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Sigma SD 11

Die einzige Kamera die gegenüber der Sigma einen ordentlichen Schritt nach vorne in Richtung Bildqualität zu erlauben scheint ist wohl die Canon 5D. Ich wollte mir bei Canon auch keine Kamera kaufen, werde es auch nicht tun, aber ihre Technologieführerschaft ist nicht zu übersehen (wenn auch manchmal auf Kosten der Produktreife)..., alle andere leben im Grunde von aufgepeppten alten Gurken ,anno 2004 und früher, wie hier schon erwähnt wurde. Die D200 war ja auch längst überfällig, kam eigentlich mindestens ein Jahr zuspät, und Nikon hat unzählige Kunden an Canon verloren. Man kann nur hoffen das die ganz großen wie Sony und Matsushita ordentlich Geld in F&E investieren damit Canon nicht dovonläuft und das drohende Monopol weiter ausbaut.
 
Ich bin mit meiner Sigma sehr zufrieden. Vielleicht auch deshalb weil ich sie mit der von der Fachpresse hochgelobten R1 vergleichen kann. Ich habe mir auch immer mal wieder RAW Dateien von anderen Usern hier besorgt. Mein Eindruck ist ebenfalls (sogar bei der D200): Ein richtiger Schritt bei der Bildqualität nach vorn (mal abgesehen von Nachtaufnahmen oder Sportereignisse) ist momentan vielleicht nur mit der 5D von Canon gegeben. Alles andere ist nicht signifikant besser. Die Bilder der 5D und die Kamera überhaupt finde ich allerdings klasse. Bei meinen Objektiven kommt ein Systemwechsel jedoch nicht in Frage. Ich warte einfach bis Sigma wieder ein Stück aufgeholt hat...
 
Hallo Luiginatur

Ich habe deine Antwort oben, gleich mal zum Anlass genommen bei PBase mal zu schauen, was die 5D kann.

Es hat ja dort schon über 90000 Bilder. Ich bin aber erschrocken, von den wenigen die ich gesehen habe (etwa eine Stunde geklickt), waren erschreckend viele unscharf, hohes Rauschen usw. Natürlich waren auch viele Highlight (<-- hoffe man schreibt das so) dabei, aber eines habe ich gelernt.

Egal was für ein Schmuckstück von Kamera man besitzt, der Fotograf ist immernoch das Wichtigste am ganzen Sistem. Ich denke wer die SD10 beherscht und gute Ergebnisse erziehlt, der kann es auch mit jeder anderen und wer nicht, der muss auch kein teures Geld ausgeben für Wunderkisten die es nicht gibt.

Wer zur Ergänzung eine Nachttaugliche kauft, gut das kann man durch gehen lassen (aber auch hier nur bedingt, bei der 5D Bilder waren jede Menge verrauschte dabei)

Die ganzen Marken und Neuheiten Streitgespräche finde ich immer wie mehr lächerlich. Schuster bleib bei deinen Solen:top:
 
hallo, ja die 5D, also aber naja, canon, nee noch warten. dem mit dem richtigen sprung in der bildquali kann ich nur zustimmen, na gut die d2x gibt auch was her :)
pbase würd ich da nicht so ernst nehmen, die 5d ist im punkt rauschen wirklich gut, das kann man canon wohl neidlos anerkennen, unscharf, na gut das bekomme ich beim AF der sigma auch problemlos hin... lassen wir den mann hinter der kamera mal außen vor, wenn von r1 bis d200 einiges rausfällt und dem kann ich leider auch nur zustimmen, denn wenn, dann will ich ein deutliches! plus, dann kommt unweigerlich die böse 5D :eek: wohlgemerkt bildquali mäßig, handling und haptik bleibt ein klares super für die d200....
aber komplett systemwechsel ist auch nicht gerade schön, also sigma mach was offiziell! :grumble:
daher hat mich beim test auf LL auch wenig verwundert das MF auf trommelscanner gegen hasselbladrückteil ausgedient hat, nein, eher wie dicht die 5D und die canon VF riege da dran ist an den 20mpix aufwärts teilen, das hat mich viel eher erstaunt, die 5d ist wirklich keine schlechte...
 
Das wollte ich auch nicht zur Aussage machen, ich denke auch das die 5D eine gute Kamera ist.

Es ist warscheinlich einfach unsere Natur, das wir immer etwas besseres grösseres wollen.

