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Kamera Olympus XZ-1

Eigentlich gar nichts spezielles, ich verwende eigentlich immer Modus P oder A, aufpassen auf die Belichtungszeit. Wenn die zu niedrig werden sollte, dann an eine Wand anlehnen oder mit breiten Beinen die Kamera nahe am Körper halten und nach dem Ausatmen knipsen.

Ein kleines Stativ ist sicher keine schlechte Wahl, wenn man die Kamera irgendwo aufsetzen kann.

Wenn ein Blitz unbedingt notwendig ist, dann tendiere ich zu reduzierter Blitzmenge (und möglichst externer Blitz).

Außerdem würde ich RAW fotografieren, falls Du mit den ISO-Werten raufgehen willst (ich nehme in Innenräumen häufig ISO 200) und wenn die Aufnahmen auf Papier (oder großen Bildschirm/Beamer) sollen.

Gehört ja schon fast in die Tips&Tricks Ecke... :D

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hatte bei meiner Kamera nach drei Monaten jetzt zwei Bereiche wo ich tote Pixel auf dem Sensor hatte. Die beiden Bereiche haben haben sich jeweils durch einen roten sowie einen hellen grünen Bereich dargestellt. Ich habe dann die Pixel Korrekturfunktion der Kamera verwendet und alles war wieder ok.

Ich habe bei sehr vielen Bildern gemerkt dass die ESP Messung zu Unterbelichtung tendiert. Ich verwende ab jetzt die CRT Messung, dort sind die Ergebnisse besser.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Kamera, war ein guter Kauf.
 
Habt ihr auch manchmal Unschärfen nur oben links? Ich entwickele in RAW und von Anfang an war das bei mir so. Zu sehen in der 1:1 Ansicht. Nur oben links. Drehe ich die Kamera um 180 Grad, ist die Unschärfe unten rechts. Könnt ihr ja mal ausprobieren. Besonders gut zu sehen bei Laub, Gras und anderen feinen Strukturen. Olympus hat schon das Objektiv gewechselt, mein freundlicher Händler hat mir die Kamera 2x ausgewechselt: Nützt alles nix. Weil sie ansonsten exzellente Bilder macht, habe ich sie noch. Ich arbeite mit Lightroom. Bin ich verrückt?
 
Unschärfen in einer Ecke sprechen an sich für eine Dezentrierung des Objektivs. Wenn das Phänomen aber auch nach einem Objektivwechsel und bei verschiedenen Kameras auftritt, wird es wohl in der ganzen Serie so sein, so dass man sich damit abfinden sollte.
 
Habt ihr auch manchmal Unschärfen nur oben links? Ich entwickele in RAW und von Anfang an war das bei mir so. Zu sehen in der 1:1 Ansicht. Nur oben links. Drehe ich die Kamera um 180 Grad, ist die Unschärfe unten rechts. Könnt ihr ja mal ausprobieren. Besonders gut zu sehen bei Laub, Gras und anderen feinen Strukturen. Olympus hat schon das Objektiv gewechselt, mein freundlicher Händler hat mir die Kamera 2x ausgewechselt: Nützt alles nix. Weil sie ansonsten exzellente Bilder macht, habe ich sie noch. Ich arbeite mit Lightroom. Bin ich verrückt?

Mir ist das seinerzeit auch aufgefallen. Allerdings war es nur bei f/2,8 so und ab f/4 nicht mehr. Da ich auf meine Anfragen von Ende März hier

https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=8096167#post8096167

und auf dpreview vom 1. April

http://forums.dpreview.com/forums/read.asp?forum=1008&message=38111240

keine einzige Antwort bekommen habe, denke ich, dass man es eher so sehen sollte: Selbst bei f/2,8 ist bis auf die linke obere Ecke alles richtig scharf, das Objektiv ist also wirklich Klasse, denn normalerweise wären bei f/2,8 auch die anderen Ecken nicht ganz scharf.

