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Die "14-54-Strategie"

(...) ... denkt nach einiger Gewoehnung nur noch mit dieser einen Brennweite-das macht Spass und schult das Auge, aber das mache ich lieber an Orten, wo ich auch mit ner anderen Brennweite nochmal hingehen kann, so ich denn eine vermisse.

Eine feste Brennweite im Bereich Normalobjektiv, also zwischen 35 und 75 bei KB, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern regt wesentlich mehr zur Auseinandersetzung mit dem Motiv an als das ewige hin- und herdrehen des Zooms. Man "denkt" dann irgendwann nur noch in dieser Brennweite, hat den Blick für die Möglichkeiten genau dieser Brennweite und für die Perspektiven. Und dann sieht man es den Bildern an, dass hier nicht einfach nur hin und her gezoomt wurde.
BG
Rolf
 
Eine feste Brennweite im Bereich Normalobjektiv, also zwischen 35 und 75 bei KB, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern regt wesentlich mehr zur Auseinandersetzung mit dem Motiv an als das ewige hin- und herdrehen des Zooms. Man "denkt" dann irgendwann nur noch in dieser Brennweite, hat den Blick für die Möglichkeiten genau dieser Brennweite und für die Perspektiven. Und dann sieht man es den Bildern an, dass hier nicht einfach nur hin und her gezoomt wurde.
BG
Rolf
Volle Zustimmung! Die absolute Meisterschaft hat dann derjenige erreicht, der sich auch in alle Brennweiten eines Zooms hineindenken kann, und somit auf Anhieb und im Kopf seinen Bildauschnitt findet, ohne ständig hin- und herzoomen zu müssen. Er braucht dann eigentlich keine "Fest"Brennweiten mehr, sondern kann mit seinen Zooms arbeiten wie mit diesen. Und zusätzlich hat er noch die Souveränität, zoomen zu können, wenn er es muss (anstatt das Bild später croppen zu müssen, weil er nicht näher ran kann, ohne z.B. in eine Schlucht zu stürzen).

Aber mit Zooms ist so etwas viel schwieriger, mit Festbrennweiten viel einfacher. Ist wie mit einer Diät - wenn man nur Rohkost im Kühlschrank hat, kann man schon gar nicht schlemmen oder naschen, sondern ist zur Disziplin gezwungen.
 
Also, ich muss sagen, dass es ganz spannend ist Eure Meinung hierzu zu lesen.

Was mir noch einfällt: Mir scheint, dass oft das Gefühl vorherrscht (auch bei mir), dass z.B. ein 14-54 zu langweilig ist. Aber: Sind wir auch bereit die 14 richtig einzusetzen? Ich glaube manchmal nicht. Dann denken wir, die "wirklichen" Effekte gehen erst darunter und lassen das Objektiv links liegen. Ebenso am oberen Brennweitenbereich. Ich behaupte mal, dass wir einen Teil der Bilder auch mit dem 14-54 anstatt dem 50-200/40-150 machen k ö n n t e n. Aber auch hier gilbt, dass einem das längere Zoom manchmal etwas Beinarbeit abnimmt.
 
Also, ich muss sagen, dass es ganz spannend ist Eure Meinung hierzu zu lesen.

Was mir noch einfällt: Mir scheint, dass oft das Gefühl vorherrscht (auch bei mir), dass z.B. ein 14-54 zu langweilig ist. Aber: Sind wir auch bereit die 14 richtig einzusetzen? Ich glaube manchmal nicht. Dann denken wir, die "wirklichen" Effekte gehen erst darunter und lassen das Objektiv links liegen. Ebenso am oberen Brennweitenbereich. Ich behaupte mal, dass wir einen Teil der Bilder auch mit dem 14-54 anstatt dem 50-200/40-150 machen k ö n n t e n. Aber auch hier gilbt, dass einem das längere Zoom manchmal etwas Beinarbeit abnimmt.

ich denke mal, dass bilder die mit UWW, makro oder tele aufgenommen wurden, vor allem durch den ungewöhnlichen blickwinkel beeindrucken. bei einem standardobjektiv muss man sich da schon mehr gedanken um die bildgestaltung machen, damit überhaupt ein interessantes bild bei rauskommt - ein gutes motiv macht ja genausowenig ein gutes bild wie eine gute kamera noch lange keinen guten fotografen macht...
 
...Die absolute Meisterschaft hat dann derjenige erreicht, der sich auch in alle Brennweiten eines Zooms hineindenken kann... (...)

