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Stativ/-kopf Ich will doch nur ein Stativ...

Naja, dein Stativ wiegt ja schon fast 1.8kg, dazu 0.7kg Kopf machen summa summarum 2.4kg. Das finde ich persönlich schon viel (sind aber auch 'nur' 800g mehr als ich trage:D
 
Eben...

Das war ja der Grund, warum ich was möglichst leichtes will ;)

Weil: Mittelsäule raus, 300 g weniger wären bei nem 420-g-Kopf unter 2 kg und damit gerade mal 300 g mehr als Du hast, was mir eine Windböe mehr brächte :D
 
Und nun geht alles wieder von vorne los :grumble:;)
warum soll denn der Kopf auch leichter sein als das Stativ? Da gibt es de facto ja sogar noch mehr Auswahl und zwar sowohl an Konzepten erst Recht an Modellen.
Wie finde ich denn heraus, daß ein KuKo etwas taugt?
Der Verkäufer wird ihn ja anpreisen, ist klar, aber gibt es auch Tricks, die ich beim Anschauen anwenden könnte?
ich fange einfach mal an ein paar Dinge runterzutippen, ohne Reihnfolge und Anspruch auf Vollständigkeit:

Nimm dein Stativ mit, ein Kuko mag auf einem Stativ besser passen als auf dem anderen. Ich werde wohl noch eine kleine Modifizierung für meinen P0 bekommen damit er mit meinem grossen Stativ nicht kollidiert.

- Haltekraft des Kuko
- Gibt es Feststellverzug beim Festknallen aus der Friktion heraus (am besten lange Tüte mitnehmen) und wenn ja wie gross ist der?
- ist es möglich nur innerhalb der Friktion zu arbeiten oder sackt er dann weg.
- Kann ich die Friktion einstellen, wenn ja wie feinfühlig.
- Wie gross ist das Losbrechmoment beim Verstellen in der Friktion? Wenn ich feine Veränderungen mache kann es sein, dass ich wegen diesem Moment immer über mein Ziel hinausschiesse.
- Wie viel sackt der Kopf innerhalb der Ftiktion nach wenn er überhaupt genug hält?
- Wie geht die Friktion über den Verstellbereich. Das was bei +/- 20° angenehm ist mag bei 45-60° schon nicht mehr ausreichen. Wenn ich es angenehm für 45-60° mache ist es zu fest für kleine Winkel. Verdammte Physik, aber auch dafür hat der eine oder andere Hersteller Lösungen parat.
- sind alle Verstellknöpfe rausfallsicher?
- wie fassen sich die Verstellknöpfe an. Sind da Grate oder scharfe Kanten dran die dir die Haut von den Fingern rubbeln?
- Gummilappen um die Bedienelemente sehe ich kritisch. Bei den Profinikonkameras löst sich mitunter die Gummierung am Body und da wird nicht dran rumgedreht. Was passiert bei Hitze, länger Zeit mit einem 08/15 Gummi an einem Chinakopf? Habe ich dann immer Kleber am Finger und das Gummi dreht hohl?
- Kippeln in der Panoplatte wenn sie geöffnet ist
- Richtiges Festziehen der Panoplatte geschlossen
- können sich Klemme und Kugel unbeabsichtigt lösen?
- Kann ich sie Lösen wenn ich will (Umbau, andere Klemme, Panoebene oben drauf)
- Ueberhaupt: welches Wechselsystem ist drauf (nimm bitte gleich ein Arca Swiss kompatibles System)?
- Hat die Klemme eine Libelle?
- Wenn ja, ist sie im Sichtbereich, oder wird sie von der Kamera verdeckt?
- Ist sie genau?
- Hat die Klemme ein Sicherungssystem gegen rausfallen? Will ich eins, oder stört das nur bei der Bedienung.
- Wie gut ist die Eloxierung?
- Stosse ich irgendwo bei der Bedienung des Kopfes am Stativ an?
- Habe ich eine Hochformatkerbe. Nur eine oder mehrere, will ich eine haben?
Um nur ein paar Punkte zu nennen.

