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Mittelformat Digitales Mittelformat

Hallo,

die Auflösungsgrenze der Objektive ist mittlerweile in allen Formaten erreicht.

Es bringt daher nichts mehr, die Sensorauflösungen raufzuschrauben.

Falsch. "Der Objektive" und "alle Formate" ist zu pauschal. 35mm Sensoren könnten in der Pixelgröße noch viel weiter schrumpfen, Mediumformat-Sensoren noch etwas mehr, selbst bei APS-Sensoren ist noch Auflösungspotential. Es werden immer leistungsfähigere Optiken gebaut die das auch bedienen. Was sich verschiebt ist die Beugungsunschärfe, die setzt dann immer früher ein.

Ob das jetzt jeder Käufer will oder braucht, und wie praktisch die Datenmengen in der Praxis sind, und ob "man" im Grunde nicht mit 65 MP auskommt, oder für wie sinnvoll man das hält, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich sage das Rennen um kleinere leistungsfähigere Pixel geht einfach weiter - einfach weil man das kann.

LG
 
Bin auch kein Fachmann, aber das dürften eher 125 lp/mm sein.

Nein, nicht ganz: (1/0.004)/2. Also 125 lp/mm.

Allerdings hat Zeiss Linsen gehabt, die in der Bildmitte auf Microfilm 250 lp/mm packten. Das wäre dann also 0.002mm feine Linien. Kann ich mir schlecht vorstellen bei Zerstreuungskreisen von 0.005mm und grösser.

Ok, Kopfrechnen mangelhaft. :o

Mir war auch so, als hätte ich so etwas gelesen.

Schöne Grüße
Uwe
 
Das eigentliche Problem ist eigentlich nicht so sehr die Auflösung von Kameras und Objektiven, sondern die Auflösung der Ausgabesysteme, sprich Drucker oder Monitore.

Wenn man die Detailfülle der hoch auflösenden Kameras auch in voller Qualität aufs Papier bringen will, braucht es deshalb eine gewisse Mindestausgabegröße, sonst begrenzt der Drucker das Potential. Geht man unter diese Größe, dann hat man wenig von diesen Boliden.
 
Falsch. "Der Objektive" und "alle Formate" ist zu pauschal. 35mm Sensoren könnten in der Pixelgröße noch viel weiter schrumpfen, Mediumformat-Sensoren noch etwas mehr, selbst bei APS-Sensoren ist noch Auflösungspotential. Es werden immer leistungsfähigere Optiken gebaut die das auch bedienen. Was sich verschiebt ist die Beugungsunschärfe, die setzt dann immer früher ein.

Ob das jetzt jeder Käufer will oder braucht, und wie praktisch die Datenmengen in der Praxis sind, und ob "man" im Grunde nicht mit 65 MP auskommt, oder für wie sinnvoll man das hält, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich sage das Rennen um kleinere leistungsfähigere Pixel geht einfach weiter - einfach weil man das kann.

LG


Ich bin ja einer derjenigen hier im Forum, die gerne was mehr Auflösung hätten. Aber im bereich 30 bis 40 MP sehe ich auch ein Limit für mich, oberhalb dessen es sich nicht mehr lohnt, zusätzlich Geld auszugeben.

Eigentlich möchte ich einfach eine Kamera, die die doppelte Auflösung der S5 bringt. Dpreview misst je nach Richtung 1700 bis 1900 Linien auf die Bildhöhe. D.h. ich will in den Bereich 3500 bis maximal 4000 Linien vorstossen - "absolute Resolution gemäss Messart dpreview".

Schön wäre, wenn sie dann wie die S5 nicht noch eine wesentlich höhere "Extinction Resolution" hat, d.h. keinen grossen Bereich mehr, wo dank der Schärfung noch eine Scheinschärfe mit Zeichnung vorliegt, die nicht ganz stimmt. Lieber eine etwas weiche 100% Ansicht.
 
Falsch. "Der Objektive" und "alle Formate" ist zu pauschal. 35mm Sensoren könnten in der Pixelgröße noch viel weiter schrumpfen, Mediumformat-Sensoren noch etwas mehr, selbst bei APS-Sensoren ist noch Auflösungspotential. Es werden immer leistungsfähigere Optiken gebaut die das auch bedienen. Was sich verschiebt ist die Beugungsunschärfe, die setzt dann immer früher ein.

