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Gedanken zum Gewicht sparen fürs Trekking

Bei 8-10 Tagen Wildnis würde sich mir allerdings die Frage stellen, ob es nichts wichtigeres zu tragen gibt als ein Kilo Kameraausrüstung. Von Stativen ganz zu schweigen.
Die 6 oder 10 Tage sind eine Sektion ohne jede Anbindung an Zivilisation. Der gesamte Weg ist schon etwas länger. Und ich hatte es bereits zweimal erwähnt, das genannte Stativ wiegt 235 g.

Und in der Tat sind 1,2 kg für Photo (natürlich inkl. Stativ) für den "normalen" Wanderer mit nur Smartphone oder bestenfalls einer RX100 (250...300 g) Luxus, aber der hat dann vielleicht eine andere Marotte, für die er Gewicht "ausgibt".

Beim Wandern im Wald latscht du auf der Sonnenseite des Weges, damit deine Knipse Strom hat. Wird man nicht lange tun, nehme ich mal an.
Vielen Dank für Deine Bemühungen. Der Trek ist zum grössten Teil oberhalb der Baumgrenze. Das Zauberwort heisst Hut/Mütze/...
 
Das Wesen von Trecking ... Man pennt auf einem Hauch von Isomatte, frisst zweifelhaften Dreck
Das war mal vor vielen Jahren so.
Heute gibt es ultraleichte, wirklich bequeme Komfort-Matten und sogar echt wohlschmeckende Trekking-Menüs. Zelt, Kocher, Geschirr, Kleidung - all das wiegt heute noch einen Bruchteil von dem Kram zu Luis Trenkers Tagen.
Mein aktuelles Verständnis vom Wesen des Trekkings beinhaltet zwar auch eine gewisse Beschränkung. Dies aber bestimmt nicht im Schlafkomfort und in der Qualität des Essens. Schon gar nicht auf 10-tägigen Touren.

Und was das Foto-Equipment angeht: Klar, statt KB mit lückenlosem Brennweiten-Line up nehm ich‘s - mehrtägig zu Fuss unterwegs - auch lieber leichter.
Aber wem 1.5 kg Fotozeug zu viel sind, findet (unter entsprechender Einschränkung der fotografischen Optionen und Qualität) diverse auf die individuelle Kompromisswilligkeit passende Alternativen auf dem Markt. APS-C, Mft, Kompakt, etc..

Oder die noch effizientere Alternative: Manchmal lassen sich vorgängig auch ein paar Kilos von den Hüften wegsparen ... :devilish:
 
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Eine 10-Ah-Powerbank (180 g) ist in 5h voll, und für längere Strecken nimmst Du 2, die Du parallel laden kannst...

Hast Du schon mal eine Tour mit (sehr) leichter Ausrüstung gemacht oder planst Du erst? Wer ein Stativ mitnimmt, "weil das eh im Gewichtsrauschen untergeht" und zwei Powerbanks kommt niemals auf eine leichte Ausrüstung.

Einfach mal alles(!) packen und dann wiegen.

Bei langen Strecken auf freien Flächen Richtung Norden und passendem Wetter kann auch nur eine Powerbank und ein Solarlader (420 g) eine Alternative sein, damit hab ich aber keine Erfahrung. Das genannte "21-W"-Modell dürfte bei Sonnenschein am Rucksack real ca. 5 W liefern, das reicht zum vollständigen Aufladen an zwei Tagen mit brauchbarem Wetter. Und vermeidet jede Wartezeit. Bei bedecktem Himmel ist meist auch der Stromverbrauch für Photo niedriger.

Ich habe damit einiges an Erfahrung und sehr viele Solarpanels ausprobiert und das meiste ist mehr oder weniger Schrott bzgl. Relation Gewicht zu Nutzen.
Ein 420g schweres Solarpanel passt nicht zu einer leichten Ausrüstung.
Mein Standardratschlag ist, soviele Lithium Ionen Akkus mitzunehmen wie man auf dem längsten Abschnitt braucht. Leichter geht es nicht.

