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Pentax A Objektive - Wie funktioniert die Blendenübertragung?

Dominique

Themenersteller
Hallo,

hab gerade an meinem neuerworbenen A 1,7/50 Bajonett und Blendenring abgenommen, weil die Blende nur bis ungefähr 8 ging. (Als ich's ausgepackt habe, ging's noch, nach ein wenig hin- und her hakte es. Wahrscheinlich lag es jaaahrelang im Schrank) Schuld ist ne schmale Blattfeder, die am Kunststoff festgeschweißt war und sich gelöst hat (na, so'ne Billigbeffestigung hätte ich von Pentax nicht erwartet) und die ich mit nem Schräubchen sicher wieder festbekomme.

Leider ist der Kontakt für die Blendenübertragung auseinandergefallen. Ist zwar sehr fummelig, aber ich glaube fest dran, dass ich die vier Teilchen auch wieder zusammen eingebaut bekomme! :)

Was mich aber wundert, ist, dass ich überhaupt nix Elektrisches sehen kann. Irgendwas muss doch da passieren beim Blendenring-Verdrehen, das die Kamera interpretieren kann, z.B. für jeden Blendenwert ein anderer Widerstand (so hab ich mir das jedenfalls vorgestellt). Kann aber nur den Kontakt sehen, der den Blendenring berührt, letzterer ist jedoch aus Plastik und nicht-leitend. Seltsam!

Weiß jemand bescheid, wie das normalerwiese funktioniert?
(Was die Kamera misst, um zu wissen, welche Blende eingestellt ist?)

Liebe Grüße,
Dominique
 
(...)
Weiß jemand bescheid, wie das normalerwiese funktioniert?
(Was die Kamera misst, um zu wissen, welche Blende eingestellt ist?)
Die Kamera weiß gar nicht, welche Blende eingestellt ist, wenn Du den Ring aus der A-Stellung drehst. Dann ist das Objektiv ein M-Objektiv für die Kamera. Wenn Du den Ring dagegen in die A-Stellung drehst, wird der kleine Kontakt ausgefahren und die Kamera merkt, daß dort ein A-Objektiv vorhanden ist und übernimmt selbst die Steuerung der Blende. Nur daher weiß die Kamera dann auch, welche Blende eingestellt ist. ;)
 
*Staun* Achsooo!
Danke für die Antwort, UliBär!
Und ich dachte... naja, dann muss wohl auf A gehen und die Blende wohl an der Kamera einstellen, wenn ich mal Zeitautomatik wählen möchte.

Aber die schickeren neuen Objektive (DA*) haben doch auch öfters einen Blendenring - da gibt es dann aber eine Übertragung der Blendeneinstellung an die Kamera, oder?

Viele Grüße,
Dominique

PS. Schritt 1) hab ich geschafft: Ein 1mm Loch in den Kunststoff bohren und die Blattfeder per Schraube befestigen. Jetzt muß ich noch den A-Blendenübertragungskontakt reinpfriemeln.
 
Aber die schickeren neuen Objektive (DA*) haben doch auch öfters einen Blendenring - da gibt es dann aber eine Übertragung der Blendeneinstellung an die Kamera, oder?

weder noch.

Es gibt AF Objektive mit Blendenring, doch sobald man den verwendet fehlt Dir der Blesator :)
 
Aha: "BLESATOR... Kürzel für: „Blendensimulator“ (Pentax)"
klingt etwas doof :)

Ich mag das auch, die Blende vorne am Ring einzustellen, aber naja, solang man sie überhaupt einstellen kann, ohne nachher immer den ...ähm... Blendenschließknopf zum Belichtungsmessen drücken zu müssen, ist mir das auch am Rädchen recht.

Tja, ganz so trivial geht das Dingens nicht zusammen. Bin schon am Suchen, ob ich zum Vergleich Bilder der Eingeweide finde und ich eventuell irgend etwas falsch zusammenstecken will. *grummel*
Von der Optik her scheint mein Objektiv jedenfalls gut in Schuss zu sein!

Viele Grüße,
Dominique
 
Vielleicht kann ich da ein wenig behilflich sein.

Das 50/1.7 von meinem Dad mochte an meiner K20D die A-Stellung auch nicht einnehmen, konnte den Blendenring nicht mehr auf A drehen, dass die kleine Kontaktkugel rauskommt.

Also hab ichs kurzerhand aufgeschraub und ein paar Bilder gemacht.

Alle nicht wirklich lupenrein, aber zur Doku hats mir voll gereicht.