Volle Zustimmung.
Ich denke, dass das Geheimnis der alten Meisterfotografen schlichtweg darin bestand, dass sie keine Zoomobjektive "meistern" mussten; sie konnten noch mit der leichtesten Variante der Fotografie, der sogen. Festbrennweitenfotografie, Vorlieb nehmen. Da werden doch heute ganz andere Anforderungen an die neuen Meister gestellt.
 
Hallo,

ich finde eine gute Ausrüstung macht noch keinen guten Fotografen. Eine ISO-starke Kamera und ein (ggf. eingebautes) Objektiv reicht fast immer.

Ausdrucksstarke Motive erhält man durch ungewöhnliche Perspektiven für die man sich auch mal bücken oder laufen muß. Das Laufen läßt sich zwar oft durch den Zoom ersparen, doch wo bleibt da noch der Spaß bei der Suche des besten Bildausschnitts.

Klar, ganz ganz selten lassen es die räumlichen Gegebenheiten nicht zu, sich dem Objekt zu nähern oder sich zu entfernen.
 
Volle Zustimmung.
Ich denke, dass das Geheimnis der alten Meisterfotografen schlichtweg darin bestand, dass sie keine Zoomobjektive "meistern" mussten;
Da man damals noch keine Zoomobjektive hatte, werden wir vermutlich nie erfahren, welche Art von Werken sie mit modernen DSLRs vollbracht hätten. Das ist in gewisser Weise schade. Vielleicht wären auch die Werke Homers oder Shakespeares mittels einer Schreibmaschine oder gar einem PC niemals entstanden? Ich meine, es ist das Gleiche wie mit den antiken Aqädukten - diese architektonischen Meisterwerke wären nie über uns gekommen, wenn die Römer damals schon das Prinzip der kommunizierenden Röhren gekannt hätten.

sie konnten noch mit der leichtesten Variante der Fotografie, der sogen. Festbrennweitenfotografie, Vorlieb nehmen. Da werden doch heute ganz andere Anforderungen an die neuen Meister gestellt.
Festbrennweiten werden doch nach wie vor im Programm gehalten und erfolgreich verkauft? Wo ist das Problem? Wer glaubt, dass ihn Zooms in Punkto Bildgestaltung überfordern, braucht sie doch weder zu kaufen, noch zu benutzen. Zur Not könnte man sogar den Zoomring mit Klebestreifen fixieren, wenn man glaubt, dass man dann bessere Bilder macht.

Und welche "andere(n) Anforderungen" werden denn heute gestellt? An einen Amateur, der mit seiner Kamera spazierengeht, werden überhaupt keine Anforderungen gestellt, ausgenommen die Erwartungen, die er selbst an sich stellt und sich aufbürdet. Es ist (außer für ihn selbst) völlig egal, welche Bilder er macht, oder ob er überhaupt welche macht.

Von daher ist eine "Philosophie" der Festbrennweite zu praktizieren, ja eine feine und legitime Sache, egal, ob sie nun einen Lerneffekt nach sich zieht, oder nicht. Hauptsache, es macht Spass. Nur mit einer Festbrennweite aus dem Haus zu gehen, kann ja wirklich eine Herausforderung sein. Find' ich toll. Hab' ich auch schon gemacht. :)
 
Schönen Abend miteinander!

Zu Analogzeiten hatte ich an meiner Leica R5 am liebsten das 50er im Einsatz. Ich gewöhnte mich daran, den optimalen Standort für die Bildkomposition zu suchen. Aus dieser Zeit habe ich noch zwei Festbrennweiten u.a. das 50er behalten, die natürlich Sensorbedingt einen kleineren Bildwinkel haben. Ich setzte sie sehr gerne noch an meiner E-1 ein. Aber leider ist die "Normalbrennweite" systembedingt nicht mehr gegeben.
Als Alternative für ein Normalobjektiv, in diesem Falle von Leica mit €1000,-, ist mir schlichtweg zu teuer. :mad:
Als Alternative kann ich mich nur darin disziplieren, mein 14-54er auf vorgebene Brennweite einzustellen. Gut, ich habe mit 2,8 nicht die Lichtstärke, wie beim neuen Leica 1,4/25mm, auch nicht den Schärfentiefenbereich zum Freistellen. Auch in Analogzeiten hatte ich beim Normalobjektiv die Anfangsblende 2 und deren Auswirkungen in der Schärfentiefe. Jetzt habe ich nur, durch das FT-Format, bezogen auf das KB-Format eine Schärfentiefe von 5,6. Man muss sich halt auch an diese Gegebenheiten gewöhnen, Schade, dass es bis jetzt, vor allem von Olympus, kein bezahlbares 25er gibt. Das 30er Sigma mag ich irgendwo nicht. :(

