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µFT Jenseits des Tellerrands *reloaded*: Eindrücke der Olympus E-M1 aus Sicht eines Pentax Users

mibo_

Themenersteller
Leider wurde der Thread von Beholder3 ja geschlossen, so dass ich dort meinen Kurzbericht nicht anhängen kann. Danke an Beholder3 für seine Ausführungen, bei denen ich mich schamlos bedienen werde.

Disclaimer (auch wenn es im anderen Thread nicht geholfen hatte):
1. Ich hatte die E-M1 nur ein Wochenende zum testen, habe also sicher nicht alle Funktionen genutzt/getestet.
2. Ich berichte nur über meine Erfahrungen mit der Kamera im Vergleich zu meiner Pentax K5IIs.
3. Jeder hat seine eigenen Ansprüche an eine Kamera, weshalb meine Schlussfolgerungen nichts allgemeingültiges sind.

Deshalb fände ich es toll, wenn Anfeindungen einfach nicht getippt werden - Danke


Ich habe gerade eine E-M1 zum Testen hier gehabt, aber gleich das 12-40mm f2.8 Objektiv mit ausgeliehen. Für mich ist der AF-S bei schlechtem Licht (normales Licht in der Wohnung) besonders wichtig, weil ich hauptsächlich meine Kinder fotografiere. Darauf lag der Schwerpunkt meines Test-Wochenendes.

Meine Standardausrüstung ist eine K5IIs mit Pentax 16-45mmf4 oder Pentax 50mmf1.8 oder Tamron 28-75mmf2.8

Erst mal die Sachen, die mir gut gefallen haben:
- Das 12-40f2.8: SUPERGEIL (für mich) scharfe Bilder von 12 bis 40mm bei Offenblende. Mit dem geringen (0,2m) Minimalabstand, kann man schön dicht ans Objekt ran. Das ist genau das Objektiv, dass mir bei Pentax fehlt. Leise und richtig schnell ist es auch noch.

- AF-S (AF-C habe ich nicht benutzt) ist schön schnell, auch bei schlechtem Licht (Beholder3 hatte ja leider nur das 12-50, dass wegen seiner Lichtschwäche wohl auch den Kontrast-AF ausbremst - ich habe es gar nicht ausgepackt).

- Die Gesichtserkennung: Jawoll :-) (Bei Pentax nutze ich normalerweise das zentrale AF-Feld und verschwenke dann) Mit der Gesichtserkennung (weißes Kästchen um das erkannte Gesicht) lässt es sich viel einfacher das Bild gleich so machen, wie man möchte, ohne es erst hinterher am PC zuzuschneiden. Ist das Gesicht am Rand - egal, der AF stellt drauf scharf!

- Das Klappdisplay: macht viel Spaß und ist für Kinder (vom Boden schräg nach oben fotografieren) super geeignet. Auch das Auslösen per touch ist in diesen Situationen sehr hilfreich, weil die Kamera anders gehalten wird (und kein Finger am Auslöser ist).

- Bei der Bildwiedergabe wird der gewählte Fokuspunkt angezeigt. Das finde ich sehr hilfreich, um zu sehen, warum ein Bild falsch fokussiert ist. Leider geht das anscheinend nur in dem Wiedergabemodus, wo sich das Bild den Bildschirm mit Histogrammen etc. teilen muss - also sehr klein dargestellt wird.

- In den Exif-Daten der Raw-Files (mit darktable unter Linux entwickelt) steht neben der verwendeten Brennweite auch der Fokusabstand in Meter. Auch dass kann helfen, Fehlfokussierungen zu erklären (z.B. Minimalabstand unterschritten).

