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Datensicherung: welchen NAS und/oder WORM?

  • Themenersteller Themenersteller Gast_108416
  • Erstellt am Erstellt am
Hei, ich sichere meine Bilder (ca. 50.000) die auf verschiedene Platten verteilt sind einfach mit einem Plattenturm der über USB angeschlossen ist. Du bekommst mittlerweile bei verschiedenen Anbietern Gehäuse in denen Du 4 Festplatten mit z.B. 4x1 TB einsetzen kannst.
Als Software nehme ich AllSynch, mit der ich immer nur die aktualisierten Dateien sichere.
Ich habe mich gegen eine Bandsicherung entschieden, da ich im Falle eine Rücksicherung ja leider nicht sehen kann welches Bild das ist.
Eine NAS-Platte hatte ich mal im Einsatz und da ist mir der eingebaute "PC" kaputtgegangen und ich kam an die Platte nur mit vielen Tricks ran da es ein komisches LinuxSystem war.
Vielleicht konnte ich Dir ja helfen.
Gruß Peter
 
Eine NAS-Platte hatte ich mal im Einsatz und da ist mir der eingebaute "PC" kaputtgegangen und ich kam an die Platte nur mit vielen Tricks ran da es ein komisches LinuxSystem war.
Die meisten NAS Systeme verwenden ein Linux Filesystem, da sie intern ein Linux System haben. Aber mit einer aktuellen Linux Knoppix DVD solltest du alle Formate lesen können.
 
Um mal noch ein paar Fragen / Aussagen gerade zu rücken:
- Auf Band (z.B. LTO) kann man neben Full Backup auch differential oder incremental sichern. Kommt halt auf die Backup Software an.
- Die Haltbarkeit von LTO ist gut bei vernünftiger Lagerung. Wir lagern regelmässig ausser Haus und die Bänder werden je nach Nutzungsdauer ersetzt. Bei wenig Nutzung eines Bandes kann man die locker 2 Jahre nutzen. In der Realität auch noch deutlich länger bei steigendem Risiko. Wenn ich jedoch eine GFS Sicherung mache habe ich täglich andere Bänder im Einsatz und das Ausfallrisiko ist überschaubar (für Privatanwendung --> beruflich in meinem IT Umfeld seh ich das etwas strenger)
- CF / SD Karten sind kein Backupmedium
- HDD sind ebensowenig ein alleiniges Backup-Medium --> privat würde ich zumindest mit mehreren Plattensätzen (ich meine einzeln und nicht im RAID) arbeiten
- RAID 5 ist immer sicherer als RAID 1 --> Voraussetzung sind aber gute Platten und Controller, dann gibt es auch keine Ausfälle. Ich red aber nicht von Spielzeug-SATA RAID sondern ausschliesslich von Markenware auf Basis von SAS oder SCSI in zertifizierter Hardwareumgebung (also Mylex, ICP / GDT, PERC etc. in passenden Servern wie DELL, IBM, HP...)
Ein RAID ist aber kein Backup sondern eine Erhöhung der Redundanz und Ausfallsicherheit im laufenden Betrieb. Mit Backup hat das absolut nichts zu tun.

Wenn der OP aktuell 360 GB hat und das bis Ende des Jahres auf sagen wir mal 550 GB ansteigt, dann reicht ein LTO3 Tape (Hardware-komprimiert ca. 620 GB Kapazität) für alle Daten. Wenn man dann mal ne handvoll Bänder nimmt kann man da locker alles draufpacken. Notfalls halt 2 Bänder für ein Fullbackup, das ganze mit 6 Tapes ergibt schon min. 3 Sätze Fullbackup.
Die Kosten bleiben natürlich. Ein gutes LTO3 Laufwerk kostet eben ein paar EUR. Aber die Tapes sind leichter woanders (Bankschliessfach, etc.) zu lagern und (schadlos) zu transportieren als Festplatten.
Und der Datendurchsatz ist deutlich schneller als USB oder NAS per Ethernet.
Lediglich eSATA kommt da mit. Sollte man also auch bedenken.

