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Prämierte Bilder

Ein Blick auf Deine Homepage erklärt Dein Statement zu 100%

Sorry,... konnte ich mir jetzt nicht verkneifen

Gruss
Boris

Och Schade, ich hätte Dich jetzt gern ernst genommen, aber was soll man zu so einem Kommentar denn sagen? Du Scherzkeks, ich bin Biologe und ich habe meine Bilder in internationalen Zeitschriften veröffentlicht bekommen. *hehehe, auch wenn das sehr spezielle Bilder waren*
Leider habe ich aber noch ein Leben und kann nicht meine ganze Zeit in Fotoforen zubringen. Fotographie ist für mich ein Hobby und ich nutze meinen optischen Sachverstand dazu, eben auch mal ein Review von einem Objektiv oder technische Probleme mit meiner Kamera zu dokumentieren. Ich hab keine Zeit jedes Foto was ich mache auf meine Seite zu packen, ich hab auch gar nicht den Anspruch ein Superfotograf zu sein. Muss ich nicht, ich bin zufrieden wenn ich in der Hirnforschung erfolgreich bin. Da kann ich dann dafür sorgen, dass die Leute- wenn sie älter werden- Deine auch nicht so geilen Bilder nicht vergessen. Partyfotos mach ich ganz sicher bessere als die unscharfen auf Deiner Seite.
Und wo ich schon mal dabei bin, sag mir doch bitte warum dieses Bild:
http://www.art-photo-award.com/index.php?id=2883&L=0
besser ist als das von mir:
http://www.dlip.de/images/landscape/_DLI1555.jpg
 
Die Bilder sind so gesehen schon nicht schlecht. Aber ist sowas 10000 Euro Preisgeld wert?

Da kann man in eine x-beliebige alte Wohnung im "Ostblock" fahren. Da sieht es oft so "altertümlich" aus. Knipst sich die Seele aus dem Leib, stellt 3 Bilder zu seiner Serie zusammen und wird reich :)

Naja, für Affen-"Malerei" gibt es ja auch Abnehmer die dafür tief in die Tasche greifen.
 
Insbesondere die im 1. Post verlinkten Bilder von S.A. Smith haben mich spontan sehr berührt. Ich assoziierte Szenen, wie ich sie schon gesehen hatte in den Dörfern, die dem Braunkohletagebau weichen mussten. Kurz bevor die Bagger kommen werden die Häuser abgerissen, ja selbst die Friedhöfe umgebettet. Und gerade die alten Leute können sich erst kurz vor dem Ende von ihrer alten Heimat und warten oft noch im schon leeren Haus auf den endgültigen Weggang.
So haben die Bilder etwas in mir ausgelöst, was geht mehr? Dabei sind sie sehr gut gesehen, sorgfältig und sehr harmonisch in Szene gesetzt. Absolut ruhig, dokumentierend, auf den Punkt gebracht, exemplarisch - Hut ab! Die Fotografie rein darstellend, ohne eigenen Kommentar und ganz ohne Verfremdung. Ich finde es gut, daß diese tendenziell dokumentarische Fotografie bevorzugt prämiert wurde, da es schlicht um echte Fotografie geht und weniger bis gar nicht um PS-Spielereien. Hier ist zuallererst das Sehen gefragt.

Technik, Auflösung, 100%-Crops, MFT-Kurven usw. usw. sind nun mal kein Selbstzweck, das zeigen solche Bilder ganz deutlich - wobei sie handwerkliches Können nicht verleugnen oder verweigern. Mittel zum Zweck halt. Es gibt eine Welt da draußen, in der nicht Front-/Backfocus-Tests, Ziegelwände oder die schnellste Serienbildfolge im Mittelpunkt steht. Die muss man aber sehen können.

Auch die anderen verlinkten Bilder haben mich sehr beeindruckt. Die absolut konsequent minimalistische Idee, die Rückseiten von Album-Fotos zu fotografieren mag zuerst nur befremden und spinnert wirken. Aber dabei sind gerade diese Bilder so vielschichtig: in einer Zeit vor EXIF-Daten hat man die Infos und die Essentials nun mal gerne auf die Rückseite geschrieben. Das war wichtig und wie enttäuscht kann man sein, wenn man ein altes Familien-Foto herum dreht und nichts findet, was über den Bildinhalt, die Menschen, etc. aufklärt. Außerdem verweigern diese Bilder die allgegenwärtige Bilderflut, die Sucht nach Sehen ohne wahrzunehmen. Wir sehen echte Bilder, bekommen winzige Informations-Schnipsel und sehen - nichts!
Durchaus provokativ und im guten Sinne aufrüttelnd und die Sinne schärfend.