- Im Gegensatz zu Beholder3 finde ich AutoISO mit der Obergrenze der Belichtungszeit sehr praktisch. Ich habe also z.B. 1s/50 als längste Belichtungszeit eingestellt (das hibbelige Kind ist sonst sicher unscharf). Modus is A mit Blende 2.8. Mache ich ein Bild In der Zoom-Position 12mm, wird 1/50tel Sekunde belichtet mit automatischer ISO. Drehe ich den Zoom auf 40mm, verwendet die E-M1 die Fotografen-Regel 1/KB-Brennweite Sekunden, also 1/80tel. Das ist für Zoom-Benutzung sehr komfortabel.
Bei der Pentax nutze ich dafür den TAv-Modus, wo ich die Blende und die Belichtungszeit fest einstelle. Das reagiert dann nicht auf die Änderung der Brennweite des Zooms und hat zusätzlich den Nachteil, dass die Einstellungen für indoor überbelichtete ISO160 Bilder auf dem Spielplatz draußen produzieren (wenn man vergisst umzustellen).
Edit: Wenn das Licht nicht mehr ausreicht, um mit den eingestellten Parametern richtig zu belichten, also die ISO Automatik eigentlich noch höher schalten will als vorgegeben wurde, verhalten sich Olympus und Pentax auch unterschiedlich. Pentax macht dann ein unterbelichtetes Bild und Olympus erlaubt längere Belichtungszeiten (die eigentlich per "Zeit Limit" verboten sind).

- Die E-M1 sieht gut aus und fühlt sich sehr wertig an.

- Der Sucher der E-M1 hat mir gut gefallen. Ich habe leider gar nicht rum probiert, was man da alles an Infos anzeigen lassen kann - da hätte er mich vermutlich noch besser gefallen.

- Während der Videoaufzeichnung können Fotos gemacht werden, und der AF lässt sich auch benutzen (meine Pentax hat keinen AF während der Videoaufnahme)


negativ:
- Größe und Gewicht des 12-40f2.8 (ja, ich weiß - es ist vermutlich mit heutiger Optik nicht kleiner/leichter machbar)

- E-M1 Griffwölbung nach vorne nicht lang/dick genug (Fingerspitzen/Nägel drücken ins Gehäuse). Trotz höheren Gewichts, kann ich die Pentax viel bequemer halten. Die Olympus musste ich nach kurzer Zeit an drei Fingern nach unten baumeln lassen, damit die Hand nicht verkrampft.

- Die Panorama-Funktion hätte Olympus lieber weglassen sollen. Da wird quasi keine Hilfe beim richtig überlappenden Fotografieren der Bilder angeboten, und die Bilder werden auch nicht in der Kamera zusammengerechnet - das soll man selber mit der mitgelieferten Software am Computer machen.


dies und das:
- Das 12-40 sitzt sehr stramm an der Kamera. Man muss also kräftig zupacken, um es anzusetzen oder abzunehmen. Leider bietet das Objektiv gar keinen Halt - ich habe jedenfalls erst mal den Zoom betätigt. Hier wäre evtl. eine Arretierung nützlich. Vor Beholder3s Ausführungen war mir nicht bewusst geworden, dass die Fummeligkeit auch mit der Position des Knopfs zum Lösen des Objektivs zu tun hatte. Wirklich eine komische Design-Entscheidung von Olympus.

- Die Gummi-Abdeckungen der Anschlüsse (USB,...) lassen sich nur bei abgeklapptem Display öffnen. Mich störts nicht, weil ich die Anschlüsse selten brauche. Aber merkwürdig finde ich dieses Detail auf jeden Fall.

- Das Modus-Wahlrad sieht erst mal aus wie bei meiner Pentax. Aber, bei der E-M1 ist es ein Schalter (einmal drücken -> entriegelt, zweites mal drücken -> verriegelt) und bei Pentax ein Taster (zum Entriegeln/Drehen muss er gedrückt werden). Da die Modus-Wahlräder bei beiden Kameras recht stramm gehen, könnte ich auf den Knopf auch ganz verzichten - keine Ahnung, wie die sich unabsichtlich verstellen sollten.