Andreas
 
Ich habe diese Woche die XZ-1 als besorgt. Gleich nach dem Auspacken ist mir aufgefallen, dass ich die Kamera nicht eben und ruhig auf einen Tisch stellen kann, da das Stativgewinde ca. 1-1.5 mm aus dem Boden der Kamera herausragt.

Ich frage mich jetzt, ob es sich um einen krassen Fertigungsfehler handelt, oder ob die Ingenieure von Olympus tatsächlich keinen Bezug zum praxisgerechten Einsatz der Produkte haben die sie entwickeln?

Ich fotografiere seit über 30 Jahren und habe in der Zeit vermutlich zwei Dutzend Kameras mein Eigen genannt, Spiegelreflex und Kompakte, und viele davon stehen jetzt zuhause in einer Vitrine. Bei all diesen Kameras schliesst das Stativgewinde sauber am Kameraboden ab.

Ein ebener Kameraboden ist für mich nicht nur wichtig damit die Kamera dann einstweilen auch sauber auf dem Vitrinenglas steht :). Auch beim Einsatz kann ich die Kamera (ohne Stativ) so auf eine feste Unterlage stellen und mit dem Selbstauslöser verwacklungsfreie Bilder machen.

Wurde die XZ-1 nicht angeblich für Fotografen konzipiert, welche z.B. eine ernstzunehmende kleine Kamera als Ergänzung zu Ihrem System suchen?

Steht dass Stativgewinde bei Euch auch vom Boden ab?
 
Moin, moin, aus dem hohen Norden,

das "Stativaufnahmegewinde" steht bei mir auch minimal vor - das wird aber durch die vier "Ausgleichspunkte" am Kameraboden ausgeglichen.

Grüße
h.k.
 
bei mir steht es nicht ab ;). Die Kamera kann ganz normal stehen.

das "Stativaufnahmegewinde" steht bei mir auch minimal vor - das wird aber durch die vier "Ausgleichspunkte" am Kameraboden ausgeglichen.

Hmmm... Also einmal alles Paletti, einmal leicht vorstehend, Kamera kann aber trotzdem stehen, und einmal etwas mehr vorstehend, Kamera kann nicht mehr stehen. Das spricht ja nicht unbedingt für die Qualitätskontrolle bei Olympus.
 
Meine XZ-1 kippt auch leicht nach vorne, aber nur, wenn das Objektiv ausgefahren ist. Mit aufgestecktem Sucher ist die Balance besser, da kippt nichts mehr.

Das Update auf 1.3 hab ich grad aufgespielt. Mich nervt der lange Updatevorgang schon, vor allem, weil die Kamera nach dem Update alle Einstellungen vergessen hat. Den C Modus neu programmieren, die Rotabsenkung im Weißabgleich..... würg. Da könnte Oly schon eine Zwischenspeicherfunktion einbauen, zumal ja die SLRs und PENs das gleiche Programm nutzen...
 
Ich hab noch mal nachgeschaut, also das Stativgewinde schaut ein stück hevor, ist aber eben mit den Füßen, von daher steht sie ohne zu kippeln mit geschlossendem Objektiv.
 
Nochmals zur Software: Darktable 0.9, sehr empfehlenswert. Die Neuigkeiten (englisch: http://libregraphicsworld.org/news.php?readmore=815) können sich sehen lassen!

Die Bedienung ist anders als bei den Programmen, die ich verwendet habe, gewöhnungsbefürftig, aber ich denke das sich das noch bessern wird :)

Ich habe mit meinen XZ-1 Bildern schon verschiedenes angetestet (ORF funktioniert nun einwandfrei) und bin sehr angetan, tendiere sogar dazu, die interne Jpeg-Engine gar nicht mehr zu verwenden. Sehr nützlich, aber versteckt, ist der Verlaufstapel als Stil zusammenfassen, dann Hochpass-Plugin, mit dem man den Vivid-Effekt prima nachbauen kann (v.a. durch Überblend-Technik, siehe Doku). Auch die Objektiv-Fehler kann man prima beheben (Behebung von Vignettierung habe ich noch nicht getestet).

Windows Portierung: Ist angedacht.. man braucht mingw und viele Bibliotheken, die großenteils sicher bereits portiert wurden, einen Überblick habe ich da aber auch nicht.