HTH
 
LTO4 zum Sichern von fast statischen 320GB ^^
Da sind die Daten in einer Dreiviertelstunde gesichert. Vollstaendig.
Allerdings nur vom entsprechend flotten Storage. Dazu noch
wie erwaehnt ein zweites Laufwerk und teure Software und
kontroller. Ihr habt ha herbe Budgets :).



Bitte niemals Archivierung (an einen anderen Ort VERSCHIEBEN)
und Backup (an ein oder mehrere Orten KOPIEREN) verwechseln.
Archivierung darf gern sporadisch passieren. Aber Backup muss
regelmaessig und automatisch geschehen!


Wenn nicht in einer Arbeitsgruppe an den Daten gearbeitet
wird, dann kann man sich schon den Luxus leisten die 320GB
an Bildern direkt lokal auf dem PC oder Notebook zu haben.
Ob das BAckup dann auf ein Raid1 NAS geht oder abwechselnd
auf zwei verschiedene (eins per Wlan im Keller z.b.) ist
Geschmacksfrage. Bei der angesprochenen Datenmenge
ist fuer reines Backup keinerlei Raid notwendig.

Wenn das NAS mit den BAckups abraucht gibt eine gute Backuploesung
entsprechende Fehler aus. Im Extremfall wird das NAS ersetzt, eine
neue Initialsicherung gemacht und schon ist wieder frieden.



PS: viele NAS arbeiten mit Linux, d.h. die Festplatten sind nicht
komisch sondern mit ext3 oder aehnlichem formatiert. Ist aehnlich
zuverlaessig wie etwa NTFS. Bei reinen Backupdaten selbst fuer
Linux Muffel unerheblich.


edit @kbe: Bilder sind schon komprimiert. Daher sollte man bei Baendern
in diesem Fall mit der Nettokapazitaet rechnen!
 
Noch einige Anmerkungen:
Ein RAID System ist wie schon gesagt kein Backup! Es hilft aber gegen den Ausfall einer Platte, was der häufigste Hardwareausfall ist. Gegen logische Fehler (z.B. Benutzer löscht aus Versehen, Virus manipuliert Daten) hilft nur ein Backup. Und ein Backup muss immer auf mehreren Medien in mehreren Versionen sein! Ein externe Platte ist kein Backup (genauso wie ein Band). Im schlimmsten Fall raucht beim Anschluss alles ab und die Daten im Backup und im Rechner sind weg (kann leicht bei Blitzschlag durch Induktion in die Leitungen passieren).

Ob man Platte oder Bänder nimmt ist geschmasckssache. Bei Platten braucht man kein Bandlaufwerk, was extra kostet und kann sie überall lesen (z.B. USB Adapter oder eSATA). Das sind schon wichtige Vorteile. Beim Transport sind sie empfindlicher. Wobei bei uns keine Platte dadurch kaputtgegangen ist, aber schon sehr viele einfach im Betrieb ausfallen.

Warum RAID 5 besser als RAID 1 sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Aber ein RAID 5 NAS würde ich nicht nehmen, das ist fast immer reines Software RAID unter Linux (abgesehen natürlich von Profilösungen mit richtigen RAID Controllern). Meiner Meinung ist RAID 1 immer sicherer (natürlich teurer pro Platz), denn ich kann immer die funktionierende Platte direkt lesen, auch wen nder Controller abraucht. Für Privat bzw. auch einen Profifotograf sind die RZ-Lösungen meiner Meinung zu teuer und unpraktisch.

Kompression ist bei RAWs und JPEG kontraproduktiv: wenn sie an ist wird höchsten etwas mehr Platz gebraucht, weil die Daten schon komprimiert sind! Neben eSATA gibt es auch direkte Rahmen für Rechner, mit der die SATA Platten direkt an einen internen Controller auf dem Board angeschlossen werden. Die sind auch hotplug fähig.
 
hier wurde das thema nas schon mal heftig durchgekaut.

zur zeit habe ich eine mybook-hd mit 500 GB von wd per firewire angeschlossen. wenn das ding voll ist, wird es gegen eine größere ausgetauscht. gesichert werden daten mit robocopy aus dem Microsoft® Windows® Resource Kit (kostenlos, siehe http://www.wintotal.de/Artikel/robocopy/robocopy.php) bei bedarf.

vorteil: standard-hard- und software auf KISS-level. rückspielen einzelner dateien mit bordmitteln des os (explorer, drag & drop) oder von kompletten verzeichnissen incl unterverzeichnissen per robocopy (was ich, da uralt, auch zu den bordmitteln zähle) ist ohne grosse klimmzüge machbar.

das system (os + anwendungen) wird vor grösseren änderung per ghost oder acronis komplett gesichert.
 
