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A6000 High-Iso schlechter als Mft?

ohaaaaaa.....

hab momentan eine Fuji X-E2 und bin vor allem mit dem ISO-Verhalten und der JPEG Engine eigentlich sehr zufrieden! Jetzt wollte ich eigentlich auf eine Sony a6000 umsteigen, da mir die Videofunktion recht wichtig geworden ist, und ich eigentlich keinen zweiten Body haben wollte...
Nun, wenn ich das alles hier so sehe, dann komm ich doch seehr ins Zweifeln ob ich da grad alles richtig mache.....:ugly:....
Sc....e, jetzt war ich mir eigentlich schon ziemlich sicher und hab schon die ersten SEL- Objektive zu Hause liegen....(noch kein Body).....
 
Wenn du von Fuji zu einem anderen Hersteller wechselst wird's ISO-mässig mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechter. Die neueren Fuji's sind für ihr ausgezeichnetes ISO-Verhalten bekannt. Da kommen die wenigsten anderen Systemkameras ran. Letztere haben ihre anderen Vorzüge, zum Beispiel eine rasante Fokussierung gegenüber Fuji's AF zum Kaffee trinken.
 
Wenn du von Fuji zu einem anderen Hersteller wechselst wird's ISO-mässig mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechter. Die neueren Fuji's sind für ihr ausgezeichnetes ISO-Verhalten bekannt. Da kommen die wenigsten anderen Systemkameras ran. Letztere haben ihre anderen Vorzüge, zum Beispiel eine rasante Fokussierung gegenüber Fuji's AF zum Kaffee trinken.

Ich hatte um Weihnachten 2013 eine Fuji X-E2 gekauft. Ich habe sie aus folgenden Gründen wieder zurückgegeben:

1) Sie kann ooc kein Rot naturgetreu abbilden. Es wird immer orange.

2) Sie kann unter vielen Lichtbedingungen auch keine Gesichtsfarben ooc wirklich naturgetreu abbilden ("Stichwort "schweinchenrosa")

3) Bei höheren ISO (ab 1600) glättet sie so furchtbar, dass Gesichter wie aus dem Wachsfigurenkabinett wirken. Das kann man in den Einstellungen ein bisschen abmildern, aber wirklich akzeptabel wird's nicht. Das ist wohl dem asiatischen Geschmack geschuldet.

4) Die Fuji betrügt bei den ISO-Angaben, um im Vergleich besser (rauschärmer) dazustehen. Was beim Wettbewerb ISO 2000 ist, ist bei der Fuji schon ISO 3200. Da werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

Die Fuji ist meines Erachtens nix für alle, die gerne in JPG Leute fotografieren. Architektur ist bestimmt okay, Landschaft ebenso.
An den Objektiven könnte sich Sony aber 'ne dicke Scheibe abschneiden!
 
Die Fuji betrügt bei den ISO-Angaben, um im Vergleich besser (rauschärmer) dazustehen. Was beim Wettbewerb ISO 2000 ist, ist bei der Fuji schon ISO 3200. Da werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

Boah... Das ist mal ne Ansage! Falsche ISO-Angaben, geht gar nicht :eek:

Vielleicht betrügen Oly und Pana ja auch und die A6000 ist ISO-mässig eigentlich der Hammer aber keiner weiss es :evil:
 
Boah... Das ist mal ne Ansage! Falsche ISO-Angaben, geht gar nicht :eek:

Vielleicht betrügen Oly und Pana ja auch und die A6000 ist ISO-mässig eigentlich der Hammer aber keiner weiss es :evil:

Zitat dpreview:
"By our tests, the X-E2's measured sensitivities are around 1/2 - 2/3EV lower than marked, which is unusual for a modern camera. This means that for any given light level, the X-E2 has to use a significantly slower shutter speed, brighter aperture or higher ISO to get an image of the same brightness as an accurately-rated camera."
 
Ich zitiere mich mal selber, wenn es nichts ausmacht. Das Thema falscher ISOs taucht bei Fuji nämlich recht oft auf.

Verarschen finde ich ein wenig harsch. Fuji nutzt die extrem weitgedehnte Definition von ISO einfach anders als die Konkurrenz. Natürlich verzerrt das in nicht unerheblichem Maße die direkte Vergleichbarkeit. Wenn etwa ISO 6400 bei Fuji, ISO 4000 bei Samsung bedeutet, die Testseiten Samsungkameras aber dennoch bei ISO 6400 vergleichen, dann kommt Fuji eben besonders gut weg.

