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550D, 600D, 60D, 7D .... alles das Gleiche?

Hallo zusammen

Das Rauschverhalten ist bei den aktuellen Kameras in etwa so wichtig, wie der Pinkelintervall eines Neugeborenen. :ugly: Ich fotografiere mit einer Kombi aus 7D und 20D Hochzeiten und mit beiden Kameras bis ISO 1600, bzw bis ISO 3200 oder sogar 6400 mit der 7D. Und die 20D ist gewiss nicht mehr "aktuell" im Sinne von frisch ab der Fabrik...
Ich verstehe die Rauschomanie und die Gewichtigkeit bei den Hobbyisten (zu welchen ich auch noch mindestens zu 50% gehöre) bis heute nicht. Es gibt mindestens ein dutzend Tools zum Entrauschen sollte es denn nötig sein und Rauschen in einem Bild- vorallem auf dem heutigen Niveau- ist ja gleich einem Witz für normale Fotodrucke. Und wenn es denn einmal etwas grösser sein soll, lässt es sich mit wenigen Mausklicks gut entfernen.

Zum Thema JPEG fällt mir nur ein, dass ich ca 3000 JPG's auf eine 8GB Speicherkarte bringe, gegenüber 400 RAW's warum sollte ich bei einer Hochzeit und in sicheren Lichtverhältnissen also RAW fotografieren? Um alle halbe Stunde den Fototank hervorzukramschen und meine Bilder zu sichern, ein Ghetto mit meinen 5 Speicherkarten zu veranstalten um dann nicht rechtzeitig am nächsten Event zu sein und eventuelle Situation zu verpassen?
Ausserdem vergisst man als Hobbyist schnell mal die Zeit hinter dem Computer, welche meist ohnehin schon einmal länger ist als der Auftrag an sich. Warum sollte ich als mehr oder weniger sinnlos RAW's entwickeln von Bilder die Out of Cam schon gut sind und höchstens noch etwas gestylt werden sollen? Macht keinen Sinn. Und Zeit ist Geld, und Geld hab ich nicht... Gerade solchen Features tragen die "grossen" Cams mit ihren OneClick JPEG Buttons oder Schnellwahlfunktionen zu 100% zu, wo man bei den kleineren durch die Menüs wackeln muss. Ebenso bei der Wahl der BQ, von Autofokus einmal ganz zu schweigen.

Bilder machen alle gut, seit der 20D wohl eher ein untergeordnetes Thema.
 
Moin,

es geht ja nicht um "wer hat die schönsten Bilder", sondern, wer hat die tollste Kamera.

Es ist auch verständlich, dass der Anspruch an einer Kamera bei wachsenen Anschaffungskosten wächst, und die einzigen sichtbaren Vergleiche sind die Bilder, die aus der Kamera kommen.

Oft wird einfach dieses Kriterium als einzig wichtiges bedacht, weil es für den einzelnen vielleicht auch das einzig wichtige Kriterium ist. Dabei bewegen wir uns in Bereichen, die oft gar nicht mehr praxisrelevant sind, über das Ziel hinausschießen. Als wenn jedes Bild auf 150*100cm ausbelichtet werden soll. Und selbst auf diesen Bildern wird mit der Lupe nach Unterschieden bei den 18MP-Kameras gesucht, was auf dem Monitor ungefähr eine 1:1 Darstellung entspricht.

Über die Optiken mag ich mich gar nicht äußern, da oft das Potential der Kamera gar nicht mehr ausgeschöpft werden kann. Und bei einem Zoom ist es wirklich egal, ob 12MP oder 18MP genutzt werden. Da wundert es mich nicht, dass einige User mit weniger als 18MP zufriedener sind, weil es da nicht so sehr ins Gewicht fällt mit den Optiken.

Alle 18MP- Kameras sind von der Auflösung her schon derart hoch, dass mehr Bildinformation in erster Linie von der Optik abhängig sind.

Es kann auch gut sein, dass eine 60D schlechter abbildet als eine 600D, weil "die" Optik darauf besser abgestimmt wurde. Das kann bei "einer anderen" Optik auch wieder anders aussehen.

Auch, das ab Blende 8 und kleiner die Bildqualität zunehmend schlechter wird, Blende 16 und kleiner wird kaum noch benutzt. Die physikalischen Grenzen sind da meineserachtens bei Crop-Systemen ausgereizt.

