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AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Hallo Leute,

war heute mit einem Freund bei einem Fotoshooting und muss sagen das wir uns noch mindestens 5 Scheiben vom Dynamikumfang der S5pro abschneiden können! Es ist schon sensationell was da in den Lichtern noch rauszuholen ist!
Nur mal so als kurzes Statement ohne Beispiele - sollte auch ein Wink mit dem Zaunpfahl für das 4/3ds Konsortiummitglied Fuji sein :evil:

Grüße
Bernhard
 
AW: E-510 Enttäuschung?

ach das Ennstal...

es gibt da wunderschöne ecken aber ich war immer froh wenn ich 'durch' war. so oft wie ich münchen<->graz gefahren bin...

da waren of die irrsten lichtstimmungen zu sehen. leider war ich fast immer in eile und seit der tunnelmania richtung norden bin ich da fast garnimmer gefahren.

vielleicht mach ich in ein paar wochen ja eine revivalfahrt zwecks der gaudi:-)

stefan
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Gut Ding will Weile haben. Man soll die Hoffnung nie aufgeben!
 
AW: E-510 Enttäuschung?

ach das Ennstal...

vielleicht mach ich in ein paar wochen ja eine revivalfahrt zwecks der gaudi:-)
...

Hallo Stefan,
hast Du Dich jetzt eigentlich schon entschieden? Oder sitzt der Schreck über die 510-Enttäuschung tief?:D

Nimm für die Revival-Fahrt die Strecke über den Präbichl mit Abstecher zum Erzberg, dann von Hieflau nach Admont.
Und falls Dir in Afrika mal zu warm wird (aber ihr habt ja eh gerade Winter)...kleiner Gruß aus Admont.

LG Horstl
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Kleinere Probleme mit der E-510

Ja, die nicht verriegelte Kartenfachklappe hat mich am WE auch ein paar Aufnahmen gekostet. Auch mein Handballen drückt diese allzuleicht einen Spalt weit auf, ohne das sie völlig aufspringt. Für die auslösehemmende Anzeige "Card Cover open" reicht es aber leider.
Vielleicht ist da auch nur der Mikroschalter/Sensor, der die Kartenfachöffnung überwacht, etwas zu sensibel eingestellt.

Der fairnesshalber muss ich dazusagen, dass ich ohne Stativunterstützung ein recht schweres Objektiv an der Kamera hatte und sie dementsprechend kräftig anfassen musse, um sie sicher zu halten. Das hat den Druck des Handballens sicher erhöht, im Gegensatz zum Halten wenn ein 14-54 oder 50-200 an der Kamera ist.

Ich werde wohl sicherheitshalber zum Zukleben per Tape übergehen.
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Ja spinne ich denn auch schon?

Ich habe mir mal eine Belichtungsreihe gemacht (RAW + SHQ), von –1.0 EV bis + 1.0 EV.

Das Livehistogram hatte mir vorgegaukelt, ich könne locker + 0.3 EV überbelichten, was meiner Meinung nach nicht stimmt (siehe folgende Aufnahmen):

Erste beiden Aufnahmen ohne Belichtungskorrektur (d.h. zweite Aufnahme 100% Crop aus erster), die beiden nächsten mit + 0.3 EV Belichtungskorrektur (d.h. vierte Aufnahme wieder 100% Crop aus dritter). (Und nun noch die fünfte Aufnahme mit - 0.3 EV Belichtungskorrektur.)
(Rauschunterdrückung aus, Kontrast –1, Schärfe –2, mit Noisware Prof ganz leicht entraucht, obwohl hier fast nicht nötig, verkleinert, nachgeschärft.)

Jetzt kommt’s. Im nächsten Posting hänge ich die Histogramme der Belichtungsreihe aus OLYMPUS Master 2 rein, meine E-410 scheint tatsächlich die Schatten zu schützen!! (Oder ich sehe auch alles falsch...)

JEHOVA
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Eingestellt Histogramme in folgender Reihenfolge:
-0.7 EV, -0.3 EV, +- 0 EV, + 0.3 EV, + 0.7 EV

Gruss Dani
 
AW: E-510 Enttäuschung?

