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Canon 70-200 F4 IS USM oder 100-400 IS USM

Man liest hier halt hier sehr oft das die Qualität durch einen 1,4x so gut wie nicht nachlässt...

Erklärt sich von selber. Wenn Du 80mm "mehr" Brennweite so sehr brauchst, dass Du den Nachteil des Lichtstärkenverlustes auf f5.6, den schlechteren AF, der schlechteren Qualität und des dunkleren Suchers in Kauf nimmst, dazu noch 100-200.- für den Konverter hinlegst, solltest Du gleich mehr Brennweite nehmen.

Oder belichtest Du ständig mit hohem Anspruch auf DIN-A3 und größer aus, dass Du jedes Fitzelchen Qualitätsverlust duch Croppen vermeiden willst?

Wieso hat man gebraucht keine Garantie?? Gerade das 70-200 wird hier recht oft erst paar Monate jung zum Verkauf angeboten da die Kollegen wieder updaten und man spart 150€ und hat noch ausreichend Restgarantie

Dann sollte man sich mal überlegen, warum das Glas nach kurzer Zeit schon wieder vertickt wird ;) An der optischen Qualität wird es nicht liegen, da muss man schon auf eine saftige Festbrennweite umsteigen, um einen nennenswerten Qualitätsschub zu erfahren.

Meist wird auf das 2.8 oder eben auf das 100-400 umgesattelt. Habe ich auch hinter mir ;) Geschenkt bekommt man nichts, und "ein paar Monate" sind auch Zeit. Bis zum verstärkten Einsatz des Objektivs zum Saisonstart im Frühjahr dürfte die angebrauchte Garantie dann ganz um sein, brauchbare Gewährleistung vom Händler ist dann auch nicht mehr.
 
Erklärt sich von selber. Wenn Du 80mm "mehr" Brennweite so sehr brauchst, dass Du den Nachteil des Lichtstärkenverlustes auf f5.6, den schlechteren AF, der schlechteren Qualität und des dunkleren Suchers in Kauf nimmst, dazu noch 100-200.- für den Konverter hinlegst, solltest Du gleich mehr Brennweite nehmen.

Oder belichtest Du ständig mit hohem Anspruch auf DIN-A3 und größer aus, dass Du jedes Fitzelchen Qualitätsverlust duch Croppen vermeiden willst?

Also was den Lichtverlust durch den Konverter betrifft trifft das doch auch auf das 100-400 zu?! Dieses ist auch nicht gerade sonderlich lichtstark und interessant wäre auch mal zu wissen ab welcher Brennweite dieses schon f5,6 hat, wirklich erst bei 400mm??? Und der AF wird doch nicht durch den Konverter schlechter sondern durch die jeweilige Offenblende zur Brennweite oder? Genau der gleiche Effekt hätten wir dann beim 100-400 oder sehe ich das falsch??


Bin mir bei der Sache echt recht unsicher. Was mir beim 100-400 nicht gefällt ist das es so ein Schiebezoom ist und das es halt doch recht groß und protzig gerade auch für längere Sparziergänge ist.

Weiß auch nicht ob es sich gerade gut über längere Zeit in der Hand halten lässt oder einfach zu schwer wird (bin ja keine Bodybuilder ;) )

Denke in Zoos oder Wildparks sollte man doch mit 200 (bzw. 280mm mit Kenko) und ner Crop Kamera ganz gut zurecht kommen. Gut in der Vogelfotografie oder im richtigen Wildlife sieht das wieder ganz anderes aus.