Mein persönliches Fazit:
Die Liste mit positiven Dingen zur E-M1 mit 12-40mm Objektiv ist ja recht lang geworden...
Aber, was soll ich mit einer Kamera, die ich nicht vernünftig halten kann? Ich müsste also eine GH3 oder GH4 mit dem 12-40mm nehmen, weil man die vermutlich besser halten kann (leider haben die keinen Stabi, AutoISO bei M?)?
Die Größen/Gewichtsvorteile gegenüber meiner Pentax sind dann fast schon wieder dahin.

Aber, der AF mit Gesichtserkennung und Touchscreen hat mir bei Olympus wirklich gut gefallen. Das wird beim Pentax K-System vermutlich nie so schnell und gut funktionieren. Die Objektive bei Pentax machen mich auch nicht wirklich an. Da haben aktuelle Objektive noch Stangenantrieb (Akkuschrauber-Sound), sind schnarchlangsam, oder haben zwar nen schnellen, leisen DC AF, aber für mich uninteressante Brennweiten oder Blendenöffnungen...

Die große Auswahl an modernen Objektiven macht das µFT-System auch attraktiv. Ich denke, eine E-M10 mit Pancake-Zoom und Lichtstarker Festbrennweite für Kinderfotos in der Wohnung könnten ein guter Einstieg für mich sein. Mal sehen, was der Sommer so bringt...



Fragen, die leider im letzten Thread nicht mehr gestellt bzw. beantwortet wurden:
1. Wie kann man bei Olympus die grüne Taste in M ersetzen? (Die grüne Taste würde Blende/Belichtungszeit und ISO passend zur aktuellen Lichtsituation einstellen)

2. Beholder3 hatte (glaube ich) den fehlenden TAv-Modus bemängelt. Warum nicht Tav durch M+AutoISO ersetzen?

3. Funktioniert diese E-M1 Zeit Limit (dass bei AutoISO nicht länger belichtet wird, als dieser Wert - die ISO-Stufe wird vorher hoch gesetzt) auch bei E-M10?


PS: Ich würde mich freuen, wenn auch andere Leute, die eine Testkamera probiert haben, ihre Erfahrungen mitteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Wie kann man bei Olympus die grüne Taste in M ersetzen? (Die grüne Taste würde Blende/Belichtungszeit und ISO passend zur aktuellen Lichtsituation einstellen)

Hallo,
ich kenne die grüne Taste nicht. Aber es hört sich nach einer einfachen Vollautomatik, also iAuto an!?
 
Hallo,
ich kenne die grüne Taste nicht. Aber es hört sich nach einer einfachen Vollautomatik, also iAuto an!?

Danke für den Hinweis, aber iAuto würde ständig die "richtigen" Werte einstellen.
Mit der grünen Taste bleibe ich in M, kann aber auf Knopfdruck die "richtigen" Werte übernehmen lassen, um von denen ausgehend selber Hand anzulegen (hoffe, das ist verständlich).
Im alten Thread schrieb jemand, dass man bei der E-M1 auch nur zwei Tastendrücke für diese Funktionalität bräuchte. Aber welche?
 
Zuletzt bearbeitet:
3. Funktioniert diese E-M1 Zeit Limit (dass bei AutoISO nicht länger belichtet wird, als dieser Wert - die ISO-Stufe wird vorher hoch gesetzt) auch bei E-M10?
Ich habe die E-M10 zwar nicht, aber dieser Modus war schon 2012 in der E-M5 vorhanden.
 
Probier mal den P Modus. Das ist ein Automodus in den du eingreifen kannst. Einfach nur an den rädern drehen. Ist zumindest bei meiner pen so.
 
1. Wie kann man bei Olympus die grüne Taste in M ersetzen? (Die grüne Taste würde Blende/Belichtungszeit und ISO passend zur aktuellen Lichtsituation einstellen)

2. Beholder3 hatte (glaube ich) den fehlenden TAv-Modus bemängelt. Warum nicht Tav durch M+AutoISO ersetzen?

3. Funktioniert diese E-M1 Zeit Limit (dass bei AutoISO nicht länger belichtet wird, als dieser Wert - die ISO-Stufe wird vorher hoch gesetzt) auch bei E-M10?
1. Ich glaube, da musst du dich mit der Lichtwaage begnügen. Die zeigt dir ja auch immer an um wieviel du korrigieren musst passend zur Lichtsituation und Belichtungsmethode.

