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Prämierte Bilder

Mich ärgert, dass wir hier seitenlang schreiben, warum wir auch mal versuchen sollten andere Konzepte der Sichtweise auf Fotografie zulassen und zu disktutieren; versuchen anzuregen, mal etwas auch emotional(er) an Bilder zu gehen, und nicht nur rein technisch zu denken. Und selbst bei dem Ansatz hab ich versucht die "Goldene Brücke" zu bauen und aufgezeigt dass man selbst da eine theoretische Spielwiese betreten kann und wissenschaftlich über zB Bildaufbau und Ästhetik diskutieren kann

Das Problem ist auch dass viele noch die Vorstellung haben ein perfekt scharfes Bild und korrekt belichtetes Bild sei automatisch ein gutes Bild. Statt einfach mal kreativ zu denken.

Und die ewigen Foreneinträgen über diverse Kamerabodys, technische Dinge und die darauffolgenden Diskussionen, die bald nicht mehr auf sachlicher Grundlage ausgetragen werden, sondern in irgendwelche Grundsatzdiskussionen etc. ausufern. (Mich wundert's gar nicht mehr warum die Moderatoren in letzter Zeit auch immer häufiger Fragen zu ,,Body xy vs. Body xyz" schließen und auf bereits bestehende Threads verweisen)

Diejenigen werden sich auch keine Gedanken machen um Ästhetik und sowas wie Bildaufbau bzw. Komposition, wie es Künstler schon damals in ihren Gemälden taten. Es sind auch viele Hobby-Fotografen unterwegs, zu dennen ich sogar zähle... ;)

Am besten ist es immer noch, statt sich in einen Forum sich wegen dem Unverständnis so mancher User zu ärgern, einfach raus zu gehen und sowas wie schöne Fotos zu machen oder sonstiges was sinnvolle ist, statt am Computer zu sitzen :top: Oder man sagt denjenigen einfach seine Meinung. :evil:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir die Bilder eben mal angeschaut:
Da ich als Kommunikations-Design-Student Fotografie auch mal anders sehen muss als mit meinen Augen (und meinem Geschmack), muss ich schon sagen, dass die gezeigt Serie (verlinkt in #1) wohl keine 10.000€ wert ist. Aber: Sie ist eine künstlerisch wertvolle und durchdachte Serie, die mit 5 Bildern auf beeindruckende Art und Weise eine Stimmung zeigt, die den nicht dargestellten Menschen fast genauso gut vermittelt wie als wenn man ihn zeigen würde. Das verlangt schon Respekt.
Neid gibts überall, aber der Epson Photo Award ist auch bei uns an der FH immer als rein künstlerisch-kreativer Wettbewerb ausgeschrieben! Wie gesagt, auch wenn die Dotierung überzogen ist, so haben die Bilder zum überwiegenden Teil (nicht alles ist gut) schon einen kreativen Wert, der nicht zu unterschätzen ist.
 
Mich ärgert, dass wir hier seitenlang schreiben, warum wir auch mal versuchen sollten andere Konzepte der Sichtweise auf Fotografie zulassen und zu disktutieren; versuchen anzuregen, mal etwas auch emotional(er) an Bilder zu gehen, und nicht nur rein technisch zu denken. Und selbst bei dem Ansatz hab ich versucht die "Goldene Brücke" zu bauen und aufgezeigt dass man selbst da eine theoretische Spielwiese betreten kann und wissenschaftlich über zB Bildaufbau und Ästhetik diskutieren kann, Das ärgert mich einfach, aber da muss man (ich wohl) auch schlicht zur Kenntnis nehmen, nicht alle haben einfach die Möglichkeit (keine Wertung) sofort völlig andere Sichtweisen mal auszuprobieren. Mir geht das auch ab und zu so bei anderen Themenfeldern.

Gruss
Boris

Die wenigsten Menschen sind freigeistig. Die, die das nicht verstehen, gehören nicht dazu.
 
muss ich schon sagen, dass die gezeigt Serie (verlinkt in #1) wohl keine 10.000€ wert ist.

Wieso auch ???
Was die Serie wert ist oder nicht ist unerheblich da es sich um einen gewonnenen Preis und nicht um ein gezahltes Honorar handelt.

