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Prämierte Bilder

Ob es nun viele oder wenige oder keinen hier betreffen möge, Neid und Häme sind jedenfalls keine Betrachtungswinkel, die einen objektiven Blick zulassen. 10.000,- € sind sehr viel Geld und es scheint, daß es ganz "pups"-einfach ist, mit ein paar mehr oder weniger zufällig geknipsten Schnappschüssen - auch noch oft schlecht belichtet und unscharf - an die Knete heran zu kommen.
Sicher gibt es Vorkommnisse dieser Art. Als Musiker, der auch schon mal "hinter die Kulissen" schauen konnte, sind mir solche Ungereimtheiten sogar schon begegnet. Der Kunst-Markt, der mehr oder weniger von Galeristen, Museumsleuten und Ausstellungsmachern bestimmt wird, gibt auch immer wieder Fachleuten Anlass zu zweifeln.
Trotzdem gibt es eine unüberschaubare Zahl absolut seriöser, phantasivoller und begabter Künstler, die um ihre Werke ringen und mit tiefem Ernst bei der Sache sind, gerade auch unter den weniger bekannten. Auch nur von ihrer Kunst halbwegs leben können nur ganz wenige davon und die Zahl der hoch gehandelten ist vergleichsweise gering.

Die in diesem Wettbewerb prämierten Fotos (soweit sie hier verlinkt sind und ich sie mir angesehen habe) bringen jedenfalls immer wieder erstaunliche, neue Ideen und frische Sichtweisen für mich. Für mein Empfinden auch immer wieder mit viel Emotionalität. Das alleine ist schon nicht einfach, da heute ja von fast jeder Winkel dieser Welt abgelichtet wurde und man tagtäglich von Bilderfluten erschlagen wird. Das stimmt mich froh, denn manchmal könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß Neues gar nicht mehr möglich sei.


Gruß und Gute Nacht, Jürgen
 
Ich glaub viele von euch sind einfach nur neidisch.

Ohjeeee, jetzt geht die Neid-Nummer los :rolleyes:
Erinnert mich an die Diskussionsrunden mit Michael Friedman. Wurde der als Politiker kritisiert und sind ihm keine Argumente mehr eingefallen, dann musste der Kritiker wohl Antisemit sein. Da war er in seinem Element und weit weg vom Thema.


Die in diesem Wettbewerb prämierten Fotos (soweit sie hier verlinkt sind und ich sie mir angesehen habe) bringen jedenfalls immer wieder erstaunliche, neue Ideen und frische Sichtweisen für mich. Für mein Empfinden auch immer wieder mit viel Emotionalität. Das alleine ist schon nicht einfach, da heute ja von fast jeder Winkel dieser Welt abgelichtet wurde und man tagtäglich von Bilderfluten erschlagen wird. Das stimmt mich froh, denn manchmal könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß Neues gar nicht mehr möglich sei.

Entschuldige, aber sag mir mal konkret wo du in den Bildern aus dem Freilichtmuseum (Stuhl mit Jacke, Geschirr auf Tisch) die "erstaunlichen, neuen Ideen und frischen Sichtweisen" entdeckst. Oder in dem Aldi-Parkplatz-Bild.

Jaja ich weiß, es ist auch für einen Künstler nicht einfach quasi jeden Tag das Rad neu zu erfinden und was zu machen, was noch nie jemand vorher getan hat und was sonstwie toll ist.

Gut, klar - vielleicht fotographieren die wenigsten Mitmenschen Jacken auf Stühlen, Kaffeetassen oder Hauswände von Lebensmitteldiscountern samt deren Parkplatz. Aber warum wohl? Fehlt denen allen dieser besondere Blick fürs Motiv, die künstlerische Ader, sind es alles Ahnungslose die das Besondere an solchen Motiven nichtmal erkennen, selbst wenn sie sie täglich sehen?

Ich habe das Gefühl, viele Künstler versuchen krampfhaft irgendwas zu tun, was nicht dem Mainstream entspricht, was sonst niemand macht (wird gerne umschrieben mit "Tabus brechen") - und entsprechend abstrus, sinnfrei und die wenigsten anderen Menschen ansprechend ist dann das was dabei rauskommt. Also moderne Kunst. Beherrschen die Künstler dann noch nichtmal ihr Arbeitsgerät - um so besser. Its not a bug, its a feature. Alles so gewollt, logo.

