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Dumme Frage, aber was bringt mir Vollformat wirklich?

Was mir zu wenig erläutert wird bei solchen VF Diskussionen ist die Ojektivfrage (hier ist das zum Glück anders).

Der Vorteil von VF ist auch gleichermassen Nachteil: die alten Objektive können weiter verwendet werden, jedoch lieg die Auflösung des VF Chips der 5D zB über der Auflösung vieler Objektive bzw. Randunschärfe ist an der Tagesordnung (was aber bei DX auch so sein wird bzw. schon teilweise so ist, obwohl nur die beste Stelle, die Mitte, des Objektivs genutzt wird), was zur Folge hat, das man neue Objektive kaufen muß und die alten dann doch nicht so nutzbar sind - also mehr Kosten, die Kamera alleine reicht nicht!

Zudem sind lichtstarke Objektive sehr groß und schwer. DX bietet hier den Vorteil das ein gleich lichtstarkes Objektiv wesentlich kleiner und leichter zu handhaben ist, hinzu kommt, die 'gewonnene Winzigkeit' kann man wiederum in noch mehr Lichtstärke investieren, man stelle sich Zooms mit durchgehender Blende von 1,4 oder 2,0 vor. Allerdings hat sich da auch noch niemand rangetraut.

Eine VF Kamera zu kaufen nur weil man dann nicht mehr im Kopf die Brennweite umrechenen muß halte ich für -mit Verlaub- extrem albern. Immerhin macht es Nikon mit 1,5er Crop nicht sooo schwer.

Meiner Ansicht nach ein teures Vergnügen. Einzig die echten WW-Objektive sprechen mMn dafür. Der hellere Suche ist ne nette Dreingabe, aber da sich die meisten heutzutage ja lieber auf den AF verlassen...
 
objectivus schrieb:
Der "Fachmann" der mit Klein-, Mittel- und Großformaten "gearbeitet" hat, der nahm dazu jeweils eine andere Kamera nebst Objektiven dazu in die Hand.
Und da blieb die Perspektive, sprich: Bildwinkel und Bildausschnitt - stets in der "richtigen" Relation zur Brennweite.
Wer aber heute an einer 1,6 er Crop Kamera "echte" 12 mm Brennweite haben will - d.h. den Bildausschnitt den 12 mm BW am Vollformat liefern - nicht etwa nur die Zahl auf dem Objektiv eingraviert - der kommt einfach nicht umhin, sich eine 8er Brennweite zu kaufen. Und dann wird es schon verdammt eng etwas zu kriegen, was sowohl bezahlbar als auch brauchbar ist. Und genau das ist der Crop-Nachteil - und er ist auch nicht so einfach wegzudiskutieren. Wer derartige WW-Linsen nicht braucht, muß sich darüber keine Gedanken machen.... :)

Möchtest Du wirklich mit diesem einen Extrembeispiel argumentieren, wo es genau einen einzigen Fremdanbieter gibt, der so ein Objektiv überhaupt im Programm hat und daraus eine allgemeine Aussage ableiten ?

Schauen wir uns doch mal die Ultraweitwinkel (<20mm KB)-Welt an, was es da so gibt:

"Vollformat":

Sigma 12-24/4,5-5,6
Sigma 15-30/3,5-4,5
Sigma 14/2,8
Tamron 14/2,8
Canon 14/2,8
Canon 16-25/2,8
Canon 17-40/4
diverse 17-35/2,8-4...
diverse Fischaugen

kleinere Sensoren :

Olympus 7-14/4
Olympus 8/3,5 fish
Nikon 12-24/4
Nikon 10,5/2,8 fish
Tokina 12-24/4
Tamron 11-18/4-5,6
Sigma 10-20/4,5-5,6
Canon 10-22/3,5-4,5

Ich kann da absolut keine prinzipiellen Vorteile für "Vollformat" erkennen, vor allem dann, wenn man auch mal die Abbildungsqualität betrachtet.

mfg
 
Cephalotus schrieb:
Ein Nachteil für die crop Nutzer ist möglciherweise speziell im Canon System, dass es für 1,6x Sensoren auch längerfristig kein wirklich hochwertiges Gehäuse geben wird und man künftig wahrscheinlich gezwungen sein wird, für einen Profi-AF oder einen 100% Sucher oder Spritzwasserdichtungen eine Vollformat Kamera kaufen zu MÜSSEN.
Crop 1.3 gibts ja auch noch und mit der 1D Mark II N wurde dafür ja grade erst eine neue Kamera vorgestellt.
Crop 1.3 halte ich für den besten Kompromis aus guter Qualität und einem Preis-/Leistungsverhältnis, welches einen nicht sofort ruiniert ;)
 
mariane schrieb:
genau so ist es, 200mm * 1.6 Brennweite zeigt von der größe her ein ähnlichen Bildauschnitt wie 320mm (*1.0). Ähnlich deshalb, weil sich natürlich beide Auschnitte in der Perspektive unterscheiden!