Im Übrigen was etwas wert ist liegt immer im Auge des betrachters,
und nur der entscheidet darüber was es ihm wert ist und was er dafür zahlt.

Ich denke aber füe EPSON hat sich das gestiftete Preisgeld mehr als gelohnt!
Die Aufmerksamkeit die der Wettbewerb/Preis gebracht hat durch Anzeigen zu erreichen hätte ein Vielfaches gekostet.
Natürlich Steigt die Aufmerksamkeit auf so einen Wettbewerb mit der Höhe des Preisgelds.
Und je umstrittener das Ergebnis um so mehr Aufmerksamkeit.
"Wer bezahlt bestimmt die Musik" sagt eine alte Weisheit, so gesehen hat die Jury gut im Sinne des Stifters geurteilt.

Aber: Sie ist eine künstlerisch wertvolle und durchdachte Serie, die mit 5 Bildern auf beeindruckende Art und Weise eine Stimmung zeigt, die den nicht dargestellten Menschen fast genauso gut vermittelt wie als wenn man ihn zeigen würde. Das verlangt schon Respekt.

Ja die Thematik der Serie findet sicher leicht ihre Anhänger,
was wohl ohne weiteres vorher abzusehen war denn dazu ist
die Thematik schon viel zu abgedroschen.
Und auch die Umsetzung bringt nichts wirklich neues läßt aber die dem Thema geschuldete Kraft und Würde in meinen Augen bedauerlicherweise vermissen.
Wer sich mit Leistung und Leid anderer (in diesem Fall die vergangene Generation/der fehlende Mensch) profilieren möchte von dem darf man den
Anstand erwarten das mit mehr Sensibilität zu tun.

mfg christian
 
... Ja die Thematik der Serie findet sicher leicht ihre Anhänger, was wohl ohne weiteres vorher abzusehen war denn dazu ist
die Thematik schon viel zu abgedroschen.
Und auch die Umsetzung bringt nichts wirklich neues läßt aber die dem Thema geschuldete Kraft und Würde in meinen Augen bedauerlicherweise vermissen.
Wer sich mit Leistung und Leid anderer (in diesem Fall die vergangene Generation/der fehlende Mensch) profilieren möchte von dem darf man den
Anstand erwarten das mit mehr Sensibilität zu tun.

mfg christian

Dazu habe einige Fragen:
Inwiefern profiliert sich Sarah Anne Smith durch diese Bilder mit der "Leistung" und dem "Leid" anderer?
Was findest Du an dieser Serie unsensibel, was ist daran kraftlos und was würdelos?

(Für alle, die nicht lange herum blättern wollen, hier noch einmal der Link zur angesprochenen Bilderserie: http://www.art-photo-award.com/index.php?id=2887&L=0)

Gruß, Jürgen
 
Wieso auch ???
Was die Serie wert ist oder nicht ist unerheblich da es sich um einen gewonnenen Preis und nicht um ein gezahltes Honorar handelt.

Im Übrigen was etwas wert ist liegt immer im Auge des betrachters,
und nur der entscheidet darüber was es ihm wert ist und was er dafür zahlt.

mfg christian

..genau so ist es,auch bei einem schönen Gemälde,bei den Honoraren der Sportler,Opernsänger,...
(die Liste läßt sich beliebig fortsetzen.)
Grüße,Peter
 
... muss ich schon sagen, dass die gezeigt Serie (verlinkt in #1) wohl keine 10.000€ wert ist....Wie gesagt, auch wenn die Dotierung überzogen ist...

Sicher nur Deine Meinung. Ich meine, dass es darauf keine Antwort geben wird, die jedermann zufrieden stellen wird. Die Frage, ob etwas einen Wert hat oder nicht, ist sehr von den Umständen und den Personen abhängig.

Aktuell würde ich einen Eimer Gold einem Eimer Leitungswasser vorziehen. Allein in einer Wüste verirrt, hielte ich das Wasser für "mehr Wert" als Gold. Gold wäre mir in der Situation übrigens ohne jeden Wert: ich würde es von mir schmeissen! Conclusio: Ist Wasser wertvoller als Gold? Wie wertvoll ist Wasser?