Ob die Verhüllaktionen von Christo (die ich lustig anzuschauen, aber trotzdem sinnlos finde), die genannten 10 Glasscheiben im Museum, wirre Farbkleckse auf Leinwand, ... ja, hat vielleicht noch niemand vorher gemacht. Hatte aber vielleicht auch seinen Grund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wo ich schon mal dabei bin, sag mir doch bitte warum dieses Bild:
http://www.art-photo-award.com/index.php?id=2883&L=0
besser ist als das von mir:
http://www.dlip.de/images/landscape/_DLI1555.jpg
Beide sind schlecht.

Das erste ist nen Schnappschuss in einem Wohnzimmer ohne jede Bildgestaltung - nur ne halbherzige Diagonale durch die Beine (und theoretische Spannung durch Kontrast - Alta... falsche Belichtung ist plötzlich angeblich irgendeine Form von wertvoll... nö sorry - man kann es auch übertreiben; gibt genug Bilder die wirklich vom Kontrast leben - aber das hier hat davon nix - so viel zum Thema "Regeln"... es ist manchmal sinnvoll nen Haufen auf selbige zu setzen oder mal den Umgang mit dem Belichtungsmesser zu üben). Wer da irgendwelche intellektuelle Tiefe hineininterpretiert leidet ganz offensichtlich unter kultureller Überdosierung und hat keinerlei Bedarf an eigener Meinung oder gefühler Bildinhalte. Sorry - es ist einfach Müll. Es hat in mir ungefähr das Interesse geweckt was eine Fliege aufm Klo macht - sie ist lästig und überflüssig und ich bin froh, wenn sie weg ist.

Das zweite Bild ist langweilig. Technisch sauber - aber was soll ich mit der 100. Nachtaufnahme von einem Fluss anfangen? Nix. Würde ich mir nirgendwo hinhängen, nicht länger als 2sek drüber nachdenken und unter irrelevant abstempeln.

Man darf und muss "Kunst" kritisieren. Weder is es verpflichtend, dass man in jedem falsch belichteten und uninteressanten Foto noch irgendeine dümmliche Aussage heraussucht nocht muss man sämtliche Gestaltungsregeln kennen, um sich ein Urteil zu bilden. Der Kandinsky bei mir im Büro sieht auch ******e aus - nen paar Striche, nen Dreieck und nen Kasten. Technisch gute Arbeit aber so was von inhaltsleer. Diese Meinung würde ich selbst dann nicht ändern wenn neben mir ein pfeiferauchender Intellektueller aufschlagen würde und mir was von der Faszination der Geometrie schwafelt.
 
Du schreibst nicht "alle", sondern "viele". Trotzdem hat es die Qualität eines Rundumschlages - es ist völlig unklar, wer sich nun angegriffen fühlen darf und wer nicht.

Oder ist es ein Beitrag der Marke: "Wer gemeint ist, wird's schon wissen"?
Ich spreche die jenigen an, die die Fotos schlecht finden aufgrund von banalen Sachen und das nicht mal begründen können. Es liegt hier halt sehr nahe, weil viele auch schreiben, dass es nicht gerechtfertigt ist 10.000€ einfach sooooo schlechte Fotos zu prämieren und ihre eigenen Blümchen-Fotos nie im Leben gewinnen würden.
Die Technik der Fotos ist sehr hochwertig und das wird hier viele aus den Socken hauen. Euer Verständnis von perfekten technischen Fotos ist geprägt durch "Proletariats-Ästhetik". Ihr wisst nicht was ein gutes Foto ausmacht, weil ihr es nie gelernt habt. Dabei zählen viel mehr andere Dinge als die Technik. Jedoch habe ich in meinen fast 2 Jahre hier in diesem Forum keine vergleichbar guten Serien gesehen, die durch Idee und Ausführung jemals in so einem Wettbewerb hätten gewinnen können. Ihr beschränkt euch auch immer selbst, in dem viele immer nur Einzelbilder zeigen. Eine Serie ist viel stärker und man kann Ideen leichter visualisieren. Auf der anderen Seite ist eine Serie aber auch schwieriger, weil es muss alles zusammen passen und Fehler fallen sofort auf.
Die Serie aus dem Ruhr-Pott z.B. finde ich genial, denn jeder kennt unseren Pott und auch die Bauweisen. Nur meißtens ist halt der Unterschied, dass der Pöbel-Fotograf, sich die schönen Häuser aussucht und diese fotografiert. Alles perfekt, jedoch ist perfekt langweilig und sagt nix aus. Außer es ist schön. Könnt ihr eurer Oma dann zum Geburtstag schenken. Das geniale ist jedoch, dass sich jeamnd auf den Weg gemacht hat und diese verwinkelten hässlichen Häuseranbauten ausgesucht hat und diese stilsicher festhält. Er macht hier das Hässliche zum Perfekten und da liegt der Große Unterschied und die Kunst. Das ganze noch ergänzt durch die Perspektive und immer gleiche Lichtverhältnisse, machen die Serie technisch hochwertiger als jedes Blümchen/Titten-Bild, was man hier so sieht.