:top:

Gruß, Jürgen

P.S.
Wer hier im Forum - mich eingeschlossen - ist schon, bzw. wäre überhaupt auf eine solche Idee gekommen?


:top::top: meine volle Unterstützung!
vielleicht kann Dein Beitrag zu mehr Verständnis
beitragen - wäre in diesem Forum absolut mal angebracht.
 
Hab den thread jetzt mal komplett gelesen, mir die Bilder angesehen die hier verlinkt worden sind, sprich mich mit dem Thema des threads soweit wie möglich beschäftigt.

Jetzt interessiert euch (wenn überhaupt ;)) wohl die Position die ich zu dem Thema einnehme, ohne großartig nochmal alle Argumente auflisten zu wollen (ist schon eine Menge zu gesagt worden) nehme ich die Postion von bsm ein.
Der wie ich finde in diesem thread einige sehr gute Begründungen geliefert hat.
Anstatt wie der große Rest einige Allgemeinplätzchen unter die Leute zu streuen hat er seine Beweggründe in ordentliche und verständliche (für mich) Zeilen gepackt, und auch Begründungen zu Fragen geliefert die mich auch verwundert haben, Exemplarische seine Aussage
Wenn man nur fotografiert, weil es einem Spass macht Bilder zu machen, dann wird man nie eine gewisse Schwell ereeichen, oder gar überschreiten.
Hat mich auch mit einem Fragezeichen zurückgelassen, er hat das aber sehr anschaulich ein paar posts weiter begründet, und auch da muss ich ihm absolut zustimmen.

In der Tat lassen all die technisch sehr hochwertigen Bilder, die man in zunehmenden Maße im Internet finden, eine Emotionslosigkeit entdecken.
Seit einiger Zeit grübel ich über die Tatsache was manch ein wirklich tolles Bild dennoch so steril wirken lässt, obwohl das Motiv es überhaupt nicht ist.
Dieser thread hat mir dazu einge Erklärungen geliefert.
Der Großteil der Fotografen hier im Forum fotografiert doch sicherlich um des fotografieren Willens? Oder etwa nicht?
Wer fotografiert denn hier wissentlich um Emotionen festzuhalten? Und sei es nur die eignen, bzw. wer hier ist dazu in der Lage diese Art der Fotografie beständig umzusetzen?
Emotionen zu fotografieren scheint ja auch absolut nicht weit verbreitet zu sein, in der Auftragsfotographie schonmal garnicht wie wir durch bsm Wissen, ansonsten wäre er ja in der Lage seine Art bzw. Vorstellung von Fotografie beständig an den Mann zu bringen.

es gibt für mich einen entscheidende Unterschied zwischen den Großteil der Galeriebilder hier, und denen bei dem Award.
Die Künstler sind nicht angetreten um das technisch perfekte Bild zu liefern, sondern um Kunst zu liefern, die Fotografie war dabei nur ein Mittel zum Zweck, anders als bei fast allen von uns (ich nehme mich da mitnichten aus).
Und da liegt der hase im Peffer begraben, der entscheidende Unterschied ist eben das für viele von uns Fotografie das vordergründige ist, und nicht die Kunst, insofern sollte man betrachten der Bilder auch einen anderen Maßstab oder Betrachtungswinkel einnehmen.

Natürlich ist es nicht falsch nach technischer Perfektion zu streben, natürlich ist es nicht falsch schöne Bilder in die Galerie zu stellen, die einem persönlich und einem großen teil der Userschaft zusagen.
Aber was falsch ist, ist die gezeigten Bilder aus der Awardserie völlig unreflektiert runter zu machen, darüber zu lachen und den "Macker" zu mackieren wie toll und besser man das doch selbst hinbekommt.
Wenn ihr zu den Bildern selbst keinen Zugang findet dann sagt es doch einfach und gut ist, oder stört es euch nicht nur einfach das jemand für die Bilder Geld bekommen hat ?




Und wo ich schon mal dabei bin, sag mir doch bitte warum dieses Bild:
http://www.art-photo-award.com/index.php?id=2883&L=0
besser ist als das von mir:
http://www.dlip.de/images/landscape/_DLI1555.jpg

Wieso muss man dir das erklären? versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz, selbst wenn amn dir es erklären würde, würdest du die Erklärung doch posthum als unzulänglich darstellen.
 
