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Kamera Gewicht im Alltag

Eine KB Kamera auch "nur" ein Kompromiss.

Wie jede andere Kamera auch ;)
 
Sehr interessant was ich bisher so lese, danke mal an alle, die sich hier melden und wie unterschiedlich die Ansätze dazu sind.
Das gibt ein wenig auch ein Bild wie verschieden die Arbeitsweisen sind, von gezielt auf Motivsuche gehend bis zu bereit sein, wenn etwas plötzlich auftaucht, das man dann „einfangen“ möchte.

Ich habe auch mal wo gelesen, dass obwohl die Kamerahersteller alles bereits wesentlich kleiner und von Jahr zu Jahr qualitativ besser produzieren können, der Markt zB. in den USA große Kameras bevorzugt, selbst wenn sie gar nicht so besser in der Qualität sind, weil man sich dort eben durch das Gewicht und das Volumen besser „ausgerüstet“ fühlt.

Anselm Adams ist mit einer halben Kofferraumladung an Ausrüstung in die Natur gezogen um dort vielleicht 2 gute Fotos in 3 Tagen zu schaffen.
Ich persönlich, wie schon erwähnt, bevorzuge heute eine leichte Ausrüstung, weil ich die Kamera gern auch im Alltag dabei habe.

Die Frage die mir noch offen bleibt ist ob eine „leichte“ Kamera eher dazu verleitet schludrig, also unkontrolliert zu arbeiten und ob eine Kamera, die aufwendiger zu betreiben ist zu einer gewissen Verlangsamung zwingt, die dem Bild zu gute kommt, indem man mehr in die Vorbereitung vor dem Auslösen steckt.

Ich hab jetzt mal interessenshalber meine alten guten Nikon Linsen, 28, 35, 55, 105 und 200mm auf die Waage gelegt (mit Deckeln) und dann im Vergleich dazu 2 moderne Zoomobjektive von Sony E-Mount 16-50, 55-210mm (mit dem Cropfaktor 1,5 umgerechnet = 24-315mm).
Nikon Gläser = 1978 Gramm
Sony Gläser = 496 Gramm

Ich bin kein Freund von Zoomobjektiven, aber obwohl man hier vom Tele bis zum Weitwinkel mehr abdeckt, trägt man nur ca. ¼ an Gewicht mit sich. Da ist noch kein Gehäuse, keine Filter und auch nicht die Tasche dabei.

Gruß vom Sternenwolf
 
Lichtschwache Zooms hats schon zu DSLR-Analogzeiten in leichter Ausführung gegeben.
Die Objektiv Gewichte haben sich kaum verändert.

Ändert sich der Anspruch an Bild und Gewicht, war Veränderung immer schon möglich.
 
Anselm Adams ist mit einer halben Kofferraumladung an Ausrüstung in die Natur gezogen um dort vielleicht 2 gute Fotos in 3 Tagen zu schaffen.
Ich persönlich, wie schon erwähnt, bevorzuge heute eine leichte Ausrüstung, weil ich die Kamera gern auch im Alltag dabei habe.

Das sind 2 Arten zu fotografieren, die ich grundsätzlich nicht gut oder schlecht einordnen will.

A) Ansel Adams hat eben so fotografiert und 2 gute Fotos in 3 Tagen finde ich auch heute noch eine sehr gute Leistung. Die sind dann vermutlich die Bilder, die man sich ins Wohnzimmer hängt.

B) Ist eben der "immerdabei" Ansatz, den z.B. Henri Cartier-Bresson gepflegt hat. Auch so sind fantastische Bilder entstanden, aber die sind eben NICHT entstanden, weil HCB auf dem Weg zu seinem Fabrikarbeiter Job zufällig die Kamera dabei hatte. Ideal für Reportagen und die Bilder, die man im Life Magazine sieht.

Die Vorgehensweise A neigt natürlich zu einer präziseren Vorgehensweise und wird zu technisch perfekteren Bildern suchen, aber B ist auch nicht per Definition "schludrig". Wenn man allerdings auf dem Weg zur Arbeit ein schönes Motiv sieht, wird man idR nicht die Zeit haben um das Stativ aufzubauen oder auf das perfekte Licht zu warten.
 
Kommt es nur mir so vor oder sind in den letzten Jahren vermehrt Threads über zu viel Gewicht der Kamera aufgekommen oder dem Wunsch nach kleinerem Equip? Ich meine vor 5-6 Jahren war das noch nicht so, kann mich aber auch täuschen.

