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Dumme Frage, aber was bringt mir Vollformat wirklich?

Cephalotus schrieb:
Man kann gute Objektive dafür bauen, die nicht irrsinnig groß sind.
Kann man für FF auch. Spätestens dann, wenn das Problem der Schräglicht- Einfallsempfindlichkeit der größeren Sensoren gelöst ist - vielleicht durch eine spezielle Anorndung der Mikroprismen wie beim Leica-DMR.

Cephalotus schrieb:
Ein 300mm Objketiv liefert den Bildwinkel eines 600mm beim Gewicht eines 300ers und auch der Naheinstellgrenze eines 300mm Objektivs.
Na und? Das ist doch nur für Extremtele-Liebhaber ein wirklich relevanter Umstand.

Cephalotus schrieb:
Im Makrobereich benötigt man nur halb so große Abbildungsmaßstaäbe um Motive gleicher Größe abzulichten. Die effektiven Blenden sind dabei geringer.
Das ist - wenn überhaupt - ausschließlich für die Makrofotografie interessant. Es gab auch in der vor-digitalen Zeit ausgezeichnete KB-Macroaufnahmen.

Cephalotus schrieb:
Die Schärfentiefe ist größer (kann ja auch ein Vorteil sein)
Ist sie nicht - sie erschwert die "Freistellung" von Motivedetails und stellt eine Einschränkung dar. Außerdem kann man sie beim FF jederzeit durch Abblenden bekommen.

Cephalotus schrieb:
Man kann davon ausgehen, dass die kleinen Pixel stärker rauschen, vorausgesetzt in beiden Sensorgrößen wird dieselbe Technik verwndet (moderne und teure Technik wird in aller Wahrscheinlichkeit in kleineren Sensoren billiger zu verbauen sein)
Eine höhere Bauteile-Integration (Packungsdichte) findet sicherlich bei allen Sensorgrößen statt. Ihr Einfluß auf den Kostenfaktor ist jedoch bei allen gleich.

Cephalotus schrieb:
Ob man daraus nun ein "Problem" macht ist eine Frage der persönlichen Erwartungen.
Gib mir einen 16 MP Foveon artigen Sensor für 4/3, der bei ISO 50 rauscharm ist und bei ISO 400 genauso gut wie meine F717 bei ISO 400 und ich bin bestens zufrieden damit.
16 MP FOVEON? Gerne!. Den sehe ich aber derzeit nicht. Und viele, die jetzt und in naher Zukunft auf eine 5D umsteigen werden, sicherlich auch nicht.

Cephalotus schrieb:
Andere mögen gerne mit ISO 3200 fotografieren und von brauchbaren ISO 12800 träumen, ich finde das für mich nicht sonderlich wichtig. Wäre schön zu haben aber ich verzichte auch draufund wenn, dann würde mir dafür ein Extra Modell mit einem 5MP Sensor auch reichen. Ich mache wohl einfach keine Aufnahmen bei ISO 3200, bei denen es auf feinste Details ankommt...
Diese Flexibilität ist in bestimmten Anwendungsfällen durch nichts zu ersetzen. Wobei z.B. auch ich zugegebenermaßen überwiegend nur den ISO-Bereich zwischen 100 bis 800 nutze.

Cephalotus schrieb:
Genau so wie Canon auch?
Genau so. Die kleineren Sensoren waren eben auch bei Canon früher da und zu vertretbaren Kosten in Massen produzierbar / verfügbar / einsetzbar.

Cephalotus schrieb:
Sicherlich hat es auch seine Vorteile, zwischen verschieden Sensorformaten wählen zu können, doch eine klare Linie kann ich persönlich im System nicht erkennen. Irgendwo wird man ständig mit Kompromissen konfrontiert.
Jede Canon ist - egal ob APS-C oder FF - ebenso ein Kompromiß wie jede Olympus, Pentax, Nikon ... das Leben ist hart.... :D

Cephalotus schrieb:
Da gehe ich persönlich doch lieber den Kompromiss ein, evtl auf die rauscharmen hohen ISO Werte verzichten zu müssen...
Verzicht ist eine vielgeforderte Tugend, und Bescheidenheit eine Zier. Im Zweifelsfalle führen meist beide zu einem kostengünstigeren Lebenswandel.... :)

Cephalotus schrieb:
Seid ihr Euch denn so sicher, dass Vollformat wirklich sooo billig werden wird. Meines Wissens kostet ein 8" Silizium Wafer (für die Chip Fertigung) derzeit rund 1000 $, Tendenz steigend. Ohne Gewähr.
Der Vergleich ist nicht sonderlich ausagekräftig. Denn eine Steigerung der Sensorgröße geht stets mit einer Steigerung der Auflösung einher. Was wiederum erhöhte Anforderungen an das somit höhere Aufkommen an Sensordaten darstellt. Das Datenaufkommen muß mit mehr Pufferspeicher aufgefangen werden, die Datenverwaltung und das Processing muß schneller erfolgen, und das alles bei möglichst geringer Stromaufahme und Wärmeentwicklung.
Dies macht das "Gesamtpaket" - auflösungsbedingt! -einfach teurer. So wie bei der Nikon D2X. Man könnte deshalb auch umgekehrt fragen: warum sind hochauflösende (12 MP) APS-C DSLR nicht soo viel billiger?

Deshalb: die "Strategie" der 4/3 - und APS-C Sensoren ist keine, und ist nie eine gewesen, sondern nur eine Umsetzung des "Machbaren". Sie wurde halt von geschickten Marketingstrategen als "Strategie" verkauft - unter der Annahme eines hinlänglich langen "Lifecycle" von APS-C DSLRs im Hinblick auf die zu erwartende Technik- und Kostenentwicklung bei Bildsensoren.
Nun hat Canon geschickterweise viel früher als erwartet eine 12,5 MP FF-Sensor DSLR herausgebracht und auch noch angekündigt, künftig eine einheitliche FF-DSLR Produktpalette anzustreben. Die zugegebenermaßen aufgrund der größeren Sensorfläche auch künftig mehr Auflösungspotential bietet. Eine von Profi-Fotografen begrüßte, und als erfreulich angesehene Entwicklung. Und somit unzweifelhaft auch mit Einfluß auf den Amateur- und semiprofessionellen Markt. Denn dessen Zielgruppen schielen stets mehr oder minder heftig nach dem Markt der "Profi-Produkte". Aber das bleibt jedem einzelnen selbst überlassen. Ich bin weder Profi noch Markenfetischist, und kann mit 8 MP und dem 1,3er Crop gut leben. Genauso wie andere mit 5-8 oder gar 12 MP und 1,6er Crop oder 4/3. Man sollte vielleicht daraus einfach keine Lebensphilosophie machen - denn nur die persönliche Zufriedenheit mit den Ergebnssen zählt. Und die liegt in den meisten Fällen viel eher in der Erfahrung und "Leistungsfähigkeit" des Fotografen denn in der seiner Kamera.
 
objectivus schrieb:
[k]Zitat von Cephalotus
Ein 300mm Objketiv liefert den Bildwinkel eines 600mm beim Gewicht eines 300ers und auch der Naheinstellgrenze eines 300mm Objektivs.[/k]

Na und? Das ist doch nur für Extremtele-Liebhaber ein wirklich relevanter Umstand.

