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Noch mal der Hinweis auf die Testbilder bezüglich Pixel Shift:

https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=13925550&postcount=1034

Will heissen: Pixelshift geht im Studio wohl recht gut. Nur im Studio setze ich das Licht und brauche keine 14 oder 16 Blenden Dynamik, sonst mache ich beim Licht setzen was falsch. Jaja, es gibt sicher die 0.01% aller Studiofotos Spezialfälle, wo das anders ist, aber jenseits der paar Spezialisten für solche Motive: Who cares?

Häufig kommt hohe Dynamik draussen vor. Bei Landschahft oder auch bei Architektur (z.B. abends mit Beleuchtung). Und genau da schlägt die Betrachtung oben bezüglich Pixelshift zu. Da muss nur irgendwo eine Pflanze, ein Fussgänger, ein was auch immer im Bild sein, was sich bewegt, und Pixelshift ist nicht. Zumindest solange Pentax nicht einen RAW Konverter nachlegt, mit dem man aus den Pielshift punktuell Bereiche vom Pixelshift ausnehmen kann, um dann an den oft vielleicht recht kleinen Stellena uf die Vorteile des Pixelshift zu verzichten, dafür aber die Artefakte loszuwerden.

Die Dynamik mit Pixelshift ist beeindruckend. Aber eben: Selten relevant. Und eigentlich könnte man dann auch einfach 4 (oder10 oder wieivel) RAW mit der D810 schiessen und durhc eine beliebige Superresolution Software jagen. Ist nichtmal gesagt, dass Pixelshift besser ist also solche Software. Und man könnte bei solchen Motiven, die zwangsläufig bis ins Detail ohne jede Bewegung sein müssen, sogar HDR machen, genau da geht HDR super! HDR Programme haben zudem im Gegensatz zu RAW Konvertern Funktionen, die mit leichten Geisterbilder fertig werden. HDR ist Pixelshift bezüglich Dynamik überlgen, sowol bezüglich maximaler Dnymaik als auch bezüglich Bewegung, die noch keine Artefakte macht.

Das tolle Resultat mit Pixelshift ist also nett zu sehen, mehr aber auch nicht.

Alles kalter Kaffee? Nein, ist es nicht. Bei all dem Pixelshift sollte man über eines nicht hinweg sehen: Wähle ich kein Pixelshift und ISO 100 und bei der D810 ISO 64, dann sehe ich etwa Gleichstand, evtl immer noch einen Hauch von Vorteil für die K1, schwer zu sagen.
Und das ist der Punkt, den es im Gegensatz zu den Pixelshift Sachen hervorzuheben gilt. Hier reden wir von einer einzigen Auslösung, heir reden wir von relevent für die tägliche Praxis eines jeden Fotografen,d er Dynamik braucht, ohne all die Einschränkungen für Pixelshift und auch geeignet für Motive, die nicht für HDR taugen.

Hut ab. Die Basis ISO 64 egalisiert. Bei 5-stelligen ISO rund eine Blende Vorsprung vor der D810. Nur bei der Auflösung mit üblichen Objektiven was weniger gut, siehe dpreview Bilder vor einigen tagen.
Gibt unter dem Strich einen Vorsprung bei der Bildqualität, sofern man sie nicht als Kamera für maximale Auflösung sucht. Mag sein, dass das mit MTF Krachern wie dem 645 90mm makro dann auch anders wird, doch wer kauft sowas für 'ne KB, wenn man auch 'ne Mittelformat dran hängen kann?

Für mich macht es sogar Sinn, ein klein wenig Detailauflösung zu opfern bei einer Kamera, wenn man dafür Dynamik und ISO gewinnt und man als Herstelelr schon eine andere Kamera im Programm hat, die auf noch mehr Auflösung getrimmt ist, inklusive neuer Objektive, die im Gegensatz zu einem 15-30 oder 24-70 auch auf maximale Auflösung getrimmt sind, und nicht auf gute Auflösung bei viel Licht zu vertretbarem preis. Die K1 muss nicht die Rolle einer D810, 5Dsr, A7rII übernehmen. Das macht die 645Z bei Pentax. Die K1 will die Rolle einer 5D III, D750 oder A7 II übernehmen, halt Pentax typisch mit etwas weniger AF Leistung als C oder N, dafür mit WR und schön handlich und halt zufällig jetzt mit 36 MP statt 22 oder 24.
 