Wer das nicht versteht, kann weiterhin in seiner Scheinwelt leben und seine Fotos für toll finden. Habe ich auch nichts dagegen. Nur sollte man dann auch die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat.

Ohjeeee, jetzt geht die Neid-Nummer los :rolleyes:
Erinnert mich an die Diskussionsrunden mit Michael Friedman. Wurde der als Politiker kritisiert und sind ihm keine Argumente mehr eingefallen, dann musste der Kritiker wohl Antisemit sein. Da war er in seinem Element und weit weg vom Thema.
Ohneeee, jetzt kommen sie wieder mit den Jews an... lasst dich doch mal ausm Spiel, diese Koksnasen.
 
Ich spreche die jenigen an, die die Fotos schlecht finden aufgrund von banalen Sachen und das nicht mal begründen können. Es liegt hier halt sehr nahe, weil viele auch schreiben, dass es nicht gerechtfertigt ist 10.000€ einfach sooooo schlechte Fotos zu prämieren und ihre eigenen Blümchen-Fotos nie im Leben gewinnen würden.

Moin!
Es gibt Leute, die machen Foto und reichen diese zu Wettbewerbe ein - und gewinnen.
Andere nicht.
Für Neid und Häme ist kein Platz!


Vincent Foong gewinnt beim Sony World Photography Awards 2009
mit diesem Foto ...
http://www.zeit.de/online/2009/17/bg-sony-photographers-award?5
... einen Preis.
Ich könnte mir ja einbilden, daß ich es ebensogut kann ...

steinen-4830-02.jpg


... tue ich aber nicht.

Hut ab vor den Leuten, die sich mit ihren Fotos der Diskussion stellen - und gewinnen.

mfg hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Also gerade dieses unscharfe Nickerchen ist doch genial! :top:

Ich habe selbst viele unfreiwillig unscharfe Bilder. Bei diesem Bild aber muss man richtig überlegen wie man das so schön "gleichmäßig unscharf" hinbekommt.
Man nehme den Gauss'schen Weichzeichner ;) ... von dem ich glaube, dass er auch in diesem Bild verwendet wurde, ich sehe in dem Bild keinerlei Anzeichen für ein natürliches Bokeh.

Falls dem so sein sollte, hat sich der/die Fotograf/in erst im Nachhinein Gedanken darüber gemacht, was man mit dem Bild anstellen könnte, denn offensichtlich hat es ihm/ihr scharf nicht gefallen.

Damit kommt man wohl eher auf den Boden der Tatsachen zurück: auch ein prämiertes Bild entsteht genauso wie die tausende Fotos hier im Forum: es wird geguckt, geknipst, verworfen, verworfen, verworfen, vielleicht einmal behalten, vielleicht ein wenig bearbeitet, und für einen Wettbewerb wählt man eben das beste Bild aus, was man besitzt, auch wenn es einen selbst nicht 100%ig überzeugt.

Glaubt bloß nicht, dass alle Wettbewerbsteilnehmer frei von (Selbst-)zweifeln darüber waren, ob ihr Foto es überhaupt wert ist, an einem Wettbewerb teilzunehmen.
 
