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Objektiv hängt fest...

respekt vor deinem Vorhaben,
mir wäre die Sache ein wenig zu heiß
da würd ich lieber jemanden das übernehmen lassen, der ggf. auch die Ersatzteile hat, sollte was schief gehen
 
Zwei Gedanken:

1. Irgendwie wäre mir ein nicht rotierendes Werkzeug auch sympathischer, da mit weniger Span-/staubbildung und weniger (Abrutsch-)Gefahren verbunden. Ich hatte auch an einen Saiten- oder kleinen (gibt es sowas?) Bolzenschneider gedacht, um das Objektivbajonett durchzuschneiden. Vielleicht genügt ja sogar eine Durchtrennung, wenn das die Möglichkeit gibt, vorsichtig dran rumzubiegen. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie stabil das Zeugs ist.

2. Beim Thema Werkstatt würden mir Uhrmacher, Goldschmiede oder Optiker einfallen. Konkret von Kameras werden die jeweils auch keine Ahnung haben, wohl aber davon, wie man welches Material bearbeitet, ohne empfindliche Dinge außenrum kaputt zu machen.
 
Konkret von Kameras werden die jeweils auch keine Ahnung haben, wohl aber davon, wie man welches Material bearbeitet, ohne empfindliche Dinge außenrum kaputt zu machen.

Genau da sehe ich das Problem. Sensor, Verschluss, Spiegelmechanik sind extrem empfintlich. Wenn der Uhrmacher dann deine Kamera schrottet pech gehabt.
Da würde ich noch eher zu jemandem gehen der ne Fräse hat. CAD Modell erstellen und dann genau die Schrauben freifräsen:) Lohnt aber sicher nur wenn man jemanden kennt der das dann zum Freundschaftspreis (Kiste Bier:D) machen kann. Sonst wirds eh viel zu teuer.

Ich glaube weiterhin an den Dremel. Mit Gewebeband (wie du es schon gemacht hast) alles gut und so dicht wie möglich abkleben und dann vorsichtig und langsam schneiden. Der Druck sollte nur sanft sein. Evt ab und zu die Temperatur des Materials kontrollieren (per Fingermethode:ugly:) Dann wird das auch mit etwas Glück klappen
 
Genau da sehe ich das Problem. Sensor, Verschluss, Spiegelmechanik sind extrem empfintlich. Wenn der Uhrmacher dann deine Kamera schrottet pech gehabt.
Ähm, ja. Und wenn er sie selbst schrottet: Auch Pech gehabt. Die Frage ist nur, bei welcher Methode die Erfolgswahrscheinlichkeit am höchsten ist.
Und ich würde vermuten, dass jemand mit Feinwerkzeug und Übung im Umgang mit selbigem eine bessere Chance hat als ein Hobbybastler mti Dremel zu Hause. Schiefgehen kann es natürlich hier wie da.
 
Klar nur würde mich das mehr ärgern wenn das jemand anders schrottet als ich selbst:D Ausserdem weiss der Uhrmacher gar nicht wieweit er schneiden muss bzw er weiss ja gar nicht was ein Bajonett ist und dementsprechend weiss er zwar wie schneiden aber nicht wo, wie lange, wie tief. Vielleicht bin ich da auch etwas fixiert aber ich denke ich würde mir das zutrauen. Wenn du es dir also nicht zutraust solltest du es lieber lassen. Mit der Einstellung die Kamera vielleicht zu schrotten an die Sache ran zu gehen wäre sicher falsch. Dann gehts ganz sicher schief

Wenn er das Klebeband auf sechs, sieben Schichten klebt sollte doch ein Abrutschen mit dem Dremel auch kein Problem sein. Ich schneide immer so das ich kaum Druck auf die Scheibe gebe. Abgerutscht war ich mal als es mir zu langsam ging und dann habe ich anstelle eines Gitters meinen Daumen getroffen. Die Wunde hielt sich auch in Grenzen. Von dem her denke ich das mit genügend Zeit, Geduld und ein wenig Glück die Aktion tiptop laufen wird.
 
Ich würde das Gehäuse abnehmen, eine Folie aufbringen so dass die Elektronik geschützt ist und dann mit der Fräse die Schrauben frei legen. Jetzt kann man den ganzen Spaß abnehmen und ein neues Bajonett einbauen.
 