Häufig kommt hohe Dynamik draussen vor. Bei Landschahft oder auch bei Architektur (z.B. abends mit Beleuchtung). Und genau da schlägt die Betrachtung oben bezüglich Pixelshift zu. Da muss nur irgendwo eine Pflanze, ein Fussgänger, ein was auch immer im Bild sein, was sich bewegt, und Pixelshift ist nicht.[..]

Die Dynamik mit Pixelshift ist beeindruckend. Aber eben: Selten relevant. Und eigentlich könnte man dann auch einfach 4 (oder10 oder wieivel) RAW mit der D810 schiessen und durhc eine beliebige Superresolution Software jagen. Ist nichtmal gesagt, dass Pixelshift besser ist also solche Software.

Hiess es nicht, das die PSR-Implementierung in der K-1 bewegte Motive/Bildteile erkennen kann und hier auf das Verrechnen verzichtet? Können wir das mal klären? OK, klar, so etwas funktioniert niemals perfekt, aber es macht für die Praxis einen Unterschied aus: Ich fotografiere zwei Bäume in einem tollen Licht. Kaum Wind, aber ein bisschen. Ein Vogel fliegt durch, während die Kamera ihre vier Auslösungen macht. Ich würde davon ausgehen, das die K-1 den Vogel jetzt nur einmal abbildet (doch wer weiß...). Geringes Blätterrauschen wird sie nicht als Bewegung erkennen und kompensieren können/wollen, doch es bewegen sich in diesem Szenario ganz sicher nicht alle Blätter, sondern nur ein paar, und auch nicht stark. Also vermutlich stellenweise unerwünschte Artefakte. Kann PSR hier nicht trotzdem nützlich sein? - Details der Rinde herausarbeiten; schöne, gleichmässige Farben im Himmel?

Ich sehe ein, das PSR für die Meisten nur ein Goodie sein kann - aber ich finde, Du siehst es ein wenig negativ.
SuperResolution Software: Aus der Hand geschossen kann so eine Software ebenfalls keine Wunder vollbringen und ich würde jederzeit wetten, das Pixelshift auf Stativ einer Serie mit einer solchen Software aus der Hand deutlich überlegen ist. Und wenn ich SuperResolution auf Stativ nehme: Ja dann kann ich auch Pixelshift nehmen und muss mich nicht in eine zusätzliche Software einarbeiten.

Und man könnte bei solchen Motiven, die zwangsläufig bis ins Detail ohne jede Bewegung sein müssen, sogar HDR machen, genau da geht HDR super!

Und dann kann ich aber auch drei Pixelshift-Aufnahmen machen mit je einer Blende Unterschied und rechne ein Pixelshift-HDR! So. Und jetzt wieder Du! :)

MK
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie erwartet eine sehr gute Leistung des Sensors. Ich bin mal gespannt ob und wie stark Pentax die Raws vorentrauscht, es wurde hier ja schon auf das auffällige Fehlen von Farbrauschen hingewiesen - bei den Samples von dpreview ist zumindest kein auffälliges Fehlen von Details zu bemerken. Interessant wird sein, wie gut die Objektive mit der hohen Auflösung zurecht kommen und wie gut/genau der AF ist
 
Hiess es nicht, das die PSR-Implementierung in der K-1 bewegte Motive/Bildteile erkennen kann und hier auf das Verrechnen verzichtet? Können wir das mal klären? OK, klar, so etwas funktioniert niemals perfekt, aber es macht für die Praxis einen Unterschied aus: Ich fotografiere zwei Bäume in einem tollen Licht. Kaum Wind, aber ein bisschen. Ein Vogel fliegt durch, während die Kamera ihre vier Auslösungen macht. Ich würde davon ausgehen, das die K-1 den Vogel jetzt nur einmal abbildet (doch wer weiß...). Geringes Blätterrauschen wird sie nicht als Bewegung erkennen und kompensieren können/wollen, doch es bewegen sich in diesem Szenario ganz sicher nicht alle Blätter, sondern nur ein paar, und auch nicht stark. Also vermutlich stellenweise unerwünschte Artefakte. Kann PSR hier nicht trotzdem nützlich sein? - Details der Rinde herausarbeiten; schöne, gleichmässige Farben im Himmel?