Solar geht nur in sehr wenigen Regionen sinnvoll, ich hatte ein Solarodul in Tibet mit und eins auf dem GR20. Im Sarek hatte ich es überlegt, es dann aber doch eingespart (was gut war, da wenig Sonne). So häufig kommt es halt auch nicht mehr vor, dass man mal 1 oder 2 Wochen ohne jede Möglichkeit ist, eine Steckdose zu finden.

Was aktuell mein Favorit ist, ist ein "10W" Moduls von Lixanda. Das ist selbstverständlich eine chinesische Lügenangabe, die Dinger liefern maximal 1A bei 5V. Mit vier Gummischnüren dran wiegt das 68g und ganz wichtig, es ist klein genug um am Rucksack so befestigt zu werden, so dass der Einstrahlwinkel passt und dass vor allem die gesamte Modulfläche exakt in dieselbe Richtung zeigt. Ein großes Solarmodul ist am Rucksack weitgehend nutzlos, wenn es irgendwo auf halbacht herum baumelt.
Realistisch kann man mit so einem 5W Modul an sonnigen Tagen (an denen man sich tagsüber bewegt) ca. 20Wh in eine Powerbank laden. Entnehmen kann man davon dann vielleicht 15Wh, wenn man was mit hohem Wirkungsgrad hat. Im Geräteakku selbst landen dann 10-12Wh.
Ein 10-12Wh Li-Ionen Akku wiegt ca. 40-50g.

Man sieht, hier kann sich nach einigen Tagen tatsächlich ein Gewichtsvorteil einstellen.

Meine "Powerbank" ist ein ML-102. Dieses wiegt 33g ohne Akkus.

Pro 3,5Ah (reale Ah, keine chinesischen Phantasiewerte) in Form einer Samsung INR18650-35E kommen weitere 48g dazu.
Dort wo ich Solar mitnehme gehe ich davon aus, dass das Wetter überwiegend sonnig ist, da reicht idR dann ein einziger Akku.
Bei starker Kälte nehme ich die LG HG2 Akkus mit 3,0Ah, die haben einen deutlich geringeren Innenwiderstand. (Dann aber ohne Solargedöns, im Winter gibt es idR keine Garantie auf sonne und wenn dann nur kurz am Tag mit langen Schatten)

Als Mikro USB Kabel nehme ich ein 1m Kabel mit Kevlar verstärktem Mantel, was nicht ganz leicht ist, aber robust und eine zweites extra kurzes als Redundanz bzw um stationär mit Solar die Powerbank zu laden und aus der Powerbank gleichzeitig das Gerät.
Ein Kabelbruch bei Mikro USB Kabeln kommt beim Trekking gerade mit dünnen Kabeln häufig vor und ist unterwegs schlichtweg nicht reparabel.

Meine Hauptverbraucher sind Smartphone (=GPS) (dafür hab ich 4 Wechselakkus, idR ist das die beste und leichteste Lösung), die RX100 und bisweilen noch Sat-Telefon, Funkgerät und ggf Wärmebildkamera. Stirnlampe für den Winter läuft mit 1x AA, da nehme ich eine Lithiumbatterie mit (14g) die reicht idR locker für viele Tage. Für Touren mit viel Tageslicht tut es für mich eine kleine Nitecore ??? die inklusive Akku und Befestigungsschnur 10g wiegt. Die über Micro USB nachzuladen braucht so wenig Energie, dass das nebenbei läuft.

---

Wer fette 4kg Fotoausrüstung mitträgt bei 6kg Basisgewicht der ist schon ziemlich speziell drauf. Ja nach Tour/Wetter sollte man sich da Ratschag bzgl. der 6kg holen, damit es nicht ganz furchtbar wird, bei 4kg für den Fotokram nimmt man dann halt mit, wonach einem ist.

Den Mitreisenden ist hoffentlich bewusst, dass man es hier mit einem Fotofreak zu tun hat, der den halben Tag mit Wechseloptiken, Stativ und Filter herum hampeln wird?
"Ultraleichte" Rucksäcke packt man idR weil mans körperlich nicht mehr packt oder weil man schnell sein will.
Ich sehe da u.U. massives Konfliktpotential mit einem Stativfotografen.

