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Prämierte Bilder

Anderes Beispiel: Viele bildende Künstler, die z.B. Skulpturen entwerfen sind keine bzw. keine guten Steinmetze. Sie geben ihre Entwürfe meist spezialisierten, sehr professionellen Steinmetzen in Auftrag.
Gruß, Jürgen

Nun ja wenn die Handwerkliche Perfektion so unwichtig währe wie du behauptest könnte der Künstler die Skulptur auch selbst zusammen kloppen.:evil:

Aber genau das tut er nicht!
Sondern erlegt auch wert auf das Handwerkliche,
und holt sich hilfe bei der Handwerklichen Umsetzung um Perfektion zu erlangen.

Die Fotografie ist ja nun eher das Medium derer die zum Malen zu ungeschickt sind.:evil:
Da die wichtigste Eigenschaft der Fotografie aber nun mal das exakte Abbilden ist entsteht für jeden dessen Ziel ein Bild und kein Abbild ist
automatisch ein Problem,
Er benötigt einen Weg dem Medium das er aus handwerklichem unvermögen gewählt hat seine fundamentalste Eigenschaft ,das Exakte Abbilden zu nehmen.
Und schon sind wir bei dem Automatismus schief unscharf überbelichtet = Kunst gelandet.

Wenn Fotografie als Kunst wirklich etwas wert sein soll sollte man die Eigenschaft des exakten Abbildens für seine Idee nutzen.
Oder anders gesagt Lomografie war ein kurzer trend der sich überlebt hat
Für 99cent von Gursky werden Milionen bezahlt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gursky

Im übrigen der Einzige Fotograf in der Jury

mfg christian
 
Nun ja wenn die Handwerkliche Perfektion so unwichtig währe wie du behauptest könnte der Künstler die Skulptur auch selbst zusammen kloppen.:evil: ...
mfg christian

Ich habe nicht behauptet, daß die handwerkliche Perfektion unwichtig sei, sondern:

Die Beurteilung der handwerklichen Seite in der Kunst hängt ausschließlich davon ab, inwieweit die handwerklichen Mittel optimal zur Umsetzung des Inhaltes geeignet sind und in entsprechender Weise angewendet wurden. ...

Zu einer möglichst exakten Abbildung der Wirklichkeit (was ist das überhaupt, aber das wäre eine eigene Diskussion) ist die genaue Anwendung der handwerklichen Regeln im Allgemeinen unerlässlich und oft mit hohem Aufwand verbunden. Wenn diese "Exaktheit" aber für die Aussage nicht nötig ist oder z.B. durch Unschärfe der Inhalt besser transportiert wird, dann ist eben Unschärfe das Mittel der Wahl. Könnte sogar sein, daß eine solche Aufnahme die "Wirklichkeit" besser darstellt - bzw. deren emotionaler Gehalt.

Gruß, Jürgen
 
Da die wichtigste Eigenschaft der Fotografie aber nun mal das exakte Abbilden ist ...

Wo genau ist denn dies definiert? Es geht letztendlich um das Ergebnis, der Weg dorthin und ob "technisch perfekt" oder nicht, ist doch völlig irrelevant. Wer definiert eigentlich "technisch perfekt". Und aus auf dem Kunstmarkt erzielten Erlösen Rückschlüsse auf den Sinn oder Unsinn von Arten der Fotografie zu ziehen halte ich für - vorsichtig ausgedrückt - sehr gewagt.

Gruß, uglyripper
 
...Fotografie aber nun mal das exakte Abbilden
Das kommt darauf an, was man abbilden möchte.

Wenn man sagen würde "die Fotografie soll das abbilden, was der Fotograf in diesem Moment gesehen hat" könnte ich zustimmen. Aber wenn es um eine objektiv exakte Abbildung gehen soll - nie im Leben. Dann wäre das auch Meilen von Kunst entfernt.
 
Und schon sind wir bei dem Automatismus schief unscharf überbelichtet = Kunst gelandet.

Diesen Automatismus gibt es doch garnicht, das weißt du doch selbst ganz genau.
Es mag diesen Reflex des "Künstlers" geben "Das ist Kunst" zu sagen oder den Reflex des Fotografen (immer wieder gern in der Galerie zu lesen) "Das muss so sein" oder "Genau das war mein Ziel" aber wir alle Wissen das damit noch keine Kunst geschaffen ist.
Natürlich ist die Defenition von Kunst nicht so einfach, ich hab es ja schonmal geschrieben Kunst defeniert sich nicht dadurch das der Künstler sagt "Das ist Kunst". Umgekehrt kann man aber auch nicht gleich sagen wenn jemand hingeht und ein Kunstwerk als "Schlecht" bezeichnet das es damit gleich keine Kunst mehr ist.
Bisher hat ja noch niemand genau defenieren können was Kunst denn nun ist, Gerichte plagen sich damit seit Anbeginn der Zeit herum, und dieser thread tut es nun auch schon ziemlich lange, ich denke man kann sich darauf einigen das jeder Mensch für sich den Begriff Kunst in einen Rahmen packen muss/kann, Problem ist dann halt dem Gegenüber in einer Diskussion diesen Rahmen auch klar zu machen, was wiederum schwer ist und in Missverständnissen und Misstimmung Enden kann.
 