Ob das jetzt jeder Käufer will oder braucht, und wie praktisch die Datenmengen in der Praxis sind, und ob "man" im Grunde nicht mit 65 MP auskommt, oder für wie sinnvoll man das hält, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich sage das Rennen um kleinere leistungsfähigere Pixel geht einfach weiter - einfach weil man das kann.

LG

Für KB und MF ist momentan die 6µ-Sensortechnik aktuell (Nikon D3x, Hasselblad-Modelle 40, 50 und 60, Pentax 645). Die förderliche Blende beträgt hier etwa nur noch f=10. Welchen Vorteil haben dann noch 'kleinere' Pixel?
 

Das kann ich verstehen. Ich fühle mich mit meiner bescheidenen 400D einerseits unterausgerüstet, für viele Fälle langt sie aber. Andererseits hatte ich da mal diesen tollen Bildausschnitt, für den ich umgerechnet auf Kleinbild 3600mm Brennweite benötigt hätte. Die Option riesige Auflösungen verfügbar zu haben verschafft einfach mehr Flexibilität, egal ob man das dann nutzt.
Die Profis werden ganz sicher nichts gegen einen Digback mit 240MP haben den man binned als 60MP betreiben kann ;)
Mein Punkt bei der ganzen Sache ist, die Möglichkeiten werden einfach geschaffen weil man das kann, und dann auf vielfältigste Art und Weise genutzt, und das ist auch gut so.

LG
 
Für KB und MF ist momentan die 6µ-Sensortechnik aktuell (Nikon D3x, Hasselblad-Modelle 40, 50 und 60, Pentax 645). Die förderliche Blende beträgt hier etwa nur noch f=10. Welchen Vorteil haben dann noch 'kleinere' Pixel?

Der Hauptvorteil liegt darin, das sich die Hersteller von Festplatten und Speicherkarten über steigende Umsätze freuen dürfen. ;)
 
Für KB und MF ist momentan die 6µ-Sensortechnik aktuell (Nikon D3x, Hasselblad-Modelle 40, 50 und 60, Pentax 645). Die förderliche Blende beträgt hier etwa nur noch f=10. Welchen Vorteil haben dann noch 'kleinere' Pixel?

Die kleineren Pixel haben durchaus den Vorteil der höher darstellbaren Details. Nur muss das nicht zwangsweise in höhere Auflösungen resultieren.

Im bereich der digitalen Großformatfotografie, und auf Basis von CCD Sensoren, ist man schon weit jenseits der 60 mio pixel angelangt (1248 mio pixel um genau zu sein) bei einer Pixelgröße von 3µ.

Wobei auch klar gesagt werden muss, das dies nur noch für sehr kleine Teilbereiche der Fotografie wirklich relevant und nutzbar ist (zumindest im Augenblick).
 
Wobei auch klar gesagt werden muss, das dies nur noch für sehr kleine Teilbereiche der Fotografie wirklich relevant und nutzbar ist (zumindest im Augenblick).

Moin Kollege...bist ja auch mal wieder aufgewacht:evil:

die "Teilbereiche" sind doch gar nicht relevant...

ich kenne mittlerweile 3 Kollegen mit (neuen)DSLRs und FX 16-25Mios....
denen die Kunden schon "nahegelegt haben"...

ihre Daten/Bilder zu halbieren....
weil mans so kennt und schneller nutzen kann(mail)
letztlich kaum größer braucht für den Druck(Web dann auch)...
und die Jungs machen machen ganz schön dicke Backen :angel:
Mfg gpo
 
Ich seh's zumindest beim analogen MF so, dass ein 4.5x6 Scan gegenüber einer 14 MP DSLR noch ein grosser Schritt ist. Der Schritt zur 6x7 wird schwieriger, in allen Tiefenbereichen im Bild umzusetzen, oft sind nur Teilbereiche schärfer. Ohne Tilt ist irgendwo im Bereich 20 bis 40 MP eine Grenze, wo bei vielen Bildern nur noch teilbereiche schärfer gemacht werden können.

