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Systementscheidung DSLR-Kaufberatung // Nikon oder Fuji?

MrNobody74

Themenersteller
Hallo liebe Community,

ich fotografiere zwar schon länger aber immer nur als Hobby. Vor langer langer Zeit mit einer Nikon F70 (liegt immer noch im Schrank), danach mit einer Sony Bridge-Kamera und die letzten Jahre immer nur mit dem Handy (Pixel 8 Pro).
Da wir aktuell recht viel Reisen (Wandern, Asien, Städte-Trips), möchte ich mir nun doch wieder eine "vernünftige" Kamera kaufen.
Ich habe mich bereits im Fachgeschäft beraten lassen und auch diverse Foren und YouTube Videos angeschaut und meine Vor-Auswahl was die Kamera und Objektiv angeht getroffen.
Ich tendiere zu einer APS-C Kamera und möchte mir dafür ein „Immer-Drauf-Objektiv“ kaufen.
Kann mich jedoch zwischen diesen beiden Kombos nicht entscheiden:
  • Fujifilm X-T50 (evtl. auch eine X-E5) mit Sigma 16 – 300 mm
  • Nikon Z50 II mit Tamron 18 – 300 mm (Objektiv ist ab Ende August lieferbar)
Mir ist dabei die Flexibilität der beiden Objektive wichtiger, als die Bildqualität, daher würde ich diese Diskussion gerne vermeiden. Später möchte ich mir noch ein FB-Objektiv dazu kaufen.
Viel wichtiger für mich wäre folgendes und das sind auch die wesentlichen Fragen:
  1. Welche dieser Kameras hat die besseren Farben und macht schönere/bessere Bilder „out of camera“? Ich möchte die Bilder nicht nachbearbeiten!
  2. Welche hat den besserer und schnelleren Autofokus (in Alltagssituationen)?
  3. Welche lässt sich besser und einfacher bedienen (Menüführung, Einstellungen und Usability)?
Vielleicht gibt es hier jemanden, der beide Kameras kennt und seine Erfahrungen aus dem direkten Vergleich teilen kann.
Vielen Dank Euch allen im Voraus!


1. Was möchtest du fotografieren? Bitte möglichst genau beschreiben!

- Hauptsächlich fotografieren im Urlaub und beim Wandern

- Landschaft, Natur, auch mal Vögel und Tiere

-
Kinder, Hund, Familie, Alltag

2. Wieviel Zeit willst Du in das Hobby investieren?

[x] Ich werde überwiegend im Urlaub, auf Partys und privaten Familienfeiern fotografieren.
[ ] Ich werde mir durchaus die Zeit nehmen und alleine in Ruhe Motive suchen.
[ ] Ich werde mehrere Stunden oder sogar einen ganzen Tag für eine Fotosession einplanen (z.B. früh morgens extra zur Dämmerung aufstehen o.ä.)

3. Besitzt du bereits eine Kamera und/oder Objektive? Bitte möglichst genau beschreiben!
nein, nichts was ich wiederverwenden könnte und wollte

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?

ca. 2.000 Euro insgesamt
[x] Es kommt ausschließlich ein Neukauf in Frage.
[ ] Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage.

5. Möchtest Du später Dein Equipment erweitern?
[ ] Eher nicht / ist egal
[x] Ja, die Option ist mir wichtig (z.B. durch Wechselobjektive)

6. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar Kameras in die Hand genommen?
[ ] Nein
[x] Ja, und zwar (Marke / Modell, falls bekannt): Canon R50, Sony A6700, Fujifilm X-T50, Nikon Z50 II

[x] Mir hat am besten gefallen (Marke / Modell, falls bekannt): Fujifilm X-T50, Nikon Z50 II


7. Wie wichtig sind Größe und Gewicht? Dies solltest Du unbedingt vorher z.B. im Geschäft an verschiedenen Kameras testen. Bitte möglichst genau angeben!
[ ] Ich trage bereits eine große Kamera mit mehreren Objektiven mit mir herum und es macht mir nichts aus.
[ ] Ich möchte Gewicht sparen. Bisher trage ich folgendes Equipment:

[x] Die Kamera muss nicht unbedingt in die Jackentasche passen, aber je kleiner, desto besser.
[ ] Die Kamera soll in die Jackentasche passen.
[ ] Die Größe ist mir egal.