Ich finde, die Serie hat keinerlei Anspruch auf 10 000€.
Anfangs fand' ich sie grausam. Nach mehrmaligem Ansehen ist's ok. Man denkt sich halt was dabei und die Fotos fangen an zu wirken, als Serie.
Deshalb möchte ich jetzt nicht behaupten, es sei "keine Kunst".
Aber ich habe schon viel schönere, "banale" und absolut ideenlose Fotos gesehen, die meinen Blick länger geschenkt bekommen haben. Das ist wichtiger, finde ich. Aber das ist ja bei jedem anders :)

Nun zur Ungerechtigkeit, imho:
ich kenne einen Werbefotografen, der wochenlang für eine große 3teilige Werbekampagne geschuftet hat. Gleicher Gewinn.
Nur hat er etwas erschaffen, bei 0 im Studio angefangen, Models/Kostüme/Requisiten etc organisiert, mit komplexer Belichtung gearbeitet, lange Postproduktion über sich hergehen gelassen usw.

Arbeit sollte auch immer nach dem entsprechenden Aufwand, Professionalität und benötigter Zeit belohnt werden. Natürlich auch nach dem finalen Werk.
Ich weiß nicht, wieviel Zeit bei der Serie draufgegangen ist, aber nach viel sieht's nicht aus. Dabei sind mir technische Mängel wie Überbelichtung noch egal.

Vielleicht kann man es nicht vergleichen, da es ja ein Wettbewerb ist.

Aber auch vom Gewinn des Wettbewerbs mal abgesehen. Wenn es zB keinen materiellen Lohn gegeben hätte. Die Arbeiten lassen mich kalt :)
 
[...]
Nun zur Ungerechtigkeit, imho:
ich kenne einen Werbefotografen, der wochenlang für eine große 3teilige Werbekampagne geschuftet hat. Gleicher Gewinn.
Nur hat er etwas erschaffen, bei 0 im Studio angefangen, Models/Kostüme/Requisiten etc organisiert, mit komplexer Belichtung gearbeitet, lange Postproduktion über sich hergehen gelassen usw.

Arbeit sollte auch immer nach dem entsprechenden Aufwand, Professionalität und benötigter Zeit belohnt werden. Natürlich auch nach dem finalen Werk.
Ich weiß nicht, wieviel Zeit bei der Serie draufgegangen ist, aber nach viel sieht's nicht aus. Dabei sind mir technische Mängel wie Überbelichtung noch egal.
[...]

Ein Preisgeld und eine bezahlte Auftragsarbeit sind nun wirklich nicht vergleichbar. Nach Deiner Logik müsste man viel mehr Mitleid mit all den Teilnehmern haben die nicht Bilder eingesendet, aber nicht gewonnen haben, denn deren Lohn zu Arbeit - Verhältnis ist nun wirklich unterirdisch, da geht es Deinem bekannten Fotografen doch richtig gut.
Wenn Du tatsächlich vergleichen willst, dann könntest Du das gesamte Preisgeld durch die Anzahl Teilnehmer teilen und würdest ein Gefühl dafür erhalten was der durchschnittliche Lohn dieser Künstler war - nichts um neidisch zu sein.
 
Das kommt darauf an, was man abbilden möchte.

Wenn man sagen würde "die Fotografie soll das abbilden, was der Fotograf in diesem Moment gesehen hat" könnte ich zustimmen. Aber wenn es um eine objektiv exakte Abbildung gehen soll - nie im Leben. Dann wäre das auch Meilen von Kunst entfernt.

"die Fotografie soll das abbilden, was der Fotograf in diesem Moment zu sehen gedacht hat" den nicht immer lässt sich alles fotografieren, womit wir wieder bei den bildern wären
 
Ein Preisgeld und eine bezahlte Auftragsarbeit sind nun wirklich nicht vergleichbar. Nach Deiner Logik müsste man viel mehr Mitleid mit all den Teilnehmern haben die nicht Bilder eingesendet, aber nicht gewonnen haben, denn deren Lohn zu Arbeit - Verhältnis ist nun wirklich unterirdisch, da geht es Deinem bekannten Fotografen doch richtig gut.

Du hast Recht, allerdings hab' ich ja auch zugegeben, dass der Vergleich vielleicht nicht gerechtfertigt ist.
Mir ist nur aufgefallen, was manche Leute für Geld tun müssen und andere wiederum nicht :rolleyes: Man muss einfach mal den Gewinn beiseite lassen und dann beurteilen.
Und Mitleid wollte ich keinesfalls erregen! Da hast du was falsch verstanden :)

Ich muss zugeben, so langsam gefällt mir die Serie mehr und mehr.
Es liegt eben auch immer an der Jury und deren Vorstellungen eines perfekt getroffenen Themas. Kritik an Fotos, respektiv an Kunst, ist ja immer subjektiv. Andere Jury, andere Gewinner.
 