Man möge diesen kleinen Umweg verzeihen. Ich wollte damit anzeigen, dass wir hier bei dem Thema "ist das Foto es wert?" keinen Consens finden werden.

Daher ist es interessanter, sich über die ausgestellten Fotos auszutauschen. Ich schließe mich der Frage von Lobolux an: Warum paßt die Serie nicht? :confused:
 
Aber es fällt mir eben auf, dass es in der Diskussion immer noch dieselben Argumente sind, wie sie schon vor rund 150 Jahren gegen die Impressionisten (und zuvor und danach gegen alles Neue oder Ungewohnte) ins Feld geführt worden sind.

Kritik an der Technik: die einen konnten angeblich nicht malen - die anderen können nicht fotografieren. Gerne wird dabei auf vermeintliche technische Mängel wie Überbelichtungen, Unschärfe oder ähnliches verwiesen. Dass das auch ein Gestaltungsmittel sein kann (nicht sein muss!), wird überhaupt nicht in Betracht gezogen. Schlagendes Argument: das könnte ich / meine fünfjährige Nichte / ein Haufen Affen genauso gut. Gegenargument: Selber machen. Es gibt genügend Fotowettbewerbe, an denen man auch teilnehmen kann, ohne an einer Kunsthochschule zu studieren.

Kritik am Motiv: die Impressionisten gingen damals hinaus ins Freie und malten Szenen, die vorher nicht für wert gehalten wurden, im Bild festgehalten zu werden. Bei Fotografen von heute fragt man sich, warum sie ausgerechnet Alltagsgegenstände oder Allerweltsbauten fotografieren müssen, und was dabei der Unterschied zu den hier im Forum so beliebten Backsteinwänden ist. Beispiel: ich habe mir schon oft Gedanken über die Zweck-Architektur von Aldi- und Lidl-Bauten gemacht. Ich finde es gleichermassen faszinierend wie erschreckend, wie diese Konzerne die ganze Bundesrepublik mit ihren nahezu identischen Einheitsbauten überziehen. Wenn nun ein Fotograf oder eine Fotografin in einer Bilderserie diese erdrückende Banalität zum Ausdruck bringt, dann kann das für mich durchaus preiswürdig sein. Vielleicht findet er/sie aber auch, dass diese Architektur ihre eigene Ästhetik hat, und dass man sie deshalb fotografieren sollte. Oder von beidem etwas. Genau darüber kann man diskutieren, und darüber, ob es gelungen ist, diese Intention in Bilder umzusetzen.

Womit ich gar nichts anfangen kann, sind Kommentare à la "Schaut Euch mal an, was da schon wieder einen Preis eingeheimst hat. Da kann man sich jeden Kommentar doch sparen". Nein, gerade wenn man etwas schlecht findet, sollte man sich den Kommentar nicht sparen, sondern sich die Mühe machen, seine Ablehnung zu begründen.


Danke! Endlich eine differenzierte Meinung!

Frag mich gerade, was der Treiber für die starke Polarisierung in dieser Diskussion ist...

die Ansiedlung des Wettbewerbs im Umfeld des Begriffs "Kunst" - der beinahe sofort und verlässlich zu den "das kann mein Labrador-Rüde besser" Wortspenden führt

oder das Preisgeld, das mit der eigenen Kunstfertigkeit vermeintlich durchaus auch verdient hätte werden können?

Ich würd die Sieger-Bilder wohl auch nicht prämieren, da find ich wie Riesbeck die hier origineller : http://www.art-photo-award.com/index.php?id=2863&L=0

Aber Verlauf der Diskussion hier erstaunt doch einigermassen...

lg,
Michael
 
Ich hab mir auch gerade die Bilder angesehen und ...hm...naja...sieht beinahe aus wie ein Beispielbilderthread. Ich will den Fotografen in keinster Weise absprechen das sie sich Gedanken gemacht haben und mit ihren Bildern auch eine Story transportieren, aber rein vom fotografischen Anspruch her sind die meisten Bilder nich so pralle. Ich meine halt, das ein richtig gutes Foto den Betrachter gefangen nehmen sollte. Man muss Lust bekommen das Bild länger zu betrachten und zu studieren. Bei den gezeigten Bildern haben mich sehr wenige zum längeren betrachten animiert, auch wenn die Idee und die Geschichte dahinter sicher einen künstlerischen Anspruch haben. Nur wurde mir persönlich das Fotografieren neben der Story zu wenig bewertet.