Der einzig interessante Punkt ist bei den heutigen 18MP-Kameras die Ausstattung und Qualität derer, was den Preis natürlich rechtfertigt.
Ob das benötigt wird, das muss jeder für sich entscheiden.

Eines wird hier aber irgendwie hier im Forum immer seltsam betrachtet, dass eine Kamera, die das doppelte kostet, schlechter sein soll, das ist weltfremd und an der Realität vorbei. Und sicher nicht im Interesse von Canon, dass ihre gehobene Klasse keinen Existensgrund mehr hat.
 
Die 40D rauscht bei ISO 400 etwa so stark wie die 7D (und die anderen 18MPix-Kameras) bei ISO 100!

Da ich auch zufällig die 40D u. 7D parallel hier habe, kann ich feststellen, dass das bei meinen nicht so ist.


Je weniger Pixel auf der gleich Sensorfläche, desto weniger Rauschen - das ist nun mal ein physikalischer Effekt, den man nicht wegdiskutieren kann.

Wichtig ist die lichtsammelnde Sensorfläche. Wieviele Pixel da drauf sind, ist eigentlich für das Rauschen uninteressant. Zusätzlich kommen dann noch Fortschritte bei der Auslesetechnik und internen Datenaufbereitung in der Kamera ins Spiel, wobei ich davon ausgehe, dass nicht nur Nikon u. Pentax die RAWs ihrer Sensoren kameraintern vorbehandeln, sondern dieses jeder Hersteller mehr oder weniger macht ;)


Die 7D macht nur so gute Aufnahmen bei hohen ISO, weil da massiv entrauscht wird.

Und komischerweise trotzdem noch erheblich mehr an Details erhält.
Da kommen die Vorteile hochauflösender Sensoren zum tragen.


Wenn ich Bilder mit der 7D meines Bruders mit dem gleichen Objektiv (!) mit denen meiner 30D vergleiche (gleiche Motvie bei gleichem Licht!), dann muss ich einfach feststellen, dass die 7D bei ISO 100 mehr rauscht als meine 30D bei ISO 400!

Auch schon mal bei gleicher Ausgabegröße verglichen?


Bezüglich Schärfe kommt's halt nicht nur auf die Pixelzahl an, sondern auch darauf, wie dick der AA-Filter bei den verschiedenen Kameras gewählt worden ist.

Die 1000D hat einen sehr dünnen AA-Filter und macht entsprechend den nur 10 MPix sauscharfe Bilder, ebenso die 450D.

Wenn ich 100%-Ansichten der 40D u. 7D, die mit dem gleichen Objektiv gemacht wurden in DPP vergleiche, komme ich immer zum Ergebnis, dass die 7D gerade bei fein strukturierten Motiven (Vogelgefieder) bei gleichen ISO-Zahlen mehr an Details liefert.


Bei den 15 und 18 MPix-Modellen wird einfach grossflächig entrauscht. Damit geht aber der Kontrast den Bach runter, weshalb nachträglich mit grober Unschärfemaske vor allem die Kanten geschärft werden, um noch einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Wenn das so wäre, müssten die 18MP-Modelle deutlich matschigere Resultate beim Gefieder von Vögeln (wenig Kontrast, viele sehr feine Details) liefern.
Das ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil, wie ich schon schrieb.

Zudem steigen die Anforderungen ans Glas mit zunehmender Pixelzahl enorm an.

Es gibt nur ganz wenig alte Gurken bei Canon, aus denen der 18MP-Sensor keine zusätzliche Auflösung mehr herausholen könnte.
Schön zu sehen bei den Vergleichen bei photozone zwischen der alten 350D u. der 50D, wenn das gleiche Objektiv getestet wurde ;)


Objektive wie das Tamron 17-50 oder das legendäre Tokina 2.8/100 Makro, die an der 20D/30D rattenscharf abbilden, werden an einer 550D/7d ziemlich mittelmässig. Wenn man genügend abblendet kommen sie noch etwas hoch, aber dann kommt schon bald (ab F8-9 oder so) Diffraktion ins Spiel, was beim Makro auch nicht lustig ist.
Und was will man dann noch für Glas kaufen, wenn ein 100er-Tok nicht mehr reicht?