2. Nahezu das Gleiche, allerdings gibt es dann keine Belichtungskorrektur über die ISO. M + Auto-ISO erhält dir also nur die "korrekte" Belichtung für deine bevorzugte Zeit/Blendenkombi.

3. Ja
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dein größtes Problem das Halten der E-M10 darstellt, würde ich die Kamera noch mal mit Zusatzgeriff testen. Ich dachte erst, das sei totaler Quatsch und nachdem ich ihn ausprobiert hatte, stand der Griff auf der Einkaufsliste.
 
2. Nahezu das Gleiche, allerdings gibt es dann keine Belichtungskorrektur über die ISO. M + Auto-ISO erhält dir also nur die "korrekte" Belichtung für deine bevorzugte Zeit/Blendenkombi.
...was mich schon seit jeher furchtbar nervt. Das wäre doch überhaupt kein Problem, eine Belichtungskorrektur zu ermöglichen. Ich verstehe auch nicht, warum der TAv-Modus immer als "genial" bezeichnet wird. Sowas ist doch eigentlich vollkommen naheliegend. Pentax stellt sich nur nicht ganz so dumm an, wie die anderen (meine Meinung).

PASM ist für mich sowieso ein Anachronismus aus der Filmzeit und meinetwegen auch aus der Anfangszeit der Digitalära, als die Kameras nur in einem sehr begrenzten ISO-Bereich eine akzeptable Bildqualität ablieferten. Damals gab es zwei Belichtungsparameter (Blende, Zeit) und dementsprechend vier (2²) Einstellungen: M, zwei Halbautomatiken, Vollautomatik.

Nachdem mit der Digitaltechnik der ISO-Wert als dritter Parameter dazugekommen ist, sind es jetzt acht (2³), da beißt die Maus keinen Faden ab: M, drei "Drittel-Automatiken", drei "Zwei-Drittel-Automatiken" und Vollautomatik:

  1. Blende M, Zeit M, ISO M: Das klassiche M. Als einziger Modus natürlich ohne Belichtungskorrektur. Wie auch?
  2. Blende M, Zeit M, ISO A: Macht genau dass, was ich bei Sport, AL usw, auch machen würde: Ich wähle die Blende so, dass ich mit der Schärfentiefe noch leben kann, Zeit so lange, dass ich nicht verwackle oder Bewegungsunschärfe bekomme und die notwendige Belichtungskorrektur. Den passenden ISO-Wert darf gerne die Kamera für mich aussuchen.
    Kenne ich auch als TAv bei meiner Ricoh GR und schätze ich sehr.
  3. Blende M, Zeit A, ISO M: Das klassische A.
  4. Blende M, Zeit A, ISO A: A, nur dass man nicht so aufpassen muss, nicht zu verwackeln. Macht genau das, was ich auch machen würde, wenn ich kein Stativ benutze.
  5. Blende A, Zeit M, ISO M: Das klassische S. Wäre mir jetzt nicht so wichtig.
  6. Blende A, Zeit M, ISO A: S, nur dass man nicht so aufpassen muss, nicht zu knapp zu belichten, wenn die Blende nicht mehr weiter aufgeht. Ideal für Sport, wenn einem die Kontrolle über den Schärfeverlauf weniger wichtiger ist als die Kontrolle über das Rauschen.
  7. Blende A, Zeit A, ISO M: Das klassische P. Wäre mir auch nicht wichtig.
  8. Blende A, Zeit A, ISO A: Die Schnappschuss- bzw. Anfängereinstellung. Darf auch gerne grün sein.

