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Hochgeöffnete Optiken limitiert durch Mikrolinsen?

Deine Test-Idee mit dem Klebestreifen auf der Kontaktleiste [...]

Hat denn niemand ein manuelles lichtstarkes Objektiv an seiner Kamera? Da braucht man keine Klebestreifen oder dergleichen.


Gruß, Matthias
 
Hat denn niemand ein manuelles lichtstarkes Objektiv an seiner Kamera? Da braucht man keine Klebestreifen oder dergleichen.
..
Aber ohne die EXIF Information macht die Canon keine verschleierte ISO Änderung. Deswegen kann ichs mit meinem Rokkor 58mm/1.2 nicht nachvollziehen. Es ging ja darum, was Canon da dreht - und das kann man auch ohne nen Klebestreifen teste - wie von mir beschreiben. Man sollte nur in der Bildmitte messen.
 
Aber ohne die EXIF Information macht die Canon keine verschleierte ISO Änderung. [...]

Genau das ist es ja. Aus dem letzten Diagramm hier lese ich für z.B. die Canon 50D, dass sie bei f/2 praktisch keine Korrektur macht, bei f/1,2 aber um 0,5 LW. Wenn die Kamera aber nichts von der Lichtstärke weiß, kann sie auch nichts korrigieren. Dann müsste ein Bild bei f/2 korrekt belichtet sein, das bei f/1,2 aber nicht korrigiert um 0,5LW unterbelichtet.


Gruß, Matthias
 
Ne 50D habe ich nicht.
Ich sehe bei Blende 2.8 (fast) keine Korrektur mehr in dem Diagramm. Bei 2.0 noch 0.2 EV.
Aber das Problem ist, dass die Kamera gar nichts korrigieren wird, wenn Du ein manuelles Objektiv ansetzt - da sie ja nichts von der Blende weiß. Bei Optiken ohne Elektronik sollte die eingestellte ISO immer stimmen, nur bei Optiken die irgendwie mit der Kamera kommunizieren kommt es zu Änderungen.

Ah, oder gehst Du von einem manuellen Objektiv mit so nem AF-Hilfschip aus? Hab ich nicht auf dem 1.2er.
 
Ah, oder gehst Du von einem manuellen Objektiv mit so nem AF-Hilfschip aus? Hab ich nicht auf dem 1.2er.

Nein! Ich gehe von einem f/1,2-Objektiv aus, an dem die Kamera eben nicht die Empfindlichkeit hochdreht, weil sie von der Blende nichts weiß. Bei f/2 würde sie ohnehin nicht korrigieren, also wäre das korrekt belichtet. Bei f/1,2 würde sie die Empfindlichkeit um 0,5LW hochdrehen, tut sie aber nicht, weil sie es nicht weiß. Also wird das Foto um 0,5LW unterbelichtet.


Gruß, Matthias
 
Wie wäre es denn mal wenn ihr aufsprobieren würdet, ob nicht womöglich die Belichtungssensoren der Kamera in die Begrenzung gehen.

Die sitzen ja oben beim Prisma und wenn deren Arbeitsbereich nicht für grosse Öffnungen optimiert ist, dann gehen die früher in Sättigung und irritieren damit womöglich die Kameraelektronik. Der scheinbare ISO-Boost wäre dann nur ein (technischer) Nebeneffekt der Belichtungsmessung durch zu viel einfallendes Licht.
 
Wie wäre es denn mal wenn ihr aufsprobieren würdet, ob nicht womöglich die Belichtungssensoren der Kamera in die Begrenzung gehen.
Wenn du als Beleuchtung keine Nuklearexplosion nimmst eher unwahrscheinlich. Der Belichtungsmesser funktioniert ja auch noch tadellos bei extremem Licht für Blende 1,2 und 1/8000. Dass für die korrekte Belichtungsmessung der Offenblendenwert der Kamera bekannt sein muss ist seit langem bekannt. Diese Messungen hier machen daher eh nur im Modus "M" einen Sinn.
 
Wie wäre es denn mal wenn ihr aufsprobieren würdet, ob nicht womöglich die Belichtungssensoren der Kamera in die Begrenzung gehen.
...