Gute Canon-Zooms zum Beispiel oder Canon-FBs ;)

Ich habe jedenfalls keinen Anlass, eine Kamera mit mehr als 8-10MPix zu kaufen.

Schön. Ich aber schon.


Gruß
Peter
 
Ich habe einen Vergleich zum Rauschverhalten der EOS350D gegen EOS60D geschrieben: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=870381

Hier meine Zusammenfassung bei ISO800 und Kunstlicht: https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=8231006&postcount=35

Nicht umsonst habe ich das Tamron 17-50 non VC bei Blende 8 genommen. Blende 5,6 hätte es auch getan.

Jetzt nehmen wir mal ein schlechteres Objektiv und Offenblende :cool:

1. Faktor: Fotograf
2. Faktor: Licht
3. Faktor: Stativ
4. Faktor: Objektiv
5. Faktor: Kamera, Filter, Zubehör
 
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Sucherhelligkeit ganz gewaltig von der Optik abhängt, die davor steckt. Bzw. von der Anfangsblende ebendieser.

Wenn ich auf eine 550D mein EF 50mm 1.2 stecke, ist das Sucherbild heller, als wenn ich ein 17-40mm 4.0 auf meine 5D setze. Habe ich am WE noch ausprobiert. :confused:

Also nach meinem Dafürhalten liegt das auch gewaltig an der Optik.

Interessant :lol:
Das ist klar und brauchst nicht extra auszuprobieren.. Je mehr Licht durchkommt je heller das Bild, eben nicht nur auf den Sensor, sondern logischerweise auch durch den Sucher. Das ist pure Physik!

Stelle mal A auf 4.0 und drücke die Blendenvorschau taste, jetzt dürfte das Bild gleichdunkel sein wie mit dem 17-40mm :)
 
Ich habe durch die Diskussionen in einigen Foren das Gefühl, dass nicht die eigene Meinung zum Besten gegeben wird sondern vom Vorredner einfach die Meinung übernommen wurde. So wird immer wieder behauptet die 60d/7D und 600D sind in der BQ absolut identisch weil sie eben den gleichen Aufnahmesensor verwenden.

Fotos direkt nebeneinander hat aber noch niemand persönlich verglichen und so wird eben munter weiter die Meinung von anderen Übernommen.

Ich verstehe aber wiederum die Modellpolitik von Canon nicht. Wenn ich für eine Kamera mehr ausgebe dann erwarte ich, neben der bessere Ausstattung, eben auch die bessere, ausgewogene Bildqualität. Wenn es dann noch die gleichen Aufnahmesensoren sind, verstehe ich es noch weniger die Firmware nicht einfach auf den Aufnahmelogarithmus der 600D zu ändern (für7D und60D)


Die Bildqualität ist für mich nunmal das wichtgste Kaufargument.

Grüße
Pitman
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Pitman

Und genau das ist der Punkt; Eine analoge Profi Cam machte schon vor 50 jahren kein besseres 35mm Bild als ein Ottonormalmodell. Da war ein Kleinbildfilm dahinter, ein Verschluss und das Objektiv - fertig. Aber die gesamte Verarbeitung des Geräts, die Materialien, bis hin zum Komfort betreffend Bedienkonzept, Einstellungsmöglichkeiten etc. war einfach wesentlich höher. Aufwirkungen auf die "Lebensdauer", wo professionelle Anwender im Sinne der täglichen Nutzung als Arbeitsgerät innert eines Jahres Auslösezahlen erreichen wie ein Amateur in seinem ganzen Leben eventuell nicht, sind Gründe für entsprechende Modelle und nicht in erster Linie "Oh, die macht die Besseren Bilder". Die besseren Bilder entstehen durch den Fotograf der sein Gerät kennt, ganz egal ob es sich um eine olle analoge AF 1 oder eine EOS 1D mark IV handelt.

Stell ne EOS 600D, 60D und 7D nebeneinander; Alle 18 MPix, alle in etwa die selbe Generation, 18MPix iFCL Belichtungsmessung, blablabla.
Fact ist aber die Ausstattung, begonnen beim "kleinen" Autofocus der 600D, über die 60D mit mehr Kreuzsensoren bis zu 7D mit deren 19 und komplett anderen AF-Programmen, Spot AF und und und.
Die 7D hat gegenüber der 60D und 600D eine wesentlich kompaktere Menüführung, viele Funktionen sind über einen Direct-Button abrufbar, ohne dass man sich durch Menüs hangeln muss. Ebenso die Customfunktionen von deren man drei hat, auf welcher sich beliebige Kamerakonfigurationen speichern lassen ud dies bis in die CFn Funktionen.