Reine Fern-Bilder (alles richtig weit weg) oder extreme WW Aufnahmen sind natürlich weniger anfällig gegen sowas. Anderseits halten grade die extremen WW Linsen die schärfe nicht immer bis zum Rand durch und verursachen dann die gleichen Problemchen aus anderem Grund.
Ich sehe das - gerade in Bezug auf 6x7 - noch ein bissi anders. Wenn ich durch meine Bilder "streife" und mal die außen vor lasse, bei denen Auflösung, Details & Co. überhaupt keine Rolle spielen, dann bilden sich zwei große Gruppen:

1. Bilder die mittels Vorder-/Hintergrundunschärfe freistellen .. bei gleichzeitig möglichst detailliert darstellendem Bildmittelpunkt. In der Vielzahl der Fälle profitiere ich von feinerer/detaillierterer Darstellung innerhalb der Schärfeebene, mit wievielen Pixel der Überggang in die Unschärfe gerendert wird ist eher nebensächlich.

2. Bilder, die ich im Idealfall gern von vorn bis hinten scharf haben möchte .. Städtelandschaft, Architektur, Landschaft uswusf. Das sind dann tendenziell tatsächlich eher weitwinklige Aufnahmen, in vielen Sujets kannst Du auf 6x7 aber auch 80er Normalobjektive fast durchgehend scharf bekommen, auch wenn das vielleicht mal eine Portion Hirnschmalz oder ein paar Jährchen Praxis mehr benötigt, um die Schärfe richtig zu legen.

Ich habe hier mal einen Scan von einem 6x7-Negativ hinterlegt (ca. 7 MB). Ist aus der freien Hand und das Material war der alte 160c von Fuji .. mag also durchaus noch Reserven haben .. M7 mit dem 43er .. mit brauchbarer Schärfe quer durchs Motiv.

Die weiteren Diskussionen hinichtlich sinnvollen und gängigen Auflösungen von Pixelsammlern und Glasklötzen sind natürlich schon ausgesprochen theoretisch geführt .. und in Teilen sowohl an Theorie als auch an Praxis ordentlich vorbei. Um meine Sicht zu angesprochenem auf den Punkt zu bringen müßte ich nun wohl zwei Tage tippen .. aber weil das nicht sooooo wirklich wichtig ist .. nur zwei Punkte:

1. Systemauflösung.
Es gibt den weit verbreiteten Irrtum, dass das schwächste Glied des Systems (Sensor/Objetiv) die Auflösung des Gesamtsystems bestimmen würde. Wenn man kurz in die korrespondierenden Modelle blickt ergibt sich aber, dass immer beiden Komponenten an der Quantifizierung der Systemauflösung "beteiligt" sind (für Recherche: Nyquist, Shannon, Abtasttheorem). Auch die größte Glasgurke profitiert also noch von einer erhöhten Auflösung sensorseitig.

2. Linienzähler
Was auf den ersten Blick zumeist nach simpler Mathematik klingt, wird im konkreten Fall doch deutlich komplexer. Die gebräuchlichen Sensoren respektive deren einzelne Pixel werden erst durch vorgeschaltete Farbfilter zu "Farbsensoren". Die nachgeschalteten Algoritmen können nun die Linienmuster, die althergebrachten Auflösungstests zugrunde liegen, häufig recht gut rekonstruieren .. in manchen Fällen gelingt das aber auch überdurchschnittlich schlecht. Erkenntnisse über die Darstellung von Mikrokontrasten über einen weiteren Frequenzbereich im "echten" farbigen Bild lassen sich daraus nur begrenzt gewinnen.

Zusammenfassend gilt:Die simple Rechnung Sensor 2000 Linien Objektiv 2500 Linien macht somit auf diesem "Erkenntnislevel" keinen Sinn .. selbst dann nicht, wenn man nicht Linien und Linienpaare in der Eile verwexelt :D Auch wenn es gelegentlich Spaß macht sein Hobby so köpfelnd zu umkreisen sind mir die wesentlichen Dinge dann eben doch eher im praktischen Umgang aufgegangen .. und sei es nur der Ansporn rausfinden zu müssen, warum ich theoretisch so weit daneben lag :ugly:

Um für sich festzustellen, wo für den eigenen Anspruch sinnige Grenzen liegen fand' ich die Hinweise auf Monitore und vor allem Drucker sinnvoll. Ich habe mir irgendwann A2 und A1 als maximale Zielformate "ausgeguckt", A2 für alles was menschelt, A1 für Bilder in die man "reinkriechen" mag. Auf jedem halbwegs tauglichen A4-Drucker kann man nun für sich feststellen, bis zu welchem Format man die Ergebnisse des eigenen "Systems" leiden mag .. indem man Ausschnitte A4 druckt und aus sinnigem Betrachtungsabstand bewertet. Bei Unzufriedenheit greift man sich irgendwo im Netz Ergebnisse des nächst höherauflösenderen Systems und verfährt erneut so .. man weiß dann recht flott was man eigentlich "will" oder sogar "braucht". Mich dünkt .. die bundesweite Durchschnittspixelzahl würde schlagartig fallen.