.....dass dies die erste Oly ist, mit der man auch in 5 oder 8 Jahren -gesehen unter Betrachtung der heutigen technischen Möglichkeiten- noch zufrieden sein kann.
....

Davon ausgehend, dass du immer gute insider infos hast,geh ich dann davon aus, dass die 510x und E1-Px in 2015 angekuendigt wird und 2020 in den Handel kommt. :D

:rolleyes:
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Ich beziehe mich, wie gesagt, besonders auf den Vergleich Bild 3/4, der ja nun mit derselben Belichtung aufgenommen wurde. Oder meinst Du jetzt, die Unterschiede im Histogramm seien der Belichtungskorrektur geschuldet, während am Ende dieselbe Zeit-Blendenkombination zur Anwendung kam?
Ja, da hast Du Recht. Fragt sich allerdings, warum dann, da ja Zeit und Blende exakt gleich waren, der Rasen im mit -1EV belichteten Bild heller ist? Vielleicht ist ein Wölkchen an der Sonne vorbeigezogen, keine Ahnung. Das sind so die Sachen, die einem die Tests verderben können.
Aber es ging mir ja eigentlich nur darum, den Effekt zu demonstrieren. Darum habe ich Dich ja gebeten, das nachzuprüfen. Am einfachsten, indem Du bei einem RAW die Funktion "Belichtungskorrektur" anwendest, und dann beobachtest, wie sich das Histogramm verhält.

Weil die Kamera bei unterschiedlichem Verhältnis von Hell- zu Dunkelanteilen unterschiedliche Belichtungen ermittelt? Ich dachte immer, genau das sei der Sinn einer Belichtungsmessung...Muss ich dann also davon ausgehen, dass zwei Bilder, von denen eines mit Graufilter und eines mit entsprechender Belichtungskorrektur aufgenommen wurden, plötzlich nicht mehr gleich sind? Sind zwei Studioaufnahmen nicht gleich, von denen eines durch Korrektur an der Kamera überbelichtet wurde, das andere durch entsprechend heller geregelte Beleuchtung?
Natürlich. Bei der Belichtung geht es ja schließlich darum, jedesmal die exakt gleiche Lichtmenge auf das Aufnahmemedium zu bringen. Es ist dabei völlig egal, ob man dabei für mehr Aufnahmelicht sorgt, oder die Zeit/Blendenkombination anpasst, entweder manuell oder per Belichtungskorrektur.

Kann es nicht vielmehr sein, dass die Beobachtung des Histogramms, das sich nicht linear verschiebt, in der Natur des Histogramms und der Gradation liegt?
Bingo! Ich habe es ja bereits zweimal geschrieben, einmal sogar fett: So verhalten sich im Prinzip alle Digitalkameras. Das liegt in der Natur der Sache.

Dass sich ein Dunklerwerden, egal ob von der Belichtungskorrektur oder von der tatsächlichen Beleuchtung ausgehend, im Histogramm grundsätzlich wie von Dir beschrieben auswirkt, ganz ohne dass sich an der Gradation des Aufnahmemediums etwas ändern würde?Mit Verlaub, aber ich gewinne tatsächlich den Eindruck, dass Deine Ausführungen speziell in Sachen Gradation, Kontrast und Histogramm, aktuell Deine Theorie einer Art dynamischer Veränderung der Gradation bei Belichtungskorrektur, in der Tat zunehmend Esoterik- bzw. Märchenbestandteile beinhalten.
Kommt drauf an, auf welche Art und Weise dieses "Dunklerwerden" erreicht wird, und was man als "Gradation" versteht, und ob die Gradationskurve zwangsläufig die Gradation verändert. Der Kamerasensor arbeitet linear, dein Auge nicht. Und ich bin sicher, Du möchtest keine lineare Belichtung haben. Nimm irgendein Bild, und wende darauf eine lineare Korrektur der Helligkeit an. Beim neuen Photoshop muss man da "früheren Wert verwenden" ankreuzen, beim alten Photoshop gab's nur den früheren Wert, und was andere Bildbearbeitungsprogramme für Routinen haben, weiß ich nicht genau. Wenn Du linear die Helligkeit veränderst, dann wird das Histogramm nicht verändert, sondern nur nach links oder (edit: statt "und") rechts verschoben. Der Effekt ist, dass selbst bei kleinen Änderungen sofort die Lichter ausfressen oder die Schatten zulaufen.

