Gast_210006
Guest
Nein, nicht zwingend. Wenn Nikon davon ausgeht, dass f=24mm, dann ist der Schneckengang der Linsen auch auf f=24mm ausgelegt. Die Kamera misst nun eine Entfernung, und stellt die Linsen wie gehabt ein, aber zufälligerweise hat das Objektiv bei Gegenstandsweite a=∞, eine andere Brennweite (durch fehlerhaften Schliff bzw. Verunreinigung des Glases, woraus sich ein anderer Brechungsindex bzw. eine andere Brennweite ergibt), bei der das Bild nicht auf der Sensorebene abgebildet wird, sondern ein Stück weiter davor oder dahinter. In diesem Fall kann keine Mechanik der Kamera bzw. des Objektivs, egal ob sie durch einen Motor oder per Hand bedient wird, an der fehlerhaften Abbildung etwas ändern.Du meinst, das Objektiv wäre bei diesem Bild am Unendlich-Anschlag? - das wäre natürlich eine Möglichkeit, aber ich bin zu 100% sicher, daß AndyE das bemerkt hätte.![]()
Grüße