MK

Ich hatte das hier anhand von zwei Beispiel mal was angeschaut:

https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=13925550&postcount=1034

Kurz zusammengefasst ist der Baum links im Bild an vieln Stellen mit so heftigen Artefakten versehen, dass das Bild Tonne wäre, wäre es nicht ein Testbild. Aber auch bei unbewegten Teilen gibt es Probeme. Mauer unten links im Bild, da stehen so Töpfe drauf. Das Objektiv hat da CA. Mit Pixelshift kommt stat CA Rand pötlich irgend eine Struktur in die Ränder.

Nochmal der Link direkt zum Bild:
https://www.magezinepublishing.com/...24-70mm-Wide-High-Res-IMGP0045_1461844830.jpg

Pixelshift als Auflösungsteigerung kämpft also mit den gleichen Problemen wie Super Resolution Software. Ich sehe da bisher technisch weder noch im Vorteil, Pixelshift ist für mich da primär die bequemere Möglichkeit. Mag sein, dass ich meine Meinung ändere, wenn ich mehr Beispiele sehe, bis jetzt gehe ich aber davon aus, dass mit beiden letztlich ein ähnlich gutes Resultat erreichbar ist.

Pixelshift als Dynamiksteigerung (dazu taugt es gemäss den dpreview Bildern von gestern ja auch) liegt aber hinter HDR zurück bezüglich Bewegungen. Denn HDR verwendet lokal bis auf sehr schmale Übergangszonen ja jeweils nur ein Bild. D.h. so Artefakte wie an dem Baum links im Bild treten praktisch nicht auf. Was auftreten kann sind Geisterbilder, wie dein Vogel, der durchs Bild fliegt, der kann natürlich beim nächten Bild in einer Zone mit ganz anderer Hellig keit sein und so zweimal drauf kommen. Auch da kann HDR Software inzwischen aber einiges korrigieren.

Ich sehe daher Pixelshift als keinen Ersatz für HDR. Auch wenn es noch was mehr Dynamik bringt.
Und im Moment sehe ich in Pixelshift eine gute Methode, absolut stille Motive mit mehr Auflösung zu fotografieren. Da darf sich aber nirgends was bewegen. Daher auch mein Hinweis an den RAW Konverter. Bei vielen Fotos, z.B. Architektur, wird vielleicht irgendwo ein kleines Etwas im Bild sein, was sich bewegt. Etwas, was für das Bild per vielleicht sogar se nicht wichtig ist. Da will ich im RAW Konverter dann doch mit 'nem Pinsel drüber fahren können, der sagt: Da nur 1 Bild als Grundlage verwenden, nicht alle 4. In der Luxusvariante darf ich noch aussuchen, welches der 4 Bilder. Dann hab ich für den Rest vom Bild volle Auflösung und an der kleinen Stelle zwar etwas weniger, aber keine störenden Artefakte. Würde die Nutzbarkeit von Pixelshift drastisch erweitern.
 
Ich hatte das hier anhand von zwei Beispiel mal was angeschaut:

https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=13925550&postcount=1034

Danke dafür, ich hatte diesen Post wohl verpasst. Ich muss Dir recht geben.. man sieht sehr deutlich wie die K-1 versucht, feinste Details der Äste darzustellen .. nur sind diese Details bereits weitergezogen :p
Man kann sogar im Himmel Artefakte sehen, da wäre ich nun wirklich nicht drauf gekommen. Gut, die stören nicht besonders .. aber sind auch keine Empfehlung. Und jemand der 1-2 pixel breite CAs aus seinen Bildern wegrechnet will auch keine Kamm-Artefakte haben.

