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Richtige Backup Lösung

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Eric1977

Themenersteller
Da meine DS214 zu klein geworden ist will ich mir nun eine Synology DS416 zulegen.

Mein Plan:
Auf der DS416 läuft ein Raid 5.
Gespeichert werden meine Raws + TimeMachine

Auf der DS214 läuft ein Hyperbackup von der DS416 (mit Versionen) was jede Nacht erneuert wird. Auf der DS214 läuft kein Raid.

Ach ja die DS214 steht im Keller und die DS416 im 2 Stock um nochmal sicherheit zugeben.

Bin ich so auf dem Sicheren weg oder habe ich da einen Denkfehler?
 
Ein "richtiges" Backup wäre es, wenn die DS214 extern stehen würde; sprich außerhalb deines Hauses. Wenn man den Worstcase eines Feuers annehmen würde, das sich vom Keller bis zum 2. Stock ausbreitet, nutzt dir dein Backup-Konzept nämlich nichts mehr. Alternativ könntest du auch bpsw. in der Amazon-Cloud verschlüsselt deine Daten sichern, sofern du über eine geeignete Upload-Bandbreite verfügst. </aluhut>
 
Achso die für mich am allerwichtigsten dateien befinden sich in der Dropbox.
Falls das Haus abbrennt ist es mir fast egal was mit den alten Raw`s dann ist.
Dann habe ich erst mal andere Sorgen
 
Ich stand kürzlich vor einem ähnlichen Problem mit meiner DS211+. Meine beiden 2 TB Platten (SHR-RAID 1) waren bis auf einige wenige GB voll.

Dann ist mir aufgefallen, dass trotz des Alters meiner Diskstation eine Erweiterung auf 2x 6 TB möglich war und somit hab ich mir 2 WD Red 6 TB gekauft und das bestehende SHR Volume erweitert. Jetzt ist wieder ordentlich Platz für die nächsten 10 Jahre.

Die beiden frei gewordenen 2 TB Platten (+ noch eine 2 TB Platte, die ich schon zuvor als Backup Platte nutzte) verwende ich nun als Backup Datenträger für mein NAS. Für das Backup habe ich mein Bilderarchiv in Hauptverzeichnisse mit der jeweiligen Jahreszahl unterteilt. So landen die Bilder mit ungerader Jahreszahl auf Backup Platte 1, die Bilder mit gerader Jahreszahl auf Backup Platte 2 und alle sonstigen Daten auf Platte 3. Somit verteilen sich die Daten ziemlich gleichmäßig auf die 3 Backup Datenträger und auch inkrementelle Backups sind somit kein Problem, da die Zuordnung der Hauptverzeichnisse auf die jeweilige Backup-Platte fix bleibt.

Die Backup Datenträger kommen bei mir übrigens in ein wasserdichtes Kunststoffgefäß mit Gummidichtungen am Deckel. Und dieses Plastikgefäß wiederum kommt in einen feuerfesten Tresor im Keller. Somit sollte das Risiko des Datenverlustes infolge von Brand, Überschwemmung, Blitzschlag, Diebstahl und EMP möglichst minimal sein. :)

Einem externen Cloud-Anbieter vertraue ich meine Daten (trotz Verschlüsselung) nicht an. In dieser Hinsicht bin ich als ITler lieber etwas paranoid, als letztenendes den Supergau (Datenverlust auf dem NAS und gleichzeitig kündigt mir mein Cloud Anbieter den Vetrag ohne das letzte Backup heraus zu geben) zu erleiden.

Ich würde an deiner Stelle also mal nachrechnen und abwägen, ob es nicht besser eine Erweiterung der vorhandenen Diskstation tut. Updates von Synology gibt es ja glücklicherweise selbst für 5 Jahre alte Geräte noch. :top: Und wirklich schneller in einem 1 Gbit/s-Netzwerk wird es auch nicht werden, da hier das Netzwerk und nicht das NAS der Flaschenhals ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich weis das ich auch einach größere HDD`s in meine DS214 einbauen kann.
ICh würde aber lieber Raid 5 verwenden als Raid 1 da mir bei Raid 1 zuviel speicher verlohren geht.
Dann möchte ich auch das meine Backup Täglich und automatisch gemacht wird.
Daher die zweite DS.
 
Ein tägliches Backup ist ne feine Sache, allerdings würde ich dann die beiden Diskstations räumlich getrennt voneinander aufstellen (z.B. das Backup-Gerät bei den Eltern) und das Backup dann über einen VPN-Tunnel durchführen. Das setzt natürlich voraus, dass beide Standorte über eine breitbandige Internetverbindung verfügen.

Somit eliminierst du die Risiken von Brand, Diebstahl, Überspannungs- und Leitungswasserschäden recht effektiv.