Ein Vergleich mit Picasa/RawTtherapee

Eine prima Ergänzung zur XZ-1 für alle Liebhaber von alternativen Betriebsystemen :evil:
 
Zuletzt bearbeitet:
So. Nun bin ich aus drei Wochen Urlaub zurück. Habe in der Zeit meine nagelneue XZ-1 mit VF-2 ausführlich testen können und rund 400 Fotos gemacht. Ich werde bei Gelegenheit mal ein paar Beispielbilder einstellen, aber das kann – eben mangels erwähnter Gelegenheit – noch ein paar Wochen dauern. Ausserdem bin ich mit meinem RAWTherapee 3.1 (beta) – Profil noch nicht wirklich glücklich; wer ein gutes hat – gerne auch im Tausch – darf mir das gern über eine PN mitteilen.

Grundsätzlich bin ich zufrieden mit meinem Kauf. Olympus hat eine gute Kamera gebaut, die die ihr von mir zugedachte Rolle, als platzsparender Ersatz für eine DSLR mit Standardzoom zu dienen, sehr gut wahrnehmen kann.

Leider hat Olympus aber auch einige Macken eingebaut, die für einen so erfahrenen Kamera-Hersteller erstaunlich sind. Und die verhindern, dass ich statt von einer „guten“ von einer „ausgezeichneten“ Kamera spreche.

Mehr dazu immer mal wieder in den nächsten Beiträgen.

Gruss
Bezier
 
Ein paar generelle Beobachtungen, bunt gemischt.

Qualitätsanmutung

An den hart rastenden, nicht spielfreien Blendenring und das laute Geräusch beim Objektiv-Herausfahren einschliesslich dessen spürbaren Anschlags zumindest meines persönlichen Exemplars habe ich mich auch nach drei Wochen noch nicht gewöhnt. Immerhin gibt der Blitz dank eine Stückchens Klebeband nun nicht mehr nach, wenn man darauf drückt. So albern das vielleicht klingt: Das hat die Anfass-Qualität sehr verbessert.

AF

Arbeitet sehr schnell und zuverlässig. Zusammen mit dem starken Hilfslicht findet er eigentlich immer sein Ziel. Eine sehr deutliche Verbesserung im Vergleich zu meiner „alten“ Lumix LX2.

Dagegen ist MF praktisch nicht brauchbar. Ob’s an der dazu erforderlichen ewigen Kurbelei des hinteren Einstellrades liegt oder an der Qualität des Sucherbildes, mag ich nicht beurteilen. Jedenfalls wird das manuelle Fokussieren leicht zu einer abendfüllenden Beschäftigung. Ok, das ist etwas übertrieben, aber mal eben in Sekundenbruchteilen scharfstellen, wie von einer alten SLR gewohnt, ist nicht drin. Auf ein bewegtes Objekt zu fokussieren, sogar absolut hoffnungslos.

Ladegerät

Sehr gut finde ich, dass man die Batterie ohne Ladegerät laden kann. Dadurch braucht man kein Ladegerät mitzunehmen. Wer nun meint, dass das ja nun nicht sooo gross sei, hat noch nie eine dreiwöchige Motorradtour gemacht. Ich sage nur: 40 Liter Gepäck pro Person...

Das Olympus-USB-Kabel hat genau die richtige Länge. Kurz genug, um nicht zu viel Platz wegzunehmen; lang genug, um immer eine geeignete Steckdose zu finden. Den recht sperrigen mitgelieferten Netzadapter habe ich durch ein entsprechendes, aber viel kompakteres Steckergerät von Hama ersetzt.

Objektivdeckel

Die hier oft geäusserte Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Funktioniert einwandfrei. Ich habe ihn mit der mitgelieferten Schnur an der rechten Kamera-Öse festgezurrt; da geht er a) nicht verloren und kann b) von der rechten Hand mit festgehalten werden. Es ist erstaunlich, wieviel Bewegung so ein kleiner Objektivdeckel sonst bei ein bisschen Wind in die Kamera bringen kann.