Überlege ehrlich gesagt mit dem 70-200 is zu starten und wenn ich merke das mich Wildlife total reizt mir noch zusätzlich ein Opjetiv mit richtig Brennweite für die Heimat zu kaufen. So hätte ich dann zumindest für Reisen und längere Sparziergänge ein handliches und trotzdem sehr gutes Tele :top:
 
Bin mir bei der Sache echt recht unsicher.
Das merkt man deutlich.
Was mir beim 100-400 nicht gefällt ist das es so ein Schiebezoom ist und das es halt doch recht groß und protzig gerade auch für längere Sparziergänge ist.
Halte ich persönlich für ein Gerücht. Protzig ist was anderes. :evil:
Denke in Zoos oder Wildparks sollte man doch mit 200 (bzw. 280mm mit Kenko) und ner Crop Kamera ganz gut zurecht kommen. Gut in der Vogelfotografie oder im richtigen Wildlife sieht das wieder ganz anderes aus.
Stimmt nur bedingt und ist sehr Wildpark abhängig. 200mm (ob nun mit oder ohne Cropfaktor) sind mir im Wildpark zu kurz.
Überlege ehrlich gesagt mit dem 70-200 is zu starten und wenn ich merke das mich Wildlife total reizt mir noch zusätzlich ein Opjetiv mit richtig Brennweite für die Heimat zu kaufen.
So habe ich das auch gemacht und bin sehr schnell zu der Meinung gekommen, dass 200mm zu wenig sind.
Der Cropfaktor verlängert nicht wirklich - lediglich der Bildauschnitt wird kleiner - was als Veränderung der Brennweite (Vergrößerung) wahrgenommen wird.
 
Also was den Lichtverlust durch den Konverter betrifft trifft das doch auch auf das 100-400 zu?! Dieses ist auch nicht gerade sonderlich lichtstark und interessant wäre auch mal zu wissen ab welcher Brennweite dieses schon f5,6 hat, wirklich erst bei 400mm??? Und der AF wird doch nicht durch den Konverter schlechter sondern durch die jeweilige Offenblende zur Brennweite oder? Genau der gleiche Effekt hätten wir dann beim 100-400 oder sehe ich das falsch??

Ungefähr ab 230mm geht es auf f5.6. Davor ab f4.5 .

Wenn der Konverter die Offenblende lichtmäßig auf 5.6 verschlechtert, wird der AF dadurch recht stark beeinträchtigt. Vielleicht nicht bei strahlender Sonne, aber nicht umsonst verweigert die 50D über f5.6 den AF bei Konverternutzung.

Was mir beim 100-400 nicht gefällt ist das es so ein Schiebezoom ist und das es halt doch recht groß und protzig gerade auch für längere Sparziergänge ist.

Korrekt. Es ist recht schwer und ausgefahren deutlich auffälliger als das 70-200. Weiße Objektive fallen aber immer auf, davon ab. Man gewöhnt sich aber an die 700 Gramm mehr recht schnell. Optimal ist eine Handschlaufe, an der die Kamera hängt. Dann merkt man das Gewicht nicht so sehr. Für lange Gänge sind beide Kombis aber nicht gerade bequem.

Denke in Zoos oder Wildparks sollte man doch mit 200 (bzw. 280mm mit Kenko) und ner Crop Kamera ganz gut zurecht kommen. Gut in der Vogelfotografie oder im richtigen Wildlife sieht das wieder ganz anderes aus.

Klar kommt man zurecht. Kommt drauf an, was man aufnehmen will. Mit 200mm hat man eben mehr auf dem Bild.

Überlege ehrlich gesagt mit dem 70-200 is zu starten und wenn ich merke das mich Wildlife total reizt mir noch zusätzlich ein Opjetiv mit richtig Brennweite für die Heimat zu kaufen.

Dann ist das 70-200 sicherlich die bessere Wahl, wenn Du ein zusätzliches Objektiv bezahlen kannst/willst. Dann ist diese Diskussion nach dem "oder" etwas überflüssig.

Ich will Dich auch nicht auf das 100-400 treiben, so ist es nicht. Aber hauptsächlich Verringerung von Gewicht und Auffälligkeit sind die denkbar schlechtesten Gründe für eine Objektivwahl.

Die meisten Verkäufer eines 70-200 /4 haben genau diese Gründe für das Objektiv gehabt. Ich auch. Das Lehrgeld hat mich auch die 150.- Gebrauchtabschlag gekostet.

Wenn Du im Urlaub (Ausland?) nicht auffallen willst und das Objektiv leicht sein soll, wäre ein 18-200 IS sicher sinniger. 10mm mehr Durchmesser beim 100-400 zum 70-200 machen den Kohl in der Beziehung auch nicht fett.
 
