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Hat das EOS M System Zukunft?

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Für mich ist die Zukunft des EOS-M Systems weiterhin sehr nebulös. Es wäre wirklich sinnvoll von Canon und kundenseitig mit Nachdruck einzufordern, dass sie Klartext reden und eine roadmap rausbringen, so wie andere Hersteller. Damit man sich auskennt.

Insbesondere der Umstand, dass es in den USA offensichtlich als "auslaufend" behandelt wird und nur noch Restbestände des EF-M 18-55 und EF-M 22/2.0 abverkauft werden, wirft für mich große Fragezeichen auf. Das EF-M 55-200 ist möglicherweise wirklich nur ein zeitlich stark verzögerter "Nachschuss" zur EOS-M2. Es wurde seinerzeit ja auch (vage) angekündigt.

Wie die meisten EOS-M Besitzer bin ich recht zufrieden mit dem kleinen System, allerdings nur als zusätzliche, leichte Kamera zum weiterhin verwendeten DSLR-System. Wenn Canon allerdings eine M3 rausbringen sollte, die in allen Punkten - Sensor, Bildqualität, AF, EVF-Sucher, speed, performance, etc. - der Fuji XT1 zumindest (!) Paroli bieten kann, und preislich vernünftig positioniert ist - also keinesfalls teurer als z.B. eine 70D - dann marschieren meine 7D und alle EF-S Objektive zur Tür raus und ich hole mir das EF-M 11-22 und das 55-200 auch noch. Die Chancen dafür schätze ich aber gering ein. Canon meint ja immer noch, dass es seine Produkte nach Belieben verkrüppeln kann.

Zum Preis noch etwas: viele hersteller sind komplett plemplem, was die Preise für Knispen und Linsen anbelangt. 800 Euro für eine Sony RX100 mit 1 Zolöl Sensörchen? 800 Euro für eine EOS-M, wenn eine EOS 650D mitsamt optischem Sucher und schnellem AF nur etwas über 400 kostet? Viertelformat-Sensor-Kameras wie die Olympus OMD1 zum Preis einer Sony A7 mit KB-Sensor (und noch dazu nich größerem Gehäuse)? Geradezu GROTESK!

Das EOS-M Set mit 18-55 und Blitzi ist die aktuell verlangten 300 Euro exakt wert. Nicht mehr und nicht weniger. Auch die EF-M Objektive passen punkto preis-Leistung.

Es muss wirklich nicht jede dahergelaufene APS-C Linse gleich 1000 Euro kosten wie z.B. die endlos gehypten Fuji X-Teile. Dagegen stimmen mittlerweile auch die Straßenpreise für das EF-S 17-55, 10-22, 10-18 und 60 Makro allesamt sehr gut. Exzellente optische Leistung, ggf. guter IS kein Schnickschnack.

1" und mFT werden sich noch eine kurze Weile halten, dann ebenfalls untergehen, weil es dieselbe Bildqualität auch aus Smartphones und Tablets gibt. APS-C ist und wird die Budget-Schiene bleiben, und zwar klar UNTERHALB von 1000 Euro pro Teil. Kameras in etwa so wie die APS-C DSLRs derzeit (700D, 70D), Objektive wie die aktuellen EF-M, also zwischen 100 und 500 pro Stück.

KB wird preislich ebenfalls noch stark runterkommen. Und das ist gut so. Völlig lachhaft, dass ein innovativonsfreier, fetter Mittelklasse-Spiegelklatscher wie die EOS 5D III noch immer 2500 Euro kosten soll, oder eine D800E über 3000. Und f4.0 Zooms über € 1000. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum wohl ein S Daimler immer noch mehr als ein Smart kostet? Es geht nicht nur um die deutlich höheren Fertigungskosten sondern auch die zugehörigen Entwicklungskosten. Natürlich schneidet sich auch der Hersteller eine Scheibe ab. Letztlich entscheidet aber Angebot und Nachfrage und die Hersteller werden das verlangen was auch bezahlt wird, bzw das entwickeln was gewinnbeingend verkauft werden kann.
 