Handhaltung

Grundsätzlich kein Problem. Ich habe jedoch den Eindruck, dass die durch den „Kleptography“-Handgriff noch deutlich verbessert werden kann, und werde ihn mir bestellen. Obwohl ich eigentlich kein Freund davon bin, Autos, Motorräder oder eben Kameras mit allem möglichen angepappten Zubehör zu verschlimmbessern.

Stativgewinde

Sitzt schön mittig, so dass die Kamera auf meinem Mini-Stativ stabil steht.

Daten-Komprimierung

Die RAWs werden anscheinend recht effektiv komprimiert. Jedenfalls passen auf eine 8-GB-Karte 400-500 Bilder (LF+RAW). Da ich insgesamt 6 von denen besitze, bin ich auch für längere Reisen ausreichend gerüstet.

Rauschreduktion

Ist mittlerweile wohl bekannt als das Problem der XZ-1. Ich sag’s mal so: Wer nur mit ISO 100-400 fotografiert und sich die Bilder am Monitor anschaut, wird in den meisten Fällen zufrieden sein. Wer dagegen auf z.B. DIN A4 ausdruckt oder Bilder croppt, reibt sich spätestens bei ISO 200 verwundert die Augen ob der ganzen plattgemachten Details. Die Kamera ist VIEL besser, als ihre JPEGs glauben machen.

Olympus: Bitte DRINGEND ändern. Entweder eine vernünftige Rauschreduktion einbauen, oder, sollte dies z.B. aus Gründen der Rechenleistung nicht möglich sein, die Rauschreduktion komplett abschaltbar machen. Das gilt so übrigens auch für den Viewer, der mangels abschaltbarer Rauschunterdrückung leider unbrauchbar ist.
 
Nun ein paar Kommentare zu meinen Standardeinstellungen. War ja so gewünscht...

Monitor-Helligkeit

Die Einstellung beeinflusst eigentlich nicht die Helligkeit des Displays (geht bei OLEDs vielleicht nicht?!?), sondern den Kontrast und „Gain“ des dargestellten Bildes. Ich finde nur die mittlere Stellung akzeptabel.

Belichtungsmodus

"P" ist eigentlich genau so, wie ich mir das wünschen würde. Die Kamera hält die Blende lange offen und fängt erst dann an, sie zu schliessen, wenn die Belichtungszeiten sozusagen klar in trockenen Tüchern sind. Leider hat Olympus einen Programm-Shift vergessen. "P" ist damit praktisch unbrauchbar. Ich verwende jetzt fast ausschliesslich "A".

Bildmodus

„Natural“, Schärfe +1, Kontrast +1. Letzteres ist für Portraits eigentlich schon zu kontrastreich. Dank der kamerainternen RAW-Entwicklung kann man sich ggf. aber ein zusätzliches JPEG mit geringerem Kontrast erzeugen. Oder eben die Bearbeitung am PC machen.

Weissabgleich

Funktioniert auf „Auto“ bei Tageslicht sehr zuverlässig. Versieht bei Glühlampenbeleuchtung die Bilder aber mit einem hässlichen gelb-grünen Farbstich. Dort also auf „Glühlampe“ wechseln, und das Ergebnis stimmt.

Wer bei Glühlampenlicht gerne eine „wärmere“ Abstimmung hätte, kann das im Weissabgleich-Menü (wie auch bei den anderen Modi) einstellen. Ich hab’s versucht (gelb-blau-Achse um ein bis zwei Punkte nach gelb verschoben), bin aber wieder davon abgekommen. Neutrale Belichtung gefällt mir besser.

Aufnahmeformat

Schwierige Entscheidung. Der Sensor ist 4:3. Der Bildschirm 3:2. Der Sucher wieder 4:3.

Und ich mag das 4:3 Format nicht. Ich empfinde es als unästhetisch, und es verschenkt zu viel Platz auf meinen 16:10-Monitoren. Andererseits sollte man ja schon die Sensorfläche ausnutzen.