Das sieht man auch gut bei Dpreview. Zwischen den Werten der X-E2 und etwa der D7100 (oder Samsung NX300) liegt eine ganze Blende
Fuji: f/5.6, ISO 3200, 1/800s
Nikon: f/5.6, ISO 3200, 1/1600s (bei ISO 1600 dann logischerweise 1/800s)

Aber!
Aber in wie fern ändert sich jetzt damit etwas an der Tatsache, dass man bei wenig Licht noch sehr rauscharme Bilder hinbekommt?
Das gilt, ob Fuji ISO 800 nun ISO 800 oder ISO 5mio. nennt. Der X-Trans hat eine gute AL-Leistung und das einzige was beeinträchtigt wird ist die direkte Vergleichbarkeit... und das auch nur für diejenigen, die nicht genau genug hinschauen.

Es ist also lediglich eine moralische Frage, ob Fuji das tun sollte. Es ist aber keine fotografische Frage, da man bei lowlight halt dennoch gute Bilder bekommt. Wie man die dabei resultierenden ISOs auch immer nennen mag.
 
Danke für die Erklärung. Macht irgendwie Sinn.

Daher Frage an Schen09: Kannst du deine Tests Fuji vs. Sony nochmals mit "normalisierten" ISO-Werten durchführen (also z.B: Fuji-ISO 3200 versus Sony-ISO 2000).

Das Thema ist hier zwar der Vergleich zu MFT, aber derjenige zu Fuji würde die Diskussion bereichern und die bisherigen Ergebnisse hier im Thread möglicherweise relativieren (oder bestätigen).
 
Danke für die Erklärung. Macht irgendwie Sinn.

Daher Frage an Schen09: Kannst du deine Tests Fuji vs. Sony nochmals mit "normalisierten" ISO-Werten durchführen (also z.B: Fuji-ISO 3200 versus Sony-ISO 2000).

Das Thema ist hier zwar der Vergleich zu MFT, aber derjenige zu Fuji würde die Diskussion bereichern und die bisherigen Ergebnisse hier im Thread möglicherweise relativieren (oder bestätigen).

Im Prinzip muss man gleiche Blende und Shuttertime einstellen und dann so lange an den ISO-Werten drehen, bis man ein gleich helles Bild bekommt (mit Hilfe des Histogramms).
 
Hab ich erst jetzt gelesen! Ist ja ähnlich wie die Grafikkarten, die bei einem bestimmten Messprogramm besonders gut abschneiden, in Wirklichkeit aber keineswegs besser sind.

Aus meiner Sicht verdient das doch den Namen: "Betrug" am Kunden, weil die Fuji, um die gleiche Bildhelligkeit zu erreichen, eine höhere ISO braucht (die dann doch wieder so viel rauscht wie bei den anderen die niedrigere)

Sprich: gleiches Bild - kein besseres Rauschverhalten. Damit ist der Vorteil dahin.
 
Es ist also lediglich eine moralische Frage, ob Fuji das tun sollte. Es ist aber keine fotografische Frage, da man bei lowlight halt dennoch gute Bilder bekommt. Wie man die dabei resultierenden ISOs auch immer nennen mag.


Also das sehe ich aber definitiv anders. In meinen Augen ist das sehr wohl eine fotografische Frage: Ich will mich auf meinen Belichtungsmesser verlassen können (nein, ich meine nicht den Kamerainternen) und nicht mit zusätzlichen Korrekturwerten arbeiten müssen.
 
Ja, da hast du Recht. In dem Fall ist man wirklich angewiesen nachzukorrigieren. Stand auch in einem der vielen threads und ich hatte den Überblick verloren ob das hier schon stand. :)

Für alle die die mit externen Belichtungsmessern arbeiten spielt ein korrekter ISO Wert schon eine grosse Rolle.
Hier der entsprechende Einwand, den ich nur mal zitiere, da er für Interessierte auf einen dritten thread zu dem Thema bei Fuji verlinkt. (Die andere Verlinkung findet sich in meinem letzten Zitat von mir).
Schon komisch, der steigende Technikgrad sollte uns doch eigentlich Arbeit abnehmen, aber ich bekomme immer öfter das Gefühl, dass es nun mehr Dinge zu beachten gibt...
 
4) Die Fuji betrügt bei den ISO-Angaben, um im Vergleich besser (rauschärmer) dazustehen. Was beim Wettbewerb ISO 2000 ist, ist bei der Fuji schon ISO 3200. Da werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

Wenn Fuji das 3200ISO nennt, was andere nur 2000ISO nennen (ich vermute, die Zahlen stammen von DxOMark?), dann bedeutet das, dass sie dem Sensor entsprechend weniger Licht zukommen lassen, was zu mehr Rauschen führt, aber auch zu einem größeren Spielraum in den Lichtern. Einen "Betrug" erkennen ich da nicht, eher im Gegenteil.
 