Viele Grüße
 
Kritik an der Technik: die einen konnten angeblich nicht malen - die anderen können nicht fotografieren

Ja, nur dass einige hier anscheinend das Pferd zum Reiter machen. Nur weil das Photo nicht gestalterischen Prinzipien gehorcht und unscharf ist, ist es nicht automatisch gut.
Das Argument mit den Impressionisten weise ich zurück! Die abstrakten Kunstrichtungen sind damals entstanden weil die Malerei durch die Fotografie ihre abbildende Rolle verloren hat. Wollte man Realismus, konnte man ein Foto kaufen. Fotos von Knetfiguren mit exponierten Geschlechtsteilen (ich hab mich da nicht verkuckt, oder?) mit einer derartigen künstlerischen Revolution zu vergleichen ist albern. Die Gewinnerserie find ich übrigens gut! Nur einige der Einzelarbeiten sind für mich mehr als grenzwertig.
 
Das Argument mit den Impressionisten weise ich zurück! Die abstrakten Kunstrichtungen sind damals entstanden weil die Malerei durch die Fotografie ihre abbildende Rolle verloren hat. Wollte man Realismus, konnte man ein Foto kaufen.

Ja? Ich glaube, dass solche monokausalen Mechanismen die Situation nur unterkomplex zu erfassen vermögen.
 
Ja, nur dass einige hier anscheinend das Pferd zum Reiter machen. Nur weil das Photo nicht gestalterischen Prinzipien gehorcht und unscharf ist, ist es nicht automatisch gut....

Geht auch andersrum: Nur weil das Photo nicht gestalterischen Prinzipien gehorcht und unscharf ist, ist es nicht automatisch schlecht...

Damit sind wir dann bei den Begründungen, warum Du, ich oder sonstwer es "gut" oder "schlecht" oder "solala" empfinden.

Ich stelle mit einiger Bestürzung fest, dass mich sehr scharfe und detaillreiche Bilder bei bestem Licht von tollen Perspektiven (Archit., Menschen, Landschaft...) nicht mehr sehr ansprechen.

Auf der anderen Seite betreibe ich diese Art von Fotografie: ich geh raus und versuche, scharfe, richtig belichtete Bilder von Dingen zu machen, die mich erfreuen.

Leider sprechen mich diese Bilder (meine und die anderer user hier im Forum) oft weniger an, als Bilder, die anderen Ziele als der Schärfe und der Belichtung und dem goldenen Schnitt gehorchen!

Sackgasse oder Ausbruch?

Technisch sauber, aber leblos?
Technisch unsauber, aber leblos?
Technisch sauber und trotzdem lebendig?
Technisch unsauber und trotzdem lebendig?
...

...


Es gibt viele Wege nach Rom. Aber technisch "scheinbar" falsche Bilder zu machen, die wirken, scheint mindestens ebenso schwierig zu machen zu sein, wie technisch "richtige" Bilder, die wirken...;)
 
Da geb ich Dir Recht! Mir geht es bei den Bildern auh gar nicht um technische Aspekte. Aber ich finde sie einfach wenig ansprechend. Einige wirken krampfig kreativ, andere wirken langweilig. Die Knetmasseidee ist alt und die Motive find ich eklig. Das Bild des dunklen Raums wirkt so richtig nichtssagend. Ein Motiv wie man es schon tausendmal gesehen hat und wie es auch schon tausend mal mit Handykameras festgehalten wurde. Das einzig kreative daran ist, dass bisher keiner so frech war es bei einem Wettbewerb einzureichen. Die Gewinnerserie dagegen hat schon was, aber kommt: Verlassenheit ist nun wirklich nicht der große Wurf fotographisch. Ih möchte nochmal betonen, dass sich meine Bildkritik ausschließlich auf den Inhalt bezieht. Ich denke handwerklich sind die Bilder durchaus gut. Nur halt irgendwie auf Krampf flippig gemacht und vor allem uninteressant. Wenn ich die sehe frage ich mich nciht was dahinter steht, sondern denke "aha, naja, noch mehr moderne "Kunst"".
 
