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Sigma 3-D look

dr. scotch: beachtlich, was dem einen sein google- link, ist dem anderen sein doktor...:)

persönlichkeiten lasse ich mal außen vor-eine prise humor ist besser.

ich schlage vor, wir fangen noch mal von vorne an, um unsere mißverständnisse zu klären.

thema: 3d-wirkung von fotografien unter dem aspekt der verblauung des hintergrundes aufgrund von streulicht-insbesondere über wäldern und vegetation. (ist das dem thread gegenüber angemessen?)

wieso blau? ausgehend vom gesamtspektrum des sonnenlichtes sehe ich 2 aspekte ursächlich für "blau" in der luft: kuzrwelliges licht wird stärker gestreut (diffus reflektiert) als langwelliges, während langwelliges besser absorbiert wird. beides führt dazu, daß einerseits mehr "blaues" licht da ist, andrerseits durch fehlen der rötlichen anteile auch unser auge mehr "blau sieht". 2 verschiedene dinge, die aber den gleichen effekt bestärken.

aspekt 2: die streuung findet hauptsächlich an feinsten wassertröpfchen statt, deshalb über wasser, meer etc. auch intensivtes blau...

aspekt 3: (evtl. vernachlässigbar) bestimmte pflanzen wandeln UV-licht in sichtbares licht um (besonders bergvegetation) da die blauen frequenzen näher an UV liegen- großer anteil von blau in diesen transformierten spektren.

jetzt zum wald: es ist logisch, daß a) über wäldern und dichter vegetation eine erhöhte luftfeuchte herrscht. d.h. merh wasser in der luft und (evtl. auch beeinflussend) kältere luftschichten. falls der herr doktor mal bumerang-schießen gegangen ist, würde er merken, daß luft alles andere als ein homogener stoff ist! da gibts ständig thermikblasen, "löcher", dicke und dünne luft. ganz besonders am waldrand. sonnenstrahlung und pflanzenatmung schaffen sehr komplexe luftverhältnisse.

luft optisch zu beschreiben wird deshalb nicht ohne sein. was ich pauschal als filterwirkung beschrieb ist natürlich ein komplex aus obigen streuverhalten an den wasserteilchen, tatsächlicher frequenzabsorption (langwelliges licht), streulicht direkt von den pflanzenblättern und zu guter letzt: eben die optischen veränderungen durch änderung der luftzusammensetzung!
daß wälder tonnenweise terpentin ausschütten ist mir seit langem bekannt, isopropanol seit dem artikel. ich denke die hygroskopische wirkung sorgt einfach dafür daß über dem wald schlichtweg mehr wasser gebunden wird, was letzlich zur erhöhten streuwirkung führt, bzw evtl. auch noch mehr rotanteile des lichtes gefiltert werden.

das jetzt alles summa summarum zusammengedacht, sollte ansatz genug sein, sich selbst ohne fachliteratur und doktorabschluss in die sache hineinzudenken um dann einen zusammenhang zwischen den ausdünstungen von pflanzen und dem streulicht/spektralverhalten zu sehen.
zusätzlich kommen noch ätherische öle hinzu die in selbiger richtung wirken könnten (blue mountains z.b. eukalyptus). ich hoffe ich habe mich jetzt verständlich und genauer ausgedrückt.;)

zum blauen leuchten bei schallanregung: stichwort- sonoluminiszens.....
für mich interessant wie universal das wissen des herrn doktors ist und wie er fachübergreifend zusammenhänge herstellen kann! da sollte an seiner vorstellungskraft gearbeitet werden.:) und die neigung zur vorverurteilung evtl. etwas abgemildert werden.

warum 3d durch blau?

obige ausführungen im hinterkopf ist es also so, daß maler schon immer raumtiefe durch verblauung/vergrauung des hintergrundes geschaffen haben.
film ist nun auch mehr für hohe frequenzen empfindlich( blau7 UVempfindlich deshlab ja uv-filter!) das heißt, wenn man einen film (bevorzug mittelformat, bzw größere formate, da dort mehr sättigungseffekt möglich ist) stärker sättigt, sich vor allem die blauanteile anreichern, da selbige quasi bevorzugt "aufgenommen" werden. ergebnis: dies typisch blau-leuchtenden hintergründe bei film. die sigma simuliert diesen "effekt" unfreiwillig, indem auch sie für blau stärker empfindlich ist, da das blau quasi in der "ersten reihe" steht. also das gesamtlicht immer durch den blausensor muß!