Nimm als nächstes das Werkzeug für die Gradationskurve, und fass die diagonale Linie an, und ziehe sie nach links oder nach rechts. Je nachdem wird sich das Histogramm links oder rechts auftürmen, an die Grenze gedrückt wird es erst, wenn die Kurve an das obere oder untere Ende des Diagramms stößt, und zur Linie plattgedrückt wird. Und mir scheint, genauso arbeiten auch unsere Kameras (Wenigstens im Prinzip. In Wahrheit wahrscheinlich sogar noch raffinierter). Jedenfalls passiert bei mir ganz genau das, wenn ich eine Belichtungsreihe mache. Oder mir das Live-Histogramm ansehe, und dabei die Belichtungskorrektur verändere. Alternativ kann man durch Biegen der Kurve zur S-Kurve die Helligkeit, den Kontrast, Lichter- und Schattenzeichnung und noch ein paar andere Dinge manipulieren/verbessern/verändern.

Aber das alles ist, wie gesagt, keine digitale Erfindung, noch hat es was mit Computern zu tun. Bei analogem Film wirkt sich der Entwickler auf stärker belichtete Stellen überproportional aus, dabei ensteht dann automatisch eine Gradtionskurve. Steuern kann man das im Wesentlichen durch die Parameter Zeit und Temperatur.

Ich habe jetzt tatsächlich den Eindruck, dass niemand hier weiß, bzw. wußte, wovon ich spreche. Weil aber dauernd über Dynamikumfang&Co diskutiert wird, dachte, ich könnte das voraussetzen. Mit dem Bildbeispiel wollte ich nur zeigen, dass sich eine (leichte!) Unterbelichtung überproportional stärker auf die Lichter auswirkt, als auf die Schatten, und zwar rein visuell, und auch, warum das so ist, bzw. was es mit dem Histogramm zu tun. Streng gesehen verliert man bei der Unterbelichtung natürlich Information, auch durch die Gradationskurve, aber visuell ist das oft gar nicht spürbar, bzw. das kleinere Übel.

Daran ändert auch Dein immer bestimmteres, arrogantes Auftreten nichts:
Soso. Mit anderen Worten, wer Dir widerspricht, kann sich mit dem Thema nicht auseinandergesetzt haben?
Ehrlich, was soll ich daraufhin sagen?

Ob Recht oder Unrecht, eines würde Dir in jedem Fall gut anstehen: mehr Respekt gegenüber Deinen Diskussionspartnern.
Die habe ich durchaus. Aber ich habe wenig Respekt gegenübern Irrtümern. Doch das richtet sich nicht gegen die Personen, die sie vertreten. Aber in Zukunft werde ich vielleicht jedem wenigstens ein bißchen Recht geben, um mich nicht unbeliebt zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: E-510 Enttäuschung?

Davon ausgehend, dass du immer gute insider infos hast,geh ich dann davon aus, dass die 510x und E1-Px in 2015 angekuendigt wird und 2020 in den Handel kommt. :D

:rolleyes:

Dir kann ich es ja sagen,da es vertraulich ist und hier ja sowieso niemand mitliest: die E1-PxMkII kommt am 28.09.2011 und die E-1-PxMkIII am 23.10.2014. Beides sind die offiziellen Ankündigungstermine, das Erscheinen im Handel liegt im ersten Fall 103 Tage später, im zweiten 96.

Aber behalte es bitte für Dich! Danke!
Gruss
Guenter
 
AW: E-510 Enttäuschung?

