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Analog Trix400@3200 Rodinal Semi-Stand gone wrong

mal eine dumme Frage, wenn ich unterwegs bin mit 400ern (da ich noch übernommene Altbestände aufarbeite, kann dies Delta, Tmax, Trix oder hp5 sein), und ich komme in Bedingungen wo ich zu wenig Licht habe:

Wäre es da bei integralmessung nicht hilfreich, zb den Film auf 800 zu belichten und auf 1600 dann zu entwickeln, bzw auf 1600 belichten und auf 3200 zu pushen? (für Scan mit Digicam und daraus resultiernde Korrekturmöglichkeiten, auch mit Silver efex). Gerade wenn man mit dem Film wenig Pushmöglichkeiten hat

Eleganter wäre es sicher, auf den "Schatten" per Spot zu messen, der noch Zeichnung haben soll, aber wenn man mit Oldtimern fotografiert hat man nicht immer Spotmessung zur Hand...

Gerade jetzt im Winter bin ich beruflich unterwegs, auch in interessanten Städten, dann aber nur wenn es dunkel ist mit entsprechend grossen Kontraszen durch das Kunstlicht in der Stadt... Bühnen sind ja da im vgl dankbarer, da normal gut ausgeleuchtet...

was meint ihr?

Wahrscheinlich sollte ich mir auch mal Emofin zulegen, aber habe immer Grossmenge ID 11 und möchte so viel wie möglich dann damit entwickeln..
 
mal eine dumme Frage, wenn ich unterwegs bin mit 400ern (da ich noch übernommene Altbestände aufarbeite, kann dies Delta, Tmax, Trix oder hp5 sein), und ich komme in Bedingungen wo ich zu wenig Licht habe:

Wäre es da bei integralmessung nicht hilfreich, zb den Film auf 800 zu belichten und auf 1600 dann zu entwickeln, bzw auf 1600 belichten und auf 3200 zu pushen? (für Scan mit Digicam und daraus resultiernde Korrekturmöglichkeiten, auch mit Silver efex). Gerade wenn man mit dem Film wenig Pushmöglichkeiten hat

Eleganter wäre es sicher, auf den "Schatten" per Spot zu messen, der noch Zeichnung haben soll, aber wenn man mit Oldtimern fotografiert hat man nicht immer Spotmessung zur Hand...

Gerade jetzt im Winter bin ich beruflich unterwegs, auch in interessanten Städten, dann aber nur wenn es dunkel ist mit entsprechend grossen Kontraszen durch das Kunstlicht in der Stadt... Bühnen sind ja da im vgl dankbarer, da normal gut ausgeleuchtet...

was meint ihr?

Wahrscheinlich sollte ich mir auch mal Emofin zulegen, aber habe immer Grossmenge ID 11 und möchte so viel wie möglich dann damit entwickeln..

Über die Entwicklungszeit steuerst du im Wesentlichen den Kontrast, d.h. je länger desto höher. Das will man nicht immer. Bei Bühnenfotografie etwa eher nicht, bei kontrastarmen Motiven (Landschaft im November ohne Sonne) eher schon. Dazu kommt noch, dass das Korn größer wird und die Dichte des Negativs zunimmt. Beides möchte man besonders beim Scannen nicht so gerne gaben.
Die Schattenzeichnung wird durch die Entwicklungszeit nicht verbessert. Das geschieht nur über die Belichtung. Falls das dein Ziel wäre, wenn du auf 800 belichtest und wie 1600 entwickelst. Macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
Mit ID11 kannst du meiner Erfahrung nach 400er aber auch bis etwa 1600 pushen, wobei ich da die klassischen Emulsionen, was die Tonwerte angeht, schöner und einfacher finde. Emofin mag in mancherlei Hinsicht besser sein (ausgleichender bei hohen Kontrasten und weniger Korn), aber so gewaltig wird der Unterschied nicht sein.
 
Eleganter wäre es sicher, auf den "Schatten" per Spot zu messen, der noch Zeichnung haben soll, aber wenn man mit Oldtimern fotografiert hat man nicht immer Spotmessung zur Hand...