Hallo Weltbild,

in den letzten 3 Absätzen ist aber viel Meinung und wenig Beweis?
Die Junx von mFT haben da eine gaaanz andere Ansicht. :D
Wäre ja schön, wenn sich die Vorhersage zur Preisentwicklung bewahrheitet.

doubt-dax
 
Zum Preis noch etwas: viele hersteller sind komplett plemplem, was die Preise für Knispen und Linsen anbelangt. 800 Euro für eine Sony RX100 mit 1 Zolöl Sensörchen? 800 Euro für eine EOS-M, wenn eine EOS 650D mitsamt optischem Sucher und schnellem AF nur etwas über 400 kostet? Viertelformat-Sensor-Kameras wie die Olympus OMD1 zum Preis einer Sony A7 mit KB-Sensor (und noch dazu nich größerem Gehäuse)? Geradezu GROTESK!

Aufgrund der verwirrenden Vielfalt von Systemen und Herstellern ist es für die Hersteller heute sehr einfach solche Preise aufzurufen, die andererseits von der Kundschaft auch problemlos gezahlt werden (können). Wenn niemand die Kameras kaufen würde, dann lägen ja auch die Preise woanders. Und da wir alle nicht wissen, was die Entwicklung und Herstellung wirklich kostet, wissen wir auch nicht ab wann beim Preis die Marge in Zuschuss kippt...
 
Zitat von Rolandist Beitrag anzeigen
...bin mit diesen 4:3 nie glücklich geworden...

Da geht es doch eher um persönliche Vorlieben.

Nö, so jedes Ausgabeformat was ich kenne, fährt mit einen 3:2 oder gar 16:9 besser. Egal ob auf Fotopaier, DIN A-x, Bildschirm, Fernseher oder Handy. Das einzige Ausgabegerät was noch 4:3 hat, ist in der Tat das Ipad.

Man kann sehr teure MFT-Objektive bekommen.
Es gibt aber auch sehr günstige lichtstarke Optionen.

Allerdings nur Festbrennweiten. das Pana 20 ist ganz nett, aber auch schon wieder ne Ecke teurer als das EF-M 22. Das 45/1.8 ist sicher etwas was der M fehlt, aber ansonsten wird die Luft schon schnell dünn, gerade was Zooms angeht, hier sind die 2.8 Rechnungen schon recht teuer. Nimm mal EF-S, hier kriegst du für 300€ ein wirklich gutes Sigma 17-50/2.8. Aber natürlich ist trotzallen das Angebot bei mFT schon durchweg gut und umfangreich.

Eine sehr populistische Aussage.
Mit Spiegellosen ist alles machbar, manches besser, anderes schlechter.
Genau wie mit einer SLR.
Mit fällt nix ein was eine "klassische" DSLR nicht besser kann außer eben die Größe/das Gewicht der Ausrüstung. Klar ist der Kontrast AF viel besser geworden, ich und viele andere bevorzugen eben den klassischen Sucher mit Phasen AF, man "sieht" sein Motiv einfach anders, eine elektronische Projektion ist eben eine Projektion und ja, das ist sicher subjektiv.

Das ist natürlich ganz schlecht, wenn man bei einer Systemkamera (ob mit oder ohne Spiegel) die Objektive wechseln muss... :rolleyes:
Aber mal im Ernst, man sollte sich mit seinem genutzten Equipment schon auskennen.
Jedoch kann dies bei einer 1,3 kg schweren D4(s) auch passieren, wenn man sie nicht bedienen kann.
Sicher richtig, aber du hättest es mal sehen müssen wie die Gute da an den kleinen Ding rumgefummelt hat. Eine D4 oder 5D oder 1D ist sicher in Bezug auf Bedienung schon ne andere Klasse. Und Objektive wechsel ich an der Großen mit geschlossenen Augen in Sekunden, an der M oder an der mFT die ich hatte isses eben immer klein-klein Gefummel :-)

Fazit für mich: eine Systemkamera kann zumindest mir nicht die Große ersetzen. Technisch gesehen finde ich sie alle faszinierend und wegen der Kompaktheit habe ich auch wieder eine EVIL zusätzlich gekauft. Aber dabei muss sich der Preis zumindest für mich in Grenzen halten ohne das dabei die Bildqualität leidet. Ich glaube Torn hat hier mal das 11-22 und der EOS-M gegen das mehr als doppelt so teure Fuji Pendant antreten lassen und dabei festgestellt das sich die M hier durchaus gut halten kann.