8. Welchen Kamera-Typ bevorzugst Du (Mehrfachnennung möglich)?
[ ] DSLR – klassische Spiegelreflex mit Wechselobjektiven und optischem Sucher
[x] DSLM – spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven, kein Sucher bzw. mit elektronischem Sucher
[ ] Bridgekamera mit fest verbautem Objektiv (große Kompaktkamera in DSLR-Größe, Bedienung und Leistungsumfang an einer DSLR angelehnt)
[ ] Kompaktkamera mit fest verbautem Objektiv
[ ] weiß ich noch nicht, soll in der Beratung geklärt werden

9. Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?
[x] schwenkbares / drehbares Klapp- bzw. Schwenkdisplay
[x] WLAN / Wifi
[x] Bildstabilisierung
....[ ] im Body
....[ ] im Objektiv
[ ] Blitz-/Zubehörschuh
[ ] GPS
[ ] Mikrofoneingang
[ ] 4K-Videofunktion
[ ] Sonstiges: __________

10. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[x] Anfänger (bitte Ergänzung 2 lesen)
[ ] Fortgeschrittener

11. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?
[ ] Ja, aber nur Entwicklung (z. B. des RAW), bzw. Größenbeschnitt o.ä.
[ ] Ja, RAW-Entwicklung und/oder (aufwändige) Retusche, Composing etc.
[x] Nein, ich verwende die JPG-Bilder so, wie sie aus der Kamera kommen.

12. Wie sollen die Bilder verwendet werden (Mehrfachnennung möglich)?
[x] Betrachtung über TV, PC-Monitor, Beamer (max. 4k)
[x] Ausbelichtung auf
....[x ] Fotopapier (Format _______)
....[x ] Fotobuch
[ ] großformatige Prints (Format________)


Für die Fortgeschrittenen, die genauer wissen, was sie wollen ...

13. Sucher

[ ]unwichtig
[x ]wichtig
....[ ]optisch
....[x ]elektronisch

14. Folgende Bildwirkung ist mir besonders wichtig:
[ ] Freistellung
[ ] Bokeh
[ ] große Schärfentiefe
[ ] _______________

15. Folgende Objektive fände ich interessant:
[ ] lichtstarkes Zoom
[ ] Festbrennweite
[ ] Pancake
[ ] UWW (Ultraweitwinkel)
[ ] Makro
[x] (Super-)Tele
[ ] Spezialobjektiv (z. B. Tilt/Shift, Lupenobjektiv):
 
Welche dieser Kameras hat die besseren Farben und macht schönere/bessere Bilder „out of camera“? Ich möchte die Bilder nicht nachbearbeiten!
Geschmacksache, kenne genügend, die finden neutrale Farben viel besser, kenne aber ebenso genügend, die finden quietschbunte Social Media Filter toll.
Natürlich hast Du mit den Fuji Film Simulationen schon was interessantes in der Hand.

Welche hat den besserer und schnelleren Autofokus (in Alltagssituationen)?
Auweia, er hat Jehova gerufen! Gleich endet der Thread eh wieder in eine Fuji AF-Glaubenskrieg Diskussion.

Ich sag mal so - der AF in der Fuji ist anspruchsvoll. Er ist gut, wenn man gewisse Basics ab Kauf einstellt und sich auch mit dem AF beschäftigt.
Der AF in der Z50-II ist "idiotensicherer", ohne jemanden damit zu Nahe treten zu wollen.