Für Reisen, wo ich nebenbei fotografiere, reicht mir das 14-54er völlig.
Wenn ich hingegen zum Fotografieren verreise, nehme ich alles mit. :)

Helmuth
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine, es ist das Gleiche wie mit den antiken Aqädukten - diese architektonischen Meisterwerke wären nie über uns gekommen, wenn die Römer damals schon das Prinzip der kommunizierenden Röhren gekannt hätten.
:)

Die Römer kannten das Prinzip der kommunizierenden Röhren.:o
Sie bauten Hommingberger Gepardenforellen (Düker) aus Bleirohren!:top:

Gruß Christof
 
(...)Festbrennweiten werden doch nach wie vor im Programm gehalten und erfolgreich verkauft? Wo ist das Problem? Wer glaubt, dass ihn Zooms in Punkto Bildgestaltung überfordern, braucht sie doch weder zu kaufen, noch zu benutzen. Zur Not könnte man sogar den Zoomring mit Klebestreifen fixieren, wenn man glaubt, dass man dann bessere Bilder macht.(...)

Ich denke, dass die Festbrennweiten heute nur noch im Programm sind, um die "alten Meister" adäquat zu bedienen, sie nicht zu überfordern mit Zooms oder sogar Suppenzooms. Es ist quasi ein humanitärer Akt der Fotoindustrie, stupide, einbrennweitig Sehende, Denkende und letztendlich Handelnde zu bedienen.

Unbestätigten Meldungen zufolge soll es von Olympus für die neue, weltmeisterliche Suuuperzoomkamera ein Trainingslager in der Lüneburger Heide geben. Dort lernt man in speziellen Simulationsräumen alle Brennweiten zwischen 28 und 580 mm zu unterscheiden. Wer z.B. exakt sagen kann, wann er 267 mm anstelle von 273mm oder 492mm anstelle von 503 mm Brennweite bevorzugt, erhält das Superzoomdiplom.

Übrigens ist die Idee mit dem Klebestreifen genial. Ich werde mich morgen sofort an die Arbeit machen. Hast Du einen Tipp, welches Klebeband unverwüstlich ist und garantiert hält?
 
Übrigens ist die Idee mit dem Klebestreifen genial. Ich werde mich morgen sofort an die Arbeit machen. Hast Du einen Tipp, welches Klebeband unverwüstlich ist und garantiert hält?

Ich würde Leukaplast empfehlen, das klebt eklig, ist einigermaßen wasserfest (passt zum DZuiko 14-54iger) und geht garantiert nicht rückstandsfrei von der Gummierung runter ;)

criz.
 
Ich denke, dass die Festbrennweiten heute nur noch im Programm sind, um die "alten Meister" adäquat zu bedienen, sie nicht zu überfordern mit Zooms oder sogar Suppenzooms. Es ist quasi ein humanitärer Akt der Fotoindustrie, stupide, einbrennweitig Sehende, Denkende und letztendlich Handelnde zu bedienen.

Unbestätigten Meldungen zufolge soll es von Olympus für die neue, weltmeisterliche Suuuperzoomkamera ein Trainingslager in der Lüneburger Heide geben. Dort lernt man in speziellen Simulationsräumen alle Brennweiten zwischen 28 und 580 mm zu unterscheiden. Wer z.B. exakt sagen kann, wann er 267 mm anstelle von 273mm oder 492mm anstelle von 503 mm Brennweite bevorzugt, erhält das Superzoomdiplom.
Warum so knurrig? Die Festbrennweite als Universalobjektiv hat schon seit den 80ern ausgedient - man betrachte bitte die Produktportfolios sämtlicher Hersteller - FBs sind heutzutage Spezialisten.

Nicht umsonst heißt der Thread ja "Die 14-54-Strategie". Vor 50 Jahren hätte man dafür drei Festbrennweiten gebraucht, und nun befürchtet man bei einem Zoom, das eine damals komplette Ausrüstung abzudecken vermag, bereits eine Einschränkung.