Natürlich bedeutet das eine Umstellung für manche Fotografen, aber wenn man vernünftige Namen für die einzelnen Modi findet, sollte die doch wirklich nicht so schwer fallen. Fände ich viel besser, als krampfhaft an etwas Überholtem und eigentlich Unlogischem festzuhalten.

Damit wären auch die acht Positionen des Modusrädchens belegt, was aber für mich überhaupt kein Problem wäre. Dinge wie ART, SCN, "Video" oder iAUTO dürfen von mir aus gerne ins Menü verschwinden.

Nachdem ich sicher nicht der Erste bin, der sich diese Gedanken gemacht hat, gehe ich mal davon aus, dass die Firmen einfach Schiss haben, alte Zöpfe abzuschneiden und vielleicht Kunden zu verprellen.

Fast noch lieber wären mir drei Einstellräder für Blende (idealerweise am Objektiv), Zeit und ISO, die man auch auf A stellen kann. Ebenso wie es mit Zeit und Blende früher schon war oder z.B. bei der Fuji X100 auch heute ist, nur halt noch ein drittes Rad für den ISO-Wert, so wie es endlich die X-T1 bekommen hat. Für mich die erste Kamera, die bei der Belichtungseinstellung wirklich im Digitalzeitalter angekommen ist.[/QUOTE]
 
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  1. Blende M, Zeit M, ISO M: Das klassiche M. Als einziger Modus natürlich ohne Belichtungskorrektur. Wie auch?
  2. Blende M, Zeit M, ISO A: Macht genau dass, was ich bei Sport, AL usw, auch machen würde: Ich wähle die Blende so, dass ich mit der Schärfentiefe noch leben kann, Zeit so lange, dass ich nicht verwackle oder Bewegungsunschärfe bekomme und die notwendige Belichtungskorrektur. Den passenden ISO-Wert darf gerne die Kamera für mich aussuchen.
    Kenne ich auch als TAv bei meiner Ricoh GR und schätze ich sehr.
  3. Blende M, Zeit A, ISO M: Das klassische A.
  4. Blende M, Zeit A, ISO A: A, nur dass man nicht so aufpassen muss, nicht zu verwackeln. Macht genau das, was ich auch machen würde, wenn ich kein Stativ benutze.
  5. Blende A, Zeit M, ISO M: Das klassische S. Wäre mir jetzt nicht so wichtig.
  6. Blende A, Zeit M, ISO A: S, nur dass man nicht so aufpassen muss, nicht zu knapp zu belichten, wenn die Blende nicht mehr weiter aufgeht. Ideal für Sport, wenn einem die Kontrolle über den Schärfeverlauf weniger wichtiger ist als die Kontrolle über das Rauschen.
  7. Blende A, Zeit A, ISO M: Das klassische P. Wäre mir auch nicht wichtig.
  8. Blende A, Zeit A, ISO A: Die Schnappschuss- bzw. Anfängereinstellung. Darf auch gerne grün sein.
[/QUOTE]

Und was ist daran jetzt anders, als es die Olympus bietet?:confused:

Die Pentax kenne ich nicht....
 
Und was ist daran jetzt anders, als es die Olympus bietet?:confused:

Die Pentax kenne ich nicht....

Haben garglfix ich doch geschrieben: Bei 2. (M und Auto ISO) gibt es, aus welchem Grund auch immer, keine Möglichkeit einer Belichtungskorrektur, was ich als extrem schade empfinde. Denn Modus 2. hätte das Potential zu meinen Lieblingsmodus zu werden.
Seit ich die Ricoh GR habe (die ist ja in dieser Beziehung wie ein Pantax-DSLR) sehe ich erst, was mir bisher gefehlt hat.
 
Haben garglfix ich doch geschrieben: Bei 2. (M und Auto ISO) gibt es, aus welchem Grund auch immer, keine Möglichkeit einer Belichtungskorrektur, was ich als extrem schade empfinde. Denn Modus 2. hätte das Potential zu meinen Lieblingsmodus zu werden.
Seit ich die Ricoh GR habe (die ist ja in dieser Beziehung wie ein Pantax-DSLR) sehe ich erst, was mir bisher gefehlt hat.