Dass ich dann auf der M z.B. mein 100er Makro mitnutzen kann, das finde ich nach wie vor einzigartig. Als Nikon mit der 1-Serie rauskam habe ich mir sofort gedacht, dass sie sich wegen des Cropfaktors genau diese Chance vermasselt haben. Inzwischen nehme ich sogar gerne mal 2 Bodys mit, eben weil die M mit 22er kaum größer als ein zusätzliches Objektiv in der Tasche ist und ich mit der M und 17-40L gut im Normalbrennweitenbereich aufgestellt bin während auf der Große das 70-200 weilt. Einfach nach wie vor große Klasse, die M als Zweitsystem, im Prinzip ein Traum für Canon DSLR Benutzer. Eine OMD-E5 oder Konsorten hätte bei mir keine Chance auch weil ich immer lieber 1000€ in ein EF Objektiv investiere statt in ein mFT.

mFT wird sich sicher halten, ist schon eine insgesamt optimale Lösung wenn man keine Dicke braucht und trotzdem flexibel sein möchte ohne auf Bildqualität verzichten zu wollen. Der Dank geht übrigens an die neuen (Sony?) Sensoren, da hat sich echt was getan! Auf Grund der wesentlich besseren Adaptierbarkeit kann sich aber ein M-System durchaus halten und so die Brücke von großer DSLR zu kompakter Evil schlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einfach nach wie vor große Klasse, die M als Zweitsystem, im Prinzip ein Traum für Canon DSLR Benutzer.
Momentan sehe ich das M-System auch perfekt für Canon-DSLR-Benutzer. Für Neueinsteiger finde ich das weniger, weil das System nach zwei Jahren einfach zu wenig Optionen (nur ein Body, keine Portraitlinse, kein Makro) bietet. Und alleine die Tatsache, dass es keine Roadmap gibt, würde mich als Interessenten schon abschrecken.
Auf Grund der wesentlich besseren Adaptierbarkeit kann sich aber ein M-System durchaus halten und so die Brücke von großer DSLR zu kompakter Evil schlagen.
Warum ist die M da besser? Eine Nikon1 kann Nikkorlinsen adaptieren, eine OMD E-M1 kann FT-Linsen adaptieren - beide mit vollem AF-Speed! Und an eine Sony A7 kann man z.B. superbe Leicalinsen dranschrauben - die Bildergebnisse sind ein Traum! :top:

Würde ich persönlich heute neu in ein spielgelloses APS-C-System einsteigen, dann würde ich mir wohl am ehesten eine Fuji holen. Da finde ich die Linsen toll (lichtstark, wertig) und auch die Bodyauswahl ist mehr als OK.
 
Warum ist die M da besser? Eine Nikon1 kann Nikkorlinsen adaptieren, eine OMD E-M1 kann FT-Linsen adaptieren - beide mit vollem AF-Speed! Und an eine Sony A7 kann man z.B. superbe Leicalinsen dranschrauben - die Bildergebnisse sind ein Traum! :top:

Würde ich persönlich heute neu in ein spielgelloses APS-C-System einsteigen, dann würde ich mir wohl am ehesten eine Fuji holen. Da finde ich die Linsen toll (lichtstark, wertig) und auch die Bodyauswahl ist mehr als OK.

Also die Nikon 1 mit Ihren Cropfaktor (2,7 oder so oder?) macht vielleicht noch bei Tele Sinn, bei allen anderen ist die Bildwirkung doch schon eher schwierig. FT Adaption war zumindest als ich noch ein mFT System hatte, grottenlangsam! Zumindest kein Vergleich wie z.B. das 70-200 an meiner M, das fokussiert im Prinzip genauso schnell wie das 18-55 Kit. Auch gibt es keine neuen Linsen mehr für FT. Alle anderen Adaptionen (habe mit so einigen rumgespielt) sind sowieso eher was für Freaks oder für Videofilmer.

Die A7 ist es wirklich nettes Stück Technik. Aber schau dir mal die Objektivpreise an, das ist wirklich Käse! Leica Adapation kann nett sein, ist aber wieder nur was für einige Wenige. Und, der "A"-Adpater ist teuer und nicht wirklich praktisch.