Hallo Günter

Dir kann ich es ja sagen,da es vertraulich ist und hier ja sowieso niemand mitliest: die E1-PxMkII kommt am 28.09.2011 und die E-1-PxMkIII am 23.10.2014. Beides sind die offiziellen Ankündigungstermine, das Erscheinen im Handel liegt im ersten Fall 103 Tage später, im zweiten 96.

Aber behalte es bitte für Dich! Danke!
Gruss
Guenter

Ich bin einer von den keinen, die hier nicht mitlesen, aber trotzdem ist es eine gute Neuigkeit.

Am 30.10.2014 gehe ich in Rente und dann leiste ich mir noch mal was richtig Gutes - eine E-1-PxMkIII mit analogem hologrammtauglichem Flächensensor und einem 1.2/7-400 Kitobjektiv!

Gut zu wissen!

Viele Grüße

Wolfgang Teichler
 
AW: E-510 Enttäuschung?

Hallo Günter



Ich bin einer von den keinen, die hier nicht mitlesen, aber trotzdem ist es eine gute Neuigkeit.

Am 30.10.2014 gehe ich in Rente und dann leiste ich mir noch mal was richtig Gutes - eine E-1-PxMkIII mit analogem hologrammtauglichem Flächensensor und einem 1.2/7-400 Kitobjektiv!

Gut zu wissen!

Viele Grüße

Wolfgang Teichler

wie, Du liest hier mit und streitest es ab?
Egal.
Dann auch nur für Dich die Info, dass das Ding einen rechteckigen Sensor hat, Hochformataufnahmen im Querformat somit machbar sind...oder so.
Aber jetzt genug OT, zurueck zu den enttäuschten -oder nicht enttäuschten- E-510-Eignern. Visionen sind erst später dran.
LG
Guenter
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

...meine E-410 scheint tatsächlich die Schatten zu schützen!! (Oder ich sehe auch alles falsch...)
Ein bißchen. Du hast hier eine Situation, die keine Dynamikprobleme oder ausgefressenen Lichter verursacht, weil der Dynamikumfang der Kamera hier gar nicht ausgenutzt wird. Im Grund genommen hat Dich das Absenken des Kontrastes auf -1 eher Dynamik gekostet, weil das Histogramm ja nach links oder nach rechts oder, je nach Belichtung, nach beiden Seiten hin noch etwas Platz hat. Durch Kontrastverminderung schiebst du das Histogramm ja zusammen, durch Erhöhung dehnst Du es aus. Problematisch wird es nur, wenn es nicht mehr ins Fenster passt, und entweder links oder rechts beschnitten wird. Aber bei manchen Bildern muss man auch genau das tun, damit sie richtig belichtet werden. Z.B. kannst Du in einer dunklen Kirche die kleinen Fenster, durch die das Licht fällt, ignorieren, die werden in jedem Fall überbelichtet sein. Würdest Du also das Histogramm so verschieben, dass es gerade noch am rechten Rand anstößt, wäre Dein Bild wahrscheinlich praktisch schwarz. Würdest du dagegen versuchen, das Histogramm so auszurichten, dass es links gerade mal anstößt, dann wäre das Bild viel zu hell. Im Kirchenbeispiel.

Bei Deinem Bild dürften die blauen Zacken rechts wohl das helle Himmelsblau in repräsentieren, und wenn Du sie per Belichtung weiter nach rechts verschiebst, dann wird der Himmel natürlich heller, bzw. weiß. Was ganz rechts am Rand des Histogramms steht, wird weiß, was ganz links steht, schwarz. Du kannst das ganz einfach auch mit dem Histogramm ausprobieren, wie ich es in der Antwort auf Robert beschrieben habe. Ziehst Du die Gradationskurve nach links, wird das Bild heller, ziehst Du sie nach rechts, wird es dunkler. Das Schützen der Schatten liegt dabei in der Natur des Histogramms, der Lichterverlust eher in den Eigenheiten unseres Sehapparats begründet. Wir können zwischen hellen Farbtönen nicht so gut unterscheiden, wie zwischen dunkleren, darum fällt oft auch nicht auf, dass die Lichter einen Farbstich haben oder grau sind, aber z.B. das Rauschen in den dunkleren Partien wird sofort registriert. Z.t. liegt das auch daran, dass wir Farben visuell oft heller oder dunkler wahrnehmen, als sie tatsächlich sind.