Um mal ein paar Aussagen gerade zu rücken:
- CF / SD Karten sind kein Backupmedium
Kommt ganz darauf an. Im Sinne einer Archivierung schon.
- HDD sind ebensowenig ein alleiniges Backup-Medium --> privat würde ich zumindest mit mehreren Plattensätzen (ich meine einzeln und nicht im RAID) arbeiten
Da wird wohl Ausfallsicherheit mit Backup verwechselt. Ein RAID hilft nur allein gegen Festplattenausfall. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Backup kann man auch auf ein RAID machen. Das ist dann genauso gut oder schlecht wie jedes andere Medium (Band, optisch, ...)
- RAID 5 ist immer sicherer als RAID 1
Also das muss mir mal jemand erklären. Sorry, aber das ist falsch. Der Unterschied zwischen RAID 1 und 5 liegt nur in der Ausfallsicherheit. Ich hoffe Sie sind kein Admin.
Ich red aber nicht von Spielzeug-SATA RAID sondern ausschliesslich von Markenware auf Basis von SAS oder SCSI in zertifizierter Hardwareumgebung (also Mylex, ICP / GDT, PERC etc. in passenden Servern wie DELL, IBM, HP...)
Wieder daneben. Die Schnittstelle wie ein Datenträger angebunden ist, hat nichts mit RAID zu tun. Wenn schon mit Begriffen um sich werfen, es gibt auch noch FibreChannel und iSCSI und noch einiges mehr. Die Qualität der Festplatten hat übrigens auch nichts mehr mit der Schnittstelle zu tun. In meinen Servern (Apple Xserve) laufen daher nur noch SATA-Platten. Denn der Aufpreis für SAS ist nicht mehr gerechtfertigt. Ja früher. Früher war das noch alles anders. Aber heute laufen die SATA auch im 24/7-Betrieb ohne Probleme 3 bis 5 Jahre.
Ein RAID ist aber kein Backup sondern eine Erhöhung der Redundanz und Ausfallsicherheit im laufenden Betrieb. Mit Backup hat das absolut nichts zu tun.
Richtig.

Wenn Du schon so professionell sein möchtest, bietet sich in der heutigen Zeit 1 Möglichkeit:
  • Lokaler Datenserver (z.B. NAS): Festplatten im RAID für die Ausfallsicherheit. Daten im Backup mit TimeMachine oder ähnliches. Vorteil: man hat immer alle Daten auf den Zeitpunkt (Tag) genau im Zugriff und kann damit jeden Zeitpunkt wieder herstellen. In meinem Fall eine TeraStation Pro II, wo ein Script läuft, welches ähnlich TimeMachine tägliche Kopien über Hardlinks erstellt.
  • Entfernter Datenserver (z.B. NAS in anderem Gebäude oder Amazon S3): Für den Fall der Fälle (siehe Köln) eine 1:1 Kopie des lokalen Datenservers.
Damit ist man vor allen Eventualitäten gewappnet. Es läuft automatisch, man kann also kein Bandwechsel oder ähnliches vergessen.

Ach ja, und es ist die billige oder besser die kostengünstige Variante von so wie es die "Richtigen" machen, wie z.B. Amazon, Google und andere. Die Zeit der Bänder ist vorbei. Sie hatten Jahrzehnte ihre Berechtigung. Aber irgendwann ist jede Technologie überholt.

Übrigens, ich stehe dazu: für Auftragsarbeiten können auch CF/SD-Karten zur Archivierung und damit als Backup dienen. Denn wenn man einen Auftrag fertig hat, darf man mit den Bildern eh nichts mehr machen. Man kann also alle Kundendaten ordentlich zusammen halten, archivieren (auch außer Haus). Nach 10 Jahren, wenn die Auftragsdaten vernichtet werden, wird sich der Kunde auch nicht mehr für die Bilder interessieren. Man kann diese dann also getrost vernichten. Wenn man entsprechend für jeden Auftrag neue Karten verwendet (werden ja auch berechnet), dann gibt es auch kein Problem mit fehlerhaften Karten bzw. man würde es eh gleich merken, weil man den Auftrag nicht fertigstellen kann.
 