Welche lässt sich besser und einfacher bedienen (Menüführung, Einstellungen und Usability)?
Das ist schon wieder eine Geschmacksfrage, die sich nicht beantworten lässt für Dich. Die einen finden das Nikon Menü grausam, die anderen das Sony Menü, wiederum andere das Fuji Menü. Das kannst nur Du wissen, wo Du Dich wohl fühlst. Niemand wird Dir zudem sagen können, ob die Knöpfe an der Fuji oder an der Nikon für Dich angenehmer sind. Ich kann Dir ja auch nicht sagen, dass Du mit einem Automatik Wagen besser als mit einem Schalter zurechtkommen wirst. Du warst doch im Laden und hast die Bodys in der Hand gehabt.

Grundsätzlich kann man aber folgendes sagen - das eine ist ein Retro Body ohne viel Ergonomie - das andere ist ein SLR Body mit richtigem Handgriff.

  • Fujifilm X-T50 (evtl. auch eine X-E5) mit Sigma 16 – 300 mm
  • Nikon Z50 II mit Tamron 18 – 300 mm (Objektiv ist ab Ende August lieferbar)
Und das beziehe ich auf mein eigenen Beitrag:

https://www.dslr-forum.de/threads/fuji-x-t50-tamron-18-300mm-oder-aps-c-ad-absurdum.2187093/


Das ist aber meine Meinung und mein Empfinden. Es gibt genügend User die eine X-T50 und ein Superzoom haben und damit zurecht kommen. Ich für meinen Teil bin es nicht. Denn sowohl das Sigma als auch das Tamron sind lang und kopflastig und schwer. Und die X-T50 hat keinen echten SLR Griff (im Gegensatz zur Nikon Z50-II) wo man sich mit großen Händen gegen greifen kann. Und ein SmallRig Griff montieren extra? Ich habe mir dann zwischen Griff und Objektiv die Fingerspitzen eingeklemmt. Aber das trifft alles auf mich zu. Für Dich kann das alles nicht zutreffen.

Daher auch hier - Du solltest in den Laden gehen und Dir auf die Bodys ein Objektiv der Länge und Gewichtsklasse drauf schrauben lassen und dann bewege das mal 15-30min in Deiner Hand.



PS: Ich würde keine der beiden Kameras nehmen :P
 
Ich würde eine Alternative bei Nikon nicht gleich außer acht lassen:die beiden DX Zooms, die du für wenig Geld im Kit zur Z50ii dazu kaufen kannst. Decken dann von 16-250 mm alles ab, sind von Nikon und stabilisiert, leicht und gut in der BQ, machen jedes Firmwareupdate mit. Bei Bedarf mit dem DX 12-28 ergänzen und als FB das 24 1.7 oder eines der Viltrox Air und du bist immer noch unter 2000 EUR
 
Natürlich hast Du mit den Fuji Film Simulationen schon was interessantes in der Hand.
Mit den Nikon Picture Styles aber ebenfalls, da gibt es auch viele Fertige "Rezepte" in der Cloud!
Beziehungsweise auch die kreativ Picture Styles, die schon von hausaus in der Kamera sind.

Das ist großteils eine reine Geschmacksfrage, allgemein ist ooc JPEG Fotografie schwieriger als mit RAW wenn man sich ernsthaft bemüht gute Ergebnisse zu erzielen!
 
PS: Ich würde keine der beiden Kameras nehmen :P
Oder sagen wir so... wenn eine der beiden Kameras, als SLR Griff Fan, klar die Nikon Z50-II. Vor allem wenn ein 16/18-300mm Superzoom den ganzen Tag an das Gehäuse soll.

Außerdem spricht für die Z50-II auch der Preis. Wer nur Bilder knipst und nur unbearbeitete JPEG Bilder will - dem reicht eigentlich auch ein Handy oder Systemkamera. Wenn es unbedingt eine Kamera mit Wechselobjektiv sein muss, dann die günstige Nikon Z50-II. Unschlagbar was Preis / Leistung angeht.

