Du wirst beim Anwalt erst einmal einen Termin brauchen, der wird sicher nicht an einem Wochenende sein und der Kostenvorschuss ist ausserdem variabel.
3. Wenn Du einen Ordner Weltjugendtag erstellst und dort "Schweinkram" reinkopierst, dann wird man diesen sehr wohl bei Begutachtung der Fotos finden.
4. Auf meiner Speicherkarte gibt es einzig die von Canon angelegten Verzeichnisse inkl. der Bilder, welche alle vom selben Tag/Ereignis stammen.
5. Bei einer digitalen Spiegelreflex kann man das Objektiv abnehmen, bei einer Kompakten ist dies schwer möglich. Und wozu benötigt die Polizei die Objektive? Mangels Speicher wird dort kaum etwas zu finden sein und dass die Kamera nicht herausgegeben werden muss, darüber sind sich die meisten hier im Forum eben so einig wie mein Anwalt (und ich glaube auch die Polizei).

@stefan_hsgk : Ich bitte doch vielmals um Entschuldigung, das Du die Ironie meines Beitrags nicht erkannt hast, meine Schuld.

Danke für die Erklärungen zu meiner Kompaktkamera, da hätte ich ja schlechte Karten im Ernstfall bei den ach so bösen Polizisten gehabt ...

Gruß winter
 
winter schrieb:
@stefan_hsgk : Ich bitte doch vielmals um Entschuldigung, das Du die Ironie meines Beitrags nicht erkannt hast, meine Schuld.

Danke für die Erklärungen zu meiner Kompaktkamera, da hätte ich ja schlechte Karten im Ernstfall bei den ach so bösen Polizisten gehabt ...

Gruß winter

Nur dass mir bei dieser Geschichte nun wirklich nicht nach Ironie oder Sarkasmus zumute ist.
Ich würde mich ja freuen, wenns eine Sommerlochgeschichte wäre, nur leider ist es Realität.. und Beweise erbringen fällt mir ja nicht sonderlich schwer, kann ich nur zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht tun.
 
Mal abgesehen von der eigetlichen Sache die da passiert ist finde ich es nicht in Ordnung dass einige Forumsmitglieder Stefan untestellen dass er die Geschichte erfunden hat. Ich persönlich glaube ihm!!! Wer ihm nicht glaubt soll das für sich behalten! Was meint ihr wie es ist eine solche Sache am Hals zu haben und sich dann von anderen Leuten anhören zu müssen dass man alles erfunden hat? Solche Leute kann ich echt nicht verstehen....:grumble: :(

@Stefan: Was da passiert ist, ist eine Unverschämtheit und ich wünsche dir viel Glück dass sich die Sache bald aufklärt!!!

Gruß martin
 
stefan_hsgk schrieb:
Wie geschrieben, alles zu seiner Zeit.
Sobald der Vorgang abgeschlossen ist (und angesichts der meisten Äußerungen hier und im Bekanntenkreis sowie über den Anwalt gehe ich davon aus, dass das sehr schnell gehen wird, zumal der Anwalt dafür bekannt wird, sich peinlichst genau an Fristen zu halten), werde ich die Dinger hier entsprechend als Scan posten, soviel ist versprochen ;)
Entschuldige meine dummen Kommentare. Die Geschichte klingt einfach zunächst unglaublich. Ich weiß wirklich nicht, wohin das führen soll. Vor Gericht gilt wohl immer noch "Im Zweifelsfall für den Angeklagten". Aber auf der Straße gilt längst das Gegenteil. Wer auffällt, wird fürsorglich einkassiert. Unterstellungen muss man erst mal hilflos hinnehmen.

Wer Kinder mit nacktem Oberkörper fotografiert, muss sich nicht wundern, wenn er für pädophil gehalten wird. Genauso wie alle, die Rastalocken tragen, sich nicht wundern dürfen, auf Drogen gefilzt zu werden.

Polizisten sind auch nur Menschen, und Menschen sind manchmal die größten Idioten. Ein schwacher Trost.

Lass Dir nicht den Schlaf rauben!
 
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