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[Sammelthread] Superzoom - Für und Wider

Mal wieder was für's Phrasenschwein: ein gutes Foto definiert sich nicht über die reine Schärfe.:)
Von daher reicht ein "Suppenhuhn" genauso wie die 6Mpx-Nikon D100 aus dem Jahr 2002, um herausragende, berührende Lichtbilder zu schaffen. Erinnerungs- und Urlaubsbilder sowieso.
Dass ein Superzoom beim abfotografieren einer Backsteinwand (wie hier im Forum weitverbreitet) keine Punkte macht, sollte eigentlich nebensächlich sein.;)
bozzelbenz
 
Mal wieder was für's Phrasenschwein: ein gutes Foto definiert sich nicht über die reine Schärfe.:)
Von daher reicht ein "Suppenhuhn" genauso wie die 6Mpx-Nikon D100 aus dem Jahr 2002, um herausragende, berührende Lichtbilder zu schaffen. Erinnerungs- und Urlaubsbilder sowieso.
Das sehe ich genauso. "Beeindruckende" Fotos haben nicht viel mit "technisch perfekten" Fotos zu tun. Ich denke einfach, dass der Komfort, im Handumdrehen zwischen Weitwinkel und Tele zu wechseln manchmal durch nichts aufzuwiegen ist - erst recht nicht durch ein bisschen weniger Schärfe, etwas dunkleren Ecken oder was weiß ich. Ich meine, ich habe auch Festbrennweiten und "kleinere" Zooms, die ich eigentlich auch lieber benutze (um den Blick zu schulen, freizustelle usw.), aber auf der Reise, wo es mal hecktisch zugeht und man alle paar Meter ein anderes Motiv findet, habe ich auch gern ein Objektiv, mit dem ich etwas mehr zoomen kann. Nicht nur, dass ich nicht wechseln muss, sondern auch, dass ich nichts oder nicht viel Weiteres dabei haben muss, ist ja auch komfortabel.

Ich muss aber auch sagen, dass ich bei Superzooms schon ein paar Mal Probleme mit Serienstreuung hatte. Wenn man aber ein gutes Exemplar hat, finde ich es aber ok.

Übrigens finde ich Aussagen wie "Ich kaufe kein Superzoom, sonst hätte ich ja eine Bridge nehmen können" etwas realitätsfern. Es gibt noch mehr Unterschiede zwischen einer DSLR und einer Bridge - zum Beispiel auch, dass man das Superzoom bei Bedarf durch eine Festbrennweite ergänzen kann.
 
Es kommt mir die Frage ob es dann wenn es um Mobilität geht, es bei der gezeigten Qualität nicht eine Kompakte tut?
Nein. Ansonsten möchte ich diese Kompakte kennenlernen. :cool:
 
Ich hab ein Sigma 18-200, war mein erstes Objektiv nach dem Kit und ne ganze Weile drauf. Das was mich am Meisten daran gestört hat war eigentlich nur die Lichtstärke und der Zoomcreep. Es gibt natürlich Objektive die schärfer abbilden aber wenn man nicht gerade jedes Bild als Riesenposter drucken lassen will ist das völlig uninteressant.
Habs zwar lange nicht mehr benutzt da nun ander da sind aber hergeben will ichs trotzdem nicht. Es gibt immer wieder mal Anlässe wo man nicht ständig hin und herschrauben will aber dennoch die ein oder andere Teleaufnahme gut passen würde.
 
Nein. Ansonsten möchte ich diese Kompakte kennenlernen. :cool:

Sobald es eine Kompakte gibt die:
- Denn schnellen AF eine DSLR
- Das geringe Rauschen
- High-Iso fähigkeit
- Geringe Einschaltverzögerung
- Geringe Auslöseverzögerung
- RAW-Fähigkeit
- Freistellung durch die geringe Tiefenschärfe (wegen Sensorgröße)
- Hohe, praktisch auch nutzbare, Sensor/Detail Auflösung
- Hohe Serienbildgeschwindigkeit
einer aktuellen DSLR hat und das alles in einem schnuckelig kleinen Kompaktgehäuse mit nem >=10x Superzoom, die will ich auch kennenlernen (und sofort kaufen)! ;)

Das man die Linsen bei ner DSLR wechseln kann ist schön, aber zumindest ist das Feature bei mir ganz unten auf der Liste der Dinge die mich seinerzeit zum Umstieg von einer Bridge zur DSLR bewegt hatten.