Könnte natürlich daran liegen, dass mittlerweile auch kleinere Kameras sehr ansprechende Qualität liefern.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Fotografie immer erschwinglicher wurde und mittlerweile gefühlt jeder Zweite fotografiert und nicht nur die Liebhaber von teuren DSLRs sich welche zulegen (welche dann auch genau wissen was sie brauchen und wollen) sondern jeder mal seine Fühler nach einer DSLR ausstreckt und dann doch viele merken...auf Dauer ist das nix für mich.
 
Kommt es nur mir so vor oder sind in den letzten Jahren vermehrt Threads über zu viel Gewicht der Kamera aufgekommen oder dem Wunsch nach kleinerem Equip? Ich meine vor 5-6 Jahren war das noch nicht so, kann mich aber auch täuschen.

Könnte natürlich daran liegen, dass mittlerweile auch kleinere Kameras sehr ansprechende Qualität liefern.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Fotografie immer erschwinglicher wurde und mittlerweile gefühlt jeder Zweite fotografiert und nicht nur die Liebhaber von teuren DSLRs sich welche zulegen (welche dann auch genau wissen was sie brauchen und wollen) sondern jeder mal seine Fühler nach einer DSLR ausstreckt und dann doch viele merken...auf Dauer ist das nix für mich.

Das ist halt der momentane Trend. Zu beginn hat sich jeder einen Batteriegriff gekauft dazu noch einen externen Blitz mit Bouncer. Da konnte die Kamera nicht groß genug sein. Jetzt haben wir einen Hipster/Retro Trend.

Jetzt fotografiert jeder Street mit einer DSLM und einem Pancake. :rolleyes:
 
Hallo,

Kommt es nur mir so vor oder ...
...
... sondern jeder mal seine Fühler nach einer DSLR ausstreckt und dann doch viele merken...auf Dauer ist das nix für mich.

so wird es sein.
DSLR sind seit ein paar Jahren erschwinglich/ preiswert geworden.
Viele kaufen sich eine entsprechende Ausrüstung (u.a. ich), um dann nach einiger Zeit (Monaten bis Jahren) zu entdecken,
dass man diese doch nicht so nutzt wie gedacht und etwas kleineres reicht - mir auch. :rolleyes:

Grüsse
 
Mich würde interessieren ob ihr erfahrenen Fotografen auch in eher in meiner „leichteren“ Richtung denkt, oder ob es sich wirklich lohnt eine schwere Ausrüstung mitzunehmen und ihr dies noch nach Jahren macht.
Bisher gibt es für mich noch keine Alternative.

Schon eine APS-C DSLR ist nur selten eine Alternative bei mir (das wird sich auch mit der D500 nur bedingt ändern), und ob ich dann eine D300+BG+200/2 oder eine D4+300/2.8 mitnehme, macht Gewichtsmässig nicht viel aus. Mit dem 70-200/2.8 als zweite Linse bin ich aber mit der KB-DSLR bedeutend flexibeler, wenn es um die mögliche Bildqualität bei weniger Licht geht.

Das „gute“ Bild beginnt bei mir im Kopf und die Kamera muss in diesem Moment dabei sein.
Die Kamera muss aber mit diesem Moment auch so gut klar kommen, wie Du es vom Ergebnis erwartest und wie Du es von Deinem Können her erreichen kannst und willst. Mir nützt keine spiegellose APS-C, bei der ich dann mit einem 135/2 mit MF arbeiten muss. Ein 200/2 bekommt man ohne eine halbe DSLR als Adapter an keine Spiegellose Kamera, wenn man nicht auf den AF verzichten will.

Ich bin kein Freund von Zoomobjektiven, aber obwohl man hier vom Tele bis zum Weitwinkel mehr abdeckt, trägt man nur ca. ¼ an Gewicht mit sich. Da ist noch kein Gehäuse, keine Filter und auch nicht die Tasche dabei.
Die "Kunst" ist es halt, exakt die Ausrüstung zu finden, die zu einem und den eigenen Motiven passt.

Ich könnte mit lichtschwachen Zooms nichts anfangen (dioe Sony E-Mount Zooms mit f4 zählen für mich schon zu den lichtschwachen), dafür habe ich schon zu analogen Zeiten (und auch zu Beginn mit der DSLR) die Kamera viel zu oft vollkommen nutzlos durch die Gegend/die Städte geschleppt. Oft, ohne ein Bild zu machen oder zumindest ohne nachher auch nur eines der dort aufgenommenen Bilder nach der ersten Durchsicht jemals wieder zu betrachten.

