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Analog Trix400@3200 Rodinal Semi-Stand gone wrong

Mein persönliches Fazit zu der Rodinal- Standentwicklung: Kann u.U. brauchbare Ergebnisse bringen,
aber ich habe bisher keine Ergebnisse gesehen, die eine Verbesserung gegenüber einer anderen Entwicklungsweise gebracht hätten.

Bei Langzeit-Entwicklung begebe ich mich auch lieber in die Fußstapfen des Heiligen St. Ansel und verlege mich auf HC110 für geringste Konzentrationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte die Ignore-Funktion bei Ihnen nicht deaktivieren sollen. Hat sich wieder nicht gelohnt. Wenn Sie etwas über die Beleuchtungssituation gewusst hätten, würden wir vielleicht ins Gespräch kommen, aber so ganz ahnungslos? Verzichte.

Wer wird denn gleich den Prol an den Tag legen. Wo der gute Mann recht hat da hat er nun einmal recht!

Wer einen Film mindestens 4 Blenden unterbelichtet der kann nur zu dunkle/verwaschene Bilder liefern. Alles andere sind dumme, durch offensichtlich fundiertes Un- oder Halbwissen geprägte Ausreden. Nur, wer jetzt noch sich benimmt wie du der stellt sich ins Abseits. Einzig zu deiner Rechtfertigung lasse ich gelten, daß du nicht der einzige hier bist der offensichtlich nicht sehr viel von der Materie versteht.

Um einmal ein wenig auszuholen:

Es sei mir verziehen daß ich trotz meiner Abneigung das Zonensystem bemühe. Wenn ich eine dunkle Stelle im Motiv mit Zone III belege dann erhalte ich nach einer derartigen Vergewaltigung eines Films eine Zone unter 0. Wenn ich jetzt den Film auf irgend eine Art verändert entwickele dann kann ich mit gängigen Mitteln bestenfalls 2, max. 3 Blenden retten (Quecksilberbedampfung wollen wir einmal außen vor lassen!). Der Film bleibt unterbelichtet. Wir haben jetzt das Ergebnis, daß die Gammawerte Bereiche erreichen die an Dokumentenfilm erinnern und das Korn schon ohne Lupe sichtbar wird. Wer das will und damit leben kann werde glücklich – aber halte besser den Mund oder die Finger still.

Wer mehr über die modifizierte Entwicklung von Filmen wissen möchte greife am besten zur reichlich vorhanden Fachliteratur oder unterhält sich bei einem guten Glas Wein einmal mit einem Praktiker und zeitweise Lehrenden an einer Berufsschule (Meister) wie mir - der Jahrzehnte sich damit quälen mußte und heute wahrlich froh ist keine Dunkelkammer von innen sehen zu müssen.
 
Alles andere sind dumme, durch offensichtlich fundiertes Un- oder Halbwissen geprägte Ausreden.
(...)

Wer das will und damit leben kann werde glücklich – aber halte besser den Mund oder die Finger still.

(...)

... bei einem guten Glas Wein einmal mit einem Praktiker und zeitweise Lehrenden an einer Berufsschule (Meister) wie mir ...

Frogfrog, Ihre Anmaßung ist ja schon peinlich, ich lese lieber bei Ansel Adams nach oder frage Praktiker, die diesen herablassend onkelhaften Zurechtweisungston eines zeitweise Lehrenden an einer Berufsschule nicht nötig haben - von Ihnen werde ich mir sicher nichts anraten lassen. Als Gutachter habe ich Sie für die Fotos nicht bestellt. Ihre Meinung als zeitweise Lehrenden an einer Berufsschule interessiert mich nicht. Auch künftig nicht.

Update für alle, die noch irgendetwas über die Qualität der ersten beiden Bilder anzumerken haben: Ich habe einen Vorschlag von Ted Forbes aufgegriffen und es einfach mal probiert. Es ist nicht so, dass ich sage: Seht her, das ist ein tolles Ergebnis. Was ich sage ist: So sieht das aus, wenn man das macht. Was Böttcher oder dieser zeitweise Lehrende an einer Berufsschule davon halten, ist mir schnurz. Wer lesen kann, ist im Vorteil, denn im weiteren Verlauf des Threads habe ich das auch erklärt, wieso ich das getan habe.
 