Mein erster Ansatz also: Aufnehmen im 4:3-Modus, ggf. nachher beschneiden. Funktioniert aber leider nicht. Wenn ich einen 4:3-Ausschnitt sehe, komponiere ich das Bild so, dass es da hinein passt. Nix mit beschneiden. Und ich bleibe auf den hässlichen 4:3s sitzen...

Also jetzt die Einstellung immer auf 3:2. Bin ich zufriedener mit. RAW nutzt übrigens immer die volle Sensorfläche, unabhängig vom eingestellten Format.

Und, Olympus, deshalb könnte man da etwas verbessern: Der Sucher zeigt bei 3:2-Einstellung oben und unten einen schwarzen Balken. Wenn der nicht komplett schwarz wäre, sondern transparent, könnte man auch immer sehen, was auf dem RAW sein wird. Und sich die ein oder andere Formatumschaltung sparen.

Datenformat

Nur das beste. LF+RAW. Speicher ist zu billig, als dass es sich lohnen würde, das ein oder andere MB einzusparen. Und sich dafür dann vielleicht mal kräftig zu ärgern.

AF

Eben, AF. TR funktioniert ganz gut, führt aber immer zu einer gewissen Verzögerung, die ich nicht mag. Ich verwende ausschliesslich das mittlere AF-Feld.

MF ist, wie bereits erwähnt, nicht ernsthaft zu gebrauchen.

Belichtungsmessmethode

Ich verwende jetzt die gute alte mittenbetonte Messung. ESP funktioniert meistens ganz gut, aber haut manchmal aus unerfindlichen Gründen völlig daneben (2-3 Blenden Fehlbelichtung). Mittenbetont geht generell nicht schlechter und arbeitet vorhersagbarer. Die Messung ist recht ordentlich; eine ständige Korrektur muss man nicht einstellen.

Spotmessung funktioniert sehr schön, ist aber mangels AEL praktisch nicht verwendbar.

Olympus: Die XZ-1 hat da so einen grossen roten Knopf, der bei mir absolut nichts zu tun hat. Bitte hier ein AEL (kurz drücken) und AFL (lang drücken) verfügbar machen. Danke!

Ein „Expose-to-the-right“-Modus, der für die RAW-Verarbeitung optimal belichtete Bilder liefern würde, fehlt leider. Wie auch bei allen anderen mir bekannten Kameras.

Blitz

Ist fest auf „Aufhellblitz“ eingestellt. Die anderen Modi habe ich noch nicht benötigt. Dafür brauche ich häufig die Umstellung „Langzeitsynchronisation ja/nein“, die leider nur über das Menü zu erreichen ist.

Gewöhnungsbedürftig: Auch ohne Rote-Augen-Vorblitz werden anscheinend Messblitze ausgesandt, die zu einer deutlichen Verzögerung (gefühlt eine halbe Sekunde) beim Auslösen führen.

Sucheranzeige

Eine Highlight-Clipping-Anzeige gibt es nicht. Weder bei der Aufnahme noch bei der Wiedergabe. Deswegen habe ich die Aufnahme-Sucheransicht auf „komplett“ einschliesslich Histogramm eingestellt. Sehr schön gelöst: Wenn man den Auslöser halb drückt, verschwinden fast alle Anzeigen, so dass man ungestört den Bildausschnitt festlegen kann.

Leider hat das Histogramm ein paar gravierende Macken. Zum einen verschwindet es ausgerechnet dann, wenn man es am dringendsten braucht, nämlich beim Einstellen einer Belichtungskorrektur. Zum anderen gibt es rechts und links farbige „Boxen“, die die kritischen Bereiche hervorheben. So weit so überflüssig. Dummerweise ändern die Histogramm-Balken innerhalb der Boxen ihre Farbe – auf die des Boxenrandes. Das heisst: Genau das, was ich vor allem im Histogramm sehen möchte, nämlich, ob ich „am Anschlag“ bin, ist nicht zu erkennen. Ein roter Balken vor rotem Hintergrund macht sich nicht so gut.

Olympus: Bitte unbedingt beheben.