Mir fallen zu dem Thread zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur noch zwei Fragen ein:

1.
Warum zum Henker wird diese Summe (10.000) Euro immer und immer wieder in den Beiträgen zitiert?
Wer aus dem Vergleich dieser Summe mit seinen privaten finanziellen Verhältnissen Schlüsse auf die "absolute" Qualität der Bilder zieht, ist ein Narr. (Sorry!)

2.
Warum regt ihr euch über diesen Wettbewerb so auf? Es ist sinnlos, Rückschlüsse aus Bewertungen innerhalb einer so stark selektierten und geschlossenen Teilnehmergruppe zu ziehen, wenn man ihr nicht angehört. Warum regt ihr euch nicht darüber auf, dass der Gewinner der 100m-Strecke bei den Paralympics zwei eurer Monatsgehälter dafür bekommt, dass er für die 100m doppelt so lange braucht wie ihr? --> Weil ihr erstens nicht daran teilgenommen habt und zweitens (wahrscheinlich) keine Behinderung habt, richtig? Dann übertragt das jetzt mal bitte auf diesen Wettbewerb hier. (Ihr kennt ja sicher die gute alte "Transferleistung" noch :D )


Zu den Bildern von Audrey Corregan kann ich persönlich nur sagen: Tolle Idee, weil die Bilder bei jedem Betrachter Assoziationen hervorrufen: Ich und sicher alle anderen hier kennen das Gefühl, vor der alten Fotokiste zu sitzen und darin herumzustöbern. Das sind sehr emotionale Momente, und genau das lösen die Bilder (zumindest bei mir) aus.
Und tolle Umsetzung: die Bildfläche ist wirklich perfekt ausgeleuchtet und ausgerichtet, das erzeugt einen schönen Kontrast zwischen dem einerseits sehr emotionalen Thema und andererseits der kühlen, sterilen Beleuchtung und Platzierung der Fotografien. Hierzu trägt auch der gut sichtbare, aber trotzdem nicht aufdringliche Unterschied in der Weißfarben bei: der Hintergrund ist leicht kühl gehalten, während das Foto selbst einen Tick ins Warme geht (durch die Vergilbung).
Die verschiedenartigen Handschriften auf den Bildern ergeben auch einen schönen Kontrast zu den von hinten immer gleich aussehenden Bildern: jedes Bild ist höchst individuell, die Handschrift macht aus ihm ein Unikat.
 
Ich spreche die jenigen an, die die Fotos schlecht finden aufgrund von banalen Sachen und das nicht mal begründen können. Es liegt hier halt sehr nahe, weil viele auch schreiben, dass es nicht gerechtfertigt ist 10.000€ einfach sooooo schlechte Fotos zu prämieren und ihre eigenen Blümchen-Fotos nie im Leben gewinnen würden.
"Schlecht finden" muss man begründen? Das ist unsinnig. Die Kritik ist in vielen Fällen unsachlich, aber ebenso rar wie gute negative Kritiken sind die guten positiven gesät. Ich kann den künstlerischen Wert nicht finden.

Die Technik der Fotos ist sehr hochwertig und das wird hier viele aus den Socken hauen. Euer Verständnis von perfekten technischen Fotos ist geprägt durch "Proletariats-Ästhetik". Ihr wisst nicht was ein gutes Foto ausmacht, weil ihr es nie gelernt habt.
Beleidigende Überheblichkeit. Und doch kann sie nicht treffen - weil sie sich weit von jedem vernünftigen Niveau abspielt. Und pauschalisierend, das betrifft auch den folgenden Teil.

[...] Pöbel-Fotograf [...] Alles perfekt, jedoch ist perfekt langweilig und sagt nix aus. Außer es ist schön. Könnt ihr eurer Oma dann zum Geburtstag schenken [...] Blümchen/Titten-Bild [...] Scheinwelt [...] Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat [...] Jews [...] Koksnasen.
Eine kleine Niveauverdeutlichung. Dabei gäbe es, mit vernünftigen Worten, ja durchaus einiges zu kritisieren. Aber: Besser.

Bei den Worten wundert es mich, dass du es so lange im Forum ausgehalten hast. Das ist nicht der Diskussionsstil, der zu erwachsenen Leuten passt.
 