Gerade jetzt im Winter bin ich beruflich unterwegs, auch in interessanten Städten, dann aber nur wenn es dunkel ist mit entsprechend grossen Kontraszen durch das Kunstlicht in der Stadt... Bühnen sind ja da im vgl dankbarer, da normal gut ausgeleuchtet...



Wahrscheinlich sollte ich mir auch mal Emofin zulegen, aber habe immer Grossmenge ID 11 und möchte so viel wie möglich dann damit entwickeln..

Wie wäre es mit einem Handbelichtungsmesser oder wenn alle Stricke reißen eine Ersatzmessung auf die Handfläche? Das geht meist schneller und eleganter als eine Spotmessung die doch einiges an Wissen und Mitdenken erfordert.

Zur Not macht man einfach ein paar Aufnahmen mehr. Mit der Zeit und Erfahrung kann man sogar die Belichtung einigermaßen gut schätzen. So wie es auch die alten Meister der Reportagefotografie machten. Selbst heute fotografiere ich in Extremsituationen noch so mit meiner kleinen Digitalkamera. Die Trefferquote an technisch brauchbaren Bildern ist erstaunlich hoch.

P.S. eine F 801s bekommt man nachgeworfen. Sie funktioniert wunderbar, hat Spotmessung und sollte auch mit dem einen oder anderen Objektiv einer D 700 funktionieren (zumindest dann wenn es einen Blendenring hat).

Zum Emofin: das Zeug war zu meiner Zeit nicht gerade erste Wahl für forcierte Entwicklungen. Wir haben es gerade in umgekehrter Richtung verwendet. Überbelichtung und Kontrastausgleichsentwicklung war seine Stärke. Für die Zonenjünger wäre das N-1 bzw. N-2. Nicht N+1 bzw. N+2. Wenn du niedrig empfindlichen SW-Filmen die Härte nehmen möchtest funktioniert das hervorragend. Zumindest dann wenn das Aufnahmeformat größer als KB ist.
 
Moin,

ganz praktische Frage:

wer hat denn konkrete Tipps oder Erfahrungen, welche SW-Film-Entwicklerkombis denn in der Praxis noch ordentliche Ergebnisse abliefern bei 1600 oder 3200.

1. Ilford Delta 3200 mit Ilford DD-X oder Spur Ultraspeed Vario.
2.T-Max 400 mit Ultraspeed Vario (800-1600)

Was Du auch machen kannst: Geh mit dem T-Max 400 nur auf 800 bei Push 1, und hole Dir eine Blende bis 1600 über einen Aufhell-Blitz. Diese Blitz-Aufhellung wirst Du bei guter Lichtführung im Bild nicht als Blitz sehen, Du hast aber dennoch eine ausreichende Lichtintensität zur Verfügung.
1-2 Blendenstufen kann man sich fast immer problemlos über einen Aufhellblitz holen, ohne dass der Blitzeinsatz als solcher im Bild zu erkennen ist. Man bekommt halt dadurch genau das, was man in diesen Aufnahmesituationen so dringend benötigt: Mehr Licht in den Schattenpartien, und die bekommen dadurch die gewünschte Zeichnung.
Die modernen Kameras und Aufhellblitzsysteme sind ein großer Segen.
Photographie bedeutet nun mal "Zeichnen mit Licht", und genau das macht man hier.

Desweiteren kann man eine Blendenstufe (z.T. auch etwas mehr) auch über eine diffuse Vorbelichtung gewinnen (auch für Einzelbilder möglich bei allen Kameras mit Mehrfachbelichtungsmöglichkeit).
Diffuse Vorbelichtung und Blitzaufhellung kann man natürlich auch kombinieren.
Damit ist es beispielsweise möglich, den 400er Film gar nicht zu pushen, aber trotzdem eine Aufnahmesituation zu bewältigen, die ISO 1600/33° - 3200/36° erfordert.

Weitere Möglichkeit: Lichtstärkeres Objektiv oder Objektiv mit Bildstabilisator.

Diese extreme "Vergewaltigung" von Filmen durch 2-3 Stufen Push lässt sich in den meisten Fällen vermeiden durch die Anwendung dieser geeigneteren Techniken.

BG,
Henning
 
danke schon mal für die Anregungen!

