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Die "14-54-Strategie"

So mach ich es: (meistens)
E-500 mit 14-54
Polfilter
IR-Filter
Stativ
2 Karten
(50-200 und 50er Makro & 7-14 sind dann NICHT dabei, wenn ich weiss, das es sehr lange dauert und meine Kraft nicht lange ausreichen wird...oder ich keinen Tragsklaven dabei habe..)
Leichtes Carbon Stativ
Tasche K-22 für das ganze "Gedöns"
Etwas zum trinken.
Ein Paar feste Schuhe...... und los

Ach ja :
vorher den Wetterbericht studieren, damit man weiss "wie" man ausgestattet sein muss.
Bei Wischiwaschi Wetter muss dann die E-1 mit.
 
Also, wer hat/hatte auch Mut zu dieser Lücke und berichtet hier mal von seinen Erfahrungen? Und natürlich von den Auswirkungen auf die Bildergebnisse!

Gruß vom Photographen

Nachtrag: Ich bin übrigens kein Verfechter eines Superzooms.



Wenn ich mit der Oly E-20 losziehe oder meine R1 dabeihabe bleibt mir nichts anderes übrig als die 1 Objektivstrategie....der Bereich ist in dem Fall 35-140 oder 24-120 (Kleinbild..natürlich)

nicht umsonst ist das der klassische Reportagebereich.
 
Die Bevorzugung von Festbrennweiten gegenüber Zooms ist hier aber gar nicht das Thema gewesen, sondern die vermeintlich fotografenverbessernden Eigenschaften, die der Festbrennweite zugeschrieben wird. Dass FBs im konkreten Anwednungsfall sinnvoller und effizienter sein können, wird hier wohl von niemand bestritten.

.

die verbesserung kommt daher, dass man nicht dem Zwang erliegt extreme Bilderlebnisse zeigen zu wollen ;)

Vieles das heute dramatisch per Superweitwinkelzoom übersteigert wrid, könnte man mit einem leichten WW besser darstellen oder sogar mit einer Normalbrennweite.


Die gleiche positive Erfarung kann man aber auch mit Zooms machen, wenn man sich angewöhnt BEVOR man die Kamera ans Auge nimmt zu überlegen mit welcher Brennweite und warum man das Objekt fotografieren will.
 
So wie es Dir fast unmöglich ist, Satire mit einem Zwinkern abzutun,
Da unterliegst Du einem Irrtum - der Satire ist es stets eigen, dass sie - überspitzt und ironisch - Kritik an Personen und Umständen übt. Wenn man sie mit einem Zwinkern abtun kann, ist es keine Satire.

so ist es mir unmöglich, ernst gemeinte Beiträge ernst zu nehmen, wenn ich ganz, ganz subjektiv für mich den Eindruck gewinne, dass sich da mal wieder jemand in ein Thema verbeißt, was eigentlich wesentlich mehr Leichtigkeit verdient hätte.
Oh, ich glaube, ich sehe das Ganze hier wesentlich lockerer als Du.
Aber wenn Du die Sache leicht nehmen willst, warum antwortest Du dann überhaupt auf ernsthafte Beiträge?

Und dieses Thema hat m.E. Leichtigkeit verdient und nicht die allseits bekannten und wohl nie ernsthaft auch von mir nicht zu widersprechenden Belehrungen über Binsenweisheiten wie beispielsweise diese, dass ein Standartzoom 14-54 mm drei wichtige Brennweitenbereiche abdeckt. Na so was. Wer hätte das gedacht?
Heißt das, dass Du den ganzen Thread hier nicht ernst nimmst - "Die 14-54-Strategie"?
Und was für eine Art von Leichtigkeit soll dass denn sein, die sich an "Belehrungen" und "Binsenweisheiten" aufhängt? Und von welchen Belehrungen sprichst Du überhaupt? Was meinst Du damit?