Wenn eine neue Sigma kommt, können wir wieder viel über pro und Kontra sprechen, ein zwei Jahre spähter schauen wir schon wieder den Anderen über die Schulter und spätestens, nach drei Jahren schreien wir wieder "es muss eine neue her, sonst wechsle ich das Sistem":D

So ist es halt und die Hersteller freuts
 
Ich habe mir die Bilder auf PBase jetzt auch mal angesehen. Würde ich auf dieser Basis einen Kameravergleich zwischen 5D und SD10 anstellen - könnte man schnell zu der Auffassung kommen, dass die SD10 die bessere Bildqualität hat. Natürlich ist die Bildauswahl immer irgendwie zufällig! Mir ging es jedenfalls so...

Leider ist bei den wenigsten Bildern die volle Auflösung hinterlegt und dann wird es schon schwierig mir dem Vergleich. Nach der Erfahrung mit 10MP aus der R1, bin ich jedenfalls äußerst vorsichtig geworden. Ein Wechsel käme für mich nur in Frage, wenn ich die neue Kamera vorher ein paar Tage mal testen könnte. An der SD10 liebe ich besonders die Fähigkeit Lichtstimmungen festzuhalten. Meist ist das mit Gegenlicht und extremem Kontrastumfang verbunden. Das angehängte Bild ist zwar nicht besonders schön, aber der Kontrastumfang war enorm. Starker Frühnebel, durchbrechende Sonne und im Torbogen war es rabenschwarz. Die SD 10 war jedoch in der Lage sogar noch Zeichnung in das rabenschwarz zu bringen. Der Bildeindruck ist fast besser, als es mit bloßem Auge in dem dunklen Torbogen wahrzunehmen war.

Auch diese Fähigkeit möchte ich bei einer neuen Kamera nicht vermissen. Bei der R1 werden die jpg´s manchmal intern so bearbeitet, dass von der Lichtstimmung nicht wieder zu finden ist. Das ist halt der Preis, der kamerainternen Bearbeitung die natürlich zu 99% auch bei der R1 in Ordnung ist. Aber ich mag auch die extremen Lichtstimmungen...
 
Für und Wider Canon, Nikon, Pentax, Fuji, Oly..........
da kann man sich Jahre streiten, ist wie mit den Autos.
Letztendlich machen alle neuen Teile gute Bilder und ich erkenne es neidlos an,
was z.B. die 300/350D kann, was meine SD10 nicht kann.

Was ich jedoch schätzen gelernt habe (zunächst ein wenig verflucht),
dass die SD9/10 nur in RAW kann. Und das ist saugut so. Mir bleibt so viel Spielraum, den ich in JPG nicht habe. Also kann eine neue SD auf dieses weiter gerne verzichten. Mir würde es sogar reichen, wenn der "alte" Foveon modifiziert wird, also weiter seine 10MP Sensoren, nur möchte ich echtes Bulb und in gewissen Grenzen eine Rauschfreiheit bei hoher ISO, sprich ein funktionierendes ISO1600, gerne auch 3200 :-)
Ansonsten kann und will ich nicht weiter über die SD10 meckern.
 
Nur kurz, warum wird hier oft erwähnt das die SD10 besser werden soll bei hohen ISO Werten? Die wahre Schwäche ist die Langzeitbelichtung und nicht die ISO Fähigkeit der Kamera. Die Kamera macht auch bei ISO 1600 noch gute Bilder, sofern Licht da ist, und keine Langzeitbelichtung erforderlich ist.
Selbst bei ISO 100 ist Langzeitbelichtung nur stark begrenzt möglich. Das wärs. Übrigens wäre für mich auch ein verbesserter 10MP (3MP) Sensor beim neuen Model aussreichend, sofern die anderen Mängel korrigiert werden.
 
Da ich mir eine neue Sigma sicher nicht werde leisten können, fände ich es zumindest sehr beruhigend zu wissen, daß das System weiterhin existiert und nicht auf einmal tot ist. Denn dann hätte ich auch etwas Magenschmerzen mit meiner Ausrüstung.
Die wäre nämlich nur solange etwas wert, solange meine SD10 funktioniert bzw. es Sigma-Kameras gibt.
Meine 'guten' Objektive sind zwar alle FF-tauglich, aber deswegen dann auf eine Analoge zu wechseln macht nicht viel Sinn.

Es gibt aber schon Verbesserungen, die ich mir wünschen würde, wenn ich es könnte:
- mehrere AF-Bereiche
- bessere Langzeit- bzw. Nachttauglichkeit
- besseres Energiemanagement
- Zusammenarbeit mit Fremdblitzen (Stichwort SCA)

Und so Kleinigkeiten die eher die Firmware betreffen, wie Speicherung der Fokusdistanz und eine Art 'Belichtungsprogramm' (nicht hauen!) mit wählbarer Priorität auf Blende (auf/zu) oder Belichtungszeit. Wenn dann noch wählbar wäre, daß unter gewissen Umständen zu Erreichung einer (wählbaren) Maximalverschlusszeit die ISO um ein oder zwei Stufen hochgesetzt werden dürfen (pro Bild, nicht dauerhaft), wäre ich auch in schwierigen Situationen recht glücklich!