Und das Linsenwechseln bei ner DSLR ist im praktischen Alltag für mich eher eine notwendiges Übel als das ich mich darüber freue es tun zu dürfen. Und dazu noch das Glas rumgeschleppe bei Ausflügen...
Und auch aus diesem Grund habe ich mir zu meinen beiden Zooms (17-55 2,8 IS und 70-200 f4 L IS) jetzt auch noch eine waschechtes "Suppenhuhn" Canon 18-200 IS geholt! Und ihr glaubt es nicht... ich lebe trotzdem noch! :lol: Auf ausbelichteten Fotos sieht man den Unterschied nicht, ich kann zumindest nicht sagen welches Foto ich nun mit dem Superzoom oder dem L-Objektiv geschossen habe. Beim Pixelpeepen sieht das schon anders aus. Aber im Vergleich zur Abbildungsqualität meiner Festbrennweiten müssen auch die beiden Klassenprimusse 17-55 und 70-200L sich geschlagen geben. Es gibt immer Optiken die noch nen Furz besser/schöner/lichtstärker sind, die Frage ist welche Optik ist für einen persönlich "ausreichend". Und für den pratischen Hobbyaltag ist das Canon Superzoom top, ich möchst nicht mehr hergeben. Wenns aufs letzte Quentchen Schärfe, Verzeichnungsfreiheit, Randschärfe oder Lichtstärke ankommt, dann dürfen&müssen die anderen Objektive ran, aber wenns einfach nur so Tagsüber rausgeht, und man nicht weis was einem alle so vor die Linse kommt, ist jetzt immer das Superzoom bei mir drauf. In meinem Fall wiegt die Flexibilität die optischen Nachteil auf, lieber ein evtl. nicht 100% optimales Foto als gar kein Foto weil im speziellen Moment natürlich wieder die unpassende Brennweite auf der Kamera war.
 
@nwsDSLR

...im Bezug auf die gezeigten Bilder. Was die DSLR alles besser können ist mir schon klar, aber bei den Bildern des TO ist keines dabei das besondere Anforderungen stellt an speed, AF usw.

Habe vor kurzem mit einer Canon Powershot SX200 IS geknipst. Was hier im Thread gezeigt ist kann die locker auch und passt in die Badehose.
 
@nwsDSLR

...im Bezug auf die gezeigten Bilder. Was die DSLR alles besser können ist mir schon klar, aber bei den Bildern des TO ist keines dabei das besondere Anforderungen stellt an speed, AF usw.

Habe vor kurzem mit einer Canon Powershot SX200 IS geknipst. Was hier im Thread gezeigt ist kann die locker auch und passt in die Badehose.

Mache Leute sind aber auch echt beratungsresistent. Die gezeigten Bilder sollen die Qualität eines Superzooms zeigen und nicht die -im späteren Verlauf genannten- Vorteile einer DSLR verdeutlichen. Btw. mit der Kompakten wirst DU nicht so ein Bokeh erzeugen können.

Ich bleib dabei, lieber ein durchschnittliches Bild mit dem Superzoom gemacht, als gar keins, weil die Zeit beim Objektivwechsel liegen gelassen.
 
Ich habe mein Sigma 18-200 mit Stabi immer dann drauf, wenn ich mit meinen 4 Kindern unterwegs bin, habe dann echt keine Zeit mehr zu Wechseln der Optik, und bei genug Licht bringt das Ding mehr als ordentliche Bilder. Ebenso bei Wanderungen im Hochgebirge, da wo jeder Kilo schon ordentlich in die Beine geht. Wenn´s am Abend dunkler wird habe ich noch das 18-50 2,8 mit, und notfalls das 50 1,8, so bleibt die Fototasche handlich und ich habe am Abend nachdem Kinderausflug auch keinen Bandscheibenvorfall. Wenns wirklich mal um das letzte Quäntchen an Quali geht nehm ich das 70-200 2,8 das 100er Makro die 50er FB und das 18-50 2,8 mit. Da ist das Gewicht aber schon recht ordentlich. Von daher hat das Superzoom absolut seine sehr, sehr berechtigte "Daseinsbewilligung" aber wie gesagt nur bei gutem Licht. Obwohl wenn man nicht über 50mm zoomt ist die Lichtstärke ja auch noch nicht so schlecht.