Wenn ich merke, dass nun schwerwiegende Erkenntnisse auf mich einstürzen, reagiere ich manchmal einfach nur frohsinnig statt tiefsinnig.
Und deswegen verfasst Du nicht ernst gemeinte Beiträge statt auf konkrete Fragen zu antworten?
Wobei Du immer noch nicht gesagt hast, ab wann Deine Beiträge hier nicht mehr ernst zu nehmen waren.

Vielleicht bist Du das Opfer Deines eigenen Tiefsinns. Oder anders ausgedrückt: Mit etwas Humor wäre Dir die Mühe erspart geblieben, tiefsinnig zu antworten.
Dein "Frohsinn" scheint aber keine Alternative zu sein - er hält Dich keineswegs davon ab, zu posten. :)
Nein, ich bin kein Opfer irgendeines Tiefsinns, sondern einzig des Umstandes, dass Du Dich durch Herumalbern jeder Diskussion entziehst, wenn sie Dir nicht mehr passt. Wir wissen nämlich immer noch nicht, warum der "Lerneffekt" einer Festbrennweite angeblich größer ist, als der eines Zooms. Nur, um das mal festzuhalten. Mit drumherumreden und herumalbern finden wir da aber auch keine Antwort. Also, ich denke mal, Du weißt keine.
 
Warum eine Erklärung? Wenn jemand mit nur einer Festbrennweite mehr Freude am Fotografieren hat, oder er dadurch seine Bilder für "besser" hält, dann brauche ich keine Erklärung. Und dass es diese Leute gibt, steht für mich fest (u.a. liest man es immer wieder im Forum, was aber keine empirische Untersuchung ist...).
Da sind wir uns einig, dass das völlig in Ordnung ist - habe ich ja auch schon geschrieben.
Nur diese Strategie dann für das Patentrezept für jeden zu machen, indem man sagt: Ihr würdet bessere Bilder machen, wenn ihr keine Zooms benutzen würdet - das halte ich nicht für in Ordnung, sondern für ziemlich überheblich.

Die gleiche positive Erfarung kann man aber auch mit Zooms machen, wenn man sich angewöhnt BEVOR man die Kamera ans Auge nimmt zu überlegen mit welcher Brennweite und warum man das Objekt fotografieren will.
Na, sag ich doch.
 
Wir wissen nämlich immer noch nicht, warum der "Lerneffekt" einer Festbrennweite angeblich größer ist, als der eines Zooms.
wenn ich mich hier mal einklinke...

Ob wir es nicht wissen, kann ich nicht sagen - aber ich weiß es für mich und stimme der These in folgendem Punkt zu:
Wenn ich mit dem 50/2.0 (bisher meine einzige FB) unterwegs bin sehe ich die latenten Motive mit 50 mm Augen und bewerte diese auch unter diesem Winkel.
Kurz: Das eigene Sehen richtet sich bewusst auf die Möglichkeiten der Linse aus.
Damit stellt sich natürlich eher ein BW-bezogener Lerneffekt ein.
 
Damit stellt sich natürlich eher ein BW-bezogener Lerneffekt ein.
Natürlich. Aber stellt der sich nicht bei jeder Brennweite ein? Wenn man z.B. das 7-14 mitnimmt, hat man die Möglichkeit, extreme Weitwinkeleffekte bis hin zum normalen Weitwinkel am selben Motiv zu erproben. Eine 14mm oder 7mm Brennweite solo gibt einem diese Möglichkeit nicht. Umgekehrt wird ein Telezoom, z.B. das 50-200, in den meisten Fällen dann eingesetzt, wenn eine Distanz eben nicht durch näheres Herangehen überbrückt werden kann und/oder der spezielle "Teleeffekt" gewünscht wird. Versucht man, es durch eine FB, z.B. das 150/2,0 zu ersetzen, wird man häufig Probleme damit haben, dass der Bildauschnitt entweder zu eng oder weit ist. Ganz abgesehen davon, dass man mit dem 150er wohl nicht so einfach spazierengeht.