Ungefähr ab 230mm geht es auf f5.6. Davor ab f4.5 .

Wenn der Konverter die Offenblende lichtmäßig auf 5.6 verschlechtert, wird der AF dadurch recht stark beeinträchtigt. Vielleicht nicht bei strahlender Sonne, aber nicht umsonst verweigert die 50D über f5.6 den AF bei Konverternutzung.

Ähm das liegt doch nicht am Konverter sondern an der Lichtstärke. Sprich ob das Objektiv von natur Natur f5,6 oder mit Konverter 5,6 ist doch egal. In beiden Fällen ist der AF nicht mehr so präzise.


Ich will Dich auch nicht auf das 100-400 treiben, so ist es nicht. Aber hauptsächlich Verringerung von Gewicht und Auffälligkeit sind die denkbar schlechtesten Gründe für eine Objektivwahl.

Die meisten Verkäufer eines 70-200 /4 haben genau diese Gründe für das Objektiv gehabt. Ich auch. Das Lehrgeld hat mich auch die 150.- Gebrauchtabschlag gekostet.

Wenn Du im Urlaub (Ausland?) nicht auffallen willst und das Objektiv leicht sein soll, wäre ein 18-200 IS sicher sinniger. 10mm mehr Durchmesser beim 100-400 zum 70-200 machen den Kohl in der Beziehung auch nicht fett.

Ne es geht nicht darum nicht aufzufallen! Das ist mir total egal und das tue ich auch jetzt schon mit meinen 70-200 non IS. Es ging da mehr um die Bequemlichkeit bei Wanderungen etc.

Wie ist das den mit Staub? Saugt so ein Schiebezoom nicht Staub an oder trifft das auf diese L Optik nicht zu??
 
Ähm das liegt doch nicht am Konverter sondern an der Lichtstärke. Sprich ob das Objektiv von natur Natur f5,6 oder mit Konverter 5,6 ist doch egal. In beiden Fällen ist der AF nicht mehr so präzise.

Deshalb eben: wenn schon f4 möglich sind, dann lieber croppen denn Konverter nutzen. Für maximal 80mm am langen Ende optisch verlängerte Brennweite sind das ziemlich kräftige Nachteile ...

Es ging da mehr um die Bequemlichkeit bei Wanderungen etc.

Dann solltest Du vielleicht das 70-200 non IS behalten, und lieber ein sehr leichtes, kurzes Einbein zum Umhängen anschaffen. Kostet Dich nur ein paar Euro und wenig Aufwand.

Wie ist das den mit Staub? Saugt so ein Schiebezoom nicht Staub an oder trifft das auf diese L Optik nicht zu??

Jedes Objektiv saugt irgendwann Staub ein. Ein Schiebezoom tendenziell mehr, aber beim 100-400L gibt es da die unterschiedlichsten Meinungen. Nach 1.5 Jahren als Immerdrauf auch an den staubigsten Plätzen, hat mein 100-400 noch nichts an Staub zwischen den Linsen. Kann man also nicht verallgemeinern. Zudem Staub meist nicht auf dem Bild zu sehen ist.
 
Schaue mir gerade den Bilderthread vom 100-400 an. Hier in dem Beitrag ist bei 1 und 3 Bild das Bokeh auch nicht gerade schön... Bild 2 ist ok...

Bei Bild 2 ist ja auch kein Maschendrahtzaun im Hintergurnd wie bei 1+3 ;)

Sooo übel ist das Bokeh des 100-400 nun auch wieder nicht. Aber da Du (bewusst oder unbewusst) eher Gründe gegen ein 100-400L suchst, solltest Du es außen vor lassen.

Da Du ja das non-IS hast, wirst Du einschätzen können, ob Dir die Brennweite reicht oder nicht. Die Grundargumente dürften angekommen sein.
 
Sooo übel ist das Bokeh des 100-400 nun auch wieder nicht. Aber da Du (bewusst oder unbewusst) eher Gründe gegen ein 100-400L suchst, solltest Du es außen vor lassen.