Wenn du dann mit dem Kopf und der Klemme (sind streng genommen zwei Dinge) fertig bist kannst du dich noch der Wechselplatten/L-Winkelthematik widmen. Dann wärest du fertig. Mit deinem ersten Stativ. Dann kommt das Einbein, ein kleines Dreibein......:evil::lol:

Gruss ede
 
Zuletzt bearbeitet:
...Wenn du dann mit dem Kopf und der Klemme (sind streng genommen zwei Dinge) fertig bist kannst du dich noch der Wechselplatten/L-Winkelthematik widmen. Dann wärest du fertig. Mit deinem ersten Stativ. Dann kommt das Einbein, ein kleines Dreibein......:evil::lol:...

:top::top::top: Genial: ede fotografiert nicht, ede malt...... Teufelchen an die Wand. Mein Werdegang war ebenso:evil:.... Jetzt habe ich L-Winkel, Einbein, kleines Dreibein

Was mir nun fehlt, ist ede's Glaskugel
 
da ich gerade Nachtdienst habe verfolge ich um diese Uhrzeit amüsiert diese Diskussion.

Natürlich hält man als einsteigender (ich will jetzt gar nicht sagen Fotograf) Fotoausrüstungskaufwilliger die locker vom Hocker ergehenden Sprüche derer, die diesen Lebensabschnitt schon hatten (kauf gleich was gescheites, dafür nur einmal, lass die Finger vom Chinaschrott, nur mit Gitzo wirst du froh undsoweiter) für überheblich und arrogant und ist überzeugt, es muss doch anders auch gehen, zumindest solange man den Irrglauben (in harmlosen Fällen nur vor dem Partner, in bedenklichen auch vor sich selber) aufrecht erhält, Fotografie sei ein billiges Hobby.

Aber die alten Klug******er haben recht.

So wie es Menschen gibt, die voll Stolz erzählen, sie hätten mit einer Viertelsekunde schon wiederholt scharfe Freihandaufnahmen hinbekommen, gibt es auch superleichte Stative um 45,90 zzgl.Versand, die fünf Kilo Gold (oder dessen Äquivalent aus dem Fotoladen) bombenfest halten und die sich obendrein bei einer stattlichen Endgröße von mindestens einsachtzig (warum wollen bloß viele so ein riesiges Stativ??) auf 30cm zusammenfalten lassen, unter butterweicher Betätigung elegant geformter Hebel, die sich anfühlen (und zudem noch genau so langlebig und robust sind) wie die in reichlich Winschenfett ertränkten Decksbeschläge einer alten Segelyacht.

Natürlich ist das alles denkbar und vielleicht auch möglich.

Sehr wahrscheinlich ist es allerdings nicht.

Ernst
 
Uuiih, ist ja wieder viel geschrieben worden hier. :)

Thomas, ich muss Ede und plusquamimperfekt in allen Punkten recht geben. Ein guter Kopf ist mindestens genauso wichtig wie das Stativ selber. Ein schwacher Kopf kann Dir die guten Eigenschaften Deines Stativs komplett zunichte machen. Daher verabschiede Dich besser schnell von der Vorstellung, dass ein guter Kopf zu einem Bruchteil des Stativpreises zu bekommen ist.

Allerdings, sollte Dein Bugdet das im Moment nicht hergeben, würde ich auch einen Kompromiss eingehen und evtl. den Triopo oder einen anderen günstigen kaufen. Den Kaufpreis dafür würde ich halt als Notlösung auf begrenzte Zeit abschreiben. Du sollst Dein Stativ ja auch benutzen können, und das ist ohne Kopf nur eingeschränkt möglich. Bisher benutzt Du ja auch keine langen Brennweiten und machst auch keine Makros. Solange könnte das also gutgehen. Bei der Überlegung zu einem Tele oder Makro würde ich dann aber unbedingt einen neuen besseren Kopf mit in die Planungen einbeziehen.