Deshalb empfinde ich auch das Softwarezoomen, um höhe Brennweiten zu simulieren, überflüssig.

Die Perspektive ändert sich da nicht. Das Bild einer 5D und 320mm Brennweite sollte sich vom Bild einer 20D und 200mm Brennweite eigentlich nicht unterscheiden, sofern man den Standpunkt und das Motiv nicht ändert.

Softwarezoomen, Crop-Kameras und Brennweitenveränderung kann man eigentlich 1-zu-1 mitteinander vergleichen - wenn man Qualitätsaspekte außer Acht läßt.
 
Cephalotus schrieb:
Möchtest Du wirklich mit diesem einen Extrembeispiel argumentieren, wo es genau einen einzigen Fremdanbieter gibt, der so ein Objektiv überhaupt im Programm hat und daraus eine allgemeine Aussage ableiten ?
Extrembeispiel? Deine eigene Liste unten zeigt es doch selbst auf:

Cephalotus schrieb:
Schauen wir uns doch mal die Ultraweitwinkel (<20mm KB)-Welt an, was es da so gibt:

kleinere Sensoren :

Olympus 7-14/4
Olympus 8/3,5 fish
Nikon 12-24/4
Nikon 10,5/2,8 fish
Tokina 12-24/4
Tamron 11-18/4-5,6
Sigma 10-20/4,5-5,6
Canon 10-22/3,5-4,5
Demgemäß sind die einzigen Objektive, welche Dir am Crop-Format "echte 12 mm Perspektive" liefern können, die beiden Olys. Der Rest liegt drüber. Wenn ich die "12 mm Perspektive" haben will, interessieren mich "die Ultraweitwinkel (<20mm KB), die es da so gibt" herzlich wenig. Höchstens die, die deutlich unter 10 mm BW liegen. Speziell für "Nicht-Olympianer" ist da aber ziemlich tote Hose.

Cephalotus schrieb:
Ich kann da absolut keine prinzipiellen Vorteile für "Vollformat" erkennen, vor allem dann, wenn man auch mal die Abbildungsqualität betrachtet.
Von "prinzipiellen Vorteilen" des Vollformats habe ich nichts geschrieben. Aber auf das Problem mit vielen Cropkameras, brauchbare und bezahlbare Ultra-WW's z.B. mit echter 12 mm-Perpsektive dafür zu bekommen. Und genau das hast Du mit Deiner Liste ja bestätigt.... :D
 
kleinere Sensoren :

Olympus 7-14/4
Olympus 8/3,5 fish
Nikon 12-24/4
Nikon 10,5/2,8 fish
Tokina 12-24/4
Tamron 11-18/4-5,6
Sigma 10-20/4,5-5,6
Canon 10-22/3,5-4,5

ALLE genannten Objektive, bis auf die Fischaugen, sind Zoom. Da KANN die Qualität, egal wie toll und neu das Zoom ist, einfach nicht optimal sein. Bei FF gibt es einige Festbrennweiten im Angebot. Vergessen wurden auch Klassiker wie Zeiss/Yashica Distagon 18/4 T* oder die riesenhaften Festbrennweiten-Nikkore mit 13 und 15 mm. Da gibts schon einiges mehr, als Deine Liste nennt :) und auch eine 30 Jahre alte Rechnung schlägt, wenn sie gut gemacht wurde und eine Festbrennweite ist, mit Sicherheit heutige Zoomobjektive. So hinter m Mond war man optisch vor 30 Jahren nun auch nicht, es gab auch damals schon Sondergläser und alles Know-How zur Berechnung hochwertiger Festbrennweiten.