Ja und wieder die Frage: was ist daran technisch schlecht?
Ich kann nichts schlechtes daran erkennen. So sieht es nun mal aus, wenn man Fotos bei leichtem Sonnenschein macht. Die Fotos sind scharf, Belichtung stimmt und das wichtigste das Motiv ist sauber festgehalten. Cleane Architektur Aufnahmen. So wie man einen Aldi vorher noch nicht gesehen hat.

Die Fotos aus Paris das selbe. Ich finde die sind genial aufgenommen. Nur weil die Möchtegerns hier nicht bei einem solchen Wetter rausgehen und Fotos machen, heisst es doch nicht, dass die Fotos technisch schlecht sind.

Aber ich bin mal gespannt auf die Techniker, die mir beweisen, was denn genau daran sooo technisch schlecht ist :D. Das wichtigste wird nur vergessen: das Motiv. Und das ist in beiden Serien perfekt festgehalten. Komposition bei der zweiten Serie gefällt mir sogar besser als bei der Aldi-Serie. Das mir persönlich zu langweilig. :evil:
 
Ich kann nichts schlechtes daran erkennen. So sieht es nun mal aus, wenn man Fotos bei leichtem Sonnenschein macht.

Und war der Sonnenschein zwingend erforderlich oder hätte es auch schlüssigere passendere Lichtstimmungen gegeben ?

und das wichtigste das Motiv ist sauber festgehalten.

Kannst du das beweisen ?
Geradestellen kann man auch auf der Horizontachse.
Wobei Ich davon ausgehe das GF benutzt wurde.
Hätte das Bei Ohne Titel 01 und 06 Sinn gemacht ?

Cleane Architektur Aufnahmen. So wie man einen Aldi vorher noch nicht gesehen hat.

Schließ nicht von dir auf Andere.
Im GF -Forum gibt es Einige die schon seit Jahren in diese Stillrichtung Arbeiten .
Da Ist die ALDI Rarkplatzfotografie schon zum Festen Begriff für eine Gruppe Fotografen geworden.

mfg christian
 
Oder ist es nicht viel mehr an den Nörglern hier mal substanziell die Schwächen der Bilder zu erläutern?

Wieso ?
Wurden hier schon Substanziel irgendwelche Stärken der Bilder Erläutert ?
Bezogen auf die Siegerserie hatte Ich meinen Standpunkt doch schon umfangreich begründet.


Und? Erfüllen diese Leute die Kriterien für den in Rede stehenden Wettbewerb?

Nö die Erfüllen die Kriterien nicht.
Weil zum Einen keine Studenten und zum anderen haben sie Ihre Arbeiten schon Veröffentlicht.

Und was hat das jetzt mit der Qualität der Arbeit zu tun?:evil:

mfg christian
 
... So wie man einen Aldi vorher noch nicht gesehen hat ...

Bist du sicher das du schonmal einen Aldi gesehen hast? Oder seilst du dich zum Einkaufen aus 'nem Helikopter ab und kennst Discountermärkte nur aus der Vogelperspektive? ;)


... Nur weil die Möchtegerns hier nicht bei einem solchen Wetter rausgehen und Fotos machen ...

Echt erfrischend sich mit einem Könner wie dir zu unterhalten. Vor allem diese excellente Wortwahl, man merkt richtig wieviel Respekt du anderen Menschen entgegenbringst :ugly:
Ich hoffe im RL haust du nicht so auf die Kacke, sonst läufst du Gefahr mal deine Kamera vor den Augen so eines Möchtegerns aufessen zu müssen.
 
Wurden hier schon Substanziel irgendwelche Stärken der Bilder Erläutert?

Im Thread ging es darum, daß diese Bilder wohl der durchschnittlichen Meinung nach es nicht wert sind, prämiert zu werden. Das sollte begründet werden, nicht umgekehrt. Es gibt ein gewichtiges Urteil einer Jury welches ersteinmal FÜR die Bilder spricht - hält man lediglich ein "kann ich mit 2,5 im Turm besser" oder ähnliches dagegen (womit gar nicht Du persönlich gemeint bist), ist das für meinen Geschmack etwas dünn und ziemlich abgehoben.

Und was hat das jetzt mit der Qualität der Arbeit zu tun?:evil:

Also wenn Du das nicht selbst herausbekommst, dann weiß ich auch nicht.
Das ist ein Photopreis für Lernende. Legst Du - überspitzt formuliert - bei einem Schülerwettbewerb die gleichen Maßstäbe an wie bei einem Wettbewerb für Profis? :rolleyes:

Gruß, uglyripper
 
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