Alles andere gibt es ja.... Und man kann trefflich drüber streiten, ob man eine Belichtungskorrektur bei M und Auto-ISO braucht.... zumindest für mich macht es keinen unterschied, ob ich eine Korrektur von sagen wir mal -1 1/3 einstelle oder ob ich das an der Belichtungswaage sehe..... im Gegenteil, dann kann ich das Rückstellen nicht vergessen....

Übrigens kann man bei den OM-D`s im Sucher (und Display) Über- und Unterbelichtung schon vor der Aufnahme Anzeigen lassen (ist bei mir per Default so eingestellt...) ... Da brauche ich dann noch nicht mal die Belichtungswaage, auf die Anzeige im Sucher kann man sich schon gut verlassen..... Zumal der auch noch die Bildwirkung nach der Aufnahme anzeigen kann.... ;)
 
M+ AutoIso: Und wie willst du da ohne Belichtungskorrektur die.. ähm... Belichtung korrigieren? Es handelt es sich ja um eine Automatik, da sorgt die Kamera dafür, dass das Bild immer schön mit mittiger Belichtungswaage belichtet wird - dumm nur wenn man da dann nicht eingreifen kann, gerade wenn ich dann bereits im Sucher sehe, dass das Bild über- oder unterbelichtet wird ;)
 
Haben garglfix ich doch geschrieben: Bei 2. (M und Auto ISO) gibt es, aus welchem Grund auch immer, keine Möglichkeit einer Belichtungskorrektur, was ich als extrem schade empfinde

Ich hätte dazu mal eine technische Frage: Zur Belichtungskorrektur muss doch die Kamera irgendeinen Parameter ändern. Müsste also technisch das gleiche sein, wie Zeit, Blende oder ISO zu ändern. Oder gibt es noch eine Möglichkeit, die Helligkeit des Bildes zu verändern?
 
Nein, es gibt genau Zeit, Blende und Iso, ansonsten evtl. per Gradiationskurve etc. aber das ist dann eher EBV.

Da aber M+ Autoiso eigentlich eine Iso-Automatik ist, wäre auch hier eine Belichtungskorrektur sinnvoll, da man ansonsten der Automatik hilflos ausgeliefert ist.
 
1. Ich glaube, da musst du dich mit der Lichtwaage begnügen. Die zeigt dir ja auch immer an um wieviel du korrigieren musst passend zur Lichtsituation und Belichtungsmethode.

2. Nahezu das Gleiche, allerdings gibt es dann keine Belichtungskorrektur über die ISO. M + Auto-ISO erhält dir also nur die "korrekte" Belichtung für deine bevorzugte Zeit/Blendenkombi.

3. Ja

Danke an garglfix und alle anderen für die Antworten.

Die Lichtwaage muss ich mir dann beim nächsten mal anschauen.
Wie aus meinem Geschriebenen ersichtlich, hat das Wochenende nicht annähernd gereicht, alle Funktionen zu probieren - geschweige denn zu beherrschen.

Wenn dein größtes Problem das Halten der E-M10 darstellt, würde ich die Kamera noch mal mit Zusatzgeriff testen. Ich dachte erst, das sei totaler Quatsch und nachdem ich ihn ausprobiert hatte, stand der Griff auf der Einkaufsliste.

Beim Halten ging es um die E-M1. Da gibt es ja auch noch einen Batteriegriff zu kaufen, der aber auch alles noch schwerer und teurer machen würde.

Wenn ich mir die E-M10 kaufe, werde ich diese erst mal mit kleinen, leichten Objektiven benutzen. Ich werde mir dann den Zusatzgriff sicher mal ansehen/ausprobieren.
 