Alles mit Bildstabi führt zur Digitalen K5,
alles mit iTTl Aufhellblitzen würde ich (geplant) mit der D700 machen....

für einfachste Bilder mit high ISO und maximalem Ergebnis logischerweise die erste Wahl... einfach D700 und dann filmsimulation mit silver efex, aber das ist ja nicht meine Intention...

Aber beim der gezielten Fotosafari mit Alteisen ist es mit blitzen meistens nichts, ausserdem habe ich keine grosse blitzerfahung, so dass ich da digital arbeiten würde... Die einzige Filmkamera die bei mir TTL blitz kann, ist die Canon T90, da kann man es ja mal ausprobieren.
Die Super Ikonta stammt vor der erfindung des elektronenblitztes, die hat keine Synchronisation....:eek:
Ausserdem schliessen sich ja Blitz und "availible light" Fotografie aus;)

Das mit dem Vorbelichten ist eine gute Idee, und mit einigen Kameras praktikabel, welche "Dosis" empfiehlt du da?

Normal versuche ich ja, auch mit maximal iso 800 auszukommen, gelingt ja auch oft dank 1.4 und 1.8 Objektiven bei den alten Kameras, und die Super ikonta mit f2.8 kann man dank des Zentralverschluss bei ziemlich langen Zeiten halten. Nur manchmal hat man eine vorgegebene analoge mit Film drin dabei und stösst auf ein wenig helles motiv.... da ist dann das vorbelichten, da es für einzelbilder geht, sicher sinnvoll...
 
Für Ihren Geschmack offenbar schon, aber der ist ja zum Glück nicht absolut. Was wissen Sie denn schon über die Lichtsituation auf den Bildern? Auf dem einen brennt nur eine sehr schwache Glühbirne in die Szene hinein, bei dem anderen war es sogar noch dunkler.

Nicht netikettekonforme Formulierung entfernt. Steffen

um das mit der Beleuchtung und den Tonwerten besser beurteilen zu können, würde ich gerne erfahren:
- Welche Farbe hat das Bobby-Car im Original? Ich bin leichtfertig vom normalen hellen Rot (und panchromatischem Film, könnte aber auch Ortho-Tri-X sein :D ) ausgegangen, doch wie ich gerade ergoogele, gibt es auch schwarze Bobby Cars. Die Tür müßte mal wieder feucht gewischt werden (die war einstmals weiß, oder?) und das Parkett ist Teak / Mahagoni / Nußbaum / Wenge?
- Ist das abgebildete Kind ein Angehöriger der Hutu oder der Tutsi?

Zu der anderen Frage, ISO 6400 aus 400er Film wäre "push 4", das halte ich schon für sehr gewagt. "push 2", vielleicht auch noch "push 3" halte ich bei SW-Film noch für "praxisfähig". Wenn einem mal das Unglück wiederfahren sein sollte, einen Film mit wichtigen Aufnahmen um 4 Stufen daneben belichtet zu haben, kann man noch mit einer diffusen Nachbelichtung (Latensifikation) etwas mehr erreichen. (Wir reden hier immernoch über halbwegs vergrößerungsfähigen Negative, nicht darüber, daß auf den Aufnahmen noch ein Scheinwerfer zu erkennen ist, und alle Schatten völlig abgesoffen sind)

Anbei mal Ergebnisse eines Versuches mit Agfa APX 25 in 23° Emofin, 11 Minuten (je Bad), belichtet wie ISO 100, 200, 400, 400+diffuse Nachbelichtung und Bild #5 dann 800. Negative auf dem Leuchttisch mit der Digicam abfotografiert, in IrfanView in Positive gewandelt und einmal Autokorrektur gedrück.

ISO 200 würde ich noch als "in Ordnung" durchgehen lassen, bei ISO 400 kann man reingeheimnissen, daß die Nachbelichtung etwas genützt hat, ISO 800 ist dann eher für unwiederbringliche Fotos von zwischenzeitlich verstorbenen nahen Angehörigen - sonst eher für die Tonne.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Moin nochmal,

da Du die D700 erwähnst, bist Du also schon mal im Nikon-System zu Hause.
Setzen wir da mal an:

danke schon mal für die Anregungen!