Noch zum Manfrotto 322, ich habe das Ding mal im Laden befingert und auch meine Kamera draufgeschnallt. Für Actionsachen mag das ja was sein, für 'normale' Fotografie liegt mir das Konzept nicht. Ich habe lieber eine fein dosierbare Feststellschraube und auch der recht hohe Aufbau störte mich. Das nicht arca kompatible Wechselplattensystem wurde ja schon erwähnt.

Mein Kugelkopf für das leichtere Stativ ist seit Ewigkeiten ein Linhof II zusammen mit einer Markins QR-60 Wechseleinheit. Beides zusammen hab ich damals gebraucht recht günstig bekommen und bin immer noch zufrieden. Eine Schwachstelle hat der Kopf aber auch und das ist die Panoramadrehung. Im gelösten Zustand kippelt der Kopf dann ganz leicht. Für normale Stadt- oder Landschaftsfotografie unbedeutend, da ziehe ich die Schraube vor der Aufnahme an, aber schlecht für Mitzieher.
 
Okay, mag sein, dass ein Triopo deinen Ansprüchen im Moment genügt. Und dass du in 6 Monaten dir ein Markins Q3 kaufst. Vielleicht kriegst du denn 55€-Kopf für gutes Geld wieder los, aber dennoch: du hast mehr ausgegeben (nämlich die Differenz).


Das Triopo ist eh erstmal die nächsten 2 Wochen nicht lieferbar, wie ich heute morgen erfahren habe

By the Way: den Link kennst du?: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=819781...... Könntest ja auch deine Erfahrungen schildern, oder?[/QUOTE]


Jetzt schon? :confused:
Ich mein, wär das jemandem ne Hilfe?
Gerne bin ich bereit, irgendwann mal einen Erfahrungsbericht zu schreiben, aber ein Stativ-Werdegang ist bei mir ja so gut wie noch garnicht gegeben...
 
warum soll denn der Kopf auch leichter sein als das Stativ? Da gibt es de facto ja sogar noch mehr Auswahl und zwar sowohl an Konzepten erst Recht an Modellen.

Weil ich langsam kirre werde.... oder es schon bin :ugly::ugly::ugly:

Also, die Funktionen, die ich an meinem 30-Euro-Stativ habe, reichen eigentlich vollkommen aus: Drehung nach links und rechts, Schwenk nach oben und unten und - wenn ich nur die Bridge draufpacke - auch Hochformat möglich. Damit war ich eigentlich glücklich, wenn man mal von vielen anderen Dingen absieht wie Verwacklung und daß Hochformat zusammen mit der D90 nicht möglich ist.


ich fange einfach mal an ein paar Dinge runterzutippen, ohne Reihnfolge und Anspruch auf Vollständigkeit:

Nimm dein Stativ mit, ein Kuko mag auf einem Stativ besser passen als auf dem anderen. Ich werde wohl noch eine kleine Modifizierung für meinen P0 bekommen damit er mit meinem grossen Stativ nicht kollidiert.

Hängt nicht irgendwie alles allein von der Schraube ab?
Wenn ich beim Manfrotto 055 CX3 die Mittelsäule rausnehme und stattdessen den Bodenadapter draufpacke, hab ich ja auch nur ne Schraube :rolleyes:
Wobei ich mich frage, was es mit der Metallplatte auf sich hat, die an der Mittelsäule dran ist, also, ob man die wirklich braucht.
Denn die MS benötige ich nicht und dann hab ich ja wie gesagt nur so ein Plastikteil mit ner Schraube drin: http://www.manfrotto-shop.de/Zubehoer/Manfrotto/MA_055LAA_Bodenadapter.htm

Ich glaube, man merkt, daß ich mich wirklich noch nicht sehr mit dem Thema beschäftigt habe :(

