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24 Tage Island/Grönland: Bekanntes und weniger Bekanntes

Wir haben das auch so gemacht, dass wir für die Rundfahrt einen kleinen PKW genommen haben (Kia Rio) und für die letzten 5 Tage dann einen 4WD (Suzuki Grand Vitara). Auch in den Ostfjorden gibt es einige Streckenabschnitte, die mit den ganz kleinen PKWs kein Spaß sind...

Die Aufnahme mit der Kirche in Breidalvik ist klasse. Sehr schönes Licht! (y)

Gruß Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben das auch so gemacht, dass wir für die Rundfahrt einen kleinen PKW genommen haben (Kia Rio) und für die letzten 5 Tage dann einen 4WD (Suzuki Grand Vitara). Auch in den Ostfjorden gibt es einige Streckenabschnitte, die mit den ganz kleinen PKWs kein Spaß sind...

Die Aufnahme mit der Kriche in Breidalvik ist klasse. Sehr schönes Licht! (y)

Gruß Matthias

Danke - warst Du auch in den Westfjorden? Die Ostfjorde haben wir komplett ausgelassen, irgendwo musste man Abstriche machen. Es wird noch einen weiteren Urlaub auf Island geben müssen. Da stehen dann Ostfjorde und Askia in jedem Fall mit auf dem Programm.

Da waren auch Strecken dabei, die anspruchsvoll waren für den kleinen Wagen. Aber es war möglich zu fahren. Die Reifenpanne hatten wir dann später auf der Kjölur, kurz hinter Hveravellir. Da bin ich kurz mal ins Schwitzen gekommen, als wir auf dem Ersatzreifen in knapp 3 Stunden dann zurück auf einer asphaltierten Straße waren...
 
Nein, die Westfjorde haben wir ausgelassen. Die sind nach den Infos, die ich habe, fast eine eigene Reise wert...

Reifenpanne auf der Kjölur? Oha, das ist ziemlich unangenehm.... Als wir den Suzuki übernommen haben, hatte ich dem Vermieter gesagt, dass ich die Kjölur Route fahren wollte. Der sagte mit, dass einige Streckenabschnitte sehr steinig sind, der Wagen aber sehr gute Reifen hat, die bislang wenig Probleme gemacht haben.

Bin auf weitere Bilder gespannt! (y)
Grönland ist sowieso sehr faszinierend. Der Reiseveranstalter, bei dem wir gebucht hatten, bietet auch Island mit Grönland an... vielleicht machen wir das beim nächsten mal...

Gruß Matthias
 
Sehr schöne Fotos, die du hier mit uns teilst. #6 und #7 find ich Spitzenklasse. Bin gespannt auf mehr.
 
Nein, die Westfjorde haben wir ausgelassen. Die sind nach den Infos, die ich habe, fast eine eigene Reise wert...

Reifenpanne auf der Kjölur? Oha, das ist ziemlich unangenehm.... Als wir den Suzuki übernommen haben, hatte ich dem Vermieter gesagt, dass ich die Kjölur Route fahren wollte. Der sagte mit, dass einige Streckenabschnitte sehr steinig sind, der Wagen aber sehr gute Reifen hat, die bislang wenig Probleme gemacht haben.

Bin auf weitere Bilder gespannt! (y)
Grönland ist sowieso sehr faszinierend. Der Reiseveranstalter, bei dem wir gebucht hatten, bietet auch Island mit Grönland an... vielleicht machen wir das beim nächsten mal...

Gruß Matthias

Ja, die Westfjorde sind ganz toll. Wir sind nur auf dem südlichen Teil gewesen, den nördlichen Teil mit Hornstrandir haben wir auch ausgelassen. Das muss fantastisch sein, da ist ja gar nichts mehr im Nationalpark da oben, weil alle Einwohner weggezogen sind. Muss ganz toll sein. Polarfüchse solls da massig geben...

Der südliche Teil ist wirklich schön, wenn man auf Einsamkeit steht. Wir waren in einem Hot Pot in einem Fjord, der bestimmt 10 km "tief" war - da war am Anfang des Fjordes ein 130 Seelen Ort, 3km weiter der Hot Pot und ansonsten NICHTS. Das war schon toll in diesem Hot Pot, alleine mit sich und dem großen Fjord.