Wenn der Wert der "einen Festbrennweite allein" in gestalterischer Hinsicht propagiert wird, dann eigentlich immer nur im Bereich mäßiges Weitwinkel bis leichtes Tele. Die Empfehlung stammt jedoch seltsamerweise gar nicht aus der Zeit, als extreme Weitwinkel und Tele für Amateure keine Thema waren (zu groß, zu schwer, zu teuer). Ich habe gerade mal beim alten Feininger und Ansel Adams nachgeschlagen - die einzigen Nachteile, die sie bei Zooms nennen, sind (abbildungs)technischer Natur und bei 4/3 oder "Crop" mittlerweile obsolet geworden. Ein gestalterischer Vorteil der FB ist hier noch nicht zu finden, diese These muss also erst später aufgekommen sein. Was sich dagegen findet, ist der Rat, das Bild im Kopf zu visualisieren, bzw. die Wirkung von Brennweite und Bildwinkel im Geist vor sich zu haben, bevor man überhaupt durch den Sucher schaut.

Wir haben bei digitalen DSLRs heutzutage Möglichkeiten, in Bildwinkel vorzustossen, die früher völlig exotisch waren. Um diese Möglichkeiten zu meistern, hilft die perfekte Beherrschung einer einzelnen Festbrennweite gar nichts. Das ist der Grund, warum ich darauf so herumreite. Warum soll man mit einem modernen DSLR-System die Welt so betrachten, wie mit einer zweiäugigen Rolleiflex oder einer Messsucher-Leica?

Um's nochmal zu wiederholen - ich halte die Selbstbeschränkung auf eine einzige Festbrennweite für völlig legitim. Ich widerspreche nur, wenn anklingt, man würde dadurch generell bessere Fotos machen als andere Leute mit Zooms. Aber deswegen bin ich weder ein Festbrennweitenhasser, noch spreche ich jemandem das Vergnügen ab, mit einem solchen feinen Teil hervorragende Bilder zu machen.

Naja, und... so viele Festbrennweiten in "Normalbereich" gibt's bei Fourthirds ja irgendwie nicht (Das 50er und das 35er sind von der Konzeption her explizit Spezialobjektive - Makros). Wir sind - jedenfalls momentan - dazu verdammt, mit den Zooms klarzukommen. Wenn also wirklich was dran ist an der "Normalbrennweite", dann müssen wir noch solange warten, bis das 25/1,4 verfügbar ist, um zu lernen, wie man wirklich gute Bilder macht.
 
(...) Wir wissen nämlich immer noch nicht, warum der "Lerneffekt" einer Festbrennweite angeblich größer ist, als der eines Zooms. Nur, um das mal festzuhalten. Mit drumherumreden und herumalbern finden wir da aber auch keine Antwort. Also, ich denke mal, Du weißt keine.

Species, ich kann nur zu Dingen Stellung nehmen, die ich auch gesagt habe und nicht zu Behauptungen, die nicht von mir stammen. Da ändert auch nichts die mir von Dir untergeschobene Behauptung etwas. Stichwort "Lerneffekt":
Ich habe gesagt:
(...) Müsste ich mich heute bei der Oly für ein Objektiv entscheiden, wäre es nicht das 15-54, weils mir zu langweilig ist. Ich würde mich entscheiden zwischen 7-14 oder 50-200. Und hätte ich das 2/50 (das momentan im Versand verschwunden ist), könnte es auch das sein. Wenn schon ein Objektiv, dann vielleicht doch eine über alle Zweifel erhabene Festbrennweite.
Deswegen warte ich mit Spannung auf die Sigma DP1.

Und weiterhin habe ich ausgeführt:

Eine feste Brennweite im Bereich Normalobjektiv, also zwischen 35 und 75 bei KB, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern regt wesentlich mehr zur Auseinandersetzung mit dem Motiv an als das ewige hin- und herdrehen des Zooms. Man "denkt" dann irgendwann nur noch in dieser Brennweite, hat den Blick für die Möglichkeiten genau dieser Brennweite und für die Perspektiven. Und dann sieht man es den Bildern an, dass hier nicht einfach nur hin und her gezoomt wurde.
Deine Reaktion (etwas verkürzt ;) ) auf meine obige Äußerung:
Volle Zustimmung!