diesen effekt zu nutzen ist naheliegend, bzw. hier sehe ich den grund bei landschaftsaufnahmen ähnlich film die blauempfindlich der sd auszunutzen um das schwache streulicht in den hintergründen zu verstärken.

es wäre auszutesten inwieweit lange belichtungszeiten diesen sättigungseffekt zugunsten von blau begünstigen.

per ebv kann dieses natürlich auch mit allen anderen cams bewerkstelligt werden!


lg matthias
 
es ist mein ernst nicht alles so ernst zu nehmen!:D

das eine ist zu wissen, warum was so und so ist, die richtung zu kennen, um vorzüge und optima zu wissen- das andere bei allem völlig relaxt zu sehen, das der nachteil hier mit dem vorteil dort aufgewogen wird.

laßt doch einfach mal die kirche im dorf. der foveon hat vorteile und ermöglicht manches von haus aus, aber man kann es eben genauso auch mit anderen cams hinbekommen.
tut mir leid, daß ich meine heutigen einlassungen nicht auf wissenschaftlichen niveau schrieb-wer mir folgen kann, weiß was ich meine. wer nicht, wird sich auf seinen doktorhut zurückziehen oder meine worte so verdrehen, daß es ein strick ist.

gastheorie.... schon klar. :grumble:

wer ist denn hier der praktische beobachter und wer die theoretiker??

lg matthias
 
dr. scotch: beachtlich, was dem einen sein google- link, ist dem anderen sein doktor...:)

Nein. Der Unterschied ist "Wissen" im Gegensatz zu "Behaupten". Erstaunlicherweise folgen deinen Behauptungen nicht mal irgendwelche links, obwohl jeder zweite Satz von dir "Google" enthält...

persönlichkeiten lasse ich mal außen vor-eine prise humor ist besser.

Lustig finde ich dich eigentlich nicht. Ich weiss nur noch nicht so genau, ob du einfach nur unverschämt bist, oder ob das schon in Grössenwahn abgleitet. Ich habe so meine Zweifel, dass du im RL die Klappe auch dermassen weit aufreissen würdest.

thema: 3d-wirkung von fotografien unter dem aspekt der verblauung des hintergrundes aufgrund von streulicht-insbesondere über wäldern und vegetation. (ist das dem thread gegenüber angemessen?)

Nö. Das sind gleich mehrere halbgare Theorien von dir zu einem Brei verquirlt.

kuzrwelliges licht wird stärker gestreut (diffus reflektiert) als langwelliges,

Falsch.

während langwelliges besser absorbiert wird.

Falsch.

beides führt dazu, daß einerseits mehr "blaues" licht da ist, andrerseits durch fehlen der rötlichen anteile auch unser auge mehr "blau sieht".

Falsch. (Sowohl deine wilde Theorie, dass "mehr blaues Licht da ist", als auch deine seltsamen Ideen zur spektralen Empfindlichkeit des Auges.)

2 verschiedene dinge, die aber den gleichen effekt bestärken.

Blöderweise sind beide "Dinge" von dir falsch beschrieben/verstanden/angenommen und "bestärken" einen Effekt, den es so nicht gibt. Aber ich schätze, das tangiert dich nur peripher.

aspekt 2: die streuung findet hauptsächlich an feinsten wassertröpfchen statt, deshalb über wasser, meer etc. auch intensivtes blau...

Und ich hatte schon gedacht: Jetzt hat er tatsächlich mal gegoogelt... Fing so gut an, mit den "feinsten Wassertröpfchen"... Nur so als Gedankenanstoss: Wenn du weiter oben Recht hättest, dass kurzwelliges (blaues) Licht stärker gestreut wird, als langwelliges (rotes) Licht, müsste der Himmel mit hohem Wasseranteil rot werden... Praktischerweise wird deiner Ansicht nach aber langwelliges Licht stärker absorbiert... also wird der Himmerl schwarz?! Dem Widerspricht irgendwie die Erfahrung, das Himmel doch eher zu Blau tendiert :lol: Mit anderen Worten: Wenn du über das, was du hier von dir gibst, nachdenken würdest, würden dir die Widersprüche vmtl. selbst auffallen.

aspekt 3: (evtl. vernachlässigbar) bestimmte pflanzen wandeln UV-licht in sichtbares licht um (besonders bergvegetation) da die blauen frequenzen näher an UV liegen- großer anteil von blau in diesen transformierten spektren.