Die Kjölur soll ja angeblich auch mit dem normalen PKW machbar sein. Hut ab, wer sich das traut. Ich fand die F-Piste nach Landmanalaugar einfacher zu fahren - trotz dreier Furten. Auf der Kjölur sind halt ziemlich spitze Steine fest im Boden verankert - naja, und einer hat uns eben erwischt.

Sehr schöne Fotos, die du hier mit uns teilst. #6 und #7 find ich Spitzenklasse. Bin gespannt auf mehr.

Das freut mich sehr, danke für Dein Kompliment!(y)
 
9. Polarlicht Reykjavik

Zu diesem Bild gibt es eine für mich nette Geschichte. Ich hatte vor dieser Reise drei Wünsche, was ich unbedingt sehen wollte. Eisberge (gut, die Wahrscheinlichkeit lag bei dem Reiseplan bei 100%), Wale (wurde auch mehr als nur „erfüllt“ dieser Wunsch – dazu folgen noch Bilder) und Polarlichter.

Wir hatten dann meistens so viele Wolken und auch Regen, dass wir überhaupt auf Island vielleicht nur 2 wolkenlose Nächte hatten bevor wir am Ende nach Grönland geflogen sind. In den Nächten war Vollmond und fast Vollmond…
Nach Grönland rät jede Reiseagentur einen Puffertag einzuplanen und nicht direkt weiter zu fliegen, weil es sein kann, dass der Flug aus Grönland wetterbedingt ausfällt.

Und am letzten Abend IN REYKJAVIK (wo ich am wenigsten damit gerechnet hatte) bot sich dann Nachts dieses Bild – ist ganz sicher nicht das hellste Polarlicht gewesen, aber immerhin, auch diesen Haken konnte ich verbuchen.





10. Dyrholaey – Full moon Vikness

Ich war so damit beschäftigt, diesen fantastischen Sonnenuntergang zu fotografieren (Bild 4), dass ich fast vergessen habe, mich einfach umzudrehen. Etwas später nach Sonnenuntergang ist dann dieses Bild mit Leuchtfeuer entstanden.

 

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Klasse Bilder dabei, vor allem die Grönlandbilder sind faszinierend. Aber ich bin auch auf weitere Bilder der Westfjorde gespannt. Diese haben wir bei unserer 3,5-wöchigen Islandreise letztes Jahr aus Zeitgründen ausgelassen.

Meine Highlights bisher: 1, 2, 4, 5, 10, wobei auch die anderen nicht schlecht sind. Ich finde gerade, dass auch Dokubilder eine ziemliche Bereicherung sind.

Bei 8 wirkt der Hintergrund irgendwie unscharf, oder täuscht das?
 
Klasse Bilder dabei, vor allem die Grönlandbilder sind faszinierend. Aber ich bin auch auf weitere Bilder der Westfjorde gespannt. Diese haben wir bei unserer 3,5-wöchigen Islandreise letztes Jahr aus Zeitgründen ausgelassen.

Meine Highlights bisher: 1, 2, 4, 5, 10, wobei auch die anderen nicht schlecht sind. Ich finde gerade, dass auch Dokubilder eine ziemliche Bereicherung sind.

Bei 8 wirkt der Hintergrund irgendwie unscharf, oder täuscht das?

Mmmh. Das mit Bild 8 kann sein...

Danke für Dein Feedback - vor allem die Ermutigung auch mal ein Doku-Bild einzustellen. (y)
 
11. Eqi Glacier

Ich denke, gerade zum Thema Grönland erzähle ich auch immer ein wenig was – Grönland ist ja noch nicht sooo viel hier zu sehen gewesen.