Welche von den Optiken man da mitnimmt ist bei 4kg Kameragewichtsbudget keinerlei Herausforderung und sowieso rein persönlicher Geschmack und bzgl. Stromversorgung einfach soviele Kameraakkus kaufen und einpacken, wie man benötigt. Die kann man dann ja dem überlassen, dessen Ausrüstung man borgt.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Für UL reicht meine Kondition bei weitem nicht. Klingt nach Widerspruch. Aber dazu müsste ich schon 50 km am Tag laufen. Deshalb lieber ein paar kg mehr Nahrung und mehr Zeit, die ich dann auch für Photos nutzen kann. - JMT vermutlich NOBO.


Edit: hab mir den Solarlader mal angeschaut.

Was aktuell mein Favorit ist, ist ein "10W" Moduls von Lixanda. Das ist selbstverständlich eine chinesische Lügenangabe, die Dinger liefern maximal 1A bei 5V. Mit vier Gummischnüren dran wiegt das 68g und ganz wichtig, es ist klein genug um am Rucksack so befestigt zu werden, so dass der Einstrahlwinkel passt und dass vor allem die gesamte Modulfläche exakt in dieselbe Richtung zeigt. Ein großes Solarmodul ist am Rucksack weitgehend nutzlos, wenn es irgendwo auf halbacht herum baumelt.
Geht halt mit dem Kosinus des Fehlwinkels. Die Richtung des Weges und der Sonnenstand dürften die grössere Variation bewirken als eine Ausrichtung am Rucksack. Oder willst Du nachführen? ;)

Das von Dir genannte Modul ist mit 207 mm x 141 mm Aussenabmessungen angegeben, davon würde ich der Abbildung nach vielleicht 200 mm x 120 mm als aktive Fläche zählen. 0,024 m^2. Auch mit 150 W/m2 sind das nur 3,6 W Peakleistung. 5 W sind unrealistisch. Mit vielleicht 3 Peakstunden Tagesertrag könnten 10 Wh drin sein, aber vertrauen würde ich darauf nicht.

Laut Verkäufer wiegt es 80 g.

Wir sind einig, dass sich Solarladung für 3 Tage ohne Steckdose noch nicht lohnt.

Meine "Powerbank" ist ein ML-102. Dieses wiegt 33g ohne Akkus.

Pro 3,5Ah (reale Ah, keine chinesischen Phantasiewerte) in Form einer Samsung INR18650-35E kommen weitere 48g dazu.
Reisst mich jetzt nicht vom Hocker.

Wir sind uns einig, dass reale Ah in Deinem wie auch im Fall der Powerbank sich auf die Zelle beziehen?

Ich nehme 3 von den 18650er Zellen und den Lader/Konverter. Dann habe ich 10,5 Ah und bei angenommenen 3,7 V und 92% Wirkungsgrad eine abgegebene Leistung von 35,7 Wh an USB und muss dafür 177 g mitnehmen, plus Schutzmassnahmen beim Transport der ungeschützen Li-Ion-Zellen. An der Steckdose laden kann ich nur eine Zelle nach der anderen.

Ich nehme zum Vergleich eine "10.000-mAh"-Anker-Powerbank; die ältere Variante wurde mit 33,4 Wh Abgabe gemessen:
http://www.mjlorton.com/usb-power-banks-tested-all-the-results/
(dass dem Autor nicht klar ist, dass sich die Kapazität nicht auf die 5-V-Abgabespannung bezieht, sondern die 3,7 V der Zelle, ist etwas schade).
Das ist seriös. Die damalige Version wog 221 g, die aktuelle des gleichen Herstellers (und ich unterstelle, dass sie auch die selbe Kapazität hat, nur mit neueren Zelltypen) wiegt noch 181 g.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht halt mit dem Kosinus des Fehlwinkels. Die Richtung des Weges und der Sonnenstand dürften die grössere Variation bewirken als eine Ausrichtung am Rucksack. Oder willst Du nachführen? ;)

Es ist meist klug das Modul am Deckelfach schräg nach hinten auszurichten.