Hmm... wie anfangs schon erwähnt wurde kann man sich über Kunst sehr gut streiten. Man könnte es aber auch lassen, deshalb greife ich mal einige der Kommentare hier nicht auf und lege nur meine eigene Meinung dar; für das, was die Bilder wohl darstellen sollen ("verlassen"?) finde ich sie nicht allzu gut. Die wirken auf mich irgendwie nicht. Auch irgendwelche Bagger-Wegrenn-Aktionen von alten Leuten habe ich persönlich nicht im Kopf (wer würde denn dann seine Jacke hängen lassen überm Stuhl? Das wirkt auf mich eher wie "da musste jemand beim Frühstück schnell aufs Klo").

Leider fehlt mir bei den Bildern jegliche Emotion (da das aber was sehr subjektives ist wird es sicher Leute geben die das anders sehen, s.o.). Die Bilder wirken aus meiner Sicht für die heutige Zeit zu "altbacken"... weiß nicht genau wie ich das erklären soll. Keine schönen Farben, die "Szenerie" wirkt mir viieel zu gestellt (wer hat schon eine Tasse und eine Schüssel nebeneinander mittig auf nem Tisch stehen?) und irgendwie fehlt das gewisse Etwas.

Naja, bei Germanys Next Topmodel gewinnen auch meist die hässlichen :ugly:

Aber hey - wenn wir us hier alle so deswegen die Köpfe einschlagen hat die "Fotografin" doch etwas erreicht, wofür man ihr den Preis sogar gönnt; sie hat Leute mit ihren Bildern bewegt (egal ob positiv oder negativ). Von daher: Glückwunsch! Lasst uns alle nächstes Jahr dort mitmachen und dann kann sich keiner mehr beschweren ;)
 
@grünfläche

oui, d'accord!

Sehr guter und begründeter Post.

Dieser Thread ist einer der besseren und die eigentliche Intention des TO bleibt vage. Sie ließ die Vermutung zu, dass die Bilder "nichts" hätten und einige user stehen auf dieser position.

Das ist voll o.k. Und ich bin froh, dass wir hier Meinungen austauschen und nicht einen Konsens erzwingen müssen.

Frace schrieb:
Es ist halt meine Auffassung, Fotos sollte man verstehen können ohne weitere Worte, das macht fotografie für mich aus, und das ist ein foto wettbewerb, kein wettbewerb für geschichten mit illustrationen, deshalb will ich die erklärungen auch nicht ansehen

Ich bin anderer Meinung, aber denke, dass wir hier für beide Sichten genug Fürsprecher hatten. Es sind also beide Ansichten verbreitet.

Wenn ich eine Geschichte über Menschen lese (z.B. Urwald-Indianer) und deren Lebensumstände und dann eine Bilddoku dazu ansehe, dann berühren mich die Bilder oft mehr, als wenn ich sie unkommentiert in einer Galerie sehe. Also suche ich oft und gern nach dem "warum" der Bilder und Motive. Andere dürfen das aber gern anders betrachten...

Noch eine Erkenntnis, die mir vor einiger Zeit kam: Wenn ich auf Parties, Familientreffen etc. hunderte Fotos mache und später sichte, stelle ich fest, dass die besten und natürlichsten Fotos von den Menschen stammen, die ich leiden mag.

Das klingt banal.

Ist es das?

Es belegt zumindest bei mir, dass Fotos dann gut werden (können), wenn ich die Person mit "warmen, fühlenden" Augen sehe. Ich fange dann Blicke, Gesten und Entspanntheit ein, die mir normal nicht immer gelingen.

Letztens war eine junge Frau (eine Bekannte) in einer Familienserie zum einen häufiger vertreten als andere Familienmitglieder (das fiel meiner Frau auf;)) und zum anderen waren ihre Porträts die mit Abstand schönsten!:o

Das lag daran, dass sich mein fotografisches Auge und meine Sympathie für die junge Frau vereinten und ich ständig nach guten Augenblicken fischte, sie gut zu fotografieren. Andere Gäste, die ich kaum kenne und die auch weniger fotogen erschienen, habe ich aus Protokollgründen auch mitfotografiert. Aber diese Bilder wirken im Vergleich leblos.

Das stützt die von bsm weiter oben gebrachte These, dass der Fotograf eine Beziehung zu den Dingen haben muss, mit Technik kann er die nicht ersetzen...
 
Begründest Du diese Aussage bitte?