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Frogfrog, Ihre Anmaßung ist ja schon peinlich, ich lese lieber bei Ansel Adams nach oder frage Praktiker, die diesen herablassend onkelhaften Zurechtweisungston eines zeitweise Lehrenden an einer Berufsschule nicht nötig haben - von Ihnen werde ich mir sicher nichts anraten lassen. Als Gutachter habe ich Sie für die Fotos nicht bestellt. Ihre Meinung als zeitweise Lehrenden an einer Berufsschule interessiert mich nicht. Auch künftig nicht.

Mein lieber Mann,

wenn du wirklich in der Lage bist zu lesen und zu verstehen, dann schlage einmal bei deinem geliebten Adams unter den Stichworten Densitometer und Grundschleier nach. Vielleicht kommt dann die Erleuchtung über den von dir verzapften Unsinn.

Aber wie schon die Altvorderen wußten und zu sagen pflegten: gegen Beratungsrestistenz ist kein Kraut gewachsen.

Verschone uns doch bitte in Zukunft mit deinem „Fachwissen“ oder bleibe besser unter Deinsesgleichen (patzige, pubertäre Unbelehrbarkeit). DANKE für dein Verständnis
 
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bevor der Thread wegen zu vieler nettigkeiten geschlossen wird (die Pushfrage ist wohl die "Formatfrage" der analogen Fotografie;)

ganz praktische Frage:

wer hat denn konkrete Tipps oder Erfahrungen, welche SW-Film-Entwicklerkombis denn in der Praxis noch ordentliche Ergebnisse abliefern bei 1600 oder 3200.

Vermeide ja so was, aber manchmal kommt man unverhofft an ein Motiv, und hat wenig Licht und auch keine gute digicam dabei.... und auch nicht jeden Film...

Ist mir schon mal mit TMX400 passiert, habe mit ID11 auf 1600 gepusht und war erstmal ganz zufrieden. Könnte mir aber denken, dass HP5 oder TriX noch besser geeignet sind, oder gar Delta 3200?
 
bevor der Thread wegen zu vieler nettigkeiten geschlossen wird (die Pushfrage ist wohl die "Formatfrage" der analogen Fotografie;)
Das würde ich auch mal sehen. Das ist kein Hiphop-Forum, in dem man sich andizzt, um das Rappen zu üben.
ganz praktische Frage:

wer hat denn konkrete Tipps oder Erfahrungen, welche SW-Film-Entwicklerkombis denn in der Praxis noch ordentliche Ergebnisse abliefern bei 1600 oder 3200.

Vermeide ja so was, aber manchmal kommt man unverhofft an ein Motiv, und hat wenig Licht und auch keine gute digicam dabei.... und auch nicht jeden Film...
Wenn ich richtig liege, sollt man vom guten Rodinal mindestens 9 ml pro Film einsetzen. Bei 1:100 in der üblichen Zweierdose(die ich dem TO mal unterstelle) sind es deren rund fünf. Ich würde es etwa nach der Halbzeit mit einem frischen Ansatz versuchen und den Guten darin weiterbaden lassen, damit der Prozess aktiv bleibt. Dann könnte das werden.
Ansonsten pushe ich Tri-X und HP-5 eher in meiner Universalsuppe HC 110 mit entsprechender Körnung. Das ist zwar auch nicht Gold, aber wenn man keine Fotos hat ist das noch schlechter. Beim TRi-X sind allerdings, wie beim HP-5 auch, normalerweise 1600 die aus meiner Sicht oberste Grenze.

Gruss aus Peine

wutscherl
 
Wenn ich richtig liege, sollt man vom guten Rodinal mindestens 9 ml pro Film einsetzen. Bei 1:100 in der üblichen Zweierdose(die ich dem TO mal unterstelle) sind es deren rund fünf.

Nein, 5ml pro Film sind schon ok. Zumindest bei Normalbelichtung. Manche Standentwicklungs-Spezialisten gehen sogar auf 3,5 ml runter und bekommen gute Ergebnisse.
 