[k]Zitat von Cephalotus
Im Makrobereich benötigt man nur halb so große Abbildungsmaßstaäbe um Motive gleicher Größe abzulichten. Die effektiven Blenden sind dabei geringer.[/b]

Das ist - wenn überhaupt - ausschließlich für die Makrofotografie interessant. Es gab auch in der vor-digitalen Zeit ausgezeichnete KB-Macroaufnahmen.

Aber genau diese beiden Tatsachen decken doch schon einen großen Teil der Masse ab! Dazu kommen Herrscharen von 28-135mm Zoom Nutzern oder gar 28-200 User. Werden diese User dann im Regen stehen gelassen, denn diese Objektive werden allesamt argste Probleme im Randbereich haben.
Insgesamt ist an den Bildern doch schon zu sehen, daß an einem FF nur die allerbesten Objektive eine Daseinsberechtigung haben, selbst Axl muss mit seinem Sigma schon tief in die EBV-Trickkiste greifen um überzeugende Bilder zeigen zu können. Will das wirklich die Masse von Hobby und Freizeitfotografen. Ich denke die FF werden noch lange einer kleinen Gruppe von Usern vorbehalten bleiben, falls sie sich überhaupt jemals Durchsetzen werden.
Ja das bessere Freisstellen wie zur KB-Zeit hatte schon was in der Portraitfotografie aber auch dies intressiert die Masse an Nutzern auch nicht wirklich. Außerdem kann man da mit erschwinglichen 50/1,8, 50/1,4 und 85/1,8 schon erstaunliches erreichen.
Es sind halt immer Randgruppen die das eine oder andere System bevorzugen.

Aber was soll's, wir werden sehen wohin die Reise geht und live dabei sein, das ist doch schon einmal was. :)

Manni
 
Halten wir mal fest das Extrem-WW und Extrem-Tele die meisten nicht interessiert, insofern ist auch VF nur eine Möglichkeit von vielen und der Hype eben nur Hype. Einspruch?
 
Dann solltest Du das auch begründen können. Welche "Vorteile" hat denn 4/3 ggüb. dem KB-FF? - oder dem APS-C Sensorformat? - Na und? Das ist doch nur für Extremtele-Liebhaber ein wirklich relevanter Umstand.
Da spricht der Weitwinkel-Liebhaber, der kaum Verständnis für Bedürfnisse anderer Fotografen hat.

Die Schärfentiefe ist größer (kann ja auch ein Vorteil sein) -
Ist sie nicht - sie erschwert die "Freistellung" von Motivedetails und stellt eine Einschränkung dar. Außerdem kann man sie beim FF jederzeit durch Abblenden bekommen.
Große Schärfentiefe kann Vorteil oder Nachteil sein, je nach Motiv. Und abblenden kann man nicht, wenn das Licht knapp wird. Ähnliches Rauschverhalten der Sensoren vorausgesetzt, würde ich für Available Light bei Veranstaltungen ein 1,4/25 an FourThirds jederzeit einem 1,4/50 an KB vorziehen. Sicher, für ein freigestelltes Portrait würde ich lieber KB oder sogar MF nehmen. Es gibt eben beide Anwendungsfälle.

Man kann gute Objektive dafür bauen, die nicht irrsinnig groß sind. -
Kann man für FF auch.
Wo bleiben dann das tragbare 2,0/300 oder 2,8/600? (Ach, ich hab ja vegessen, daß sowas nur ein paar Tele-Extremisten brauchen - während 12 mm KB in keiner Fototasche fehlen dürfen.) ;)

die "Strategie" der 4/3 - und APS-C Sensoren ist keine, und ist nie eine gewesen, sondern nur eine Umsetzung des "Machbaren".
Für APS-C mag das in den Anfängen zugetroffen haben; hätte es von Anfang an bezahlbare 24 x 36 Sensoren gegeben, hätten alle Hersteller ihre KB-Systemkameras damit ausgestattet, um die volle Kompatibilität zu erhalten und keine neuen Objektive bauen zu müssen. Aber inzwischen haben viele (nicht alle!) Anwender die kleineren Sensoren nebst kürzeren Brennweiten schätzen gelernt.
Im Falle von 4/3 sehe ich überhaupt keine "Umsetzung des Machbaren" (denn dann hätte Olympus ja auf größere Sensoren mit besserem Rauschverhalten setzen müssen), sondern eine langfristig angelegte, kluge Strategie. Olympus wußte, daß der Aufbau eines neuen Objektivsortiments viele Jahre dauert, und daß die (möglichen) Glanzzeiten von 4/3 ein ganzes Stück in der Zukunft liegen.

Im Augenblick hat 24 x 36 die Nase vorn, wenn es um Rauschen und Lichtempfindlichkeit geht. Der Vorsprung durch die größere Fläche wird auch immer erhalten bleiben - aber er wird immer unwichtiger. Die meisten Profis haben doch ein klar abgestecktes Anforderungsprofil, z. B. Magazin-Doppelseiten. Wenn mal ein 4/3-Sensor mit ca. 16 bis 20 MP zur Verfügung steht, der ein brauchbares Rauschverhalten bis ISO 1600 zeigt (und das ist vielleicht noch eine Frage von 5 bis 6 Jahren Entwicklungszeit), dann deckt das System rein technisch die meisten Anforderungen ab. Sicher ist dann 24 x 36 wieder ein Stück voraus, aber wer die Mehrqualität nicht braucht, wird sich nicht mehr drum kümmern (so wie heute schon für Tageszeitung-Fotografen relativ egal ist, ob ihre Cam 4, 6 oder 12 MP hat).
Im Augenblick leidet 4/3 noch an bestimmten Einschränkungen; nicht umsonst bedient Olympus jetzt hauptsächlich den Consumer-Markt und baut nebenbei schrittweise die Objektivpalette aus. Noch fehlen etliche interessante Objektive (z. B. lichtstarke Festbrennweiten), und noch ist die Einsatzfähigkeit bei höheren ISO-Werten unbefriedigend. Aber diese Nachteile werden in den nächsten Jahren weniger.

Wer in 5 oder 10 Jahren sich neu für ein System entscheidet, wird dies in den meisten Fällen nicht mehr nach Rauschverhalten, Weitwinkeltauglichkeit oder möglicher Auflösung tun. Dann zählt wirklich, ob man mehr Wert auf die Möglichkeit des Freistellens mit geringer Schärfentiefe legt, oder ob man der größeren Schärfentiefe und den leichteren Teleobjektiven den Vorzug gibt.
 