Das Modul ist mit 207 mm x 141 mm Aussenabmessungen angegeben, davon würde ich der Abbildung nach vielleicht 200 mm x 120 mm als aktive Fläche zählen. 0,024 m^2. Auch mit 150 W/m2 sind das nur 3,6 W Peakleistung. 5 W sind unrealistisch. Mit vielleicht 3 Peakstunden Tagesertrag könnten 10 Wh drin sein, aber vertrauen würde ich darauf nicht.

Das Modul verwendet Zellen von Sunpower mit einem Zellwirkungsgrad von ca. 22-23%. Damit ergeben sich die ca. 5W Leistung.

Ich habe drei dieser Module, bei einem habe ich die Elektronik entfernt um direkt an den Zellen messen zu können.
Ich verfüge über entsprechendes Messequipment und habe auch praktische Erfahrung damit.

Laut Verkäufer wiegt es 80 g.

Ich besitze eine Waage und kann selber wiegen.

Ich will das Ding überhaupt nicht verteidigen, erzähle nur, wohin mich meine Gewichtsüberelgungen führen. 420g für ein Solarmodul, das dann sehr wahrscheinliich ungünstig hinten senkrecht am Rucksack hängt wäre für mich völlig inakzeptabel für eine Leichtgewichtsausrüstung

Reisst mich jetzt nicht vom Hocker.

Wir sind uns einig, dass reale Ah in Deinem wie auch im Fall der Powerbank sich auf die Batterie beziehen?

Ich nehme 3 von den 18650er Zellen und den Lader/Konverter. Dann hab ich bei angenommenen 3,7 V und 92% Wirkungsgrad eine abgegebene Leistung von 35,7 Wh an USB und muss dafür 177 g mitnehmen, plus Schutzmassnahmen beim Transport der ungeschützen Li-Ion-Zellen. An der Steckdose laden kann ich nur eine Zelle nach der anderen.

Die "Schutzmaßnahme" ist bei mir ein Streifen Klebeband über dem Plus- bzw Minuspol. So kann ich auch zwischen vollen und leeren Zellen unterscheiden.

Diese 3500mAh Zellen von Ssamung, LG oder Panasonic/Sanyo sind die mit der höchsten Energiedichte auf dem Markt bei moderater Entladeleistung. Egal welche Powerbank, keine kann bei den Zellen ein besseres Verhältnis bieten und das Gehäuse darum herum ist immer totes Gewicht.
Außerdem sind diese Zellen langlebig, robust und sicher.

Ich nehme zum Vergleich eine "10.000-mAh"-Anker-Powerbank; die ältere Variante wurde mit 33,4 Wh Abgabeleistung gemessen:
http://www.mjlorton.com/usb-power-banks-tested-all-the-results/
(dass dem Autor nicht klar ist, dass sich die Kapazität nicht auf die 5-V-Abgabespannung bezieht, sondern die 3,7 V der Zelle, ist etwas schade).
Das ist seriös. Die damalige Version wog 221 g, die aktuelle des gleichen Herstellers (und ich unterstelle, dass sie auch die selbe Kapazität hat, nur mit neueren Zelltypen) wiegt noch 181 g.

Was die Chinesen auf ihr Zeug schreiben ist bisweilen reine Phantasie. Nachmessen hilft.
Ich selbst bevorzuge bei Akkus Zellen zu verwenden von denen ich weiß, dass sie sicher sind und dass sie garantiert das leisten was versprochen wird.
Bei Li-Ionen Akkus für Consumer Elektronik gab es die letzten 10 Jahre am obersten Ende einen Kapazitäts-Gewichtszuwachs von unter 5%.

Dass eine chinesische Powerbank mit 181g (davon vielleicht 120g Zellgewicht) eine tatsächlich nutzbare Kapazität von 10Ah bei 3,6V hat glaube ich schlichtweg nicht.

Aber bzgl. Powerbank will ich mich nicht streiten, soll jeder mitnehmen wozu er lustig ist. Der leichteste Weg für DSLR ist schlichtweg ausreichend (neue, volle) Kameraakkus mitzunehmen ohne jedes Nachladen aber auch hier welche, von denen man weiß, dass sie die versprochene Kapazität auch tatsächlich liefern.