Gegen die Fuji sprechen auch, dass sie nicht wetterfest ist und der Akku ist miserabel.
Ach ja - und der Sucher ist auch sehr klein.
Und überhaupt, wenn Fuji, dann lieber die X-T5... der Aufpreis lohnt sich wirklich.

Und diese Film Simulationen - meine Güte - Du musst ja nicht gleich mit Lightroom oder Photoshop daher kommen. Nimm einfach eine der tausenden Apps, zieh ein JPEG rein und wähle eine dieser Hunderttausenden KI-Bild Simulationen. Ist doch heute kein Hexenwerk mehr ;)

Das ist großteils eine reine Geschmacksfrage, allgemein ist ooc JPEG Fotografie schwieriger als mit RAW wenn man sich ernsthaft bemüht gute Ergebnisse zu erzielen!
Richtig.

Mit den Nikon Picture Styles aber ebenfalls, da gibt es auch viele Fertige "Rezepte" in der Cloud!
Beziehungsweise auch die kreativ Picture Styles, die schon von hausaus in der Kamera sind.
Stimmt, oder eben durch einen der tausenden Filter Apps ziehen und fertig.

Ich hatte bei meiner X-T50 die Film Simulationen nach kurzer Zeit eh links liegen lassen. Es gibt nur eine beschränkte Anzahl und irgendwann passen auch nicht alle auf alle Motive. Nettes Gimmick, aus meiner Sicht aber kein (alleiniges) Kaufargument.
 
  • Fujifilm X-T50 (evtl. auch eine X-E5) mit Sigma 16 – 300 mm
  • Nikon Z50 II mit Tamron 18 – 300 mm (Objektiv ist ab Ende August lieferbar)
Mir ist dabei die Flexibilität der beiden Objektive wichtiger, als die Bildqualität, daher würde ich diese Diskussion gerne vermeiden. Später möchte ich mir noch ein FB-Objektiv dazu kaufen.
Viel wichtiger für mich wäre folgendes und das sind auch die wesentlichen Fragen:
  1. Welche dieser Kameras hat die besseren Farben und macht schönere/bessere Bilder „out of camera“? Ich möchte die Bilder nicht nachbearbeiten!
  2. Welche hat den besserer und schnelleren Autofokus (in Alltagssituationen)?
  3. Welche lässt sich besser und einfacher bedienen (Menüführung, Einstellungen und Usability)?

1. In allen Kameras kann man heute einstellen, wie gesättigt die Farben wirken sollen. Bei Fuji geht das mit den Filmsimulationen etwas einfacher.
2. Bei Fuji gibt es immer wieder Diskussionen über den AF. Ehrlich gesagt hatte ich selbst vor mehr als 5 Jahren im Alltag mit meiner Fuji keine Probleme, habe aber auch keine Hunderennen fotografiert. Der Punkt geht letztlich dann wohl doch an Nikon.
3. Eigentlich würde ich den Punkt Fuji geben, wenn man dort ein Objektiv mit Blendenring anschließt. Das machst du aber nicht. Auch wenn Nikon hier viele loben (habe selber eine), würde ich Sony (habe ich auch) oder Canon (nur befingert) bevorzugen. Aber die stehen nicht zur Auswahl. Menüs werden mE überbewertet. Wie leicht lässt sich Blende, Zeit und Iso anpassen. Das kannst du selber im Laden ausprobieren. Und vor allem: Wie gut lässt sich der Fokuspunkt wählen und verschieben? Es ist auch ein Gutteil Gewohnheit. Wenn man mit einer Marke groß geworden ist, dann gewöhnt man sich später nicht mehr so leicht um.

Ich würde bei den Objektiven noch mal nachdenken. 300 mm an APSC ist schon viel, ich mache 95% meiner Alltagsbilder im Bereich 20 - 100 mm (KB-Äquivalent). 18 mm unten an APSC wäre mir schon zu viel. Ich würde den Brennweitenbereich in zwei Objektive aufteilen. Auch weil man dann mal leichter und kompakter unterwegs sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
@AJW
Vielen Dank für Deine Antwort.
Darf ich fragen, welche Kamera Du stattdessen nehmen würdest?