MG schrieb:
Bitte nichts hineininterpretieren, was ich nicht gesagt habe. Ich habe gesagt, dieses matschige Bild hätte ich sicher toppen können.
aber auch dafür hast du nur die Behauptung in den Raum gestellt...

cephatolus schrieb:
Probiers mal in der Galerie von oly-e.de
http://oly-e.de/galeria.php4
was bringt die Galerie? nachträglich gerade gerechnet, geschönt, gezogen. Oder würdest du Canon Samples trauen? Ich nicht...

Daneben ist die Diskussion 4/3 vs. FF vs. APS-C in Verbindung mit Pixeldichte recht müssig, wer braucht die 12MP schon? (außer um den fehlenden crop im Tele wieder auszugleichen?)
 
MrJudge schrieb:
aber auch dafür hast du nur die Behauptung in den Raum gestellt...

Jetzt wird's langsam quälend rechthaberisch, was Du hier abziehst. Soll ich extra zu der location fahren, um den Nachweis zu erbringen? Dieses besagte Foto hätte wohl jeder toppen können, das ist doch gar keine Kunst, so schlecht, wie das war. Und nun such Dir bitte ein anderes Opfer. Heißt Du deswegen "Mr.Judge", weil Du immer Recht haben musst?
Kopfschüttel.
 
objectivus schrieb:
... Spätestens dann,...

...Das ist doch nur ...


Das ist - wenn überhaupt - ...

usw...

Ich hab doch nur ein paar Argumente für kleine Sensoren genannt, weil Du danach gefragt hast. Und diese Vorteile sind ja durchaus vorhanden, auch wenn sie natürlich nicht jeder für wichtig hält.

Also absolut analog zu den Vorteilen des großen Sensors, die zweifellos auch vorhanden sind.

Schau ünrigens mal in die Signaturen, wieviele Leute "Extremtele" (=600mm Kleinbild) verwenden und weiviele Leute "Extremweitwinkel" (=12mm Kleinbild).

Eine höhere Bauteile-Integration (Packungsdichte) findet sicherlich bei allen Sensorgrößen statt. Ihr Einfluß auf den Kostenfaktor ist jedoch bei allen gleich.

Nein, höhere Intergrationsdichte bedeutet höheren Ausschuss und dies wedierum bedeutet überpropartinal großen Ausschuss bei großen Sensoren. Ein 4x so großer Sensors kann dann leicht nur noch 1/10 oder weniger der yield rate haben und das wäre dann ein Kostenfaktor von 40x.

Das halte ich für signifikant.

Ich denke z.B., dass komplexe Sensoren wie z.B. der Fuji S-CCD mit S und R Pixeln derzeit in Vollfomat irrsinnig teuer wäre. (natürlich nur eine Vermutung)

16 MP FOVEON? Gerne!. Den sehe ich aber derzeit nicht. Und viele, die jetzt und in naher Zukunft auf eine 5D umsteigen werden, sicherlich auch nicht.
Ich auch nicht. Ich sehe aber auch keine tollen Superweitwinkel und "Mikrolinsenoptimierten" Vollformatsensoren. Wir argumetieren also beide mit Sachen, die es derzeit nicht gibt.
Ich habe übrigens nur geschreiben, dass ich das z.B. gerne hätte, nicht dass ich es bald erwarte (so wie Du)


Diese Flexibilität ist in bestimmten Anwendungsfällen durch nichts zu ersetzen.

Durch nichts ?

Wie wärs denn mit:

- ich verwende ein Stativ
- ich verwende einen Bildstabilisator
- ich verwenden ein lichtstarkes Objektiv
- ich akzpetiere das stärkere Rauschen als Bildbestandteilen von solchen Aufnahmen
- ich verzichte auf solche Aufnahmen oder mache sie sowieso nicht


Wobei z.B. auch ich zugegebenermaßen überwiegend nur den ISO-Bereich zwischen 100 bis 800 nutze.

Man muss ich halt immer fragen, ob man sein Kamerasystem für 99% seiner Aufnahmen auslegt oder für 1%.
Das beginnt beim Objketiv, wo eiegntlich das Standardobjketiv das beste und teuerste sein sollte und nicht das Spezialobjketiv, das man zweimal im Jahr nutzt. Und das selbe gilt aus _meiner_ Sicht eben auch für den Sensor, wo ich persönlich damit zufrieden bin, wenn er für 99% meiner Aufnahmen die gewünschten Resultate bringt.


Jede Canon ist - egal ob APS-C oder FF - ebenso ein Kompromiß wie jede Olympus, Pentax, Nikon ... das Leben ist hart.... :D

Mir ging es nicht um ein Kameramodell, sondern um das System an sich.

Ich sehe durchaus die Vorteile, wenn man als Anweder zwischen verschiedenen Sensorgrößen wählen darf, keine Frage.
Für mich_ sehe ich aber auch ganz klar den Nachteil, dass ich keine klare Linie im System erkennen kann. Gehäuse veralten heute sehr schnell, ich gehe davon aus, dass ich in wenigen Jahren ein neues oder zusätzliches besitzen werden. Ich möchte aber auch am nächsten Gehäuse meine Objketive genau so verwenden können wie am jetzigen.
Ich habe einen Umstieg von "Vollformat" (Dia) auf crop 1,6 gemacht und dabei wurden zwei meiner Objektive praktisch nutzlos, da brauche ich nun wirklich nicht die Ungewissheit, wie es nun weitergeht und auch noch einen dritten crop Faktor mit ihm Spiel.

Es ist ja nicht so, dass man bei Canon frei wählen kann. Wer eine schnelle Kamera will, muss (nicht kann) crop 1,3 wählen, wer viele Pixel will MUSS "Vollformat" wählen und wer nur ein Amateugehäuse bezahlen will MUSS crop 1,6 wählen, bekommt dann aber keine passenden professionellen Objketive dafür. Für crop 1,3 gibt garnichts und der Fortbestand ist eh ungewiss und ob Vollformat nun wirklich so billig wird wie alle hoffen steht meiner Ansicht nach noch absolut in den Sternen.


Der Vergleich ist nicht sonderlich ausagekräftig. Denn eine Steigerung der Sensorgröße geht stets mit einer Steigerung der Auflösung einher.

Wie kommst Du denn darauf

die crop 1,3 1D hatte weniger megapixel als die D60, eine 1D II hat auch nicht mehr als eine 350D, die Contax hatte nur 6MP auf 36x24mm, usw, usf...

Eine zwingende Gesetzmäßigkeit (="stets") kann ich dabei nicht erkennen.


Dies macht das "Gesamtpaket" - auflösungsbedingt! -einfach teurer. So wie bei der Nikon D2X. Man könnte deshalb auch umgekehrt fragen: warum sind hochauflösende (12 MP) APS-C DSLR nicht soo viel billiger?

Wieso ?

Du argumetierst doch selbt mit der Datenrate. Die D2X erzeugt genausoviele Daten wie die 1Ds II und ich kann da einen signifikanten Unterschied bei den Kosten der beiden Kameras feststellen. Ca. 3000 ?.