Hi,

für die Firma habe ich auch diverse NAS Geräte evaliuert. Mein persönliches Fazit war:

Entweder günstig und träge oder teuer und schnell ...

So bin ich schliesslich bei FreeNAS gelandet - da ist alles drinnen, was ICH brauche (SMB, FTP, RSYNC, iSCSI Target, ...) mit allem Komfort, den ich mir wünsche.

Sehr großer Vorteil ist, dass es vollständig offen ist und stetig weiterentwickelt wird. Von Haus aus ist es darauf ausgelegt, von quasi jedem Medium zu booten (CD mit Floppy für die Config, USB Stick oder wie bei mir von CF oder einem IDE/SATA Flash Device. 1GB reicht vollkommen aus).

Im Praxisbetrieb erreiche ich Transferraten über SMB von weit mehr als 28MB/s über GBit LAN.

Kannst Dir ja mal anschauen: www.freenas.org

Parallel dazu habe ich mir noch OpenFiler angesehen, kam aber mit der kruden Bendienung nicht klar ...

Alex
 
Hallo Zusammen!

.....
Soooo, also nun mal zu meinen Fragen:

An die NAS-User:

1) Welches NAS habt ihr im Einsatz?
2) Könnt Ihr das Gerät empfehlen? Wenn ja: warum? Wenn nein: warum nicht?
3) Raid 1, Raid 5, Raid 10? Oder kein Raid?
4) Wie stoßt Ihr Backups an: automagisch oder manuell?
5) Ist Euer NAS im 24/7-Betrieb unterwegs?

....

1) Thecus N5200 mit 4x Samsung HD501LJ
2) Ja! Verwende es privat mit der Familie :top:
3) Raid5
4) Wöchentlich NSync pers. Daten (Papierkorbersatz) Monatlich Sicherrung der PC's (Acronis Trueimage)
5) Ja, aber nach 60 Minuten schalten sich die Platten ab.


Nachtrag zu 2):
Es ist ein Business NAS und laut, deshalb steht es bei uns im Keller.
Besonders interessant sind die Module, z.B. MySQL für die Imabas Bilddatenbank. :top:
Die Geschwindigkeit ist auch super (> 30MB/sec) :top:

Nachtrag zu 4):
Unsere ganzen Daten (Bilder, E-Mail, Dokumente,....) sind dort gespeichert.
Aber es ist ein Netzlaufwerk, da gibt es keinen Papierkorb!
So verwende ich Nsync um eine Kopie in ein verstecktes Verzeichnis zu erstellen.

Ich würde dir den N5200 Pro Platten empfehlen.

http://www.thecus.com/products_over.php?cid=11&pid=32&set_language=english
http://www.thecus.eu/de/15/
http://onbeat.dk/thecus/index.php/N5200_Module_List



Viele Grüße, Thorsten :)
 
Wenn schon mit Begriffen um sich werfen, es gibt auch noch FibreChannel und iSCSI und noch einiges mehr. Die Qualität der Festplatten hat übrigens auch nichts mehr mit der Schnittstelle zu tun. In meinen Servern (Apple Xserve) laufen daher nur noch SATA-Platten. Denn der Aufpreis für SAS ist nicht mehr gerechtfertigt. Ja früher. Früher war das noch alles anders. Aber heute laufen die SATA auch im 24/7-Betrieb ohne Probleme 3 bis 5 Jahre.
Wie man allen ernstes behaupten kann es gäbe keinen Unterschied mehr zwischen SAS und SATA-Festplatten, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Mal ganz abgesehen von den Performanceunterschieden ist die Differenz in Sachen Haltbarkeit durch drastisch andere MTBFs klar definiert. Und wer regelmäßig RAID-rebuilds mit SATA-Platten macht (etwa weil ein Kunde mal wieder der Meinung war in seinem SAN reichten SATA-Platten aus) der sieht die Dinger auch regelmäßig schon dabei verrecken, ohne das sie es wieder bis in den Produktivbetrieb schaffen.