Alles mit Bildstabi führt zur Digitalen K5,
alles mit iTTl Aufhellblitzen würde ich (geplant) mit der D700 machen....

i-TTL funktioniert absolut perfekt mit der F6.
Aber auch die Aufhellblitz-Performance der F90X, F80, F100 und F5 lässt in 99% der Fälle nichts zu wünschen übrig.
Diese Kameras sind derzeit auf dem Gebrachtmarkt extrem unterbewertet. Ne F100 geht schon mal für unter 200€ weg, unglaublich....bei diesen Ramschpreisen für so ausgezeichnetes Gerät ist es eigentlich ein "no-brainer" zuzuschlagen.
Bildstabi funktioniert bei den entsprechenden Nikon-Objektiven mit der F80, F100, F5 und natürlich der F6 (beste 35mm SLR die je gebaut wurde :D).

für einfachste Bilder mit high ISO und maximalem Ergebnis logischerweise die erste Wahl... einfach D700 und dann filmsimulation mit silver efex, aber das ist ja nicht meine Intention...

Filmsimulation ist einfach nur Beschiss. Keine Simulation bringt echte Filmergebnisse: Vergleicht man das echte Filmergebnis mit der Simulation, sieht man immer Unterschiede.

Aber beim der gezielten Fotosafari mit Alteisen ist es mit blitzen meistens nichts, ausserdem habe ich keine grosse blitzerfahung, so dass ich da digital arbeiten würde...

Aufhellblitzen ist einfach, extrem schnell zu lernen. Und mit Film nicht schwieriger als digital. Ist dieselbe Technik.
Mit einer F80, F90X, F100, F5 und F6 sowie dem passenden Blitz ist es kinderleicht.

Die einzige Filmkamera die bei mir TTL blitz kann, ist die Canon T90, da kann man es ja mal ausprobieren.
Die Super Ikonta stammt vor der erfindung des elektronenblitztes, die hat keine Synchronisation....:eek:
Ausserdem schliessen sich ja Blitz und "availible light" Fotografie aus;)

Nö.
Das Problem ist doch nur folgendes: Unser Auge kann sehr viel größere Kontrastumfänge aufzeichnen als jeder Sensor oder Film.
Wenn man jetzt mit einem Aufhellblitz ganz dezent etwas Licht in den Schatten zugibt, sieht das Endergebnis wieder so aus, wie das Bild, das unsere Augen aufgezeichnet haben.
Einfach natürlicher als der hammerharte Kontrast, den uns sonst unser Aufnahmemedium präsentieren würde.
Das ist einfach eine ganz pragmatische Herangehensweise.

Das mit dem Vorbelichten ist eine gute Idee, und mit einigen Kameras praktikabel, welche "Dosis" empfiehlt du da?

Normalerweise erfolgt die diffuse Vorbelichtung auf Zone I, das würde einem Gewinn von einer Blendenstufe entsprechen.
Beispiel: Du richtest die Kamera auf eine Graukarte (oder eine andere gleichmäßige Fläche), die das Bildfeld ausfüllt. Machst eine normale Messung, die würde dann Zone V entsprechen (weil der Belichtungsmesser darauf geeicht ist).
Dann schließt Du die Blende um vier Stufen (oder verringerst die Belichtungszeit um vier Stufen), stellst das Objektiv auf unendlich und nimmst dann die Graukarte auf. Das ist die diffuse Vorbelichtung auf Zone I.
Mehrfachbelichtungsfunktion nehmen, eigentliche Aufnahme dann auf das gleiche Negativ (oder Positiv, falls Diafilm) mit ISO 800/30°, falls Du den 400er Film hast. Über die Vorbelichtung hebst Du die Schatten etwas an.

Man kann natürlich auch einen ganzen Film vorbelichten, wenn man das will:
Im Labor Licht aus, Film aus der Patrone ziehen, Vorbelichtung auf Zone I mit einem Blitz (Intensität vorher mit Blitzbelichtungsmesser ermitteln), Film in Patrone zurückspulen.

BG,
Henning
 
wer in die Verlegenheit kommt, einen 25 er um 5 Stufen zu pushen, der hatte wohl den falschen Film oder eine defekte Kamera.

Kann aber passieren, ISo einstellung beim Filmwechsel vergessen, oder man hat nur noch einen unpassenden Film da und unverhofft ein schönes Motiv....

