langsam bewegen, das Verhalten der Tiere beobachten, klickende und laute Geräusche vermeiden (manche Arten wie z.B. dein Ochsenauge können auch hören), evtl klein machen und Geduld haben. Wenn Bläulinge sich sonnen, kannst du das gut üben, denn sie zeigen dir durch Zuklappen der Flügel, dass du was falsch gemacht hast.
Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß man das nicht verallgemeinern kann.
Bei Tagpfauenauge und Kleinem Fuchs ist es z. B. genau anders rum.
Wenn denen langsam zu nahe kommst, dann öffnen sie zuerst die Flügel
(sofern diese vorher geschlossen waren) und dann sind sie weg, wenn es ihnen zu brenslig wird.
Selbst ein und das selbe Individuum kann erst scheu sein und
anschließend zutraulich oder sogar aufdringlich werden.
Ein Beispiel hierfür waren diese Graubindigen Mohrenfalter,
die sich erst überhaupt nicht ablichten ließen und dann gar nimmer
loszubringen waren.
Während der Aufnahme saßen noch mehrere hinter mir auf dem Rucksack.
einer auf´m Fuß meiner Freundin und einer auf meiner Backe.
Einen hab ich am Waldrand auf ein Blatt gesetzt, damit er nicht mit uns
heimfährt
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Eine klare Verhaltensregel um nahe ranzukommen gibt es ergo nicht.
Langsam bewegen, am besten von hinten anschleichen ist wohl
das, was nie verkehrt ist.
Nochwas fällt mir ein: wenn ein Falter auf das Auslösegeräusch mit Flucht
reagiert, aber nie allzuweit entflieht, dann einfach mal öfter den Auslöser
betätigen, denn manchmal gewöhnen sie sich recht schnell daran
und fliehen dann nicht mehr.
Gruß,
Jürgen