Die seitdem gemachten Fortschritte im Objektivbau sind ja leider fast ausschließlich auf Zooms angewendet worden. Oder um Objektive bei gleicher Qualität kleiner, billiger, leichter zu machen (Beispiel: Canon 70-300 DO, die neuartige Optik dient nicht primär der Qualitätsverbesserung, sondern den deutlich kompakteren Abmessungen).

viele Grüße
Thomas
 
objectivus schrieb:
Demgemäß sind die einzigen Objektive, welche Dir am Crop-Format "echte 12 mm Perspektive" liefern können, die beiden Olys. Der Rest liegt drüber. Wenn ich die "12 mm Perspektive" haben will, interessieren mich "die Ultraweitwinkel (<20mm KB), die es da so gibt" herzlich wenig. Höchstens die, die deutlich unter 10 mm BW liegen. Speziell für "Nicht-Olympianer" ist da aber ziemlich tote Hose.

<klugscheiss> weil man es immer liest: es gibt keine "12mm-Perspektive", weil die Perspektive nur vom Standort, aber nicht von der Brennweite abhängt. Ich weiß aber was gemeint ist </klugscheiss>

Auch das Zuiko 7-14 liefert nicht den Bildwinkel eines 12mm an Kleinbild, in der Horizontalen sind es ca. 12,5mm und in der Vertiaklen ca. 14mm.
Die Frage ist aber, ob das Sigma die 12mm überhaupt liefert ;-) Sigma nimmt es da ja auch oft nicht so ganz genau mit ihren Brenwneitenangaben.

Wie dem auch sei, ich gebe Dir ja in diesem Punkt recht:

Einen mit 12mm an Kleinbild vergleichbaren Bildwinkel gibt es derzeit für Kameras mit kleineren (oder auch größeren) Sensoren nicht.

ABER: Für mich ist das eben ein Extrembeispiel, denn solche Bildwinkel sind eigentlich nur noch experimentelle Fotografie oder absolute Spezialanwendungen.

Zum weiten verallgemeinerst Du eben Deine Aussage und sprichst von einem generellen Vorteil des 36x24mm Sensors beim Weitwinkel.
Den kann ich so absolut nicht erkennen, meines Laienhaften Verständnisses nach könnte man ja angeblich theoretisch für die kleineren Sensoren sogar die besseren Extremweitwinkel bauen. Wenn man wollte.

Es ist daher momentan(!) wenn schon eher ein Problem bei der noch jungen Objektivpalette für kleine Sensoren, aber keinesfalls ein genereller Vorteil des großen Sensors.

Darauf wollte ich hinaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
argus-c3 schrieb:
ALLE genannten Objektive, bis auf die Fischaugen, sind Zoom.

Was sehr wahrscheinlich daran ligt, dass der überweigende Anteil der Fotografen in diesem Bereich heutzutage Zooms bevorzugt.

Früher hat man solche Konstruktionen schlichtweg nicht beherrscht bzw entsprechende Sondergläser, Schleiftechniken, Vergütungen und Simulations/Konstruktionsprogramme standen nicht zur Verfügung.
Da musste man in diesem Brennweitenbereich notgedrungen Festbrennweiten bauen.

Da KANN die Qualität, egal wie toll und neu das Zoom ist, einfach nicht optimal sein.

Die Frage ist immer, ob der Markt eine "optimale" Festbrennweite will (auch da muss man immer noch Kompromisse eingehen) oder doch lieber ein etwas schlechteres Zoom.
Anscheinend bevorzugen die Fotografen die Zooms.

Bei FF gibt es einige Festbrennweiten im Angebot. Vergessen wurden auch Klassiker wie Zeiss/Yashica Distagon 18/4 T* oder die riesenhaften Festbrennweiten-Nikkore mit 13 und 15 mm. Da gibts schon einiges mehr, als Deine Liste nennt :)

Natürlich. Ich hab mich jetzt mal auf einige aktuelle beschränkt und sicher noch das ein oder andere vergessen.
Weiterhin ist klar, dass sich während der letzten 40 Jahre mehr 35mm Designs angesammelt haben als in den letzten 2-3 Jahren, seit Optiken speziell für die kleinen Sensoren gebaut werden.


und auch eine 30 Jahre alte Rechnung schlägt, wenn sie gut gemacht wurde und eine Festbrennweite ist, mit Sicherheit heutige Zoomobjektive.

Auf das mit Sicherheit würde ich nicht wetten.

Selbst ein Zeiss Distagon 21/2,8 (eine recht neue und sehr aufwändige stark retrofokale Rechnung) ist mit Kompromissen versehen.
In diesem Falle sind es meines Wissens die Verzeichnungen, die bei diesem Objketiv (laut Zeiss Daten) sehr hoch sind, deutlich höher als bei manch modernem Zoom.

So hinter m Mond war man optisch vor 30 Jahren nun auch nicht, es gab auch damals schon Sondergläser und alles Know-How zur Berechnung hochwertiger Festbrennweiten.