In einer Situation mit normalem Motivkontrast, z.B. eine Landschaftsaufnahme mit Sonne im Rücken oder bei bedecktem Himmel sollte das Histogramm seinen Buckel eher in der Mitte haben. Möchte man das Bild eher dunkel haben, dann eher links, soll es eher hell sein, dann eher ein wenig weiter rechts. Belichtung ist ja auch eine Sache des Geschmacks, bzw. der Interpretation.
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Ein bißchen. Du hast hier eine Situation, die keine Dynamikprobleme oder ausgefressenen Lichter verursacht, weil der Dynamikumfang der Kamera hier gar nicht ausgenutzt wird. Im Grund genommen hat Dich das Absenken des Kontrastes auf -1 eher Dynamik gekostet, weil das Histogramm ja nach links oder nach rechts oder, je nach Belichtung, nach beiden Seiten hin noch etwas Platz hat. Durch Kontrastverminderung schiebst du das Histogramm ja zusammen, durch Erhöhung dehnst Du es aus. (...)

Soviel zum Thema Aussagekraft des Histogramms.:)

M.a.W.: Es gibt keine Regel.

Würde man sich, wie dieses Beispiel gut zeigt, an die "Regel" halten, die Belichtung so einzustellen, dass das Histogramm anzeigt, dass der Dynamikumfang voll ausgereizt ist, dann hätte ich es hier mit einer klassischen Fehlbelichtung zu tun.
Das Beispiel E-510 zeigt doch eindeutig, dass Aufnahmeparameter wie bspw. Kontrast das Histogramm beeinflussen. In diesem Fall ist die Sache ja in doppelter Weise kompliziert. Einerseits wird konstatiert, dass eine optimale Kontrasteinstellung an der 510 bei -1 liegt, andererseits sehen wir hier an diesem Bildbeispiel, dass bei diesem Motiv (bei einem anderen Motiv ist die Sache wieder anders) diese sogen. optimale Einstellung den Dynamikumfang des Sensors einengt.

Die richtige Interpretation des Histogramms bzw. das optimale Histogramm für eine ganz bestimmte Aufnahme gibt es nicht. Es sei denn, ich kenne alle -aber auch alle!- für diese Aufnahme richtigen Parametereinstellungen bei gleichzeitiger Kenntnis der Tatsache, dass ein Histogramm, welches den optimalen Dynamikspielraum anzeigt, nicht unbedingt zum richtig belichteten Bild führt.

Wie gut, dass man mit ein wenig Erfahrung und einer bewussten und damit exakten Belichtungsmessung möglicherweise weiter kommt.

Und bevor jemand auf die Idee kommt zu behaupten, ich würde das Histogramm abschaffen wollen, sage ich hier ganz deutlich, dass ich im Gegensatz zu meiner anfangs geäußerten Meinung, dass das Histogramm überschätzt wird, dazu gelernt habe. Ich würde heute sagen: Es gibt sicherlich Leute, die ein Histogramm richtig lesen können und auch die Tatsache richtig interpretieren, dass das Histogramm durch eine bestimmte Einstellung der Kameraparameter hinsichtlich des Dynamikumfangs nicht optimal aussieht, die Aufnahme aber dennoch optimal sein wird, weil das Motiv es genau so brauchte.

Na, wenn das keine Erlösung ist.

LG
Rolf
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Ich für meinen Teil habe etliches gelernt, evtl. ganz einfach auch dadurch, dass ich mir meine eigene Belichtungsreihe gemacht habe.

Was ich eigentlich schon immer wusste, mir aber wieder klarer geworden ist, dass das Auge gerne „betrogen“ wird, d.h. eigentlich lieber ein in der Dynamik komprimiertes Bild betrachtet. Im Gegensatz dazu steht das Ohr, für das man ja die Dynamik expandiert (Loudness). Ich werde also lieber mit zuwenig als zuviel Kontrast arbeiten.