Mir fallen zu dem Thread zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur noch zwei Fragen ein:

1.
Warum zum Henker wird diese Summe (10.000) Euro immer und immer wieder in den Beiträgen zitiert?
Wer aus dem Vergleich dieser Summe mit seinen privaten finanziellen Verhältnissen Schlüsse auf die "absolute" Qualität der Bilder zieht, ist ein Narr. (Sorry!)
Wo werden "aus dem Vergleich der Summe mit den privaten finanziellen Verhältnissen Schlüsse auf die 'absolute' Qualität der Bilder" gezogen? Die Kritik verstehe ich nicht.

2.
Warum regt ihr euch über diesen Wettbewerb so auf? Es ist sinnlos, Rückschlüsse aus Bewertungen innerhalb einer so stark selektierten und geschlossenen Teilnehmergruppe zu ziehen, wenn man ihr nicht angehört. Warum regt ihr euch nicht darüber auf, dass der Gewinner der 100m-Strecke bei den Paralympics zwei eurer Monatsgehälter dafür bekommt, dass er für die 100m doppelt so lange braucht wie ihr? --> Weil ihr erstens nicht daran teilgenommen habt und zweitens (wahrscheinlich) keine Behinderung habt, richtig? Dann übertragt das jetzt mal bitte auf diesen Wettbewerb hier. (Ihr kennt ja sicher die gute alte "Transferleistung" noch :D )
Ein Lerntransfer funktioniert bei vergleichbaren Situationen. Hier nicht - aber du darfst gern versuchen, deinen Vergleich plausibler zu machen.

Zu den Bildern von Audrey Corregan kann ich persönlich nur sagen: Tolle Idee, weil die Bilder bei jedem Betrachter Assoziationen hervorrufen: Ich und sicher alle anderen hier kennen das Gefühl, vor der alten Fotokiste zu sitzen und darin herumzustöbern. [...]
Damit hast du doch zielsicher die Bildserie herausgesucht, deren Innovativität hier am wenigsten angegriffen wird. Es ist nicht schwer, die Serie zu mögen - recht viele User im Thread stehen auf deinem Standpunkt, mir gefällt sie auch.

Es sind andere Serien, bei denen mir das Fragezeichen vor der Stirn schwebt.
 
Kunst ist Kunst.

Wer da technisch rangeht, hat schon verloren.

Wer da sagt "klasse, die Postkarte hätte ich auch so hinbekommen" sollte sich fragen, weshalb er das nicht gemacht hat.

Warscheinlich deshalb, weil er Angst hat, dass es in Foren oder ähnlichen Portalen als "technisch nicht perfekt" aufzufallen.


Das ist halt der Vorteil von Kunst. Da ist die Technik sche...egal.
Da kommt es darauf an, seinen Empfindungen freien Lauf zu lassen.
 
Wo werden "aus dem Vergleich der Summe mit den privaten finanziellen Verhältnissen Schlüsse auf die 'absolute' Qualität der Bilder" gezogen?
Das passiert immer genau dann, wenn sich die Leute fragen (und das wurde hier wirklich oft gefragt), ob die 10.000 Euro "angemessen" sind als Preisgeld für diese Bilder. Genau dieses "angemessen" drückt das aus, was ich meine. Für den einen (der viel Geld hat) sind 10.000 viel weniger "wert" als für jemanden mit wenig Geld. Je mehr jemand es als ungerechtfertigt ansieht, "so viel Geld" für solche Bilder zu zahlen, desto mehr Wert müssen 10.000 Euro für ihn darstellen, verstehst Du?
Ein Lerntransfer funktioniert bei vergleichbaren Situationen. Hier nicht - aber du darfst gern versuchen, deinen Vergleich plausibler zu machen.
Was ist denn an diesem simplen Vergleich nicht zu verstehen? Sorry, kann Dir da nicht weiterhelfen.
Damit hast du doch zielsicher die Bildserie herausgesucht, deren Innovativität hier am wenigsten angegriffen wird. Es ist nicht schwer, die Serie zu mögen...
Ich hatte nicht vor, meine persönliche Meinung zu diesen konkreten Bildern mit der Diskussion hier (und den o.g. Argumenten) zu vermischen. Ich wollte einfach auch noch was zu den Bildern loswerden.
 
Die meisten Fotos, die wir alle so machen, sind keine Kunst - zumindest nicht im Sinne der Leute im Kunstbetrieb.