mfg. Robert
 
Prinzipiell (und zwar ausschließlich) ist es ganz einfach, ob ein Superzoom-Objektiv geeignet ist oder nicht.
Man beantworte für sich die folgenden Fragen und schon hat man die passende Ausrüstung.
- Was will ich fotographieren?
- Was will ich mit den Bildern anstellen?
- Wie flexibel muss ich beim Foten sein?
- Sind die Kompromisse von Superzooms für mich akzeptabel?
- Was bin ich bereit mit zu schleppen?
- Wieviel will/kann ich ausgeben?

So vielfältig wie die möglichen Antworten, so viele optimale Lösungen und Kompromisse gibt es.
Das Problem ist, diese Fragen können die wenigsten im Vorfeld beantworten.

In der Antwort von PELOS hat er/sie die Fragen 1-3 für sich genau beantworten können und es damit auf den Punkt gebracht.
Der Großteil der Hobbyknipser ist jedoch hin- und her gerissen.

Ich kann im Rückblick auf 4 Jahre digitale Fotographie nur jedem dazu raten, probiert es selbst aus und testet das Superzoom-Objektiv ausbiebig.

Bei Superzoom-Objektiven treten die nachfolgenden optischen Mängel häufiger/auffälliger in Erscheinung:
- Verzeichnung
- Vignettierung
- Unschärfe in den Ecken
- Dezentrierung
Die ersten beiden lassen sich per EBV retuschieren, die anderen nicht und stören je nach Ausbelichtungsgröße gar nicht bis extrem (siehe Frage 2).

Ciao
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
...
- Verzeichnung
- Vignettierung
- Unschärfe in den Ecken
- Dezentrierung
Die ersten beiden lassen sich per EBV retuschieren, die anderen nicht und stören je nach Ausbelichtungsgröße gar nicht bis extrem (siehe Frage 2).
...
Wie kommst Du darauf?

Die Verzeichnungswerte der Standard-Zooms sind auch nicht besser. Auch die etwas besseren Zooms, wie Canon EF-S 17-85mm F4-5.6 USM IS oder Zeiss ZA 16-80mm F3.5-4.5 DT bedecken sich hier nicht gerade mit Ruhm. Auch in der Vignettierung bringen die die meisten Standard-Zooms und z. B. beiden genannten Objektive schlechtere Werte als das Tamron 18-250. Bei der Schärfe in den Ecken ist der Vergleich durchwachsen, aber davon, dass die Standard-Zooms hier grundsätzlich besser seien als gute Superzooms, kann keine Rede sein. Auf eine Dezentrierung kann man beim Kauf achten.
 
@nwsDSLR

...im Bezug auf die gezeigten Bilder. Was die DSLR alles besser können ist mir schon klar, aber bei den Bildern des TO ist keines dabei das besondere Anforderungen stellt an speed, AF usw.

Habe vor kurzem mit einer Canon Powershot SX200 IS geknipst. Was hier im
Thread gezeigt ist kann die locker auch und passt in die Badehose.
Ich hatte deine Frage schon so aufgefasst und sage trotzdem: Nein. ;)

Leider fehlen bei den ersten zwei gezeigten Fotos die Exifs, womit sich die Frage nicht genau beantworten lässt, um wieviel die Bildqualität voneinander abweicht. Bridges machen z.T. sehr gute Bilder, aber so "sauber" wie bei einer DSLR habe ich noch keins gesehen. Der Enten/Gänse?-kopf ist mit ISO 200 gemacht. Man erkennt ein sehr feines Rauschen. Bei einer Bridge wäre das schon matschiger, wobei man jetzt auch sagen muss, dass die Bridges wahrscheinlich etwa eine Blende mehr Lichtstärke beim Objektiv hätte.

Schau auch mal hier:
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=521066&highlight
 
Die Diskussion ist doch völlig müßig.

Es wurde doch schon gesagt es gibt zwei Welten.