Viele Grüße
Martin :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Um für sich festzustellen, wo für den eigenen Anspruch sinnige Grenzenliegen fand' ich die Hinweise auf Monitore und vor allem Drucker sinnvoll. Ich habe mir irgendwann A2 und A1 als maximale Zielformate "ausgeguckt", A2 für alles was menschelt, A1 für Bilder in die man "reinkriechen" mag. Auf jedem halbwegs tauglichen A4-Drucker kann man nun für sich feststellen, bis zu welchem Format man die Ergebnisse des eigenen "Systems" leiden mag .. indem man Ausschnitte A4 druckt und aus sinnigem Betrachtungsabstand bewertet. Bei Unzufriedenheit greift man sich irgendwo im Netz Ergebnisse des nächst hochauflösenderen Systems und verfährt erneut so .. man weiß dann recht flott was man eigentlich "will" oder sogar "braucht". Mich dünkt .. die bundesweite Durchschnittspixelzahl würde schlagartig fallen.

Viele Grüße
Martin :)


Kleine ergänzende Anregung von mir noch:

Solche vergleichenden Versuche kann man sehr gut mit den Testbildern von Dpreview machen. Vorteil: man hat die gleichen Motive, die unter weitgehend identischen Aufnahmebedingungen gemacht wurden und kann die Druck-Ergebnisse von allen interessierenden Kameras sehr schön vergleichen.
Seit ich das mal gemacht habe, ist das Thema Pixelwettrennen für mich und meine Bedürfnisse erledigt. Den letzen Satz kann ich nur voll und ganz unterstreichen. Aber bei Autos und Motorrädern haben die meisten Leute ja auch erheblich mehr PS unter der Haube, als sie eigentlich brauchen würden. Die Gründe dafür dürften ähnlich sein? ;)
 
Und was ist mit Dynamikumfang, Durchzeichnung usw. ? Das digitale Mittelformat bringt schon ein zwei Beldenstufen / Dynamikumfang mehr. Situationen mit großem Kontrastumfang müssten damit besser zu bewältigen sein. Oder? Letztlich - so habe ich mal gelesen - hat das Rauschverhalten auch etwas mit der Sensorfläche und der Pixelgröße zu tun. Wenn der Senso nicht so "dicht gepackt" ist, beeinflussen sich die nebeneinanderliegenden Kristalle nicht so heftig, wie bei einem 10 MP-Chip in Fingernagelgröße.

Nach der recht angenehmen Erfahrung mit dem Wechsel von der 20D zur 5D Mk I habe ich angesichts dieses Qualitätssprunges Appetit auf mehr. Ich spare auf eine preiswerte (also um die 7.000 €) liegende digitale MF-Kamera. Auch da tut sich am Gebrauchtmarkt einiges...

Bin immer intererssiert an Leuten, die den Sprung zum digitalen MF gemacht haben. Was sagen die denn so? Lohnt sich das? Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?

Zum obigen: bin leider kein Physiker... :-/
 
Und was ist mit Dynamikumfang, Durchzeichnung usw. ? Das digitale Mittelformat bringt schon ein zwei Beldenstufen / Dynamikumfang mehr. Situationen mit großem Kontrastumfang müssten damit besser zu bewältigen sein. Oder? Letztlich - so habe ich mal gelesen - hat das Rauschverhalten auch etwas mit der Sensorfläche und der Pixelgröße zu tun. Wenn der Senso nicht so "dicht gepackt" ist, beeinflussen sich die nebeneinanderliegenden Kristalle nicht so heftig, wie bei einem 10 MP-Chip in Fingernagelgröße.

Nach der recht angenehmen Erfahrung mit dem Wechsel von der 20D zur 5D Mk I habe ich angesichts dieses Qualitätssprunges Appetit auf mehr. Ich spare auf eine preiswerte (also um die 7.000 €) liegende digitale MF-Kamera. Auch da tut sich am Gebrauchtmarkt einiges...