Preis / Leistungssieger ist und bleibt die Nikon Z50-II ... und wenn jemand nur knipsen möchte und nur JPEG konsumieren, würde ich sicher keine 2.000 Euro für eine hochwertige Kamera ausgeben, die einfach mehr kann. Wieso rund 2.000 Euro ausgeben, wenn Du gerade mal 30% nutzen willst?

Danach käme für mich die Sony Alpha 6700 in Frage. Alleine wegen dem idiotensicheren AF, vor allem aber wegen dem genialen Tracking-AF. Die Kamera ist ideal für Menschen, die nur knipsen wollen. Außerdem hat sie ein kompaktes Gehäuse, aber einen SLR Griff. Ich laufe mit meinem großen 70-350mm Sony Objektiv den ganzen Tag SLR-typisch "eingehakt" an der Fingerspitzen herum damit. Aber die JPEG Farben ab Kamera dürften Dir vielleicht zu "leblos" sein. Aber das Thema hatten wir ja bereits mit Dir im Sony Forum :D

Hätte ich mir nicht die A6700 geholt, wäre es aber ganz sicher die Canon EOS R7 geworden. Warum? Weil das einfach der SLR-Body schlechthin ist und man ergonomisch damit fast jedes Objektiv bequem durch die Gegend tragen kann. Weil die Canon auch einen sehr guten AF hat. Weil die Canon einen guten Akku hat. Weil die Canon wetterfest ist. Weil die Canon gute JPEG Bilder macht. Weil die Canon - meine Meinung - eines der logischen Menü Strukturen hat. Nur muss man bei Canon manchmal etwas mehr Geld für Canon Objektive bezahlen, wenn man die richtig guten Canon Objektive will. Aber da Du ja ein Sigma 16-300mm willst, spielt das ja keine Rolle.

Wenn es unbedingt Fuji sein soll, würde ich das Geld in eine Fuji X-T5 investieren.
a) deutlich (!) besserer Sucher (größer, fein auflösender etc).
b) wetterfest.
c) wenigstens bisschen mehr SLR Griff ab Werk. Zudem hat der zusätzliche SmallRig (wenn man ihn braucht) mehr Abstand zwischen Griff und Objektiv(ring)
d) keinen bescheueterten Q-Knopf direkt am Daumen, so dass die meisten den eh abschalten bei der X-T50
e) deutlich bessere Akkulaufzeit! Deutlich!

Das wäre meine subjektive Reihenfolge. Du kannst das, berechtigt, ja völlig anders sehen.


Ich würde bei den Objektiven noch mal nachdenken. 300 mm an APSC ist schon viel, ich mache 95% meiner Alltagsbilder im Bereich 20 - 100 mm (KB-Äquivalent). 18 mm unten an APSC wäre mir schon zu viel. Ich würde den Brennweitenbereich in zwei Objektive aufteilen. Auch weil man dann mal leichter und kompakter unterwegs sein kann.
Bei mir sind locker >75% der Bilder bei 300mm :D
Da ist halt jeder anders.

Wenn man eine kompakte Kamera will, würde ich die T50 immer bevorzugen. Klar hat man dann Nachteile beim Sucher.
Kompaktheit kann aber dann nach hinten losgehen, wenn man wie der TO unbedingt ein Superzoom möchte. Kann. Muss er selber ausprobieren.

Aber das sieht man doch schon am Gehäuse - die Kombination kann doch gar nicht ergonomisch gut sein ;)

fuji tamron abmessung.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Einige Ergänzungen zum wirklich sehr guten Beitrag von AJW.

Eine Kamera mit einem so großen Objektiv würde ich immer mit der linken Hand am Objektiv halten. Die Finger der rechten Hand schweben dann über den Rädern und dem Auslöser. Da ändert mE auch ein ausgeprägter Griff bei 28 cm Länge nichts. Das ist immer wenig ergonomisch, daher rate ich von diesem Objektiv auch ab.