Das war tatsächlich das einzige, was mich an der unsäglichen Ricoh XR-X gefreut hat: drei Programme für drei Grundeinstellungen. Sport, Normal, Landschaft. Erstere wählt möglichst kurze Verschlusszeit, die zweite einen Kompromiß zwischen Blende und Zeit und letztere versucht eine optimale (kleine) Blende zu setzen, auch wenn die Zeit in den Bereich 1/30 oder gar 1/15 Sekunde geht.

Aber wie bereits gesagt: kann ich mir eh nicht leisten! :(
 
nat43 schrieb:
Nur kurz, warum wird hier oft erwähnt das die SD10 besser werden soll bei hohen ISO Werten? Die wahre Schwäche ist die Langzeitbelichtung und nicht die ISO Fähigkeit der Kamera. Die Kamera macht auch bei ISO 1600 noch gute Bilder, sofern Licht da ist, und keine Langzeitbelichtung erforderlich ist.
...

Das kann ich so nicht ganz stehen lassen:

Höhere ISO bedeuten auch kürzere Verschlußzeiten,
und die wissen Sport-, Aktion- und Naturfotografen durchaus zu schätzen.

Bei hohen ISO verliert der Foveon z.Z. nun mal überproportional,
und da sollte sich der Nachfolger schon deutlich verbessern.

Langzeitbelichtungen ließen sich auch rein in Software lösen,
etwa mit periodischem X-Fachauslesen des Sensors und kamerainternem Stacken.
Da bräuchte Sigma nur die Firmware und gegebenenfalls den Prozessor
zu updaten.

(Genau das hätten sie übrigens längst tun sollen,
um die Wartezeit bis zur SD11 etwas zu verkürzen
und gleichzeitig den Füßescharrern etwas zu tun zu geben!

Was anderes machen die anderen Hersteller doch auch nicht,
wenn man das ganze Marketinggeklingel mal auf die jeweiligen,
oft eh nur marginalen Fortschritte reduziert.)


Schönen Gruß
Pitt
 
Aber he Skater,

Langzeitbelichtungen ließen sich auch rein in Software lösen,
etwa mit periodischem X-Fachauslesen des Sensors und kamerainternem Stacken.
Da bräuchte Sigma nur die Firmware und gegebenenfalls den Prozessor
zu updaten.


Dann würden doch weniger Leute ein neues Model kaufen, dann währen alle SD10 Besitzer glücklich und zufrieden
 
BITTERLINAIR schrieb:
Aber he Skater,
Dann würden doch weniger Leute ein neues Model kaufen, dann währen alle SD10 Besitzer glücklich und zufrieden

Was spricht da aus Sigma-Sicht schon gegen?:D

Zufriedenere Kunden, die regelmäßig Lebenszeichen von ihrem System erhalten,
würden dann wohl auch eher bei der Stange bleiben und weiter investieren.
(===> v.a. viele viele Optiken kaufen!)

Und die Neue, wenn sie denn irgentwann mal kommt, :evil:
würde dann auch eher gekauft (=könnte teuerer sein!):eek:
weil man ja schon den passenden (=teuren) Objektivpark besitzt.:angel:

So arme Schlucker, wie ich, kaufen die sich ohnehin nicht sofort!:evil:

Aber der Etat so mancher hier im Forum gibt doch allemal genug her,
um auf jeden Fall zu kaufen, jedenfalls wenn ich so sehe,
was hier so für Werte in den Signaturen lagern.:cool:

Schönen Gruß
Pitt
 
Wie es einige bereits bemerkten: Am Chip mit 10MP ist im Grunde nichts auszusetzen, der könnte so bleiben.

Was mich weiterhin extrem nervt, sind folgende Punkte:

1. klobig
2. hohe Energie
3. LAUT!!
4. schlechter ISO

Ich bin mit meiner SD10 sehr zufrieden - aber wenn ich sie mit der D70 meines Kumpels vergleiche (wir haben die Kameras etwa zur gleichen Zeit gekauft), dann fallen eben genau die genannten Punkte auf.
Vor allen Dingen frage ich mich aber, wieso zum Teufel :evil: :evil: :evil: baut Sigma eine Kamera, die in der Verarbeitung wirklich super ist, beim Auslösen (im Vergleich zur D70) sich aber anhört, wie ein Käfer zu einem Benz.
Das sind so Kleinigkeiten, die wie immer natürlich NICHT WIRKLICH relevant sind, aber doch einen bleibenden Gesamteindruck hinterlassen.