Das Preisargument sehe ich nicht, weil man die Dinger auch wieder verkaufen kann. Bei ultraleicht kostet am Ende dann eh jedes Gramm weniger ca. 1 Euro mehr.

MfG

PS: Ich bin übrigens auch nicht ultraleicht unterwegs. Ich bevorzuge ein richtiges Zelt gegenüber einem Tarp und einen richtigen Schlafsack statt einem Quilt. Warmer und ruhiger Schlaf bei jedem Wetter sind mir 1kg mehr wert. Außerdem bevorzuge ich es "richtige Kleidung" zu tragen und ggf auch mal was wechseln zu können. Außerdem gönne ich mir beim Essen etwas mehr Vielfalt.
Bei anderen Dingen nutze ich aber auch ultraleichte Techniken/Ausrüstung, wenn ich darin keinen gravirenden Nachteil für mich sehe.
Auch der ganze "Kleinkram" summiert sich sehr schnell und selbst wenn man dann reichlich Essen und Trinken mitschleppt macht es schon einen erstaunlich deutlichen Unterschied aus, ob man 15kg oder 18kg über die Berge wuchtet.

Wer aber 4kg Fotokram mitschleppt und dann auf einen leichten Trekkingrucksack hofft ist hier eh gänzlich falsch. 4kg Fitokrempel einzupacken ist keinerlei Kunst. Die wahre Kunst wäre, wieviele tausend Euro an ausgeben möchte, um denn den ganzen Rest so weit zu reduzieren, damit man sich 4kg Fotokram im leichten Rucksack überhauptnoch leisten kann. Dafür gibt es das trekking ultraleicht Forum. die 4kg Fotokram dort einfach verschwiegen oder erzählen, dass man Profi ist und das unbedingt braucht. (es ist relevant für die Rucksackwahl, bei 4kg mehr geht nicht mehr jeder leichte Rucksack). Ansonsten gibt es nur Grundsatzdiskussionen.

MfG
 
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Weil Du's jedesmal wieder hintenanhängst: ich bin nicht der mit den 4 kg. ;)

Originalakkus: angenommen, ich würde 4 Stück mitnehmen (zusätzlich 3 x 68g) - wie lade ich die dann nach 6 Tagen an einer Steckdose - nacheinander?

Oder nicht doch besser nur einen, und den jede Nacht aus der Powerbank?
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil Du's jedesmal wieder hintenanhängst: ich bin nicht der mit den 4 kg. ;)

Ich beziehe mich auf den Ersteller des Diskussionsfadens

Originalakkus: angenommen, ich würde 4 Stück mitnehmen (zusätzlich 3 x 68g) - wie lade ich die dann nach 6 Tagen an einer Steckdose - nacheinander?

Oder nicht doch besser nur einen, und den jede Nacht aus der Powerbank?

Bisher ist es bei mir noch nicht vorgekommen, dass ich z.B. 14 Tage ohne Steckdose war, dann genau eine Nacht eine Steckdose hatte und im Anschluss wieder 14 Tage ohne Steckdose war.

Bei meinen bisherigen paar langen Touren ohne Steckdose habe ich eben am Ende an der Steckdose dann einen Akku nachgeladen und war dann entweder eh wieder in der Zivilisation oder bin eben mit leeren Ersatzakkus nach Hause geflogen.
Oder ich hatte ein Solarmodul bin.

Wo ich einen Sinn bei der Powerbank sehe ist dort, wo man wertvolle Geräte nicht öffentlich an der Steckdose einsehbar laden möchte. Entweder man kann den Akku entnehmen und über eine Ladeschale laden (Zusatzgewicht) oder man lädt eben die Powerbank und daraus dann nachts unterm Bett o.ä. dann die wertvollen Geräte.

Das sind alles individuelle Überlegungen basierend auf Tour und Gerätepark. Jedenfalls kann man dort schnell meherre 100g sparen. Ein paar 100g ist der Unterschied zwischen normalem und Expeditionstauglichem Zelt, zwischen komfortabler oder harter Isomatte, zwischen nachts frieren oder nachts warm schlafen.