Bei dem Preis der Nikon Z50ii kommt man ehrlicherweise kaum an ihr vorbei. Die Alternativbodys von Sony und Canon würde ich auch so einschätzen.
 
Einige Ergänzungen zum wirklich sehr guten Beitrag von AJW.
Oh Danke :)

Eine Kamera mit einem so großen Objektiv würde ich immer mit der linken Hand am Objektiv halten. Die Finger der rechten Hand schweben dann über den Rädern und dem Auslöser. Da ändert mE auch ein ausgeprägter Griff bei 28 cm Länge nichts. Das ist immer wenig ergonomisch, daher rate ich von diesem Objektiv auch ab.
Ja, solche großen Objektive sind an solchen kompakten Bodys wirklich grenzwertig, da stimme ich Dir zu. Ist aber auch absurd (wie der Threadtitel von mir beschreibt) meiner Meinung nach. Man kauft sich bewusst eine kompakte X-T50 und hängt dann ein mega Superzoom ran. Das beißt sich doch. Meine Meinung allerdings. Und habe ich auch erst danach an mir bemerkt.

Bei dem Preis der Nikon Z50ii kommt man ehrlicherweise kaum an ihr vorbei. Die Alternativbodys von Sony und Canon würde ich auch so einschätzen.
Finde ich auch. Für den Preis bekommt man nichts besseres - in der Klasse. Und für das gesparte Geld kann man sich dann lieber richtig gute lichtstarke Objektive kaufen. Das ist "mehr Wert" wie ein teurer Body und dann an den Objektiven sparen müssen. Die Sensoren machen doch heute eh alle gute Bilder.
 
Lieber MrNobody,

bei Anfängern beobachte ich häufig, dass sie v.a. einen großen Brennweitenbereich abdecken wollen. Hast du diese Entscheidung ganz bewusst getroffen? Ja, im Zoo wirst du über die Brennweite sehr glücklich sein, vermutlich auch beim Fußballtraining deiner Kinder. Aber ich warne vor der "All-in" Lösung. Ist ein wenig wie beim Autokauf. Man braucht den großen Van dann nur im Urlaub und ärgert sich die restlichen 340 Tage im Jahr, dass er in der Stadt nicht die Parklücke passt und auch sonst schwerer zu handeln ist. Oder beim Kofferkauf: Alles in einen Koffer, der dann aber kaum noch durch den Gang eines ICE passt. Jetzt steht der wirklich große Koffer nur im Keller. Lieber aufteilen. Man bekommt diese gegensätzlichen Anforderungen nicht zusammen, das ist beim Objektiv nicht anders. Daher nochmal überlegen, worauf es dir ankommt. Und dann kann man durchaus auch ein Superzoom wählen.

Schöne Grüße, Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wir aktuell recht viel Reisen (Wandern, Asien, Städte-Trips), möchte ich mir nun doch wieder eine "vernünftige" Kamera kaufen.
Mir ist dabei die Flexibilität der beiden Objektive wichtiger, als die Bildqualität, daher würde ich diese Diskussion gerne vermeiden.
Ernstgemeinte Frage: Bist du dir sicher, dass du dir, vom Smartphone kommend, eine dieser Superzoom-Kombis antun möchtest? Stichwort Sperrigkeit bzw. „Mitschlepphürde“. Fürs Wandern und Reisen und wenn Flexibilität vor Bildqualität geht, würde mir eher die Sony RX100 VII einfallen.
Viel wichtiger für mich wäre folgendes und das sind auch die wesentlichen Fragen:
Über Punkt 2 lässt sich streiten, du wirst vermutlich von vier Leuten fünf Meinungen bekommen. Im Vergleich zur letzten Generation DSLRs sind die AF-Systeme aktueller spiegelloser Kameras allesamt einen riesen Schritt nach vorne und sollten für deine Belange mehr als ausreichend sein. Dein dritter Punkt wäre hier wichtig, was die Intuitivität des Menüs und damit auch möglicher AF-Einstellungen angeht – das ist aber wie auch dein erster Punkt höchst subjektiv und kann letztlich nur von dir selbst beantwortet werden.
 