All solche Gimmicks machen zumindest mir die Arbeit mit einem solchen Gerät an einer Hochzeit nur noch halb so schwer, ich fummel weniger am Gerät herum sondern kann praktisch während des Fotografierens mit einem Klick das Gerätesetup ändern ohne absetzen zu müssen.

Die Bilder sehen unter dem Strich und im direkten Vergleich zu meiner alten 20D nicht soooo grossartig besser oder anders aus, aber der Aufwand wie sie entstanden sind, ist wesentlich kleiner.

Die Arbeit ist unter dem Strich einfach ergonomischer mit einer 7D oder 1D xxx als mit einer kleinen 600D. Die Bilder sind unter dem strich aus allen Kameras gut. Einmal mit etwas mehr oder weniger Ausschuss vielleicht, aber das ist vernachlässigbar. Das ist der meist gehegte Irrtum, dass eine teure Kamera auch bessere Bilder zu machen hat, und meist wird dann von einem Fehlkauf gesprochen, ohne dass man je einmal in die Betriebsanleitung geguckt hat was die Kamera alles so drauf hätte. Viele vermissen dann einfach eine "Magic Automatic" und wundern sich, dass die Kamera nicht Autofahren kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Rauschverhalten ist bei den aktuellen Kameras in etwa so wichtig, ..........Ich verstehe die Rauschomanie und die Gewichtigkeit bei den Hobbyisten (zu welchen ich auch noch mindestens zu 50% gehöre) bis heute nicht. Es gibt mindestens ein dutzend Tools zum Entrauschen ..............warum sollte ich bei einer Hochzeit und in sicheren Lichtverhältnissen also RAW fotografieren? ............
Ausserdem vergisst man als Hobbyist schnell mal die Zeit hinter dem Computer, welche meist ohnehin schon einmal länger ist als der Auftrag an sich.
Die Argumente ziehen u.U. eher für einen Profi, als für einen Hobbyisten.
Selbstverständlich mögen auch manche Profis die Rauscharmut von manchen KB-Bodys, für bestimmte Einsatzzwecke. Entrauschen killt Details. ISO1600 ist für viele Gelegenheiten mit Zoom (Hobby) zu wenig, manchmal sogar mit Festbrennweite.
Deine Argumente vom fast perfekten Bild ooC widersprechen der Praxis im Hobbybereich. Es wird nicht so genau belichtet, es wird also das Rauschen zusätzlich im Konverter hochgezogen. Manchmal wird schlicht unnötig hohes ISO gewählt und damit rauschen prouziert. Die lichtschwachen Objektive spielen eine Rolle. Der Bildausschnitt wird häufig im Nachhinein festgelegt, auch wegen dem weniger gut einsatzbaren AF, was wiederum Qualität kostet.
Der Asistent mit dem Reflektor in der Hand entfällt zur Gänze,- dann werden halt die dunklen Bereiche von der Kamerabildverbesserung oder später am PC aufgehellt, was das Rauschen zusätzlich erhöht......

Deshalb ist RAW gerade für den weniger präzisen und gut ausgestatteten Hobbyisten ratsam und wenig rauschen bei hohen ISO ebenso ein Vorteil. Freilich für den Profi, der die Nachbearbeitung bezahlt kriegt, auch.
Dass, was Du beschreibst, kommt in der Praxis der Hobbyisten selten vor, sodass Reserven in jede Richtung wichtig sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich für eine Kamera mehr ausgebe dann erwarte ich, ......

Was Du erwartest, ist Canon Wurst. Die haben entschieden, dass alle Modelle den ~gleichen Sensor kriegen sollen,- den Besten, den sie bei Produktstart zur Verfügung hatten. Das schadet dem Einen nicht und dem Anderen nützts.
Dann wird beim nächsten Kameramodell weitergefeilt und verbessert, dann noch unterschiedlich feinabgestimmt, so wie es Canon als vielversprechenst vermutet.