Deshalb: die "Strategie" der 4/3 - und APS-C Sensoren ist keine, und ist nie eine gewesen, sondern nur eine Umsetzung des "Machbaren". Sie wurde halt von geschickten Marketingstrategen als "Strategie" verkauft - unter der Annahme eines hinlänglich langen "Lifecycle" von APS-C DSLRs im Hinblick auf die zu erwartende Technik- und Kostenentwicklung bei Bildsensoren.

Fourthirds wurde, wenn ich mich recht entsinne, 2002 ins Leben gerufen. 2002 waren aber schon länsgt relativ bezahlbare Sensoren für APS-C verfügbar, Kodak selbst hat Sensoren bis zum Mittelformat gebaut.

Die beiden hatte also praktisch die freie Wahl, sich eine Sensorgröße auszusuchen, ohen jegliche Beschränkung und die beiden sehr erfahrenen Firmen in Sensortechnologie und Objektivbau haben sich eben auf 18x13,5mm festgelegt. Warum ? Um ein paar Doller zu sparen ? Das glaube ich nicht, hat Olympus mit der E-1 doch auf den Profimarkt abgezielt und nicht auf die Billigschiene.

Die anderen waren ja gezwungen, den crop Faktor so gering wie möglich zu halten, wenn man die alten 35mm Optiken verwenden will.


Nun hat Canon geschickterweise viel früher als erwartet eine 12,5 MP FF-Sensor DSLR herausgebracht und auch noch angekündigt, künftig eine einheitliche FF-DSLR Produktpalette anzustreben. Die zugegebenermaßen aufgrund der größeren Sensorfläche auch künftig mehr Auflösungspotential bietet. Eine von Profi-Fotografen begrüßte, und als erfreulich angesehene Entwicklung. Und somit unzweifelhaft auch mit Einfluß auf den Amateur- und semiprofessionellen Markt. Denn dessen Zielgruppen schielen stets mehr oder minder heftig nach dem Markt der "Profi-Produkte".

Das stimmt natürlich.

Das ist aber ein psychologsiche Sache und kein rationales Argument für oder gegen ein System.

Aber das bleibt jedem einzelnen selbst überlassen. Ich bin weder Profi noch Markenfetischist, und kann mit 8 MP und dem 1,3er Crop gut leben. Genauso wie andere mit 5-8 oder gar 12 MP und 1,6er Crop oder 4/3.

Aber genau das streitest Du doch ab. Nur deswegne diese Diskussion hier. Du selbst streitest 4/3 die Existenzberechtigung ab und jetzt plötzlich soll man damit doch zufrieden sein können?

Ja was denn nun ?

mfg

PS: Ich stelle die Existenz von "Vollformat" überhaupt nicht in Frage und finde es eine feine Sache, dass man dies nun zur Auswahl hat. Ich kann nur in den Hype nicht einstimmen, dass damit alle anderen Sensortypen obsolet geworden sein sollen, denn ich persönlich sehe eben auch eindeutig Nachteile beim "Vollformat", selbst wenn man den Preis mal außer acht lässt.

Ich will niemandem seinen neuen Traum bzw sein neues Spielzeug madig machen, aber in einem Diskussionsforum sollten doch auch konträre Meinung erlaubt sein, ohen dass man sich gleich auf den Schlips getreten fühlen muss.

Irgendwie drängt sich mir bsiweilen den Eindruck auf, dass es für manche schon eine persönliche Beleidigung darstellt, wenn man nicht völlig begeistert von der 5D ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
MrJudge schrieb:
was bringt die Galerie? nachträglich gerade gerechnet, geschönt, gezogen. Oder würdest du Canon Samples trauen? Ich nicht...

Wenn Du wenigstens mal die Mühe gemacht hättest, dem link zu folgen, dann hättest Du in wenigen Sekunden festgestellt, dass man dort unter anderem völlig unbearbeitete orginal jpgs aus der Kamera von Benutzern dieser Kameras findet, welche jedermann da nach Lust und Laune hochladen darf.

Also keinesfalls diese "völlig unbearbeiteten Bilder aus der Kamera, die nur im RAW Konverter optimiert wurden".

Aber über was "diskutiere" ich hier eigentlich mit Dir... ?
 
Ich hab mir mal vorhin ausführlich die Olympus-Objektivpalette angeschaut.

Zunächst mal glaub ich, daß die bei Olympus von ihrer 4/3 Idee schon überzeugt sind, die historische Parallele mit dem Pen FT System ist ja schon mal erwähnt worden.

Trotzdem, so ganz schlau werde ich aus dem, was die bei Oly da vorhaben, echt nicht.

Für Telefotografie finde ich das sogar sehr interessant, weil da mit dem 4/3 die benötigten Brennweiten einfach nur halb so groß sind und man mit nem 300/2.8 schon sowas hat wie bei FF mit nem 600er...!! Okay man kann sich angesichts des Rauschverhaltens streiten ob an einer FF-Kamera ein 600/5.6 unter m Strich nicht das gleiche bringt wie bei der Oly ein 300/2.8. Trotzdem, ein 300er schleppt sich um ein Vielfaches leichter als ein 600er, was nicht mal mehr ins Flug-Handgepäck paßt...

Aber was ich überhaupt nicht verstehe, ist, daß da unglaublich teure Linsen verkauft werden von Olympus und es gibt dafür überhaupt keine adäquate Kamera ?¿? :confused: :confused: :confused:

es gibt nur eine E-300 bzw. E-500 und eine E-1, die letzere ist ja mit 5 MP vielleicht nach heutigen Maßstäben schon was schwächlich, jedenfalls seh ich irgendwie wenig potentielle Kunden, die sich ernsthaft für deutlich vierstellige Summen Objektive kaufen um dann eine 5 MP Kamera dranzuhängen. Die E-300 und die E-500 sind ja wiederum gar nicht so schlecht, aber auch hier seh ich noch nicht so recht daß das die Gehäuse sind, die man mit so teuren Objektiven verwenden soll. Das ist so als hätte Canon nur eine 1D (ohne Mk. II !!) und eine 350D im Angebot und würde dann aber hauptsächlich 2000 EUR-Objektive anbieten.

Was sich Oly dabei denkt, versteh ich halt nicht wirklich.

Vielleicht haben die ja im asiatischen Markt, wo generell alles was klein ist, viel begehrter ist, einen anderen Verkaufserfolg als hier und auch Kunden, die teures Glas und billige Kameras bevorzugen ?!?