Ich halte nichts davon, Dir gegenüber Rechenschaft abzulegen, warum ich mir die Freiheit nehme, auf bierernste Posts manchmal mit einer ironischen Leichtigkeit zu reagieren. Die Leichtigkeit hört aber auch für mich da auf, wo jemand den Versuch unternimmt, mich willkürlich zu interpretieren, wenn es die Zitate nicht hergeben, das zu unterstellen, was man unterstellen will.
Ich kann auch nichts dafür, wenn Du mit meiner Art, bestimmte Dinge zu betrachten und entsprechend zu reagieren Probleme hast.
 
(...)Wir haben bei digitalen DSLRs heutzutage Möglichkeiten, in Bildwinkel vorzustossen, die früher völlig exotisch waren. Um diese Möglichkeiten zu meistern, hilft die perfekte Beherrschung einer einzelnen Festbrennweite gar nichts. Das ist der Grund, warum ich darauf so herumreite. Warum soll man mit einem modernen DSLR-System die Welt so betrachten, wie mit einer zweiäugigen Rolleiflex oder einer Messsucher-Leica?(...)

Mal abgesehen davon, dass exotische Brennweiten kein Privileg der digitalen Fotografie sind bzw. dadurch geworden sind, stellt sich für mich die Frage, warum man mit einem modernen DSLR-System die Welt nicht so betrachten soll wie frühere Fotografen mit einer Leica oder Rollei? Eine moderne DSLR-Kamera beeinflusst doch nicht die Sicht des Fotografen. Oder doch? Macht er sich zum Sklaven exotischer Bildwinkel? Sind exotische Bildwinkel das Kennzeichen moderner Fotografie?

Mal der Reihe nach -und hier komme ich auf den Threadausgang zurück:

Da stellt jemand fest, dass er mit dem 14-54 eigentlich schon ganz gut die Welt entdecken kann (meine Interpretation).
Und warum ist das so?
Wahrscheinlich deshalb, weil dieses Objektiv Bildwinkel zur Verfügung stellt, die unseren Sehgewohnheiten sehr nahe kommen, also die Welt so sehen, wie wir es tun.
Wir gucken nun mal nicht wie Pferde, deshalb ist das 8 mm Objektiv ja auch so spektakulär für uns Menschen. Pferde würden sagen: "Na endlich mal ein gewohnter Blickwinkel!"

Gerade weil wir eine "natürliche Perspektive" haben, wirken Bilder, die genau dieser natürlichen Perspektive entsprechen, auch oft so "natürlich" langweilig. In der Fotografe begegnet man dem beispielsweise mit dem Spiel von Schärfe/Unschärfe und mit einer ansprechenden Bildkomposition. Eigentlich hat sich daran nichts geändert, wenn nicht die moderne Technik da eine Rolle mitspielen würde. Das 7-14 mm Objektiv ist ein gutes Beispiel für dramatische Perspektiven und Bildwinkel bei ansonsten grottenlangweiligen Fotos. Es ist m.E. wesentlich schwieriger, mit dem 7-14 herausragende Bilder zu machen, als mit dem 14-54.
Das 14-54 ist quasi eine Reportageobjektiv. Es verlangt vom Fotografen, näher dabei zu sein als mit einem 50-200. Das sieht man u.U. den Bildern auch an. Bin ich als Fotograf mittendrin oder stehe ich hundert Meter wie ein Voyeur abseits und belaure meine Motive (ich denke jetzt nicht an Raubkatzen).
Es gibt trotz DSLR-Fotografie klassische Brennweiten, die -das vermute ich jetzt einfach mal- auch bevorzugt bei Zooms benutzt werden. Beispielsweise die typische Reportagebrennweite von ca. 35 mm. Oder die typische Portraitbrennweite von ca. 75 mm (alles bezogen auf KB).
Die "Suppenzoomfotografie" habe ich ganz persönlich noch nicht als wesentliche Bereicherung der Fotografie erlebt, weil ich offensichtlich noch keine Bilder gesehen habe, die erst dadurch hervorragend wurden.