Resultat, man kann mit allen Modellen sehr gute Bilder erzeugen,- und das ist ja schon einmal nicht verkehrt.
Da kann eine Sport 7D einen Deut bei hohem ISO mehr für kurze Zeiten, ein Einsteigermodell ein wenig untenrum.

Gekauft wird eine 7D aber weniger wegen den kleinen BildUnterschieden in der 100%Ansicht, sondern den großen Unterschieden,- wie AF/Serienbildgeschw./ect......

Die nächste 7D, wird dann wieder den neuesten Sensor drinnen haben, einen Deut besser sein, wie die Dreistelligen,- und dann geht das Spiel von vorne los. Somit hat jede Generation, das Beste Bild, was Dir ja das Wichtigste ist.

Mir gefällt auch nicht Alles was Canon macht, die Maßnahme "gleicher Sensor für Alle" ist aber nicht nur Kundenfreundlich, sondern vermutlich auch günstiger, als 4 verschiedene Sensoren herzustellen.

Wobei, in der untersten Klasse gibts eh den etwas schwächeren Sensor, da geht der Preis über Alles. Und die Konkurrenzsituation lässt dies ja auch zu. Zusätzlich wird der Anreiz, ein größeres Modell zu kaufen, größer.
 
Da ich auch zufällig die 40D u. 7D parallel hier habe, kann ich feststellen, dass das bei meinen nicht so ist.
Schau Dir den Traumflieger-Kameravergleich an.

Wichtig ist die lichtsammelnde Sensorfläche. Wieviele Pixel da drauf sind, ist eigentlich für das Rauschen uninteressant.
Kauf Dir ein Fotolehrbuch, da steht's auch drin. Darüber müssen wir hier sicher nicht diskutieren ;)

Und komischerweise trotzdem noch erheblich mehr an Details erhält.
Da kommen die Vorteile hochauflösender Sensoren zum tragen.
...
Wenn das so wäre, müssten die 18MP-Modelle deutlich matschigere Resultate beim Gefieder von Vögeln (wenig Kontrast, viele sehr feine Details) liefern.
Das ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil, wie ich schon schrieb.
Eben nur vermeintlich, dank der nachträglich angewandten groben Unschärfemaske und dem nachträglichen Schärfen der Kanten, wie oben beschrieben.

Es gibt nur ganz wenig alte Gurken bei Canon, aus denen der 18MP-Sensor keine zusätzliche Auflösung mehr herausholen könnte.
Schön zu sehen bei den Vergleichen bei photozone zwischen der alten 350D u. der 50D, wenn das gleiche Objektiv getestet wurde ;)
Deshalb ist das sagenhafte Canon 70-200 IF USM an der 8MPix-Kamera sensationell (5 Sterne) und an der 50D nur noch gut (4 Sterne), vgl. MFT-Diagramme:

8 MPix: http://www.photozone.de/canon-eos/196-canon-ef-70-200mm-f4-usm-l-is-test-report--review?start=2

15MPix: http://www.photozone.de/canon-eos/449-canon_70200_4is_50d?start=1

An der 350D liegen die MFT-Werte im gesamten Brennweitenbereich am oberen Ende im Bereich "exzellent", an der 50D nur noch im Bereich "sehr gut", allenfalls im Zentrum noch exzellent. ;)

Gute Canon-Zooms zum Beispiel oder Canon-FBs ;)
Natürlich, die von mir genannten sind ja nicht gut... :lol:

Das Tamron 17-50 ohne VC bildet ausserordentlich scharf ab - an der 8-10MPix-Kamera.
Das Tokina-Makro ist etwas vom schärfsten, das Du vorne dranschrauebn kannst, besser als das Canon 2.8/100 IF USM Makro:
http://www.traumflieger.de/objektivberater/index_canon.php
An den 18MPix-Kameras werden die beiden aber derart belastet, dass sie fast in die Mittelmässigkeit absacken!
 
Gekauft wird eine 7D aber weniger wegen den kleinen BildUnterschieden in der 100%Ansicht, sondern den großen Unterschieden,- wie AF/Serienbildgeschw./ect......

