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Nochmal:
es geht nicht um digitalisierte Bilder, sondern um die Kosten eines analogen 36er Films, archiviert und gesichert GEGEN 36 mit einer DSLR digital aufgenommene Bilder, ebenfalls archiviert und doppelt gesichert.
Es geht nicht um analog aufgenommene Fotos (= Dias, Negative, oder Abzüge), die ZUSÄTZLICH digitalisiert wurden.
Denke mal, da wird vieles stigmatisiert. Die hybride Workflow gibt es seit rund 20 Jahren. Angefangen mit PageMaker. Der hochbezahlte Beruf des Schriftsetzers wurde vom DTP'ler übernommen, weil der auf Knopfdruck erzwungenen Blocksatz machen konnte. Schriftästhetik ist seither nahezu ausgestorben. Satz macht heute der Praktikant oder Umschüler vom Metzger zum Mediengestalter. Seit dieser Zeit gibt es auch Scanner, um analoges Bildmaterial in die Layoutprogramme einbinden zu können. Das Wissen und Farbkönnen der Lithographen wurde überflüssig. Der Operator scannt das schon mit den den richtigen DPI. Dann kam die Digitalitis in Form preiswerter DSLR's ... jeder ist nun Fotograph, Licht und Können spielen keine Rolle mehr. Die Spielwiese ist nun Canon vs. Nikon, Sigma vs. Tamron, Sonnenuntergang mit 12 vs. 8 B/sec, 85/1,2 vs. 85/1.4 auf linkes Lidwimper, Tri-X vs. HDRI, Fremdtinten vs. Aldipapier ... Was übrig bleibt: Photografie ist zur billigen Beliebigkeit verkommen. Das Downgrading ist in allen Medien erkennbar. Im Internet besonders. Was schon auffällt, ist die Unsicherheit in der Sicherheit digitaler Medien. 5 1/4 Floppydisc, Zip, Scsii ...geht schon nicht mehr. Negative, Dias und Papierbilder, auch 150Jahre alt, können problemlos weiter verarbeitet werden. Das geht auch in 150Jahren noch analog. Digital=Quick and Dirty. 5000 JpgSchoots am Wochenende. Da kein sonderliches Interesse herscht, als "mein Erstes" in die Foren, oder halt Bilder machen, die Bestand haben.
Gruß Rue
umso schlimmer. Dann kommt zum analogen Verfall, der zwangsläufig eintritt, sogar zusätzlich die angesprochene digitale Speicherung.
Moin,
Klaus wollte uns nochmal seinen 30zöller präsentieren
ich könnte ja mal ein nettes 8x10 auf den UII packen
...aber nun gehe ich in die Heia
Mfg gpo
öhm - doch. Genau darum gehts. Um Hybriden Arbeitsprozess.
3. Die Haltbarkeit von Medien.
Zitat von Tomalak
Der Verweis, dass das nun ein vorwiegend digitales Forum ist, zeigt allerhöchstens die mehr als mittelmässige Qualität --> siehe Galerie
Zitat von Klausesser
"analoger Verfall" . . . entschuldige bitte, abr das ist absurd!
P.S.: außerdem muß man ja nicht JEDES Foto aufbewahren und archivieren. Selektieren ist das Zauberwort. Das erfordert eigentlich nur etwas Selbstkritik in Bezug auf die eigenen Bilder. Und einen großen Papierkorb . .
Wenn ich lese 36Bilder pro Film sind soundsoviel MB digitalisiert - das ist Quatsch. Denn erstens digitalisiert man nicht alle 36 Bilder eines KB-Films und zweitens ergeben wirklich hochwertige Scans von EINEM KB-Frame ca. 70MB.
Zitat von eggett
Es geht nicht um analog aufgenommene Fotos (= Dias, Negative, oder Abzüge), die ZUSÄTZLICH digitalisiert wurden.
Mit den geeigneten Klimaräumen ist es vielleicht für analoges Material eine Ansichtssache, ob der Risikofaktor Verlust bei digitalen Medien nicht auch sehr hoch ist.
Nur in Deiner Euphorie, andere auszulachen und den Helden zu spielen, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, vergisst Du eins: die Fotos auf Dias werden angeschaut, und damit durch Licht und Hitze belastet. Es sei denn, Du bist einer der "Experten", die ein Foto machen, einmal anschauen, und dann im extrem kostenintensiven Klimaraum einlagern. Du bist ja irgendwie niedlich
Hand auf's Herz: wer fotografiert denn noch im analogen KB? Und das vielleicht auch noch (semi)professionell?
Naja, hab ja extra nach KB gefragt, da ich atm mich damit rumschlage und überlege ob es Sinn macht damit "ernsthaft" zu arbeiten:Außerdem gibt´s ja nicht nur KB, woll . .![]()
Interessant jedenfalls zu lesen wer da "noch" was in KB macht.
Du möchtest also allen Ernstes behaupten, dass digitales Material beim normalen Alltagsfotografen auf analogem Material sicherer aufgehoben ist, als eine Datei? Lächerlich. Deine angesprochenen, 50 Jahre alten Platten liegen sicher nicht an den Aufbewahrungsorten des typischen Freizeitfotografen.
Mit den geeigneten Klimaräumen ist es vielleicht für analoges Material eine Ansichtssache, ob der Risikofaktor Verlust bei digitalen Medien nicht auch sehr hoch ist.
Es geht mir auch stark um die Auseinandersetzung mit dem Medium selbst
das EINZIGE was sich geändert hat ist, dass in den bereichen in denen es nötig bzw. sinnvoll ist (sei aus aus zeitlichen oder wirtschaftlichen gründen) von analoge auf digital gewechselt wurde. z.b.: amateur, sport, tagesberichterstattung, fashion/mode.
dass es daneben aber noch etliche andere bereiche gibt wird leider oft unter den tisch fallen gelassen.
was ist es denn was den stil einer fotografischen epoche prägt? das sind die groß ausbelichteten bilder die auch in 100 jahren noch in einem museum hängen werden. das sind die große fotografen von ansel adams über william eggleston bis hin zu sagen wir mal james nachtwey.
die fotos der lokalen presse werden in 100 jahren wohl kaum noch jemand interessieren. genauso wenig wie die urlaubsfotos von onkel olaf.
natürlich arbeiten auch viele der großen fotografen der neuzeit auf digitaltechnik aber eben parallel und mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit nicht ausschliesslich.
ich verstehe einfach nicht warum beide lager sich immer gegenseitig niedermachen müssen. beide "arten" der fotografie haben ihre vollkommene daseinsberechtigung und werden sie auch niemals verlieren.
ich verstehe einfach nicht warum beide lager sich immer gegenseitig niedermachen müssen. beide "arten" der fotografie haben ihre vollkommene daseinsberechtigung und werden sie auch niemals verlieren.