M+ AutoIso: Und wie willst du da ohne Belichtungskorrektur die.. ähm... Belichtung korrigieren? Es handelt es sich ja um eine Automatik, da sorgt die Kamera dafür, dass das Bild immer schön mit mittiger Belichtungswaage belichtet wird - dumm nur wenn man da dann nicht eingreifen kann, gerade wenn ich dann bereits im Sucher sehe, dass das Bild über- oder unterbelichtet wird ;)

Alles andere gibt es ja.... Und man kann trefflich drüber streiten, ob man eine Belichtungskorrektur bei M und Auto-ISO braucht.... zumindest für mich macht es keinen unterschied, ob ich eine Korrektur von sagen wir mal -1 1/3 einstelle oder ob ich das an der Belichtungswaage sehe..... im Gegenteil, dann kann ich das Rückstellen nicht vergessen....

Übrigens kann man bei den OM-D`s im Sucher (und Display) Über- und Unterbelichtung schon vor der Aufnahme Anzeigen lassen (ist bei mir per Default so eingestellt...) ... Da brauche ich dann noch nicht mal die Belichtungswaage, auf die Anzeige im Sucher kann man sich schon gut verlassen..... Zumal der auch noch die Bildwirkung nach der Aufnahme anzeigen kann.... ;)

Sorry, missverständlich ausgedrückt.... Natürlich geht das mit Auto-Iso nicht.... Aber das würde ich in diesem Fall auch nicht verwenden.... Das ist aber mein Workflow, kann natürlich bei jemand anderem anders sein.... Mir fehlt es nicht, und es gibt ja auch genug Möglichkeiten, das Problem anders zu lösen.
 
Die fehlende Belichungskorrektur für M + Auto ISO habe ich seit der E-3 jedes mal bemängelt wenn mir irgendwo ein Olympus Mitarbeiter über den Weg gelaufen ist. Ich weiss auch, dass ich nicht die einzige bin, die ständig danach fragt. Beim Münchner E-M1 Event war das neben der fehlenden Fokusfeld-Anzeige bei C-AF der zweite Punkt den ich Toshi Terada persönlich mitgeteilt habe. Leider weiss man ja bei anderen Mentalitäten nie, ob das auch wirklich angekommen ist, er schien mich jedoch zumindest verstanden zu haben und hat ziemlich iel in sein Notizbuch geschrieben. Obs was hilft, wissen nur die Götter auf dem Olymp :D

Warum eine Belichtungskorrektur für M und Auto-ISO wichtig ist, wurde hier ja schon gut begründet. Wenn ich aus gutem Grund mit einer bestimmten Blende und einer bestimmten Verschlusszeit arbeiten will, ist Auto ISO z.B. prima, um schnell wechselnde Lichtverhältnisse zu kompensieren. Da es sich jedoch um eine Automatik handelt, kann es sein, dass mir das Bild dann etwas zu hell oder zu dunkel ist, obwohl es ansich korrekt belichtet ist. Und genau dafür brauche ich eine Belichtungskorrektur, die sich in diesem Fall auf den einzigen verbleibenden Automatik Wert - sprich die ISO - auswirken soll.
Man kann M mit Auto ISO auch jetzt schon gut nutzen, muss aber ggf. nachher im RAW Konverter die Belichtung anpassen. Das geht zwar, aber ich verschenke halt etwas Bildqualität.

Zum Griff:
Abhängig von unseren individuellen Händen kennen wir sicher alle dieses "die Kamera klebt förmlich in meiner Hand" Gefühl, dass sich bei der einen oder anderen DSLR einstellt. Bei mir ist das z.B. bei der E-3/5 und bei der D700/800 der Fall. Wenn der Griff zur Hand passt, hat man das Gefühl, man könne auch eine relativ schwere Kamera bequem und vor allem sicher am Griff halten. Bei mir persönlich ist das z.B. bei den Canon und Sony Gehäusen leider nicht der Fall, Pentax liegt so zwischendrinn. das ist aber wirklich eine ganz individuelle Sache, ich kann ja nicht erwarten, dass ein Kamerahersteller speziell für meine Hände designt und ich kenne jede Menge Fotografen, bei denen z.B. Canon optimal in der Hand liegt.