Positiv für den PSR aber die Farben: Man kann förmlich sehen, wie im Himmel ohne PSR zuviel Magenta eingemischt wird (oder was auch immer, jedenfalls im direkten Vergleich zu violett).

Ich hatte schon bei der technischen Betrachtung des PSR damals überlegt, das die durch Shift erzeugten Bilder 1,2 und 4 ja überhaupt keinen Zusammenhang haben - ein Zusammenhang besteht nur zwischen 1 und 3. Daran ist eine vernünftige Muster- und Bewegungserkennung schwierig .. die PSR-Algorithmen müssen vermutlich einiges spekulieren und dürfen wahrscheinlich nur bedingt Rechenzeit verbrauchen. Am Besten wäre eine externe Anwendung, die das alles "in Ruhe" ausrechnet. Die könnte Ricoh sogar verkaufen, für K-3/II und K-1 Besitzer 30 Euro pro Lizenz, um die Entwicklung zu finanzieren. Wer's nicht braucht muss es nicht zahlen.

MK
 
... Dabei trage ich die Kamera nach Gebrauch immer in einer Kameratasche. Sehen die Pentax Kameras nach ein paar Jahren auch so abgenutzt aus? :)
Wird wohl vom Gebrauch und Einsatz abhängen?
K-5 ~4 Jahre alt und 27k Auslösungen. Bis auf den Staub sieht die fast wie neu aus. Ich trage die Kamera aber immer in der Tasche damit sie beim Wandern nicht aneck.

Außerdem haben die Kinder weniger Beulen am Kopf, da die Tasche doch etwas weicher ist ... :ugly::angel::D
 
Das meine ich - beim APS-C-Bildkreis werden die Objektive wie gewohnt abbilden bzw. halt durch die geringere Pixeldichte eine schärfere 100%-Ansicht liefern. Spannend wird es im Randbereich und natürlich bei den neuen Objektiven, deren Performance noch keiner so genau kennt. Bei den Sensoren ist Pentax schon seit längerem vorne mit dabei, im Vergleich hapert es dann eher an anderen Dingen
 
Da muss nur irgendwo eine Pflanze, ein Fussgänger, ein was auch immer im Bild sein, was sich bewegt, und Pixelshift ist nicht. Zumindest solange Pentax nicht einen RAW Konverter nachlegt, mit dem man aus den Pielshift punktuell Bereiche vom Pixelshift ausnehmen kann, um dann an den oft vielleicht recht kleinen Stellena uf die Vorteile des Pixelshift zu verzichten, dafür aber die Artefakte loszuwerden.

Wie man das umgehen kann, allerdings muss man dann schon einfache EBV anwenden, wird ganz gut auf Imaging Resorce beschrieben (Abschnitt ab "You can always turn a Pixel Shifted raw into a single-shot JPEG....)
Da ich keine Kamera mit Pixelshift besitze, kann ich aber keine eigene Erfahrung mit dem Vorgehen voweisen, hört sich für mich aber vernünftig an.
 
Das meine ich - beim APS-C-Bildkreis werden die Objektive wie gewohnt abbilden bzw. halt durch die geringere Pixeldichte eine schärfere 100%-Ansicht liefern. Spannend wird es im Randbereich und natürlich bei den neuen Objektiven, deren Performance noch keiner so genau kennt. Bei den Sensoren ist Pentax schon seit längerem vorne mit dabei, im Vergleich hapert es dann eher an anderen Dingen
Die 36mp haben eine geringere Pixeldichte, als die K3. Die Dichte entspricht doch etwa der, der K5.
 
Wie man das umgehen kann, allerdings muss man dann schon einfache EBV anwenden, wird ganz gut auf Imaging Resorce beschrieben (Abschnitt ab "You can always turn a Pixel Shifted raw into a single-shot JPEG....)
Da ich keine Kamera mit Pixelshift besitze, kann ich aber keine eigene Erfahrung mit dem Vorgehen voweisen, hört sich für mich aber vernünftig an.

