PS: Bekomme ich denn auch ein goldenes Abzeichen, wenn ich mir jetzt "extra die große Mühe mache", und von dort ein Panorama mache und online stelle, um zu "beweisen", dass das TQC-14 voll praxistauglich ist? Oder ich unsere große Zimmerpflanze für ein Makro "mit Objektfeldabmessungen von 24 x 36mm" davor schiebe?
... es ging nicht um ein Abzeichen; das TQC-14 Stativ von RRS (LP um die 1000 ?) muss ja wohl nichts beweisen;
es ging vielmehr darum, dass hier behauptet wurde, dass man so etwas gar nicht oder nur mit großen Mühen mit dem Triopod Stativ machen könnte;
und in diesem Zusammenhang war diese Aussage Blödsinn.
Nur deshalb habe ich Makros mit kleinen Objektfeldabmessungen gemacht (im übrigen mit 8 x 6 mm, das ist vom Abbildungsmaßstab schon was anderes von den Ansprüchen an die Geräte als mit "Diagröße", aber das spielt natürlich nur für eingefleischte "Makroisten" eine Rolle.
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Und zu der Frage von Struppo: Forent zitiert völlig richtig ("In der dreisegmentigen Aluversion sei das Triopod durchaus für lichststarke 300mm- und kompakte 400mm-Objektive tauglich. Für ganz große Brocken sei jedoch ein Quadropod mit vier Beinen vorzuziehen. (...) ")
Für die Dreibeinversion gilt aber: Carbon dann, wenn man jedes Gramm Gewicht nicht gebrauchen kann und das 3-Segmenter in Alu bei ganz schweren Brocken.
Dazu hatte ich damals ja schon im Thread zum Quadropod den zugehörigen Labortest zitiert, wo beide Beinmaterialien (Alu, Carbon) mit identischen Stativbeintypen gegeneinander getestet worden sind.
Aber: der meßbare Unterschied beim Quadropod war minimal und betraf nur Kameras mit KB-Sensor und Schwingspiegel - bei APS-C und damit Crop kann man Alu ODER Carbon nehmen (da die Unterschiede bei den Meßwerten dann nur rein akademischer Natur sind). Beim Quadropod bekommt man mit dem Bildwinkel einer 1600 mm Brennweite dann mit dem 4. Bein zusätzlich die maximale Stabilität (das kann das Triopod logischerweise nicht). Aber auch das macht sich erst dann bemerkbar, wenn man das Bild noch beschneiden (also nachvergrößern) will.
Bei einer leichten Stativschulter (beim Quadropod wiegt diese rund 1 Kg, beim Triopod rund 300 g) findet man aber auch eine Lösung, wenn man die Supertelebrennweite aufstellt wie folgt
- 1. Beinanstellwinkel (20 Grad) bis zum vollen Auszug (und natürlich auch mit weniger) mit den 3(!)-Segment-Beinen in Alu
- flacher 3. Beinanstellwinkel und alle Beine zusammengeschoben
Dann hat man auch die maximale Stabilität. Besonders wichtig wird das aber nur, wenn man eine KB-Kamera mit Spiegel nutzt.
Aber meiner Meinung nach sollte man (speziell Struppo) über allem auch nicht vergessen: mit einer 3-Segmentversion der Beine bekommt man zwar die (im Aufbau) schnellste und stabilste Form, aber auch das längste Packmaß, wenn man das Stativ an der Schulter tragen will. Und da liegen zwischen dem kurzen 4-Segmenter und den langen Beinen für mich schon Welten.
M. Lindner