Und ich hoffe, dass die meisten Tipps hier weiterhin evidenzbasiert oder eminenzbasiert bleiben, und nicht arroganzbasiert...:top:
 
hab erst seit wenigen Wochen einen iTTL Blitz für die d700, da würde ich erstmal damit üben bevor ich damit Film verbrate...;) Ausserdem bin ich für Blitzeinsatz bei Street viel zu schüchtern, je unauffälliger desto lieber gerade in der Grosstadt...

Ich will aber mit meiner Contax Iia zb fotografieren, und nicht immer mit einer F6... Stabi-Objektive habe ich für Nikon keine, die haben ja keinen Blendenring für meine F2. Die Möglichkeiten im Nikon System sind bekannt, neige aber bei Analog nicht pragmatisch zu modernen Computerknipsen, sondern zu Cameras mit Charakter, und dann halt das Beste aus den Gegebenheiten machen. Ist ja ein Hobby, und mit einem Polo komme ich auch sicherer, einfacher und schneller ans ziel als mit einem Flügeltürer-SL.
Manchmal ist auch der Weg das Ziel, das ist der Luxus den sich der Hobbyist leisten kann.

Übrigens ist Nikon nach Forenlogik hier sowieso streng "verboten", denn wir sind hier bei "Andere Kamerasysteme", Nikon F hat eine eigene Abteilung:lol::ugly:

Darum ist Vorbelichten für mich in der Praxis am Hilfreichsten.
 
Zum Emofin: das Zeug war zu meiner Zeit nicht gerade erste Wahl für forcierte Entwicklungen. Wir haben es gerade in umgekehrter Richtung verwendet. Überbelichtung und Kontrastausgleichsentwicklung war seine Stärke. Für die Zonenjünger wäre das N-1 bzw. N-2. Nicht N+1 bzw. N+2.
Definitiv nein: Emofin führt keine Ausgleichsentwicklung durch, sondern eine Kontrastbegrenzung auf ca 1:100 durch die getrennte Entwicklung von Schatten und Licht in zwei Bädern (oder digital gesprochen: Verstärkung der Schattenpartien). Tetenal empfiehlt je nach Kontrastumfang des Motives eine N+1 bzw. N+2 Belichtung, um entsprechend dünne Negative zu erhalten. Ich habe meine in Emofin entwickelten Negative beispielsweise vom Neopan 1600 (Bühnenfotografie) immer auf Gradition 3 (Forte-Papier, feste Gradation) abziehen können.

Tetenal: Tetenal Emofin Pulver
Zweistufen-Entwickler. Sehr feines Korn, höchste Empfindlichkeitsausnutzung und sehr gutes Ausgleichsvermögen. Ideal für "available light-Fotografie". Haltbarkeit der Gebrauchslösungen: 3-6 Monate.
Ergiebigkeit: max. 15 Filme
 
Moin,



Desweiteren kann man eine Blendenstufe (z.T. auch etwas mehr) auch über eine diffuse Vorbelichtung gewinnen (auch für Einzelbilder möglich bei allen Kameras mit Mehrfachbelichtungsmöglichkeit).
Diffuse Vorbelichtung und Blitzaufhellung kann man natürlich auch kombinieren.
Damit ist es beispielsweise möglich, den 400er Film gar nicht zu pushen, aber trotzdem eine Aufnahmesituation zu bewältigen, die ISO 1600/33° - 3200/36° erfordert.



Diese extreme "Vergewaltigung" von Filmen durch 2-3 Stufen Push lässt sich in den meisten Fällen vermeiden durch die Anwendung dieser geeigneteren Techniken.

BG,
Henning

@ Photolicious

@vonheune höre ich hier Widerspruch mit Bezug auf deinen Fotogott aus Carmel?

Habe ich in den letzten Jahren etwas verpaßt oder hat sich die Physik geändert?

Die Aussagen können so nicht stehen bleiben.

Wie sollen mit den von dir genannten Methoden die genannten zwei Blenden zusätzlich erreicht werden?

Stelle dir einmal vor du würdest mit einem Film von ISO 100 in der Kamera auf ISO 400 belichten.