Aber ich denke, wenn die wirklich ihre teuren Linsen vernünftig an den Mann bringen wollen, müßte doch schnellstens eine 4/3 Kamera her, die mindestens auch 12 MP auflöst so wie die Nikon D2x beispielsweise. In dem Profimarkt können die bei Oly jetzt, wenn sie heute was neues rausbringen, mit 8 MP auch nix mehr "reißen" ....

viele Grüße
Thomas
 
Aber was ich überhaupt nicht verstehe, ist, daß da unglaublich teure Linsen verkauft werden von Olympus und es gibt dafür überhaupt keine adäquate Kamera ?¿
Meine Deutung dieser Politik hatte ich ja schon genannt:
Olympus wußte, daß der Aufbau eines neuen Objektivsortiments viele Jahre dauert, und daß die (möglichen) Glanzzeiten von 4/3 ein ganzes Stück in der Zukunft liegen.
Die jetzigen Objektivkonstruktionen werden viele Jahre am Markt bleiben und müssen sich nicht sofort wirtschaftlich rentieren. Um Geld zu verdienen, setzt Olympus derzeit noch eher auf die Prosumer. Daß wenigstens für die E1 mal ein Nachfolger auf jetzigem Stand der Technik her müßte, ist ein anderes Thema. Es gibt ja noch Verbesserungsmöglichkeiten jenseits von Rauschverhalten und Pixelgröße, z. B. Bildstabilisation und sporttauglicher Autofokus.
 
argus-c3 schrieb:
es gibt nur eine E-300 bzw. E-500 und eine E-1, die letzere ist ja mit 5 MP vielleicht nach heutigen Maßstäben schon was schwächlich, jedenfalls seh ich irgendwie wenig potentielle Kunden, die sich ernsthaft für deutlich vierstellige Summen Objektive kaufen um dann eine 5 MP Kamera dranzuhängen. Die E-300 und die E-500 sind ja wiederum gar nicht so schlecht, aber auch hier seh ich noch nicht so recht daß das die Gehäuse sind, die man mit so teuren Objektiven verwenden soll. Das ist so als hätte Canon nur eine 1D (ohne Mk. II !!) und eine 350D im Angebot und würde dann aber hauptsächlich 2000 EUR-Objektive anbieten.

Was sich Oly dabei denkt, versteh ich halt nicht wirklich.

Vielleicht haben die ja im asiatischen Markt, wo generell alles was klein ist, viel begehrter ist, einen anderen Verkaufserfolg als hier und auch Kunden, die teures Glas und billige Kameras bevorzugen ?!?

Aber ich denke, wenn die wirklich ihre teuren Linsen vernünftig an den Mann bringen wollen, müßte doch schnellstens eine 4/3 Kamera her, die mindestens auch 12 MP auflöst so wie die Nikon D2x beispielsweise. In dem Profimarkt können die bei Oly jetzt, wenn sie heute was neues rausbringen, mit 8 MP auch nix mehr "reißen" ....

viele Grüße
Thomas

Du hast damit absolut recht, Olympus wurde bei ihrer "Profikamera" E-1 mittlerweile einfach überrundet. Als die E-1 im Jahre 2003 auf den Markt kam hieß die Konkurrenz noch Canon 1D und Nikon D2H, bei Canon und Nikon hat sich seit dieser Zeit viel getan und deswegen ist die E-1 mittlerweile in vielerlei Hinsicht veraltet oder hinten dran, insbesondere auch beim Sensor.

Man arbeitet ja bei Olympus schon längst an einer neuen E-3, deren Einführung hat sich aber angeblich verzögert, so wie es aussieht (Gerüchte), wird Anfang 2006 ein Mittelklasse-Modell kommen (evtl der Nachfolger der E-1) und die professionelle "E-3", die auch in Bezug auf die Geschwindigkeit besser sein soll wird für Mitte/Ende 2006 erwartet.

Unter anderen sollen die Verzögerungen darin begründet sein, dass die Frage nach dem passenden Sensor lange nicht geklärt war. (Gerüchte)

Vielleicht (nein sicherlich) für manche zu spät, aber was solls? Kommen wird sie, und wenn es die passenden Objketive nun ein paar Monate früher gibt ist das ja nicht weiter tragisch. Gäbe es die Kamera ohne passende Objektive wär's auch keinem recht.

Das Timimg bei Olympus könnte in der Tat besser sein und Canon ist zweifellos schneller, das ist halt nun mal so... Olympus macht das sicherlich nicht absichtlich so... ;)

Und Canon wird auch in Zukunft schneller sein, schließlich hat die Firma ja deutlich mehr Geld zur Verfügung, weil mehr Leute deren Produkte kaufen.

Im übrigen steht Olympus im Vergleich zu den beiden anderen underdogs Pentax oder Minolta nun wahrlich nicht schlecht da, und denen wird auch nicht ständig der Untergang gepredigt.

Des weiteren denke ich, dass die E-500 sicherlich eine sehr interessante Kamera werden wird und sich auch gut verkaufen wird. (auch die E-300 hat sich gut verkauft, nicht so gut wie Canon oder Nikons Kameras, aber sicherlich nicht schlechter als die Pentax oder Minolta)
Nicht die 1. Wahl für ISO 1600 (was natürlich in den Foren das einzige ist, was zählt), aber ansonsten hat Olympus da wirklich sehr viel neues reingepackt und auch vieles, was an der E-300 kritisiert, wurde scheinbar verbessert (Belichtungsmessung, Weißabgleich, Gehäuseform, etc...).

Aber irgendwie sind wir vom Thema abgekommen. Es ging ja um die 36mmx24mm Sensoren...

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
beiti schrieb:
Meine Deutung dieser Politik hatte ich ja schon genannt: Die jetzigen Objektivkonstruktionen werden viele Jahre am Markt bleiben und müssen sich nicht sofort wirtschaftlich rentieren. Um Geld zu verdienen, setzt Olympus derzeit noch eher auf die Prosumer. Daß wenigstens für die E1 mal ein Nachfolger auf jetzigem Stand der Technik her müßte, ist ein anderes Thema. Es gibt ja noch Verbesserungsmöglichkeiten jenseits von Rauschverhalten und Pixelgröße, z. B. Bildstabilisation und sporttauglicher Autofokus.


Ja, so scheint es vielleicht zu sein. Andererseits muß man ja auch dann genug "spannende" Mittelklasse-Linsen haben. Also was schon deutlich mehr als Einsteiger und Superzoom ist, aber auch nicht gleich Gebrauchtwagenpreise hat. Sonst hält man ja in der Zwischenzeit irgendwie recht wenig Kunden an der "Stange".

Und eine Kamera ÜBER der E-500 fehlt auch. Also sowas wie eine Canon 20D.

Bildstabi innerhalb der Kamera, schneller AF, und mindestens 10 MP (hat nicht eigentlich der Chip aus der neuen Sony auch das 4/3 Format?) und ich sehe da schon einen echten Sinn im Olympus-System. Wie bei allen kleinen Formaten, hauptsächlich im Telebereich. Und wenn dann Panasonic dazukommt, gibts die ersten DSLR mit ohne Spiegel, also EVF, auch im 4/3 Format. :)

viele Grüße
Thomas
 
argus-c3 schrieb:
Ja, so scheint es vielleicht zu sein. Andererseits muß man ja auch dann genug "spannende" Mittelklasse-Linsen haben. Also was schon deutlich mehr als Einsteiger und Superzoom ist, aber auch nicht gleich Gebrauchtwagenpreise hat. Sonst hält man ja in der Zwischenzeit irgendwie recht wenig Kunden an der "Stange".