Ich kann abrutschen, Metallspäne im Body, das Werkstück ist schwer zu kühlen --> Kunststoff könnte schmelzen usw.

Als erster würde ich mich informieren, ob es ein großes Problem darstellt, den Bajonettring des Bodys rauszumontieren und einen Neuen rein (vermutlich nicht schwierig).
Dann bestellst Du bei "Canon" den Ring nach.

Du legst über den Spiegel einen passend ausgeschnittenen, runden Schaumstoffteil.
Dann deckst Du diese Fläche mit Malerkrepp ab. Auch seitlich dichtest Du mit Malerkrepp der Rundung entlang, alles hermetisch ab. Display ect. ebenso mit Krepp oder Karton schützen. Am Besten Du dichtest damit auch das äußere Gehäuse komplett ab (umwickeln). Dann kann Dir nirgend Staub/Span eindringen.
Nimm Markenware, dann ist eher gewährleistet, dass Du es danach rückstandsfrei wieder abziehen kannst.
Du legst noch einen starken Karton/Sperrholz in die Rundung, damit Du mit dem Dremel beim abrutschen nicht den Schaumstoff rauswickelst.

Du nimmst zwei Styroporblöcke, zwischen die Du den Body z.B. mittels Zurrgurt einspannst/fixierst. Damit verrutscht der Body nicht mehr so leicht und Du kannst mit dem Dremel präziser (mit zwei Händen) arbeiten und rutscht dadurch nicht so leicht ab.

Abrutschen tust Du hauptsächlich nur in eine Richtung. Finde die heraus.
Der Fräser sollte Deiner Fräsrichtung entgegenwirken und diese nicht unterstützen.
Du solltest also nicht die Fräsrichtung wählen, die der Fräser mit seiner Drehrichtung unterstützt, sondern dieser entgegenarbeiten.

Am besten so, dass Du vom "Bodyloch" Richtung Kunststoffgehäuse ziehst.
Sodass es Dich eher zum Loch hin verreist und nicht auf die empfindlichen Bodykunststoffteile.

Trotzdem könntest Du diese Kunststoffteile mit einem starken Karton schützen, indem Du einen solchen samt Bajonettloch um die Kamera gewickelt fixierst.

Halte mit beiden Händen den Dremel und lege die z.B. auf dem Styroporblock satt auf.
Mit der z.B. linken fixierst Du vorne den Dremel,- und mit der Rechten führst Du hinten die Schwenkbewegungen aus.

Der Bajonettring des Bodys wird das nicht gut überleben,- der wird aber nicht die Welt kosten. Und wenn er leicht auszuwechseln, sollte die Kamera danach wieder wie neu sein. Abdichten/fixieren/schützen/auf die richtige Seite abrutschen wird wohl das Um und auf bei der Aktion sein. Wenn Dir ein Span ins innere fällt, könnte Schluss sein mit der Kamera.

Sollte es sich bei dem Material um ALU handeln, neigt dieses zum schmieren (Alu lagert sich auf den Schneiden ab). Dabei wird die Schneidleistung verringert und es könnte sehr heiß werden.
Daher entweder einen speziellen ALUfräßer finden,- oder/und nur kurz ins Material eintauchen und wieder abkühlen lassen.
Nicht mit zu hohen Drehzahlen arbeiten.
Also,- wenns sichs wehren sollte, nicht zu lange den Druck erhöhen und mit hoher Drehzahl draufhalten. Das verbrennt Dir nur die Werkzeugschneide.

Vielleicht ist es aber eh eine unproblematische Legierung, keine Ahnung. Ein Fräser mit Hartmetallbestückung (Schutzbrille-bricht u.U.) dürfte gut sein. HSS sollte auch gehen.

Ich hab hier vom "zerschneiden" des Ringes gesprochen und weniger vom ausbohren, um die Befestigungschrauben frei zu legen.
Das stell ich mir eher schwierig vor. Denn, bis der Schraubenkopf zur Gänze freigelegt wird, ist vom Kreuzschlitz der Schraube vermutlich nicht mehr viel über. Das müsste eine Maschine machen, in welcher aber ein Werkstück sicher und ohne Bewegungsspielraum eingespannt werden müsste. Dabei wäre der Aufwand für die Spannvorrichtung recht groß, sodass der Body dabei nicht schaden nimmt. Was aber per Hand schon ginge, den Ring an den Stellen zu zerschneiden, an denen die Schrauben darunter vermutet werden,- um beide Möglichkeiten offen zu haben.

