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RAW vs JPG - ich sehe keinen Unterschied?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das habe ich ja auch nicht geschrieben, sondern



Bei meiner Art des Photographierens und Nachbearbeitens ist/sind
- Speicherplatz bildanzahlbedingt kein in der Praxis relevantes Thema, weder bzgl. Speicherkarten noch für die Langfristspeicherung am Rechner (ca. 700 Bilder als "Keeper" aus den letzten 12 Monaten, und davon werden auch nochmal mindestens 20% entsorgt)
- die noch größere Programmauswahl ebenso kein praktischer Mehrwert
- jedoch die größeren Korrekturreserven sehr wichtig
- jedoch die Option zukünftig mit verbesserten Verfahren erneut entwickeln zu können ein äußerst willkommener Mehrwert


Die Argumente der "bessere Veröffentlichung" und "leichteren Versendbarkeit" verstehe ich in diesem Kontext nicht. Natürlich versende auch ich keine RAWs, und der tatsächliche Aufwand bis zum JPG-Versand ist mit RAW auch nicht größer.

Nein, ich bevorzuge einfach einen vom jeweiligen Stand der Kameratechnik entkoppelten Entwicklungsprozess. Zudem macht mir die etwas intensivere - und möglicherweise auch bewusstere - Beschäftigung mit den Aufnahmen am Rechner einfach Spaß.


Aber grundsätzlich ist es wunderbar, dass es mehrere Optionen gibt - so ist es doch für jede Arbeitsweise das Passende dabei. :top:


Grüße,
IcheBins

was doch vöööölig ok ist für dich:):)

Mach weiter so, da ist doch nix verkehrt daran wenn das deine Arbeitsweise ist.

Ich hab halt ne andere:)
 
- jedoch die Option zukünftig mit verbesserten Verfahren erneut entwickeln zu können ein äußerst willkommener Mehrwert

Dieser Punkt hat aber prinzipiell auch für JPEGs Gültigkeit.

Von vielen RAW-Befürworten wird es oft so dargestellt als ob JPEG-Bearbeitung vergleichbar mit dem Wegwerfen des Negativs wäre. Grundsätzlich kann man JPEGs ebenfalls nachbearbeiten, und sich das JPEG out of cam für spätere, verbesserte Versuche aufheben. So umgeht man auch das Problem dass die Qualität sich mit jeder Bearbeitung und Abspeicherung (möglicherweise sichtbar) verschlechtert.
Selbst die ein paar Postings vorher angesprochene "Gefahr" bei der Bearbeitung durch vorschnelles Bestätigen das Original-JPEG zu überschreiben ist eigentklich keine: im Normalfall befindet sich bei mir das Original dann noch auf der Speicherkarte.
 
Dieser Punkt hat aber prinzipiell auch für JPEGs Gültigkeit.

Von vielen RAW-Befürworten wird es oft so dargestellt als ob JPEG-Bearbeitung vergleichbar mit dem Wegwerfen des Negativs wäre. Grundsätzlich kann man JPEGs ebenfalls nachbearbeiten, und sich das JPEG out of cam für spätere, verbesserte Versuche aufheben. So umgeht man auch das Problem dass die Qualität sich mit jeder Bearbeitung und Abspeicherung (möglicherweise sichtbar) verschlechtert.
Selbst die ein paar Postings vorher angesprochene "Gefahr" bei der Bearbeitung durch vorschnelles Bestätigen das Original-JPEG zu überschreiben ist eigentklich keine: im Normalfall befindet sich bei mir das Original dann noch auf der Speicherkarte.

:top:
 
im Normalfall befindet sich bei mir das Original dann noch auf der Speicherkarte.
Ich habe mal die wesentlichen Teile Deiner Aussage markiert.

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, aber es gibt einen nicht unerheblichen Anteil an Fotografen/Knipsern/bunte-Bildchen-Machern, die eine ganz andere, dem Original abträgliche Arbeitsweise an den Tag legen.

Ich arbeite in der IT eines großen Unternehmens und wir bekommen fast täglich Rückfragen, ob man versehentlich gelöschte oder überschriebene Files wieder herstellen kann.
 
Dieser Punkt hat aber prinzipiell auch für JPEGs Gültigkeit.