Gute Idee - aber bei dem Test mit voll manueller Einstellung sollte der Belichtungsmesser keinen Einfluß haben. So wie ich das momentan ohne eigene Tests sehe, ist der ISO Boost wohl real.
Und der Rest läßt sich durch ein paar Überlegungen auch gut herleiten.
Achja - der Rest: Der Artikel ist bescheiden - aber die Tabellen sind interessant.
Optimierte Mikrolinsen für kleine Pixel rauben wohl einiges von dem Vorteil den hochlichtstarke Optiken bingen. Sowohl in der Empfindlichkeit, als auch bei der Schärfentiefe. Allerdings ist das auch abhängig von der jeweiligen Objektivkonstruktion - wenn die Optik bildseitig mit nem ~ telezentrischen Strahlengang glänzt, kann sie ihre Vorteile voll ausspielen.
Die Unterscheidung CCD/CMOS in dem Artikel ist wohl eher eine Fehlinterpretation.
 
Nein! Ich gehe von einem f/1,2-Objektiv aus, an dem die Kamera eben nicht die Empfindlichkeit hochdreht, weil sie von der Blende nichts weiß. Bei f/2 würde sie ohnehin nicht korrigieren, also wäre das korrekt belichtet. Bei f/1,2 würde sie die Empfindlichkeit um 0,5LW hochdrehen, tut sie aber nicht, weil sie es nicht weiß. Also wird das Foto um 0,5LW unterbelichtet...

Ah, jetzt verstehe ich was Du meinst.
Ja, ist nur die Frage wieviel man davon sieht - die Blendeneinstellung ist ja auch nicht absolut genau. Meine 5D hat dazu wohl einen zu geringen Mikrolinsen-Einfluß :-)
 
Andersrum: Ein Motivpunkt von vor der Fokusebene würde hinter den Sensor projiziert.
Huch... ja, hast Recht. Ändert aber am Effekt der "Verwaschung" des Zerstreuungskreises nichts.

Auch andersrum: Mehr Schärfentiefe, wenn überhaupt.
Ups.... na klar, mehr, meinte ich ja auch :)

Danke... hab beides korrigiert. War wohl doch gestern schon etwas zu spät für solche komplexen Gedankengänge ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah, jetzt verstehe ich was Du meinst.
Ja, ist nur die Frage wieviel man davon sieht - die Blendeneinstellung ist ja auch nicht absolut genau. Meine 5D hat dazu wohl einen zu geringen Mikrolinsen-Einfluß :-)

Na ja, dann ist die ganze Diskussion doch hinfällig. :confused:

Oder Du machst eben je ein Foto mit f/1,2; f/2; f/2,8; f/4 usw. Das Foto mit f/1,2 bekommt keine Korrektur (obwohl es eine "verdient hätte"), alle anderen sowieso nicht. Und dann vergleichst Du eben f/1,2 mit dem Mittelwert der anderen. Dadurch kriegst Du Ungenauigkeiten in der Blendensteuerung rausgerechnet. Und f/1,2 sollte doch wohl genau sein, es ist schließlich Offenblende.


Gruß, Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du als Beleuchtung keine Nuklearexplosion nimmst eher unwahrscheinlich.

Ja genau:
Mit einer Allerweltskamera die darstellen kann
1- 1/8000s
ISO 100 - ISO 3200
Blenden 22- 1,4

hast Du schon 9 EV + 5 EV + 8 EV = 22 EV Einstellmöglichkeit.

Die Belichtungsmesser machen aber gerade mal max 20 EV mit (siehe Datenblätter). Wie misst Du die restlichen beiden Stufen oder gar die 5-6 von High-Ends? Wo ist/liegt der Mittlere Wert Deines Meßwerkzeuges?
 
Für diese Vergleiche muss sie z.B. 1/30s f/8; 1/60s f/5,6; 1/125s f/4; 1/250s f/2,8; 1/500s f/2 und 1/1000s f/1,4 "darstellen" können. Das ist alles der selbe eine Lichtwert.
Gruß, Matthias

Nicht verzagen Kopf einschalten:

Sie muss einen (brauchbaren) Messwert liefern können,
die Lichtverhältnissen entsprechen die

Sonne pur

Blende 22 1/8000 und ISO 100 erfordern

und bei Sparbeleuchtung

Blende 1,4 1s ISO 3200

ZWISCHEN diesen zwei Lichtsituationen liegen nun mal 22 EV.

Irgendwo müsste sie ja "Tilt" melden, wenn der Messbereich nur 20 EV (Bandbreite) beträgt.

Oder sie nutzt dann einen undefinierten, wahrscheinlich sehr nichtlinearen Kurvenabschnitt.

Durch einmaliges anlegen eines 2m langen Klappmeters kann ich auch keine 2,20 m lange Stange ab"messen".
Und das egal wohin ich die 1m-Markierung auch hinhalte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Echo Romeo, ich bin wohl wieder mal nicht in der Lage Deinen Gedankenflügen zu folgen - der Zusammenhang mit dem Threadthema scheint verloren.
 