Und Fotomachen bei jedem kleinen Fortschritt nicht vergessen. Um einen amtlichen Leitfaden zu erstellen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry fürs OT, aber der Thread ist besser als jeder Krimi. Hab ihn mir gerade von Anfang an durchgelesen und mit jedem Posting ist die Spannung gestiegen, ob der TO es schaffen wird, dass am Ende alles heile an der Kamra bleibt. Auf diesem Wege viel Glück! :top:
 
Was ne Aktion!

Ich hätte auch noch ne Idee.

Ich würde mir vielleicht eine Absaugung basteln. Staubsauger mit einem kleinen, sich verjüngenden Rohr am Ende, etwa wie beim Zahnarzt. Nur würde ich die Saugkraft nicht ganz so heftig einstellen. Jetzt brauchst du noch ne Zahnarzthelferin, denn 4 Hände sind bei dieser Aktion bestimmt besser als zwei.:D

Ansonsten, viel Glück bei der OP!

Ich frage mich noch, ob man nicht durch vorsichtiges Aufbohren an die Schraube kommt, die wohl das Weiterdrehen des Objektivrings verhindert?
Vielleicht könnte man die Scraube dann ja mit einem spitzen Gegenstand dazu bewegen, sich wieder in das Gewinde hinein zu drehen und so den Weg frei machen???

Gruß Wolf
 
Ich würde das Gehäuse abnehmen, eine Folie aufbringen so dass die Elektronik geschützt ist und dann mit der Fräse die Schrauben frei legen. Jetzt kann man den ganzen Spaß abnehmen und ein neues Bajonett einbauen.

Genau so würd ichs auch machen. Dachte, das war schon fest besprochen, dass du die Bajonettschrauben freilegst?
Und sauber abkleben, dass nix reinfällt kann man das eigentlich schon...
Natürlich braucht man dafür mindestens ne Ständerbohrmaschine mit fräseinsatz. Freihand würd ich da nicht rangehen.

Und kamera in schraubstock muss auch nicht sein :ugly:
 
Mit passendem Fräseinsatz und einem Helfer, könnte es auch mit Ständerbohrmaschine gehen. Muss halt mit Gefühl gemacht werden, damit nicht noch was passiert, bzw. die Kamera beschädigt wird.
Dementsprechende Unterlage (display) und mit beiden Händen (nicht ganz ungefährlich) festhalten, wär sicher besser als Schraubstock......
Dazu muss man aber auch das nötige Werkzeug/den feinmotorisch begabten Helfer haben.....

Mit Dremelständer würds vermutlich sicherer sein, weil der einen im Pechfalle nicht die Kamera aus der Hand reißen wird können.
 
Uhh, hier gehts ja rund! Danke an euch allen für die Romane zahlreicher Tipps und Hilfestellungen! :top:
OK, ich geh selbst an die Sache heran und lass den Canon Service und Werkstätte sein (zudem ich eh nichts kenne wodurch ich einen Freundschaftspreis erhalten könnte).

Den massiven Ring mit nem Seidenschneider zu durchtrennen halte ich für unmöglich, der ist wirklich ziemlich solide gebaut. Hätte ich eine meiner zwei Canon-Linse draufgehabt wär das ja kein Problem dank Plastikbajonett... :cool:
Ich denke wenn man die Späne absaugt und das offene Spiegelgehäuse abdichtet + zusätzlichen Schutz mit Pappe und Metallplatte gewährleistet sollte auch ein Abrutschen wegzustecken sein.


Ich würde das Gehäuse abnehmen, eine Folie aufbringen so dass die Elektronik geschützt ist und dann mit der Fräse die Schrauben frei legen. Jetzt kann man den ganzen Spaß abnehmen und ein neues Bajonett einbauen.
Ich glaub ich hab das nicht wirklich verstanden da ich mich frag wofür das gut sein soll. Vordere Abdeckung entfernen, OK - doch warum, damit das Gehäuse unbeschädigt bleibt? Wenn ne Macke ins Gehäuse kommt druchs Abrutschen kann ich das verschmerzen, doch ist die Elektronik nicht viel empfindlicher? Auch was statische Entladung angeht, was vorkommen könnte?