Der Fotomeister um die Ecke gab sich seinerzeit auch mit einer halben Stunde Rodinal-Standentwicklung zufrieden, empfiehlt aber nach wie vor Emofin. Für Verdünnungen ab 1:100 nehme ich HC110. Zum Pushen gern HC110 oder Xtol.
 
bevor der Thread wegen zu vieler nettigkeiten geschlossen wird (die Pushfrage ist wohl die "Formatfrage" der analogen Fotografie;)

ganz praktische Frage:

wer hat denn konkrete Tipps oder Erfahrungen, welche SW-Film-Entwicklerkombis denn in der Praxis noch ordentliche Ergebnisse abliefern bei 1600 oder 3200.

Vermeide ja so was, aber manchmal kommt man unverhofft an ein Motiv, und hat wenig Licht und auch keine gute digicam dabei.... und auch nicht jeden Film...

Ist mir schon mal mit TMX400 passiert, habe mit ID11 auf 1600 gepusht und war erstmal ganz zufrieden. Könnte mir aber denken, dass HP5 oder TriX noch besser geeignet sind, oder gar Delta 3200?

Ich gebrauche als Push-Entwickler den Ilford Ilfotec LC29. Zwar teuer, aber recht gut.

Trix 400: sehr gut bis ISO 800, 1600 wird zu körnig.
Fuji Neopan 400: eignet sich am besten für push auf ISO 1600
Tmax 400: habe ich einmal ausprobiert auf 1600 zu pushen … ging gar nicht.
So gut wie keine Graustufen mehr … :( (Wer weiß, was ich da angestellt hatte …)

Sharif
 
Meine letzten Pusherfahrungen habe ich mit A49 und Emofin unternommen. Beide lieferten ganz gute Ergebnisse. Emofin vielleicht etwas schärfer. Aber beide Erfahrungen liegen schon etwa 10 Jahre Plus zurück.
Noch 'ne Info füpr Herr Sharif: Ilfotec LC29 entspricht Ilfotec HC bzw. Kodak HC110, ist nur für Geringverbraucher vorverdünnt. Falls du also sparen möchtest...
 
Neopan 400 hab ich auch schon auf 1600 belichtet und gepusht. Sowohl mit XTOL 1:1, als auch mit R09 One Shot 1+25. Beides gab gute Ergebnisse.

Der Filmanfang war bei der Rodinal-Entwicklung dichter als bei der XTOL-Entwicklung. Ich hab die Bilder nur gescannt und nicht in der Dunkelkammer abgezogen, aber ich gehe davon aus, dass die Rodinal-Negative daher eine höhere Maximaldichte haben.
 

Noch 'ne Info füpr Herr Sharif: Ilfotec LC29 entspricht Ilfotec HC bzw. Kodak HC110, ist nur für Geringverbraucher vorverdünnt. Falls du also sparen möchtest...

Der ist mir auch bekannt. Allerdings bin ich Geringverbraucher. :)
Beim HC muss man doch - glaub ich - erst eine Stammlösung ansetzen, oder?
Das ist mir dann schon wieder zu kompliziert. :ugly:

Sharif
 
Wenn ich jetzt den Film auf irgend eine Art verändert entwickele dann kann ich mit gängigen Mitteln bestenfalls 2, max. 3 Blenden retten (Quecksilberbedampfung wollen wir einmal außen vor lassen!). Der Film bleibt unterbelichtet. Wir haben jetzt das Ergebnis, daß die Gammawerte Bereiche erreichen die an Dokumentenfilm erinnern und das Korn schon ohne Lupe sichtbar wird. Wer das will und damit leben kann werde glücklich – aber halte besser den Mund oder die Finger still.

Das mit dem Räuchern mit Quecksilberdampf habe ich vor vielen Jahren ausprobiert. Der Aufwand ist rissig, ein wirklich lichtdichter, genügen großer Raum wird für viele Stunden gebraucht. Das Ergebnis, 1-2 Blenden und das Korn wird sehr groß. Das Verfahren ist nicht wirklich brauchbar. Es wurde auch hauptsächlich bei Planfilmen und Platten für Astronomische Aufnahmen angewandt. Heute gäbe es mit dem Quecksilber durch die verschärften Umweltschutzvorschriften auch recht viel Ärger.