Bei Ultraweitwinkeln war man in der tat früher hinterm Mond. Für Festbrennweiten hats eben gerade noch so gereicht, aber alleine das Multicouting war schon mal extrem wichtig, von den Neuerungend er heutigen Zeit wie doppelseitigen Asphären konnte man damals auch nur träumen.

Die seitdem gemachten Fortschritte im Objektivbau sind ja leider fast ausschließlich auf Zooms angewendet worden. Oder um Objektive bei gleicher Qualität kleiner, billiger, leichter zu machen (Beispiel: Canon 70-300 DO, die neuartige Optik dient nicht primär der Qualitätsverbesserung, sondern den deutlich kompakteren Abmessungen).

Diesem Satz wiederrum stimme ich uneingeschränkt zu.

Sicherlich könnte man heute sehr hochwertige Festbrennweiten bauen, allerdings sind das dann auch weiderrum extreme Designs wie irgendwelche F1,4 Rechnungen.
Ein neues gutes 24/2,8 hingegen mit Sondergläsern und einem demenstprechend hohen Preis würde wahrscheinlich aber keine Käufer finden, den 24/2,8 kann man ja heute auch im Zoom haben.

Man muss den Objketivherstellern auch zugute halten, dass sich soclhe tollen Konstruktionen für Film schlichtweg nicht rentiert haben.

In der projektion beim Dia sieht man den unetsrchied zwischen einer sehr hoch auflösenden und einer hoch auflösenden Optik schlichtweg nicht (ich rede hier von Auflösung, nicht Kontrast!) und Randschwächen am Dia hat man eh ignoriert.
Und auch der normale Negativfilm hätte solche Unterschiede nicht gezeigt.

Wäre nur noch ein sehr kleiner Markt für absolute Qualitätsfanatiker geblieben, und der hat eh weder Nikon noch Canon Kleinbild gekauft, sondern eine der Edelmarken oder Mittelformat...

mfg
 
Cephalotus schrieb:
Es ist daher momentan(!) wenn schon eher ein Problem bei der noch jungen Objektivpalette für kleine Sensoren, aber keinesfalls ein genereller Vorteil des großen Sensors.

Darauf wollte ich hinaus.


Das stimmt aber so nicht. Abgesehen von großen Teleobjektiven, ist es wenn überhaupt dann gleich aufwendig, ein Objektiv für einen kleinen Sensor zu bauen wie ein gleich aufwendiges für einen größeren Sensor.

Einerseits sind die Objektive für kleine Sensoren auch kleiner.

Andererseits ist die Präzision, mit der die Objektive gefertigt werden müssen, noch höher. Denn die Auflösung muß ja entsprechend dem kleineren Sensor auch höher sein, das stellt an die Fertigungsqualität, an die Oberflächen der Linsen und an die Peripherie (Autofocus, und und und) auch höhere Ansprüche.

In der Praxis habe ich bisher noch nie ein KB-Objektiv mit sagen wir mal 20 mm Brennweite gesehen, was qualitativ mit einem Mittelformatobjektiv und ca. 35 mm Brennweite mithalten konnte. Natürlich ist das MF-Objektiv wesentlich größer, aber teurer nicht unbedingt, denn billige MF-Objektive z.B. aus russischer Produktion sind wesentlich günstiger als teure KB-Objektive von Zeiss, Leica etc. also ich würde sagen, rein kostenmäßig ist das sogar fast unentschieden.

Die kleinen Sensoren rauschen ja z.B. auch mehr. Ja da kann man sagen, na und, die werden ja jedes Jahr besser - aber die großen Sensoren werden auch jedes Jahr besser und halten so ihren Vorsprung.

Jetzt ist 2005 und man bekommt sicherlich mit einer 1Ds Mk. II ein 16 MP-Foto hin, aber mit keiner Cropkamera gibt es ein vergleichbares Foto. Und WENN es das gibt, dann muß erstmal ein Crop-Weitwinkelobjektiv her, was auch wirklich die 16 MP auflöst. Aber bei KB gibt es dann zeitgleich vielleicht wirklich 20-25 MP Sensoren und auch wieder Objektive, die das auflösen.

Ich denke einfach, in der Praxis ist dieser Weitwinkelbereich in einem größeren Sensorformat eher leichter abzudecken. In der Theorie steht es wohl eher unentschieden für beide Formate.