Keine Ahnung, ob es eine derartige Biolumineszenz gibt, aber deine Theorie, dass die dann blaues Licht abgeben, weil blau näher am UV liegen, ist aus den gleichen Gründen falsch, aus dem auch deine Aussage weiter oben falsch ist, dass Rot "stärker" absorbiert wird. Du hast absolut keinen Schimmer, wie Absorbtions- und Emissionsvorgänge funktionieren und reihst ein falsches "Argument" ans andere, um irgendeine hanebüchene Theorie zu begründen. Da deine Argumente in sich schon widersprüchlich sind, bist du entweder mit dem Thema derart überfordert, dass dir das nicht mal auffällt, oder du findest es einfach lustig, Unsinn in die Welt zu setzen.

jetzt zum wald: es ist logisch, daß a) über wäldern und dichter vegetation eine erhöhte luftfeuchte herrscht. d.h. merh wasser in der luft und (evtl. auch beeinflussend) kältere luftschichten.

Ja, es ist logisch, dass über Wäldern und dichter Vegetation eine erhöhte Luftfeuchtigkeit herrscht. Der Rest ist wieder falsch.

falls der herr doktor mal bumerang-schießen gegangen ist, würde er merken, daß luft alles andere als ein homogener stoff ist! da gibts ständig thermikblasen, "löcher", dicke und dünne luft. ganz besonders am waldrand.

Ich kann zwar nicht Bumerang schiessen, habe aber einen Flugschein. Beim Fliegen habe ich festgestellt, dass ein zentrales "Problem" der Thermik ist, dass man sie nicht "sieht", zumindest nicht durch optische Phänomene. Wo genau ist also jetzt der Zusammenhang zu deiner "Wälderblauausgasungstheorie"?

ich denke die hygroskopische wirkung sorgt einfach dafür daß über dem wald schlichtweg mehr wasser gebunden wird, was letzlich zur erhöhten streuwirkung führt, bzw evtl. auch noch mehr rotanteile des lichtes gefiltert werden.

Ja was denn nun? Eben war noch über dem Wald besonders viel Luftfeuchtigkeit und jetzt ist er auf einmal hygroskopisch (was besonders hohe Luftfeuchtigkeit über einem Wald recht zuverlässig ausschliessen würde)? :lol:

das jetzt alles summa summarum zusammengedacht, sollte ansatz genug sein, sich selbst ohne fachliteratur und doktorabschluss in die sache hineinzudenken um dann einen zusammenhang zwischen den ausdünstungen von pflanzen und dem streulicht/spektralverhalten zu sehen.

Ich würde es anders formulieren: Nur ohne Fachliteratur oder -wissen ist es möglich, sich in deine Theorien hineinzudenken. Wie heisst es doch so schön?

Sachkunde kann einer lebhaften Diskussion nur abträglich sein.

Du bist wahrlich der schreibende Beweis dafür :lol:

zusätzlich kommen noch ätherische öle hinzu die in selbiger richtung wirken könnten (blue mountains z.b. eukalyptus). ich hoffe ich habe mich jetzt verständlich und genauer ausgedrückt.;)

Du hast nochmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass jeglicher Physikunterricht in der Schule wirkungslos an dir vorbei gegangen ist :)

zum blauen leuchten bei schallanregung: stichwort- sonoluminiszens.....
für mich interessant wie universal das wissen des herrn doktors ist und wie er fachübergreifend zusammenhänge herstellen kann! da sollte an seiner vorstellungskraft gearbeitet werden.:)

Oh, Sonolumineszenz ist mir durchaus ein Begriff. Allerdings fängt da bei den Sonarversuchen aus den 30igern, auf die du wohl anspielst, mitnichten das Wasser an zu leuchten, sondern die Kavitationsblasen (=Gasblasen), die beim Kollabieren ihre potentielle Energie in Form von sichtbaren Licht wieder abgeben. Tip: Es reicht nicht immer aus, nur den erstenSatz in Wikipedia zu lesen...

warum 3d durch blau?

obige ausführungen im hinterkopf ist es also so, daß maler schon immer raumtiefe durch verblauung/vergrauung des hintergrundes geschaffen haben.

Und ich hätte schwören können, dass sie dazu i.W. das Mittel der Perspektive benutzt hätten... Man lernt nie aus :lol:

EOD, da mittlerweile vollkommen OT.