Im Prinzip würde ich am Liebsten von heute auf morgen auf eine A7 umsteigen, denn ja, ich mag Kleinbild Look und die Größe ist schon fein. Aber, es ist einfach nicht flexibel genug, die Zooms die es bisher gibt wären mein Ding nicht. 1000€ für das neue 24-70 bei Blende 4 und nicht unbedingt herausragender Bildqualität? Nee. Guck dir mal an was z.B. gerade Sigma auf den DSLR Markt wirft: das 35er, einfach eine Klasse für sich, und das für 700€! Das 50/1.4 ebenso, genauso wie 18-35/1.8 oder 50-150/2.8 für Crop.

Aber die M nur mal ein Beispiel: Ich nehme die M, die 5D, das 17-40L und das 70-200 mit. Ich habe dann Brennweitentechnisch von 17-200 fast alles abgedeckt und das bei min. Objektiv wechseln! Oder alternativ die M mit 22er in der Jacken Tasche dabei haben, einfach perfekt. Hier punktet die M gerade weil sie wirklich kompakt ist, dafür verzichte ich gerne auf den elektr. Sucher oder sonstigen Schnickschnack.
Ach ja, den Blitz der M nutze ich gerne mal an der 5D. Und der 430EXII den habe ich auch schon auf die M gepappt, alles wunderbar kompatibel :-)

Zuletzt was zu Fuji-x: Tolles System, gerade auch wegen des Hybrid Sucher. Ein gute Alternative, aber auch nicht ganz billig. Wäre, dank der tollen Objektive, dann auch eher meine Wahl als die Sony A7.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ja vor ein paar Wochen meine DSLR-Ausrüstung fast komplett aufgelöst, meine PEN's verkauft und wollte mich nur noch auf EIN relativ kompaktes System konzentrieren. Ich schwankte zwischen einer Crop-DSLR (hier: Nikon) und einer Spiegellosen. Am Ende wurde es dann eine OMD E-M10, weil ich die preislich OK fand (Ausstattung, AF-Speed, Bildqualität, Kompaktheit) und noch das gute alte Zuiko 50/2.0 besitze. Eine EOS M finde ich super von der Haptik und von der Bedienung her, aber was mich abschreckte, waren einfach einige Punkte, die mir mittlerweile wichtig sind (ich bin durch die PEN E-P1 leidgeplagt):

- großes AF-Feld
- mittelmäßiger AF
- kein EVF
- kein Blitz
- kein WLAN
- kein Klappdisplay
- keine native Portraitlinse

Hätte Canon eine Kamera im Stile einer E-M10 oder A6000 für um die 600€ im Angebot, dann wäre ich sicherlich schwach geworden... bei Sony überzeugen mich die Linsen nicht und der Service ist unterirdisch. Bei Fuji finde ich die X-T1 top, aber mir war das dann doch zu teuer... und die DSLR war mir zu schwer und groß.

Das soll kein M-Bashing sein. Ich finde halt nur, das die aktuelle M für mich nicht in Frage kommt. Vielleicht kommt ja im Herbst eine M3 mit all den Features, aber solange kann und will ich halt nicht warten.
 
@Lambi, das ist überhaupt kein Bashing, ich und sicher viele andere sehen das genauso. Als "1-System" Lösung taugt die M sicher nicht unbedingt.
 
Ich war bis vor wenigen Wochen ein EOS 550D Besitzer. Da ich die Fotografie aber nicht als Primärhobby betreibe und als Student einen begrenzen finanziellen Rahmen habe war mir immer wichtig meine Ausrüstung einfach und kompakt zu halten. Dabei ist mir in den letzen 2 Jahren aufgefallen, dass die 550D für mich zu groß ist und deswegen oft zuhause bleibt. Somit waren die Kompakten schon eine Weile im Hinterkopf.

Als ich dann erfahren habe, dass Canon eine Kompakte mit Möglichkeit der Adaption von EF-S Objektiven hat, habe ich mich in das Thema eingelesen. Der Grund dafür ist mein 1.8 50mm Objektiv, welches mir für extrem wenig Geld schon richtig tolle Bilder geliefert hat und welches ich ungern "abgeben" würde.

Dinge die an der EOS M stören, wurden hier ja schon hinreichend diskutiert und diese sehe ich größtenteils ähnlich.