Die 11-22, 14-54, 50-200 Zooms sowie das 50/2 sind aus meiner Sicht tolle Mittelklasse-Optiken mit einem wirklich guten Preis/Leistungsverhältnis. (die Silberringe halte auch ich für arg teuer).
Mit dem 1,4x Konverter deckt man so den Bereich von 11-280mm (22-560 entsprechend Kleinbild) ab, was ja für die meisten "Amateure" wohl locker ausreichen sollte

Und eine Kamera ÜBER der E-500 fehlt auch. Also sowas wie eine Canon 20D.

Da könnte man ja die E-1 derzeit sehen.

Ansonsten soll ja für 2006 auch eine E-xx neben der E-3 kommen.

Bildstabi innerhalb der Kamera, schneller AF, und mindestens 10 MP (hat nicht eigentlich der Chip aus der neuen Sony auch das 4/3 Format?) und ich sehe da schon einen echten Sinn im Olympus-System.

Das ein odere andere wird schon kommen und trotzdem wird es auch immer weider Leute geben, die trotzdem dies oder jenes vermissen werden...

Wie bei allen kleinen Formaten, hauptsächlich im Telebereich. Und wenn dann Panasonic dazukommt, gibts die ersten DSLR mit ohne Spiegel, also EVF, auch im 4/3 Format. :)

Es wäre auf alle Fälle interessant, bisher weiß man absolut garnichts, was Panasonic nun überhaupt vor hat. Naja, vielleicht ist man im Februar 2006 dann schlauer...

mfg
 
Ja, sind wir mal gespannt auf Feb. 2006 :)

Die E-1 würde ich als Modell oberhalb E-300 / 500 nicht akzeptieren, 5 MP sind in meinen Augen einfach zu wenig für eine anspruchsvolle Kamera anno 2005. (kann man jetzt 100x drüber diskutieren, ob 5 MP in der Praxis ausreichen etc. - ich finde meine 6 MP auch schon knapp und freu mich über jede künftige Auflösungssteigerung - unabhängig davon, es ist ein Fakt, zum Konkurrieren auf dem Markt isses heute schlicht zu wenig.)

Was mich jetzt noch interessieren würde, ist wie die Marktanteile von Olympus denn überhaupt so liegen.

Ich kann mir wie schon gesagt vorstellen, daß die in Japan mehr Erfolg haben als hier. Die Japaner mögen kleine Dinge und das ist ja beim 4/3 tendentiell schon gegeben.

viele Grüße
Thomas
 
Also, mit dem Umdenken ist es bei mir ja eigentlich schon umgekehrt. Ich hab mich schon so an Crop gewöhnt, dass ich bei einem Umstieg auf die 5D umdenken müsste bezüglich der Brennweiten.
 
beiti schrieb:
Da spricht der Weitwinkel-Liebhaber, der kaum Verständnis für Bedürfnisse anderer Fotografen hat..
Keineswegs. Macro-Fotografie und Extremtele-Fotografie stellen auch jeweils nur eine Facette fotografischer Anwendungen dar. Und wir wir feststellen konnten, stellen alle Systeme - egal ob Crop- oder FF - Kompromisse mit Vor- und Nachteilen dar. Was ja auch anhand unterschiedlicher Bedürfnisse der Benutzer ihre Existenzberechtigung ausmacht.

beiti schrieb:
Für APS-C mag das in den Anfängen zugetroffen haben; hätte es von Anfang an bezahlbare 24 x 36 Sensoren gegeben, hätten alle Hersteller ihre KB-Systemkameras damit ausgestattet, um die volle Kompatibilität zu erhalten und keine neuen Objektive bauen zu müssen. Aber inzwischen haben viele (nicht alle!) Anwender die kleineren Sensoren nebst kürzeren Brennweiten schätzen gelernt.
Was das Marktverhalten angeht - die Menschen in den frühen 50er Jahren haben auch die Verfügbarkeit fast ausschließlich winzig kleiner Autos mit ebenso winzigen, lärmenden Motoren "schätzen gelernt" - es gab nämlich einfach eine Zeitlang nichts anderes .... :D Nur ist keiner dabei geblieben. Was allerdings nicht gegen heutige Kompaktwagen spricht - die sind ja auch nicht alternativlos. Markttrends und somit Markterfolge folgen langfristig immer dem besseren, technisch überlegenen Produkt - was für den deutschen Markt besonders chrakteristisch ist. Markterfolge bleiben aus und Marktanteile gehen verloren, sobald die technische Überlegenheit allgemein angezweifelt wird. Der Konkurrenzkampf derer, die dem Marktführer auf den Rängen folgen ("me-too's"), ist daher eher ein Preiskampf denn ein Kampf um technologische Überlegenheit. Und dieser Preiskampf verhindert i.d.R. das Einfahren der Entwicklungsbudgets die benötigt werden, um den Marktführer mit überlegenen Produkten angreifen zu können. Aber wer weiß. Vielleicht entwickelt gerade schon in irgendeiner Garage jemand einen revolutinären neuen Bildsensor mit sensationellen Leistungsdaten und sagenhaft günstigen Produktionseigenschaften .....

beiti schrieb:
Im Falle von 4/3 sehe ich überhaupt keine "Umsetzung des Machbaren" (denn dann hätte Olympus ja auf größere Sensoren mit besserem Rauschverhalten setzen müssen), sondern eine langfristig angelegte, kluge Strategie. Olympus wußte, daß der Aufbau eines neuen Objektivsortiments viele Jahre dauert, und daß die (möglichen) Glanzzeiten von 4/3 ein ganzes Stück in der Zukunft liegen...
Olympus konnte gar nicht auf "größere Sensoren mit besserem Rauschverhalten" setzen - sie hatten sie nämlich nicht. 4/3 war und ist nichts anderes als der Versuch, diesen Mangel mit "Strategiesprüchen" hinsichtlich eines angeblich "neuen" Sensor-Größenverhältnisses zu übertönen. Die "Klugheit" von Olympus bestand daher hauptsächlich darin, das E1 "Profi-System" im Prosumer-Marktbereich zu verramschen - was wohl eher "einsichtig" zu nennen ist. Ob die Zukunft dieses Systems "glänzend" sein, oder eher von weiteren "Klugheiten" dieser Art bestimmt sein wird - das bleibt abzuwarten.