Ich hatte schon was ähnliches vermutet, da es angeblich Konverter geben soll, die auch Zugrff auf das einzelne RAW erlauben. Nur ist das einfach praxisfremd. Das macht man für das eine Superbild, wo es wirklich stört. Wenn man das für 20 oder 50 Bilder machen will, die an von einem Tagesausflug behalten will, wird man ja fast wahnsinnig. Nach dem dritten sag ich dann: Pixelshift für die weiteren Bearbeitungen vergessen, die Mühe mache ich mir allenfalls mal, wenn ich eines der Bilder nochmal in ganz gross will.

So wie es seit der D800E in vielen Konvertern ein Tool gibt, um lokal Moire zu entfernen, braucht es eben auch eines, um lokal Pixelshift abzustellen. Stelle übermalen, wenn ein wenig mehr mit betroffen ist, als unbedingt nötig, ist doch meist auch egal, gut ist. Pixelshift würde damit einiges gewinnen. Solange es solches nicht automatisch kann.

Nur hat Pentax wohl kaum die Marktmacht, sowas bei Adobe etc reinzubringen, leider. Und ich weiss nicht wieviel Aufwand sie selber in Konverter stecken mögen/können.
 
Wie wärs denn mit dem dcrawps output als TIFF 16 ins CS6/CC laden
Dazu das Bild was Adobe über ACR hinbekommt, also das erste der 4 als
zusätzliche Ebene. Und dann maskieren.
 
Wenn man das für 20 oder 50 Bilder machen will, die an von einem Tagesausflug behalten will

Räusper. :cool:

Für 50 Bilder von einem beliebigen Tagesausflug braucht man wohl kaum auch nur 36 Mpx. Selbst dem Louvre dürfte sonst der Platz für die 1,5m+ Kantenlänge Drucke ausgehen.

Und wir reden hier von trivialsten Ebenenretuschenvorgängen.

Gehe mal ins Unterforum zu Bildbearbeitung und postuliere da, dass das Importieren einer einzigen zusätzlichen Ebene und das folgende Durchmaskieren einer handvoll Fehlstellen nichts ist, was man ausser alle Jubeljahre mal macht. Das führt umgehend zur Steinigung. :D

Ist also alles ganz normal.
 
Räusper. :cool:

Für 50 Bilder von einem beliebigen Tagesausflug braucht man wohl kaum auch nur 36 Mpx. Selbst dem Louvre dürfte sonst der Platz für die 1,5m+ Kantenlänge Drucke ausgehen.

Und wir reden hier von trivialsten Ebenenretuschenvorgängen.

Gehe mal ins Unterforum zu Bildbearbeitung und postuliere da, dass das Importieren einer einzigen zusätzlichen Ebene und das folgende Durchmaskieren einer handvoll Fehlstellen nichts ist, was man ausser alle Jubeljahre mal macht. Das führt umgehend zur Steinigung. :D

Ist also alles ganz normal.

Du stimmst mir aber doch so weit zu, dass es mehr Aufwand ist, mehrere Entwicklungen zu machen (eine in lightroom mit Pixel Shfit, eine in dcraw ohne shift) und beide Files dann im Photoshop zu öffnen, verglichen mit man kann im Konverter direkt maskieren.

Es geht alles, nur bequem und schnell geht noch anders.

Andersits sehe ich es nicht als so schlimm an, aber auch einem anderen Grund. Pixelshift ist für mich einfach etwas, das man von vornherein nur nutzt, wenn das Motiv wirklich gut dafür geeignet ist. Und die K1 ist und bleibt für mich nicht die erste Wahl bei Pentax für hohe Auflösung, also ist es gar nicht so schlimm, dass Pixelshift oft nicht automatisch tut, sondern mehr acharbeit bräuchte. Pentax hat hier eine Universalkamera vorgestellt, die halt zufällig auch 36 MP hat, aber niht auf maximale Auflösung in jeder Situation optimiert ist, wie die D810, die ja Nikons Spezialist für Auflösung ist. Sie gibt dafür Vorteile bei sehr hohen ISO, und kann bei ISO 100 mit den ISO 64 der D810 mal im Minimum mithalten was die Dynamik angeht, evtl sogar mit einem Tick mehr Leistung. Der Verlust an Auflösung in den bisher gesehenen Bildern gegenüber der D810 (ohne PS bei der K1) ist zwar da aber auch nicht matchentscheidend. Wenn man also den AF der D810 nicht braucht, der wohl (musmasslich) nach wie vor deutlich mehr bietet bei AF-C, dann ist die K1 vom Body her das attraktivere Gesamtpaket, auch wegen des Preises. Man muss natürlich auch die Linsen finden, die man sucht.