Da Du ja das non-IS hast, wirst Du einschätzen können, ob Dir die Brennweite reicht oder nicht. Die Grundargumente dürften angekommen sein.

Ja hast vielleicht etwas recht. Aber finde das 100-400 schon sehr interessant und denke halt auch es könnte von der Brennweite her eine finale Lösung sein und nicht vielleicht wieder eine Zwischenlösung wie das 70-200 IS dann.

Nur wenn man mal die Suchfunktion hier im Forum anwirft findet man nicht wie beim 70-200 durchweg gutes bis sehr gutes Feedback. Das 70-200 wird für brillante Schärfe überall gelobt, beim 100-400 gibt es da etwas durchwachsendere Meinungen. Auch liest man immer mal wieder was von Serienstreuungen...:confused:


Um noch mal auf die Makroquailitäten als Telemakro des 100-400 zurückzukommen. Hat damit jemand Erfahrungen vielleicht sogar Bilder??
 
Das 70-200 (IS) ist ein absolutes Ausnahmeglas. Trotz des recht annehmbaren Preises, besonders des non-IS, ist es offenblendtauglich, recht klein und leicht und sackscharf.

Dagegen muss man erstmal bestehen. Das 100-400L ist ein lnages Tele. 400mm sind schon ein Wort. Die meisten Telezooms hören bei 300mm auf, und werden ab 250mm ziemlich weich. 100-400mm, damit kommt man normalerweise überall mit zurecht, zumal wenn man vom Preis-Leistungsverhältnis her nirgenwo etwas Besseres bekommt.

Horden von Fotografen haben sich schon Gesanken gemacht, wie man ein 100-400L ersetzen könne. Nichts hat bisher in allen Belangen Paroli bieten können. Entweder teuer oder von der Qualität her nicht befriedigend.

In sofern muss man einfach sagen: wenn man häufiger 400mm in einem Zoom ohne Kompromisse haben will, ist das 100-400L die einzig sinnig Alternative.

Wie bei allen Objektiven gibt es auch beim 100-400L eine Serienstreuung zusammen mit den diversen Kameras. Einige sind top offenblendtauglich, andere sollte man auf 6.3 abblenden, weil sich die Schärfe nochmal etwas verbessert. Man darf nicht vergessen, dass an das 100-400L hohe Erwartungen gesetzt werden.

Sowas kauft man sich nicht als Anfänger, sondern meist als schon etwas mit Erfahrung verwöhnter Hobbyfotograf. Das 100-400L ist meist ein Aufstiegsglas, dass dann auch kritischer getestet wird als ein 70-300 oder ähnlich. Zudem kommt man mit 400mm auch mal so nahe an einen Vogel ran, dass Auflösungsverluste bei feinsten Federn schneller sichtbar werden als mit 200mm.

Insgesamt ist die Ausfallquote aber nicht höher als bei anderen Objektiven.

Um noch mal auf die Makroquailitäten als Telemakro des 100-400 zurückzukommen. Hat damit jemand Erfahrungen vielleicht sogar Bilder??

Makro ist natürlich nicht. Nahaufnahmen von Pflanzen und Insekten etc. sind aber sehr gut möglich. Die Naheinstellgrenze ohne Nahlinsen etc. von 1,8m ist zwar ein Hindernis, aber durch das etwas matschigere Bokeh gegenüber Makro-Festbrennweiten, wird eine tolle Freistellung im Pflanzengewühl erreicht, so widersprüchlich das auch klingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich hast du deine Entscheidung doch längst getroffen: EF 70-200/4L IS.

Die Entscheidung ist auch absolut in Ordnung, da das Objektiv wirklich sehr gut ist.

Da ständig von Bokeh geredet wird, noch eine Anmerkung dazu. Das 100-400 hat unter gewissen Situationen ein schlechteres Bokeh, ist aber immer noch erträglich. Das 70-200/4 IS schneidet da besser ab, solang man keinen Telekonverter verwendet. Die Schärfe ist auch mit 1.4 Telekonveter noch sehr gut, allerdings nicht besser als das 100-400. Auch das Bokeh leidet, sodaß das 100-400 hier zumindest aufschliesst.