Ich finde den Unterschied gar nicht so klein. Es wäre also eine leichet Übung die Firmware anzupassen. Da hier der gleiche Sensor drin ist, muss also keine Hardware verändert werden. Also bleib ich dabei: "verstehe die Canon Modellpolitik nicht"

Grüße
Pitman
 
@Sh@rky:

Und die 500D rauscht bei Traumflieger trotz 15 MP bei ISO 100 genauso wie die 40D. Wie erklärt sich das?

Dass ein Objektiv einen Sensor mit doppelter Pixelzahl nicht ganz auslastet ist ja auch nicht sooo verwunderlich; wie die Bildqualität bei gleichem Bildausschnitt ausschaut ist aber eine andere Frage.
 
Ich verstehe aber wiederum die Modellpolitik von Canon nicht. Wenn ich für eine Kamera mehr ausgebe dann erwarte ich, neben der bessere Ausstattung, eben auch die bessere, ausgewogene Bildqualität.

Die Bildqualität ist für mich nunmal das wichtgste Kaufargument.

Wenn es um die reine Weiterentwicklung bei der Bildqualität ginge, hätte man spätestens nach der 5DII aufhören können.
Im Grund genommen ist es doch das gleiche wie früher beim Waschmittel. Was muss das für Dreck gewesen sein, wenn es immer noch weißer als weiß geht. Da wird dann eben Sauerstoffsupermageperlmarketinggeschwurbel ins Rennen geschickt. Insofern können wir uns doch richtig glücklich schätzen, dass wir rasend schnelle Kameras bekommen, die früher das x-fache gekostet haben/hätten. Dass wir bei schlechtem Licht noch eine gute Qualität erhalten, wo bei der 300D schon rotgrünblauer Matsch zu bestaunen war. (Ich hab noch die 300D im Schrank und meine Freundin hat die 500D. Dazwischen liegen Welten. Beim AF, bei der Detailauflösung, beim Rauschen, beim Display und auch bei so "unwichtigem" wie Geschwindigkeit.)

Wir stehen heute nun mal bei einem gewissen Level an Bildqualität und da sind kein Riesensprünge mehr zu erwarten. Der gleiche (oder nahezu gleiche) Sensor wird nicht plötzlich 5 Stufen mehr Dynamik einfangen können, bloß weil an der Kamera 1500 Euro stehen und nicht 549. Er wird nicht bei ISO 1600 soviel rauschen wie der Sensor in der Klasse drunter bei ISO 100.
Was soll denn der Sensor auch anderes aufnehmen? Sollen die RAWs der kleineren Modelle künstlich in der Qualität reduziert werden nur damit die Bilder aus der teuren Kamera besser aussehen? Da würde der Verbraucher, der sechs Wochen grübelt welche Kamera er haben möchte, dann im Forum fragt was er sich kaufen soll, dann nochmal sechs Wochen grübelt ob er nicht doch auf den Nachfolger warten soll, dann fragt ob er auf den Nachfolger warten soll und sich dann entscheidet doch die 550D mit dem Double-Zoom-Kit zu kaufen, weil die roten Markt 17 Euro günstiger war als zu Beginn seiner "Odyssee" nicht mitmachen. ;-)
Was bleibt den Herstellen also anders als gewisse Features mal zuerst bei den "kleinen", dann bei den "großen" und schließlich dann bei allen anderen Kameras anzubieten. Oder umgekehrt. Die Innovation erst bei den "großen", dann bei den "kleinen". Oder eben der Speed bei den "kleinen" zu drosseln, damit sich die Käufer der 7D nicht veräppelt vorkommen. ;-)
 
Schau Dir den Traumflieger-Kameravergleich an.

Ich schau mir lieber photozone und dpreview an.

Kauf Dir ein Fotolehrbuch, da steht's auch drin. Darüber müssen wir hier sicher nicht diskutieren ;)

Ein Fotolehrbuch wird über Sensordesign nicht viel wissen ;)
Schau dir einfach mal Vergleichstests bei dpreview an und schau dir mal Beispielbilder in diversen Foren an.
Dann können wir diskutieren.


Eben nur vermeintlich, dank der nachträglich angewandten groben Unschärfemaske und dem nachträglichen Schärfen der Kanten, wie oben beschrieben.