Auch müsste aus meiner Sicht verhindert werden, dass man versehentlich Daten auf dem Backup-Gerät löscht, denn im Gegensatz zu einer Festplatte, bei der man einfach den SATA-Stcker zieht, ist das Backup-NAS dann ständig online und birgt somit die Gefahr der versehentlichen Datenlöschung (Verwechselung mit dem produktiven NAS).

Bedenke aber: Ein automatisches tägliches Backup verführt dazu, dass man vergisst, den Prozess regelmäßig zu überwachen. Und ob im Falle eines fehlgeschlagenen / ausgebliebenen Backups wirklich eine Warn-Email verschickt wird ist auch nicht immer sicher (z. B. Ausfall der Internetverbindung und somit kein Kontakt zum Mailserver). Daher ist meine Herangehensweise lieber etwas konservativer, nämlich ein manuelles Backup genau dann, wenn ich wieder neue Bilder auf das NAS kopiert habe (passiert bei mir immer schubweise etwa monatlich). Dieses Backup wird dann von mir persönlich auf Fehler überwacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich das ganze ja nur nutze gehe ich davon aus das an der Backup Disk nicht gelöscht wird. Hinzu kommt das diese Im Netzwerk nicht zu sehen sein wird.
Räumlich trennen geht leider nicht. Ich kann wie gesagt die Backup DS in den Keller stellen da ich da auch lan habe aber mehr geht leider nicht
 
Wirklich sicher ist man wie bereits erwähnt nur mit einer zusätzlichen EXTERNEN Speicherlösung.

Das kann eine Externe Platte sein, die man manuell alle paar Wochen sichert und beim Nachbarn im Haus lagert, oder ähnliches.

Bei einem Brand kannst du dein ganzes Haus verlieren wenn es blöd läuft.
 
100%ige Sicherheit gibt es ja eh nicht. Alles ist immer eine Kosten- / Nutzen-Abwägung unter Berücksichtigung der jeweiligen persönlichen Sicherheitsbedürfnisse.

Ich finde deine Lösung per se nicht schlecht, hatte mir auch schon überlegt, einen ähnlichen Weg einzuschlagen, bin dann aber aus den von mir genannten Gründen lieber bei der konservativen Lösung geblieben.

Du könntest dir bei deiner Lösung noch überlegen, ob es möglich wäre, das Sicherungs-NAS im Keller zumindest einigermaßen Feuer- und Wassergeschützt aufzustellen, z. B. in einer Plastikkiste oder einem feuerfesten Tresor. Allerdings besteht dann das Problem, wie bekommt man da Strom und Netzwerk rein. :D
 
Ich benutze crashplan als Online-Backup Lösung. Nicht nur für Fotos.
Unbegrenzt Speicher (3TB hab ich schon benutzt) und man kann seine Daten auch verschlüsselt hochladen.
Das Initialbackup dauerte ewig.....:D aber ich bin damit sehr zufrieden.

Bei einer dauerhaft angestöpselten Backuplösung im gleichen Haus könnte auch ein Blitzschlag für eine böse Überraschung sorgen....
 
Bei mir ist mein Home-Server die zentrale Backup-Anlaufstelle. Der PC steht hinter einer kleinen APC USV und speichert die Daten auf einem Raid 1 aus 2x 6TB WD Red Platten.
Von da aus werden die wichtigsten Daten noch auf eine externe HDD gesichert sowie automatisch via CrashPlan gesichert.

Vorteil von einem Cloud Backup (wie CrashPlan) gegenüber Cloud-Speicher (Dropbox, OneDrive etc): man hat mehrere Revisionen der Daten und ich kann festlegen, dass nie gelöscht wird.
Gerade die Revisionen finde ich goldwichtig: Sollte man von einem Verschlüsselungstrojaner befallen werden, kann man auf ältere Versionen zurückgreifen. Bei Cloud-Speicher alleine fehlt dies und die Verschlüsselung wird mit "gesichert"...
 
Was bei den ganzen Ideen immer wieder übersehen wird: Eine essentielle Eigenschaft eines Backups ist, das es nach dem Sichern offline genommen wird!

Bei mir läuft zwar auch Crashplan, aber nur als zusätzliche, zeitnahe Onlinesicherung. Die eigentliche Sicherung läuft lokal auf Wechselplatten, die nach dem Sichern offline genommen werden und auch in mehreren Generationen existieren.

Sicherungssysteme, die ständig online sind, laufen recht schnell Gefahr Schaden zu nehmen. Entweder weil der Anwender gepennt hat (was übrigens immer noch eine der größten Schadensursachen ist) und das Sicherungssystem die Löschung schon mal eben durchgesynct hat, oder weil Schadprogramme die Sicherung gleich mit schädigen. Hier im Umfeld tauchen grad mehrere Fälle auf, wo ein aktueller Trojaner die Backupfiles gleich mit verschlüsselt hat...