Die Festbrennweite ist längst nicht mehr der Normalfall, sondern die Ausnahme, was zu einer gewissen Mythisierung geführt hat. Die Argumente, die für sie ins Feld geführt werden, sind "höhere Abbildungsleistung", "höhere Lichtstärke" und, immer mal wieder, "Formung des fotografischen Charakters". Die ersten beiden Argumente sind rational nachvollziehbar, das letzte dagegen nur schnurrig. Es suggeriert, mit einem Zoom könne man weniger konzentriert oder bewußt arbeiten, als mit einer FB, da eine Reduktion der Möglichkeiten einen größeren Grad an Freiheit bedeutet. Also kein technisches Argument, sondern ein moralisches. Ein fotografisches Fastengebot zur inneren Purifikation gewissermaßen.

Klar geht das - aber man muss dann auch bereit sein, die Welt mit völlig anderen Augen zu sehen. Der durchschnittliche Amateur, der idealistisch und ballastfrei mit einer einzigen FB in Urlaub fährt, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststellen, dass ihm etwas schmerzlich fehlt, weil er z.B. das Segelschiff auf dem Meer doch gerne formatfüllend fotografiert hätte, oder das idyllische Fachwerkhaus in seiner Gänze, und nicht nur im Ausschnitt. All das muss man dann bereit sein, aufzugeben.

Das kann man ja machen - nichts dagegen. Nur hat sich der Thread gewandelt von der Befürchtung, ein Universalzoom solo bedeute bereits eine schmerzliche Einschränkung der Möglichkeiten hin zur Festbrennweite als bewußt gewählte Einschränkung mit läuterndem Effekt auf den Fotografen. Ich halte das für Retro-Purismus. Man könnte mit selbem Recht den AF, die Belichtungsautomatik, den internen Belichtungsmesser abschaffen, die Bildstabilisierung, Live-View, sich weiterhin auf 5Mpix und maximal verwendbare ISO 400 beschränken. Auch all das vermag durch Einschränkungen zu einem bewußteren Fotografieren zu führen.

Der Gegenbeweis für die Purismus-These, den ich ins Feld führe, sind Leute, die noch nie eine Festbrennweite in der Hand hatten, und trotzdem hervorragende Bilder machen. Nur, wie will man beweisen, dass das hervorragende Foto mit einer FB nicht auch mit einem Zoom hätte entstehen können?
 
(...) Nur hat sich der Thread gewandelt von der Befürchtung, ein Universalzoom solo bedeute bereits eine schmerzliche Einschränkung der Möglichkeiten hin zur Festbrennweite als bewußt gewählte Einschränkung mit läuterndem Effekt auf den Fotografen.

Ja. Und nun? Also wieder zurück zum Ausgangspunkt?
In Ordnung. Fangen wir an. Ich empfehle keinen Retro-Purismus, weil die Gefahr zu groß ist, dass so etwas nur dazu führt, die modernen Errungenschaften der Technik generell infrage zu stellen, wie dies hier eindrucksvoll geschildert wird.

Ich halte das für Retro-Purismus. Man könnte mit selbem Recht den AF, die Belichtungsautomatik, den internen Belichtungsmesser abschaffen, die Bildstabilisierung, Live-View, sich weiterhin auf 5Mpix und maximal verwendbare ISO 400 beschränken. Auch all das vermag durch Einschränkungen zu einem bewußteren Fotografieren zu führen. (...)

Na, sag ich doch!

(Die Festbrennweite) .... ist quasi ein humanitärer Akt der Fotoindustrie, stupide, einbrennweitig Sehende, Denkende und letztendlich Handelnde zu bedienen. (...)
 
Die Festbrennweite ist längst nicht mehr der Normalfall, sondern die Ausnahme, was zu einer gewissen Mythisierung geführt hat. Die Argumente, die für sie ins Feld geführt werden, sind "höhere Abbildungsleistung", "höhere Lichtstärke" und, immer mal wieder, "Formung des fotografischen Charakters". Die ersten beiden Argumente sind rational nachvollziehbar, das letzte dagegen nur schnurrig.
So seh ich's auch -- zumal sich auch die ersten beiden im Zusammenhang mit aktuellen "digitalen" Zooms mitunter schon relativieren lassen müssen (mein erstes Kleinbild-Weitwinkel war eine preiswerte 28er Festbrennweite, die nicht lichtstärker war und optisch auch kaum besser gewesen sein dürfte als ein 14-54 bei 14 mm). Die Festbrennweite macht für mich wirklich nur da noch Sinn, wo ich einen wirklich greifbaren, handfesten Vorteil gegenüber dem auf dieselbe Brennweite eingestellten Zoom habe, sei's in einem deutlichen und in der Praxis auch nutzbaren Vorsprung an Lichtstärke (deswegen finde ich aktuell v.a. 1,4/25 bzw. 1,4/30 interessant) oder durch besondere Fähigkeiten wie eine Makroeinstellung.