Korrekt. Lightroom z.B. arbeitet mit JPGs genauso nicht-destruktiv wie mit RAWs. In diesem Fall gibt es keinen Vorteil für RAW.

Ich möchte nochmal erwähnen, das ich absolut nix dagegen habe wenn die Rawverfechter ihre weise Wand, ihre Testchars bezüglich AF Tauglichkeit ihrer Kombi, ihrer Verkaufswebbildchen oder sonstwas in Raw machen.

Du lieferst viele Gründe, warum RAW für dich nicht nötig ist. Auf dieser Ebene kann man sicherlich diskutieren. Wenn du aber die RAW-Benutzer mit dem oben zitierten Satz gleich wieder abqualifizierst, ist jede Diskussion, jedes Argument Pro oder Contra RAW, verschwendete Zeit. Im Augenblick habe ich das Gefühl, das hier nur einer Missionieren will und eigentlich nicht an einer Diskussion interessiert ist.

Gruß
Christian
 
Korrekt. Lightroom z.B. arbeitet mit JPGs genauso nicht-destruktiv wie mit RAWs. In diesem Fall gibt es keinen Vorteil für RAW.
Die von mir angesprochene Zielgruppe arbeitet aber in der Regel nicht mit Lightroom geschweige denn kennt das Programm.

Und wer LR einsetzt, weiß um die Vorteile von RAW und wird daher dieses Format einsetzen, auch wenn Du sicher bei der Tauglichkeit von LR bei JPG durchaus Recht hast.

Desweiteren bleibe ich bei der Aussage, dass Standard-Filter wie entrauschen oder schärfen auf beide Formate gleichermaßen gut angewandt werden können.

Faszinierend. Schon 13 Seiten Diskussion um so ein Pipifax. Kann doch jeder für sich selbst entscheiden. Keiner braucht den anderen bei der Wahl seines Dateiformats zu "überreden".
Es sollte bloß hinterher niemand jammern, wenn Daten verloren oder verändert sind.
 
Ich habe mal die wesentlichen Teile Deiner Aussage markiert.

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, aber es gibt einen nicht unerheblichen Anteil an Fotografen/Knipsern/bunte-Bildchen-Machern, die eine ganz andere, dem Original abträgliche Arbeitsweise an den Tag legen.
Doch, das kann ich mir sehr gut vorstellen - kenne einige die es so machen. Deswegen habe ich auch meine Aussage so formuliert.
Die "Original"-JPEGs werden dauerhaft an mindestens zwei Speicherorten abgelegt.

Nein, das JPG aus der Kamera ist bereits entwickelt.
Natürlich ist es bereits entwickelt.
Meine Aussage bezog sich darauf dass suggeriert wurde JPEG-Bearbeitung sei immer destruktiv und man könne später nicht mehr auf die Ausgangsdatei für die Bearbeitung zurückgreifen. Doch, kann man - sei es nun ein RAW oder JPEG.

Im übrigen halte ich beide Arbeitsweisen für berechtigt, und sehe auch durchaus erweiterte Möglichkeiten auf der RAW-Seite. Wenn aber jemand - und ich gebe zu ich zähle dazu :o - nur einen sehr geringen Mehrwert durch RAW erwartet, warum nicht bei JPEGs bleiben?
Die "Missionierungstendenzen", zumindest hier im Thread scheinen aber irgendwie von den RAW-Befürwortern auszugehen... (Zitate zB: "...jemanden zu raten auf RAW zu verzichten ist fahrlässig...", "...JPEG in Verbindung mit DSLR ist nichts..." usw.)

In diesem Sinne: habt Freude an der individuellen Art Bilder zu machen, und schönen Samstag :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, das kann ich mir sehr gut vorstellen - kenne einige die es so machen. Deswegen habe ich auch meine Aussage so formuliert.
Die "Original"-JPEGs werden bei mir dauerhaft an mindestens zwei Speicherorten abgelegt.
Auch hier ergänze ich mal (in fett), damit das nicht zu Verwirrungen führt, wenn jemand Deinen Satz ohne Zusammenhang liest.

