Für mich ist die Zukunft des EOS-M Systems weiterhin sehr nebulös. Es wäre wirklich sinnvoll von Canon und kundenseitig mit Nachdruck einzufordern, dass sie Klartext reden und eine roadmap rausbringen, so wie andere Hersteller. Damit man sich auskennt.
Insbesondere der Umstand, dass es in den USA offensichtlich als "auslaufend" behandelt wird und nur noch Restbestände des EF-M 18-55 und EF-M 22/2.0 abverkauft werden, wirft für mich große Fragezeichen auf. Das EF-M 55-200 ist möglicherweise wirklich nur ein zeitlich stark verzögerter "Nachschuss" zur EOS-M2. Es wurde seinerzeit ja auch (vage) angekündigt.
Wie die meisten EOS-M Besitzer bin ich recht zufrieden mit dem kleinen System, allerdings nur als zusätzliche, leichte Kamera zum weiterhin verwendeten DSLR-System. Wenn Canon allerdings eine M3 rausbringen sollte, die in allen Punkten - Sensor, Bildqualität, AF, EVF-Sucher, speed, performance, etc. - der Fuji XT1 zumindest (!) Paroli bieten kann, und preislich vernünftig positioniert ist - also keinesfalls teurer als z.B. eine 70D - dann marschieren meine 7D und alle EF-S Objektive zur Tür raus und ich hole mir das EF-M 11-22 und das 55-200 auch noch. Die Chancen dafür schätze ich aber gering ein. Canon meint ja immer noch, dass es seine Produkte nach Belieben verkrüppeln kann.
Zum Preis noch etwas: viele hersteller sind komplett plemplem, was die Preise für Knispen und Linsen anbelangt. 800 Euro für eine Sony RX100 mit 1 Zolöl Sensörchen? 800 Euro für eine EOS-M, wenn eine EOS 650D mitsamt optischem Sucher und schnellem AF nur etwas über 400 kostet? Viertelformat-Sensor-Kameras wie die Olympus OMD1 zum Preis einer Sony A7 mit KB-Sensor (und noch dazu nich größerem Gehäuse)? Geradezu GROTESK!
Das EOS-M Set mit 18-55 und Blitzi ist die aktuell verlangten 300 Euro exakt wert. Nicht mehr und nicht weniger. Auch die EF-M Objektive passen punkto preis-Leistung.
Es muss wirklich nicht jede dahergelaufene APS-C Linse gleich 1000 Euro kosten wie z.B. die endlos gehypten Fuji X-Teile. Dagegen stimmen mittlerweile auch die Straßenpreise für das EF-S 17-55, 10-22, 10-18 und 60 Makro allesamt sehr gut. Exzellente optische Leistung, ggf. guter IS kein Schnickschnack.
1" und mFT werden sich noch eine kurze Weile halten, dann ebenfalls untergehen, weil es dieselbe Bildqualität auch aus Smartphones und Tablets gibt. APS-C ist und wird die Budget-Schiene bleiben, und zwar klar UNTERHALB von 1000 Euro pro Teil. Kameras in etwa so wie die APS-C DSLRs derzeit (700D, 70D), Objektive wie die aktuellen EF-M, also zwischen 100 und 500 pro Stück.
KB wird preislich ebenfalls noch stark runterkommen. Und das ist gut so. Völlig lachhaft, dass ein innovativonsfreier, fetter Mittelklasse-Spiegelklatscher wie die EOS 5D III noch immer 2500 Euro kosten soll, oder eine D800E über 3000. Und f4.0 Zooms über € 1000.
Insbesondere der Umstand, dass es in den USA offensichtlich als "auslaufend" behandelt wird und nur noch Restbestände des EF-M 18-55 und EF-M 22/2.0 abverkauft werden, wirft für mich große Fragezeichen auf. Das EF-M 55-200 ist möglicherweise wirklich nur ein zeitlich stark verzögerter "Nachschuss" zur EOS-M2. Es wurde seinerzeit ja auch (vage) angekündigt.
Wie die meisten EOS-M Besitzer bin ich recht zufrieden mit dem kleinen System, allerdings nur als zusätzliche, leichte Kamera zum weiterhin verwendeten DSLR-System. Wenn Canon allerdings eine M3 rausbringen sollte, die in allen Punkten - Sensor, Bildqualität, AF, EVF-Sucher, speed, performance, etc. - der Fuji XT1 zumindest (!) Paroli bieten kann, und preislich vernünftig positioniert ist - also keinesfalls teurer als z.B. eine 70D - dann marschieren meine 7D und alle EF-S Objektive zur Tür raus und ich hole mir das EF-M 11-22 und das 55-200 auch noch. Die Chancen dafür schätze ich aber gering ein. Canon meint ja immer noch, dass es seine Produkte nach Belieben verkrüppeln kann.
Zum Preis noch etwas: viele hersteller sind komplett plemplem, was die Preise für Knispen und Linsen anbelangt. 800 Euro für eine Sony RX100 mit 1 Zolöl Sensörchen? 800 Euro für eine EOS-M, wenn eine EOS 650D mitsamt optischem Sucher und schnellem AF nur etwas über 400 kostet? Viertelformat-Sensor-Kameras wie die Olympus OMD1 zum Preis einer Sony A7 mit KB-Sensor (und noch dazu nich größerem Gehäuse)? Geradezu GROTESK!
Das EOS-M Set mit 18-55 und Blitzi ist die aktuell verlangten 300 Euro exakt wert. Nicht mehr und nicht weniger. Auch die EF-M Objektive passen punkto preis-Leistung.
Es muss wirklich nicht jede dahergelaufene APS-C Linse gleich 1000 Euro kosten wie z.B. die endlos gehypten Fuji X-Teile. Dagegen stimmen mittlerweile auch die Straßenpreise für das EF-S 17-55, 10-22, 10-18 und 60 Makro allesamt sehr gut. Exzellente optische Leistung, ggf. guter IS kein Schnickschnack.
1" und mFT werden sich noch eine kurze Weile halten, dann ebenfalls untergehen, weil es dieselbe Bildqualität auch aus Smartphones und Tablets gibt. APS-C ist und wird die Budget-Schiene bleiben, und zwar klar UNTERHALB von 1000 Euro pro Teil. Kameras in etwa so wie die APS-C DSLRs derzeit (700D, 70D), Objektive wie die aktuellen EF-M, also zwischen 100 und 500 pro Stück.
KB wird preislich ebenfalls noch stark runterkommen. Und das ist gut so. Völlig lachhaft, dass ein innovativonsfreier, fetter Mittelklasse-Spiegelklatscher wie die EOS 5D III noch immer 2500 Euro kosten soll, oder eine D800E über 3000. Und f4.0 Zooms über € 1000.

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