beiti schrieb:
Im Augenblick hat 24 x 36 die Nase vorn, wenn es um Rauschen und Lichtempfindlichkeit geht. Der Vorsprung durch die größere Fläche wird auch immer erhalten bleiben - aber er wird immer unwichtiger. Die meisten Profis haben doch ein klar abgestecktes Anforderungsprofil, z. B. Magazin-Doppelseiten. Wenn mal ein 4/3-Sensor mit ca. 16 bis 20 MP zur Verfügung steht, der ein brauchbares Rauschverhalten bis ISO 1600 zeigt (und das ist vielleicht noch eine Frage von 5 bis 6 Jahren Entwicklungszeit), dann deckt das System rein technisch die meisten Anforderungen ab. Sicher ist dann 24 x 36 wieder ein Stück voraus, aber wer die Mehrqualität nicht braucht, wird sich nicht mehr drum kümmern (so wie heute schon für Tageszeitung-Fotografen relativ egal ist, ob ihre Cam 4, 6 oder 12 MP hat).
Die Fakten sprechen dagegen. 24 x 36 wird in dieser Hinsicht immer die Nase vorn haben. Die überwältigende Zahl der Profis setzt im DSLR-Bereich deshalb primär auf Canon-, und in zweiter Linie auf Nikon Systeme - wenn wir die Mittelformat-Fotografen mit Digibacks mal außer acht lassen. Harte Realität ist, daß Profis zu DSLRs greifen, die ihnen maximale Einsatz- und Leistungsflexibilität bieten. Anderslautende "Einschätzungen" der Zukunft dürften eher ein gewisses Wunschdenken darstellen.

beiti schrieb:
Im Augenblick leidet 4/3 noch an bestimmten Einschränkungen; nicht umsonst bedient Olympus jetzt hauptsächlich den Consumer-Markt und baut nebenbei schrittweise die Objektivpalette aus. Noch fehlen etliche interessante Objektive (z. B. lichtstarke Festbrennweiten), und noch ist die Einsatzfähigkeit bei höheren ISO-Werten unbefriedigend. Aber diese Nachteile werden in den nächsten Jahren weniger.
Eine solche Entwicklung würde ich durchaus positiv sehen. Konkurrenz belebt das Geschäft - Voraussetzung für das Konkurrieren ist aber nicht nur, selber noch am Leben zu sein, sondern es auch wirklich zu können. Sonst bleibt man es nicht ... :)

beiti schrieb:
Wer in 5 oder 10 Jahren sich neu für ein System entscheidet, wird dies in den meisten Fällen nicht mehr nach Rauschverhalten, Weitwinkeltauglichkeit oder möglicher Auflösung tun. Dann zählt wirklich, ob man mehr Wert auf die Möglichkeit des Freistellens mit geringer Schärfentiefe legt, oder ob man der größeren Schärfentiefe und den leichteren Teleobjektiven den Vorzug gibt.
Gewagte Prognose. Ich glaube eher, daß die Welt der Digitalfotografie in 5-10 Jahren möglicherweise überhaupt ganz anders ausehen wird, als wir sie uns heute vorzustellen vermögen.
 
objectivus schrieb:
Keineswegs. Macro-Fotografie und Extremtele-Fotografie stellen auch jeweils nur eine Facette fotografischer Anwendungen dar. Und wir wir feststellen konnten, stellen alle Systeme - egal ob Crop- oder FF - Kompromisse mit Vor- und Nachteilen dar. Was ja auch anhand unterschiedlicher Bedürfnisse der Benutzer ihre Existenzberechtigung ausmacht.

Ich muß sagen, rein prinzipiell sehe ich aus diesem Grund auch für den 4/3 und für den 1.6x crop absolut eine Zukunft. Aber eben genauso auch für Vollformat. Und da es das bisher digital nicht gab, und die anderen Systeme - wie Du in meinen Augen völlig richtig sagst - aus der Not geboren entstanden sind, freuen sich jetzt halt so viele Leute, daß es endlich eine "großserientaugliche" FF-Kamera gibt.

Bei Olympus ist halt der seltene Fall, daß die wirklich um den kleinen Sensor rum konsequent ein neues System gebaut haben und nicht wie Canon / Nikon etc. einfach das bestehende FF-System übernommen haben. Sowas hat natürlich immer Vorteile, wenn man auf einem weißen Blatt Papier anfängt, andererseits aber - vor allem was die Kompatibität und die Flexibilität angeht, eben doch irgendwann noch auf ein größeres Sensorformat zu gehen - auch eindeutig Nachteile. Oly ist jetzt auf 4/3 festgelegt. Canon, Nikon, Pentax, Minolta, die können es sich, wenn sie n passenden Sensor bekommen, ALLE überlegen, doch wieder auf FF zu gehen wenn der Markt es fordert. Nur ein paar (relativ wenige) Crop-Objektive sind dann "verloren". Aber nicht das ganze System wie bei Olympus.

Selbst das 300/2.8 bei Oly geht ja nur am 4/3 Crop. Da sehe ich schon ein Problem. Diese Linse wird man auch nie an was anderes adaptieren können, weil das Auflagemaß einfach zu klein ist. Wer das Objektiv kauft, der weiß, daß er in eine ziemliche Insellösung reininvestiert.

Es sei denn - Panasonic und Sony und und springen alle auf den gleichen Zug, es entstehen richtig viele Kameras und Objektive, und für DSLR-Technik revolutionäre neue Ideen (elektronische Mattscheiben, oder einfach EVF-Sucher) werden konsequent in dem 4/3 Standard von den neuen Herstellern angeboten.

Aber wenn Oly da allein bleibt, ist das System wohl auf ewig ein Nischenprodukt.



Was das Marktverhalten angeht - die Menschen in den frühen 50er Jahren haben auch die Verfügbarkeit fast ausschließlich winzig kleiner Autos mit ebenso winzigen, lärmenden Motoren "schätzen gelernt" - es gab nämlich einfach eine Zeitlang nichts anderes .... :D Nur ist keiner dabei geblieben. Was allerdings nicht gegen heutige Kompaktwagen spricht - die sind ja auch nicht alternativlos. Markttrends und somit Markterfolge folgen langfristig immer dem besseren, technisch überlegenen Produkt - was für den deutschen Markt besonders chrakteristisch ist. Markterfolge bleiben aus und Marktanteile gehen verloren, sobald die technische Überlegenheit allgemein angezweifelt wird. Der Konkurrenzkampf derer, die dem Marktführer auf den Rängen folgen ("me-too's"), ist daher eher ein Preiskampf denn ein Kampf um technologische Überlegenheit. Und dieser Preiskampf verhindert i.d.R. das Einfahren der Entwicklungsbudgets die benötigt werden, um den Marktführer mit überlegenen Produkten angreifen zu können.

Naja speziell was das Produkt "Auto" angeht, hängt der Markterfolg wohl z.Zt. fast nur noch vom Werbebudget und vom Design ab. Speziell das Design spielt bei Kameras ja doch deutlich weniger eine Rolle als bei nem Auto. Ansonsten geben doch täglich tausende Leute bereitwillig ein Vermögen für einen technisch völlig veralteten Neuwagen mit unglaublich schlechter Zuverlässigkeit aufgrund miserabelst produzierten Elektronikbauteilen, teilweise auch noch schlechten Fahreigenschaften und für 2005er Verhältnisse außer bei einigen Diesel-Modellen grundsätzlich völlig inakzeptabel hohen Verbrauchswerten aus. Anders ist vor allem der Boom auf SUV-Fahrzeuge wirklich nicht erklärbar. Das Käuferverhalten richtet sich hier absolut nicht nach dem sinnvollsten und technisch überlegenen Produkt, sondern einzig nach dem aktuellen Zeitgeschmack, der halt ein paar Produkteigenschaften (aktuell wären da z.B. zu nennen: viel Ausstattung, viel Airbags, technokratisch-leicht angeberisches Design, breite Bereifung für hohe Kurvengeschwindigkeiten und große Felgendurchmesser, möglichst viel elektrische Extras an Bord) aus der Gesamtheit herausgreift, für "wichtig" und "modern" stilisiert und danach sozusagen künstlich irgendwelche Fahrzeuge als die besten deklariert.

