Ich war selber im Vertrieb und bin im Management tätig.
... Erst recht wenn der Sparte das Wasser bis zum Hals steht - und das tut es bei Olympus Foto.
... hört, hört, wieder ein Experte (hatten wir ja schon mehrmals, was anderes kann man als Antwort schon nicht mehr dazu schreiben)
"... Stattdessen wird bewußt gelogen, um Umsatz zu sichern
und auch bereits Anzahlungen einzukassieren. ..."
Man sollte sich nicht zu wichtig nehmen; Deutschland ist ein kleines Land, auch von den Verkaufszahlen bezüglich seiner Marktmacht. Dafür hört man von der Entwicklungsabteilung den Deutschen dennoch aufmerksam zu (das berühmt-berüchtigte "Aufgabenheft" von Herrn xxx), allerdings (vielleicht typisch japanisch) in einer etwas zurückhaltenden Art; etwas, was man bei deutschen Partnern leider oft vermissen darf.
Das war ja wohl auch nicht ernst gemeint, dass die paar Zahlungen von Erstbestellern auf solchen Events die Bonität einer Firmensparte sichern helfen (da lacht ja jeder Berater einer kreditgebenden Bank, wenn man so ein "Argument" in Verhandlungen anbringen würde ... es kann natürlich als Indikator dienen, das will ich nicht bestreiten)
Für manche Hobbyisten scheint eine Kamera aber auch wichtiger als ein Herzschrittmacher zu sein.
Es kann ja sein, dass die alte Kamera für ein neues Einsatzgebiet ungeeignet ist, aber das "Jetzt stehe ich halt vor der Wahl E-3 mit Gruselsensor, aber tollen Optiken oder geliehene E-M5 mit gutem Sensor, dafür aber mit Gruseloptiken ..." [Zitat Der Schlawiner, ausdrücklich nicht von gstar2002] ist schon dick aufgetragen. Nur komisch, das andere gute Astrofografie auch mit viel älteren Digitalkameras als einer E-3 hinbekommen. Na ja.
Und an den Wirtschaftsexperten: Vielleicht hilft es auch mal, sich die Firmenstruktur von Olympus einmal anzusehen.
M. Lindner