Letztendlich konnte ich meine 550D inklusive 17-85 Objektiv mehr oder weniger 1:1 gegen eine gebrauchte (Zustand extrem gut) EOS M mit 18-55mm, 22mm und EF-Adapter (Viltrox) eintauschen.

Und aktuell macht mich insbesondere das 22mm Objektiv sehr glücklich.

Effektiv hat also der Preis das M System für mich attraktiv gemacht. Aber somit besteht die Frage für meine persönliche Zukunft des EOS-M Systems. Bekomme ich die gleiche Leistung (oder bessere) zu gleichem Preis wo anders auch? Der Wert meiner Ausrüstung beläuft sich auf ca 500 Euro (und mehr möchte ich auch nicht ausgeben). Ist das aktuell gebraucht bei einem anderem Hersteller möglich? (3 Objektive: Standardzoom, eines Äquivalent zum 22m EF-M und eine Festbrennweite mit f1.8 50 bis 100mm)
 
Effektiv hat also der Preis das M System für mich attraktiv gemacht. Aber somit besteht die Frage für meine persönliche Zukunft des EOS-M Systems. Bekomme ich die gleiche Leistung (oder bessere) zu gleichem Preis wo anders auch? Der Wert meiner Ausrüstung beläuft sich auf ca 500 Euro (und mehr möchte ich auch nicht ausgeben). Ist das aktuell gebraucht bei einem anderem Hersteller möglich? (3 Objektive: Standardzoom, eines Äquivalent zum 22m EF-M und eine Festbrennweite mit f1.8 50 bis 100mm)

Gebraucht ist je nach Zustand der Geräte und Verhandlungsituation vieles möglich. Aber neu oder "wirklich neuwertig" kommt aktuell kein kompaktes Kamerasystem punkto Preis-/Leistung an die EOS-M plus Kit + 22/2.0 auch nur annähernd heran.

Statt dem 50mm/1.8 oder f/1.4 bevorzuge ich an der EOS-M übrigens das 40/2.8 pancake, weil das einen STM AF-Antrieb hat, der mit dem Hybrid AF-System der EOS-M wesentlich besser harmoniert als Objektive, die auf herkömmlichen Phasen-AF in (D)SLRs ausgelegt sind. Auch mit Konverter ist das 40/2.8 eine richtig knuffige und extrem gut abbildende Kombination an der M. Lichtstärke f/2.8 geht auch ok, weil es wenigstens uneingeschränkt offenblendtauglich ist, was man von 50/1.4 und 50/1.8 nicht behaupten kann. EOS-M plus 22/2.0 in der einen Jackentasche und das 40/2.8 mit angesetztem Konverter (Stativfuß abgeschraubt) in der anderen Jackentasche finde ich eine hervorragende Option, wenn ich wirklich "leicht bepackt" raus gehe.

Nicht ganz so kompakt, aber ebenfalls sehr gut macht sich übrigens auch das optisch gute und preislich vernünftige (derzeit gibts übrigens auch noch € 30 cashback) EF-S 55-250 STM an der EOS-M. Natürlich ist aber das neue EF-M 55-200 nochmals deutlich kompakter ... aber optisch etwas weniger gut und am langen Ende "fehlen" 50mm Brennweite.

Zum Thema lichtstarkes Portrait-Tele/Festbrennweite gibt es derzeit keine wirklich gute Lösung. 85/1.8 und 100/2.0 sind mit dem Adapter doch schon ziemliche Klopse und kommen vor allem ohne STM-AF. Bei meinem 100/2.0 hat der AF an der M so geruckelt, dass ich es nicht verwenden möchte. 85/1.8 weiß ich nicht, vermute aber dasselbe.