Gruss,
Dirk
 
scotch: ich denke wir lassen es. ich googele wegen dir nicht rum. aber zu lesen, daß kurzwelliges licht NICHT stärker in der athmosphäre gestreut wird als langwelliges läßt mich dann doch auf deine doktorreputanz verzichten.

wenn du dir es einfach nicht vorstellen kannst, daß die hygroskopische wirkung von aljohol zu erhöhter luftfeuchte führt, dann weiß ich auch nicht weiter.

die kavitation kenne ich seitdem ich mich mit klangschalen auseinandersetze.... leider ist mir das leuchten dabei noch nicht gelungen.vielleicht ist bei mir aber auch schlicht zu wenig argon in der luft? oder zuviel radon?

dein flugschein läßt allerdings hoffen. sieh dir doch einfach mal das ganze aus der luft an. da muß ich doch gar nix mehr erklären. rieche den wald. messe die luftfeuchte. warum die feinen wassertröpfchen nun doch nicht das streulicht verursachen erklärst du uns ja auch nicht....

in dem sinne: schadem ich hätte gedacht wir könnten im streit zu klaren aussagen gelangen. dein wissen plus beobachtung meinerseits bündeln. aber bis auf "falsch" hast du hier nix dazu beizutragen. da grille ich jetzt lieber auf dem balkon und schaue dem blauen rauch zu.... ist der nun auch wegen dem aljohol bläulich?:rolleyes:

ciao dottore
 
eRel: :top:

Und jetzt mal die Texte zu den ganzen schönen Links auch lesen. Für die "Perspektive" hätte ich anscheinend ein Ironietag setzen müssen ;)

Gruss,
Dirk
 
Zuletzt bearbeitet:
und der erste platz für das 3d-igste bild geht an nighstalker und PENTAX(bayer) :evil:
also da ich sigma und bayer nutze muß ich mal wieder sagen, es geht nur darum sein werkzeug zu beherrschen, es gehen mit beiden systemen völlig gleichwertige fotos.
tiefenstaffelung ist immer noch ein gestalterisches element und keine sensoreigenschaft.

100% Zustimmung!

Hmmm ....

findet Ihr "dieses" hier "3D-ig"? .... Das fiel mir heute so mal auf die Linse.

Grüße und dreidimensionale Photos

Klaus

Ja, ich schon :) leicht freigestellt, Schärfe schön am richtigen Punkt, schicke Farben ....

Gruß
Thomas
 
...die Diskussion hier so was von nebendran, ist ja kaum zu glauben !

Macht doch erst einmal mit einer anderen Kamera (Bayer-Sensor) in der Preisklasse der SD und mit 55-200 Kit Objektiv eine Aufnahme wie die von Milan5670 und dann denkt noch mal über eure Diskussion hier nach.

Gruß,

RedFox.
 
Macht doch erst einmal mit einer anderen Kamera (Bayer-Sensor) in der Preisklasse der SD und mit 55-200 Kit Objektiv eine Aufnahme wie die von Milan5670 und dann denkt noch mal über eure Diskussion hier nach.
Ich würde gerne genau so eine Aufnahme machen, aber leider ist meine Zeitmaschine gerade beim Service, darum schaffe ich es nicht, zur gleichen Zeit und damit unter den gleichen Bedingungen am gleichen Ort zu sein wie milan5670 bei seiner Aufnahme - der Parallelvergleich wird darum schwierig.

Nichtsdestotrotz verstehe ich weiterhin nicht, was so schwierig daran sein sollte, unter gleichen Lichtbedingungen auch mit einer anderen Kamera eine Aufnahme zu machen, die sich zu einem ähnlichen, 900x600 Pixel großen Bildchen verarbeiten lässt - ich kann an dem Bild nichts besonders sensortypisches erkennen.

Ich hänge hier mal ein Bild meiner Pentax *ist Ds an, also vom Bayer-Sensor mit "nur" 6MP, ein eher zufälliges Motiv von meiner Festplatte. Ich habe dafür ein JPG direkt aus der Kamera verarbeitet, wobei alle Tests einhellig sagen, dass die *ist Ds ganz furchtbare JPGs mit schlechter Detaildarstellung produziert. :lol: Aus einem RAW ließe sich also noch weit mehr rausholen, geschweige denn aus einem RAW einer 10MP-Kamera. Dennoch finde ich das Bild "3D-ig" - was auch hier wenig mit dem Sensor zu tun hat und viel mit dem Licht und dem Bildaufbau.
 