Das Gleiche mit der Stromversorgung. Es gibt ja nun etliche Threads zu diesem Thema - aber eines wurde, so glaube ich, noch nicht angesprochen:
Wieso baut Sigma nicht einfach für das Powerpack einen Li-Ion-Akku, der anstelle der ACHT!!! Batterien in den Slot reinpasst? Ich meine, der Platz ist doch da! Dann müsste man sich doch auch um diesen ganzen CR-V3 Krams keinen Kopf mehr machen, sondern einfach Block rein, Block raus, aufladen mit passendem Ladegerät, so wie bei den meisten anderen Herstellern auch.
Nicht falsch verstehen: Ich kann zwar nun endlich auch mehrere hundert Bilder machen, aber der Gedanke, dass eine noch viel bessere Lösung da ist und nur nicht umgesetzt wird, macht mich kopfschütteln. Zumal wenn Nikon damit wirbt, dass man mit einem Akkusatz auf 2000 Bilder kommt.

Und wehe, es sagt einer, dass man das nicht braucht. Ich sehe es bei meinem Kumpel: Das ist wie mit Warmwasser. Klar, wenn man sich schon immer kalt gewaschen hat, braucht man es nicht. Einmal aber nicht unter der Dusche zusammengezuckt und man will auf warmes nicht mehr verzichten. :angel:
 
fredge schrieb:
Das ist wie mit Warmwasser. Klar, wenn man sich schon immer kalt gewaschen hat, braucht man es nicht. Einmal aber nicht unter der Dusche zusammengezuckt und man will auf warmes nicht mehr verzichten. :angel:

Oha, ein Warmduscher :lol:
Ducken und weg...
 
fredge schrieb:
Was mich weiterhin extrem nervt, sind folgende Punkte:

1. klobig
2. hohe Energie
3. LAUT!!
4. schlechter ISO

Aber jetzt mal wieder zum Thema...

zu 1. finde ich nun gar nicht. Das war ein ausschlaggebender Punkt, die Kamera zu kaufen. Mir sind die EOSxx und D5x und D7x zu klein. Mag vielleicht auch an der Größe meiner Hände liegen ;)

zu 2. Ok. Mit Mignon Zellen ist es so eine Sache. Da müssen erst mal die richtigen gefunden werden.
Aber mit CR-V3R absolut kein Thema mehr.

zu 3. Gebe ich dir recht. Ist manchmal schon peinlich. Vor allem in ruhiger Umgebung (Kirche,...)

zu 4. Das hängt wie immer von den persönlichen Bedürfnissen ab. Ich wollte bisher noch keine schwarze Katze in der Nacht ablichten. Aber sie dürfte etwas besser "available light" fähig sein. Denn das Signal-/Rauschverhalten ist bei der SD10 bis ISO400 das Beste, das bisher bei ColorFoto gemessen wurde. Gute Beleuchtung vorausgesetzt.


Aber im Prinzip ist es doch so, wie Skater schon sagt:
Wer kann sich die Neue, die sicherlich irgendwann kommt, denn schon leisten?
Die, die im letzten Jahr die SD10 von Sigma für gesponserte 499.-? gekauft haben? Ich war dabei und mittlerweile habe ich einiges nettes Zubehör. Aber ich schätze, dass die Neue in etwa so viel kostet, wie meine komplette Ausrüstung (was ich dafür für z.T. Gebrauchtteile bezahlt habe. Keine Listenpreise). Und ich werde sie mir evtl. gönnen, wenn das Sigma-Marketing wieder etwas dazu tut. :)

Es ist sicherlich beruhigend zu wissen, dass es eine neue Kamera gibt und das man seine Objektive auch zukünftig weiter verwenden könnte.
Aber so lange der Service für die SD10 steht, ist es doch eigentlich egal.
 
Wenn man sieht, wie die kleineren DSLR-Anbieter alle am Stock gehen, muss man sich nicht wundern, wenn eine Firma das Risiko scheut, durch teure Entwicklungskosten an den Rand des Ruins zu gelangen. Vieleicht wäre auch bei Sigma eine Gemeimeinschaftsentwicklung und Produktion angebracht. Solange sich Canon mit seiner Marktvorherrschaft hält, bleibt für den Rest der Anbieter nicht viel.
Mir reicht meine SD10. Sollte die eine mal nach der Garantiezeit kaputt gehen, habe ich noch eine zweite als Reserve. :)

Grüsse, Heinz
 
Luiginatur schrieb:
Das angehängte Bild ist zwar nicht besonders schön, aber der Kontrastumfang war enorm. Starker Frühnebel, durchbrechende Sonne und im Torbogen war es rabenschwarz. Die SD 10 war jedoch in der Lage sogar noch Zeichnung in das rabenschwarz zu bringen. Der Bildeindruck ist fast besser, als es mit bloßem Auge in dem dunklen Torbogen wahrzunehmen war.