- Haltekraft des Kuko
- Gibt es Feststellverzug beim Festknallen aus der Friktion heraus (am besten lange Tüte mitnehmen) und wenn ja wie gross ist der?
- ist es möglich nur innerhalb der Friktion zu arbeiten oder sackt er dann weg.
- Kann ich die Friktion einstellen, wenn ja wie feinfühlig.
- Wie gross ist das Losbrechmoment beim Verstellen in der Friktion? Wenn ich feine Veränderungen mache kann es sein, dass ich wegen diesem Moment immer über mein Ziel hinausschiesse.
- Wie viel sackt der Kopf innerhalb der Ftiktion nach wenn er überhaupt genug hält?
- Wie geht die Friktion über den Verstellbereich. Das was bei +/- 20° angenehm ist mag bei 45-60° schon nicht mehr ausreichen. Wenn ich es angenehm für 45-60° mache ist es zu fest für kleine Winkel. Verdammte Physik, aber auch dafür hat der eine oder andere Hersteller Lösungen parat.
- sind alle Verstellknöpfe rausfallsicher?
- wie fassen sich die Verstellknöpfe an. Sind da Grate oder scharfe Kanten dran die dir die Haut von den Fingern rubbeln?
- Gummilappen um die Bedienelemente sehe ich kritisch. Bei den Profinikonkameras löst sich mitunter die Gummierung am Body und da wird nicht dran rumgedreht. Was passiert bei Hitze, länger Zeit mit einem 08/15 Gummi an einem Chinakopf? Habe ich dann immer Kleber am Finger und das Gummi dreht hohl?
- Kippeln in der Panoplatte wenn sie geöffnet ist
- Richtiges Festziehen der Panoplatte geschlossen
- können sich Klemme und Kugel unbeabsichtigt lösen?
- Kann ich sie Lösen wenn ich will (Umbau, andere Klemme, Panoebene oben drauf)
- Ueberhaupt: welches Wechselsystem ist drauf (nimm bitte gleich ein Arca Swiss kompatibles System)?
- Hat die Klemme eine Libelle?
- Wenn ja, ist sie im Sichtbereich, oder wird sie von der Kamera verdeckt?
- Ist sie genau?
- Hat die Klemme ein Sicherungssystem gegen rausfallen? Will ich eins, oder stört das nur bei der Bedienung.
- Wie gut ist die Eloxierung?
- Stosse ich irgendwo bei der Bedienung des Kopfes am Stativ an?
- Habe ich eine Hochformatkerbe. Nur eine oder mehrere, will ich eine haben?
Um nur ein paar Punkte zu nennen.

Das ist doch schon mal eine hervorragende Liste, die sicherlich irgendwo angepinnt werden könnte hier im Forum. Ich fänd es sehr schade, wenn sie irgendwann in der Versenkung verschwinden würde

Was die Leute immer mit der Arca-Swiss-Kompatibilität haben. Aber es hat sicherlich einen guten Grund :rolleyes:


Wenn du dann mit dem Kopf und der Klemme (sind streng genommen zwei Dinge) fertig bist kannst du dich noch der Wechselplatten/L-Winkelthematik widmen. Dann wärest du fertig. Mit deinem ersten Stativ. Dann kommt das Einbein, ein kleines Dreibein......:evil::lol:

Gruss ede

Ich würd mir gerne so nen Kuko mit Schnellwechselplatte holen, wenn es möglich ist.
Winkel sowie Einbeine verlager ich mal ins Jahr 2012 :cool:
 
@egryll: Du hast sicherlich recht, aber ich denke, irgendeinen "goldenen Mittelweg" muß es einfach geben ;)

Das könnte zum Beispiel der von rwv genannte gebrauchte Kugelkopf sein.


@rwv: Die Sache ist, solange das Ding mit meiner D90 inkl. 18-105er zurechtkommt, es also stabil hält und einigermaßen handlich ist, reicht mir das schon.
Kunststücke muß ich damit ja nicht vollführen können.