...die Diskussion hier so was von nebendran, ist ja kaum zu glauben !

Macht doch erst einmal mit einer anderen Kamera (Bayer-Sensor) in der Preisklasse der SD und mit 55-200 Kit Objektiv eine Aufnahme wie die von Milan5670 und dann denkt noch mal über eure Diskussion hier nach.

Was ist denn an dem Bild bitte so besonders? Ein Beispiel für eine besonders gute Landschaftsaufnahme ist es, mit Verlaub, ja nun nicht unbedingt.

Und was weitere Fotos angeht: schon in diesem Forum in der Galerie gibt es zuhauf auch gute, teilweise "plastische, dreidimensionale" usw. Landschaftsaufnahmen, und sehr viele davon mit allen möglichen Kameras gemacht, auch etliche die in "niedrigen" Preisklassen liegen. Außerhalb des dslr-forums ist die Zahl hervorragender Landschaftsbilder noch viel höher und auch da gilt, die sind wieder mit allen möglichen Linsen und Kameras gemacht und es sind dennoch sehr viele mit "Dreidimensionalität" dabei.

Nirgends ein Hinweis auf eine besondere 3D-Eigenschaft des Sigma-Sensortyps. Und wieso? Weil es diese Eigenschaft nicht gibt. Wer ernsthaft 3D haben möchte, kann es ja mal mit einer Stereo-Kamera probieren. :)

Gruß
Thomas
 
eReL

Hallo,
habe bei der Einstellung meiner Bilder ja auch angemerkt, das Ähnliches sicherlich mit jeder guten DSLR möglich sei.
Dein Bild ist der beste anschauliche Beweis.

Gruß Milan
 
Hmmm....
Dieses SD Photo vom Tage finde ich schon 3-Dig ..... glaube ich ....
könnte aber auch sein, dass ich einfach nur "stolz" drauf bin, dass ich da 'ne 1/45s bei 200mm aus der Hand "hingelegt" habe.
Ehrlich gesagt .... bringe ich das aber auch nicht immer hin....

Grüße und plastische Photos

Klaus
 
...,

woher kommt eigentlich dieser "3D-Mythos"?
Ich fotografiere ja nun schon ein paar Tage länger mit meiner Sigma und hielt sie bisher für ein schlichtes fotografisches Aufnahmegerät, welches sich recht gut mit meinen Ansprüchen deckt (Verzicht auf jeglichen SchnickSchnack und PillePalleKram). Nun lese ich hier welch endgeiles Ding ich mir da gekauft habe und möchte eigentlich nur noch wissen wo ich den 3D-Modus an meiner Sigma aktiveren kann :rolleyes: :lol:

Aber nur weiter - ich lerne gerne noch dazu ...
 
...,

woher kommt eigentlich dieser "3D-Mythos"?
Ich fotografiere ja nun schon ein paar Tage länger mit meiner Sigma und hielt sie bisher für ein schlichtes fotografisches Aufnahmegerät, welches sich recht gut mit meinen Ansprüchen deckt (Verzicht auf jeglichen SchnickSchnack und PillePalleKram). Nun lese ich hier welch endgeiles Ding ich mir da gekauft habe und möchte eigentlich nur noch wissen wo ich den 3D-Modus an meiner Sigma aktiveren kann :rolleyes: :lol:

Aber nur weiter - ich lerne gerne noch dazu ...

Hallo Silvio .... also dass die SIGMA "endgeil" ist, das hast Du schon gut richtig erkannt .... Der 3-D-Modus ist übrigens serienmäßig IMMER eingeschaltet! Das haben die im Handbuch nur vergessen, zu erwähnen!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Lustiger Thread. Anstatt ein weiteres, wahnsinnig räumliches Bild in die Runde zu werfen, mach ich einen kurzen Ausflug zurück ins OT. Bitte entschuldigt, aber etliche Behauptungen schreien förmlich danach, ein wenig Licht ins Halbwissen zu bringen (wen es langweilt, bitte einfach überlesen):

feuervogel69 schrieb:
2 aspekte ursächlich für "blau" in der luft: kuzrwelliges licht wird stärker gestreut (diffus reflektiert) als langwelliges, während langwelliges besser absorbiert wird.