Ja die Thematik der Serie findet sicher leicht ihre Anhänger,
was wohl ohne weiteres vorher abzusehen war denn dazu ist
die Thematik schon viel zu abgedroschen.
Und auch die Umsetzung bringt nichts wirklich neues läßt aber die dem Thema geschuldete Kraft und Würde in meinen Augen bedauerlicherweise vermissen.
Wer sich mit Leistung und Leid anderer (in diesem Fall die vergangene Generation/der fehlende Mensch) profilieren möchte von dem darf man den
Anstand erwarten das mit mehr Sensibilität zu tun.
Ohne zu offensiv zu sein: Mach es nach bzw. besser – das Gezeigte ist bei weitem schneller kritisiert als ernsthaft gewürdigt. Hier geht es nicht um die Profilierung auf Kosten anderer; wenn das so wäre, wäre die Gruppe der Bewerber, nämlich Kunst- und Designstudenten, eine andere. Wir werden dazu angehalten um nicht zu sagen gedrillt, dass sichtbar zu machen, was für viele verborgen ist, unter Einsatz aller gestalterischen und auch psychologischen Mittel. Die Würde steckt in diesen Bildern, weil sie eben nichts zeigen, und doch eigentlich alles. Soviel dazu. Und ja, natürlich ist es Geschmackssache, es heißt auch schließlich Epson Art Award.

Sicher nur Deine Meinung. Ich meine, dass es darauf keine Antwort geben wird, die jedermann zufrieden stellen wird. Die Frage, ob etwas einen Wert hat oder nicht, ist sehr von den Umständen und den Personen abhängig.
Man möge diesen kleinen Umweg verzeihen. Ich wollte damit anzeigen, dass wir hier bei dem Thema "ist das Foto es wert?" keinen Consens finden werden

Ja und Nein. Nein, weil es sicher nicht nur meine Meinung ist, wenn ich meine Profs so höre, und Ja, weil heutzutage Kunst nicht direkt in Geld messbar ist, sondern immer vom jeweiligen Geschmack abhängt und auch von der Frage: "Wieviel bin ich bereit zu zahlen?!" 10.000€ umgerechnet auf 5 Bilder macht 2 Riesen pro Bild, das ist schon ein kleines Vermögen, dass ich den Gewinnern von ehrlich und Herzen gönne. Die Frage, ob es gerechtfertigt ist, in der aktuellen Zeit Nachwuchs-Förderungs-Wettbewerb so hoch zu dotieren.
 
Die abstrakten Kunstrichtungen sind damals entstanden weil die Malerei durch die Fotografie ihre abbildende Rolle verloren hat. Wollte man Realismus, konnte man ein Foto kaufen.

Eher bedingt, Fotos waren damals noch meistens in S/W (auch wenn es wohl erste Versuche der Farbfotografie schon im 19 Jhd. gab). Das was mit der Erfindung der Fotografie zunächst reizte, war S/W zu sehen, dass gab's bis dahin noch nicht. Man muss bedenken, dass Impressionismus und spätestens der Expressionismus oder am besten der Kubismus eine Abkehr von den strikten Lehren der Kunstschulen waren, wo man stets nur versuchte handwerklich perfekte Bilder zu kreieren. (wie lange hielt dieser Hang zum Perfektionismus in den Bildern von Künstlern an? -Jahrhunderte von DaVinci, Rembrandt und Co.) Dies war den Künstlern auf Dauer zu langweilig... Es gab durchaus Künstler die früher bereits in ihrer Kindheit schon realistisch und naturalistisch malen konnten und später immer mehr in Richtung Kubismus etc. gingen. ;)

Man darf auch zu dieser Zeit die vorhergehende Restauration und Historismus vergessen.

Mit den neuen Kunststilen die Ende des 19. Jhd. und Anfang des 20. Jhd. enstanden, wurde man schließlich auch immer mehr abstrakter. Außerdem es gibt sowas wie die neue Sachlichkeit, Kubismus, Kunstruktivismus, Futurismus, Dadaismus, etc. Diese enstanden sicherlich nicht aus der bloßen Tatsache, dass die Fotografie bereits entwickelt worden waren. Sondern auch durch gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen. (Industrialisierung, neue politische Systeme, etc. etc.)