Aber ich denke, das ist um einiges komplexer, das ganze, was man ja auch schon an der Liste von ede sieht :rolleyes:
 
.......Aber ich denke, das ist um einiges komplexer, das ganze, was man ja auch schon an der Liste von ede sieht :rolleyes:

Tja, und dabei wolltest du (Zitat) "...doch nur ein Stativ..":evil: Dass da jetzt auch noch ein KuKo hinzu gekommen ist, mag dann nicht mehr verwundern:D.
Ich habe übrigens wesentlich mehr Zeit aufgewendet, Stativ und KuKo zu finden, als ich für Cam und erste Objektive investiert habe. Dir soll es ja nicht besser gehen:evil:
 
Hallo HHNights,

ich habe den Triopo B2 seit Mittwoch. Ich bin auch durch Traumflieger auf ihn gestoßen und dann durch die Threads hier auf den freundlichen Polen aufmerksam geworden. Freitags bestellt und überwiesen, Montag dürfte das Geld dort gutgeschrieben gewesen und der Kopf rausgegangen sein, Mittwoch war er hier. Das hat also sehr gut geklappt, da habe ich bei manchem deutschen Versand schon deutlich länger gewartet.

Mit dem Kopf bin ich bisher ganz zufrieden. Er macht einen wertigen Eindruck. Ich habe allerdings keinen Vergleich zu den sehr hochpreisigen Modellen wie Markins, RSS, Novoflex usw., die hier immer empfohlen werden. Im Vergleich zu den Modellen, die mir in verschiedenen Fotogeschäften so über den Weg liefen und preislich zwischen 60 und 150 € lagen, schneidet der B2 meinem Eindruck nach jedenfalls sehr gut ab. Es waren Vanguards, Ghiottos und Manfrotto darunter. Vom optischen Eindruck, von der Haptik und auch von der Funktion hat mir da der Triopo deutlich besser gefallen.

Mein größtes Objektiv ist das Nikon 70-300 und wird es wohl auch bleiben, da ich selbst dieses so gut wie nie verwende und damit wird der B2 ganz gut fertig. Er sackt minimal nach, vielleicht 1-2 mm, doch damit kann ich leben.
Die Friktion kann die Kamera halten, sie könnte aber etwas feiner dosierbar sein. Der relevante Bereich bewegt sich zwischen einigen wenigen Grad.

Ich glaube mit dem B2 macht man nichts falsch. Es gibt sicher deutlich bessere Köpfe, aber für die muss man auch deutlich mehr bezahlen.
Wenn ich mir sicher bin, das Stativ regelmäßig zu nutzen und mir die kleinen Makel sehr auf den Geist gehen sollten, werde ich vielleicht auch bereit sein, den Empfehlungen der alten Hasen zu folgen, vielleicht wäre ich es auch schon gewesen, wenn ich bei einem Händler einen in die Hand bekommen hätte, denn ich habe durchaus eine Schwäche für solche technischen Kleinode. Ob ich solch eine Entscheidung dann aber als rational empfunden hätte, ich glaube eher nicht.

Schönen Abend

André
 
Das ist doch schon mal eine hervorragende Liste, die sicherlich irgendwo angepinnt werden könnte hier im Forum. Ich fänd es sehr schade, wenn sie irgendwann in der Versenkung verschwinden würde
Wenn sie jemand ausführlich und richti ins "reine" schreibt ist das kein Thema.:)
Wobei da z.B. die Sache mit der "Libelle" etc. so pauschal da reinehört und das was da aufgezählt wurde wohl die wenigsten Köpfe im Geschäft bieten.
:angel:
 
Wenn sie jemand ausführlich und richti ins "reine" schreibt ist das kein Thema.:)
Wobei da z.B. die Sache mit der "Libelle" etc. so pauschal da reinehört und das was da aufgezählt wurde wohl die wenigsten Köpfe im Geschäft bieten.
:angel:

soll ich? war ja schon spät gestern abend und ich wollte neben den praktischen Tips auch auf die Komplexität des Themas hinweisen.