1.Fuji
2.Nikon
3. reine geschmacksfrage, waren beide relativ ok im menü (besser als sony und olympus alt menü).

Würde bei großen Objektiv wunsch, jedoch bei fuji die xs20 anschauen (keine 40mp sensor) aber hat einen grip. Oder mit grip kauf nachhelfen. Weil Objektivlastig liegt schlecht in der Hand wenn der grip recht flach ist.
 
  • Fujifilm X-T50 (evtl. auch eine X-E5) mit Sigma 16 – 300 mm
  • Nikon Z50 II mit Tamron 18 – 300 mm (Objektiv ist ab Ende August lieferbar)
Die Antwort auf deine Frage liefert schon das ausgerufene Budget. Eine T50 in Neu und mit einem oder zwei Objektiven ist schlicht nicht drin.
Dann würde ich mir die 18-300er oder so ersparen. Die Dinger sind mittlerweile besser als zu früheren Zeiten, aber wenn das Ganze Spaß machen soll, sollte man doch zu besseren Linsen greifen. Mir wäre das zuviel Kompromiss in der Bildqualität, im Handling zu kopflastig und vor allem zu lichtschwach.

Also wie schon einer meiner Vorschreiber meinte, sollte man den gesuchten Brennweitenbereich besser auf mindestens zwei Linsen verteilen. Das Meistensdrauf wird dann eher nicht die lange Brennweite sein. Sagt die Erfahrung.

Gruss aus Peine

wutscherl
 
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- Z50II (sehr guter AF!!!) mit Kit- Zoom Nikon 16-50 VR für knapp 1000€
- dazu als Reisezoom das erstaunlich gute Nikon Z 18-140 VR für knapp 600€

Dazu noch 1...2 Reserve- Akkus + 1 externes Ladegerät:
- Originale von Nikon ca. 150€ für 2 Akkus + Ladegerät
- Nachbauten sind preiswerter. Darauf achten, dass die Akkus für die Z50II geeignet sind!
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?

[x] Bildstabilisierung
Darf ich anmerken, dass die von dir präferierte Z50 Ii keinen Stabi im Gehäuse hat?
Deshalb käme bei deiner Vorauswahl nur die Fuji in Frage.
Ob man wirklich ein Superzoom den ganzen Tag schleppen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Ich würde etwas leichteres wählen.
Eine Canon R7 hast du dir nicht angesehen, die würde alles können was du möchtest, wie auch die Sony A6700, die zudem noch kompakter wäre. Dein präferiertes Tamron gäbe es für alle.
 
Darf ich anmerken, dass die von dir präferierte Z50 Ii keinen Stabi im Gehäuse hat?
Deshalb käme bei deiner Vorauswahl nur die Fuji in Frage.
Es stimmt, dass die Z50II keinen Stabi im Gehäuse hat. Die Stabis der Z DX Objektive sind aber sehr gut.

Wo allerdings hat der TO in seinem Fragebogen den Stabi im Gehäuse präferiert? Hab ich da im Eröffnungsbeitrag was überlesen?

[x] Bildstabilisierung
....[ ] im Body
....[ ] im Objektiv
 
Zuletzt bearbeitet:
Das steht unter "Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?"
Evtl. sollte man den Fragebogen an der Stelle mal präzisieren, der ist an der Stelle etwas verwirrend.
Wenn aber später noch eine Festbrennweiten angeschafft werden soll, schadet ein Stabi im Gehäuse besser nicht und auch mit Stabi im Objektiv ist es sicher mit verkehrt den Stabi im Body zu haben. Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, als alle auf Canon rumgehackt haben, weil die noch lange keine Stabis in der Kamera hatten.
 
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