Nicht verzagen Kopf einschalten: [...]

Ja, das empfiehlt sich! :p

Hier soll rausgefunden werden, ob die Kameras durch künstliches Anheben der Empfindlichkeit die Tatsache ausgleichen, dass die Randstrahlen eines sehr lichtstarken Objektivs bei Offenblende gar nicht mehr zur Belichtung beitragen. Ich schalte meinen Kopf tatsächlich an, bevor ich mich dazu äußere. Und das Ergebnis, ich sagte es bereits: Ein manuelles Objektiv benutzen, mit Offenblende und ein paar weiter geschlossenen, selbstverständlich mit jeweils angepasster Belichtungszeit, ein und dieselbe Allerwelts-Szene fotografieren und die Belichtung vergleichen. Ist das Bild bei Offenblende systematisch 0,5LW dunkler als die anderen? dafür brauche ich gar keinen Belichtungsmesser oder allenfalls einen, der die Belichtung der fotografierten Allerwelts-Szene korrekt misst. Und welche, die das können, habe ich schon mal irgendwo gesehen. :rolleyes:


Gruß, Matthias
 
Na ja, dann ist die ganze Diskussion doch hinfällig. :confused:

Nö.
Die Tabellen und Tests hier zeigen wohl, dass diverse Kameras einen ISO Ausgleich machen. Das ist schon maql ne Erkentnis. Für mich selbst eher uninteressant - nutze kaum wirklich EF kompatible Optiken.

Interessanter ist allerdings, dass die Mikrolinsen wohl die Lichtstärke von lichtstarken Optiken schmälern. Das war mir bisher zumindest nicht bewußt. Dafür bin ich dem Artikel trotz seiner Fehler dankbar.
Sinnlos wird Lichtstärker deswegen nicht - nur ist der Gewinn von Blende 1.4 zu 1.0 eben nicht eine volle Blende - sondern vom Kameramodell abhängig.

Noch interessanter ist für mich die Auswirkung auf die Schärfentiefe. Soweit wie ich das sehe, ist die durchaus auch davon beeinflußt. Also sollte eine 5DII eine größere Schärfentiefe zeigen als eine 5D - bei identischer Ausgabegröße.
Das wird minimal sein, aber technisch interessant ists trotzdem. Die alte 5D wächst mir immer mehr ans Herz :D
 
Nö.
Die Tabellen und Tests hier zeigen wohl, dass diverse Kameras einen ISO Ausgleich machen. Das ist schon maql ne Erkentnis. Für mich selbst eher uninteressant - nutze kaum wirklich EF kompatible Optiken.

Ich meinte den Einwurf, dass die Blendensteuerung gar nicht exakt genug ist.

Interessanter ist allerdings, dass die Mikrolinsen wohl die Lichtstärke von lichtstarken Optiken schmälern. Das war mir bisher zumindest nicht bewußt. Dafür bin ich dem Artikel trotz seiner Fehler dankbar.
Sinnlos wird Lichtstärker deswegen nicht - nur ist der Gewinn von Blende 1.4 zu 1.0 eben nicht eine volle Blende - sondern vom Kameramodell abhängig.

Und vor allen Dingen ist das ein Effekt, der offenbar sehr plötzlich erst unterhalb von etwa f/2 einsetzt. Darüber ist es sowieso egal.

Noch interessanter ist für mich die Auswirkung auf die Schärfentiefe. Soweit wie ich das sehe, ist die durchaus auch davon beeinflußt. Also sollte eine 5DII eine größere Schärfentiefe zeigen als eine 5D - bei identischer Ausgabegröße.
Das wird minimal sein, aber technisch interessant ists trotzdem. Die alte 5D wächst mir immer mehr ans Herz :D

Auch da hast Du, wenn überhaupt, erst einen Effekt bei f/2 und größer. Bei allen anderen Blenden ist's egal.


Gruß, Matthias
 
Interessanter ist allerdings, dass die Mikrolinsen wohl die Lichtstärke von lichtstarken Optiken schmälern.
Das ist sehr unglücklich formuliert, ohne Mikrolinsen wäre es noch viel schlimmer. Ich würde eher diesen Schritt zu den gapless Mikrolinsen als Ursache sehen. Die Ränder von den Mikrolinsen rücken immer näher zusammen und müssten jetzt schon im Bereich der Lichtwellenlänge sein. Hier gibt es plötzlich quantenoptische Phänomene, die es mit größeren Strukturen noch nicht gab.
 
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