Nur wenn ich das jetzt ins "reine" schreibe, denken sich wahrscheinlich wieder die meissten: Der hat sie ja nicht mehr alle, da so eine Wissenschaft draus zu machen. Warum kauft der nicht einfach einen Triopo, und gut ist :ugly:

Dass die wenigsten Köpfe im Geschäft überhaupt so etwas aufweisen war auch eine gewollte Einsicht. Selbst bei den teuersten Köpfen findet man ja immer noch den einen oder anderen Kompromiss.

Gruss ede
 
Hallo HHNights,

ich habe den Triopo B2 seit Mittwoch. Ich bin auch durch Traumflieger auf ihn gestoßen und dann durch die Threads hier auf den freundlichen Polen aufmerksam geworden. Freitags bestellt und überwiesen, Montag dürfte das Geld dort gutgeschrieben gewesen und der Kopf rausgegangen sein, Mittwoch war er hier. Das hat also sehr gut geklappt, da habe ich bei manchem deutschen Versand schon deutlich länger gewartet.

Mit dem Kopf bin ich bisher ganz zufrieden. Er macht einen wertigen Eindruck. Ich habe allerdings keinen Vergleich zu den sehr hochpreisigen Modellen wie Markins, RSS, Novoflex usw., die hier immer empfohlen werden. Im Vergleich zu den Modellen, die mir in verschiedenen Fotogeschäften so über den Weg liefen und preislich zwischen 60 und 150 € lagen, schneidet der B2 meinem Eindruck nach jedenfalls sehr gut ab. Es waren Vanguards, Ghiottos und Manfrotto darunter. Vom optischen Eindruck, von der Haptik und auch von der Funktion hat mir da der Triopo deutlich besser gefallen.

Mein größtes Objektiv ist das Nikon 70-300 und wird es wohl auch bleiben, da ich selbst dieses so gut wie nie verwende und damit wird der B2 ganz gut fertig. Er sackt minimal nach, vielleicht 1-2 mm, doch damit kann ich leben.
Die Friktion kann die Kamera halten, sie könnte aber etwas feiner dosierbar sein. Der relevante Bereich bewegt sich zwischen einigen wenigen Grad.

Ich glaube mit dem B2 macht man nichts falsch. Es gibt sicher deutlich bessere Köpfe, aber für die muss man auch deutlich mehr bezahlen.
Wenn ich mir sicher bin, das Stativ regelmäßig zu nutzen und mir die kleinen Makel sehr auf den Geist gehen sollten, werde ich vielleicht auch bereit sein, den Empfehlungen der alten Hasen zu folgen, vielleicht wäre ich es auch schon gewesen, wenn ich bei einem Händler einen in die Hand bekommen hätte, denn ich habe durchaus eine Schwäche für solche technischen Kleinode. Ob ich solch eine Entscheidung dann aber als rational empfunden hätte, ich glaube eher nicht.

Schönen Abend

André

Hallo paule_k/André,

erstmal danke für Deinen Erfahrungsbericht :)

Das, was Du schreibst, klingt im großen und ganzen ja positiv.
Wenn es mich auch ehrlich gesagt wundert, daß es schon Probleme gibt, wenn ein 750 g schweres Objektiv dran ist, aber gut, 1-2 mm sind verzeihbar, denke ich.

Letztlich ist am Rationalitäts-Gedanken was dran:
als ich mal ne zeitlang die ganzen Leute beobachtete, die sich im Fitneß-Studio anmelden, sich dann die teuersten und angeblich besten Sachen holen, dann zwei Mal trainieren, jedoch ab dem dritten Mal bis zum Ende der Vertragslaufzeit immer neue Ausreden haben, warum sie nicht mehr können, hab ich mir gesagt, ich mach das anders.