Aber wenn ich dies weiter ausführe wird es ein zusammenhangloses Fragment teilweise wiedergegebener Kunstgeschichte...

Aber das ist genug OT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne zu offensiv zu sein: Mach es nach bzw. besser – das Gezeigte ist bei weitem schneller kritisiert als ernsthaft gewürdigt.

Wie Oft hast du dir in deinem Leben schon Kritik über Dinge erlaubt die du selbst nicht kannst?;)

Meine Kritik bezog sich auf das was von ihrem Konzept über ihre Bilder bei mir als Betrachter ankam. Und wenn sie mich als Betrachter mit ihrem Konzept nicht über ihre Bilder erreicht hat sie was Falsch gemacht.
Dazu brauch ich das nicht nachmachen, bessermachen oder auch nur machen können wenn die Botschaft nicht ankommt ist die Kritik berechtigt.

Und nach dem Motto Ich kann das aber besser Möchte Ich das Thema im Grunde auch nicht diskutieren denn Persönliche Eitelkeiten sollten aussen vor gelassen werden, das würde eh zu nix führen.

Andererseits bin Ich auch Niemand der sich drückt!

Hier noch mal ein Auszug aus dem Konzept von Sarah Anne Smith

"Jedes der Häuser die dort aufgebaut sind hat seine eigene Geschichte zu erzählen: Die Geschichte der Menschen, die darin lebten, wohnten und arbeiteten. In einem Streifzug durch eine scheinbar fast vergessene Welt, werden wir an das karge Leben von damals erinnert."

Im folgenden ein Paar sehr persönliche Bilder aus/vom Elternhaus meines Vaters , dem Alten Wohnhaus auf dem Hof auf dem ich seit 4 Jahren wohne.
Das Alte Haus ist seit dem Neubau des Wohnhauses in den 60er Jahren nichtmehr bewohnt lediglich der Stall wird noch genutzt.

_mg_8925_b.jpg

http://freenet-homepage.de/creinhardt/_mg_8925.jpg

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http://freenet-homepage.de/creinhardt/177_7725.jpg

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http://freenet-homepage.de/creinhardt/177_7713.jpg

Und nein Steaks wachsen nicht in der Tiefkühltruhe vom Aldi

img_8136_b.jpg

http://freenet-homepage.de/creinhardt/img_8136.jpg

Das Bild entstand im Übrigen bei einer Notschlachtung,

Die Bilder waren zu keinem Zeitpunkt als Serie oder zur Veröffentlichung
gedacht sondern sind mein persönlicher Versuch die Lebensumstände
Realitäten meiner Vorfahren zu begreifen.

Sarah Anne Smith spricht vom "das karge Leben von damals erinnert"

Für mich tut das wie Kaum etwas anderes die Alte Bauernweisheit

"Alte Weiber sterben kein Verderben, Vieh verrecken das kann schrecken"

Vielleicht macht dir das meine Kritik etwas verständlicher.

Hier geht es nicht um die Profilierung auf Kosten anderer;

Nun ja Plakative Motive und Themen bergen immer das Risiko das eine Serie mehr von Motiv und Thema getragen wird als von der Qualität der Umsetzung.

mfg christian

Edit: Insbesondere beim Bild von der Notschlachtung wurde Ich gebeten mit Rücksicht auf empfindlichere User
die schonungslose Realität durch eine Thumbnail etwas abzumildern.
 
Zuletzt bearbeitet:
WTF?

Wenn ich das nächste mal nix zu essen zu haus hab und zu faul bin meine Jacke wegzuhängen dann fotografier ich das auch mal... ob ich dann auch viel Geld gewinne? :lol:
 
Also die Serie mit dem Parkplätzen vom Aldi fand ich amüsant, da sieht man mal was hier für ein Niveau herscht, die einen gewinnen damit Preise und andere testen damit ob se nen Front oder Backfokus haben.

Fehlt nur noch die Backsteinwand wegen der Verzeichnung und die sollte dann auch noch 10000€ bringen damit der Fotograf sich dafür nen besseren WW kaufen kann :lol:
 
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