In ein paar Jahren ändern die Marktstrategen das sicherlich (vor allem durch dem wachsenden Druck unserer ökologischen Probleme bedingt) und dann gelten vielleicht ganz "plötzlich" andere Eigenschaften als gefragt (wenig Verbrauch, schmale Bereifung wegen mehr Ökonomie und mehr Fahrkomfort, weniger elektronische Verbraucher, geringe Unterhaltskosten, hohe Zuverlässigkeit). Auf die Weise hält man natürlich den Absatz und die Begierder der Kunden künstlich am Leben. Würden nämlich schon heute die Autos von morgen verkauft, würde den Herstellern ja eine Menge Absatz durch die Lappen gehen.

Und wären die Autos heute schon so zuverlässig und langlebig, wie es technisch möglich wäre, dann hätten die Autohersteller und ihre Servicewerkstätten auch ein echtes Problem. So unkaputtbare "Dauerbrenner" wie der Golf II oder Mercedes 190 mußten daher ganz zwangsläufig durch kurzlebigere Autos (Golf III - die berüchtigte Lopez-Ära!! oder Mercedes C-Klasse - der erste Qualitätsspar-Mercedes) ersetzt werden.

Bei Kameras ist das vielleicht in Teilbereichen genauso, aber so ganz vergleichbar ist es m.E. nicht.



Die Fakten sprechen dagegen. 24 x 36 wird in dieser Hinsicht immer die Nase vorn haben. Die überwältigende Zahl der Profis setzt im DSLR-Bereich deshalb primär auf Canon-, und in zweiter Linie auf Nikon Systeme - wenn wir die Mittelformat-Fotografen mit Digibacks mal außer acht lassen. Harte Realität ist, daß Profis zu DSLRs greifen, die ihnen maximale Einsatz- und Leistungsflexibilität bieten. Anderslautende "Einschätzungen" der Zukunft dürften eher ein gewisses Wunschdenken darstellen.

Kurz- und mittelfristig seh ich das genauso, langfristig wissen wir s nicht. Vor 60 Jahren hatten die Profis ja auch noch Mittelformat- und oft sogar Großformatkameras, selbst die von der Presse....



Gewagte Prognose. Ich glaube eher, daß die Welt der Digitalfotografie in 5-10 Jahren möglicherweise überhaupt ganz anders ausehen wird, als wir sie uns heute vorzustellen vermögen.

DAS glaube ich nämlich auch :) da gibts einfach noch zuviele Ideen und Entwicklungen, die wir heute noch gar nicht abschätzen können. Ich bin auch mal gespannt ob und wann es adaptive Optiken geben wird. Also Linsen die sich "verbiegen" können. Oder eben, EVF in astreiner Qualität, der den mechanischen Spiegel unnötig macht. DSLR-Kameras, die "on board" sofort Panoramaaufnahmen zusammenstitchen oder per Software Verzeichnungsfehler etc. direkt rausrechnen. In den Panasonic Lumixen ist ja z.B. auch schon was drin, was CA's softwaremäßig verringert, soweit ich weiß. Und kameraseitige Bildstabilisatoren würden mit EVF auch besser funktionieren, als bei Minolta....

viele Grüße
Thomas
 
Es sei denn - Panasonic und Sony und und springen alle auf den gleichen Zug,
Das ist doch schon entschieden. Panasonic baut Kameras für FourThirds, Sony steigt bei KonicaMinolta ein. Spannend bleibt noch, was Fuji und Kodak künftig machen. Ein Kodak-Sprecher hat nach Einstellung der Gehäuse mit Nikon- und Canon-Bajonett im Interview gesagt, Kodak denke mittelfristig über den Bau weiterer SLR-Gehäuse nach, und 4/3 sei eine der Optionen. Der Entwickler von Olympus sagte, man denke beim Einkauf künftiger Sensoren nicht nur an die Großen der Branche, sondern auch an kleinere, innovative Sensorenhersteller; das riecht für mich nach Fuji. Dann wäre der Schritt zu einer 4/3-Kamera von Fuji auch nicht groß.
 
Cephalotus schrieb:
Wenn Du wenigstens mal die Mühe gemacht hättest, dem link zu folgen, dann hättest Du in wenigen Sekunden festgestellt, dass man dort unter anderem völlig unbearbeitete orginal jpgs aus der Kamera von Benutzern dieser Kameras findet, welche jedermann da nach Lust und Laune hochladen darf.
War schon was drauf - aber wirklich gefunden habe ich nicht - dazu sehe ich es nicht ein, die Bilder zu suchen die *eure* Behauptungen stützen sollen. Wenn ich etwas behaupte muss *ich* das unterstützen mit Bildern, nicht der, den ich überzeugen will.

argus-c3 schrieb:
(hat nicht eigentlich der Chip aus der neuen Sony auch das 4/3 Format?)
Wenn du die Sony DSC-R1 meinst, nein.
Die Kamera hat einen 3:2 Sensor in etwa der Größe von APS-C.
Sensorgröße:
Sony R1: 21,5x14,4 CMOS hier
20D: 22,5x15,0
350D: 22,2 x 14,8mm
 
argus-c3 schrieb:
Naja speziell was das Produkt "Auto" angeht, hängt der Markterfolg wohl z.Zt. fast nur noch vom Werbebudget und vom Design ab....
Das war überhaupt nicht Gegenstand meiner Betrachtung - ich habe mich nämlich explizit auf die frühen 50er Jahre bezogen. Weil ich die erlebt habe, und die knatternden, stinkenden, winzig kleinen "Autos" dieser Epoche, qualitativ kaum besser als die Dinger, die man heutzutage noch auf ein paar Kinderkarusells finden kann. Improvisierte Konstruktionen von Firmen, die nach wenigen Jahren wieder verschwanden, und gegen die selbst ein früher "Trabi" eine regelrechte Luxuskarosse darstellt.
Die ersten "richtigen" erschwinglichen Autos der späten 50er Jahre waren natürlich all' diesen frühen technologischen Mißgeburten haushoch überlegen. Egal ob VW-Käfer, Ford Taunus oder Opel P4 - diese ließen schon bei ihrem Anblick die Besitzer eines "Gutbrod", "Goggomobil", "Maico", einer "Isetta" oder eines "Zündapp Janus" in tiefe Depressionen verfallen.... :D
 
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