Bin immer intererssiert an Leuten, die den Sprung zum digitalen MF gemacht haben. Was sagen die denn so? Lohnt sich das? Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?

Zum obigen: bin leider kein Physiker... :-/

Mal überspitzt gesagt:
Kann ein Ferrari sein Potential auf einem holprigen Feldweg ausspielen?

In meinen Augen macht es wenig Sinn, nur auf die Qualitäten einer Kamera zu schauen. Die gesamte Kette bis hin zum Ausgabesystem muß ähnliche Qualitäten haben, wenn es sich lohnen soll. Nach meiner Erfahrung liegt das Nadelöhr nämlich am Ende der Kette und das sollte man bei seinen Überlegungen besonders berücksichtigen, sonst setzt man unnötig viel Geld in den Sand ohne den erhofften Nutzen zu haben.
 
@gpo

diese Aussage kann ich nur unterstreichen.

@DoubleM

Es macht durchaus Sinn, sich über Theorie Gedanken zu machen (vor allem für die Entwickler), noch mehr macht es bei den Marketingleuten Sinn (leider kommt bei denen weder Theorie, noch Praxis an).

Die Auflösung eines Bildes ist von vielen Faktoren abhängig.

In allen mir bekannten aktuellen Medien (Inet und Print) wird (meistens aus Kostengründen) die "Gesamtleistung" eines Systems beurteilt- was zwar auf den ersten Blick für den Leser nachvollziehbar ist, aber auf den zweiten Blick absolut unbrauchbar ist.

Warum unbrauchbar?

Wenn man die Auflösung effektiv beurteilen will, muss immer

1) die TATSÄCHLICHE Übertragungsfähigkeit des Objektivs bekannt sein und
2) die effektive Auflösung des Aufzeichnungsmediums (Sensor)

Punkt 1 lässt sich AUSSCHLIEßLICH via Projektion ermitteln (was heute keiner mehr macht),
Punkt 2 lässt sich bei Sensoren mit Bayer-Matrix nahezu überhaupt nicht verbindlich- und wenn - dann nur entweder für eine bestimmte Wellenlänge, oder weißes Licht in Abhängigkeit der Verarbeitungsalgorithmen angeben (die kein Hersteller bekanntgibt).

Das bedeutet, dass für ein Testmuster bei bestimmten Beleuchtungsverhältnissen (nämlich den Testbedingungen) eine ermittelte Auflösung angegeben werden kann, die aber keinesfalls verbindlich ist, da sich bei minimalsten Abweichungen der Beleuchtung oder Änderungen der Algorithmen, oder selbst bei minimalsten Änderungen der optischen Eigenschaften des verwendeten Objektivs unmittelbar andere Ergebnisse einstellen.

Wie ich hier schonmal geschrieben habe, übersteigt das Auflösungsvermögen aktueller Sensoren bereits die (bezahlbare) optische Leistung käuflicher Objektive im jeweiligen Aufnahmesystem. Es macht daher weder aus dieser Sicht Sinn, die Sensoren noch hochauflösender zu machen (ausser man könnte bessere Objektive billiger herstellen), noch macht es aus Sicht des Fotografen oder Druckers Sinn, denn die gängigen hohen Auflösungen werden heute schon (für den Enddruck) durchwegs reduziert.
 
Wenn man die Auflösung effektiv beurteilen will, muss immer

1) die TATSÄCHLICHE Übertragungsfähigkeit des Objektivs bekannt sein und
2) die effektive Auflösung des Aufzeichnungsmediums (Sensor)

Punkt 1 lässt sich AUSSCHLIEßLICH via Projektion ermitteln (was heute keiner mehr macht),
Punkt 2 lässt sich bei Sensoren mit Bayer-Matrix nahezu überhaupt nicht verbindlich- und wenn - dann nur entweder für eine bestimmte Wellenlänge, oder weißes Licht in Abhängigkeit der Verarbeitungsalgorithmen angeben (die kein Hersteller bekanntgibt).

Das bedeutet, dass für ein Testmuster bei bestimmten Beleuchtungsverhältnissen (nämlich den Testbedingungen) eine ermittelte Auflösung angegeben werden kann, die aber keinesfalls verbindlich ist, da sich bei minimalsten Abweichungen der Beleuchtung oder Änderungen der Algorithmen, oder selbst bei minimalsten Änderungen der optischen Eigenschaften des verwendeten Objektivs unmittelbar andere Ergebnisse einstellen.