Ganz anders ist das wie gesagt bei Teles oder auch schon Normalbrennweiten. Da hat der Crop echte Vorteile, weil ein 300mm 2.8 viel kleiner und leichter ist als ein 500/2.8 es wäre.... solange die Sensoren halt in Auflösung und vor allem Farbwiedergabe/Rauschverhalten die Vollformatsensoren halbwegs mithalten können. (aktuell gehts ja so einigermaßen: Nikon D2x - 12 MP am Crop gegen 16 MP - FF an der 1Ds)

viele Grüße
Thomas
 
Eine VF Kamera zu kaufen nur weil man dann nicht mehr im Kopf die Brennweite umrechenen muß halte ich für -mit Verlaub- extrem albern.
Ich würde sogar noch weiter gehen: Man muß überhaupt nicht umrechnen - genauso, wie man nicht dauernd von Euro in DM umrechnen muß. Daß viele Leute es aus Gewohnheit dennoch tun, ist ein anderes Thema. Aber deswegen ist die Kamera bzw. die Währung nicht schlechter und nicht besser.
 
Gut dann mal zwei Fragen:

-Ist es denn eine gegebene Größe das alle vorhandenen VF WWs die 16 MP auflösen? Das kann ich nicht glauben, vor allem bei dem was man oft so sieht.

-Olys ausgenommen schafft man zB mit einer Nikon Cropkamera 15 mm. Sicherlich gibt es manchmal Stiuationen in denen man sich 12 mm wünscht, aber wie oft kann das sein? Ich liebe WW, aber selbst ich kann nicht glauben das man ohne die 3 mm nicht leben kann.

Preis/Leistungsmässig überzeugt mich das alles sowieso noch nicht wirklich.

Crop-Kameras und DX Objektive werden unterm Strich immer billiger zu porduzieren sein, die Frage ist nur wie billig VF werden kann, damit der Unterschied irrelevant wird.

Vor allem wächst jetzt eine ganze Generation digitaler Fotografen heran, die noch nie wirklich und ausgiebig analog mit 35 mm fotografiert haben. Denen ist das alles wahrscheinlich sowieso eher egal. Wer soll's also kaufen, damit es billiger wird oder wird Canon das einfach herstellen und man kauft es dann einfach so, weil es alle kaufen?
 
necronic schrieb:
Es gibt gar keine dumme Fragen nur dumme Antworten! Aber hier kriegst du immer ne kompetente Antwort...!!!
Es gibt keine dummen Fragen, außer man stellt sie.
Die Bitte, etwas zu erläutern, worüber viel geredet und wenig ausgesagt wird, ist von einer dummen Frage weit entfernt.
Ich finde die Diskussion interessant.
 
kosmoface schrieb:
Crop-Kameras und DX Objektive werden unterm Strich immer billiger zu porduzieren sein, die Frage ist nur wie billig VF werden kann, damit der Unterschied irrelevant wird.

Vor allem wächst jetzt eine ganze Generation digitaler Fotografen heran, die noch nie wirklich und ausgiebig analog mit 35 mm fotografiert haben. Denen ist das alles wahrscheinlich sowieso eher egal. Wer soll's also kaufen, damit es billiger wird oder wird Canon das einfach herstellen und man kauft es dann einfach so, weil es alle kaufen?

einspruch, wie lange gibt es jetzt die crop dslrs und wie lange gibt gab es die analogen slrs, welche alle VF sind... (wann kam die D30 raus, zu welchem preis ?)

ich denke in fuenf/sechs jahren ist die produktionstechnik so weit, dass auch VF sensoren wie jetzt in der 5D absolute massenware sind.

ich glaube , crop ist nur eine zeitlich begrenzte geschichte, hat seine berechtigung aber die preisdifferenz wird sinken zwischen Cropcams und VF digis.. erste ansaetze zeigt dazu genau die 5D.. oder haette jemand vor zwei/drei jahren ernsthaft an eine VF mit 12MP geglaubt fast zum preis der damaligen D60/10D...und schaue auf die objektivpreise...für ein gutes tele L oder ein gutes NIkkor-Tele bekommst du jetzt locker auch den 5D Body...


BTW: gibt es eigentlich ne statistik zum altersdurchschnitt bezogen auf die benutzte DSLR cam ??
 
kosmoface schrieb:
Gut dann mal zwei Fragen:

-Ist es denn eine gegebene Größe das alle vorhandenen VF WWs die 16 MP auflösen? Das kann ich nicht glauben, vor allem bei dem was man oft so sieht.