Vielleicht ist das Trainingscamp in der Lüneburger Heide für Suppenzoomfotografie ja gar keine schlechte Idee.
 
Robert, es ging doch wohl offensichtlich hierum:

https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=1839480&postcount=66

Was Du als "....psychische Angelegenheit auf die Technik zu projizieren, die dafür nichts kann ..." bezeichnest, habe ich als psychisches Problem betrachtet.
Eben. Du machst aus einem wertneutral als psychisch im Unterschied zu gerätetechnisch bedingt bezeichneten Aspekt ein "psychisches Problem", und unterstellst meiner Aussage damit eine Pathologisierung, die nicht drinsteckt.
Was ist denn, wie Du es sagst, "mindestens leichtsinnig"? Wo ist denn hier das Problem?
Das "Problem" ist, wie ich's armindoerr bereits zu erläutern versuchte, dass Deine Festbrennweitenargumentation darauf hinausläuft, eine sich ausschließlich im Kopf abspielende Angelegenheit, die sich im Widerspruch zu Deinem Duktus auch nicht wirklich von einem Kopf auf alle anderen verallgemeinern lässt, direkt oder indirekt zu einer Auswahlempfehlung für technisches Gerät zu machen.

Grüße,
Robert
 
Die "Suppenzoomfotografie" habe ich ganz persönlich noch nicht als wesentliche Bereicherung der Fotografie erlebt, weil ich offensichtlich noch keine Bilder gesehen habe, die erst dadurch hervorragend wurden.
Ich denke auch, dass es beim Super-/Ultra-Zoom weniger eine Erweiterung der Möglichkeiten darstellt, wirklich jeden Millimeterbruchteil des gesamten Brennweitenbereichs einstellen zu können, als vielmehr die Vereinigung einer Handvoll "wichtiger" Brennweiten, vom Weitwinkel bis zum Tele, was ansonsten zwingend den Objektivwechsel erfordern würde. Die Stufenlosigkeit bringt mir persönlich normalerweise am ehesten im Weitwinkelbereich was, wenn man unter beengten Raumverhältnissen Architektur- oder Innenraumfotografie betreibt, in denen eine Standortveränderung weiter nach hinten oder auch nach vorn oft nicht geht.
 
Species, ich kann nur zu Dingen Stellung nehmen, die ich auch gesagt habe und nicht zu Behauptungen, die nicht von mir stammen. Da ändert auch nichts die mir von Dir untergeschobene Behauptung etwas. Stichwort "Lerneffekt":
Ich habe gesagt:
Es wäre wesentlich einfacher gewesen, Du hättest mich sofort darüber aufgeklärt, dass ich Dich falsch verstanden habe, dann hätten wir uns das Hickhack sparen können. Ich bin am Thema hier interessiert, nicht an persönlichen Auseinandersetzungen.

Was ich in Frage gestellt habe, ist die Theorie, dass FBs zu besserem fotografischen Sehen führen würden, nicht unbedingt, was Du dazu gesagt oder nicht gesagt hast. Wenn Du das nicht gemeint hast, brauchst Du Dich eigentlich auch nicht getroffen zu fühlen. Dann lassen wir das einfach gut sein.

Ich halte nichts davon, Dir gegenüber Rechenschaft abzulegen, warum ich mir die Freiheit nehme, auf bierernste Posts manchmal mit einer ironischen Leichtigkeit zu reagieren. Die Leichtigkeit hört aber auch für mich da auf, wo jemand den Versuch unternimmt, mich willkürlich zu interpretieren, wenn es die Zitate nicht hergeben, das zu unterstellen, was man unterstellen will.
Ich kann auch nichts dafür, wenn Du mit meiner Art, bestimmte Dinge zu betrachten und entsprechend zu reagieren Probleme hast.
Das macht es mir ja so schwer, zu verstehen, was Du eigentlich sagen willst. War dieser Satz jetzt ironisch-leicht oder bierernst-verärgert gemeint?
Vielleicht spielst Du ja einmal die Frohnatur, und dann wieder den Verärgerten/Gekränkten, aber es ist jedesmal eine Mordsgaudi für Dich? Woher soll man das wissen?