Hie noch mal eine Aufnahme, zuerst „unbearbeitet“, danach aus dem RAW (mit Oly-Master-2) Kontrast –2 ,Schärfe –2 und Belichtung –0.3 EV.


Gruss¨
Dani
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Bezogen auf das Beispiel von Dani R. wäre auch die Frage, was nun das Ziel war - ein Bild was direkt out of cam "richtig" belichtet ausschaut oder eines, was optimales Ausgangsmaterial für EBV darstellt.

Wenn man gemäß Histogramm möglichst weit nach rechts belichtet, heißt das ja nicht, daß das Ergebnis direkt optimal aussieht. Aber wenn man so ein nach rechts belichtetes Bild per EBV nachträglich bearbeitet, sprich in der Gradation etwas nach unten zieht, hat man ggf. ja noch ein bißchen mehr technische Qualität als wenn man es direkt richtig belichtet.

Genauso wird man bei Gegenlichtsituationen, wenn man gemäß Histogramm belichtet, um die Lichter zu retten, deutlich unterbelichten, auch hier hat man wieder ein auf den ersten Blick schlechtes Foto, aber eben das bessere Ausgangsmaterial zur Nachbearbeitung.
 
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

Ich habe mal das +0.3 EV Bild wieder mit Oly-Master-2 um 0.3 EV nach unten korrigiert.

Ich kann für mich selber keinen bildwerten Vorteil erkennen, um dieses Vorgehen für jede Aufnahme anzuwenden (Histogram fast identisch). Da muss wohl eher das Kirchenbeispiel herhalten.

Aktueller Stand meiner Erkenntnis also:
Um Nachbearbeitungen aus dem Weg zu gehen lieber unter- als überbelichten.
Ein bisschen überbelichtete Aufnahmen sind kein Beinbruch, wenn man das RAW zur Hand hat.
Um Nachbearbeitungen aus dem Weg zu gehen lieber zuwenig als zuviel Kontrast verwenden.
Thema „Lifehistogram“ im Auge behalten, weiter testen und üben, für mich z.Z. aber noch keine generelle Aussage möglich, wie am besten zu benutzen.

Gruss
Dani


EDIT:
Legende ergänzt,
zuerst die "korrekt" belichteten Aufnahmen, danach die gemäss Lifehistogram mit + 0.3 EV überbelichteten Aufnahmen, welche danach aber wieder in der Belichtung mit Oly-Master-2 zurück korrigiert wurden, sonst keine Veränderungen (auch nicht am Kontrast)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Die E-510 und ihr Belichtungsspielraum in der Praxis

(...) Wenn man gemäß Histogramm möglichst weit nach rechts belichtet, heißt das ja nicht, daß das Ergebnis direkt optimal aussieht. Aber wenn man so ein nach rechts belichtetes Bild per EBV nachträglich bearbeitet, sprich in der Gradation etwas nach unten zieht, hat man ggf. ja noch ein bißchen mehr technische Qualität als wenn man es direkt richtig belichtet.

Genauso wird man bei Gegenlichtsituationen, wenn man gemäß Histogramm belichtet, um die Lichter zu retten, deutlich unterbelichten, auch hier hat man wieder ein auf den ersten Blick schlechtes Foto, aber eben das bessere Ausgangsmaterial zur Nachbearbeitung.

Aber was nützt mir denn dann ein Lifehistogramm, wenn ich mithilfe des Histogramms tunlichst nicht den Belichtungsspielraum ausnutzen soll, weil mir ansonsten etwas verloren geht? Ich dachte immer: Wenn ich beispielsweise am rechten Rand des Histogramms nichts habe, es also beispielsweise 3 mm vorher endet, dann habe ich den Spielraum des Sensors nicht ausgenutzt. Und wo nix ist, da is dann später per EBV auch nix. Oder?

Gruß
Rolf
 
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