Backbone
 
Wie man allen ernstes behaupten kann es gäbe keinen Unterschied mehr zwischen SAS und SATA-Festplatten, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Mal ganz abgesehen von den Performanceunterschieden ist die Differenz in Sachen Haltbarkeit durch drastisch andere MTBFs klar definiert. Und wer regelmäßig RAID-rebuilds mit SATA-Platten macht (etwa weil ein Kunde mal wieder der Meinung war in seinem SAN reichten SATA-Platten aus) der sieht die Dinger auch regelmäßig schon dabei verrecken, ohne das sie es wieder bis in den Produktivbetrieb schaffen.
Das ist leider Quatsch! SAS oder SATA ist lediglich eine Schnittstelle und hat mit der Plattenperformance oder Haltbarkeit nichts zu tun! Die meisten modernen RAID Controller können sowohl SAS als auch SATA Platten ansprechen. Von Seagate gibt es z.B. die ES2 Serie mit SAS oder SATA und das sind reine Serverplatten. Es gibt auch SATA Platten mit 10.000rpm von WD z.B. Gut die schnellsten Platten mit 15.000rpm gibt es im Moment nur mit FC, SAS oder U320 Schnittstelle. Aber das heisst nicht, dass es reine Serverplatten mit entsprechenden MTBs auch mit SATA gibt!
 
Ich konnte schon super viele Ansätze hier sehen und mitnehmen. Bitte diskutiert mal weiter. :)

LG kommt mit einem neuen NAS auf den Markt: vier Platten und ein BD-Brenner.
Was haltet Ihr denn von der Idee?
LG N4B1
 
LG kommt mit einem neuen NAS auf den Markt: vier Platten und ein BD-Brenner.
Was haltet Ihr denn von der Idee?
LG N4B1

Generell eine ganz nette Idee - aber wie man an "ganz nett" schon erkennen
kann, habe ich bezüglich des BlueRay Laufwerks konzeptionelle Bedenken:

Wenn das Teil auf 4TB ausgebaut ist, braucht man in der maximalen
Konfiguration (Raid-0) 80 BlueRay Scheiben für ein Voll-Backup - vom
Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Bei Raid 1 sind es noch 40 und bei Raid 5
noch 20...

Leider gibt LG nirgends die Leistungsaufnahme an, so kann man die Kosten für
den Betrieb auch nicht sauber abschätzen.

Der Preis liegt übrigens so um die 800 Euro (ohne Platten!)

grüße
thomas
 
Ich halte wenig von dieser Idee!

Es fehlt mir jetzt Spontan das iSCSI Protokoll. BD LW im Gerät drinen ist auch nicht so die Krönung. Vielbrenner wissen wie schnell eine Optic Verdreckt oder dahin Stirbt. Wies dann mit LW Tausch ausschaut ist da sehr fraglich. Weiters sollte man beachten ... Blue Ray = Blaues Licht = sehr nah am UV Licht. Diese Rohlinge haben so daumen mal PI nicht so die tolle Haltbarkeit. Janachdem, warum man Sichert, ist so eine Lösung Absolut unsicher.

Eigentlich sind die Preise für die NAS eine frechheit! Es gibt wenig Geräte unter 700€ und meistens vermist man massig Funktionen.

Ein Tip vom Profi ... wennst auf Hot Swap etc versichten kannst und eigentlich gut mit Windoff oder Linux kannst. Es gibt sogenannte Windoff Home Server vom Intel um 230€ mit 4 Einschübe. Haben moderat Speicher und brauchbare CPU. Ziehn auch nicht soviel ... je nach HDDs um die 60W!!

Dort kann man ZB SAN/NAS Linux Distris ZB via USB Stick drauf rennen lassen.

Bitte kaufts sogenannte RAID Edition HDDs!!! Die halten mehr Temp. und dauer Rotation aus. Weiters haben die angepasste Firmware wegen diverse Sleep Funktionen in der HDD. Mir ist nicht nur einmal ein RAID zerbrösselt, nur weil die HDD sich schlafen geschickt hat.
 