Falls ich Dich falsch interpretiert habe, entschuldige ich hiermit. Aber Du könntest dann vielleicht netterweise erklären, was Du mit dieser Äußerung eigentlich gemeint hast, wenn nicht eine Art Lerneffekt:
Eine feste Brennweite im Bereich Normalobjektiv, also zwischen 35 und 75 bei KB, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern regt wesentlich mehr zur Auseinandersetzung mit dem Motiv an als das ewige hin- und herdrehen des Zooms. Man "denkt" dann irgendwann nur noch in dieser Brennweite, hat den Blick für die Möglichkeiten genau dieser Brennweite und für die Perspektiven. Und dann sieht man es den Bildern an, dass hier nicht einfach nur hin und her gezoomt wurde.



Die "Suppenzoomfotografie" habe ich ganz persönlich noch nicht als wesentliche Bereicherung der Fotografie erlebt, weil ich offensichtlich noch keine Bilder gesehen habe, die erst dadurch hervorragend wurden.

Vielleicht ist das Trainingscamp in der Lüneburger Heide für Suppenzoomfotografie ja gar keine schlechte Idee.
Jetzt gehst Du's von der anderen Seite her an. "Suppenzoom" als Gegensatz zur FB. Da das ganz offensichtlich heiter-ironisch gemeint ist (Trainingscamp), habe ich keinerlei Hemmungen, ebenfalls heiter-locker-überspitzt darauf zu antworten (ein bestimmter Teil meiner Antwort setzt sich dabei dann nicht mehr mit Rolfs wörtlichem Zitat auseinander, sondern geht darüber deutlich hinaus. Ich lege diesmal Wert darauf, dies festzustellen, damit niemand auf die Idee kommt, ich würde Rolf unterstellen, er hätte das, was ich hier sage, beabsichtigt, im Sinn gehabt, gemeint, oder auch nur in Erwägung gezogen).

Da die Abbildungsleistung und Lichtstärke offenbar hier keine Rolle spielen, muss dem "Suppenzoom" eine Eigenschaft anhängen, welche ambitioniertes Fotografieren mit solchen Objektiven ausschließt. Irgendwie logisch - wenn gestalterische Fotografie umso besser gelingt, je beschränkter der Brennweitenbereich ist, dann muss ein Zoom mit enormem Brennweitenbereich natürlich verheerend wirken, selbst wenn man es mit hervorragenden optischen Eigenschaften bauen kann/könnte.

Das, was diese perfiden technischen Machwerke aber von vornherein disqualifiziert, ist der Umstand, dass die mit ihnen entstandenen Bilder nicht deswegen hervorragend werden, weil sie mit einem Suppenzoom gemacht werden. Also, selbst wenn sie trotz "Suppenzoom" hervorragend werden, dann reicht das für die Existenzberechtigung dieser Objektive nicht aus, da man ebenso gute Bilder auch mit einer ganzen Kiste FBs hinbekommen könnte.

Die logische Folgerung lautet, dass Zooms im Prinzip überflüssig sind, weil man mit Festbrennweiten genau dieselben Ergebnisse erreichen kann. Zooms dienen nur der Bequemlichkeit des Fotografen und sind deswegen abzulehnen.
 
(...) Aber Du könntest dann vielleicht netterweise erklären, was Du mit dieser Äußerung eigentlich gemeint hast, wenn nicht eine Art Lerneffekt:(...)

Zitat von R.B.
Eine feste Brennweite im Bereich Normalobjektiv, also zwischen 35 und 75 bei KB, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern regt wesentlich mehr zur Auseinandersetzung mit dem Motiv an als das ewige hin- und herdrehen des Zooms. Man "denkt" dann irgendwann nur noch in dieser Brennweite, hat den Blick für die Möglichkeiten genau dieser Brennweite und für die Perspektiven. Und dann sieht man es den Bildern an, dass hier nicht einfach nur hin und her gezoomt wurde.