Am ersten ganzen Tag vor Ort in Ilulissat haben wir dann die Tour gemacht, die da obligatorisch ist. Zum Eqi Gletscher. Da fährt man durch die Diskobucht 5 Stunden hin, ist dann zwei Stunden an der Gletscherkante, lädt die Hotelgäste der Eqi Glacier Lodge ab und dann geht’s wieder zurück. 12 Stunden an Bord an eines Bootes und man möchte eigentlich nur draußen sein und den vorbeiziehenden Eisbergen zuschauen. Wir hatten auf dem Hinweg bewölktes Wetter, am Gletscher passierte es dann, dass wirklich die Sonne rauskam. In der Sonne wirkt das Eis nochmal ganz anders. Überhaupt ist es Wahnsinn, wie unterschiedlich je nach Eisart oder auch Sonneneinstrahlung die Eisberge bzw. die Gletscher leuten – aber das haben von Euch ja bestimmt viele schon gesehen.

Wenn man dann dem Gletscher näher kommt fängt man an sich irgendwann über die Dimensionen zu unterhalten. Es gibt da keinen Größenvergleich, weswegen es unmöglich ist, die Höhe der Gletscherkante und die Entfernung vom Boot zur Kante nur annähernd zu schätzen.

Man kommt dahin und denkt sich: Naja, so 50-80m wird die Kante jetzt schon hoch sein – und wir sind bestimmt noch ca. einen km entfernt… Als unser Guide dann irgendwann sagte: Bis zu 230m hoch und noch 4km entfernt fiel uns nur die Kinnlade runter.

Am Ende stellt sich das Boot mit dem Bug in Richtung Gletscher und macht den Motor in einem km Entfernung aus. Selbst da hat man noch kein Gefühl für die Größe von dem, was man da sieht.

Die Größe merkten wir erst nach einen Minuten: als es dann losging, dass man Kalbungen sehen und HÖREN konnte. Was für ein Gewitter!!! Und wenn man dann den halben Gletscherhang gerade runtersausen sieht und weiß, dass das Ding 200m hoch ist, dann erfährt man so langsam die Dimensionen. Und dann kommen die Wellen!!! Unfassbar, diese langgezogenen seichten Wellenbewegungen des ganzen Wassers… Deswegen stellt sich das Boot mit der Front zum Gletscher. Echt spooky, wenn man weiß, wir reiten gerade auf einer Tsunamiwelle.
Die Glacier Lodge ist auf der anderen Seite des Fjords, da haben sie ca. 6x im Jahr bis zu 20m hohe Wellen wegen Kalbungen des Gletschers. Deswegen kann das Boot immer nur ganz kurz festmachen und die kleinen tollen Häuschen sind auch höher am Berg gelegen. Wir haben da nicht übernachtet (uns aber fast deswegen geärgert).

Ich habe von diesem Gletscher einige Bilder geschossen, Stück für Stück lasse ich auch davon was einfließen.




12. Tsunami Wave

Hier sind viele eher dokumentarische Bilder entstanden, die aber dennoch - wie ich finde - zeigenswert sind. Zur Erinnerung: An der Stelle ist der Gletscher über 200m hoch... Da brechen also gerade gute 100 Gletscher ab. Und die Welle... naja, 10m hat die auch. Erst deutlich später, als man vermuten würde, kommt diese Wasserbewegung am Boot an, nur in Form von langgezogenen Bewegungen des ganzen Wassers...

 

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Sehr interessant, gerade auch die Erklärungen zu den Fotos! Ich hätte nie gedacht, dass die Kante 200 m hoch ist. Diese Dimensionen rüberzubringen ist auf Fotos bei fehlenden Vergleichsobjekten (wie etwa einem weiteren Schiff) leider so gut wie unmöglich. Dieses Problem habe ich auch öfter bei meinen Fotos. Wie nah wart Ihr bei Bild 12 denn ungefähr dran?
 
Sehr interessant, gerade auch die Erklärungen zu den Fotos! Ich hätte nie gedacht, dass die Kante 200 m hoch ist. Diese Dimensionen rüberzubringen ist auf Fotos bei fehlenden Vergleichsobjekten (wie etwa einem weiteren Schiff) leider so gut wie unmöglich. Dieses Problem habe ich auch öfter bei meinen Fotos. Wie nah wart Ihr bei Bild 12 denn ungefähr dran?

Genau 1km entfernt. Das Bild ist relativ stark gecroppt und ja auch ein gutes Stück gezoomt. Näher fahren die nicht ran. Und mir war bei den dann folgenden Wellen schon echt mulmig zumute. Und wir haben eher "kleine bis mittlere" Kalbungen gesehen. Nicht gesehen haben wir, wie wirklich da was auf der ganzen Länge runtergekracht ist. Und in dem Falle hätte ich auch 2km Abstand genommen.