Sonst kommt der nächste und fragt, wo diese beiden Speicherorte sind, weil er sein Original überschrieben hat :D
 
Meiner Meinung nach lohnt es sich durchaus, sich mit der RAW-Entwicklung zu beschäftigen. Man hat dann nämlich deutlich mehr Möglichkeiten das Bild nach seinen Wünschen und Vorlieben zu entwickeln, da es einfach mehr Stellschrauben gibt, das Bildergebnis zu beeinflussen.
Für eine Optimierung würde ich zunächst in RAW + jpeg fotografieren und dabei die Kameraeinstellungen für die interne jpeg-Entwicklung so anpassen, dass mir das Ergebnis zusagt.
Anschließend würde ich mit einem RAW-Entwickler versuchen ein ähnliches Resultat zu erhalten.
Jedem der kein Geld ausgeben möchte, kann ich Photivo empfehlen, da es meiner Meinung nach hervorragende Algorithmen zur Bildoptimierung bietet. Erhält man dann ähnliche Ergebnisse, wie bei den jpegs aus der Kamera, kann man versuchen an typischen Bildern die Einstellungen in Photivo so zu verändern, dass man für alle Bilder ein besseres Ergebnis bekommt. Das mag zwar etwas dauern, da die Einstellung, die beim einen Bild optimal ist, für eine andere Belichtungssituation eher schlechtere Ergebnisse bringt, aber nach einigem Probieren schafft man es einen Standardparametersatz zu bekommen, der dann für alle künftigen RAW-Entwicklungen genutzt werden kann.
Durch die Vielzahl an Algorithmen, insbesondere zur lokalen Kontrasterhöhung, ist es mir so gelungen Bilder zu bekommen, die mir durchweg besser gefallen als diejenigen aus der Kamera.
Ich habe immer wieder versucht die Einstellungen der Kamera so anzupassen, dass auch aus der internen Verarbeitung solche Bilder herauskommen, wie aus Photivo - bisher ist es mir nicht gelungen. Der Unterschied ist zwar nicht riesig, im direkten Vergleich der Bilder aber sichtbar.
Nutzt man dann diese Standardeinstellungen und die Jobverarbeitung des RAW-Entwicklers, hält sich der Mehraufwand auch sehr in Grenzen, allerdings dauert es etwas, wenn man hunderte Bilder entwicklen möchte (auf meinem Rechner einige Sekunden pro Bild)
Ich will damit sagen, dass es also keinesfalls notwendig ist jedes Bild einzeln zu bearbeiten um bessere Resultate wie aus der Kamera zu erhalten.(wobei ich "besser" hier so definiere, dass das Ergebnis mir besser gefällt - Profis wären da vielleicht anderer Meinung)
Was tatsächlich als Argument gegen diese Vorgehensweise spricht, ist der Mehrverbrauch an Karten- und Festplattenspeicher. Für mich bei den heutigen Preisen verschmerzbar, zumal die Anschaffung der Speicherkarten eine einmalige Anschaffung ist.
 
Wenn ich mich als (nicht mehr ganz blutige, aber doch) Anfängerin (zumindest noch weit weg vom Profi) mal einmischen darf. Ich habe jetzt alle Beiträge dieses Threads durchgelesen und rein aus der ganzen Argumentation heraus kann ich für mich folgende Erkenntnisse gewinnen:

Es tut nicht weht, auch RAWs zu fotografieren ;)
Wenn ich mit den JPGs ooc zufrieden bin, fein.
Wenn es mir reicht, die JPGs mit noch einigen Korrekturen etwas zu verbessern, auch fein.
Wenn ich ein Foto habe, welches mir inhaltlich sehr am Herzen liegt, ich es aber aus welchen Gründen auch immer nicht so fotografieren konnte, wie ich es gern gehabt hätte, habe ich das RAW-Foto, um meinem eigentlichen Qualitätsziel weitestmöglich gerecht zu werden, denn dieses hat sehr viel mehr Potential als das JPG. Und wenn es auch nur etwas mehr hat, bin ich doch zufriedener als ohne diese Möglichkeit.
Das Speicherargument finde ich heutzutage tatsächlich überwiegend unwichtig.