Eine mir bekannte Galeristin sagte einmal, dass alle Presse-, Werbe und Hobbyfotografen ist kaum mit der Schöpfungskraft eines Kunstfotografen aufnehmen können. Gleichzeitig hat Fotografie in der Kunst aber auch nichts mit der Fotografie für den Rest der Welt zu tun.

Dort existieren keine Regeln (oder vielleicht nur die, dass ein Bild "anders" sein muss), keine Vorgaben, keine Kundenwünsche. Diesen schöpferischen Freiraum haben die wenigsten Fotografen.

Das Problem an den meisten unserer Fotos ist, dass neben der technichen Perfektion (wir können mit der Technik häufig besser umgehen, als die jenigen, die als Künstler gelten) oft sehr abgegriffene Motive aus bereits bekannten Perspektiven abgebildet sind; die 1000ste Nachansicht über die Alster interessiert niemanden mehr (außer man dokumentiert ein Ereignis von begrenzter Dauer [Baustelle o.ä.]). Die Nachtansicht über die Alster von Andreas Feininger Ende der 1920er ist auch heute noch von einer besonderen Schönheit.

Wenn wir uns einfach mal trauen, nicht das Schöne, sondern das Interessante zu fotografieren und dabei etwas weniger Wert auf Technik und Regeln zu legen, sind wir wohl auch schon einen gehörigen Schritt weiter.

Das beste, was uns Hobbyisten passieren kann, ist eine verständige aber scharfe Kritik im eigenen Haus.

In diesem Sinne: Immer auf die Frauen hören. :)

P.S.: Ich denke, dass die gleichen Diskussionen in allen auch hobbymäßig ausgeübten Künsten passieren - man denke nur an die unzähligen Landschaftsmaler, die in einer Galerie nicht den Hauch einer Chance hätten. Und dann kommt einer und überspitzt die Landschaftsmalerei ganz scharf in Richtung Kitsch und ist der Newcomer des Jahres in der Kunstszene.
 
Das passiert immer genau dann, wenn sich die Leute fragen (und das wurde hier wirklich oft gefragt), ob die 10.000 Euro "angemessen" sind als Preisgeld für diese Bilder. Genau dieses "angemessen" drückt das aus, was ich meine. Für den einen (der viel Geld hat) sind 10.000 viel weniger "wert" als für jemanden mit wenig Geld. Je mehr jemand es als ungerechtfertigt ansieht, "so viel Geld" für solche Bilder zu zahlen, desto mehr Wert müssen 10.000 Euro für ihn darstellen, verstehst Du?
Du hast geschrieben, es werde aus dem Vergleich der Summe mit der eigenen finanziellen Situation ein Schluss auf die Qualität der Bilder gezogen. Das finde ich wirr.

Allenalls wird aus diesem Vergleich heraus die Angemessenheit der Prämie unterschiedlich bewertet - das ist freilich eine triviale Vermutung. Und dein letzter Satz so auch nicht offensichtlich richtig, ich weiß nicht, ob dieser Zusammenhang so besteht.

Was ist denn an diesem simplen Vergleich nicht zu verstehen? Sorry, kann Dir da nicht weiterhelfen.
Bei den Paralympics treten behinderte Sportler an, die sichtbar bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen. Daran besteht für den Zuschauer kein Zweifel. Bei den Bildern aus dem Eingangsbeitrag ist es reine Spekulation - es ist unabhängig von der wahrgenommenen Qualität der Bilder nicht einzuschätzen, inwieweit sich die Künstlerin (nennen wir sie so) sich überhaupt mit bewusster Fotografie beschäftigt hat.

Ich hatte nicht vor, meine persönliche Meinung zu diesen konkreten Bildern mit der Diskussion hier (und den o.g. Argumenten) zu vermischen. Ich wollte einfach auch noch was zu den Bildern loswerden.
 
Ich glaube da mache ich nächstes Jahr auch mit :)

Würde bei den Siegerbildern nicht VerlassenBilder... drunter stehen, hätte ich keine Verlassenheit damit assoziiert.

Gruß
Phishkopp

Verlassen würde ich mir Staubig vorstellen;
Mit eingetrockentem Kaffefleck am Rand der Kaffetasse. Der Stock wäre heruntergefallen und nicht aufgehoben worden.
So sieht es eher nach Alterselend aus.
 