Nix vermeintlich. Natürlich kann ich auch die Bilder der 40D nachträglich USM-behandeln. Und was bringts, wenn bei der 7D trotzdem sichtbar mehr an Details rauskommen? ;)


Deshalb ist das sagenhafte Canon 70-200 IF USM an der 8MPix-Kamera sensationell (5 Sterne) und an der 50D nur noch gut (4 Sterne), vgl. MFT-Diagramme:

8 MPix: http://www.photozone.de/canon-eos/196-canon-ef-70-200mm-f4-usm-l-is-test-report--review?start=2

15MPix: http://www.photozone.de/canon-eos/449-canon_70200_4is_50d?start=1

Na, da haben wir's doch schon, was ich sage:
schau dir doch einfach mal die MTF-Werte der beiden an!
Das Objektiv bringt an der 50D deutlichst mehr an Auflösung -> q.e.d.


An der 350D liegen die MFT-Werte im gesamten Brennweitenbereich am oberen Ende im Bereich "exzellent", an der 50D nur noch im Bereich "sehr gut", allenfalls im Zentrum noch exzellent. ;)

Du solltest die Messwerte heranziehen, um die Leistung zu beurteilen und nicht ein interpretierbares Testurteil.
Selbst am Rand löst die 50D am Objektiv mehr auf, als die 350D -> q.e.d.


Natürlich, die von mir genannten sind ja nicht gut... :lol:

Das Tamron 17-50 ohne VC bildet ausserordentlich scharf ab - an der 8-10MPix-Kamera.
Das Tokina-Makro ist etwas vom schärfsten, das Du vorne dranschrauebn kannst, besser als das Canon 2.8/100 IF USM Makro:
http://www.traumflieger.de/objektivberater/index_canon.php
An den 18MPix-Kameras werden die beiden aber derart belastet, dass sie fast in die Mittelmässigkeit absacken!

Nicht schon wieder Traumflieger :rolleyes:
Wenn ich mir wieder photozone anschaue, liegt das Tokina hauchdünn vor dem alten Canon Ef 100 f2,8 Makro (mit der 350D).
Das neue EF 100 f2,8 IS Makro wurde leider an der 50D gestestet und hierbei gibts keine Tokina-Werte.
Allerdings gibts Vergleichswerte der Canon-Makros:
an der 350D hatte das EF 100 f/2,8 USM: 2030 LPH
das Tokina an der 350D: 2071 LPH

an der 50D hatte das EF 100 f2,8 USM: 2416 LPH
das EF 100 f2,8 IS USM an der 50D: 2552 LPH

Wie man sieht, holt der 50D-Sensor noch einiges aus beiden FBs heraus und das neue IS-Makro ist nochmals schärfer, als das alte.
Wenn ich die Werte so vergleiche, dürfte das IS-Makro vor dem Tokina liegen oder zumind. gleich sein.


Lange Rede kurzer Sinn: ein hochauflösender Sensor, wie an der 50D oder 7D
holt aus fast allen Canon-Linsen nochmals mehr an Auflösung heraus.


Gruß
Peter
 
Es kommt doch nicht auf die Auflösung drauf an. Die Sterne, vergesst die Sterne nicht!! Wer will schon bloss ein 4Sterne Objektiv...

Also ich gib meine 50d zurück und hol mir eine 350d... ich will ein 5Sterne Objektiv!!
 
Hallo,

ich kann nur für mich bestätigen, dass ich aus der 450D mit 12 MP und der 7D mit 18MP klar die 7D mehr herrausholen kann, und zwar sichtbar. Befinde mich denn aber in Bereichen für Vergrößerungen, die ich mit einer Kleinbildkamera nicht wirklich umetzen wollte, also deutlich > 1 Meter Bildgröße.

Ich finde es auch etwas merkwürdig, dass in den kleinen Modellen genauso gute Bilder Möglich sind wie bei den Top-Modellen (Crop). Auf der anderen Seite auch gut, da so jeder in den Genuss von hochauflösenden Bildern kommen kann, und nicht gleich eine 7D kaufen muss. Die Konkurrenz tut das übrige...

Bleibt nur die Frage, "was" ausreichend ist und wo eben die hochwertigen Kameras ihren Einsatz finden müssen/sollen.