Als Anfängerin bzw. "Nochvielzulernenhabende" bin ich froh, wenn mir trotz aller Bemühungen und Fortschritte bei den Einstellungen an der Kamera noch die Möglichkeit der RAW-Bearbeitung bleibt, denn auch als Anfängerin habe ich Fotos, die mir viel bedeuten und die prinzipiell ganz gut geworden sind, aber eben doch noch verbesserungfähig sind. Ich möchte die nicht wegwerfen müssen mit dem Argument, später mache ich bestimmt bessere. Die Auseinandersetzung mit z.B. Lightroom finde ich nicht so furchtbar schwer, dass es sich nicht lohnen würde. Selbst mit viel Ausprobieren erhalte ich schon super Ergebnisse. Mit der Zeit kommt auch die Erfahrung bei der Bearbeitung der RAWs.

Im Großen und Ganzen finde ich die Argumentation pro RAW sehr logisch und nachvollziehbar, die Argumentation für "Anfängern reicht JPG, weil sie sonst nicht lernen, eine DSLR richtig zu bedienen und gute Fotos zu machen" (persönliche Zusammenfassung verschiedener Argumente), für eher unverständlich.
Pro RAW verstehe ich in diesem Thread auch nicht als contra JPG, sondern als zusätzliche Möglichkeit, unwiederbringliche Momente bestmöglich zu bewahren. Ohne RAWs geht mir diese Möglichkeit ein Stück verloren.

Auch als Anfängerin habe ich schon einen gewissen Anspruch, der einem hier oftmals abgesprochen wird. Deshalb finde ich die Aussage in diesem Thread sehr sympathisch, Anfängern auch einfach mal etwas zuzutrauen, zur Erfahrung kommt in meinen Augen ganz bestimmt auch Talent, um gute Fotos herstellen zu können.

Ich selbst würde jedem ambitionierten Anfänger empfehlen, auch RAWs zu fotografieren, um sich einfach alle Möglichkeiten offenzuhalten. Sofern Speichermöglichkeiten und persönliche Ansprüche dem nicht entgegenstehen, sehe ich eigentlich sonst kein wirkliches Argument für nur JPGs. Was man am Ende nutzt und womit man zufrieden ist, ist doch eine subjektive Betrachtungsweise. Dies kann nicht generalisiert werden. Mit der Zeit und zunehmendem Können wird man schon für sich herausfinden, was einem wichtig ist. Dann kann man aber bestimmte Momente nicht mehr wiederholen, wenn man sie sich von vornherein schon nicht mit größten Reserven konserviert hat.
 
Bringt dieser Fred eigentlich noch was,
er kommt mir vor wie eine Diskussion der Eitelkeiten:confused:

Ist meine ganz persönliche Meinung :)

Ist es auch. Es gab mal eine interessante Studie, die das Wählen betraf. Danach schauen sich die meisten Leute die Prognosen im Fernsehen an und wählen dann die vermeintlichen Gewinner. Und zwar, um selbst psychologisch auf der Gewinnerseite zu stehen. So ähnlich läuft das hier mit RAW und JPG auch ab.

Bis 20. November gibt es übrigens noch die Helmut Newton-Ausstellung in Berlin. Ich kann jedem RAW-Apologeten nur dringend davon abraten sich das anzuschauen. Gezeigt werden nämlich seine Polaroids. Das muss man sich mal reinziehen! Wie unprofessionell!
 