Der "Lerneffekt" stammt -wie bereits schon deutlich gesagt, nicht von mir.Was ich mit der Äußerung sagen wollte, das habe ich noch einmal ausführlich erklärt. Und zwar hier:

https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=1840533&postcount=89

Auch das sind letztendlich Binsenweisheiten. Neu an der "Brennweitenfrage" ist eigentlich für mich nur, dass Du explizit die moderne DSLR-Fotografie ins Spiel brachtest. Zitat: "...Wir haben bei digitalen DSLRs heutzutage Möglichkeiten, in Bildwinkel vorzustossen..."
Ich denke, dass das Vorstoßen in (neue oder ungewohnte?) Bildwinkel wahrscheinlich ergiebiger ist, wenn man genügend Erfahrung mit der geschickten Umsetzung der "normalen Blickwinkel" gemacht hat. Es geht nicht um den "Lerneffekt" mit einer "Normalbrennweite", sondern ums Lernen schlechthin.

Als Kind war ich kein begabter Zeichner, perspektivisches Zeichnen und Malen gelang mir nur leidlich. Also habe ich gedacht: Ich mach es wie Picasso. Ich hatte viele Farben und viele Pinsel. Was wollte ich mehr? Also klatschte ich das alles auf die Leinwand. Es hat eine Zeit lang gebraucht, um zu begreifen, dass da bei Picasso etwas mehr vorhanden war als Farbe, Pinsel und Leinwand.
 
Ab- und wegtreten hingegen leider nicht. Kampf um jeden mm, und nicht nur bei der Brennweite. Keine Gefangenen! Generalgaga, oder ist das nur die momentane Hitze?

(Ja, für den Beitrag nehme ich auch mal eine gelbe Karte auf mich ... :))
 
So, bin nach 5 sehr schönen und sonnigen Tagen wieder aus Wien zurück. Am letzten Tag habe ich mich mal nur auf das 24-105 beschränkt und das funktioniert ziemlich gut. Gerne hätte ich bereits einen Polfilter gehabt, aber der hatte es nicht mehr rechtzeitig geschafft.

Gejuckt hat es mich häufiger nach unten hin und ab und an habe ich ein 24mm Bild dann auch nochmal mit 17mm gemacht. Ob die Bilder dadurch besser geworden sind, möchte ich nichtmal behaupten, denn nach wie vor ist das meiste bei 17mm ein "alles drauf Bild" und damit aus meiner Sicht zu 99% Schrott. Nach wie vor wollte ich aber auf die 24mm keinesfalls verzichten. Die sind schon sehr praktisch und viel einfacher zu handhaben.

Meiner Erfahrung nach macht man in der Tat recht unterschiedliche Bilder, je nachdem welche Objektive man einsetzt. In London hatte ich nur ein 17-40 dabei und die Ergebnisse wirken einfach ganz anders. Sehr viele Fotos im Bereich 24-28mm aber auch viel bei 35/40mm. Mit dem 24-105 streut sich die Anwendung ein wenig und es ist mehr 50mm und auch ein bissi 85/100mm dabei. Sollte ich mal einen Urlaub nur mit dem 50mm bestreiten, dann werden auch diese Fotos radikal anders aussehen, da ich vermutlich regelmäßig Blenden um 1.4 oder 2.0 benutzen würde.

Daraus würde ich jetzt aber nicht folgern, dass Festbrennweiten besser für die Fotografie sind, sie sind einfach anders, genau wie sich ein 11-22 in der Praxis von dem Gebrauch eines 14-54 unterscheidet. Und manchmal braucht man auch einfach die Eigenschaften einer hochlichtstarken Festbrennweite.

Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht zu übel, wenn ich nochmal was zum Thema schreibe ;) Das geht ja hier zu wie beim Metzger...

Grüße

TORN
 
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