Hallihallo,

ich würde einen kleinen AMD X2 Server selbst bauen. Da ein Raid 1 mit einem gängigen Controller und z.B. 2*1TB Platten als Raid Editionen rein. Das ganze über Gigabit Lan angebunden an Deinen Arbeitsrechner, auf dem die Bilder zusätzlich noch ein mal liegen und per Sync Software regelmässig syncronisiert werden.
Und als Backup noch eine externe Platte (vielleicht auch 1TB), die ausser Haus gelagert wird. Ich hab meine bei meinen Eltern liegen, da sind meine wichtigsten Daten drauf.

Ich bin da ganz gerne für doppelt gemoppelt...:-)

Grüßle
Jürgen
 
ich habe mich lange mit NAS beschäftigt und hatte auch was im Einsatz.

Die Übertragungsraten (selbst im Gbit-Netzwerk) sind mir zu langsam. So bin ich wieder zurück zur komplizierteren Methode:

1x interne HDD (worauf ich auch arbeite)
2x externe USB HDDs in einzelnen Gehäusen (hier laufen die Backups rauf)
und noch BU auf DVD (werde aber demnächst auf Blu-Ray umsteigen)

Am Liebsten wäre mir nen Raid10 System, die HDDs halten ja seit paar Jahren gut und lange, aber das Raid-Sys selber kostet dann meist schon nen schlanken Tausender.

Hab aktuell knapp über 60.000 Daten in Sicherung
 
Weiters sollte man beachten ... Blue Ray = Blaues Licht = sehr nah am UV Licht. Diese Rohlinge haben so daumen mal PI nicht so die tolle Haltbarkeit.

Quelle?

Diese Quelle hier sagt, das BlueRay für Archivierung sehr wohl geeignet ist:

http://www.innovations-report.de/ht...ierungsloesungen_moderner_blu_ray_127876.html

Anders als bei Bändern oder Festplatten müssen die Daten
während der Archivierungszeit nicht auf neue Medien oder Formate migriert
werden, da die Daten in einem standardisierten herstellerunabhängigen
Format (UDF) gespeichert sind und die Hersteller der Blu-ray-Medien eine
Haltbarkeit von 50 Jahren garantieren.

Grüße
thomas
 
Die Firmen garantieren Dir gar nichts! Die berechnete Haltbarkeit liegt bei 50 Jahren und das bei optimaler Lagerung ohne Fertigungsprobleme!
Vor allem mit was willst du die BD dann lesen? Einen BD-Leser vom Deutschen Technik Museum ausleihen?:evil: Schaut mal 10 oder 20 Jahre zurück: die Medien von damals wie Lochkarten, 8" Disketten, selbst 5,25" Disketten oder auch seltsame Bänder kann keiner mehr lesen (abgesehen von speziellen Firmen), weil alleine die Laufwerke nicht mehr verfügbar sind.

Daher müssen Backup Daten immer nach einigen Jahren auf aktuelle Medien kopiert werden. Das macht auch jedes Archiv. Das schöne daran ist, dass die Medien immer mehr Platz bieten, d.h. die alten Daten brauchen kaum noch Platz verglichen mit der Kapazität der Medien.
 
Ich konnte schon super viele Ansätze hier sehen und mitnehmen. Bitte diskutiert mal weiter. :)
Bei einem NAS würde ich auf iSCSI Wert legen. Dann gibt es über eine NTFS Formatierung auch den Papierkorb, ...

Der oben von Thorsten_de und mir empfohlene Thecus N5200 Pro kann das. Der N5200 kann es nur mit einer speziellen nicht offiziell freigegebene Firmwareversion. Es wird noch andere Geräte mit iSCSI Unterstützung geben.
 
Die Übertragungsraten (selbst im Gbit-Netzwerk) sind mir zu langsam.

Wieso ist Dir Gigabit zu langsam? Das kann man doch nur mit wirklich schnellen Raid Systemen auf beiden Seiten ausnutzen. Ansonsten müssen erst mal die 120MB/s von den Festplatten bereitgestellt werden. Bei großen Dateien kann ich das aufgund einer Velociraptor auf der einen und einem Raid 5 auf der anderen Seite noch nicht voll auslasten. Aber ich bin nah dran...:-)
Bei kleinen Dateien (Bilder) ist nix zu wollen.

Gruß
Jürgen
 
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