Das Problem mit den Größenvergleichen hast Du in Grönland ganz viel - man fragt sich in einer Tour, wie hoch den nun dieser oder dieser Eisberg ist. Bei den Tafeleisbergen ist es auch zum Thema Länge interessant... es ist halt schwer zu greifen, wenn man gerade an einem Eisberg mit ner Länge von mehr als einem km langfährt. Gar nicht zu greifen ist dieses: Wie viel ist denn nun noch unter Wasser??? Je nach Zusammensetzung des Eises (wurde uns erklärt) ist den Anteil über Wasser zwischen 1/5 und 1/9. Je mehr Lufteinschlüsse, desto weniger unter Wasser (und desto weißer das Eis, also eher wie Schnee). Je dunkler das Eis (in der Extremform das sogenannte schwarze Eis), desto mehr Anteil unter Wasser.

Schwarzes Eis ist so unglaublich fazinierend. Sieht man auch in Island im Jökulsarlin viel. Ist ja nicht wirklich schwarz, eher dunkeltürkis oder fast schon violett. Die kompakteste Form dieses schwarzen Eises entsteht, wenn Eis geschmolzen ist und dann wieder friert. Dann sind die Lufteinschlüsse fast komplett weg.

Mal sehen, ob ich da n Bild finde, später vielleicht. Uuuiii. Nun bin ich aber weit von der Frage abgedriftet... :ugly:
Freut mich aber, dass die Erklärungen auf Interesse stoßen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Deine sehr ausführliche Antwort!

O.T.: Was ich mir unglaublich spannend vorstelle, aber wohl kaum realisierbar ist, wäre ein Foto von einem Eisberg, das zweigeteilt sowohl den Teil, der sich über der Wasseroberfläche befindet, als auch den Teil darunter, darstellt. Also eine Kamera im UW-Gehäuse mit Fisheye genau mittig auf die Wasseroberfläche ausrichten, so dass diese eine Linie in der Bildmitte bildet.
 
Danke für die Ausführungen, ich finde das sehr interessant!
Das Bild 12 ist trotz fehlender Vergleichsmöglichkeit doch irgendwie sehr beeindruckend! (y)

Gruß Matthias
 
Danke für Deine sehr ausführliche Antwort!

O.T.: Was ich mir unglaublich spannend vorstelle, aber wohl kaum realisierbar ist, wäre ein Foto von einem Eisberg, das zweigeteilt sowohl den Teil, der sich über der Wasseroberfläche befindet, als auch den Teil darunter, darstellt. Also eine Kamera im UW-Gehäuse mit Fisheye genau mittig auf die Wasseroberfläche ausrichten, so dass diese eine Linie in der Bildmitte bildet.

Geile Idee. Aber mir würden neben der arschkalten Wassertemperatur von 2-4 Grad noch andere Argumente wie die Angst, dass sich so ein Eisberg für einen spontanen Flipover entscheidet, einfallen, um dieses Bild einem anderen Fotografen zu überlassen... :lol:
 
Danke für Deine sehr ausführliche Antwort!

O.T.: Was ich mir unglaublich spannend vorstelle, aber wohl kaum realisierbar ist, wäre ein Foto von einem Eisberg, das zweigeteilt sowohl den Teil, der sich über der Wasseroberfläche befindet, als auch den Teil darunter, darstellt. Also eine Kamera im UW-Gehäuse mit Fisheye genau mittig auf die Wasseroberfläche ausrichten, so dass diese eine Linie in der Bildmitte bildet.

Und ob das realisierbar ist. Google ist dein Freund ;)

oben auf Bilder klicken und im Suchfeld "Eisberg Unterwasser" eingeben

et voilà ... da hast du schon mal eine Recherchegrundlage
 
Und ob das realisierbar ist. Google ist dein Freund ;)

oben auf Bilder klicken und im Suchfeld "Eisberg Unterwasser" eingeben

et voilà ... da hast du schon mal eine Recherchegrundlage

Danke für den Tipp. Bilder wie dieses sind aber Montagen bzw. zusammengesetzt, da die Wasseroberfläche keine Linie ist, sondern eine Aufsicht darstellt. Ein echtes Bild habe ich auf die Schnelle nicht gesehen. Ich will diesen Thread aber nicht für derlei Diskussionen kapern und entschuldige mich hiermit bei thedrumanimal.
 