Ich vermute mal, dass einer der Metallkontake aus dem 2. Bild abgebrochen war, hatte ich auch, dann einfach mit Sekundenkleber (Gel) geklebt. Dann wieder zusammengebaut.

Wichtig ist das kleine "Federblättchen" im 1. Bild. Die kleine Kugel kann man hinterher ganz einfach in den Blendenring reindrücken, allerdings hatte ich die kleine Feder aus Bild 3 mehrfach durch die Gegend geschossen, aber immer wiedergefunden :top:

Ansonsten, falls noch Fragen sind, einfach mal melden.

Hoffe, das hilft ein wenig.

Gruß
Nama

ps: hinterher mehrfach die Funktion der kleinen Feder mit dem Hut testen, beim ersten Mal hatte ich die verklemmt und durfte erneut öffnen :grumble:
 
kann gerade nicht schlafen und stapfe ein wenig durch das Netz...

Hey, Nama - das ist ja super! Ein Herzliches Dankeschön für die Bilder!
Du hast mit Deinen Bildern bestätigt, wie ich mir das dachte. Zuerst war mir nicht klar, wohin die untenliegende (Blatt-)Feder soll, die da in bei Dir in Bild 1 in der Nut liegt, aber so sah's sinnvoll aus. Hält denn der "A-Kontaktbolzen" - oder "Hut" wie Du sagst - mit der Feder drinnen - die bei mir übrigens golden ist) bei Dir einigermaßen in der Führung (im Loch)? Bei mir fliegt er andauernd raus, wenn ich alles montieren will. Ist aber auch verflixt klein, das Zeuch! :)
Wenn ich das heute abend nicht zusammenbekomme (bin gerade nicht zu Haus, wo das Objektiv liegt), könntest Du mir dann vielleicht schreiben, wo Du die 4 Teilchen plaziert hast, bei der Montage?

Ach - und was ist denn das für ein schön Makro-fähiges Tele, das Du da hast? 550mm...uiuiui

Viele Grüße,
Dominique
 
Zuletzt bearbeitet:
Klein ist das wirklich, ich hab gute 30min dran gesessen und mit 2 Pinzetten die Sachen wieder zusammen gefuckelt, weil ich mit meinen kleinen Pranken nichts so wirklich anrichten konnte :ugly:
Den Kontaktbolzen musst du schräg in das Loch schieben, und dann kannst da das Ganze von oben in den montierten Blendenring "drücken". Dieser Bolzen ist durch die Kerbe fest mit dem kleinen Metallteil verbunden. Und das Metallteil dient praktisch als Führung für den Bolzen und als Durchrutschschutz für das Bajonett. Nur genau davon hab ich kein Foto gemacht, weil ich froh war, dass alles drauf war.

Dann meld dich einfach mal, wenn du noch Fragen hast.

Naja, als Makro-fähiges Tele würd ich mein Kit II jetzt nicht direkt bezeichnen, aber ich find schon, dass es durchaus brauchbar abbildet, entsprechendes Licht ist allerdings ein Muss :)
 
@Nama
Aha: Bolzen mit Feder und den Schieber mit der Bolzenführung also vorher in das Bajonett-Loch, dann alles in den Blendenring pfriemeln. Mir war so, als ob der Blendenring zu eng am Objektiv saß und da kein Schlitz zum Reinpfriemeln war. Aber wenn's bei Dir ging, probier ich's nochmal so! Hätt ich nicht gedacht, dass das Kit so schöne und große Nahaufnahmen macht! Unter dem Bild stand etwas von 550mm, darum hab ich mich gewundert, aber hofes hat den Irrtum ja aufgeklärt. Danke nochmal. Wenn ich heute Nacht wieder zu Hause bin, probier ich's nochmal.

@hofes
Ja, in genau dem Verzeichnis hab ich das Zitat auch gefunden! :)
Ne Null zuviel ... Na klar - dann macht das Ganze auch mehr Sinn!

Viele Grüße,
Dominique
 
Öhm, nee, also das Dingen so zusammensetzen, wie auf dem Foto zu sehen, dann den Blendenring auf das Objektiv packen und von oben, bei dem kleinen Metallteil vom 1. Foto den Bolzen mit Feder in den montierten Blendenring schieben und zu guter letzt noch das Bajonett aufschrauben, was das ganze dann auch an seiner Stelle hält und nur noch die Bewegung in eine Richtung zu lässt.