Die Tatsache, daß Du noch Zeichnung in den dunklen Bereichen hast, hat zunächst nichts mit dem Kontrastumfang zu tun, sondern wird durch entsprechend lange Belichtung erreicht. Der Kontrastumfang wird durch die Existenz von Zeichnung in den dunklen *und* hellen Bereichen sichtbar, und aus diesem Bild und auch nicht aus den vorherigen Diskussionen in diesem Unterforum erschließt sich mir persönlich nicht, daß die SD10 in dieser Hinsicht besonders leistungsfähig ist.
 
Leute es wird schwierig werden. Ich errinnere nochmal an den Kontext in dem die SD9 präsentiert wurde. Damals, ja, damals, haben wir alle erst angefangen uns ernsthaft mit Digitalkameras zu beschäftigen. Sigma hatte ein komplett neues und interessantes Konzept. Überlegt mal welche Erwartungen heute an eine SD-11 gestellt werden? Eigentlich kann sich Sigma nur noch bewußt in eine klar definierte Nische zurückziehen (eine Spezialitätenkamera aber keine allround DSLR) oder Mainstream übern Preis verkaufen (eine Four-Thirds Cam?). Ich glaube nicht das es eine SD-11 wie sie sich die meisten hier vorstellen (also sowas wie ein 5D/D200 Clone) jemals geben wird. Dafür sind die Entwicklungskosten viel zu hoch und der durch Sigma erzielbare Preis-Absatzmenge zu niedrig, nebst geringen Produktlebenszyklen. Ich hätte, an Sigmas stelle, zwischenzeitlich mal eine SD10MKIIn rausgebracht mit besonders programmierter Firmware mit den Programmen: Studio-Portrait, Outdoor-Portrait, Landschaft, Panorama, Infrared...
Das 'n' steht für Nikon-Bajonet :D
 
hmuenx schrieb:
Die Tatsache, daß Du noch Zeichnung in den dunklen Bereichen hast, hat zunächst nichts mit dem Kontrastumfang zu tun, sondern wird durch entsprechend lange Belichtung erreicht. Der Kontrastumfang wird durch die Existenz von Zeichnung in den dunklen *und* hellen Bereichen sichtbar, und aus diesem Bild und auch nicht aus den vorherigen Diskussionen in diesem Unterforum erschließt sich mir persönlich nicht, daß die SD10 in dieser Hinsicht besonders leistungsfähig ist.

Der phisikalische Kontrastumfang der SD10 nach (pseudo) 'standardisierten' Meßmethoden, dürfte mittlerweile bekannt sein, unnötig hier erneut zu polemisieren. Wichtiger ist doch was 'genau' in den Lichtern und Schatten passiert in denen sich noch meist nicht näher definierte Bildinformation befindet, oder befinden soll. Meine ganz profane Erfahrung:clipping in den Lichtern mit neigung zu CA an den Kantenübergängen. Grobes Rauschen in den Schatten. Aber,..., die Auflösung (fast auf 12MP Bayer Niveau) ist spitze und das macht die Sigma aus;)
 
Luiginatur schrieb:
... Die SD 10 war jedoch in der Lage sogar noch Zeichnung in das rabenschwarz zu bringen. Der Bildeindruck ist fast besser, als es mit bloßem Auge in dem dunklen Torbogen wahrzunehmen war.

Auch diese Fähigkeit möchte ich bei einer neuen Kamera nicht vermissen. Bei der R1 werden die jpg´s manchmal intern so bearbeitet, dass von der Lichtstimmung nicht wieder zu finden ist. Das ist halt der Preis, der kamerainternen Bearbeitung die natürlich zu 99% auch bei der R1 in Ordnung ist. Aber ich mag auch die extremen Lichtstimmungen...

Ich sehe den großen Vorteil der Sigma eher in der Dynamik in hellen, überbelichteten Bildpassagen.
In den Tiefen hätte ich eher Canon leicht favorisiert. Bei Canon (jedenfalls meinen alten Geräten) muß man daher im Zweifelsfall knapper belichten.

Insgesamt sehe ich aber die SD10 dennoch im Vorteil.

Gruß
Wolfgang
 
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