Du nimmst zwei Styroporblöcke, zwischen die Du den Body z.B. mittels Zurrgurt einspannst/fixierst. Damit verrutscht der Body nicht mehr so leicht und Du kannst mit dem Dremel präziser (mit zwei Händen) arbeiten und rutscht dadurch nicht so leicht ab.
[...]Trotzdem könntest Du diese Kunststoffteile mit einem starken Karton schützen, indem Du einen solchen samt Bajonettloch um die Kamera gewickelt fixierst.
Das ist eine gute Idee, werde ich ausprobieren.
An den Karton-Schutz habe ich auch gedacht und wird gemacht. Aber auch wenn ich eine Macke im Gehäuse haben sollte ist das verschmerzbar.

Ich hab hier vom "zerschneiden" des Ringes gesprochen und weniger vom ausbohren, um die Befestigungschrauben frei zu legen.
Das stell ich mir eher schwierig vor. Denn, bis der Schraubenkopf zur Gänze freigelegt wird, ist vom Kreuzschlitz der Schraube vermutlich nicht mehr viel über.
Richtig. Das Zerschneiden des Rings geht an der Kamera nicht, da ich mit der Dremel quasi ein Stück IN den Spiegelkasten muss um auch den seitlichen inneren Teil des Bajonetts zu zertrennen. Daher muss ich die beiden Bajonettteile aus der Kamera bekommen indem ich die vier Schrauben freilege. Zum Glück kann das Bajonett noch ein stück weit bewegen werden, daher könnte ich neben der eigentlichen Schraube fräsen/mit der Dremel freilegen und anschließend das Bajonett über die Schraube drehn ohne diese verletzen zu müssen.

Natürlich braucht man dafür mindestens ne Ständerbohrmaschine mit fräseinsatz. Freihand würd ich da nicht rangehen.
Und das ist das Problem. Ich habe weder eine gute präzise Bohrmaschine noch einen stabilen Ständer. Das Problem an Fräsern ist außerdem noch, dass sich diese ziemlich unkontrollierbar drehen und ich mangels fehlendem Equipment ziemlich sicher abrutschen und zu unpräzise arbeiten werde.
Daher muss ich jeweils drei Schnitte mit der Dremel wagen um so Schraube für Schraube freizulegen.

Ich frage mich noch, ob man nicht durch vorsichtiges Aufbohren an die Schraube kommt, die wohl das Weiterdrehen des Objektivrings verhindert?
Vielleicht könnte man die Scraube dann ja mit einem spitzen Gegenstand dazu bewegen, sich wieder in das Gewinde hinein zu drehen und so den Weg frei machen???
Das Problem: Ich weiß nicht aus welchem Grund die ganze Konstruktion hängt. Es könnte eine Schraube sein, eine Feder oder einfach ein verbogenes/zerschrammtes Bajonett.
Leider verfüge ich nicht über ein Röntgengerät um..... :angel:

Und Fotomachen bei jedem kleinen Fortschritt nicht vergessen. Um einen amtlichen Leitfaden zu erstellen.....
Wird gemacht, aber leider nur mit meiner 10 Jahre alten 1,4MP-Kamera. :)
 
Warum sträubst Du Dich eigentlich so gegen den Canon-Service? Hast Du da eigentlich überhaupt schon mal angefragt?
Das wird ja kein Einzelfall sein, Die haben bestimmt Erfahrungswerte und können Dir vielleicht sogar spontan sagen wie aufwändig und teuer das Ganze ist. Eh ich mir mit solchen Experimenten den Body verhunze, würde ich es lieber jemanden machen lassen, der weiß was er tut. Ich würde einfach mal in Willich, oder beim nächsten Service in Deiner Nähe anrufen und fragen. Wenn es dann kostenmäßig fast auf einen neuen Body rauslaufen würde, kann man sich immer noch für eine der Brachialmethoden entscheiden.

Gruß

Cruiser8
 
Die haben sicherlich am meisten Erfahrung mit solchen Aktionen, den Berichten dazu zufolge wird das dann aber auch nicht gerade billig. Müsste man im Zweifelsfall halt wirklich gegen den Wert der Kamera abwägen. Und bei einer 30D kann man da vermutlich schon zu Recht ein Fragezeichen dranmachen.

Gruß, Graukater
 
Wenn Du da schon Späne machst,
arbeite unter Hilfenahme eines Staubsaugers.
Sprich, packe die düse so hin,
dass der Staub, die Späne direkt im Sauger verschwinden,
und nicht im Body...
Möge die Macht mit Dir sein!

