Die Komponente hinter der Kamera sollte man sicherlich nicht vorschnell verdächtigen, aber ausschließen kann man sie auch nicht. Die leidvolle Erfahrung habe ich selbst mal machen müssen. Mit verschiedenen Antiwackelobjektiven (u.a. Nikon 80-400) bin ich längst nicht auf die langen Verschlußzeiten gekommen, die ein anderer User wackelfrei halten konnte. Irgendwann habe ich dann herausgefunden dass er außerdem noch Jäger ist. Der Mann hat einfach eine viel ruhigere Hand als ich.
Es gibt möglicherweise auch Unverträglichkeiten zwischen ganz persönlichen Wackelmustern und der Auslegung des VR/VC. Es gibt keinerlei Informationen darüber, aber ich vermute mal sehr stark dass ein moderner Antiwackel nicht nur stumpf hinterherregelt, sondern dass er Muster erkennt und vorausschauend steuert. Jedenfalls ist mein persönliches Wackelmuster so, dass ich bei mittleren Brennweiten im Bereich der Herstellerangabe lande, bei langen Brennweiten (400-500 mm) aber keinen Vorteil mehr aus dem Antiwackel ziehe. Andere tun das aber, also wackle ich wohl irgendwie falsch.
Wer einen Nikon-VR hat und auf der falschen Frequenz zittert, der könnte alternativ auch mal den Active Mode einschalten. Der berücksichtigt auch andere Frequenzen.
Mein Tip: Nimm hier jemanden beim Wort, der mit der D7000 kein Problem hat und lass ihn mit deiner Kamera und deinem Objektiv mal wackelfreie Bilder versuchen.
Ich bekomme mit der D7000 und dem 16-85 genau die gleichen Ergebnisse wie mit der D300, also eine gute Erfolgsquote bei 1/40 bei 85 mm und eine erträgliche bei 1/20.