Ich schrieb AUSDRÜCKLICH RICHTIGE vorgehensweise auch bezüglich der Aussage des Abspeicherns der JPEG´s (richtige Vorgehensweise da kannst du einsetzen, was du willst)
.........Ansonsten sieht das Bild Raw nämlich meistens erstmal so aus wie das Jpeg und man bearbeitet es nur auf dieser Basis weiter.
Die AUSDRÜCKLICH RICHTIGE vorgehensweise gibts in der realen Welt nur manchmal, bei Anfängern weniger oft, bei Fortgeschrittenen häufiger, nicht mehr.
Ansonsten find ich das von der Kamera vorgeschlagene Bild im RAWkonverter als nichts nachteiliges für die weitere Bearbeitung.
Wer wissen will, was geht, kann alles mal selbst ausprobieren. RICHTIGE VORGEHENSWEISE von der Pike auf vorrausgesetzt.
PS: Glaubt ihr denn im ernst ich ziehe mir das alles aus der Nase?:eek:
Schon wieder.
Woher Du Dir das ziehst ist gar nicht so wichtig,- eher dass "RICHTIGE VORGEHENSWEISE von der Pike auf" in der Praxis nur selten vorkommt.
Deine Argumentation scheitert daher an der Lebenswirklichkeit der Kamerabesitzer.
Grundsätzlich kann man JPEGs ebenfalls nachbearbeiten, und sich das JPEG out of cam für spätere, .....Selbst die ein paar Postings vorher angesprochene "Gefahr" bei der Bearbeitung durch vorschnelles Bestätigen das Original-JPEG zu überschreiben ist eigentklich keine: im Normalfall befindet sich bei mir das Original dann noch auf der Speicherkarte.
Man kann das OriginalJPG aufbewahren, ja,- nur wird dies in der Praxis häufig nicht gemacht. Daher bietet RAW in der Lebensrealität mehr Sicherheit.
Im Normalfall befindet sich also bei Dir das JPG noch auf der Speicherkarte......
Und was nützt das jemanden, bei dem das nicht so ist? Und was machst Du abseits des Normalfalls?


Korrekt. Lightroom z.B. arbeitet mit JPGs genauso nicht-destruktiv wie mit RAWs. In diesem Fall gibt es keinen Vorteil für RAW.
Lightroombesitzer sind eine Minderheit.
Die "Original"-JPEGs werden dauerhaft an mindestens zwei Speicherorten abgelegt.
Meine Aussage bezog sich darauf dass suggeriert wurde JPEG-Bearbeitung sei immer destruktiv und man könne später nicht mehr auf die Ausgangsdatei für die Bearbeitung zurückgreifen. Doch, kann man - sei es nun ein RAW oder JPEG.
Die "Missionierungstendenzen", zumindest hier im Thread scheinen aber irgendwie von den RAW-Befürwortern auszugehen... (Zitate zB: "...jemanden zu raten auf RAW zu verzichten ist fahrlässig...", "...JPEG in Verbindung mit DSLR ist nichts..." usw.)
Vermutlich ist häufig eine JPGdatei von den zweien bearbeitet,- und wenn die andere Sicherung verloren geht kein Original mehr vorhanden?
Bei zweimal RAW hab ich zweimal das Original und zwar mit mehr Bearbeitungsreserven.....
Zu den Missionierungstendenzen fällt mir ein, dass es mir schnurz piep egal ist,- wenn jemand in JPG fotografiert.


Nur will ich nicht, dass Einsteiger (und andere), die sich mit ihrem teils hart ersparten Geld eine DSLR für bessre Bilder kaufen, ausgebremst werden mit dem schwächeren Format.
Das hat in einem Fachforum nichts verloren, und schädigt die hier Anfragenden.

Wenn dieses Faktum des überlegenen Bildformats gegenüber dem Einsteiger/Interssierten klar gestellt wurde, darf sich der auch für JPG entscheiden.

Die Schädigung durch Falschinformation, ist auf alle Fälle strikt abzulehnen und zu korrigieren.

Sachlich gesehen bietet RAW mehr Möglichkeiten. Das ist in erster Linie klarzustellen.
Zweitens darf festgestellt werden, dass es auch ein anderes Format gibt, welches ein fix/fertig Bild liefert,- und weniger gut zur Nachbearbeitung geeignet ist, weil schon komprimiert und geschärft.

Alles andere verschwurbelt die Sinne der Einsteiger durch Unsachlichkeit und ist daher abzulehnen.


Ansonsten steht im Praxisbericht von wildsheep alles drinnen, was Lebensrealitätsrelevanz hat.

Nekopeco: schwacher Versuch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann jedem RAW-Apologeten nur dringend davon abraten sich das anzuschauen. Gezeigt werden nämlich seine Polaroids. Das muss man sich mal reinziehen! Wie unprofessionell!