Beste Grüße
Frank
 
Vordere Abdeckung entfernen, OK - doch warum, damit das Gehäuse unbeschädigt bleibt?
Richtig und vor allem hat man dann ein völlig frei stehendes Bajonett mit viel Platz in jede Richtung. Das macht das Arbeiten entspannter.
doch ist die Elektronik nicht viel empfindlicher? Auch was statische Entladung angeht, was vorkommen könnte?
Da hast recht, ich bin der irrigen Auffassung erlegen, dass jeder einen ESD sicheren Arbeitsplatz zu Hause hat.
 
Klar nur würde mich das mehr ärgern wenn das jemand anders schrottet als ich selbst:D
Da wäre ich mir nicht sicher. Wenn ich es jemandem gebe, der das grundsätzlich kann und der sein Bestes gibt, und es geht trotzdem schief, hat man wenigstens alles versucht. Wenn man es selbst mit mittelmäßigen Vorkenntnissen (weiß ich nicht) und mangelhafter Ausrüstung (hat der TO geschrieben) versucht und es verhunzt, ist das ärgerlicher.

Ausserdem weiss der Uhrmacher gar nicht wieweit er schneiden muss bzw er weiss ja gar nicht was ein Bajonett ist und dementsprechend weiss er zwar wie schneiden aber nicht wo, wie lange, wie tief.
Naja. Wenn man jemanden nimmt, der etwas Ahnung von Metallbearbeitung und Feinmchanik hat, wird derjenige das Prinzip eines Bajonetts sicherlich kennen und die Konstruktion im konkreten Fall einigermaßen schnell durchschauen. Ganz doof ist ein Uhrmacher oder Optiker ja nun auch nicht.
Und in so einer Werkstatt sind sicherlich ganz andere Möglichkeiten zum Einspannen des Bodys und zum schonenden und kontrollierten Durchtrennen eines Metallteils vorhanden, als man sie zuhause auf dem Küchentisch mit dem Dremel hat.
 
Da hast recht, ich bin der irrigen Auffassung erlegen, dass jeder einen ESD sicheren Arbeitsplatz zu Hause hat.
Naja, wenn man sich vorher an Heizungsrohren oder Ähnlichem erdet, sollte das nicht so das Problem sein. Bei mir ist jedenfalls so noch nie etwas kaputtgegeangen.
Ich hab mir für solche präzisen Schnitte mal aus Holz eine Vorrichtung gebaut. Der Dremel ist auf einen Hebel gespannt, dessen Ende man mit einer Gewindestange bewegen kann. So kann man die feine Auflösung der Bewegung ausnutzen, um genau zu fräsen oder zu bohren.
Zudem könnte man mit einem einigermaßen spielfreien Schraubstock einen Support improvisieren, auf den man den Body spannt. So oder so ähnlich würd ich es machen, aber ich bin was sowas angeht auch ein unverbesserlicher Bastler. Ich bin mir außerdem relativ sicher, dass das Bajonett an der Kamera wenig Schaden nehmen wird. Selbst wenn du Scharten oder Kratzer verursachst, ist die Auflagefläche immernoch groß genug. Es würde wohl ausreichen die Kanten zu glätten, sodass man keine Objektive damit verkratzt.

Franz
 
Wir fingerln ja laufend ohne Erdung am Bajonett rum, da passiert nie ein Schaden wegen elektrostatischer Aufladung. Also keine Sorge deswegen.

Auch die Wärme ist kein Problem. Das bissl Wärme wird über beide Bajonette verteilt. Ich tippe, dass das ganze höchstens handwarm wird. Ein Tröpfchen Öl auf die Bohrerspitze nicht vergessen!

Wenn Du NEBEN den kameraseitigen Schrauben durchs Objektivbajonett bohrst - da hast Du mich richtig verstanden - bleiben deren Kreuzschlitze auf jeden Fall heil. Wennst dabei einen mm ins Kamerabajonett kommst macht dem das noch gar nix! Nur nicht durchs Kamerabajonett durchbohren. Viele Bohrmaschinenständer (auch Ständerbohrmaschinen) haben einen Anschlag zur Begrenzung der Bohrtiefe. Sowas wäre fein.

Nur Mut + viel Erfolg!
 
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