sehe ich nicht so.
Schlussendlich wird die effektive Bildqualität nicht nur beim Crop besser, sondern generell im Sensorbereich.
Heisst, alle Erungenschaften, die man bei einem Segmetn macht, machen die anderen immer in einen noch höheren Schritt mit.
Was ich damit sagen möchte ist... nur weil Crop heute "sehr gute Ergebnisse liefert" und dies wohl in Zukunft "noch besser kann", heisst das nicht, dass KB immer weniger von Interesse wäre.
Nimmt man nämlich das gleiche Potential für das KB, kann man sich ja mal vorstellen, was so möglich ist, in Zukunft.
Schon daraus wird ersichtlich, dass eben der Crop-Hype heute eben nicht wirklich aus dem Sensor besteht, sondern aus der früheren "Krücke" eben aus heutiger Sicht eine kostengünstige Variante entstant Lange Teles zu erhalten, wo andere halt früher wie heute im KB ein halbes Vermögen ausgeben müssen.
Nur denke ich, dass kein Kamerahersteller dieses Ziel verfolgt, der Kundschaft ein Gerät zur Verfügung zu stellen, damit der Kunde damit möglichst wenige weitere Anschaffungen macht.
Dennoch bleibt es eine Abwäägung, wo der Hersteller heute wohl macht.
Zwischen dem was der Käufer noch gewillt ist zu investieren.
Würde Nikon sagen "es gibt keine Crops mehr" heisst das ja nicht, dass dan alle ins KB wechseln würden.
Würde Nikon sagen "es gibt keine schnelle Crop mehr sondern beschränkt sich auf Einsteiger", heisst das ja nicht, dass alle Notgedrungen ins KB wechseln und sich dann neue lange, teure Teles kaufen.
Vorher würde nämlich solch ein Kunde den Hersteller wechseln, da es auf dem Markt eben Alternativen gibt.
Das weiss auch Nikon.
Somit wird sich Nikon davor hüten, den Crop zu schnell abzwerten geschweige davon einfach vom Markt zu nehmen.
Aus der Krücke wurd eben ein Allrounder fürs kleine Budget.
Und um davon wieder "los zu kommen" bedarf dies sicherlich einiges an Zeit.
Aber ich bin auch davon überzeugt, dass dies schon bald passieren wird.
Liest man nämlich mal durch was im Crop-Bereich so geht (D400-Thread) wird wohl ehrsichtlich wohin die Reise gehen könnte.
Auf einen D300s hoffe ich schon länger nicht mehr. Dafür ist schon viel zu viel Zeit vergangen ohne wirkliche Anhaltspunkte für ein Erscheinen dafür.
Was aber m.E. wahrscheindlicher ist, dass Nikon mittels Modellpaletten-Sortierung den Nachfolger der D7000 als "Ablöser" der der D300s bringt und zwar im Kompakten Gehäuse.
Ob aber in Zukunft noch mehr als 24MP im Crop drin liegt wird sich auch zuerst mal noch zeigen müssen.
Äquivalent wären dies ja 54MP am KB.
Das ist schon eine ordentliche Anforderung an die Linsen. Klar sagt niemand, dass nicht die Linse das limitierende Element sein darf.
Aber irgendwo hört eben "der Sinn" des Marktes auf.
Denn irgendwo sind auch die Leute nicht mehr bereit in entsprechende Linsen zu investieren die überhaupt eine weitere Anhebung der Auflösung erlauben würde.
Heisst, kaum ein Einsteiger wird sich eine Linse zulegen die im Preis des 4stelligen Bereiches ist, um über 24MP am Crop auflösen zu können.
Und ich denke, nicht mal das Segment der D7000-Käufer und der D600 sind dies bereit.
Also ist es eben nicht zwingend eine techhnische Limite die dazu führen könnte dass Herstelle rirgendwan die Palette reduzieren (siehe Crop) sondern eben auch das Sinnhaltige.
Eine Krücke?!? Wohl kaum, denn APS-C oder besser DX (weicht ja von APS-C größenmäßig doch etwas ab), war definitiv keine Krücke und wird es auch in Zukunft nicht sein

. Natürlich hat KB theoretisch einen entscheidenden Vorteil, geringe Pixeldichte vorausgesetzt, Dunkelfotografen die gerne ohne Licht "fotografieren" erquicken sich möglicherweise daran, dass sie weniger Störpixel zählen bei ISO 300.000 und darüber


. Manche Kommentare hier sind echt für den Allerwertesten.... Kopfschüttel.
Der Crop wurde aus einer Krücke heraus geboren.
Heute ist es wohl für die Hersteller ein "leidiges" übel welche verhindert, dass die Leute "teurere" KB's kaufen und entsprechend teurere, schwerere Teles.
Oder anderer Standpunkt, es überhaupt heute erlaubt DSLR im Preissegment von ca. 500Euro zu haben.
Nö, ich nutze ISO 800 durchaus bei zu schwachem Licht. Ich verwehre mich allerdings dagegen, dass es "Fotografen" gibt, die meinen sie müssten bei ISO12.000x überragend brauchbare Bilder bekommen. Denn diese bekommen sie nicht, egal mit welchem System. Vielleicht sollten wir die Fotografie mal wieder erden und auf eine realistische Basis stellen. Zum Fotografieren braucht man Licht und nicht Restlicht...
Schon mal überlegt, dass die Kamera nciht nur Lichtempfindlicher wird, sondern die Zwischenstufen automatisch an MEHR-DYNAMIK gewinnt?
Und generell auch die Kamera sogar bei Nativ-ISO mehr Dynamik.
Nicht umsonst haben heutige DSLRs im mittleren Segment auch schon über 13EV-Dynamik. Und bei ISO1600 eine Dynamik wo früher die Kameras nativ begonnen hätten. Wäre ja früher Unvorstellbar gewesen.
Gleichermassen könnte man arrgumentieren "wozu brauch ich 24MP?!?".
Aber anscheinend wissen die Leute mit 24MP mehr anzufangen als mit höheren ISO-Bereichen.