Es geht doch nicht um professionell oder unprofessionell oder was nun richtig oder falsch ist oder besser und schlechter im Ergebnis! Es geht für mich darum, was ich mir persönlich für ein Ziel setze. Das kann selbst von einem Foto zum nächsten unterschiedlich sein. Wenn ich Polaroidfotos schieße, verfolge ich auch eine ganz bestimmte Absicht. Und auch ein Helmut Newton mag dem einen gefallen und dem anderen nicht.
RAW ist einfach eine Möglichkeit, kein Allheilmittel oder das Nonplusultra. Aber das wurde ja schon oft genug gesagt. Ich habe eher das Gefühl, das einige allergisch auf RAWs reagieren, statt ihnen einfach ihren (gleichberechtigten) Platz in der Fotografie zu lassen.
 
Ich halte auch für möglich, dass bei einigen negative Erfahrungen mit RAWkonverter und/oder die damit verbundenen Ergebnisse vorliegen.

Das mag mit Rechenleistung, Speicherplatzproblemen, weniger komfortable RAWkonverter der Vergangenheit oder sonstigen Erfahrungen zu tun haben.

Ich darf daher Jedem versichern, dass es RAWkonverter gibt, die nicht schwieriger als JPGprogramme zu bedienen sind,- dass es 32GB-Karten um ~EUR40,- gibt, und soviel RAM und Festplatten, dass die Teile sogar verkauft werden müssen.

Es gibt finanziell auch arme Mäuse, für die tuts mir leid.
Dem Rest kann ich mitteilen: die Probleme können gelöst werden.

Die JPGnutzer, die wirklich wissen warum sie JPG verwenden, sollen natürlich weiterhin JPG nutzen.
Nur lassts mir bitte die Einsteiger damit in Ruhe.

Wir sind ja nicht im Kaffeehaus, wo ein Freund dem anderen erklärt, dass er mit der Einstellung besonders stark komprimiert und stark verkleinert, 25.000 Fotos mehr auf die Karte kriegt,- und er diesen Tip gerne gratis gegeben hat,- sondern in einem Fachforum für Fotografie,- in dem erklärt werden soll, wie man die Möglichkeiten besonders gut ausschöpft.
Und da spielen die Voreinstellungender Kamera eine Rolle,- aber auch Licht/Bildschnitt, ect..
Da ist das eine wichtig und das andere auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis 20. November gibt es übrigens noch die Helmut Newton-Ausstellung in Berlin. Ich kann jedem RAW-Apologeten nur dringend davon abraten sich das anzuschauen. Gezeigt werden nämlich seine Polaroids. Das muss man sich mal reinziehen! Wie unprofessionell!

Witzigerweise hört man selbst von Raw-Verfechtern kaum dieses Profi-Argument, es wird ihnen hauptsächlich vorgeworfen.

Mir persönlich ist es egal ob Raw oder Jpeg. Bei der Sigma DP1 weniger als bei der Nex. Hauptsache ich habe mein Bild im Kasten. Verstehe auch nicht wo manche ihre Probleme haben anderen ihre Sichtweise zu lassen bzw. sie gleich als Idioten zu denunzieren.

Muss jeder selbst wissen was ihm Reicht, ob er sich den zusätzlichen Aufwand von Raw leisten kann und will oder nicht.
 
Nö, das Problem ist einfach das wir aneinander vorbei reden. Ich fotografiere selbst überwiegend in RAW und es stimmt ja auch, dass man qualitativ mehr Reserven hat. Das Problem ist einfach, dass hier der Eindruck vermittelt wird, man brauche nur die richtige Technik, die richtige Software, das richtige Aufnahmeformat und dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis man den Olymp der Fotografie erreicht.
Das ist genau das, was Anfängern auf Irrwege führt. Hier werden täglich Schundfotos vorgelegt, mit der Frage, ob man sich lieber 'ne neue Kamera oder eine neue Software kaufen sollte und es wird von Leuten, die es eigentlich besser wissen sollten auch noch darauf eingegangen, um ja nicht Offtopic zu werden. Was ist das für eine Hilfe?
Sich mit Lichtsituation vor Ort zu beschäftigen, Aufnahmestandpunkt, Gestaltung, Aufteilung, Bildidee etc. wären Ansatzpunkte, bevor man sich ganz zum Schluß mal mit der Frage nach den technischen Spielereien beschäftigt.
Hier wird einfach ständig, das Pferd von hinten aufgezäumt.
 
