Nein. Es ist ein Wahrnehmungsproblem und somit keine Frage von Realitäten. Wenn das eigene Auge sich auf den Sucher gut anpasst, dann ist er eben auch so hell, dass man nicht nur alles problemlos erkennt, sogar zusätzlich noch die Belichtung bei stärkeren Kontrastunterschieden sauber beurteilen kann.
Ich kenne ja das Problem, ich war ja selbst vom "zu Dunkel" betroffen, aber einfach beim nächsten mal das andere Auge schließen, mit der Hand eine Art "Dunkelkammer" um das Auge am Sucher bilden und die Veränderung betrachten. Danach kennt man beide Wahrheiten.
Richtig ist ja schon, dass er niemals so grell sein kann wie das Licht was durch einen optischen Sucher bei hellen Sonnenschein eindringt. Richtig ist aber eben auch, dass wenn sich das Auge angepasst hat nichts anderes passiert als hätte man das Foto vom elektronischen Sucher mit korrekter Belichtungsmessung auf seine Helligkeit gemacht.