Wenn du jetzt ein Motiv- sagen wir ein Gesicht – auf mittleren Grauwert legst (Zone V) dann wäre dieses zwei Blenden unterbelichtet. Mit der genannten Methode des Aufhellblitzes bleibt das Gesicht weiter unterbelichtet. Vielleicht einen Hauch heller aber noch immer deutlich unterbelichtet.

Auch die Vorbelichtung bringt für das Gesicht so gut wie nichts!

Als Verdeutlichung:

Wenn Zone I mit sagen wir 2 Werten belegt ist, dann wäre
Zone II 4 Werte
Zone III 8 Werte
Zone IV 16 Werte
Zone V 32 Werte

Nach deiner Ausführung würde jetzt das Gesicht Sage und Schreibe 34 Werte bekommen. Fällt dir etwas auf?

Fazit: Halbwissen das mehr schadet als nützlich ist

Die weiteren Ausführungen zur Vorbelichtung stellt der gute Mann aus Berlin mit dem schlechten Benehmen gerne zur Verfügung.
 
Als Verdeutlichung:

Wenn Zone I mit sagen wir 2 Werten belegt ist, dann wäre
Zone II 4 Werte
Zone III 8 Werte
Zone IV 16 Werte
Zone V 32 Werte

Nach deiner Ausführung würde jetzt das Gesicht Sage und Schreibe 34 Werte bekommen. Fällt dir etwas auf?

Fazit: Halbwissen das mehr schadet als nützlich ist

Schau mal in den Spiegel, dann siehst Du denjenigen mit dem Halbwissen.
Dein strunzdummes Posting zeigt eindeutig, dass Du das Prinzip der Vorbelichtung und den physikalischen Hintergrund überhaupt nicht kennst.
Deswegen ist auch Dein Zahlenbeispiel falsch.
Generationen von Fotografen wenden diese Technik seit Jahrzehnten erfolgreich an. In guter Fotoliteratur findest Du das Prinzip beschrieben, solltest Du Dir mal besorgen.

Ganz kurz das Prinzip zur Verdeutlichung:
Bei der normalen Belichtung bekommt
Zone I: 1 "Lichtmenge"
Zone II: 2 "Lichtmengen"
Zone III: 4
Zone IV: 8
Zone V: 16
Zone VI: 32
Zone VII: 64
Zone VIII: 132
Zone IX: 256

Bei einer Vorbelichtung auf Zone I (wie oben von mir beschrieben), bekommt
Zone I: 1 + 1 = 2 "Lichtmengen"
Zone II: 2 + 1 = 3 "Lichtmengen"
Zone III: 4 + 1 = 5
IV: 8 + 1 = 9
V: 16 +1 = 17
VI: 32 + 1 = 33
VII: 64 + 1 = 65
VIII: 128 + 1 = 129
IX: 256 + 1 = 257

Die Vorbelichtung (und auch ein richtig dosierter Aufhellblitz) wirkt sich nur in den Schattenbereichen sichtbar aus (Zone I - III).
In den mittleren Zonen und in den Lichtern ist diese zusätzliche Lichtmenge relativ zur Hauptbelichtung so minimal, dass sie im Bild nicht sichtbar wird.
Deswegen funktioniert diese Technik in der Praxis so hervorragend.
Deswegen verwenden unzählige erfahrene Fotografen diese Technik erfolgreich seit Jahrzehnten.
Deswegen verwende ich sie laufend zur Kontrastbeherrschung in meinen professionellen Outdoor-Shootings für Kunden.
Deswegen haben Kamera- und Blitzgeräte Hersteller schon vor Jahrzehnten damit begonnen, diese Technik in die Kameras und Blitzgeräte zu integrieren.
Aber Deiner Meinung nach sind die Hersteller und Profifotografen ja alle Idioten.
Botschaft ist angekommen.
 
Die weiteren Ausführungen zur Vorbelichtung stellt der gute Mann aus Berlin mit dem schlechten Benehmen gerne zur Verfügung.

@frogfrog, nur zur Information: Sie sind ausfällig geworden und haben die Kontrolle verloren. Ich nicht. Sie haben beleidigt, ich nicht. Ich habe Ihnen lediglich zu verstehen gegeben, dass mir Ihre Meinung schnurz ist, und ich sehe keinen Grund, weshalb sich das ändern sollte.