Deshalb hatte ich mir zunächst eine Bridge-Cam zugelegt, weil ich wissen wollte, ob ich überhaupt "Bock" habe, die ganzen Feinheiten wie manuelles Einstellen der Linse und Co. zu erlernen.
Heutzutage könnte man sagen, es war Geld, das zum Fenster rausgeschmissen ist. Ich argumentiere stattdessen eher so, daß ich sage, die es war ein geringeres "Lehrgeld" als wenn ich mir damals eine DSLR gekauft und diese nach 3 Monaten nicht mehr genutzt hätte. Hinzu kommt, daß ich zum damaligen Zeitpunkt auch gar kein Geld für eine DSLR gehabt hätte, für die Bridge schon. Und auch, wenn ich heutzutage damit keine Bilder mehr mache, weil die Quali einfach sch... ist im Vergleich zur Spiegelreflex-Kamera, bereue ich den Kauf nicht, weil ich gelernte Dinge so mitnehmen konnte, was mir verwehrt geblieben wäre, hätte ich erst auf die größere Cam gespart.

Ebenso mein Billig-Stativ: 30 Euro waren okay, weil ich damit trotz alledem das ein oder andere schöne Bild hinbekommen habe.

Ich denke, wenn man sich von allem immer gleich das beste und teuerste holt, verliert die Sache schnell ihren Reiz. Und so muß man halt lernen, aus weniger mehr zu machen; aus der Bridge hab ich sicherlich mehr rausgeholt, als vom Hersteller gedacht war.

Zurück zum Thema:
Es dauert ja eh noch, ehe das Triopo B-2 wieder erhältlich ist.
Ich denke, ich nehm mir jetzt mal n paar Tage Auszeit von der ganzen Thematik (haha, wer's glaubt, wird selig :rolleyes:) und danach hab ich ja noch einige viele Tage Zeit, mich damit nochmal zu beschäftigen und dann doch noch einen anderen KuKo zu kaufen.

Mal sehen, worauf es hinausläuft - traumhaft wären die 55 Euro schon (und dabei nie den Spruch vergessen: Glaube nicht, du seist arm, weil sich deine Träume nicht erfüllen - arm sind die Leute, die keine Träume mehr haben :cool: )
 
Ich denke, wenn man sich von allem immer gleich das beste und teuerste holt, verliert die Sache schnell ihren Reiz. Und so muß man halt lernen, aus weniger mehr zu machen; aus der Bridge hab ich sicherlich mehr rausgeholt, als vom Hersteller gedacht war.

Den Gedanken greife ich mal auf. Es kann durchaus Freude bereiten sich Stück für Stück die Equipmentleiter hochzuhangeln. Ich habe das ja so gemacht. Bringt ne Menge Vorfreudemomente. Ausserdem konnte ich so mein Budget strecken. ABER: Das geht nur dann wenn man werthaltig einkauft und zwar so dass man das alte Zeugs beim nächsten Schritt hoch zu gleichem (oder sogar besserem) Preis verkaufen kann. Das bedeutet also intensive Gebrauchtmarktrecherche und immer ein klein wenig Budget um zuzuschlagen wenn sich eine Gelegenheit ergibt.

Mit dem Kauf von Billigneuware wird sich das nicht machen lassen, denn die haben i.d.R. den grössten Wertverlust beim Weiterverkauf.

Meine Erfahrung ist dabei, dass diese Taktik bei Linsen und Kameras wesentlich besser funktiniert als bei Stativen und Zubehör. Denn scheinbar werden gute Stative und Köpfe nur noch sehr selten verkauft. Bei Linsen und Kameras hat man einen viel grösseren Markt.

Guss ede
 
Mit dem Kauf von Billigneuware wird sich das nicht machen lassen, denn die haben i.d.R. den grössten Wertverlust beim Weiterverkauf.

Guss ede

Ich mach das eher anders und zwar auf die "Abschreibungs-Schiene" oder aber indem ich schaue, daß ich die Sachen trotz Neuanschaffung weiterverwenden kann:

Die Bridge verwende ich z.B. immernoch und zwar dann, wenn ein Wetter vorherrscht, bei dem ich die DSLR lieber zu Hause lasse.