Zu der immer erwähnten Standentwicklung: Das klappt auch nur bei Planfilmen und Platten. Das Prinzip: bei der Entwicklung wird Silberbromid zu Silber reduziert. Brom wird proportional ausgeschieden und verlangsamt an den Stellen mit viel Brom den Entwicklungsprozess. An den Stellen die schwächer belichtet wurden wird kaum Brom ausgeschieden und diese Stellen werden weiter entwickelt. Das klappt aber nicht bei Filmen die, wie früher üblich, hängend entwickelt wurden. Da wird zwar auch Brom ausgeschieden, aber es läuft am Film herunter und führt zu einer Streifenbildung (Bromstreifen). Deshalb müssen die Filme während der Entwicklung bewegt werden. Entweder von Hand, oder mittels Stickstoffstößen.

Es mag sein das ich einige chemische Vorgänge nicht ausreichend und exakt beschrieben habe, aber es ist schon lange her und ich habe das aus dem Gedächtnis geschrieben.

Ich habe mich früher auch mit dem pushen von Filmen beschäftigt. Allerdings habe ich da keine unterbelichteten Aufnahmen im Wald gemacht, sondern Graukeile aufbelichtet. Die Filme entwickelt und mit einem Densitometer ausgemessen und die Kurven ausgewertet.
 
Das mit dem Räuchern mit Quecksilberdampf habe ich vor vielen Jahren ausprobiert. Der Aufwand ist rissig, ein wirklich lichtdichter, genügen großer Raum wird für viele Stunden gebraucht. Das Ergebnis, 1-2 Blenden und das Korn wird sehr groß. Das Verfahren ist nicht wirklich brauchbar. Es wurde auch hauptsächlich bei Planfilmen und Platten für Astronomische Aufnahmen angewandt. Heute gäbe es mit dem Quecksilber durch die verschärften Umweltschutzvorschriften auch recht viel Ärger.





Ich habe mich früher auch mit dem pushen von Filmen beschäftigt. Allerdings habe ich da keine unterbelichteten Aufnahmen im Wald gemacht, sondern Graukeile aufbelichtet. Die Filme entwickelt und mit einem Densitometer ausgemessen und die Kurven ausgewertet.

Hallo Wolfgang,

du sprichst mir aus der Seele.

Ich bleibe dabei und bezweifele weiter daß aus einem 400er SW-Film, mit Hobbyfotografen zugänglichen Mitteln, solch hohe Empfindlichkeiten (6400) erreicht werden können ohne - wie im Beispiel gezeigt - unterbelichtete Fotos zu erhalten.

Das Quecksilberverfahren wurde tatsächlich in der Astrofotografie mit Erfolg angewandt. Hauptsächlich im Bereich der Farbfotografie. Es funktioniert aber auch mit hochempfindlichen SW-Filmen im Verbund mit einer modifizierten Entwicklung. Immer unter der Voraussetzung, daß die ganze Geschichte unter einem Abzug erfolgt und eine Vergiftung des Operateurs und der Umwelt ausgeschlossen ist. Damit ist es für den Hobbyfotografen praktisch unmöglich anzuwenden. Es macht auch keine Sinn solange es noch möglich ist Filme mit einer höheren Grundempfindlichkeit zu kaufen.

Exkurs: wer technisch gute Bilder in solchen Iso-Regionen benötigt greift zur Digitalkamera und ist aller Probleme ledig.


Auch deinen Ausführung zu dem Bromschlieren stimme ich zu. Diese zu vermeiden stellt ein Problem dar welches gelöst werden möchte. Frage: welcher Hobbyfotograf ist in der Lage Stickstoff in die Entwicklertanks einzuleiten? Die wenigen die das jemals konnten fotografieren heute digital weil sie an Bildergebnissen interessiert sind und sich nicht unnötig das Leben schwer machen wollen.

Überhaupt frage ich mich wie man ohne fundiertes Fachwissen und einem Densitometer die tatsächliche Empfindlichkeit seiner Entwicklungen feststellen kann. Welche Hobbyfotograf hat das Wissen und ein solches Gerät (und kann es auch richtig bedienen)?

Vieles was hier geäußert wurde zeugt bestenfalls von Halbwissen bzw. Wunschdenken; zumindest bei bestimmten Leuten. Auch zeigt sich, daß es offensichtlich herrschende Meinung ist, daß bei +2 Blenden Schluß ist mit der Sonderentwicklung; zumindest dann, wenn man noch Halbtöne erwartet und keine Negative erhalten will die härter sind als Dias.
 