Ist man hingegen auf maximale Auflösung aus, führt bei Pentax wohl kein Weg an der 645Z vorbei, am besten mit den neuen Objektiven ala 28-45 und 90mm. Womöglich bald sogar mit 100 MP und damit dann erstmal wieder weit jenseits aller Möglichkeiten mit KB. Sehe nicht, weshalb man da jetzt auch noch eine K1 auf Auflösung trimmen sollte, ISO und Dynamik ist fast interessanter, da das wesentlich mehr Leuten nutzt, als das Rausquetschen der letzten LPH Auflösung aus 36 MP.

Selbst wer sich keine Mittelformat Kamera leisten mag: Mit der 5DsR gibt es bereits auch im KB Bereich eine Kamera, die bezüglich Auflösung an jeder 36 MP vorbeizieht. Dass der Body 1500 mehr kostet, ist richtig, aber wenn man die Gesamtkosten für sehr scharfe Objektive über alle benötigten brennweiten mit in betracht zieht, ist der prozentuale unterschied auch nicht riesig. Wer maximale Auflösung will, ist einfach falsch bei der K1. Wer eine sehr gute Universalkamera will, die auch mehr als genug Auflösung für grosse Drucke, z.B. in 60x90 bietet, ist goldrichtig bei er K1
 
Zuletzt bearbeitet:
Da stimme ich Donesteban 100 % zu.

Solange sich Zeiss nicht ranmacht, die Otus- und Milvus Reihe sowie Apo Sonnar für Pentax Bajonett anzubieten, wird das nichts mit den 36 Mpixeln und Singleshot und in vielen Fällen auch nichts mit Pixelshift.

Bisher habe ich noch keinen 100 % Crop entdeckt, der an eines der Zeiss an der D810 oder D800E rankommt...

Aber wenn der Fall eintritt, dann wird das eine unschlagbare Kombination.

Ich bin gespannt auf das IRix...
 
Was Dritthersteller Linsen angeht: Pentax steckt da jetzt in einer Zwickmühle. Sie müssen den Verkauf ihrer Kameras wieder so weit ankurbeln können, das Sigma, Tamron und Zeiss Interesse daran haben ihre Linsen mit K-Mount anzubieten (um dementsprechend Absatz ihrer Produkte zu generieren). Ich halte das für sehr schwierig. Ricoh müsste sich mit Pentax quasi über die professionelle Schiene wieder bei Profis beliebt machen, denn das bewegt Einsteiger oft dazu sich für eine Marke zu begeistern (reine Präsenz einiger Modelle im Verkaufsregal beim Fotohändler ist wohl nicht ausschlaggebend?) Ich wüsste sonst nicht wie das möglich sein sollte Dritthersteller wieder für den K-Mount zu begeistern? Das würde die Attraktivität dieses Systems natürlich weiter steigern.
 
Solange sich Zeiss nicht ranmacht, die Otus- und Milvus Reihe sowie Apo Sonnar für Pentax Bajonett anzubieten, wird das nichts mit den 36 Mpixeln und Singleshot und in vielen Fällen auch nichts mit Pixelshift.

Bisher habe ich noch keinen 100 % Crop entdeckt, der an eines der Zeiss an der D810 oder D800E rankommt...

Aber wenn der Fall eintritt, dann wird das eine unschlagbare Kombination.

Immerhin müssten sich das 645 28-45 und das 645 90mm adaptieren lassen, welche auch als extrem scharf gelten. Was sich Pentax auch vergüten lässt.