Die meisten Fotos, die wir alle so machen, sind keine Kunst - zumindest nicht im Sinne der Leute im Kunstbetrieb.

...

Wenn wir uns einfach mal trauen, nicht das Schöne, sondern das Interessante zu fotografieren und dabei etwas weniger Wert auf Technik und Regeln zu legen, sind wir wohl auch schon einen gehörigen Schritt weiter.

Das erste ist natürlich richtig.
Aber die Frage ist, was WILL man überhaupt fotografieren. Möchte man Kunst machen oder möchte man etwas schönes perfekt und sauber festhalten. Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, jemand der Kunst-Fotos schießt, sei "einen gehörigen Schritt" weiter, als jemand, der auf technisch hohem Niveau perfekte Bilder schießt, wohl aber mit etwas weniger künstlerischem Anspruch, weil er keine tiefere Intention damit hatte.

Es sind einfach zwei unterschiedliche Dinge, die getrennt betrachtet werden und nicht verglichen werden sollten.
 
... Wenn wir uns einfach mal trauen, nicht das Schöne, sondern das Interessante zu fotografieren und dabei etwas weniger Wert auf Technik und Regeln zu legen, sind wir wohl auch schon einen gehörigen Schritt weiter. ...

Prima Beitrag! Außerdem sollte man sich die Freiheit in der Kunst nicht als einfach vorstellen. Gerade deshalb machen die meisten Hobbyfotografen keine "neuen" und künstlerischen Fotos, weil wir uns im Bekannten geborgener fühlen als im Unbekannten. Neue Sichtweisen sind immer Gratwanderungen, In-Frage-Stellungen, verlassen das bekannte und sichere Terrain. Wer nicht aus seiner Haut heraus kommt wird die Freiheit der Kunst nicht wagen.


Verlassen würde ich mir Staubig vorstellen;
Mit eingetrockentem Kaffefleck am Rand der Kaffetasse. Der Stock wäre heruntergefallen und nicht aufgehoben worden.
So sieht es eher nach Alterselend aus.

Verlassen muss ja nicht nur der Raum sein, verlassen kann auch der (nicht abgebildete, wahrscheinlich aber alte) Mensch sein, der seinen Partner verloren hat. Es steht ja auch nur eine Tasse da.

Gruß, Jürgen
 
Das erste ist natürlich richtig.
Aber die Frage ist, was WILL man überhaupt fotografieren. Möchte man Kunst machen oder möchte man etwas schönes perfekt und sauber festhalten. Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, jemand der Kunst-Fotos schießt, sei "einen gehörigen Schritt" weiter, als jemand, der auf technisch hohem Niveau perfekte Bilder schießt, wohl aber mit etwas weniger künstlerischem Anspruch, weil er keine tiefere Intention damit hatte.

Es sind einfach zwei unterschiedliche Dinge, die getrennt betrachtet werden und nicht verglichen werden sollten.

Es kommt halt immer darauf an, welche Ausrichtung so ein Wettbewerb hat.

Bei diesem Wettbewerb wurde wohl sehr viel Wert auf Kunst gelegt. Da zählt dann natürlich "was wollte der Fotograf damit ausdrücken" und "wieso hat er das überhaupt abgelichtet".

Bei Kunst ist es vollkommen egal, ob die Schärfe passt oder ob "Action" drin ist.

Wenn man sich die Galerien in Foren und üblichen Portalen so ansieht, haben die Fotos wenig tiefgründiges.
Da gibt es viele Blümchen usw. Alles Bilder, wo man zwar technisches Verständnis sieht, jedoch nicht sagen kann, dass sei Kunst.

Zwar sagen viele bei solchen Wettbewerben "das hätte ich auch hinbekommen", jedoch sollte man sich mal fragen, ob das wirklich so ist.
Wäre man selbst gezielt auf die Idee gekommen oder sagt man das erst im Nachhinein, wenn man eine Vorlage hat.
 
Es kommt halt immer darauf an, welche Ausrichtung so ein Wettbewerb hat.

Klar.

Bei diesem Wettbewerb wurde wohl sehr viel Wert auf Kunst gelegt. Da zählt dann natürlich "was wollte der Fotograf damit ausdrücken" und "wieso hat er das überhaupt abgelichtet".