Vieles was hier geäußert wurde zeugt bestenfalls von Halbwissen bzw. Wunschdenken; zumindest bei bestimmten Leuten. Auch zeigt sich, daß es offensichtlich herrschende Meinung ist, daß bei +2 Blenden Schluß ist mit der Sonderentwicklung; zumindest dann, wenn man noch Halbtöne erwartet und keine Negative erhalten will die härter sind als Dias.

Es wäre möglich noch mehr an empfindlichkeitsgewinn zu erzielen, aber der Aufwand steigt drastisch. Mit simplen Rodinal spielereinen kommt man da nicht weiter.

Mir ging es in erster Linie darum Dia Filme zu pushen. Da aber der Prozess insgesamt komplexer ist habe ich habe ich recht viele Versuche mit S/W Filmen gemacht. Um die Wirkung der Entwicklungssubstanzen besser beurteilen zu können habe ich meine eigenen Entwickler hergestellt.

Beim Kodak Ektachrome habe ich es geschafft die Filme um 3 Blenden zu pushen. Allerdings lies dabei die Grundschwärze deutlich nach und die Schatten wurden recht grünlich. Gegen das nachlassen der Grundschwärze konnte ich nichts machen. Den Grünstich habe ich durch eine Modifizierung des Farbentwicklers in den Griff bekommen. Da die Dias aber fast ausschließlich für den Druck verwendet wurden, konnte die Grunddichte durch entsprechende Maskierung angepasst werden.

Aber all das ist Heute wirklich unnötig, jede einfache Digitalkamera liefert bessere Ergebnisse.

Zum spielen mag das rumpanschen OK sein, aber da sind die Edeldruckverfahren wirklich interessanter.
 
Es stellt sich ja auch die Frage: Warum brauche ich überhaupt ISO 6400?

Nachtaufnahmen mache ich mit Stativ, ISO 100 und Blende 5.6.

Für Konzertfotos, spontane Party- oder Kneipenszenen im Schummerlicht haben bei mir Blende 2 (Summicron),
30tel oder vielleicht auch 15tel (Leica, schön schwer) bei ISO 1600 immer gereicht.


Announcement
by Christoph Schrief, on Flickr

Ergänzung: Mit Rodinal würde ich auch nicht pushen. Das gibt dann eine ziemlich harte Kornwüste.

Sharif
 
Zuletzt bearbeitet:
Neopan 400 hab ich auch schon auf 1600 belichtet und gepusht. Sowohl mit XTOL 1:1, als auch mit R09 One Shot 1+25. Beides gab gute Ergebnisse.
Neopan 400@1600 ist auch als Neopan 1600 verkauft worden (Neopan 1600 ist ein Neopan 400 mit eingelagertem Entwickler, so dass beide Filme im selben Tank bei gleicher Zeit entwickelt werden können). Als charakterisch für den Neopan 1600 habe ich immer den Abriss der Tonwerte im Schattenbereich empfunden, trotz des Einsatzes von Emofin (und deswegen die Empfindlichkeit nach unten korrigiert. Das hängt sicherlich auch mit der Präzision der Selektivmessung meiner Rolleiflex 2000 zusammen, übliche Amateurkameras im P-Modus lieferten da andere, längere Belichtungszeiten). Emofin liefert durch die Zweibad-Entwicklung ca 1 Blendenstufe mehr Empfindlichkeit als Rodinal/R09/Adonal.

TriX verhält sich im Vergleich zum Neopan gutmütiger, gefühlt ist er eine Blendenstufe empfindlicher. TMax 400 neigt auch mehr zum Abriss der Tonwerte als TriX.

Ich muss allerdings sagen, dass die Beurteilung der Negative sehr stark vom späteren Verwendungszweck abhängt. Wenn ich scanne, "sehe" ich via KB-Negativscanner noch in Schattenbereichen Zeichnung, die ich in der DuKa so nicht auf Papier bringen kann. Negative, die ich als hoffnungslose Fälle wegen ihrer Unterbelichtung eingestuft habe, lassen sich noch erstaunlich gut scannen.
 
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