Die eine fotografiert für das Erinnerungsalbum Reisen, Familienmitglieder, oder sonst was wie z.B. die Katze und hat keine hohen Ambitionen. für dieses Klientel sind die Superzooms doch allemal ausreichend. Wer nur 13 X 18 Abzüge an der Fotostation macht wäre vom Affen gebissen wenn er tausende von Euros in superscharfe ?, lichtstarke Optiken investieren würde.

Die andere Welt ist die der ambitionierten Amateure die aus diversen Gründen höcherwertige Optiken bevorzugen:

- weil es ihnen einfach mehr Spaß macht und die Haptik besser ist
- weil sie an Wettbewerben international und national teilnehmen
- weil sie Ausstellungen machen mit Abzügen über 30 X 45 cm
- weil sie die Fotos in Stockagenturen vertreiben wollen
- weil sie das Geld nicht juckt

usw., usw.


Ich benötige z.B. für Fotografien im Circus oder Sportbereich nunmal lichtstarke Optiken und schnelle AF-Systeme, am Besten mit IS.

Das Eine gegen das Andere auszuspielen ist wie der Äpfel/Birnen vergleich. Mir schmecken nunmal die Birrnen besser.
Na und ? was solls ?
 
Klar ist die Diskussion müßig. Aber sie beginnt wenigstens drei Mal die Woche neu und ich wollte sie hier konzentrieren. Leider gehen die Anti-Suppenzoom-Profis nicht drauf ein, sondern müllen lieber weiterhin jeden Anfänger-Kamera-Beratungs-Thread mit Bemerkungen, wie "Suppenzooms sind rausgeschmissenes Geld", zu.

... Was hier im Thread gezeigt ist kann die locker auch und passt in die Badehose.
Vielleicht. Nur, dass da das 10-20er nicht dranpasst. :cool:
 
Klar ist die Diskussion müßig. Aber sie beginnt wenigstens drei Mal die Woche neu und ich wollte sie hier konzentrieren. Leider gehen die Anti-Suppenzoom-Profis nicht drauf ein, sondern müllen lieber weiterhin jeden Anfänger-Kamera-Beratungs-Thread mit Bemerkungen, wie "Suppenzooms sind rausgeschmissenes Geld", zu.


Vielleicht. Nur, dass da das 10-20er nicht dranpasst. :cool:

Ich finde die Diskussion nicht müßig.
Dann könnte man alle "Wahrheiten" in einem Thread, in dem alle Nachschauen können, hinterlegen und gut is.

Wenn eine Frage überflüssig ist, wird es keine Antworten geben, ansonsten...

Ich habe auch aus diesem Thread wieder mal was gelernt.


Danke an die Teilnehmer
Gruss
hti
 
Die Meinungen in diesem Thread sortieren sich ja in etwa so:

Superzoom = Amateur der nicht viele Ansprüche hat

Nicht Superzoom = Profi und ambitionierte Amateure

Hier mal wieder etwas zur Verunsicherung:

C'T - Spezial Digitale Fotografie 02/09:
Interview mit dem Profi-Fotografen Klaus D. Fahlbusch über Reise-Fotografie:
Zitat: "Mein Equipment ist fast minimalistisch: Eine Spiegelreflex, früher die Fuji S3, jetzt die S5, mit nur einem Objektiv, einem Universalzoom 18-200, das alles abdeckt. Deshalb hab ich auch nie Probleme mit Staub auf dem Sensor, ich wechsle das Objektiv ja nicht..."

Die abgedruckten Bilder sind z.T. wunderschön, scharf und stimmungsvoll.

Es ist halt doch die Bildaussage und nicht die technische Perfektion, die gute Fotografien ausmachen. .. und Superzooms sind auch was für Profis - weil praktisch auf Reisen....
 
Jetzt muss ich dann doch auch mal:

Die Bildqualität ist in erster Linie doch erstmal nebensächlich.
Kritisch ist diese Aussage vielleicht bei der Werbefotografie, aber das sind ja weiß Gott auch keine Bilder für die Ewigkeit.

Jedoch fördern die sogenannten Superzooms vor allem eins:
"Faulheit und Bequemlichkeit"

Und dass das nicht gerade zwei erstrebenswerte Tugenden sind dürfte doch eigentlich jedem klar sein. Seltenst ist dadurch irgendetwas gutes entstanden.
 
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