ISO Auto

Dreht viel zu spät die Empfindlichkeit hoch und führt daher zu zu langen Belichtungszeiten. Ausserdem wird die automatisch gewählte Einstellung nicht im Sucher angezeigt (da steht immer „Auto“). Praktischer Einsatz deswegen: Nicht möglich.

Olympus: Bitte an die Charakteristik der Kamera anpassen: Frühzeitiges Hochdrehen auf bis zu ISO 400; danach vorsichtiger bis ISO 1600; nur in Ausnahmefällen ISO 3200 oder gar 6400. Und bitte den Wert anzeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, und nun noch ein paar Gedanken zum Sucher. Eine Art Hassliebe, könnte man sagen.

Einerseits war der Sucher für mich ein ganz wesentliches Kriterium, mich für die XZ-1 zu entscheiden. Und es gibt wohl derzeit keine Kompaktkamera (und gab wohl auch zu Analog-Zeiten keine), die über einen besseren Sucher verfügt. Andererseits ist der Sucher, absolut betrachtet, einfach nur schlecht und unter normalen Bedingungen weit, sehr weit von dem einer guten alten analogen SLR entfernt.

Zum einen ist er mit einer effektiven Vergrösserung von 0,58 ungefähr so gross wie der Sucher einer durchschnittlichen DSLR und daher einfach viel zu klein. In der Praxis heisst das: Wenn ich die Kamera voll auf „Tele“ stelle, ist das Sucherbild kaum grösser als die Realität.

Zum anderen ist die Auflösung, die nach „normaler“ Zählweise ja nur ca. 500‘000 Pixel beträgt, einfach zu gering.

Beides zusammen hat zur Folge, dass man Details nicht erkennen kann. Während ich früher meine SLR (mit Teleobjektiv) auch ab und zu mal als Fernglas benutzt habe, ist es nun umgekehrt: Wenn ich Details sehen möchte, setze ich die Kamera ab und schaue mit unbewaffnetem Auge hin.

Dazu kommt, dass die Bildwiederholungsfrequenz zu gering ist: Bewegungen erscheinen abgehackt, nicht flüssig. Ich muss zugeben: Daran gewöhnt man sich.

Wichtiger dann schon die fehlende Helligkeitseinstellung. Für meinen Geschmack ist der Sucher zu hell. Farben verblassen und Details sind in hellen Partien, obwohl im Foto vorhanden, nicht auszumachen. Dass das besser ginge, sieht man, wenn man einmal ein etwas unterbelichtetes Bild anschaut.

Um auch etwas Nettes zu sagen: Bei Dunkelheit ist so ein elektronischer Sucher einem optischen haushoch überlegen, und die Verstellbarkeit des Einblickwinkels ist ab und zu recht praktisch. Und halten tut er auf der Kamera trotz fehlender Arretierung einwandfrei.

Nun sind das alles keine umwälzenden neuen Erkenntnisse, und man könnte sich fragen, warum ich dann so viel Geld für den bekanntlich nicht billigen Sucher ausgegeben habe. Die Antwort: Zum einen bin ich einfach ein „Suchertyp“, der sich an das freihändige Kamerahalten mit Displaygucken nie wirklich gewöhnen konnte. Zum anderen ist das Display der XZ-1 bei schwachem Umgebungslicht sehr gut, aber bei grösserer Helligkeit oder gar direkter Sonneneinstrahlung nicht mehr zu verwenden. Hier leistet der Sucher wertvolle Dienste.

Interessant: Auch meine Frau, die eigentlich mit Digitalkameras „sozialisiert“ wurde und für die der Monitor-Blick normal ist, verwendet nach kurzer Eingewöhnung nur noch den Sucher.

Kann ich den Kauf also empfehlen?

Mangels Alternativen, ja.

Ich habe mich aber nach der mehrwöchigen praktischen Erprobung auch definitiv entschieden, kein Geld für ein teures „grosses“ Kamerasystem auszugeben, so lange deren Sucher, seien sie optisch oder elektronisch, so schlecht sind wie heute.


Gruss
Bezier
 
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