Ich würde mir deshalb auch ein EF 75mm/2.8 IS STM wünschen, das ähnlich wie das 40/2.8 pancake möglichst kompakt, preislich echt vernünftig und optisch "saugut" ist. Und dazu ebenfalls KB-tauglich. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Effektiv hat also der Preis das M System für mich attraktiv gemacht. Aber somit besteht die Frage für meine persönliche Zukunft des EOS-M Systems. Bekomme ich die gleiche Leistung (oder bessere) zu gleichem Preis wo anders auch? Der Wert meiner Ausrüstung beläuft sich auf ca 500 Euro (und mehr möchte ich auch nicht ausgeben). Ist das aktuell gebraucht bei einem anderem Hersteller möglich? (3 Objektive: Standardzoom, eines Äquivalent zum 22m EF-M und eine Festbrennweite mit f1.8 50 bis 100mm)
Also gebraucht bekommt man das auch bei anderen Systemen. Zumindest bei mFT bekommt man gebraucht für 500 Euro solch eine Kombination. Aber ist das der Gradmesser für Zukunftsfähigkeit? Solange Canon auf den Canon-DSLR-User spekuliert, der das M-System als Zweitsystem nutzt - ja. Aber der markenungebundene Erstkunde schaut sich sicherlich auch am Gesamtmarkt der Neuprodukte um. Eine potenzielle M3 wird anfangs sicherlich in den ursprünglichen Preisregionen einer M1 spielen- also um die 800 Euro. Und für den Preis gibt es sehr viele Alternativen, die einer M1 heute überlegen sind (z.B. Sony A6000). Da muß Canon nachlegen... und das werden sie auch, da bin ich mir sicher.
 
Also wenn ich das hier sehe, dann ist das EF-S 55-250 IS STM keine Alternative zum EF-M 55-200 IS STM mehr :D

Ansonsten macht die kleine mit Objektiven am EF-EF-M-Adapter schon mächtig Spaß und ist für jemanden, der das eine oder andere kleine ältere lichtstarke EF-Objektiv zu Hause hat, in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung zur vorhandenen Canon-SLR. Und je nach Motiv-Anforderungen kann sie diese bei dem einen oder anderen sogar ersetzen :rolleyes:, erst recht, wenn in einem Nachfolger der Sensor der 70D mit Dual-Pixel-Technologie drin steckt. Damit macht sie sogar dem 70-200 2.8 unerwartete Beine beim AF :cool:

Hier mal einige Beispiele von heute mit dem 35 2.0, Jpg OOC mit TOP auf Forengröße verkleinert und minimal nachgeschärft ...
 

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... ich habe mich richtig geärgert, dass Canon dann doch eine spiegellose herausgebracht hatte, nachdem ich wg. der Größe des Systems von der 550D auf mFT gewechselt bin, mir hat der Output des 18 MPixel-Sensors immer sehr gut gefallen, mFT (Panasonic G5) ist jedoch sehr nah dran, trotz kleinerem Sensor.

Jetzt bin ich jedoch froh, dass ich gewechselt habe, denn es gibt immer noch keine Kamera mit Sucher (meiner Meiung nach ein MUSS für das Erstsystem), die Objektivauswahl ist mau, kein Pancake-Zoom, somit ist die M für mich auch als Zweitkamera zur großen DSLR wenig attraktiv.
 
... ich habe mich richtig geärgert, dass Canon dann doch eine spiegellose herausgebracht hatte, nachdem ich wg. der Größe des Systems von der 550D auf mFT gewechselt bin...
Selbst wenn mFT sich nicht so stark und die M sich so schwächlich entwickelt hätten, der Größenvorteil wäre immer da.

Tamron hat ja zeitgleich für mehrere Systeme (Kleinbild, Spiegellose APS-C und mFT) Superzooms angekündigt. Für die M wiegt es 460gr, für mFT nur 285gr. Außerdem hat es am langen Ende f/5.8 statt f/6.3

Das Tamron 18-270 VC PZD für DSLR wiegt übrigens 10gr weniger als die neu für die M vorgestellte und ist dazu noch nen cm kürzer. Ganz toll :rolleyes:
 
Selbst wenn mFT sich nicht so stark und die M sich so schwächlich entwickelt hätten, der Größenvorteil wäre immer da.

Tamron hat ja zeitgleich für mehrere Systeme (Kleinbild, Spiegellose APS-C und mFT) Superzooms angekündigt. Für die M wiegt es 460gr, für mFT nur 285gr. Außerdem hat es am langen Ende f/5.8 statt f/6.3

Das Tamron 18-270 VC PZD für DSLR wiegt übrigens 10gr weniger als die neu für die M vorgestellte und ist dazu noch nen cm kürzer. Ganz toll :rolleyes:

F5.8 statt F6.3.. LOL! Wer eine kompakte Superzoomlösung benötigt fährt meiner Meinung nach am Besten mit einer Bridgekamera.
 
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