Auch da gebe ich dir Recht.

Wenn man sich die Galerien in Foren und üblichen Portalen so ansieht, haben die Fotos wenig tiefgründiges.
Da gibt es viele Blümchen usw. Alles Bilder, wo man zwar technisches Verständnis sieht, jedoch nicht sagen kann, dass sei Kunst.

Richtig, Galerien in Foren eignen sich aber auch nicht wirklich gut, um seine Kunst zu präsentieren, weil das Publikum es nicht unbedingt zu würdigen weiß (das ist jetzt nicht kritisierend gemeint).

Zwar sagen viele bei solchen Wettbewerben "das hätte ich auch hinbekommen", jedoch sollte man sich mal fragen, ob das wirklich so ist.

Wahrscheinlich hätten die meisten von uns das so nicht hinbekommen. Vieles erscheint einfach, wenn man es zu sehen bekommt, weil dann der schwerste Schritt schon getan ist, nämlich die Idee zu haben.
 
Bei den Paralympics treten behinderte Sportler an, die sichtbar bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen. Daran besteht für den Zuschauer kein Zweifel. Bei den Bildern aus dem Eingangsbeitrag ist es reine Spekulation - es ist unabhängig von der wahrgenommenen Qualität der Bilder nicht einzuschätzen, inwieweit sich die Künstlerin (nennen wir sie so) sich überhaupt mit bewusster Fotografie beschäftigt hat.

Wieso willst Du partout immer alles anders verstehen, als es offensichtlich gemeint ist?

Ich hatte ganz deutlich von einer "selektierten und geschlossenen Teilnehmergruppe" als Grundlage für den Vergleich gesprochen. Du legst willkürlich die "Grenzen der Leistungsfähigkeit" (darum geht es überhaupt nicht) als Vergleichsmaßstab an -- und das nur, um die Sinnhaftigkeit meiner Argumentationsweise in Frage zu stellen, nicht etwa, weil es uns thematisch voranbringen würde.

Da Du offensichtlich mehr an leerer Polemik interessiert bist als an inhaltsbezogener Diskussion werde ich auf Deine Beiträge nicht weiter eingehen.
 
Ich muss einigen hier entschieden widersprechen! Ich habe neulich einen Thread hier erstellt, der von einigen als Scherz gesehen wurde und indirekt auch einer war:
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=484004
Es war aber auch ein Experiment. Und zwar ein Experiment was zeigen sollte, das faktisch alles als Kunst bezeichnet werden kann. Das was ich fotografiert habe, das hat sonst garantiert noch keiner so gemacht, weil es zu banal ist! Jetzt sich aber hinzustellen und zu sagen banale Sachen sind Kunst finde ich albern. Kunst hat schon immer Regeln gehabt. Denkt an das Bauhaus! Die haben nicht einfach drei Strahlrohre und eine Schüssel zusammengeschweißt, weil sowas noch keiner gemacht hat. Die Kunsttheorie hat viele Jahre viele Kriterien für Kunst untersucht. Alles als Kunst zu verticken was anders ist, ist aber Käse. Denn es ist auch beliebig. Und beliebige Dinge können reproduziert werden ohne Limit. Und damit haben sie keinen Wert. Das trifft sicher nicht auf alle Epson Fotos zu, aber auf einige sehr wohl. Der Mensch hat immer schon Regeln gebraucht, aufgestellt und verteidigt. Kunst braucht imho eine gewisse Schöhnheit und Schöhnheit ist Regeln unterworfen. Genauso wie Interessantheit oder Mittteilungskraft. Da reicht es nicht mal nen Milchlaster von unten zu fotografieren (ist das jetzt Kunst?).

Die Herren und Damen Künstler werden eine üble Bruchlandung erleben wenn sie versuchen würde ihre Fotos Leuten zu zeigen, die naiv sind, und keiner "spinnerten" Künstlerjury. Bei einigen hier habe ich eher den Eindruck, es geht Ihnen besser wenn sie solche Sachen als Kunst verteidigen können...
Ich war mal auf nem Hapening wo u.a. ein Künstler eine erbärmliche selbstgebaute Pyramide aus Stahl mit ner Flex zersägt hat. Dem hätt ich am liebsten meine Bratwurst die ich in Händen hielt über die Rübe gezogen!
 
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