Wenn Fuji das 3200ISO nennt, was andere nur 2000ISO nennen (ich vermute, die Zahlen stammen von DxOMark?), dann bedeutet das, dass sie dem Sensor entsprechend weniger Licht zukommen lassen, was zu mehr Rauschen führt, aber auch zu einem größeren Spielraum in den Lichtern. Einen "Betrug" erkennen ich da nicht, eher im Gegenteil.

Entweder verstehe ich das jetzt nicht oder es ist Blödsinn :ugly:

Wenn Fuji "genormt" ISO-2000 verwendet, aber einfach ISO-3200 am Display anzeigt, hat das gar nichts damit zu tun, dass mehr oder weniger Licht auf den Sensor kommen würde. Es wird schlicht ein "falscher" Wert angezeigt, die Kamera macht dabei genau dasselbe was die Konkurrenz mit "echten" ISO-2000 macht.

(wobei Begriffe wie "genormt", "falsch" oder "echt" relativ sind, wie vorher bereits erläutert wurde).
 
ich vermute, die Zahlen stammen von DxOMark?

Nein, stammen sie nicht, die haben die Fuji E2 gar nicht getestet (können sie wohl auch gar nicht). Das aktuellste, was ich dort von Fuji finde, ist die X100, und bei der werden alle ISO-Stufen oberhalb von nominell 1600 einfach "digital" gebildet, nicht durch Signalverstärkung. Und die ISO-Stufen darunter sind i.a. ca 2/3 Stufen höher angegeben als die "measured ISO" von DxOMark.

Und für diese "Diskrepanz" zwischen "measured ISO" und "manufacturer ISO" gilt das eben gesagte bzgl. der geringeren Belichtung und dem Spielraum in den Lichtern. Wenn es hier aber nur um einen "großzügig" kalibrierten internen Belichtungsmesser geht, ist's was anderes.
 
Wenn Fuji "genormt" ISO-2000 verwendet, aber einfach ISO-3200 am Display anzeigt, hat das gar nichts damit zu tun, dass mehr oder weniger Licht auf den Sensor kommen würde. Es wird schlicht ein "falscher" Wert angezeigt, die Kamera macht dabei genau dasselbe was die Konkurrenz mit "echten" ISO-2000 macht.

Du hast natürlich recht, wenn man alles selber einstellt. Zeit X, Blende Y bestimmen wieviel Licht auf den Sensor fallen, was dann bei gleich großen Sensoren natürlich auch gleich ist, welche ISO man auch immer einstellen mag.

Allerdings, wie der Einwand mit dem Belichtungsmesser schon zeigte, es spielt eine Rolle für die Halbautomatiken.
Der interne Belichtungsmesser der Kamera ist ja auf einen eigenen Wert geeicht, der nicht mit dem standardisierten Normalgrau übereinstimmen muss. Das hat also durchaus Auswirkungen auf die Belichtungsmessung einer Szene und selbst auf eine Graukarte:
Das sieht man auch gut bei Dpreview. Zwischen den Werten der X-E2 und etwa der D7100 (oder Samsung NX300) liegt eine ganze Blende
Fuji: f/5.6, ISO 3200, 1/800s
Nikon: f/5.6, ISO 3200, 1/1600s (bei ISO 1600 dann logischerweise 1/800s)
Beides sind gleich helle Bilder, die Fuji spendiert dem Sensor aber weniger Licht und zieht es dann automatisiert hoch. Das gleichen LR und co auch automatisch aus, passiert also alles unter der Haube.

dann bedeutet das, dass sie dem Sensor entsprechend weniger Licht zukommen lassen, was zu mehr Rauschen führt, aber auch zu einem größeren Spielraum in den Lichtern.
Hier der Einwand: Bei gleichem Stand der Technologie.
Die Fuji- und Sonysensoren kommen bereits mit weniger Licht auf vergleichbar hohe Signal-Rauschabstände wie eine aktuelle Canon.
Würden wir also zwischen diesen Sensoren Bilder produzieren, die möglichst gleich stark rauschen, hätten wir wie du schon sagst bei Fuji und Sony mehr Spielraum in den Lichtern.
 
Also ich verstehe langsam nur noch Banane. Aber wenn ihr euch versteht ist ja alles in Butter... :ugly:

Für mich bleibt der Eindruck dass Fuji da etwas anders macht als man (d.h. der unbedarfte Benutzer) es erwarten würde. Wie auch immer die Erklärung dafür lauten mag, das verfälschte Bild gegenüber der Konkurrenz bleibt.
 
Ich habe mich schon gefragt, weil bei dxomark kaum Fuji Systemkameras gewertet werden, z. B X-A1. Nach der letzten Diskussion hier ist das wohl klar.
 
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