Insgesamt finde ich es aber nicht mal so schlimm für Pentax, wenn diese Objektiv nicht für Pentax kommen. Die Kamera will doch gar nicht eine 5DsR, D810 oder A7R II ersetzen. Die Kamera hat andere Stärken. Sie hat mehr als genug Auflösung für alle gängigen Zwecke, bietet damit auch cropreserven. Und High ISO hat Pentax wunderbar umgesetzt, wenn man mal Richtung 5-stellig schaut, das man vielleicht nicht mehr in 100% Grösse als rauscharm bezeichnen kann, runtergerechnet aber doch gut nutzen kann. Ebenso haben sie offenbar bei der Dynamik alles richtig gemacht, wenn man sieht, wie das nach 5 Blenden Aufhellen aussieht, selbst 6 Blenden mag man noch nutzen, wenn man muss. Sie haben die ISO 64 der D810, die da bisher tonangebend war, vom praktischen Bildeindruck her egalisiert. Ohne ISO 64.
Dazu das schicke Gehäuse mit WR und der attraktive Preis verglichen mit 5Ds, D810 und A7RII.

Spätestens eine 100 MP 645Z für sagen wir mal 15'000 in den Startlöchern steht, ist das Thema Linien zählen aus 36 MP eh gegessen, grade wenn man dafür auch Objektive braucht, die mehrere Tausend kosten, dann macht der teurere Body das Gesamtsystem jetzt auch nicht mehr so wahnsinnig viel teurer.

Was bei Pentax hingegen noch zu kurz kommen könnte, ist der AF-C. Da freue ich mich auf weitere Erfahrungsbereichte, ob jetzt z.B. Kind, das grade auf einen zu rennt, mit 200mm und f/4 vom AF-C mit geringem Ausschuss korrekt scharfgehalten wird, solange der Fotograf nur das aktive AF Feld auf dem Kind hält. Spielende Hunde bei ähnlich knapper Tiefenschärfe wäre dann die Kür.

Ich hab eine D700 und muss die auch behalten, um Objektive testen zu können, bevor ich sie verkaufe. Die kann ich auch privat nutzen und die hat einen guten AF-C. Hätte ich die nicht, und würde jetzt eine universelle KB DSLR suchen, wäre die Pentax ein heisser Kandidat, wenn der AF stimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pentax hat, wie Nikon auch, ein recht kompliziertes Bajonett, da es mechanische und elektronische Komponenten zur Koppelung benötigt. Canon hat damals komplett auf eine el. Übertragung gesetzt, so dass sich diese Objektive recht leicht an andere Bajonette adaptieren lassen; Nikon fängt damit gerade an und implementiert die el. Blendensteuerung. Damit ist der Aufwand zur Adaption an den Pentax-Mount recht hoch und es werden entsprechende Stückzahlen notwendig sein um die Entwicklung für Dritthersteller attraktiv zu machen. Dazu kommt noch, das Tamron ja quasi schon für Pentax liefert, d.h. einige Objektive selbst vermutlich gar nicht anbieten darf. Zeiss hat es da noch am einfachsten :)

Auch wenn die Kamera selbst sehr preiswert ist, wird die Pentax als Gesamtsystem leider ohne Drittanbieter recht teuer. Ich hatte mal einige für mich gangbare Lösungen von Nikon, Canon und Pentax durchgerechnet und da war Pentax immer mit Abstand am teuersten
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es interessant, wie gut die Integration der 645 Objektive wird. Wenn das ist gut gelöst ist wie Pentax 6x7 an Pentax 645, gibt es da auch einen schönen Fundus. Die meisten älteren Objektive, die grade ohne AF oft sehr bezahlbar sind, kommen zwar weit offen nicht an die Toplinsen ran in der schärfe, aber 1 bis 2 Blenden zu geht dann richtig was, auch an 40 MP, einige davon auch mit Konverter an 40 MP. Und was bei 33x44mm scharf bis zum Rand ist, wird mit KB erst recht wenig probleme haben zum Rand hin.
Natürlich ist dann bei 35mm Schluss nach unten, zumindest mit bezahlbar. Aber da gibt es zB. ja noch ein Samyang.

mit manuellen Objektiven gibt es also durchaus schon einiges zur Auswahl.
 
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