Und das 30-Euro-Stativ: 2 Jahre hat es seinen Dienst getan, sind also 15 Euro pro Jahr und wer weiß, vielleicht find ich dafür auch noch Vewendung ;)
Könnte es ja als neueste Garderobenkonstruktion eines skandinavischen Herstellers anpreisen und meine Gäste dort ihre Jacken dran aufhängen lassen :cool:
 
Sooooooo, hat zwar etwas gedauert, aber nun hab ich seit ein paar Tagen den Triopo B-2-Kugelkopf :)

Zweimal wurde er nun auch schon getestet:
einmal "indoor" (hey, cool, ich kann englisch :cool: ) und einmal eben draußen (ja-ha, deutsch kann ich auch noch n bißchen :ugly: ).

Ich kann mich dem Beitrag von paule k soweit anschließen.

Ich finde, nicht nur für das Geld ist er ein hervorragender Kugelkopf.
Sicher, ich hab in diversen Geschäften auch nur namhafte KKs bis € 100,- in den Händen gehalten, aber mit denen kann der B-2 problemlos mithalten.

In meinen Augen paßt er hervorragend zum Manfrotto-055CX3-Stativ und ich denke, wir alle zusammen werden ein gutes Team :)

Falls irgendwelche Fragen dazu sind, beantworte ich diese gerne, soweit es mir möglich ist :)
 
Sooooooo, hat zwar etwas gedauert, aber nun hab ich seit ein paar Tagen den Triopo B-2-Kugelkopf :)

Ich finde, nicht nur für das Geld ist er ein hervorragender Kugelkopf.
Sicher, ich hab in diversen Geschäften auch nur namhafte KKs bis € 100,- in den Händen gehalten, aber mit denen kann der B-2 problemlos mithalten.

Falls irgendwelche Fragen dazu sind, beantworte ich diese gerne, soweit es mir möglich ist :)

Habe gerade den Thread von vorne bis hinten durchgelesen ;). Bin nämlich in derselben Situation wie Du.
Suche ein (bzw. zwei Stative) und einen (bzw. zwei Kugelköpfe).

Zum einen suche ich ein großes Stativ für alle Aufnahmen, außer Makro, für letzteres suche ich noch mal ein kleines Stativ, dass gleichzeitig wenn möglich auch als Reisestativ dienen kann, wenn das große eben zu groß ist ;).
Aber ich denke, in Sachen Stativen werde ich mich erst mal in nem Fachgeschäft umkucken. Hab aber das von Dir gekaufte Manfrotto mit auf der Liste.

Was mich mehr interessieren würde, ist indes der Triopo B-2. ich bin seit Tagen am hin- und herschwanken. Ich denke jetzt aber, ich nehme ihn. :)
Nun geht's mir eigentlich nurmehr um die Frage B-2 oder B-3 (aus Polen ist der Preisunterschied ohnehin marginal).
Prinzipiell bin ich für kleiner und leichter, wenn er dann auch hält (im wahrsten Sinne des Wortes :D), was er verspricht.
Ich habe keine superschweren Objektive, das schwerste ist mein Pentax 50-135mm mit ca. 800 Gramm. Dazu käme eben noch meine Pentax K-5 (mal mit, mal ohne Batteriegriff). Außerdem möchte ich den KK auch gerne für meine Makroaufnahmen verwenden. Und hier setzen nun meine Bedenken ein. Auf dem Makroobjektiv säße dann z.B. ein Ringblitz und auf der Kamera noch das zum Ringblitz gehörige Teil. Eventuell kommt noch ne Macroschiene usw. hinzu. Die Frage ist also, hält das der B-2 ohne nachzusacken?

Wie sind denn Deine Erfahrungen mit dem Triopo B-2 nun nach ein paar Wochen? Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mich daran teilhaben lassen könntest, damit ich ne gute Entscheidung treffe. Den B-3 würde ich ungern kaufen, einfach wegen des Mehrgewichts, das ich wohl nur selten (eben bei Makroaufnahmen) benötigen werde, wenn es der B-2 nicht tut (Betonung auf "wenn")...
 
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