Habe ich weiter oben schon getan.


@ALL

Ist ja echt interessant wie viele unterschiedliche Meinungen es zu den Bildern gibt. Mich überzeugen sie aber nach wie vor nicht. Auch kann ich nicht verstehen, daß man da lange drüber diskutieren kann. Ich will auch meine Meinung zu den Bildern niemand anderen aufdrücken.

Ich war mir auch nicht bewußt was ich mit diesem Posting lostreten würde. Aus Bildkritiken habe ich mich bisher überwiegend rausgehalten, da ich selber Anfänger bin was das Fotografieren angeht. Ich fotografiere als Hobby und habe dabei gute Laune und sehe das alles recht locker und lerne ständig dazu. CA. 50% meiner heutigen Fotos sind einfach nur Testbilder um mich einzuarbeiten was die Technik und die Software angeht die dahinter steckt.

Und wie gesagt, als ich die Epson Seite gesehen hatte und mit den Bildern nichts anfangen konnte, dachte ich frag doch mal im Forum ob es nur mir so geht.

Gruß
Conrad
 
@grünfläche
[...]
Noch eine Erkenntnis, die mir vor einiger Zeit kam: Wenn ich auf Parties, Familientreffen etc. hunderte Fotos mache und später sichte, stelle ich fest, dass die besten und natürlichsten Fotos von den Menschen stammen, die ich leiden mag.

Das klingt banal.
[...]
Das stützt die von bsm weiter oben gebrachte These, dass der Fotograf eine Beziehung zu den Dingen haben muss, mit Technik kann er die nicht ersetzen...

Ich kam über einen anderen Thread hier im Forum auf den kurzen Film über den Hochzeitsfotografen Mike Larson (MikeLarsonAufFotoTV). Er ist technisch sicher über jeden Zweifel erhaben, aber er macht in dem Interview sehr deutlich, dass es keine guten Fotos von einem Hochzeitspaar geben kann, wenn er als Fotograf keine Beziehung zu ihnen hat (und diese zu ihm), weshalb er sich vor der Hochzeit mehrmals Zeit nimmt die Leute kennen zu lernen.

Vielleicht sollte man das manchmal mehr Bedenken, wenn man Fotos "plant". Sich nicht nur mit dem Fotografieren eines Motivs auseinander setzen, sondern vor allem mit dem Motiv.
 
Wenn ich eine Geschichte über Menschen lese (z.B. Urwald-Indianer) und deren Lebensumstände und dann eine Bilddoku dazu ansehe, dann berühren mich die Bilder oft mehr, als wenn ich sie unkommentiert in einer Galerie sehe..


Da stimme ich dir auch zu, das ist allerdings ein report der illustriert wurde damit man sich darunter besser etwas vorstellen kann
braucht so ein Bild wirklich noch worte?
 
Und wo ich schon mal dabei bin, sag mir doch bitte warum dieses Bild:
http://www.art-photo-award.com/index.php?id=2883&L=0
besser ist als das von mir:
http://www.dlip.de/images/landscape/_DLI1555.jpg

das bild da ist auch nicht toll oder so, aber im künstlerischen sinne besser, da

a) es fragen aufwirft: was möchte die künstlerin damit ausdrücken?

b) es durch dunkelheit spannungen in den hellen bereichen schafft.

c) es figuren interessant macht.

dein bild hingegen ist ein nett anzusehendes nachtpanorama. fotographische bestimmt gut, aber ohne jeden ausdruckswert, künstlerischen wert, kritischen wert.

ausserdem dünkst du mir arrogant, wenn ich mir die bem,erkung erlauben darf.

gruss j
 
K_R_A_S_S.
ich meine, man hat die ein Glück gehabt, dass bei solch einem Wettbewerb der Jury gerade ihr Bild gefiel.
Ich denke bei sowas gibt es gar keinen "Standard"...da kommts nur auf Wohlwollen und Exzentrizität (:? :D) der Jury an ;)

Aber meine persönliche Meinung zu den Bildern:
wirklich interessante Bilder, sie hat sich eine interessante Location gesucht und Tassen/Pullis/Tischdecken etc. dahingetan und das fotografiert. Aber ich finde technisch hätte man da schon mehr machen können- wenn man bedenkt dass das alles Stilleben sind- z.B. die ausgebrannte Tischdecke im ersten Bild hätte nicht sein müssen...ich meine es hat auch einen gewissen stil aber ich finde diese ausgebrannten lichter nicht so toll
 
Da stimme ich dir auch zu, das ist allerdings ein report der illustriert wurde damit man sich darunter besser etwas vorstellen kann
braucht so ein Bild wirklich noch worte?

