Es ist eine reine Objektivsache, vom 3D Effekt von Leica und Pentaxobjektiven haben schon vor 30 jahren die Fotografen geschwärmt....da gab es weder Foveon noch Sigmakameras.....es ist einfach die Wiedergabe des Unschärfeverlaufs..
Mag ja sein, dass der Foveon diesen begünstigt...ich wüsste nicht wie, aber ich bin ja auch nicht so in der Technik drin....und deshalb auch mit günstigen Sigmalinsen solche Effekte erzielt werden können, die woanders den Highend Linsen zugeschrieben werden...aber den 3D Effekt gab es definitiv schon analog.
Dem kann ich nur zustimmen!
Allerdings hatten zu Analogzeiten alle nur Film!
(Und auch damals hat es ja schon oft Streit
über die Qualitäten des jeweils verwendeten "Sensors" gegeben!

)
"3D"-Effekt meint doch wohl nicht wirklich "3D",
sondern den Schärfekontrast zwischen Hauptmotiv und unscharfen Bildbereichen!
Erst durch den entsteht eine zweidimensionale Plastizität im Bild.
Dieser Kontrast kann in der einen Richtung
durch die Betonung der Unschärfe erhöht werden (Bokeh),
und in der anderen Richtung durch die Schärfe (Auflösung + Kontrast).
Über die Lichtstärke des Objektives wird direkt (Freistellung/Tiefenunschärfe)
und indirekt (Verschlußzeit/Verwackelung) die Schärfeleistung beeinflußt.
(Deshalb sind lichtstarke Optiken ja auch besser als lichtschwache: 3D!

)
Da andererseits der Foveon prinzipbedingt einen höheren Pixelkontrast erfassen kann,
ist die Behauptung bezüglich seiner höheren Schärfeleistung trotzdem ok.
Nur ohne das geeignete Objektiv kann man das nicht nutzen,
Es muß schon was wirklich Scharfes ankommen,
damit es dann erfaßt werden kann!
Fazit:
"Freistellungsweltmeister-Objektiv" +
Foveonsensor +
"besserer-AF-als-in der SD10 drin" +
guter Fotograf +
gute Tagesform
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===> nur noch astreine Fotos!
Wobei die beiden letzten Punkte gar nicht zu unterschätzen sind,
obwohl sie hier, in den technischen Foren, natürlich nie diskutiert werden!
Schönen Gruß
Pitt