Die Entscheidung, Gebraucht zu kaufen, finde ich gut und richtig. Ich mache das seit Jahren so und verbrenne so sehr wenig Geld, wenn ich meine Interessen und Wünsche mal wieder umstrukturiere. Wichtig ist, relativ neuwertige Objektive mit kompletten Lieferumfang zu erstehen. Das bekommt man in der Regel nach Monaten für den gleichen Preis wieder verkauft.

Mein Werdegang im Telebereich:

EF75-300mm --> EF70-200/4 --> EF70-200/4 IS (mit Telekonverter) --> EF70-200/4 IS + EF400/5.6L --> EF 100-400L IS

Wie man daran herauslesen kann, waren mir die 200mm früh zu kurz und Versuche mit Telekonverter oder auch dem ausgezeichneten EF400/5.6L auf Dauer unbefriedigend.

Die Lösung war schlussendlich das EF100-400 IS.
Ich empfinde es nicht als sperrig (Kamera über die Schulter gehängt, lässt es sich prima tragen), auch nicht auffälliger als das 70-200/4, die Abbildungsleistung ist auf ähnlichem Niveau wie beim 70-200/4, es ist die all in One Lösung, quasi ein Immerdrauf im Tierpark oder beim Spaziergang. Nimmt man gleichzeitig das 24-105/4L mit, hat man mit 2 Objektiven nahezu alles abgedeckt und der Rucksack bleibt tragbar.

Aber entscheide dich ruhig ersteinmal zum 70-200/4L IS, ein sehr gutes Objektiv. Kaufst du gebraucht und merkst, dass es dir doch irgendwann zu kurz ist, bekommst du es für den gleichen Preis weiterverkauft und ein Upgrade zum 100-400 IS ist jederzeit möglich.
 
Aber entscheide dich ruhig ersteinmal zum 70-200/4L IS, ein sehr gutes Objektiv. Kaufst du gebraucht und merkst, dass es dir doch irgendwann zu kurz ist, bekommst du es für den gleichen Preis weiterverkauft und ein Upgrade zum 100-400 IS ist jederzeit möglich.

Der Witz an der Sache ist ja, dass er diese Überlegung schon jetzt machen kann, denn er hat ja bereits ein 70-200 im Gebrauch. Es werden also bereits zwei Anforderungen vermixt: Upgrade auf IS und evtl. gleichzeitigem Upgrade auf mehr Brennweite.

Wieso soll er sich dann ein 70-200 IS holen, und daran testen, ob es ihm zu kurz ist oder nicht? :confused:
 
Der Witz an der Sache ist ja, dass er diese Überlegung schon jetzt machen kann, denn er hat ja bereits ein 70-200 im Gebrauch. Es werden also bereits zwei Anforderungen vermixt: Upgrade auf IS und evtl. gleichzeitigem Upgrade auf mehr Brennweite.

Wieso soll er sich dann ein 70-200 IS holen, und daran testen, ob es ihm zu kurz ist oder nicht? :confused:

Weil es Leute geben soll, denen 200mm + 1.6 crop für ihre Anwendungsgebiete reicht?
 
Das 70-200 (IS) ist ein absolutes Ausnahmeglas. Trotz des recht annehmbaren Preises, besonders des non-IS, ist es offenblendtauglich, recht klein und leicht und sackscharf.

Ja genau diese Punkte machen die Entscheidung ja so schwierig :D.

Wie bei allen Objektiven gibt es auch beim 100-400L eine Serienstreuung zusammen mit den diversen Kameras. Einige sind top offenblendtauglich, andere sollte man auf 6.3 abblenden, weil sich die Schärfe nochmal etwas verbessert. Man darf nicht vergessen, dass an das 100-400L hohe Erwartungen gesetzt werden.

Ja erst auf 6.3 abblenden müssen wäre auch Käse! Naja...lässt sich dieses Serienstreunung eigentlich justieren oder wird immer nur der AF nachjustiert?

Ausnahmsweise mal ein Foto von mir als Beispiel:

an der 50D, 400mm, f10, an der Naheinstellgrenze, zusätzlich beschnitten, bestmöglich nachbearbeitet. Je nach eingestellter Bildschirmauflösung ins Bild klicken für volle Größe.