Zum Thema: Tri-X auf 1600 in Xtol 1:1 funktioniert doch prima. Eine vergleichsweise stärkere Körnung als bei anderen Pushmethoden ist mir bislang auch nicht aufgefallen.

Sonst: If you drink, don't drive.
 
können wir uns als Praxisanweisung (Hausnummer) auf die Vorbelichtung mit 4 blenden mehr geschlossen einigen?

werde ich beim nächsten film mal testen! ist ja schnell gemacht...

dann kann man den Effekt an seinem Film sehen ;)
 
Dein strunzdummes Posting

Die Vorbelichtung (und auch ein richtig dosierter Aufhellblitz) wirkt sich nur in den Schattenbereichen sichtbar aus (Zone I - III).
In den mittleren Zonen und in den Lichtern ist diese zusätzliche Lichtmenge relativ zur Hauptbelichtung so minimal, dass sie im Bild nicht sichtbar wird.
Deswegen funktioniert diese Technik in der Praxis so hervorragend.
Deswegen verwenden unzählige erfahrene Fotografen diese Technik erfolgreich seit Jahrzehnten.
Deswegen verwende ich sie laufend zur Kontrastbeherrschung in meinen professionellen Outdoor-Shootings für Kunden.
Deswegen haben Kamera- und Blitzgeräte Hersteller schon vor Jahrzehnten damit begonnen, diese Technik in die Kameras und Blitzgeräte zu integrieren.

Du hast behauptet:


„Desweiteren kann man eine Blendenstufe (z.T. auch etwas mehr) auch über eine diffuse Vorbelichtung gewinnen (auch für Einzelbilder möglich bei allen Kameras mit Mehrfachbelichtungsmöglichkeit).
Diffuse Vorbelichtung und Blitzaufhellung kann man natürlich auch kombinieren.
Damit ist es beispielsweise möglich, den 400er Film gar nicht zu pushen, aber trotzdem eine Aufnahmesituation zu bewältigen, die ISO 1600/33° - 3200/36° erfordert.„

Soviel zu strunzdumm
 
können wir uns als Praxisanweisung (Hausnummer) auf die Vorbelichtung mit 4 blenden mehr geschlossen einigen?

werde ich beim nächsten film mal testen! ist ja schnell gemacht...
dann kann man den Effekt an seinem Film sehen ;)
Auf "4 Blenden unter" können wir uns einigen.

Ich würde es aber nicht als Vor- sondern als Nachbelichtung machen.

Vielleicht in einem ersten Wurf für den Test einen Film komplett mit einem Motiv mit einer Belichtung füllen, dann in der Duka 2-Bild-Schnipsel (oder rund 10cm) davon unterschiedlich nachbelichten. Später mit dem besten Ergebnis die "richtigen" Filme nachbelichten.

Die "Experten" (wer weiß, ob ich den Link je wiederfinde ...) wollen noch herausgefunden haben, daß zu einer Langzeitbelichtung (Astro / Nacht) eine kurze Nachbelichtung (Elektronenblitz) und zu einer Kurzzeitbelichtung eine lange Nachbelichtung (schlappe Duka-Lampe indirekt über die Decke).

Meine Belichtung am Tage war ca. 1/125s, die Nachbelichtung dann auch in der Größenordnung (bei Einzelbild mit einer diffusen weißen Folie vor dem Objektiv (Premiere für den Filterfolienhalter!)).

(aber normalerweise ließe man es wohl bei push-2 bewenden - auch wenn ISO 128000 in Foren und auf der Werbeseite für Wunderentwickler viel mehr her macht :D )
 
Hallo,

ich entwickle inzwischen nicht mehr als N+2 also "@iso1600". Soweit ich das als Laie verstanden habe, kann man aus einem Film nicht mehr Empfindlichkeit herausholen, als er hat. Der Empfindlichkeitsgewinn bei längerer Entwicklung ist vielleicht maximal 1/3 vielleicht auch 1/2 Blende, dafü verstärt sich Grissel des Grundschleiers aber auch enorm und stört. Oder?

Um möglichst viel Empfindlichkeit aus einem Film heraus zu holen ist es also eher klug einen entpsrechenden Entwickler zu nehmen, der nicht viel Schleier Produziert und viel Empfindlichkeit ausnutzt. Das müssten Kandidaten sein, wie: A49(Atomal), XTOL, Micropen.