Nein!

Es gibt beide Varianten: das Foto, was mich unkommentiert erreicht und das Foto/die Serie, die ihren Reiz gerade wegen des Textes entfacht.

Ich würde für mich daher nicht die Forderung stellen, ein Foto ist gut, wenn es ohne Text auskommt...
 
Hi Leute,
ich habe nochwas:

Ich finde eigentlich, hat sie es schlau gemacht- ich meine, wenn ich merke, meine Bilder kommen bei den Leuten an- wieso dann nicht mal bei so einem Wettbewerb mitmachen?
Ich meine, gerade das ist ja auch die Kunst- sich vermarkten/präsentieren zu können, die richtigen Gelegenheiten zu finden. Das meine ich, ohne damit zu sagen, ihre Bilder wären schlecht.
Es ist doch wirklich so- sie hat den Augenblick genutzt, und> gewonnen! Das sollte man ihr auch gönnen.
 
Diese Wettbewerbe sind nach meiner Meinung Lotterien und kaum wert, dass man sich den Kopf darüber zerbrechen muss was nun Kunst ist und was nicht. Ich persönlich kann mit dieser Art Kunst ebenfalls nicht viel anfangen.
 
das bild da ist auch nicht toll oder so, aber im künstlerischen sinne besser, da

a) es fragen aufwirft: was möchte die künstlerin damit ausdrücken?

b) es durch dunkelheit spannungen in den hellen bereichen schafft.

c) es figuren interessant macht.

[...]

Unter diesen Gesichtspunkten ist fast jedes Bild "im künstlerischen Sinne" interessant, das der Betrachter nicht "versteht". Das ist schwammig ausgedrückt, aber es würde völlig reichen, einen Laien mit Kamera Zufallsschnappschüsse machen zu lassen.
 
Ich glaub viele von euch sind einfach nur neidisch. Gut, dass es so hochdatierte Wettbewerbe nicht für jedermann gibt, und ihr lieber eure "schönen" Fotos zum Schlecker-Best-Of-Summer-09-Wettbewerb schickt. :lol:
Wo dann das süßeste Löwenbaby-Foto ausm Zoo gewinnt, dass durch technische Perfektion glänzt.
 
Ich glaub viele von euch sind einfach nur neidisch. Gut, dass es so hochdatierte Wettbewerbe nicht für jedermann gibt, und ihr lieber eure "schönen" Fotos zum Schlecker-Best-Of-Summer-09-Wettbewerb schickt. :lol:
Wo dann das süßeste Löwenbaby-Foto ausm Zoo gewinnt, dass durch technische Perfektion glänzt.

Du schreibst nicht "alle", sondern "viele". Trotzdem hat es die Qualität eines Rundumschlages - es ist völlig unklar, wer sich nun angegriffen fühlen darf und wer nicht.

Oder ist es ein Beitrag der Marke: "Wer gemeint ist, wird's schon wissen"?
 
Ich bin natürlich neidisch, betrachte die Fotos aber auch objektiv. Sie sind zwar gut aber nicht besonders genug für einen Sieg.
Und allgemein muss ich sagen, obwohl es dumm klingt, dass fast alle Fotos mit einer analogen Kamera besser zur Geltung kommen würden.
Wenn man mal bei flickr rumschaut, findet man 1000 mal bessere Bilder en masse.
 
Teilnehmen dürfen alle Klassen/Gruppen, die sich in der Ausbildung im Bereich Fotografie, Kunst, Design oder Medien befinden. Die Klasse/Gruppe muss für den Wettbewerb von einem Professor/Dozenten betreut werden.

Schade, so falle ich raus. ;-)

Natürlich, ich finde auch dass einige sehr gute ansätze dabei sind, finde aber den großteil weder schön, noch gut gemacht und nichtmal in irgendeiner weise als kunst

Leider ist es sehr schwer zu sagen, was Kunst ist und ab wann Kunst anfängt. Man weiß auch nie, ob sich der "Künstler" vielleicht doch etwas dabei gedacht hat und man selbst nur nicht in der Lage ist, das zu verstehen.

Folgende Bilder machen auf mich aber eher den Eindruck, als hätten sie hohen künstlerischen Anspruch:
http://buetti.aeroplastics.net/artworklist.php?cat=dreamsresultinmoredreams
 
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