MfG
 
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In der Tat - your mileage may vary.

Konkret ist die Situation so, dass ich nicht unbedingt davon ausgehe, an jeder Steckdose auch eine Nacht zu verbringen, sondern hauptsächlich dort Nachschub gegen Abfall zu tauschen. Daher am allerliebsten unterwegs laden. Aber die genauere Planung kommt später, momentan schaue ich mir die Optionen an. Und nachher kommt's im Einzelfall eh anders.

https://backpackinglight.com/forums/topic/new-lightest-battery-anker-powercore-10000/#post-3396140
noch zum Thema Zellen. Also auch drei 18650.
 

Dann scheint mit 3 Stück 18650er Zellen tatsächlich ein gutes und sehr leichtes Teil zu sein.

Nachteile sind wohl, dass man nicht gleichzeitig laden und entladen kann (z.B. Solarbetrieb) und dass der Mindestentladestrom 50mA beträgt.

Es ist wirklich mühsamer als man denkt, eine gute Powerbank zu finden.

Ich selbst finde auch den Micro USB Ladeeingang blöd, die sind mechanisch super empfindlich, wenn da den ganzen Tag ein Kabel (Solarpanel) am Rucksack dran hängt. Aber das scheinen mittlerweile (fast) alle so zu haben. Vorteil ist, dass ein Kabel für beides funktioniert.
 
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Leute, wir reden hier vom Trecking. Ihr müsst das Zeuch tragen! Tagelang, Kilometer lang. Das Wesen von Trecking besteht in der radikalen Beschränkung. In jeder Hinsicht. Man pennt auf einem Hauch von Isomatte, frisst zweifelhaften Dreck und schwitzt seine Klamotten voll. Und ihr diskutiert hier Fototechnik, als ob die ein Sherpa hinter einem hertragen würde. Stabbi, Stativ, meine guten Primes und der c-AF war ja auch so wichtig. 3 Kilo Fotoausrüstung von 19 Kilo Gepäck. *Augenroll*
Prioritäten und mentale Einstellung. Wenn man sich unterwegs selbst ernsthaft die Frage stellt, warum man derartig viel Fotokrempel herumschleppt, dann war die initiale Entscheidung ganz klar falsch. Ansonsten weiß man, warum man den Krams mit herumträgt.

Aber: Es bringt keine Punkte, wenn der Fotokram im Rucksack verstaut ist. Unterwegs Rucksack absetzen fürs Fotografieren ist deutlich erhöhter Zeitverbrauch; da sollte man konzeptionell nochmal drüber nachdenken. Kamera offen tragen, ob nun über Clip oder anderweitig, ist auf einigen Treks aufgrund von Staub nicht zu empfehlen, von Schutz bei Stürzen o.ä. mal ganz abgesehen (GR20 hat z.B. ein paar leichte Klettereinlagen).

Womit wir zum nächsten Punkt kommen: 1kg ist nicht 1kg, denn es kommt stark darauf an, wo und wie man dieses 1kg herumträgt. 1kg an den Füßen ist wie 5kg im Rucksack, und selbst im Rucksack kann eine andere Gewichtsverteilung Unterschiede machen. Aufgrund des obigen Punktes mit Kamerazugriff trage ich die Ausrüstung in Brusthöhe herum, aber das schlaucht mehr als wenn sie auf dem Rücken wäre.

Und bzgl. Stromzeugs: Alles über USB; bei DSLR genügend Ersatzakkus mitnehmen. Spiegellose, die sich nicht über USB laden lassen: Finger weg, das braucht man sich heutzutage nicht mehr antun (zumindest für mich wäre das ein Ausschlußkriterium).
 
Und bzgl. Stromzeugs: Alles über USB; bei DSLR genügend Ersatzakkus mitnehmen. Spiegellose, die sich nicht über USB laden lassen: Finger weg, das braucht man sich heutzutage nicht mehr antun (zumindest für mich wäre das ein Ausschlußkriterium).