Für den Gelegenheitsknipser/Einsteiger ist eine kleine Kamera daher interessant wegen der Anschaffungskosten, und super billig ist auch die 600D derzeit nicht.

ich denke auch, dass Canon (und andere Hersteller) es in den nächsten Jahren auch schaffen werden die Bildqualität weiter steigern zu lassen. Und irgendwann kommt bei vielen auch der Punkt, wo der eine oder anderer sich sagt: mehr brauche ich wirklich nicht für "meinen" Bedarf. (was teilweise heute bei einigen schon so ist)

Und wenn es denn nur noch an der Ausstattung hängt, welche Kamera sell es denn werden, dann wird es auch zumindest für mich einfacher eine gute Wahl zu treffen.
 
Hallo,

Ich finde es auch etwas merkwürdig, dass in den kleinen Modellen genauso gute Bilder Möglich sind wie bei den Top-Modellen (Crop). Auf der anderen Seite auch gut, da so jeder in den Genuss von hochauflösenden Bildern kommen kann, und nicht gleich eine 7D kaufen muss.

Also ich habe mir gerade eine 550D gekauft und bin bis jetzt sehr zufrieden mit der Kamera. Insbsondere finde ich es super, dass ich theoretisch mit dieser Kamera und einem simplen 50mm 1.8 (sagen wir abgeblendet auf 2.8) die Chance habe, allerbeste Bildergebnisse zu erzielen, die mit APS-C nur möglich sind.

Allerdings bin ich auch schon ein paar Tage älter und meine erste SLR war eine Minolta X-300 aus dem Jahr 1985. Dazu hatte ich ein 50mm 1.7 Objektiv. Mit dieser simplen und damals sehr preiswerten Kombination konnte man mit dem richtigen Film und dem richtigen Fotografen auch ganz hervorragende Bilder machen. Also, wie hier auch schon andere erwähnt haben, eigentlich nichts neues. ;)

Viele Grüße,
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die 600D ja auch sehr gut nur möchte ich eben nicht auf einen helleren Sucher und dem besseren Gehäuse verzichten. Habe große Hände !

Nur warum in aller Welt bringt die 60D nicht die Ergebnisse der 600D ? Colorfoto und Traumflieger zeigen hier eben anscheinend sichtbare Unterschiede und die möchte ich eben auch mit der 60D erreichen.

Grüße
Pitman
 
Ich schau mir lieber photozone und dpreview an.
die lese ich auch ;)

Ein Fotolehrbuch wird über Sensordesign nicht viel wissen ;)
Schau dir einfach mal Vergleichstests bei dpreview an
Wenn Du die dpreviews aufmerksam lesen würdest, wüsstest Du, dass mehr Pixel auf gleicher Sensorfläche mehr rauschen, mehr rauschen MÜSSEN.
Sonst schau Dir mal den Test der 550D an ;)

Na, da haben wir's doch schon, was ich sage:
schau dir doch einfach mal die MTF-Werte der beiden an!
Das Objektiv bringt an der 50D deutlichst mehr an Auflösung -> q.e.d.
logisch löst die 50D höher auf als die 350D, aber belastet eben das Objektiv auch deutlich mehr, weshalb es nicht auf die Maximalwerte wie bei 8MPix kommt, die es erreichen sollte.

Nicht schon wieder Traumflieger :rolleyes:
Wenn ich mir wieder photozone anschaue, liegt das Tokina hauchdünn vor dem alten Canon Ef 100 f2,8 Makro (mit der 350D).
...
Wenn ich die Werte so vergleiche, dürfte das IS-Makro vor dem Tokina liegen oder zumind. gleich sein.
Nach welchen Kriterien qualifizierst Du denn solche Review-Seiten?

Langer Rede kurzer Sinn: Das Tokina ist wie die bekanntermassen hervorragenden Canon-Makros auf allerhöchstem Niveau und an der 7D macht es nur noch mittelmässige Aufnahmen, jedenfalls voll offen - kein Vergleich mehr zu Aufnahmen an den alten 20D/30D ;)
Das kanns ja irgendwie nicht sein...



@Patr1ck: die dämliche unnütze Bemerkung hättest Du Dir sparen können, Du hast bei meinem Post offensichtlich nicht verstanden, worum es geht :p

Aber für Dich langsam zum Mitlesen:
An der 8MPix-350D erreicht das 70-200 is usm Maximalwerte, an der 15MPix-50D ist es "nur noch" sehr gut, da es mehr belastet wird. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
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