Bei meinen Motiven der letzten 12 Jahre sieht das anders aus. Da liege ich mit einer KB-DSLR+70-200/2.8 aber noch am untern Ende der Anforderungen, die ich derzeit an meine Ausrüstung stelle. Das Gewicht muss ich dabei halt hinnehmen, daran wird sich so schnell nichts ändern.
 
...Mich würde interessieren, welch Erfahrungen ihr dazu habt in Punkto Gewicht. Lohnt sich für Euch schwere Ausrüstung mitzunehmen oder tendiert man dazu sie dann öfter zu Hause zu lassen?...
Wenn die allgemeine Dominanz der Ausrüstung es ist, die das Motiv und den Moment, die Szene und den Ort vorschreibt...die entscheidet,
was fotografiert wird und was nicht...ist für jeden verständigeren Hobbyisten Ende im Gelände.
Oder konkreter : Ein 70-200/2.8 II IS wurde mir in diesem Zusammenhang immer mehr too much, eine 5D² mit 24-70/2.8 (noch?) nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab jetzt mal interessenshalber meine alten guten Nikon Linsen, 28, 35, 55, 105 und 200mm auf die Waage gelegt (mit Deckeln) und dann im Vergleich dazu 2 moderne Zoomobjektive von Sony E-Mount 16-50, 55-210mm (mit dem Cropfaktor 1,5 umgerechnet = 24-315mm).
Nikon Gläser = 1978 Gramm
Sony Gläser = 496 Gramm

Ich bin kein Freund von Zoomobjektiven, aber obwohl man hier vom Tele bis zum Weitwinkel mehr abdeckt, trägt man nur ca. ¼ an Gewicht mit sich. Da ist noch kein Gehäuse, keine Filter und auch nicht die Tasche dabei.

Du hast also das Gewicht von zwei Kit-Objektiven mit dem von fünf optisch viel besseren Optiken verglichen und festgestellt, dass die zwei weniger wiegen als die fünf - na das ist aber eine Überraschung :ugly:

Wie wär's, wenn du für den Vergleich stattdessen zwei vergleichbare Nikon-Zooms heranziehst? Das Nikon 18-55 wiegt 263g, das Nikon 55-200 wiegt 334g. Macht zusammen 597g und eine Gewichtsdifferenz von ca. 17%.
 
Du hast also das Gewicht von zwei Kit-Objektiven mit dem von fünf optisch viel besseren Optiken verglichen und festgestellt, dass die zwei weniger wiegen als die fünf - na das ist aber eine Überraschung :ugly:

ah 17% ist nicht viel, na ich hab nur die 5 Nikon Fixoptiken, keine Nikon Zooms, aber es ging mir mehr um den Gewichtsvergleich allgemein zwischen Fixobjektiven und Zooms.
Natürlich liegt die Balance zwischen optischer Qualität und Gewicht für jeden woanders. Bisher schien oder scheint es ja noch so, dass größer und demnach schwerer die Voraussetzung für bessere Qualität liefert(e).
Vielleicht auch noch dazu die Vorliebe und Freude mit welcher Ausrüstung man gut kann.
Trotzdem hab ich den Verdacht, dass sich diese Werte durch neue Techniken mehr und mehr in Richtung geringeres Gewicht verschieben.

Gruß Sternenwolf
 
Trotzdem hab ich den Verdacht, dass sich diese Werte durch neue Techniken mehr und mehr in Richtung geringeres Gewicht verschieben.

Frei nach Loriot: "Vielleicht stimmt dann mit deinem Gefühl etwas nicht..." :)

Nein, ernsthaft: Warum sollte das so sein? Es kann sein, dass die Qualität der kleineren Optiken qualitativ mehr als früher ausreicht. Das ist aber eine andere Aussage. Wo deine Qualitätsgrenze liegt, was also dein ausreichender Qualitätslevel ist, kannst nur du alleine entscheiden.
 
Frei nach Loriot: "Vielleicht stimmt dann mit deinem Gefühl etwas nicht..." :)

Nein, ernsthaft: Warum sollte das so sein? Es kann sein, dass die Qualität der kleineren Optiken qualitativ mehr als früher ausreicht. Das ist aber eine andere Aussage. Wo deine Qualitätsgrenze liegt, was also dein ausreichender Qualitätslevel ist, kannst nur du alleine entscheiden.

Eben, manchen reicht ein Smartphone , alles eine Frage des Anspruchs :lol: Mir nicht :evil:
 
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