Wenn man aber nun eine SItuation hat in der es kein Licht gibt und man trotzdem ein Photo machen möchte, dann wird man den Film entsprechend seiner Empfindlichkeit, also Grob ausgedrück mit einem Mittleren Grau auf Zone 5, unterbelichten müssen und landet mit dem Mittelgrau bei 2 Blenden Unterbelichtung, (also ISo1600 beim 400er Film)bei einem mittleren Grau auf der ursprünglichen Zone 3. Eine Blende mehr und es wird schon kritisch: da gibts dann schon nciht nur mehr keine Zeichnung in den Dunklen Bereichen, sonern auch die Mitteltöne der Szene erhalten keine Zeichnung mehr. Spätestens da ist wahrscheinlich SChluss. Eine Belichtung eines 400er Films auf Iso3200 ist da glaube ich schon etwas über der Grenze, die man noch als "sinnvoll" erachten kann. Ist natürlich GEschmackssache.

Ich verwende ja inzwischen für alles D76 1:1, weil ich ein Freund der Einfachheit bin (und zu faul für anderes) und komme damit indunklen/kontrastarmen Situationen bis 1600 sehr gut klar, 3200 gefällt mir schon nicht mehr. Wobei sowas aber natürlich immer vom Motiv und dem Licht abhängt. (UNd nicht von der Einstellung der Kamera, es geht ja darum wie viel Lciht aufs Negativ kommt, also auf wwelche ursprüngliche Zone das vorhandene Mittelgrau fällt).

Sehr schön fand ich auch Microphen Stock, das ist das einzige wo ich mal einen +3 Push akzeptabel fand. Ist mir aber zu kompliziert für den Fall der Fälle einen Ansatz hiervon bereit zu halten. Wenn ich aber weiß es geht mal ein paar Filme dunkel zu, dann verwende ich Microphen gerne für Tri-X 1-3 Blenden unterbelichtet.

Wirklich grässlich fand ich Rodinal 1:50 gepusht (bei 1600, von 3200 ganz zu schweigen). Man erkennt ja kaum mehr was (bei KB) ich find das aber schon mit normal belichteten 400ern schwierig.

bitte nicht streiten Kinder... da vergeht mir die Lust an hier.

schöne Grüße,

Johann
 
Zuletzt bearbeitet:
Und auf welchen Widerspruch möchtest du uns aufmerksam machen, frogfrog? Ich seh keinen.

Ich möchte es kurz ganz einfach erklären

Mein Bezug ist seine Aussage „Damit ist es beispielsweise möglich, den 400er Film gar nicht zu pushen, aber trotzdem eine Aufnahmesituation zu bewältigen, die ISO 1600/33° - 3200/36° erfordert.„

Seine Methoden beziehen sich ausschließlich auf die Behandlung von Schatten.

Wenn er jetzt seinen Film aber vorsätzlich - sagen wir einmal 2 Blenden unterbelichtet (ISO 1600 als die eigentlichen 400) - dann wirkt sich das auf die ganze Breite der Tonwerte (auch auf die Mitteltöne und die Lichter) aus.

Im Ergebnis verschiebt er die Werte um 2 Zonen nach unten. Die Mitteltöne wandern auf Zone III und die Lichter auf die Werte die vorher die Mitteltöne belegten. Ohne modifizierte Entwicklung werden die Lichter nunmehr grau und die Mitteltöne mehr oder weniger zu Schatten.

Der Aufhellblitz wie auch die Vor- bzw. Nachbelichtung nach Zone I bewirken aber lediglich die nunmehr viel zu dunklen Schatten leicht aufzuhellen. Die beiden Methoden haben aber praktisch keine Auswirkung für die Mitteltöne wie auch für die Lichter die wie dargelegt zu dunkel sind.

Fazit: das ganze Ergebnis ist zu dunkel. Seine Methoden funktionieren wenn man dunkle Schatten aufhellen möchte ohne die Lichter und die Mitteltöne anzupacken (die Empfindlichkeit des Films zu ändern!). Die Pushentwicklung erhöht sowohl die Schatten wie auch die Lichter. Im Beispiel um zwei Zonen.
 
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