Ist nen bisschen Fummelarbeit, aber hat sich gelohnt, das 50/1.7 tuts wieder vernünftig.
 
Ist nen bisschen Fummelarbeit, aber hat sich gelohnt, das 50/1.7 tuts wieder vernünftig.

Dito :)

Komisch. Letztes mal hab ich's auch mit Pinzette probiert, und dann sogar mit Lupenbrille. Heute bin ich nach Hause gekommen und hab guter Dinge, ganz ruhig, eins nach dem andern, alles mit den Fingern zusammengepfriemelt und es hat auf Anhieb hingehauen. Ja, ich hatte neulich nicht richtig hingesehen, den Schieber konnte man in A-Position gut unter den schon montierten Blendenring schieben. Ging alles schnell, nur vorsichtig geputzt hab ich das gute Stück dann noch eine ganze Weile - jetzt sieht's aus wie neu und bin froh über Blitzen mit Automatik und bei Zeitautomatik die sich ergebende Belichtungszeit sofort sehen zu können. Flutscht alles und Ergebnisse sehen gut aus.
Danke nochmal, hast mir wirklich geholfen, und Deine Beschreibungen waren dazu noch immer leicht verständlich, Nama!

Danke auch allen anderen.
Mal gibt's so'nen Tag, da kauft man ein defektes Akku-Ladegerät, bekommt ein nicht richtig funktionierendes Objektiv und fällt einem auch noch der Duschkopf beim Duschen plötzlich auseinander - und dann, so wie heute - geht alles fast von alleine und die Welt ist wieder in Ordnung. :)

So, jetzt aber schnell in's Bett.
Viele Grüße,
Dominique
 
Die Kamera weiß gar nicht, welche Blende eingestellt ist, wenn Du den Ring aus der A-Stellung drehst. Dann ist das Objektiv ein M-Objektiv für die Kamera. Wenn Du den Ring dagegen in die A-Stellung drehst, wird der kleine Kontakt ausgefahren und die Kamera merkt, daß dort ein A-Objektiv vorhanden ist und übernimmt selbst die Steuerung der Blende. Nur daher weiß die Kamera dann auch, welche Blende eingestellt ist. ;)

Hmm... Könnte man dann nicht, weil die A-Stellung ja dann eigentlich doch alles ist, was man braucht, bei M-Objektiven auch so einen Schniepel einbauen, der dann meinetwegen immer draußen ist, dann müsste es doch funktionieren wie ein A-Objektiv in Dauer-A-Stellung, oder?

Viele Grüße,
Dominique
 
Hmm... Könnte man dann nicht, weil die A-Stellung ja dann eigentlich doch alles ist, was man braucht, bei M-Objektiven auch so einen Schniepel einbauen, der dann meinetwegen immer draußen ist, dann müsste es doch funktionieren wie ein A-Objektiv in Dauer-A-Stellung, oder?
Prinzipiell funktioniert das und haben einige Forenten auch schon selbst umgesetzt. Dabei gibt es aber ein Problem: Pentax hat die Steuerkurve, d. h. den Zusammenhang zwischen Blendenhebelwinkel am Bajonett und der Blendenöffnung beim Übergang von den M- zu den A-Objektiven geändert. Da die Kamera dann von einem A-Objektiv ausgeht, stimmt die von der Kamera berechnete Blende nicht mit der dann am Objektiv tatsächlich eingestellten Blende überein. Es kommt zu systematischen Über- oder Unterbelichtungen abhängig von der eingestellten Blende. Das Problem ist, bei den M-Objektiven wird der Winkel des Blendenhebels linear in die Bewegung der Blende umgesetzt, bei den A-Objektiven aber linear zur Öffnungsfläche der Blende - d. h. in Wirklichkeit ist die Bewegung quadratisch übersetzt. Daher kommt es außer bei Offenblende oder maximal geschlossener Blende zu Fehlbelichtungen.
Uff, wenn ich das nochmal lese hoffe ich, daß ich mich klar und verständlich ausgedrückt habe. :ugly:
 
Hallo UliBär,

Danke, ja, Dein Beitrag ist sehr gut verständlich.
Ist also auch nicht der Hit, wenn man sich beim auf "A" getunten" M-Objektiv merken muß, bei welcher Blende Über- oder Unterbelichtet wird, dann ist ein Teil des A-Komfort-Vorteils ja wieder futsch. Und die Blendensteuerungs-Übersetzung werde ich jedenfalls nicht versuchen zu ändern! :)

Viele Grüße,
Dominique
 
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