Tolles Bild was mich auch sehr überzeugt!! Ist klar das es nicht an mein 100 Makro dran kommt aber denke für Libellenfotografie wäre es auch Top geeignet bei der Abbildungsleistung bezogen auf den Motivabstand von 1,80m.


Die Entscheidung, Gebraucht zu kaufen, finde ich gut und richtig. Ich mache das seit Jahren so und verbrenne so sehr wenig Geld, wenn ich meine Interessen und Wünsche mal wieder umstrukturiere. Wichtig ist, relativ neuwertige Objektive mit kompletten Lieferumfang zu erstehen. Das bekommt man in der Regel nach Monaten für den gleichen Preis wieder verkauft.

Mein Werdegang im Telebereich:

EF75-300mm --> EF70-200/4 --> EF70-200/4 IS (mit Telekonverter) --> EF70-200/4 IS + EF400/5.6L --> EF 100-400L IS

Ja so handhabe ich das auch immer mit den Gebrauchtkäufen und kann mich nicht beklagen ;-)

Hm dein Werdegang gibt mir zu denken ;-). Was hat dich an der Kombi EF70-200/4 IS + EF400/5.6L gestört? Das hatte ich nämlich auch im Hinterkopf. Leichtes Telezoom als Immerdabei und gute Festbrennweite für gezielte Einsatzzwecke ;-)

Wie schaut es eigentlich mit dem USM des 100-400 aus? Kann dieser dem 70-200 das Wasser reichen oder würde ich hier auch leite Abstriche in Kauf nehmen müssen?

Der Witz an der Sache ist ja, dass er diese Überlegung schon jetzt machen kann, denn er hat ja bereits ein 70-200 im Gebrauch.

Ja nicht ganz ;-). Hab das 70-200 erst seit paar Wochen und konnte noch nicht ausreichend Erfahrung sammeln ob die Brennweite final reicht.

Vielen Dank für eure Hilfe :top:
 
Ja erst auf 6.3 abblenden müssen wäre auch Käse! Naja...lässt sich dieses Serienstreunung eigentlich justieren oder wird immer nur der AF nachjustiert?
Mein erstes exemplar des 100-400 war auch eine absolute Gurke (gibt da einen ausführlichen Thread zu). Ein Justieren hat keinen sichtbaren Erfolg gebracht. Der Fokus passte, das Ding war einfach Matsch. Selbst bei F8 nicht scharf. Die Justage hat mich schlappe 110€ gekostet und gebracht hat es wie gesagt nichts. Erst das zweite Exemplar konnte mich restlos überzeugen und war auch bei Offenblende schon sehr scharf.
 
Ja erst auf 6.3 abblenden müssen wäre auch Käse! Naja...lässt sich dieses Serienstreunung eigentlich justieren oder wird immer nur der AF nachjustiert?

Nochmal zur Vertiefung des Themas: das 100-400L ist nicht anfälliger für Serienstrueung als andere Objektive sämtlicher Hersteller. Da es aber hier und da besonders gute Exemplare gibt, wird gerade bei diesem Modell gerne über Serienstreuung gemeckert.

"Besonders gut" heißt, dass die einzelnen Linsen im Objektiv top zueinander passen. Kennt man von Autos, wo die Motoren mal etwas mehr leisten, mal etwas weniger. Der Durchschnitt des 100-400L bringt halt dementsprechend bei 6.3 eine nicht mehr groß durch Abblenden verbesserbare Schärfe. Manche sind (meist nach Justage auf eine bestimmte Kamera) bei 5.6 schon genauso gut, manche werden auch nach Justage erst bei f8 richtig gut.

Abblendden "muss" man bei dem durchschnittlichen 100-400L auch nicht. Der erfahrene Naturfotograf merkt aber sehr schnell, dass das halbe Blendchen eben nochmal einen Bonus bei feinsten Strukturen auf Tierhaut oder Blütenblättern bringt.