"Gasförmiger Sauerstoff absorbiert praktisch kein sichtbares Licht (im sichtbaren Bereich liegen nur die extrem intensitätsschwachen Lichtabsorptionen, die einen Übergang zu schwingungsangeregtem O2 führen (...); die Bildung von O2-Paaren ist wegen der Seltenheit eines Dreierstoßes von zwei O2-Molekülen mit einem Photon in der Gasphase unwahrscheinlich). Die blaue Farbe der O2-haltigen Atmosphäre kann hiernach also nicht auf der Bildung elektronisch angeregter Sauerstoffmoleküle beruhen. Der "blaue Himmel" geht vielmehr darauf zurück, dass Licht beim Durchstrahlen von Stoffen an den Elektronenhüllen der Stoffteilchen teilweise seitlich gestreut wird (Tyndall-Effekt im Falle von kolloiden Lösungen, Rayleigh-Streuung im Falle von Gasen, echten Lösungen, reinen Flüssigkeiten), wobei das gestreute Licht die Wellenlänge des einfallenden Lichts besitzt. Die Intensität der "unverschobenen Streustrahlung" in Gasen wächst sehr stark mit abnehmender Wellenlänge des Lichts (rot < gelb < grün < blau). Dementsprechend leuchten Teile des Himmels, von denen wir nur gestreutes Licht sehen, blau (das Licht der Abendsonne, dem wegen des Langen Weges durch die Atmosphäre alle Blauanteile durch Streuung entzogen sind, erscheint in der Komplementärfarbe rot). Die Streuintensität wächst zudem mit der Polarisierbarkeit der Gasmoleküle."


Quelle: A. F. Holleman, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. Walter de Gruyter Verlag Berlin, 1995; Seite 512.

Neben der erwähnten unverschobenen Streustrahlung, die du vermutlich mit deiner Behauptung meintest, tritt eben noch die Raman-Streuung auf, die einfach ausgedrückt bewirkt, dass ein Teil des einfallenden Lichts bevorzugt ins längerwellige hin verschoben wird; dies geschieht unabhängig von der Wellenlänge der Lichtquelle stets um den gleichen Betrag.

Dass feuchtere Luft blauer erscheint als trockene ist falsch, es verhält sich sogar umgekehrt. Beim Durchqueren von Wasser mag eine Blaufärbung zwar tatsächlich zu beobachten sein, die Wasserdampfmenge in der Atmosphäre reicht dazu jedoch bei weitem nicht aus.
Durch die hinsichtlich der höheren Luftfeuchtigkeit in Waldgebieten wohl zu vernachlässigenden hygroskopischen Wirkung des Isopropanol (die Quelle bzgl. der Absonderung selbigen Stoffes würde mich ernsthaft interessieren) würde die Luftfeuchtigkeit verringert werden, was tatsächlich in der Theorie einen blaueren Himmel zur Folge hätte (2 wrongs make 1 right :top:).
Da kalte Luft weniger Wasser binden kann als warme Luft und zudem die Luftfeuchtigkeit sich fast unabhängig zum Luftdruck verhält, könnte der Begriff "Blue Mountains" (neben der Eukalyptusöl-Begründung) von der in höheren Luftlagen vorherrschenden niedrigeren Luftfeuchtigkeit herrühren (reine Spekulation :D ).

Vielleicht ist der "Blaustich" bei Sigma durch eine niedrigere Luftfeuchtigkeit im Inneren der Kamera zu erklären? Hmm... und ob das dann auch bei Sigmaobjektiven an Bayer-Kameras der Fall ist? :confused:

... also ich seh keinen Unterschied. Ich kann der These nur zustimmen, dass dem Foveon-Sensor auf Grund seiner andersartigen Bauart alle möglichen, mit pseudowissenschaftlichen Begründungen untermauerten wilden Eigenschaften angedichtet werden, die niemals ernsthaft bewiesen oder widerlegt werden können, weil sich einfach niemand so wirklich auskennt.

Viele Grüße & allzeit blauen Himmel,

Max
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Ozonschicht hat mit dem blauen Himmel leider wirklich gar nichts zu tun :)

Die Erklärung mit der Rayleigh-Streuung ist schon richtig.

Kann man auch bei wikipedia.de hier nachlesen, da ist zumindest ein grober Versuch, es auch allgemeinverständlich zu formulieren :p

Gruß
Thomas
 
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