Kommt doch auf das Gesamtergebnis an. Einer Kamera, die mit USB-Ladegerät weniger wiegt als eine andere ohne würde ich den Vorzug geben.

Außerdem kommt es darauf an, in welchem System ich beheimatet bin. Ich als mFTler würde eher zur GM5 greifen als 500 Euro für eine RX100 nochmal auf den Tisch zu legen - nur für eine Wanderung, bloß weil ich die über USB laden kann. Und eine Fuji käme mir eh nie ins Haus, USB-Ladeoption hin oder her.

Bei so einer Tour kommt es dazu noch maßgeblich auf deine Wandergenossen an. Wenn du alle Nase lang Pause machen musst, weil du ein halbes Fotostudio mit der herumschleppst, und dann in den Pausen noch anfängst, mit dem Kram herumzuspielen, kommt sehr schnell Missmut auf.
 
Bei so einer Tour kommt es dazu noch maßgeblich auf deine Wandergenossen an. Wenn du alle Nase lang Pause machen musst, weil du ein halbes Fotostudio mit der herumschleppst, und dann in den Pausen noch anfängst, mit dem Kram herumzuspielen, kommt sehr schnell Missmut auf.
Deswegen halt Direktzugriff auf das Kamerazeugs, oder zumindest die häufig gebrauchten Teile davon (muß ja nicht alles sein). Wenn sich die anderen dann sogar in den eh eingelegten Pausen über das Geknipse aufregen, macht man entweder schlechte Bilder oder ist mit den falschen Leuten unterwegs (im Sinne von man paßt nicht zusammen, warum auch immer).

Und mir ging es im Kontext von USB um einen Neukauf, falls. Ansonsten muß man halt überlegen, was die besten Optionen mit dem vorhandenen Equipment sind, ganz klar.
 
Weshalb nicht in einer Gurttasche am Beckengurt? (Kamera und Standardobjektiv - den Rest im Rucksack)
Der Rucksack läßt dort wenig Platz, bietet aber geräumige Gurttaschen als auch Schnellzugriff auf Trinkflaschen, ohne sich dabei verrenken oder andere fragen zu müssen. Davon abgesehen habe ich so Zugriff auf meine vollständige Fotoausrüstung, und es gibt Situationen, in denen das auf Beckenhöhe schon im Weg (der Beine) wäre.

Generell gesehen, ja, das ist eine von vielen Möglichkeiten. Manchmal geht auch nur ausprobieren, um die Vor- und Nachteile einer Lösung erfassen zu können.
 
Was aktuell mein Favorit ist, ist ein "10W" Moduls von Lixanda. Das ist selbstverständlich eine chinesische Lügenangabe, die Dinger liefern maximal 1A bei 5V. Mit vier Gummischnüren dran wiegt das 68g und ganz wichtig, es ist klein genug um am Rucksack so befestigt zu werden, so dass der Einstrahlwinkel passt und dass vor allem die gesamte Modulfläche exakt in dieselbe Richtung zeigt. Ein großes Solarmodul ist am Rucksack weitgehend nutzlos, wenn es irgendwo auf halbacht herum baumelt.
Realistisch kann man mit so einem 5W Modul an sonnigen Tagen (an denen man sich tagsüber bewegt) ca. 20Wh in eine Powerbank laden. Entnehmen kann man davon dann vielleicht 15Wh, wenn man was mit hohem Wirkungsgrad hat. Im Geräteakku selbst landen dann 10-12Wh.
Ein 10-12Wh Li-Ionen Akku wiegt ca. 40-50g.

Man sieht, hier kann sich nach einigen Tagen tatsächlich ein Gewichtsvorteil einstellen.
Modul kam heute aus China und macht in der Tat einen guten Eindruck. Mit der frühen Märzsonne und etwas Dunst 0,6 A in die Powerbank, da sollte 1 A gehen unter günstigeren Bedingungen in Kalifornien. Ohne Schnur mit 66 g gewogen.

Der Gewichtsvorteil ist eher grösser, in meinem Fall (Fuji) wiegt ein Geräteakku 50 g bei 8...9 Wh.

Vielen Dank für den Hinweis auf das Panel.
 
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