Im Zentrum lösen alle WW-Objektive, die einen 8 MP Crop-Chip auflösen, spielend einen 16 MP-Vollformatchip auf.

Stichwort Pixeldichte. Der 1.6x Crop hat ziemlich genau 40% der Fläche vom Vollformat. Gleiche Pixeldichte ist also beim Crop bei 40% der Pixelzahl erreicht. Also in diesem Fall: 40% von 16 MP = ca. 6 MP.

Am Rand ist es anders, das hängt halt ganz von den Objektiven ab. Andererseits wenn man nun dahergeht und die 16 MP in den Cropchip reinzwängen würde (sozusagen eine D2x Mk. II :)) dann glaube ich mal daß durch die dann noch viel höhere Pixeldichte auch am Crop die Objektive sehr schnell Randunschärfen zeigen werden. Wenn sie überhaupt in der Lage sind, im Zentrum so hoch aufzulösen.

Im Vollformat wie gesagt, lösen alle Objektive, die an einer 300D gute Qualität bringen, auch im zentralen Bereich an der 1Ds Mk.II genauso gut auf. Da kann sich ja jeder selbst ausrechnen, daß "drumrum" einfach doch eine Menge Extrainformation im Bild sein wird....

Man kann s drehen und wenden wie man will, der Crop ist auf jeden Fall im WW dem Vollformat nicht überlegen.

Ich glaube weiterhin, daß es eher umgekehrt ist.

viele Grüße
Thomas
 
eric schrieb:
ich denke in fuenf/sechs jahren ist die produktionstechnik so weit, dass auch VF sensoren wie jetzt in der 5D absolute massenware sind.

Meiner Meinung nach wird der momentane Boom bei den DSLRs in einigen Jahren wieder vorbei sein. Dann wird auch die technische Entwicklung einen gewissen Reifegrad erreicht haben und Verbesserungen werden nicht mehr wie heute im 6 Monats Zyklus präsentiert werden.

ich glaube , crop ist nur eine zeitlich begrenzte geschichte, hat seine berechtigung aber die preisdifferenz wird sinken zwischen Cropcams und VF digis.. erste ansaetze zeigt dazu genau die 5D.. oder haette jemand vor zwei/drei jahren ernsthaft an eine VF mit 12MP geglaubt fast zum preis der damaligen D60/10D...

Ich nicht.
Aber kann man daraus wirklich ableiten, dass es im gleichen Tempo so weiter geht ?

und schaue auf die objektivpreise...für ein gutes tele L oder ein gutes NIkkor-Tele bekommst du jetzt locker auch den 5D Body...

Und das gute Objektiv ist in fünf Jahren immer noch ein gutes Objektiv, wenn es die 5D für 300 ? auf ebay gibt.

mfg
 
argus-c3 schrieb:
Man kann s drehen und wenden wie man will, der Crop ist auf jeden Fall im WW dem Vollformat nicht überlegen.

Olympus behauptet aber genau dass.

Dass nämlich in der Digitaltechnik sehr große Bajonettöffnungen nötig sind, etwas das eben mit "Vollformat" und den alten bajonettanschlüssen nicht der Fall ist.

Das mag nun Marketing sein oder nicht, keine Ahnung...

Wir werdens ja sehen, ob Canon wirklich überzeugende Weitwinkel fürs "Vollformat" anbieten kann.

Und "Bildqualität" bemisst sich ja vor allem bei Weitwinkel nun wahrlich nicht nur durch das Auflösungsvermögen in der Bildmitte (das ist bei Tele z.B. Überproportional wichtig), sondern eben auch durch Vignetteirung, Verzeichnung, CAs, Streulicht, Leistung am Rand, usw...
 
argus-c3 schrieb:
Andererseits ist die Präzision, mit der die Objektive gefertigt werden müssen, noch höher. Denn die Auflösung muß ja entsprechend dem kleineren Sensor auch höher sein, das stellt an die Fertigungsqualität, an die Oberflächen der Linsen und an die Peripherie (Autofocus, und und und) auch höhere Ansprüche....

Schau Dir mal das "28"/2,4 Objektiv in der neuen Ricoh digital GR an. Aus meiner Sicht ist dieses Objektiv sehr gut. Es hat kaum CAs, kaum Verzeichnung, keine Vignettierung und ist schon bei Offenblende scharf bis in die Ecken und auch die MTFs von Ricoh sehen sehr gut aus.

Dieses Objektiv hängt an einem winzigen 8MP 1/1,8" Sensor und kostet auch nicht "die Welt".

mfg
 
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