Sowas lässt sich alles nur vermeiden, wenn man die Backupmedien offline nimmt. Und damit IMMER mindestens ein Medium offline ist hat man mindestens zwei Medien in einem Backupsatz.
 
Bin ich so auf dem Sicheren weg oder habe ich da einen Denkfehler?


Falls das Haus abbrennt ist es mir fast egal was mit den alten Raw`s dann ist.
Dann habe ich erst mal andere Sorgen

Nun, Du bist auf einem "fast" sicheren Weg. Und macht einen groben Denkfehler.
Diesen beschreibst Du selbst mit "Dann habe ich erst mal andere Sorgen"

Erst mal ja - dann wird die Versicherung bezahlen, Haus oder was auch immer neu gerichtet und dann irgendwann kommt doch wieder Alltag und jetzt ??? Fotos sind für immer weg.
Mit 2 externen Platten die Du abwechseln von der Arbeit nach Hause nimmst und sicherst "alles" gehst Du dem Problem mit ~200 EUR komplett aus dem Weg. Erinnerungen kann man nicht kaufen :)
 
Bei mir läuft zwar auch Crashplan, aber nur als zusätzliche, zeitnahe Onlinesicherung. Die eigentliche Sicherung läuft lokal auf Wechselplatten, die nach dem Sichern offline genommen werden und auch in mehreren Generationen existieren.

Aber das ist doch gerade der Vorteil bei Crashplan, du kannst eine mehrere Tage/Wochen/Monate/Jahre alte Version der Dateien wiederherstellen obwohl sie bei dir zuhause schon x mal überschrieben wurde.
 
Aber das ist doch gerade der Vorteil bei Crashplan, du kannst eine mehrere Tage/Wochen/Monate/Jahre alte Version der Dateien wiederherstellen obwohl sie bei dir zuhause schon x mal überschrieben wurde.

Ja, darum ging es mir primär aber nicht. Meine primären Sicherungen sind die lokalen Platten. Crashplan ist der zusätzliche Cloud-Notnagel und die zeitnahe automatische Sicherung von aktuellen Änderungen.
 
Na komm, das kommt auch bisschen auf die Plattengröße an. Falls Du irgendwo 6TB-Platten für nen Hunni siehst, sag bitte Bescheid ;-)

Falsch. Es kommt auf die Backup/Achiv/Sicherungsstrategie. RAW der letzten Jahre muss ich nicht immer hin und her schleppen. Es reicht wenn die mal gesichert sind und dann offsite aufbewahrt werden. Alles andere wird auch bei Dir wohl kaum 6TB ausmachen ;)
 
Es kommt auf die Backup/Achiv/Sicherungsstrategie.

Richtig. Ein Punkt meiner Strategie ist es halt mit möglichst einem Plattensatz auszukommen, auf dem alles drauf ist. Einfach weils auch bequem ist. Und weil ich zu DVD-Zeiten mal die Erfahrung gemacht habe, das man sich bei mehreren Medien pro Backupsatz auch mal verzetteln kann und dann was fehlt.

RAW der letzten Jahre muss ich nicht immer hin und her schleppen.

Jein. Allerdings gehe ich gelegentlich noch diverse Altlasten durch, miste weiter aus, verschlagworte, etc. Und da liegen bei mir die XMPs parallel zu den RAWs.

Es reicht wenn die mal gesichert sind und dann offsite aufbewahrt werden.

Im Prinzip ja. Aber auch da müsste man die Medien ab und zu mal prüfen. Also auch angreifen.

Alles andere wird auch bei Dir wohl kaum 6TB ausmachen ;)

Naja, im Ganzen werden die 4TB-Platten grad langsam voll (nicht nur Fotos, auch andere Daten und ne ganze Menge Video). Zeit über Upgrades nachzudenken. Wobei ich bei den aktuellen Preisen wohl doch über die Variante mit je 2 Platten pro Satz nachdenken werde, incl. der Platten im PC. dabei werde ich aber eher nicht nach Alter trennen, sondern eher nach "Fotos" und "keine Fotos".
 
Richtig. Ein Punkt meiner Strategie ist

Und hier haben wir die Essenz des ganzen.
Es gibt nicht DIE Strategie. Was ich immer in diesen Diskussionen über Backup usw. meistens vermisse ist - dass die Leute (zuerst die Fragesteller) sich selbst vernünftig Gedanken machen - was ich will ich wirklich erreichen und wie teuer und wie kompliziert muss/ soll es werden.
 
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