12. Eisgiganten 1

Und wieder zurück in den Eisfjord.
Spannend für mich an den Eisbergen war neben der Größe die Formenvielfalt, man konnte sich nicht satt sehen.

Hier gut zu sehen: Wenn ein Eisberg eine eher glatte Oberfläche hat, hat er sich schon einmal gedreht. Der rechts hinten scheint sich noch nicht gedreht zu haben, da liegt das ganze „Eisgeröll“ noch oben drauf. Alle diese Eisberge gehören zu den Eisbergen, die am Ilulissat Icefjord an der Mündung stranden, das hatte ich vorher beschrieben. Hier ist das Wasser zwischen 200 und 400m tief. Die Eisberge selber sind noch deutlich größer, je nachdem welchen Quellen man glaubt (Wikipedia, Touri-Guides etc.) gehen die Angaben da deutlich auseinander. Zwischen 700 und 1000m irgendwo wird wohl die Wahrheit liegen für die größten Eisberge. Bis zu 1,5 Jahre brauchen die Eisberge um an dieser Mündung überhaupt anzukommen.

Einmal dort angekommen liegen die Eisberge dann gestrandet für mehrere Monate, bis etwas von ihnen abbricht, bis sie sich drehen oder sie einen Stupser von hinten bekommen, so dass sich Teile lösen und diese Teile ins offene Meer rauskommen.

Der Gletscher, die das alles fabriziert, heißt übrigens richtig Sermeq Kujalleq. Er produziert 35 km3 Eis pro Jahr, das sind 10% von allem Eis, das in Grönland ins Meer gekloppt wird. Außerhalb der Antarktis gibt es nichts Vergleichbares.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass von diesem Gletscher angeblich der Eisberg stamme, der die Titantic versenkt hat.

Dass dieser Gletscher und der Fjord zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört soll dann auch noch erwähnt sein. Viel wichtiger jedoch: Er ist eine Reise dahin sowas von wert!



13. Giganten 2

 

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Und ob das realisierbar ist. Google ist dein Freund ;)

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et voilà ... da hast du schon mal eine Recherchegrundlage

Danke für den Tipp. Bilder wie dieses sind aber Montagen bzw. zusammengesetzt, da die Wasseroberfläche keine Linie ist, sondern eine Aufsicht darstellt. Ein echtes Bild habe ich auf die Schnelle nicht gesehen. Ich will diesen Thread aber nicht für derlei Diskussionen kapern und entschuldige mich hiermit bei thedrumanimal.

In der Tat sehen extrem viele Bilder der bei Google zu findenden Bilder aus wie Montagen. Ich denke, dass das Wasser einfach doch viel zu dunkel ist, um einen wirklich größeren Eisberg mit dieser Methode sinnvoll abzulichten...

Alles gut, ich sehe diesen Thread nicht als gekapert an :lol: sondern freue mich eher über derlei Diskussionen ;)
 
ich find alle Bilder schön. und sehe mich bestätigt, dass Island schon lange auf meiner to-do-Liste steht. Danke fürs zeigen! LG(y)
 
ich find alle Bilder schön. und sehe mich bestätigt, dass Island schon lange auf meiner to-do-Liste steht. Danke fürs zeigen! LG(y)

Danke auch Dir.

Ich sehe aber gerade dass die Qualität der letzten beiden eingebundenen Bilder ne Katastrophe ist. Kann mir jemand sagen, woran das liegen könnte? Die im Anhang sind ja ne Ecke besser...:confused::confused: Edit: Habe nun n anderen Host genommen... n Tick besser...

Was ich aus picresize.com raus bekomme sieht super aus. Dann lade ich das bei Photobucket hoch und es sieht mistig aus...?!? Wie macht Ihr das, habe Ihr da n Tipp?
 
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