Gruß,
Robert
 
Die Festbrennweite ist längst nicht mehr der Normalfall, sondern die Ausnahme, was zu einer gewissen Mythisierung geführt hat. Die Argumente, die für sie ins Feld geführt werden, sind "höhere Abbildungsleistung", "höhere Lichtstärke" und, immer mal wieder, "Formung des fotografischen Charakters". Die ersten beiden Argumente sind rational nachvollziehbar, das letzte dagegen nur schnurrig.

Einspruch. Sobald mal etwas nicht physikalisch-technisch belegbar ist, wird es in die "Esoterik-Ecke" geschoben. Hast Du eine empirische Studie zu diesem Thema gemacht?

Armin
 
Einspruch. Sobald mal etwas nicht physikalisch-technisch belegbar ist, wird es in die "Esoterik-Ecke" geschoben. Hast Du eine empirische Studie zu diesem Thema gemacht?
Einspruch abgelehnt. Man braucht keine "empirischen Studien", um Aspekte eines Sachverhalts, die offensichtlich und ausschließlich psychischer Natur sind, als solche bezeichnen zu dürfen.
 
Einspruch abgelehnt. Man braucht keine "empirischen Studien", um Aspekte eines Sachverhalts, die offensichtlich und ausschließlich psychischer Natur sind, als solche bezeichnen zu dürfen.

Falsche Zitation: Sie wurden als "schnurrig" und nicht als psychisches Phänomen bezeichnet.
Und doch, man braucht empirische Studien wenn man einen Sachverhalt allgemeingültig belegen möchte, und nicht nur seine Meinung ("schnurrig", klingt abwertend) äußern will.

Armin
 
Ich verhalte mich wahrscheinlich am schnurrigsten...

Ich gehöre zu denen, die nur mit dem 14-54er durch die Gegend laufen. Normalerweise fehlt mir nichts, selten hätte ich gerne etwas mehr Weitwinkel, ebenso selten leihe ich mir das 40-150er meiner Freundin.

Aber ich gucke mir immer erst das Motiv an und stelle dann die Brennweite am Objektiv ein, die ich als passend erachte. Dann erst nehme ich die Kamera ans Auge und versuche einen Bildausschnitt zu finden. Wenn's nicht klappt, versuche ich natürlich auch noch eine andere Brennweite.

Ich zoome also nie mit der Kamera am Auge und verwende mein 14-54er quasi als "Schaltobjektiv" mit 5 Brennweiten (14, 18, 25, 35, 54mm). Natürlich liegt man ab und zu 1-2 mm daneben, aber ich bin der Meinung, das funktioniert gut und hält mich zum bewußteren Sehen an.

Meine Nutzungsstatistik ist in etwa 40% bei 18mm, 25% bei 25mm, 20% bei 14mm, 10% bei 54mm und 5% bei 35mm. Als "Immerdrauf-Festbrennweite" würde ich also ein 18mm Objektiv bevorzugen.
 
Falsche Zitation: Sie wurden als "schnurrig" und nicht als psychisches Phänomen bezeichnet.
Und doch, man braucht empirische Studien wenn man einen Sachverhalt allgemeingültig belegen möchte, und nicht nur seine Meinung ("schnurrig", klingt abwertend) äußern will.
Wenn man sich nochmal den Sachverhalt ins Gedächtnis zurückrufen möchte, da ging es nämlich um eine Bewertung der Eignung unterschiedlicher Objektive für bestimmte Zwecke, dann braucht man einen konkreten Aspekt nicht wirklich zu belegen, wenn es sich um einen rein psychischer Natur handelt -- und er somit für den Sachverhalt schlicht unerheblich ist. Die Unerheblichkeit aufzuzeigen genügt. Und Versuche, eine rein psychische Angelegenheit auf die Technik zu projizieren, die dafür nichts kann, sind mit "schnurrig" nicht nur, wie ich finde, recht schön, sondern auch zutreffend beschrieben. ;)
 
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