Die spiegellosen mFT Kameras von Olympus sind grundsätzlich auf möglichst klein und leicht getrimmt. Man muss sich von vorneherein darüber im klaren sein, dass dieses von der DSLR gewohnte Klebegefühl am Griff nicht aufkommt. Daran ändert meiner Meinung nach auch der optionale Handgriff nicht viel, der sorgt nur dafür, dass der kleine Finger noch Halt findet.
Was mir hilft ist, Kamera und Objektiv ganz anders zu halten. Das Gewicht von Kamera und Objektiv ruhen bei mir auf der linken Hand, die rechte Hand bedient nur die Rädchen, Knöpfe und Auslöser. ich greife zwar um den Griff, halte die Kamera aber nicht am Griff. Falls ich die Kamera längere Zeit in der Hand trage, habe ich zur Sicherheit eine Handschlaufe und halte sie je nach Objektivgröße so, wie es grade am bequemsten ist. Für längere Touren hängt sie am Sun Sniper.
Das ist eine Umstellung und ein Kompomiss, den ich persönlich in Kauf nehme, weil mir kleiner und leichter wichtig ist. Aber auch hier muss jeder für sich selbst rausfinden, ob er sich damit wohlfühlt. Außerdem gibt es ja von Panasonic auch ebenso gute mFT Kameras mit der gewohnten DSLR Form und ausgeprägtem Griff. Man hat also Alternativen.


Zur Steuerung von Auto-IO über Blitz-Synchronzeit: Das ist seit es Auto ISO gibt ein nicht dokumentiertes Feature. Mir wäre es wesentlich lieber, Auto ISO würde optional den Stabi mit berücksichtigen und ich würde da auch gerne mehr konfigurieren können. Die Lösung von Nikon gefällt mir sehr, die von Pentax kenne ich ehrlich gesagt nicht gut genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
....
Beim Halten ging es um die E-M1. Da gibt es ja auch noch einen Batteriegriff zu kaufen, der aber auch alles noch schwerer und teurer machen würde.

Wenn ich mir die E-M10 kaufe, werde ich diese erst mal mit kleinen, leichten Objektiven benutzen. Ich werde mir dann den Zusatzgriff sicher mal ansehen/ausprobieren.

Da kann ich nur den RRS BOEM1 (60 g) von Really Right Stuff empfehlen. Vorteile sind bei nur 60g Mehrgewicht:
unauffälliger, Arca-Stativanschluss, zusätzlich Stativgewinde welches zentriert ist, Öse für Handschlaufe, absolut ebene Unterseite, Batteriefach weiter zugänglich.

Wenn ich nicht ganz falsch liege, kann ich im Zahnradmenu E die Auto -Iso Einstellung wahlweise nur für P/A/S oder eben auch für M aktivieren.
Das in einem MySet gespeichert, das Myset auf eine sonst nicht genutzte Stellung des Wahlrades gelegt?
 
Die fehlende Belichungskorrektur für M + Auto ISO habe ich seit der E-3 jedes mal bemängelt wenn mir irgendwo ein Olympus Mitarbeiter über den Weg gelaufen ist. Ich weiss auch, dass ich nicht die einzige bin, die ständig danach fragt. Beim Münchner E-M1 Event war das neben der fehlenden Fokusfeld-Anzeige bei C-AF der zweite Punkt den ich Toshi Terada persönlich mitgeteilt habe. Leider weiss man ja bei anderen Mentalitäten nie, ob das auch wirklich angekommen ist, er schien mich jedoch zumindest verstanden zu haben und hat ziemlich iel in sein Notizbuch geschrieben. Obs was hilft, wissen nur die Götter auf dem Olymp :D

Da es ja doch einige mehr aufregt..... Ich hab`s mal an meiner Fuji probiert, geht auch nicht. Bei M und Auto-ISO ist das Belichtungskorrekturrad außer Funktion... Gibt`s also auch bei anderen Herstellern nicht.
 
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