Wie ich hier schonmal geschrieben habe, übersteigt das Auflösungsvermögen aktueller Sensoren bereits die (bezahlbare) optische Leistung käuflicher Objektive im jeweiligen Aufnahmesystem. Es macht daher weder aus dieser Sicht Sinn, die Sensoren noch hochauflösender zu machen (ausser man könnte bessere Objektive billiger herstellen), noch macht es aus Sicht des Fotografen oder Druckers Sinn, denn die gängigen hohen Auflösungen werden heute schon (für den Enddruck) durchwegs reduziert.

Hä? Vielleicht bin ich ja schwer von Begriff, aber Du schreibst, die effektive Auflösung des Sensors kann - wenn überhaupt - unverbindlich angegeben werden, weißt aber gleichzeitig, dass das Auflösungsvermögen aktueller Sensoren die Leistung käuflicher Objektive übersteigt?:confused:

Schöne Grüße
Uwe
 
Das hast Du schon richtig gelesen....:top:

Die Auflösung eines Sensors mit Bayer-Matrix ist u.A. abhängig von der Wellenlänge des Lichts.

Die physikalische Pixelgröße ist aber - unabhängig von den Lichteigenschaften - bereits so klein, dass sie das Auflösungsvermögen der Objektive übersteigt.

Es macht also keinen Sinn, sie noch kleiner zu machen (mehr Pixel/Fläche).

Vorteile - gegenüber aktuellen Systemen - könnten noch mit "Foveon-Sensoren" erzielt werden (bei gleicher Pixeldichte).


Ist das jetzt verständlicher?
 
Wie ich hier schonmal geschrieben habe, übersteigt das Auflösungsvermögen aktueller Sensoren bereits die (bezahlbare) optische Leistung käuflicher Objektive im jeweiligen Aufnahmesystem. Es macht daher weder aus dieser Sicht Sinn, die Sensoren noch hochauflösender zu machen (ausser man könnte bessere Objektive billiger herstellen), noch macht es aus Sicht des Fotografen oder Druckers Sinn, denn die gängigen hohen Auflösungen werden heute schon (für den Enddruck) durchwegs reduziert.
Hallo Martin,
Deine Schlüsse widersprechen der photographischen Praxis. Ich habe zwar versucht den theoretischen Anatz anzudeuten (Abtasttheorem) und Du folgst im ersten Teil Deiner Einlassung weiteren Spuren .. aber es langt völlig, Deine Hypothesen mit gängiger und bezahlbarer (Photo)Technik zu überprüfen. Mittels einer 1DS III, einer 7D und einem 135/2.0 läßt sich feststellen, dass für einen Sensor in KB-Größe (24x36) bei einem Sprung auf ca. 45 Millionen Pixel ein nennenswerter Zuwachs an "Detailzeichnung" zu erwarten ist. Wenn man ein gutes Pentax 67 55/4.0 (wenige hundert € auf dem Gebrauchtmarkt) vor eine 1DS III spannt, bekommt man eine Vorstellung davon, was aus mittelformatgroßen Sensoren in Zukunft noch auszulesen sein wird. Wenn ich durch die grandiosen Linsen meiner Mamiya 7 einen weichgeklopften Dokumentenfilm belichte und die Ergebnisse trommelscanne .. dann weiß ich, dass auch bei bezahlbarem Glas die Grenzen noch lange lange lange nicht erreicht sind. Ich muss dazu keine einzige Linie zählen oder ein einziges Physikbuch ausbuddeln .. ich muss nur ein paar Bilder machen und anschauen.

Womit Du uneingeschränkt Recht hast ist die Sinnhaftigkeit weiterer Auflösungserhöhungen aus praktischer Sicht in Frage zu stellen. Meine zwei persönlichen "Schallmauern" sind eigentlich durchbrochen, wie im vorigen Beitrag beschrieben fürs Hobby Ausbelichtungen/Plots der Größe A2/A1, im Job schon vor längerer Zeit die Doppelseite in Offsetauflösung. Ich mach' trotzdem mit höherauflösenden Systemen rum .. ohne Sinn und verstand, einfach weil es Spaß macht .. weil der technische Teil für mich Teil des Hobbys ist.