Es ist schade, dass du auf den Kern meiner Argumentation nicht eingehst.
Es ist auch schade, daß einige hier ein reines Schwarz-/Weiß-Denken zeigen. Pro oder Contra JPG oder halt RAW.
Zwischenstufen werden nicht geduldet. Geh mal auf den Kern meiner Argumentation ein, bitte.

Man kann mit vielen Varianten glücklich sein:
- man kann mit JPG beginnen und dabei bleiben
- man kann mit JPG beginnen und irgendwann zu RAW wechseln
- man kann mit RAW beginnen und dabei bleiben oder beide Varianten wahlweise nutzen
Wo ist dann da das Problem? Müssen hier plötzlich alle ein- und dieselbe Meinung vertreten?


Deine Argumentation wiederholst du hier im wesentlichen nur
Tun wier das hier nicht fast alle? Es dreht sich doch im Kreis. Siehe etwa Beitrag #115 mit bereits mehrfach dargelegten Ansichten. Egal ob man nun dieser Meinung ist oder nicht - die Wiederholung macht sie nicht verständlicher.
Und das ist nicht nur eine Wiederholung - der Beitrag ignoriert alle anderen Auffassungen (etwa die, daß ich bei geschätzt 10% meiner Aufnahmen das Potential von RAW sinnvoll ausschöpfen kann. Bin ich deshalb ein schlechter Fotograf? Muß ich mich für 5 oder 10% Bilder schämen, die durch Laborarbeit verbessert werden können?). Darüberhinaus behauptet der Autor, er respektiere Leute mit anderer Meinung, unterstellt aber gleichzeitig, RAW-"Verfechter" zeichneten sich durch einen Hang zu "weise Wände" (womit vermutlich nicht besonders kluge Wände gemeint sind sondern solche mit besonderen Farbeigenschaften) und Testcharts für AF-Eigenschaften aus. Respekt - ich muß mich hier auch wiederholen - sieht anders aus...



Argument 13 ist auch wieder schwach, da jeder Kamera ein RAW Converter beiliegt, sofern sie dieses Bildformat beherrscht.
Schön wär's ja. Bei meiner D90 lag genausowenig dabei wie zuvor bei der D50. Aber das alles hat noch nix mit Argumenten für oder gegen RAW zu tun.



Bei meiner Kamera bekomme ich bei ner 8Gig Speichrkarte Raw und JPG 250 Bilder drauf. In JPEG in der niedrigsten Quali sind es über 10 000. Das ist schon ein positive Argument...
Eher ein klares Argument gegen Dich. DAS Risiko würd ich nie eingehen, 10000 Bilder ungesichert auf einer Karte zu haben.
Zumal noch die Frage bleibt, wer soviele Bilder hintereinander macht.

Streiten kann man über alles. Selbst über Hundsfürze.:D
Das Argument ist allerdings überzeugend.

Desweiteren müsssen erstmal alle Regler in fast allen Rawkonvertern auf Nullposition gesetzt werden um überhaupt das Original so zu sehen, wie es der Sensor aufgenommen hat.
Diese Nullposition haben die meisten Konverter garnicht. Hast Du Dich überhaupt schon mal mit RAW beschäftigt? Jede Konvertierung ist eine Interpretation des "Negativs". Sie ist niemals neutral.



Von vielen RAW-Befürworten wird es oft so dargestellt als ob JPEG-Bearbeitung vergleichbar mit dem Wegwerfen des Negativs wäre. Grundsätzlich kann man JPEGs ebenfalls nachbearbeiten, und sich das JPEG out of cam für spätere, verbesserte Versuche aufheben.

Das sollte man eigentlich grundsätzlich tun, das mach ich seit den ersten Erfahrungen mit verlustbehaftetem Aufrichten von Portraits. Vor 10 Jahren.

Aber Dir scheint der Unterschied im Informationsgehalt von RAW zu JPG unbekannt zu sein. Die tollsten verbesserten Verfahren können aus einem Bild mit lediglich 256 Tonwerten halt nicht dasselbe rausholen wie aus 4096 oder noch mehr Tonwerten. Die Physik wird auch in 10 Jahren noch dieselbe sein wie heute...


Schönes Wochenende & gutes Licht
Manfred
 
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