Das aber ist, wie gesagt, bei ALLEN Objektiven zu finden. Dass top Objektive wie das 70-200 /4 nur geringste Unterschiede bei Offenblende haben, wo sich nahezu keiner drüber beschwert, liegt hat an der hohen Grundschärfe, die selbst leicht dejustiert nicht negativ auffällt.

Und eben: das 100-400L wird, wie gesagt, sehr oft von anspruchsvollen, erfahrenen Fotografen genutzt. Da ist mehr Erwartung dran gebunden als bei Einsteigertele bis 200mm. Und das sorgt gerne für Gemaule, weil man ja immer die Alternative 400L 5.6 im Hinterkopf hat ;)

Wie schaut es eigentlich mit dem USM des 100-400 aus? Kann dieser dem 70-200 das Wasser reichen oder würde ich hier auch leite Abstriche in Kauf nehmen müssen?

Das 70-200 ist deutlich schneller, der IS ist saftig besser. Ganz klar. Der USM braucht etwas länger, weil die 77er Glaslinsen gegenüber 67er beim 70-200 dann doch etwas mühsamer zu bewegen sind. Ein Sportglas ist das 100-400L nicht. Andere xxx-400er sind aber auch nicht schneller. Prinzipbedingt.

Hab das 70-200 erst seit paar Wochen und konnte noch nicht ausreichend Erfahrung sammeln ob die Brennweite final reicht.

Dann solltest Du erst noch was Erfahrung sammeln. Unter Umständen wäre das 400L 5.6 eher was für Dich. Offenblendscharf, schnell, mit Einbein top für Naturfotografie, und das 70-200 für den Urlaub und Wanderungen.
 
Mein erstes exemplar des 100-400 war auch eine absolute Gurke (gibt da einen ausführlichen Thread zu). Ein Justieren hat keinen sichtbaren Erfolg gebracht. Der Fokus passte, das Ding war einfach Matsch. Selbst bei F8 nicht scharf. Die Justage hat mich schlappe 110€ gekostet und gebracht hat es wie gesagt nichts. Erst das zweite Exemplar konnte mich restlos überzeugen und war auch bei Offenblende schon sehr scharf.

Darf ich mal Fragen wie Canon mit solchen Fällen umgeht? Kann ja nicht auf den Rücken des Kunden ausgetragen werden bei einer 1400€ Linse. Gerne auch ne PM ;-)
 
Darf ich mal Fragen wie Canon mit solchen Fällen umgeht? Kann ja nicht auf den Rücken des Kunden ausgetragen werden bei einer 1400€ Linse. Gerne auch ne PM ;-)
Tja, da keine Garantie drauf war, hat Canon die Justage in rechnung gestellt. Das es keine Verbesserung brachte, war denen egal. Sie haben ihre Leistung gebracht und wollten dementsprechend diese auch bezahlt haben.
 
Darf ich mal Fragen wie Canon mit solchen Fällen umgeht? Kann ja nicht auf den Rücken des Kunden ausgetragen werden bei einer 1400€ Linse. Gerne auch ne PM ;-)

Schärfe ist relativ. Wenn der Hersteller meint, dass sich die Schärfe in den Normwerten des Datenblattes bewegt, wird der auch nichts tun. Wenn man denen derbe auf die Nerven geht, wird vielleicht getauscht, aber das ist selten, verlassen würde ich mich nicht drauf. Vorraussetzung ist die Garantiefähigkeit, also ein recht frischer Kauf.

Es bliebe die Gewährleistung des Verkäufers, dem aber auch nachzuweisen ist, dass die Schärfe außerhalb tolerabler Grenzen liegt.

Das ist natürlich der Nachteil bei den so tollen Gebrauchtkäufen. Da ist meist nichts mehr mit Händlergewährleistung, sondern nur noch Garantie nach der Meinug des Herstellers.

Ein neues Objektiv schickt man zurück und fertig. Man darf nicht vergessen, dass Verkäufer nach einem Verkauf eine Alternative haben müssen. Wer nach kurzer Zeit ein konkurrenzloses Objektiv vertickt, hat da schon seine Gründe. Oft Fehlkauf, Gelsdorgen oder sonstwas. Aber eben auch gerne mal Justagegründe ...
 
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