Viele Grüße
Martin :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Martin,
Deine Schlüsse widersprechen der photographischen Praxis.

Das halte ich für ein Gerücht!

Ich habe zwar versucht den theoretischen Anatz anzudeuten (Abtasttheorem) und Du folgst im ersten Teil Deiner Einlassung weiteren Spuren .. aber es langt völlig, Deine Hypothesen mit gängiger und bezahlbarer (Photo)Technik zu überprüfen. Mittels einer 1DS III, einer 7D und einem 135/2.0 läßt sich feststellen, dass für einen Sensor in KB-Größe (24x36) ein Sprung auf ca. 45 Millionen Pixel ein nennenswerter Zuwachs an "Detailzeichnung" zu erwarten ist.

Wie das????

Nur, weil Du vielleicht denkst, dass da noch mehr gehen könnte, muss es nicht so sein.

Mit Canon hab ich es nicht besonders (ist rein persönlich, hat keinen technischen Hintergrund), kann daher auch nicht beurteilen, ob das 2/135 besonders gut, oder schlecht ist.....jedoch scheint mir der Vergleich schwer zu hinken.

Wenn man ein gutes Pentax 67 55/4.0 (wenige hundert € auf dem Gebrauchtmarkt) vor eine 1DS III spannt, bekommt man eine Vorstellung davon, was aus mittelformatgroßen Sensoren in Zukunft noch auszulesen sein wird.

Wonach beurteilst Du das? Nach Deinem optischen Eindruck, oder nach Fakten?

Wenn ich durch die grandiosen Linsen meiner Mamiya 7 einen weichgeklopften Dokumentenfilm belichte und die Ergebnisse trommelscanne .. dann weiß ich, dass auch bei bezahlbarem Glas die Grenzen noch lange lange lange nicht erreicht sind. Ich muss dazu keine einzige Linie zählen oder ein einziges Physikbuch ausbuddeln .. ich muss nur ein paar Bilder machen und anschauen.

Durch das Erhöhen der Pixeldichte steigt zwangsläufig auch die Farbdichte im Druck (falls man es entsprechend ausgibt). Das hat aber nichts mit höherem Detailreichtum, sprich höherer Auflösung zu tun.

Ich mach' trotzdem mit höherauflösenden Systemen rum .. ohne Sinn und verstand, einfach weil es Spaß macht .. weil der technische Teil für mich Teil des Hobbys ist.

Das ist auch Dein gutes Recht- und so soll es auch sein.

Ich versuche nur, halbwegs objektiv die Möglichkeiten zu beurteilen (weil die Technik Teil meines Berufes ist).
 
...denn die gängigen hohen Auflösungen werden heute schon (für den Enddruck) durchwegs reduziert.

Marfil, wo liegt die sinnvolle Auflösungsobergrenze für 35mm Sensoren, in Megapixel? Mit welchen Kameras fotografierst Du? Bist Du Fotograf, bzw was ist Dein Hintergrund aus dem Du die Aussagen heraus triffst? Ich frage einfach damit ich Deine Antworten besser einordnen kann.
 
Marfil, wo liegt die sinnvolle Auflösungsobergrenze für 35mm Sensoren, in Megapixel? Mit welchen Kameras fotografierst Du? Bist Du Fotograf, bzw was ist Dein Hintergrund aus dem Du die Aussagen heraus triffst? Ich frage einfach damit ich Deine Antworten besser einordnen kann.

..muss man sich immer legitimieren??
Steht eigentlich alles im Profil.

Aber wenn Du willst, noch ein Auszug aus einer Webseite, wo mein "fotografischer" Zugang ganz gut zusammengefasst ist...

"Abschluss der Fotografenlehre, danach im Zuge seiner Tätigkeit beim Landeskriminalamt NÖ fotografische Spezialausbildungen durch das BKA, Sicherheitsakademie und andere Organisationen, sowie der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt im Bereich Digitalfotografie/digitale Bildbearbeitung, Luftbildfotografie, Observationsfotografie- und Technik, Mikrofotografie, UV- und Infrarotfotogafie, Kriminalfotografie (allgemein), Spurentechnik und Spurenfotografie. "

Ich fotografiere dzt. (je nach Einsatzzweck) mit Olympus, Nikon, Sony und Hasselblad (alles digital).
 
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