Und das hat nix mit dem Sensorformat zu tun.
TORN
Hey Torn,
ich glaube, da hattest du etwas falsch verstanden.
Es ging nicht darum, dass die Objektive an Vollformat mehr verzeichnen, sondern dass die Verzeichnungen einfach stärker auffallen.
Der Link zum 70-200 Thread (gleiches Objektiv, einmal am Crop, einmal an 5D) hätte dies auch erklärt.
Schneidet man aus einer tonnenförmigen Verzeichnung einen 1.6er Crop heraus, sieht die Verzeichnung sofort weniger schlimm aus.
Ich muss allerdings auch dem restlichen Tenor zustimmen:
Mit den geeigneten Obketiven sollte die 5D auch zu Architekturfotos OHNE EBV zu gebrauchen sein (mit EBV sowieso). Man sieht ja, dass das 100er nur sehr wenig verzeichnet im Vergleich zum Zoom (wen wunderts?).
Der Sensor ist weder krumm, noch gewölbt, noch üben die Objektive zuviel/-wenig Druck auf den Sensor aus. Es ist halt einfach normal, und betreibt man Objektive anderer Hersteller an deren analog Kameras, so wird man auch hier je nach Objektiv Verzeichnungen mal mehr mal weniger sehen.
Es ist also hier kein Punkt, den man Canon vorwerfen soll (noch dafür loben), es ist halt einfach die Physik, die man hier "überwinden" muss.
Wenn ich mich hier mal &soweiters Threads bedienen darf: er hat hier auch dasZeiss Distagon 21mm getestet. Als Canon Liebhaber kann man ihn nicht bezeichnen (

), aber dennoch findet auch er die Verzeichnungen vom Zeiss nicht gerade toll - obwohl es ja als eines der besten WW Objektive gilt.
Es ist also nicht, dass Canon so shice ist, selbst die Nobelglasschmieden kriegen nicht immer alles so hin, wie man das als Fotograf gerne hätte.
Ich (so wie wohl all die anderen) kann also hier dein fast künstliches Aufregen gegen Canon nicht verstehen.
Das einzige was man daraus lernen kann: auch wenn jeder sagt, die 5D ist die beste Kamera, so muss sie nicht unbedingt für einen persönlich die beste sein. (denn eventuell gehört der Objektivpark nach Anschaffung neu strukturiert)
Petz